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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daffodil:

Sie könnens noch

Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb von Richard Osman

Der wohlbekannte Donnerstagsmordclub beschäftigt sich immer noch gern mit alten Kriminalfällen. Joyce, Ron, Ibrahim und Elizabeth leben in dieser verschlafenen Seniorenresidenz in der Grafschaft Kent, bilden eine respektlose, neugierige Gemeinschaft. Sie unterhalten sich mit mitunter boshaften, aber stets originellem Zungenschlag, nehmen sich selbst auf die Schippe, untersuchen aber auch hartnäckig und überlegt Kriminalfälle.

Daran und an ihren Spitzen haben nicht nur sie selber Spaß. Ihre Retourkutschen sind einfach genial. Altersmilde sind sie in keinster Weise und wehe, Jemand tut Einem von ihnen etwas zu leide. Sie möchte man nicht zum Feind haben. Zumal sie ihre Prioritäten in eher ungewöhnlicher Weise sehen. „... unterm Strich muss man sagen, die Leichen laufen nicht weg, und keine Pizza zu essen hilft auch niemandem.“
Richard Osman berichtet pointiert und spannend über eine sehr muntere und sympathische Rentnertruppe, clever, gut vernetzt und liebenswert. Würde ich alle gern zu meinen Bekannten zählen. Unbedingt lesen, ist noch besser als der erste Teil des Donnerstagsmordclubs.
Unterhaltsamer Kriminalroman aus dem Englischen von Sabine Roth, verlegt von Ullstein.

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Die Feuerwehr kommt!

Wieso? Weshalb? Warum? junior AKTIV - Feuerwehr von

Jedes Kind ist von einer vorbeisausenden Feuerwehr fasziniert. Das Tatü-Tata wird gern nachgemacht, Neugier ist geweckt. Warum? Wohin? Was macht ein Feuerwehrmann? In diesem Kinderbuch von Ravensburger findet das Thema ausreichend Raum.
Mitmachen ist angesagt: Auf der jeweils linken Seite findet sich die entsprechende Zeichenvorlage, auf der rechten wird ausgemalt.

Die Bilder sind in klaren Formen gestaltet, einfach und farbenfroh.
Das Frage- und Ausrufezeichen in den oberen Ecken weist auf Rätsel- und Denkaufgaben hin. Hoffentlich denkt Niemand, dass ein Feuerwehrmann Suppentöpfe transportiert!
Das Scherensymbol fordert zu weiterer Aktivität auf: ausschneiden, einkleben.
Zudem wird kindgerecht erklärt, was denn nun Feuerwehrleute genau machen, wie sie trainieren, was ein Notruf auslöst, warum sie manchmal sogar mit dem Boot kommen und was in einem Feuerwehrwagen alles drin ist.
Noch Fragen? Nein, wir wissen Bescheid.
Tolles Mitmachbuch für Zwei- bis Vierjährige.

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Influencerin 1816

#London Whisper - Als Zofe ist man selten online von Aniela Ley

In einem Moment ist Zoe glücklich in einem angesagten Internat in London und -Plopp- ist sie zwar noch in derselben Stadt, aber in längst vergangener Zeit, 1816. Aus Zoe, Schülerin, wird Traudelwald, Zofe. Am besten eine Zofe von Ehre. Toll! Wie originell, wie Insta-tauglich, wenn, ja wenn es das schon gäbe.

Dann trifft sie auch noch den gut aussehenden und charmante Hayden, der allerdings auch ein Geheimnis hat.
Aniela Ley beschreibt ausgesprochen unterhaltsam und witzig, wie Zoe gegen Konventionen angeht, als eine Art Influencerin jungen Damen hilft, besser zu recht zu kommen und in ihren Flüster-Briefen praktische Tipps gibt. Schade nur, dass die Errungenschaften der Neuzeit wie Handys, Fotoapparate und Ähnliches noch nicht erfunden wurden. Amüsant zu lesen, frisch, originell und locker geschrieben, ein Spaß mit einigen interessanten Lebensweisheiten. Sehr unterhaltsames Lesevergnügen, dessen nächstem Teil man entgegenfiebern darf.
Herausgegeben von dtv.

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Manchmal kommt es anders

Ende in Sicht von Ronja von Rönne

Ein Road-Trip. Entstanden aus einer Zufallsbegegnung. Zwei Menschen wollen ihr Leben beenden, die ältliche, dem Alkohol sehr zugeneigte und nicht mehr berühmte Sängerin und die 15-jährige, zu Depressionen und Panikattacken neigende Juli. Deren Sturz von einer niedrigen Brücke führt nicht zum erwünschten Erfolg, dafür erfährt der Leser viel von ihren Gedanken und Gefühlen.

„...die Sorgen, das Unwissen, die Fünf-Gänge-Panikattacken, das unendlich penetrante Am-Leben-Sein. Selbsthass, Verzweiflung, ...“ Widerwillig lässt sich Juli von Hella mitnehmen, versorgen und bleibt, da ihr nichts anderes einfällt. Aber auch Hella ist nicht begeistert, fühlt sich aber irgendwie verantwortlich. Die Zwangsgemeinschaft funktioniert. Wie, das beschreibt Ronja von Rönne. Julis Depression greift auch auf den Leser über, ihr Lebensüberdruss wird spürbar. Hella erscheint eher enttäuscht und gelangweilt vom Leben. Ob sie sich gegenseitig helfen können?
Ein nachdenklich machender Roman, verlegt von dtv.

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Der Schleifenmörder

Perfect Day von Romy Hausmann

Berlin, 2017. Ann fällt in ein tiefes Loch, als ihr Vater verhaftet wird. Ihm wird vorgeworfen, für die seit 13 Jahren andauernden Mordserie, bei der neun Mädchen getötet wurden, verantwortlich zu sein. Kann nicht sein, doch nicht ihr liebevoller Papa! Ann versucht, ihren Vater zu entlasten. Polizei und Anwalt nehmen sie nicht ernst.

Wer kann helfen?Es gibt einige Überraschungen. Wem kann man trauen? Vieles ist anders, als es scheint. Es ist kompliziert.
Eingeschoben sind Abschnitte, in denen der Killer zu Wort kommt. Erst lange nach seiner Verhaftung bricht er sein Schweigen. Krank, einfach nur krank.
Romy Hausmann macht es wieder aufregend. Vielversprechende Ansätze erweisen sich als unnütz. Der Leser erlebt Anns Hochs und Tiefs, bewundert ihre Hartnäckigkeit, wundert sich aber auch über erstaunliche Zufälle. Wie würde man selbst entscheiden und handeln? Der Spannungsbogen wird konstant gehalten, erneut ein Pageturner aus bewährter Feder.
Herausgegeben von dtv.

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Kurerlebnisse aus erster Hand

"...nehmen Sie doch schwarze, Herr Professor, die sind erotischer..." von Hans-Helmut Decker-Voigt

Mit schweren Brandverletzungen trifft Professor Decker-Voigt im Kurheim ein. Seine Tischnachbarn sind hilfsbereit, teilweise sehr neugierig, aber nett. Der Prof, der keinen Wert auf seinen Titel legt, beschreibt seine Eindrücke und Erlebnisse. Dabei berichtet er Erstaunliches, Alltägliches und Dinge, an die man normalerweise keinen Gedanken verschwendet.

Wie lange braucht ein Fahrstuhl von unten nach oben, wie erwehrt man sich ungewollter Fürsorge, und besonders typisch und oft selbst erlebt: „ ... ich ... bei meiner Oberärztin und es geht fünf Minuten um mich und die weiteren fünfundzwanzig Minuten ...um die Kümmernisse einer Oberärztin ...“ .
Der Erzähler erklärt, wie wichtig Stimmmodulation ist und wie sie wirken kann. Das ist aufschlussreich. Sehr bezeichnend seine Selbsteinschätzung: „Ich erzähle nun mal gern.“
Das tut er mit mitunter leicht ironischer und lockerer Sprache, manchmal etwas hochgestochen. Und manche Sätze muss man mehrfach lesen, um spitzfindige Gedanken nachvollziehen zu können. Allerdings scheint er mitunter die Punkte über Ä, Ö und Ü am Wortanfang nicht zu mögen.
Unterhaltsamer Bericht über Reha-Erlebnisse, authentisch und nachvollziehbar.

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Rund ums Auto

Wieso? Weshalb? Warum? Band 28 - Wir entdecken Autos von Andrea Erne

Jedes Kind findet Autos interessant, sei es die Familienkutsche, Onkels schicker Flitzer, Tantes Traktor, Nachbars Oldtimer und das Feuerwehrauto sowieso. Natürlich auch den Gemüselaster, den Bus, Wohnwagen oder das Paketauto. Sie alle findet man im „Wieso, weshalb, warum, Wir entdecken Autos“.

Aber auch den Aufbau, einzelne Bestandteile und die Funktionsweise der Fahrzeuge werden dargestellt. Dafür sollte der Leser allerdings älter als vier Jahre sein.
Anschaulich auch für Kleinere wird es im Abschnitt“Wie wird ein Auto gebaut“.
Gut gefallen hat uns der historische Teil, man sieht sehr schön, wie Autos früher aussahen und kann feststellen, dass sich eine Menge verändert hat.
Natürlich wird auch auf Regeln im Straßenverkehr eingegangen.
Klimaschutz spielt eineRolle.
Alles und mehr wird anhand von übersichtlichen Zeichnungen aufgezeigt, viele Klappen lassen mehr erfahren. Abschließend wird ein Blick in die Zukunft gewagt.
Sehr ausführliches und umfassendes Buch zum Thema Auto, Sachbuch von Ravensburger.

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Auch die Kleinen helfen mit

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 43 - Wie helfe ich der Umwelt? von Patricia Mennen

Die Altersempfehlung 2-4 Jahre passt genau, denn schon die Kleinsten können mithelfen, die Umwelt sauber zu halten und zu schützen. Die dargestellten Kinder haben offensichtlich Spaß beim Aufräumen und Sortieren. Ansprechende Farben und fröhliche Gesichter machen Lust auf das Buch. Eine Vielzahl von den Sachen, die zuhause anfallen, werden von den Kiddies gesammelt und sortiert.

Aber nicht nur dort, auch unterwegs gilt es, die Augen offen zu halten und Dinge zu entdecken. Suchspiele (Was gehört nicht in den Wald, findest du etwas? ) machen „langweilige“ Spaziergänge interessant, viele Klappen regen zu Aktivität an, offenbaren Verstecktes. Das Einsortieren in die farbigen Container macht Spaß, auch hier gibt es Klappen, die geöffnet werden können. Trennung und Vermeidung von Müll werden erklärt, Ideen wie Recycling, Spenden oder wiederverwendbare Verpackungen werden vorgestellt. Einiges davon kennen die Jüngsten sicher schon und fühlen sich bestätigt. Auch, dass Wasser- und Energiesparen der Umwelt hilft, wird kindgerecht aufgezeigt.
16 stabile Seiten mit Ringbindung, verlegt von Ravensburger, sehr zu empfehlen.

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Der Rote Wolf

Der Herzgräber von Jen Williams

Heathers Mutter ist gestorben. Sie stellt fest, dass sie viele Seiten ihrer Mum nicht kannte. Welche Verbindung gab es zwischen ihr und einem berüchtigten Frauenmörder? Ist der überhaupt zu Recht verurteilt? Die Frauenmorde nach dem ihm zugeschriebenen Muster setzen sich nämlich fort. Heather schafft es, mit dem Killer zu sprechen.

In an Märchen angelehnten Gleichnissen versucht er, sich darzustellen.
Jen Williams tauch tief in die Vergangenheit dieses Michaels ein, beleuchtet seine Kindheit und Jugend. Heather besucht ihn mehrfach, versucht die Wahrheit zu ergründen. Detective Parker unterstützt sie dabei. Nicht ahnend, dass sie dadurch selbst in Gefahr gerät.
Einiges ist spannend beschrieben, oft gibt es aber nur ausführliche und schwammige Andeutungen, unwahrscheinliche Szenarien. Das Ende war zu erahnen. Nicht wirklich das, was man von einem Thriller erwartet.
Aus dem Englischen von Irene Eisenhut, herausgegeben von Fischer.

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Unterirdisch

Der Gräber von Fredrik Persson Winter

Jährlich im November schlägt der Gräber zu. Er kommt bei Erdarbeiten durch den Kellerboden und entführt seine Opfer in die Unterwelt. Alle verfolgten Spuren bringen nichts. Kommissarin Cecilia Wreede sucht fieberhaft nach Hinweisen.
Auch die Lektorin eine Verlags auf der krampfhaften Suche nach einem Bestseller erfährt mehr über ihn, als ihr lieb sein kann.

Sie findet ein Manuskript des verschwundenen Autors früherer Bestseller, der sich das Thema des Gräbers angenommen hat. Und veröffentlicht es. Mit weitreichenden Folgen.
Jedem Kapitel vorangestellt sind Gedanken, Fragen des Killers. So lernt man ihn und seine Geschichte Stück für Stück kennen.
Fredrick P. Winter baut eine beklemmend gruselige Atmosphäre auf.
Ein Horrorthriller, der einem Albträume beschert.

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