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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von drachenzahn:

Bitte zieh dir etwas an

Rabid von Ivy Asher; Raven Kennedy

Die Romantasy Rabid bringt einige Zutaten mit, die grundsätzlich vielversprechend sind: Werwölfe, eine starke weibliche Hauptfigur und eine düstere, von Machtstrukturen geprägte Welt. Aber letztlich verkommt die Geschichte hinter klischeehaften Figuren, einer voraussichtlichen Storyline, teilweise lächerlich anmutenden Plots und einem eindimensionalen Bösewicht.

Seneca hat gerade ihre Mutter unter dubiosen Bedingungen verloren und damit ihren Schutzwall gegen den grausamen und sexistischen Alpha. Sie ist eine selbstbewusste und kämpferische Frau, deren Werwolfhälfte sich ebenso wenig unterkriegen lassen will wie sie selbst. Dennoch wird sie letztlich einem fremden, wilden Wolfsrudel vor die Füße geworfen. Die Chemie zu dem dort ansässigen Alpha ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Allerdings mutet es schon etwas seltsam an, dass die Protagonistin während der Geschichte fast durchgehend nackt herumspringt. Das geht sogar soweit, dass die Versuche des Love-Interests sie einzukleiden, zu einem Running Gag verkommen.

Sicherlich werden reine Romantasy-Liebhaber mit dieser Geschichte vollkommen auf ihre Kosten gekommen. Die Handlung ist relativ kurzweilig, wenn auch wenig glaubwürdig – und damit meine ich nicht die fantastischen Elemente. Die Protagonisten und das neue Wolfsrudel sind auch durchaus sympathisch und interessant. Die Bösewichte hingegen empfinde ich als völlig überzeichnet. Man sollte sich zudem bewusst sein, dass hier Themen wie sexueller Missbrauch angesprochen, wenn auch nicht direkt gezeigt werden. Etwas seltsam sind auch die Spice-Szenen, da hierbei der Mann Knoten entwickelt, sodass er vorerst nicht von der Frau getrennt werden kann. Das widerspricht meiner Meinung nach dem Prinzip der Emanzipation.

Rabid bietet bekannte Romantasy-Zutaten in einem düsteren Setting mit feministischer Grundidee, bleibt in der Umsetzung aber zu klischeehaft und oberflächlich, um wirklich überzeugen zu können. Wer nicht allzu viel Tiefe erwartet, findet hier dennoch kurzweilige Unterhaltung.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Beeindruckender Roman mit Tiefgang

Letzter Akt von Andreas Schäfer

In seinem neuen Roman "Letzter Akt", der im Dumont Verlag erschienen ist, erzählt Andreas Schäfer die Geschichte der Schauspielerin Dora Martin. Die 41-Jährige, die eigentlich Dorothea heißt und in Frankfurt aufgewachsen ist, ist unmittelbar nach ihrem Abitur nach London gezogen. Nachdem sie dort viele Jahre in Filmen und Fernsehproduktionen erfolgreich war, steht sie nun wieder auf einer Theaterbühne.

Bei der Premierenfeier in einer Bar lernt sie den schottischen und in der Kunstszene unbekannten Maler Victor Hastings kennen, der anscheinend noch nie etwas von ihr gehört hat. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und werden ein Paar. Sie treffen sich heimlich, fernab der Öffentlichkeit, in Victors Wohnung. Victor kommt nie ins Theater, um sie auf der Bühne zu sehen, er ist damit beschäftigt, seine Ausstellung vorzubereiten. Bald bittet Dora ihren Freund, sie zu malen. Als sie das fertige Bild sieht, ist sie fassungslos ....

Das Buch ist in drei Teile gegliedert, der erste und umfangreichste Teil spielt 2005 in London, im zweiten Teil springt die Handlung ins Jahr 1982, und wir lernen die junge Dorothea und ihre Freundin Vera kennen. Die beiden spielen mit Begeisterung in der Theatergruppe ihrer Schule. Der letzte, nur wenige Seiten umfassende Teil, spielt im Jahr 2010 in Schottland und erzählt, wie es mit Dora und Victor weitergegangen ist.

Die fesselnde Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ich mochte den ruhigen Erzählstil und die schöne Sprache. Die Charaktere sind authentisch und liebevoll gezeichnet. Ich mochte die ehrgeizige Dora und habe ihren Mut bewundert, in so jungen Jahren nach London zu gehen. Dort konnte sie sich vollkommen neu erfinden und ihre Träume verwirklichen. Es war spannend, hinter die Kulissen eines Theaters zu blicken und in die Welt der Kunst einzutauchen.
Der zweite Teil des Buches, der 1982 spielt und in dem es um die Schülerinnen Dorothea und Vera geht, hat mich besonders berührt. Ich konnte sehr gut nachempfinden, in welcher Konfliktsituation Dorothea sich damals befand. Sie brannte für ihr Lebensziel und musste die Weichen für ihre Zukunft stellen.
Der dritte Teil des Buches stellte für mich einen gelungenen und stimmigen Abschluss dar.

Absolute Leseempfehlung für diesen beeindruckenden Roman, in dem es nicht nur um das Leben und die Kunst, sondern auch um eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung und die Bewältigung einer verdrängten Vergangenheit geht.

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Rezensionen von drachenzahn:

Zwischen Monsterjagd und Glitzerkleber

Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß von Disney; Alex Hirsch; Shane Houghton

Mit viel Humor und einem guten Gespür für die Serie führt dieses Buch durch die mysteriöse, aber vor allem verrückte Welt von Gravity Falls. Es greift nicht nur zahlreiche bekannte Episoden auf, sondern fängt auch die Eigenheiten der Hauptfiguren sehr authentisch ein.

Während Dipper mit ernstem Ton vor den Gefahren verschiedener Mysterien warnt, bringt Mabel mit ihren herrlich absurden Kommentaren und Einfällen eine gehörige Portion Chaos und Spaß in den Text.

Die beiden Perspektiven sind dabei auch visuell gut voneinander getrennt. Dippers Beiträge erscheinen in Schwarz, wohingegen Mabels Notizen und Ideen sofort durch knalliges Pink ins Auge springen. Das sorgt für eine klare Struktur und natürlich auch für viele Lacher.

Besonders schön ist der interaktive Charakter des Buches. Die Leser werden eingeladen, selbst aktiv zu werden, zum Beispiel durch das Lösen von Rätseln, kreative Bastelaufgaben oder das Entziffern von Geheimcodes. Wer also schon immer wissen wollte, wie man sich in wenigen Sekunden mit Hilfe eines Klebebands einen Haustier-Hut bastelt, ist hier ebenso gut aufgehoben wie alle, die sich für Dippers Dechiffrierung von verschiedenen Codes begeistern.

Ich glaube allerdings nicht, dass ein Neuling wirklich etwas mit dem Buch anfangen kann. Ohne Vorkenntnisse dürften viele Anspielungen, Witze oder Charakterzüge nicht ganz zünden oder verständlich sein. Zudem verrät das Buch einige zentrale Plots, wodurch man sich also unbeabsichtigt spoilern könnte.

Ein herrlich schräges Handbuch für alle Gravity Falls-Fans, das mit Charme, Witz und vielen kreativen Ideen Lust auf ein Wiedersehen mit Dipper, Mabel und Co. macht. Kein klassisches Sachbuch, sondern eine originelle Ergänzung zur Serie – mit Augenzwinkern, Insiderwissen und Bastelschere.

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Rezensionen von Ameland:

Komplex und zwischendurch ziemlich heftig

Warum sie sterben musste von Linn Lornsen

Nach einer Sturmflut wird eine junge Abiturientin grausam in der Nordsee ermordet aufgefunden. Warum musste Carolin sterben? Der Fall konnte lange nicht aufgeklärt werden und rückt viele Jahre später nach einem weiteren Mord wieder in den Fokus der Kriminalpolizei. War es derselbe Täter?

Diese Frage stellen sich auch der Ermittler vom LKA Dr.

Ivo Beddenbrook und seine neue Partnerin Cinzia Rix. Während Cinzia ein direkter Typ ist, mit der Tür ins Haus fällt und damit eher Zeugen und Verdächtige verschreckt, kommt Ivo eher bedächtig und fast freundschaftlich daher. Zusammen sind sie ein super Team und ergänzen sich prächtig.

Auch die übrigen Charaktere sind nicht nur zahlreich, sondern auch sehr facettenreich. Die Vielzahl der Personen forderte von mir schon ein erhöhtes Maß an Konzentration, zumal es untereinander einige Verstrickungen gab. Hinzu kamen noch die unterschiedlichen Zeitebenen.

Ein komplexer Krimi mit einigen Wendungen, bei dem ich lange miträtseln konnte. An einigen Stellen musste ich aber auch heftig schlucken. Am Ende fallen alle Puzzleteile an ihren vorgesehenen Platz und es bleiben keine Fragen offen.

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Rezensionen von Odina:

Zwischen Schuld und Erinnerung

Kala von Colin Walsh

Der Roman „Kala" wurde von Colin Wash verfasst und erschien am 26. Februar 2026 im Gutkind Verlag. Das Buch umfasst 512 Seiten und das Cover macht bereits neugierig. In der Geschichte geht es um drei Freunde, die nach fünfzehn Jahren in ihre irische Heimatstadt Kinlough zurückkehren. Sie waren einst eng mit der charismatischen Kala Lanann befreundet, bis diese plötzlich verschwand.

Als nun menschliche Überreste im Wald gefunden werden, sehen sich Helen, Joe und Mush mit ihrer Vergangenheit und ihrer möglichen Schuld am Verschwinden von Kala konfrontiert. Der Autor überzeugt mit einem flüssigen, fesselnden und zugleich düsteren Schreibstil, der die Atmosphäre des Romans treffend einfängt. Die Spannung ist vielschichtig und stets spürbar, sodass das Buch bis zuletzt fesselt. Die Figuren wirken authentisch, ihre Entwicklungen und inneren Konflikte sind glaubwürdig und berührend dargestellt. Besonders die Auswirkungen von Kalas Verschwinden auf die ehemals enge Freundschaft werden eindrucksvoll beschrieben. Insgesamt ist das Buch ein empfehlenswerter Roman für alle, die psychologische Tiefe und eine dichte, atmosphärische Erzählweise schätzen.

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Rezensionen von PMelittaM:

Originell, spannend und immer wieder überraschend

Deadly Ever After - Blut und Schnee von T. S. Orgel

Was passiert eigentlich nach dem Happy End eines Märchens? Eine, wenn vielleicht auch nicht die, Antwort erhält man in diesem Roman. Hier trifft man uf einige Märchen- und Sagenfiguren, und für manche ging es leider auf Dauer nicht glücklich weiter ...

Da ist zum Beispiel Katharina, auch als Schneewittchen bekannt, deren Ehe nicht ganz so glücklich wurde wie erhofft, und die nun 15 Jahre nach ihrem Happy End verwitwet ist.

Dafür hat sie jetzt ein Hobby, das anderen ihre Happy Ends verwehrt, nämlich Eroberungsfeldzüge.

Nicht jede:r ist findet das gut, und so entsteht nach und nach eine Rebellengruppe, die alles dafür tun will, Katharina zu besiegen. Wie es so ist, erleben die Mitglieder dieser Gruppe viele Abenteuer, mal gemeinsam, mal getrennt, bis sie schließlich vor Katharina stehen.

Ich mag Märchen, und ich mag die Werke der Gebrüder Orgel, dass beides einmal zusammenfällt, hätte ich mir vielleicht denken können, denn die Orgels überraschen immer wieder mit den Themen ihrer Romane. Im Roman gibt es einige Märchen- und Sagenfiguren zu entdecken und auch eine ganze Reihe Märchen- und Sagenmotive, ich habe nicht wenige entdeckt, aber wahrscheinlich auch genauso viele übersehen. Manche sind vielleicht auch ein bisschen anders als erwartet, und hinter anderen steckt mehr als gedacht, googeln lohnt sich deshalb hin und wieder.

Die Protagonist:innen sind ganz unterschiedlich, Tristan, Neffe des Baron Streich, der sich zu Beginn des Romans mitten in einer Schlacht gegen Katharinas Truppen befindet, ist zunächst sehr zögerlich und wirkt oft hilflos, wächst aber an seiner Aufgabe. Von Anfang an begleitet wird er von Linde, einer älteren Metzgerwitwe, die es faustdick hinter den Ohren hat. Unterwegs trifft man auf Hans, der offenbar allerhand hinter sich hat, einen Froschwandler und weitere Wesen, die man nicht immer gleich einschätzen kann. Am Ende hat Tristan eine illustre Gruppe um sich geschart, die selbst genug Fragen aufwirft.

Der Roman ist spannend und lässt sich zügig lesen. Was ihn aber vor allem auszeichnet sind die vielen Überraschungen, die man erlebt, wenig ist vorhersehbar, vieles anders als gedacht, manchmal aber auch doch nicht, Misstrauen ist oft angesagt, aber nicht immer begründet. Mir hat auch die Welt gut gefallen, die ebenso einige Überraschungen auf Lager hat.

Was mir auch gefällt ist, dass es ein Ende gibt, mit dem man zufrieden sein kann, dieses aber auch mehr als eine Möglichkeit für Fortsetzungen bietet. Ich wäre bei einem weiteren Teil sofort dabei.

Die Gebrüder Orgel haben wieder einmal einen besonderen Roman geschrieben, originell, spannend und immer wieder überraschend. Nicht nur Märchenfans werden hier gut unterhalten.

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Rezensionen von Ameland:

Mit Spiel und Spaß zu mehr Bewegung

Bewegt euch! Bewegungsspiele für Kinder von Antje Suhr

Dieses Kartenspiel zeigt acht einfache Übungen, die auch jüngeren Kindern keine Schwierigkeiten bereiten sollten. Jede Bewegung ist viermal enthalten, weist eine der Zahlen von 1 bis 4 auf und jede hat einen andersfarbigen Rahmen.

In der kleinen Anleitung wird jede Bewegung gut erklärt. Außerdem gibt es einige Spielideen für den pädagogischen Alltag, die ich für den Anfang ganz hilfreich fand.

Ich bin ehrenamtlich an einer Grundschule als Sprachpate tätig und kann die Karten für Kinder fast ohne Deutschkenntnisse durch die unterschiedlichen Farbrahmen und die Zahlen auch zusätzlich zur Bewegung nutzen. Und wenn die Konzentration nachlässt, ist eine Unterbrechung und etwas Bewegung gut und die Kinder haben Spaß daran.
Ein tolles Kartenspiel mit vielen Möglichkeiten für Spiel, Spaß und Bewegung.

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Rezensionen von Murksy:

Geisterstunde

Middle of the Night von Riley Sager

Zwei Freund zelten im Garten der Eltern. Am nächsten Morgen ist die Zeltwand aufgeschlitzt und ein Junge verschwunden. Die Idylle der Nachbarschaft ist zerstört, der Junge wird nie gefunden. 30 Jahre später kehrt der damals 10 jährige Ethan zurück und will das Verschwinden seines Freundes aufklären.

Denn er fühlt eine Präsenz, sieht Zeichen und glaubt zunehmend, dass sein verschwundener Freund ihm etwas mitteilen will.
Der klug aufgebaute Psychothriller spielt raffiniert mit seinem Protagonisten und den Lesern. Immer wieder neue Entwicklungen halten die Spannung hoch, mit jedem Kapitel werden neue Geheimnisse aufgedeckt und auch neue geboren. Die Suche nach der Wahrheit wird für Ethan auch eine psychologische Reise in seine Vergangenheit, die mehr verbirgt, als er sich vorzustellen vermag. Das Buch spielt auf der Klaviatur der Fragen und Rätsel, verzichtet fast vollständig auf Gewalt und hält trotzdem seine Leserschaft im Bann. Das Geflecht der Beziehungen und Verstrickungen ist geschickt gewoben, Stück für Stück nähert man sich dem Ende ohne es wirklich erahnen zu können. Ein brillant inszenierter Psychokrimi, der von Beginn bis Ende fesselt und unterhält.

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Rezensionen von Cellissima:

Neue Lieblingsreihe!

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte von Skye McKenna

Nachdem der Auftakt dieser Reihe ein absolutes Highlight im letzten Jahr für uns war, haben wir uns sehr auf die Fortsetzung gefreut.

Der zweite Band knüpft nahtlos an den ersten Band an. Cassandra hat sich auf Hartwood Hall und bei ihrer Tante eingelebt, befindet sich in ihrer Hexenausbildung, hat gute Freundinnen gefunden.

Doch die Dinge sind nicht nur idyllisch - über dem Dorf und seinen Bewohnern liegt ein Fluch, und auch der Erlkönig und ein gefährliches Artefakt, Sir Egads Lanze, spielen eine große Rolle. Der Erlkönig will diese Lanze unbedingt haben - während Cassandra und ihre Freundinnen natürlich den Fluch aufheben und verhindern wollen, dass der Erlkönig die Lanze erhält ...

Der Titel ist etwas irreführend - nach dem Titel könnte man meinen, dass die Flöte im Mittelpunkt steht; tatsächlich ist es aber v.a. diese Lanze. Das soll aber nicht ins Gewicht fallen.
Auch dieser zweite Band ist unglaublich gut geschrieben, so herrlich atmosphärisch und bildhaft, besticht durch wundervolle Figuren und Welten. Er ist etwas düsterer und gefährlicher als der erste Band, aber dennoch absolut altersgerecht und somit von Kindern der Zielgruppe problemlos lesbar.
Auch dieser zweite Band ist sowohl zum Vorlesen als auch zum Selbstlesen perfekt geeignet, die Länge der einzelnen Kapitel ist für Kinder ideal. Auch die Illustrationen sind gewohnt zauberhaft.
Die Welt, die Sky McKenna mit dieser Reihe erschaffen hat, ist magisch schön, gemütlich und spannend, und jeder Band fühlt sich wie ein Nachhausekommen an. Wie schon beim ersten Band hatten wir das Gefühl, dass es insgesamt eine wahre Wohlfühlgeschichte ist.
Cassandra hat ihre Mutter am Ende dieses zweiten Bandes immer noch nicht gefunden - aber sie erfährt etwas Entscheidendes über sie - und nicht nur über sie, sondern auch über ihren Vater. Das hat uns überrascht, damit hatten wir nicht gerechnet. Und dieses spannende Ende erhöht die Vorfreude und Spannung auf Band 3, der im November erscheint, natürlich noch mal extrem!
Insgesamt ein ebenso spannender wie schöner zweiter Band, der wie schon sein Vorgänger viel Lust auf die Fortsetzung macht.
Absolute Leseempfehlung, vor allem für Kinder, die Hexen, Magie und England lieben und denen Harry Potter gefallen hat.
Und wie schon beim ersten Band gilt: Auch Erwachsene werden Cassandra, Hartwood Hall und Hagley lieben! Dies ist die perfekte Reihe für die ganze Familie.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Kennst du deine Liebsten? Kannst du ihnen trauen?

Wem du traust von Petra Johann

Eva Kramer und ihr Mann Daniel leben gemeinsam mit ihrem 5-jährigen Sohn Linus in einer idyllischen Reihenhaussiedlung.
Sofia, die 15-jährige Tochter von Evas bester Freundin Susanne, die beiden vor kurzem umgezogen sind, und zwar zu Susannes neuem Freund, babysittet oft bei den Kramers.
Bis eines nachts Sofia verschwindet - nachdem Daniel sie nach dem Babysitten nach Hause gebracht hat.

Der Verdacht fällt sofort auf Daniel, doch Eva schwört, das ihr Mann nichts mit Sofias Verschwinden zu tun hat. Bis sich immer mehr und mehr Ungereimtheiten auftun - ist ihr Mann wirklich unschuldig? Kann sie ihm trauen?

Petra Johann weiß zu fesseln! Ich finde sowohl ihren Schreibstil packend, der zwar teilweise etwas nüchtern ist, dafür jedoch eindrücklich die mühsame Kleinarbeit der Polizisten wiedergibt, die jedes kleinste Detail, und sei es scheinbar noch so unwichtig, ans Licht bringen und überprüfen müssen. Das ist sehr authentisch, und mir gefällt so etwas sehr gut bei einem Krimi. Denn im echten Leben müssen auch Unmengen an Spuren ausgewertet werden, wovon oft nicht mal eine davon ans Ziel führt. Und der Autorin ist es gelungen, diese Spurensuche interessant und richtig spannend darzustellen.
Auch die Verstrickung der Ermittlerin Heidi Westphal ist gut gelungen! Denn sie ist - als Mutter einer gleichalten Tochter - besonders daran interessiert, Sofia zu finden. Noch dazu geht Sofia nach ihrem Umzug nun auf das gleiche Gymnasium wie ihre Tochter.

Auch die Figurenzeichnung überzeugt, denn jede handelnde Person ist so unterschiedlich im Charakter, detailliert ausgearbeitet, und man fühlt sofort eine Bindung zu den Personen - oder findet sie unsympathisch.
Man kann auch gut selbst miträtseln und überlegen, was denn mit Sofia geschehen sein könnte. Und falls sie entführt wurde - wer der mögliche Täter sein könnte (von denen es einige gibt und man seinen Verdacht immer zwischen diesen Personen wechselt).
Auch wenn ich dann schon recht schnell den richtigen Riecher hatte, was einige Dinge betraf, konnte mich doch auch einiges überraschen.


Fazit:
Ein spannender Plot, ein fesselnder Schreibstil, lebendige Charaktere und eine authentische Auflösung machen diesen Krimi für mich zu einem Highlight!

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