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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Sch.:

mittwochs-mordende Mumien

Mumien morden mittwochs nie von Tatjana Kruse

Polly (Dr. Apollonia Obermoser) scheint einen Höhepunkt ihrer Karriere erreicht zu haben, als sie bei der Ausstellungseröffnung im Museum die Artefakte aus der siebenten Dynastie um Pharao Teti III. präsentieren darf.
Doch dann stirbt einer nach dem anderen, die Ausgänge sind verschlossen - gibt es den Fluch der Mumie tatsächlich, so wie Daphne, die Tochter der Museumsinhaberin, fest davon überzeugt ist?

Die Story ist, wie man es von Tatjana Kruse kennt, humorvoll-unterhaltsam.

Nicht umsonst nennt sie ihr Genre "Krimödie".
Sowohl die Figuren, als auch die Handlung, sind oftmals sehr überzogen, aber genau das macht den Charme aus.
Manche Personen handeln so unlogisch, dass man Pollys Verzweiflung auch richtig spüren kann - vor allem im Umgang mit der naiv-dümmlichen, millionenschweren Daphne (über deren feste Überzeugung, dass eine Mumie mordend durchs Museum schleicht, man nur den Kopf schütteln kann).
Doch nichts und niemand ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Daphne hat mich wirklich überrascht!

Man fiebert mit Polly mit, als das Museum versperrt ist und kein Kontakt zur Außenwelt möglich ist. Und dann noch die übernatürlichen Phänomene, wo man manchmal wirklich denkt: hat Daphne Recht? Gibt es den Fluch des Pharaos tatsächlich?
Man kann bei diesem Museums-Locked-Room-Krimi sehr gut miträtseln und es macht großen Spaß!


Fazit:
Eine manchmal überzogene, doch humorige, gruselig-mystische und wundervoll unterhaltsame Krimödie mit skurrilen Figuren und einer taffen Protagonistin, mit der man einfach mitfiebern muss - und einer Mumie!

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Rezensionen von LeserinLu :

Zu konstruiert

Das Ende vom Lied von Michael Wildenhain

Der Roman „Das Ende vom Lied“ spielt im West-Berlin Ende der 60er Jahre, nicht bei den bekannten Bildern der Studentenbewegung, sondern bei den einfachen Jugendlichen auf der Straße. Im Mittelpunkt steht ein Junge, der mit seinen Eltern in die Belziger Straße zieht – in eine Welt, die von den Traumata des Krieges, von sozialer Härte und von der Gewalt der Straße geprägt ist.

Während der Vater mit einer Prothese aus dem Krieg zurückgekehrt ist und die Mutter ihre eigenen Traumata aus Gewalterfahrungen mit sich trägt, muss der Erzähler früh lernen, sich allein zurechtzufinden. Besonders wichtig wird die Nähe zu Körschi, dem Anführer einer Jugendgruppe und erfolgreichen Boxer. Gleichzeitig verliebt sich der Erzähler in dessen Freundin Alina.

Der Roman möchte ein Bild einer Gesellschaft zeichnen, in der persönliche Traumata und politische Spannungen ineinandergreifen. Aus meiner Sicht gelingt dies jedoch leider nicht. Einige Passagen waren zwar sehr zugänglich und atmosphärisch, doch andere Kapitel fand ich deutlich anstrengender. Der Stil orientiert sich einerseits stark an der Wahrnehmung des jugendlichen Erzählers: sprunghaft, verträumt, oft abschweifend. Andererseits ist der Text sprachlich recht anspruchsvoll, es gibt immer wieder unerklärte Zeitsprünge und oft kleine Gedichte als Kommentare des Geschehens. Dadurch wirkt der Text stellenweise verworren, und es bleiben lange Zeit viele Fragen offen. Auch die kursiven Kapitel und Perspektivwechsel rund um einen Spionagehandlungsstrang waren für mich schwer einzuordnen. Gegen Ende wird deutlicher, auf welche politischen Hintergründe anspielt. Diese historische Dimension fand ich sehr spannend. Ohne entsprechendes Vorwissen hätte ich viele Hinweise allerdings kaum verstanden. Die Abschnitte rund um die Gewalt unter Jugendlichen empfand ich dagegen als langatmig und teilweise einfach als schwer auszuhalten.

So bleibt für mich ein zwiespältiger Eindruck. „Das Ende vom Lied“ greift interessante historische und gesellschaftliche Themen auf und enthält einige interessante Episoden. Gleichzeitig wirkt der Stil stellenweise sehr konstruiert, so, als ob vor allem für das Feuilleton geschrieben worden wäre.

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Rezensionen von milky:

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

You and Me - Die zweite erste Liebe von Josie Lloyd; Emlyn Rees

Der Roman "You and Me, Die zweite erste Liebe" handelt vom Ehepaar Adam und Jules. Beide fühlen sich im Alltagstrott gefangen und fühlen sich nicht mehr verbunden. Nach einem Streit entdeckt Adam durch Zufall eine Möglichkeit, mittels deren alten Mixtapes in die Vergangenheit zu reisen.
Einerseits ist die Geschichte an sich in meinen Augen leider nicht spannend und unterscheidet sich im Grunde von anderen Romanen oder Filmen über das Thema Zeitreise kaum.

Deshalb gibt es wenige unerwartete Wendungen und auch das Ende war für mich wenig überraschend.
Andererseits hat es mir trotzdem viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, da mir der Schreibstil gut gefallen hat. Ich konnte das Buch jederzeit flüssig lesen und es wurde nie langweilig dabei. Dass jedes Kapitel abwechselnd aus Sicht von Jules und Adam erzählt wurde, hat mir gut gefallen und hat das Ganze aufgelockert.
Fazit: Wer eine Ablenkung sucht und gut unterhalten werden möchte, ist hier genau richtig. Wer allerdings eine spannende und unerwartete Geschichte sucht, sollte dieses Buch lieber nicht lesen.

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Rezensionen von FogandBooks:

Zwischen Dunkelheit und Unentschlossenheit

Limerence von H. C. Dolores

Optisch ist Limerence ein absolutes Highlight. Das florale Cover mit dem Schädel als Kontrast wirkt zart und ästhetisch, der Farbschnitt ist wunderschön gestaltet und insgesamt ist es eines dieser Bücher, das sofort ins Auge fällt. Gerade deshalb erwartet man inhaltlich vielleicht etwas ebenso Intensives wie das Äußere verspricht.

Die Geschichte setzt auf eine direkte, ungefilterte Erzählweise und eine unterschwellige Spannung, die sich eher aus der Figurenkonstellation als aus äußeren Ereignissen speist. Man ist sehr nah an der Protagonistin und erlebt ihre Gedanken unmittelbar mit, was für Nähe sorgt, stellenweise aber auch kantig wirkt.

Besonders im Zusammenspiel mit der männlichen Hauptfigur entsteht eine Dynamik, die deutlich im moralischen Graubereich angesiedelt ist. Für mich blieb jedoch ein durchgehendes Gefühl der Irritation zurück, allerdings nicht im Sinne von mutig oder verstörend, sondern eher in der Frage, was dieses Buch eigentlich sein möchte. Es scheint Dark Romance verkörpern zu wollen, bleibt für mein Empfinden jedoch deutlich hinter dem zurück, was ich aus diesem Genre kenne. Die Intensität, die emotionale Tiefe und die konsequente Dunkelheit, die Dark Romance normalerweise auszeichnen, werden hier eher angedeutet als wirklich ausgeschöpft.

Auch die Beziehung zwischen den Hauptfiguren fühlt sich weniger wie eine gewachsene Liebesgeschichte an, sondern eher wie eine Konstellation aus Macht, Kontrolle und emotionaler Unklarheit. Manche Entwicklungen erscheinen sehr dicht aufeinanderfolgend, ohne dass sie für mich psychologisch vollständig ausgearbeitet wirken, wodurch stellenweise ein fast unwirklicher Eindruck entsteht, der mich eher ratlos als gefesselt zurückgelassen hat. Am Ende bleibt kein starkes Nachhallen, sondern eher ein seltsamer Zwischenton. Limerence ist für mich kein klassischer Dark-Romance-Titel, aber auch kein klares Beziehungsdrama, sondern bewegt sich irgendwo dazwischen und bleibt dadurch schwer greifbar. Wer eine wirklich intensive, kompromisslose Dark Romance erwartet, wird hier vermutlich nicht vollständig auf seine Kosten kommen.

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Rezensionen von Havers:

Interessante Ausgangslage, die Erwartungen weckt

Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Eigentlich kann er atmosphärisch erzählen, der Herr Knüwer, hat er ja bereits mit seinem preisgekrönten Vorgänger „Das Haus, in dem Gudelia stirbt“ bewiesen, in dem er tief in die Psyche seiner Hauptfigur eintaucht. So auch meine Erwartung an „Giftiger Grund“.

Hier nun der Einstieg in die Story mit dem Lost Place, der vergessenen und verratzten Tankstelle.

irgendwo im Nirgendwo. Natürlich ein passender Hintergrund, wobei sich allerdings beim Lesen zunehmend herausstellt, dass dies nur eine vernachlässigbare Klammer ist, die die Geschichte, die er zu erzählen hat, zusammenhält.

Drei Akteure: Joran, der frisch entlassene Häftling, verurteilt für eine Straftat, die bei genauerem Hinsehen einen unglücklichen Hintergrund hat. Charu, die – ja, was ist sie eigentlich – Influencerin, Fotografin, die ihren Social Media Account mit Fotos von verlassenen, zerfallenden Gebäuden füllt. Und Edda, ein kleines Mädchen, das Nacht für Nacht die Tankstelle aufsucht...

Wir lernen diese drei Personen kennen, tauchen häppchenweise, aber leider auch recht oberflächlich, in ihre persönlichen Geschichten ein, bis sich ihre Wege kreuzen.

Knüwer macht das ziemlich geschickt. Die Perspektivwechsel bringen Abwechslung, generieren durch die alternierenden Kapitel Tempo, machen neugierig und lassen die Leserinnen Vermutungen über den Fortgang der Story anstellen.

Allerdings ist meiner Meinung nach die Ausgangslage dieser Geschichte, die als „psychologischer Kriminalroman“ vermarktet wird, wesentlich interessanter als das Endergebnis, das sich in konventionellem Friede, Freude, Eierkuchen auflöst und leider den Eindruck erweckt, als hätten wir es hier eher mit einem Schreibversuch des Autors, als mit einer fein ausgearbeiteten Erzählung zu tun, die es mit „Gudelia“ aufnehmen kann.

Fazit: Interessante Idee, mittelmäßig ausgeführt. Erwartungen nicht erfüllt.

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Rezensionen von Anjulia :

Geborgenheit und Freiheit

Felsenfest von Nora Imlau

Felsenfest von Nora Imlau ist kein Erziehungsratgeber im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr ein einfühlsames Buch rund um die Eltern-Kind-Beziehung. Es gibt Einblicke in das, was die Autorin ihren Kindern mitgeben möchte: Geborgenheit und Freiheit. Dass es wichtiger ist, sich geliebt zu fühlen, als Erziehung mit aller Konsequenz durchsetzen zu wollen.

Die knapp 48 Seiten lesen sich schnell und angenehm, teilweise fast lyrisch. Jede Doppelseite hat eine Überschrift und eine eigene Thematik. In manchen dieser kurzen Denkansätze habe ich mich selbst gesehen, andere haben mich zum Nachdenken angeregt. Gerade mit größeren Kindern hatte ich bei den Zeilen, die sich dem liebevollen Loslassen widmen, dem Dasein trotz Distanz, ein melancholisches Gefühl. Die bunten Zeichnungen auf jeder Seite haben mir sowohl von der farblichen Abstimmung als auch von der Thematik gut gefallen. Insgesamt habe ich das Buch als sehr liebevoll empfunden.

Ich denke, es ist vor allem ein schönes Geschenkbuch für junge Familien, die noch am Beginn ihrer Reise stehen.

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Rezensionen von Tara:

Ein vielschichtiger Gesellschaftsroman

Real Americans von Rachel Khong

„Real Americans“ ist eine generationenübergreifende Familiengeschichte der asiatisch-amerikanischen Autorin Rachel Khong.

Die Handlung beginnt im Jahr 1999 in New York. Die 22-jährige Kunsthistorikerin Lily Chen ist auf Jobsuche. Ihre Mutter Mei Ling ist als Wissenschaftlerin aus China in die USA eingewandert.

Sie betrachtet sich als Amerikanerin und hat mit ihrer Tochter nur englisch gesprochen. Über ihre Vergangenheit, ihr Leben in China hat sie Lily nicht erzählt. Das Verhältnis zwischen den beiden ist sehr distanziert. Als Lily nun auf Matthew – den reichen Sohn eines Pharmaunternehmens – trifft und die beiden sich verlieben, prallen Welten aufeinander.

Der Roman besteht aus drei Teilen. Nach dem ersten aus Lilys Perspektive, folgt ein Zeitsprung von 20 Jahren. In diesem Abschnitt steht dann Lilys 16-jähriger Sohn Nick im Vordergrund. Im Jahr 2030 werden die Ereignisse rückblickend aus der Sicht von Lilys Mutter Mei erzäht.

Der Schreibstil von Rachel Khong liest sich angenehm und sie hat ihre Charaktere authentisch dargestellt. Ihre inneren Konflikte fand ich nachvollziehbar und gut beschrieben. Nicht jeder von ihnen ist direkt leicht zu greifen, aber rückblickend erklärt sich einiges.

Thematisch ist der Roman sehr vielschichtig. Es geht um Spurensuche, Identität, Genforschung, Migration, familiäre Konflikte und Zugehörigkeit. Die Ereignisse, die hier aufgedeckt werden, sind nicht immer leicht zu lesen, sondern gehen an die Substanz.
Es ist insgesamt eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und im Gedächtnis bleibt.

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Rezensionen von liesmal:

Das Buch ist ein Juwel

Sommer auf Perigo Island von Perry Chafe

Der Debütroman von Perry Chafe ist einfach grandios. Vom Anfang bis zum Ende macht die Geschichte ohne Unterbrechung Spaß.

Dass es sich bei dem Schauplatz Perigo Island um einen fiktiven Ort handelt, mag ich kaum glauben. Es fühlt sich einfach alles echt an. Chafe beschreibt Perigo Island so bildhaft und unglaublich detailliert, dass ich mittendrin bin und auch gar nicht mehr fort möchte.

Vier Freunde verbringen ihre Ferien gemeinsam auf der Insel. Dass das junge Mädchen Anna verschwunden ist, zu dem der zwölfjährige Pierce eine besondere Verbindung hatte, wirft einen großen Schatten auf die Idylle. Da gibt es aber auch noch diesen Meeresbiologen, der sich sehr merkwürdig und verdächtig verhält. Hat er Anna auf dem Gewissen?

Ein weiterer Erzählstrang beschäftigt sich mit dem Fischfang, von dem die meisten Menschen hier leben. Sehr spannend ist alles, was der Autor zum Leben der Fischer, aber auch zum schwindenden Fischfang zu erzählen weiß. Da ist dann nicht mehr alles fiktiv, sondern brandaktuell. Besonders gebannt war ich, als es um die Arbeit der Kinder ging, die mit dem Zungenschneiden von Kabeljau Geld verdienen. Die Erzählung dazu macht so neugierig, dass ich gleich nach dem Beenden des Buches nach weiteren Informationen suchen muss.

Perry Chafe: ein Name, den ich mir unbedingt merken werde. Ich gebe aus vollem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung und hoffe, bald einen weiteren Roman des großartigen Autors zu lesen.

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Rezensionen von Kapitel60:

Abgefahren...

Phineas und Ferb - Monstermarathon von Disney

Worum geht’s?
Phineas und Ferb, die Helden der gleichnamigen Disney‑Fernsehserie, sorgen immer für Turbulenzen und verrückte Abenteuer. In diesem Comicbuch darf man gleich zwei abgefahrene Geschichten lesen.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Der Comic ist sehr lebhaft, knallbunt und wirkt etwas überladen.

Man kann der Geschichte trotzdem sehr gut folgen. Was ich persönlich nicht so toll finde, sind die Großbuchstaben, die für die Sprechblasen verwendet werden. Das kommt leider sehr oft vor, aber ich habe noch nicht ganz verstanden, warum. Ich finde, die Comics sind dadurch viel anstrengender zu lesen.

Fazit:
Da mein Enkelsohn ein riesiger Comicfan ist, bin ich immer wieder auf der Suche nach neuem Lesestoff. Je verrückter, umso besser. Er kennt zwar die Serie nicht, ist aber hin und weg von diesem Buch und liest immer wieder Passagen daraus. Er findet es sehr lustig und kann sich hervorragend darüber amüsieren.

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Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

Enttäuschte Erwartung

Abschied(e) von Julian Barnes

Das Buch, groß angekündigt als Abschiedswerk und letzter Gruß an die Leser, ist grob in drei Teile zu gliedern: Im ersten Teil beschäftigt sich Barnes weder breit noch tief mit Gedächtnispsychologie. Im zweiten Teil geht es um ein befreundetes, inzwischen verstorbenes Paar (Jean und Stephen), für deren enttäuschende Beziehung Barnes zweimal als Pate fungiert und im dritten Teil geht es – wieder wenig differenziert und oberflächlich – um Abschied, Krankheit, Altwerden, Vergänglichkeit und was von uns bleibt.

Barnes spricht von Selbstmord statt von Suizid, vom Unterbewusstsein statt vom Unbewussten, aber für die schlechte Übersetzung kann er wohl nichts. Oder ist sie doch Ausdruck altersbedingter Entdifferenzierung und Schlampigkeit, die sich durch das Buch ziehen? Meine Erwartungen wurden leider enttäuscht, auch wenn ab und zu und passagenweise großartige Erzählkunst durchblitzt.

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