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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Hatte bisschen Pipi in den Augen

Die Mitternachtsreise von Matt Haig

Matt Haig schreibt einfach Bücher, die mich thematisch sehr ergreifen, trotzdem ist es immer so ein bisschen Glücksspiel, ob mir das jeweilige Buch aber auch tatsächlich gefällt. Hier war der Fall aber für mich sehr klar: habs geliebt. Für mich das bisher beste Buch von Matt Haig, ich hab ja so geheult beim Lesen.

Lieben wir nicht alle diese „Grumpy old man“-Geschichten?! Nur dass Wilbur eigentlich nicht grumpy ist, sondern jemand, der viel Schmerz erfahren, falsche Entscheidungen getroffen und das eigene Leben verpasst hat. Zudem ist Wilbur nun tot, gestorben einsam und allein. Am Ende seines Lebens geht er als Geist auf Reise durch die Schlüsselmomente seines Leben. Durch die Höhen und Tiefen, die Liebe und den Verlust.

Herzstück ist für mich die Liebe zu Maggie, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Sie begleitet Wilbur von seiner Kindheit an und zu wissen, dass er am Ende ohne sie ist, hat mir schon von Beginn an das herz schwer gemacht. Die Geschichte ist einfach wundervoll in ihrer Tragik, einfach weil das Thema sehr nahbar und ergreifend ist. Natürlich geht es hier nicht nur um die Liebe, die mal ganz leicht und dann wieder unfassbar schwer ist, aber sie schwingt eben doch bei allen mit, was Wilbur erlebt.


Es hat mir gefallen, wie er seine Lebensetappen rekapituliert, sie in ein neues Licht gerückt sieht, bereut und begreift. Und dann wirkt die Geschichte ihre Magie. ich will hier nicht zu viel verraten, aber was Wilbur tut, ist absolut ergreifend. Die Geschichte birgt einiges an Lektionen, die jeder beherzigen sollte und gibt reichlich Denkanstöße, das eigene Verhalten mal zu hinterfragen. Denn was am Ende zählt ist, geliebt zu haben und geliebt worden zu sein.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Das authentische Memoir einer polnischen Jüdin in Tirol

Brechen wir aus! von Leokadia Justman

Dieses Memoir, das von Dominik Markl und Niko Höfinger 2025 im Tyrolia-Verlag herausgegeben worden ist, ist die bewegende Flucht- und Überlebensgeschichte von Leokadia Justmann (1922-2002), die gemeinsam mit ihrem Vater aus dem Warschauer Ghetto geflohen ist, während ihre Mutter nach Treblinka deportiert und ermordet worden ist.

Leokadia und ihr Vater kommen 1943 als Zwangsarbeiter nach Tirol, leben dort mit falschen Papieren bis sie an die Gestapo verraten werden. Der Vater stirbt im KZ Reichenau, während es Leokadia mit einer Freundin gelingt, aus dem Gefängnis zu fliehen. Die beiden Frauen werden mit Hilfe von fünf mutigen Polizisten und drei unerschrockenen Frauen versteckt. In Innsbruck wird sie Joseph Wisnicki, einen polnischen Juden kennenlernen, der eine ähnliche Lebensgeschichte hat. Die beiden heiraten 1946 und lassen sich 1950 in den USA nieder.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Meine Meinung:

Leokadia Justmann hat, wie man im Nachwort lesen kann, mit ihren Aufzeichnungen bereits während ihrer Flucht begonnen, sie mehrmals redigiert und in mehreren Auszügen veröffentlicht unter anderem 1963 als „In Quest for Life“. Bei ihrem Tod 2002 findet sich eine neuerliche überarbeitete Version dieser acht Jahre dauernden Überlebensgeschichte, die Grundlage für die Forschungsarbeit von Dominik Markl und Niko Höfinger ist. Die beiden Herausgeber haben den Bericht behutsam redigiert, die Angaben gegengecheckt und dort wo notwendig, die eine oder andere Ergänzung oder Korrektur angebracht. Auf Grund der detaillierten Angaben von Leokadia Justmann, ist es Dominik Markl und Niko Höfinger gelungen, einige wenige ähnliche Schiksale ausfindig zu machen.

Das Buch ist, ebenso wie jenes ihres Ehemann Joseph Wisnicki, als Hardcover mit zahlreichen privaten Abbildungen erschienen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem, erstmals in Deutsche übersetze Memoir, das einen authentischen Einblick in die (Über)Lebengsgeschichte einer polnischen Jüdin in Tirol gibt, eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Rezensionen von nil_liest:

Würdiger Abschluss einer Trilogie

Trag das Feuer weiter von Leïla Slimani

Eine Schriftstellerin verliert nicht ihre Worte, sondern den Weg zu ihnen. Mia sitzt in Paris und merkt, wie etwas in ihrem Inneren verschwimmt. Namen, Bilder, Gefühle – als hätte jemand einen Schleier über ihr Gedächtnis gelegt. Der sogenannte Brain Fog raubt ihr nicht nur die Konzentration, sondern auch die Gewissheit darüber, wer sie eigentlich ist.

Also reist sie zurück nach Meknès, auf die Farm ihrer Großeltern. Dorthin, wo ihre Familiengeschichte begann. Doch statt Heimkehr erwartet sie etwas anderes: die Erkenntnis, dass man selbst an den Orten seiner Kindheit zur Fremden werden kann.
Mit Trag das Feuer weiter schließt Leïla Slimani ihre große Familiensaga ab – und macht aus dieser Rückkehr zugleich eine Suche nach Identität, Herkunft und Erinnerung. Während Mia versucht, die Fäden ihres eigenen Lebens wieder aufzunehmen, entfaltet sich vor den Leser:innen noch einmal das Panorama einer Familie über mehrere Generationen hinweg. Großmütter, Mütter, Töchter. Frauen, die sich immer wieder gegen die Grenzen ihrer Zeit stemmen. Frauen, die ihren eigenen Weg suchen, auch wenn sie dafür einen Preis zahlen müssen.
Besonders berührt hat mich dabei die Figur der Mia. Sie lebt zwischen Welten, Sprachen und Identitäten. Als Französin in Marokko, als Marokkanerin in Frankreich, als homosexuelle Frau in einem gesellschaftlichen Umfeld, das zunehmend konservativer wird. Dieses Gefühl des Dazwischenseins zieht sich wie ein feiner Riss durch den gesamten Roman. Nirgends ganz anzukommen, überall ein wenig fremd zu bleiben – Slimani beschreibt diese Erfahrung mit großer Klarheit und ohne jede Sentimentalität.
Dabei erzählt der Roman weit mehr als nur eine Familiengeschichte. Im Hintergrund verändert sich Marokko. Die Hoffnungen früherer Jahrzehnte verblassen, politische Repressionen nehmen zu, religiöse Strömungen gewinnen an Einfluss. Familienmitglieder geraten zwischen die Fronten gesellschaftlicher Entwicklungen, werden Opfer von Machtspielen oder verlieren sich in den Erwartungen ihrer Umgebung. Die große Geschichte dringt dabei immer wieder in die privaten Räume ein und macht deutlich, wie eng persönliches Leben und politische Realität miteinander verwoben sind.
Leïla Slimanis Stil bleibt dabei unverkennbar. Sie schreibt mit einer bemerkenswerten Klarheit, fast kühl manchmal, und gerade deshalb entfalten viele Szenen eine enorme Wucht. Gefühle werden selten ausgestellt, sondern entstehen zwischen den Zeilen. Ein Blick, eine Erinnerung, ein unausgesprochener Konflikt reichen oft aus, um ganze Lebensgeschichten spürbar zu machen. Besonders gelungen fand ich, wie sie Erinnerungen behandelt: nicht als verlässliches Archiv, sondern als etwas Fragiles, Flüchtiges. Etwas, das sich verändert, verblasst oder plötzlich wieder auftaucht.
Atmosphärisch lebt der Roman von seinen Kontrasten. Da ist das elegante, intellektuelle Paris. Da sind die staubigen Landschaften rund um Meknès. Die liberalen Eliten, die französischen Schulen, die traditionellen Familienstrukturen, die politischen Spannungen eines Landes im Wandel. Slimani zeichnet diese Welten nicht schwarz-weiß, sondern voller Widersprüche und Zwischentöne. Genau darin liegt ihre Stärke.
Allerdings hatte ich stellenweise das Gefühl, dass der Roman stärker an seinem historischen und gesellschaftlichen Panorama interessiert ist als an seinem erzählerischen Spannungsbogen. Manche Episoden wirken eher wie Mosaiksteine einer Epoche als wie notwendige Bestandteile von Mias persönlicher Geschichte. Dadurch entsteht gelegentlich eine gewisse Distanz. Auch erreicht dieser Abschlussband für mich nicht ganz die emotionale Kraft der vorherigen Teile der Trilogie.
Dennoch bleibt Trag das Feuer weiter ein würdiger Schlusspunkt. Ein Roman über Frauen, die sich Freiräume erkämpfen. Über Herkunft als Last und Geschenk zugleich. Über Erinnerung als Heimat. Und über das Feuer, das von Generation zu Generation weitergegeben wird – manchmal als Mut, manchmal als Wut, manchmal einfach als die hartnäckige Weigerung, sich den Grenzen der eigenen Zeit zu beugen.
Dieses Buch liest sich wie das Öffnen einer alten Familienkiste: Manche Gegenstände erkennt man sofort wieder, andere werfen neue Fragen auf. Doch am Ende versteht man besser, woher man kommt – und vielleicht auch ein wenig, wohin man geht.

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Rezensionen von Dragon:

Inselglitzer und Sommergefühle

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück von Mia Andersen

Der erste Band der neuen Reihe entführt mich sofort in den Sommer, der greifbar warm auf der Haut liegt und das Herz ein wenig schneller schlagen lässt. Die Zwillingsschwestern Lene und Elsa, die ihren Eltern gerne in der Inselpension helfen, sind mitten im Zentrum all dessen, was junge Lesende gerne haben, wie authentische Sorgen, viel Herz und eine Freundesbande, die sich wie eine vertraute Clique anfühlt.

Der Einstieg gelingt mit einer Leichtigkeit, die sich sofort wie eine warme Umarmung anfühlt, denn man ist sofort Teil der Gemeinschaft aus Freundschaft, Unterstützung und den kleinen, aber feinen Alltagsfreuden, die das Teenagerleben so besonders machen.

Die Sommerferien beginnen gerade und mit ihnen bei Lene auch das erste Herzflattern und die erste Verliebtheit, die noch etwas unbeholfen, aber so echt ist. Die Eifersüchteleien auf jedes Mädchen, das Mats gerne mögen könnte, sorgt schon hier und da mal für Kummer bei Elsas Schwester oder die ein oder andere peinliche Situation. Mit viel Humor, Insel- und Sommerfeeling schafft Autorin Mia Andersen einen Wohlfühlroman für junge Lesende und legt das Feeling des Sommers wunderbar in jede Seite, sodass man fast die Meeresluft schmecken, die Sonnenmilch riechen und knisternde Ferienspannung spüren kann. Dafür sorgen unter anderem auch die wundervollen farbigen Illustrationen, die zusammen mit dem schönen Farbschnitt und dem in Pastelltönen gehaltenen Buchcover das Buch zu einem rundum gelungenen Band machen.

Der Insel gibt die Autorin ihren eigenen Charakter und skizziert sie warmherzig, ein wenig eigenwillig, aber genau als den Ort, an dem Freundschaften wachsen und aus ersten Verirrungen echte Bindungen werden.

Besonders gelungen finde ich die Charaktere. Das besondere Band zwischen den Zwillingsschwestern ist spürbar und sehr authentisch mit all den Träumen, kleinen Ängsten und Unsicherheiten. Die Freundesclique wirkt ehrlich und sympathisch, denn niemand ist perfekt, alle haben Ecken und Kanten, und genau das macht sie so glaubwürdig. Die Lebensnähe der Sorgen der Teenies lässt sich leicht nachvollziehen und finde ich besonders für die Zielgruppe ab etwa 10 Jahren sehr wichtig.

Die DIY-Seiten im Anhang sind noch einmal etwas Besonderes und ich bin schon gespannt, was es dazu in den anderen Folgebänden geben wird, denn jeder wird von einer der Freundinnen handeln. Die kleine Leseprobe am Ende macht schon Lust auf das nächste nähere Kennenlernen mit einer der Mädchen. Deshalb kann ich nur sagen, dass dies ein erster wundervoller Band der neuen Reihe ist, der Sommerfeeling, authentische Teenager-Erlebnisse und eine sympathische Freundesclique stimmig miteinander verbindet. Wer eine leichte, bezaubernde Sommergeschichte mit Tiefgang im Teenageralter sucht, wird hier perfekt bedient. Leseempfehlung absolut und perfekt für entspannte Lesestunden am Strand, im Garten oder auf dem Balkon, mit dem Potenzial, sich zu einer absoluten Lieblings-Reihe zu entwickeln.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Unerwartet charmant

Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow

Bin ehrlich, ich hab dem derartig süßen Cover eine eher seichte Storyline und außer einer Lovestory nicht allzu viel erwartet. Und bin absolut positiv überrascht worden. Die Mischung aus magischer Schule, magischen tierischen Geschöpfen und Academic Rivalry gefällt mir ja sowas von gut. Was mich aber unerwartet und eiskalt erwischt hat ist die „he falls first“ Komponente der Geschichte- wie süß will man bitte sein?

Den akademischen Wettstreit zwischen Gwendolynne und Harrisford fand ich einen guten Aufhänger für ihre Bekanntschaft.

Ich mochte, wie sie sich gegenseitig aufziehen und reizen und dass gleichzeitig aber auch die Spannung zwischen ihnen greifbar ist. Die Entwicklung ihrer Beziehung wirkte natürlich, nicht übertrieben eilig, sondern auf angenehme Art herantastend. Wie eine erste Liebe eben sein sollte. fand ich total sympathisch.

Tatsächlich hätte ich gerne noch mehr von den Seelentieren und magischen Geschöpfen erlebt, das kam mir fast ein bisschen zu kurz in diesem Buch. Dafür bekommt die Geschichte aber eine unerwartet spannende Wendung, als sich Gwendolynne mit den energetischen Entladungen zu beschäftigen beginnt und deren Ursache auf den Grund geht. Hatte echt nicht erwartet, dass hier eine derartig düstere Story wartet, fand ich echt toll.

Und das Ende war ja mal absolut dramatisch, ich brauche jetzt bitte dringend Band 2. Fands klasse.

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Rezensionen von leseratte1604:

Absoluter Lesegenuss

If Books Could Kill von Kate Eberle

"If books could kill" ist ein Thriller, wie man ihn noch nie gelesen hat. Es ist ein Liebesroman, der aufregender kaum sein kann. Kate Eberle ist mit ihrem Debütroman etwas außergewöhnliches gelungen, nämlich ein Buch, welches man nicht wirklich einem Genre zuordnen kann, einem Buch, welches in einem Buch spielt.

Hört sich vielleicht komplizierter an als es ist und vor allem macht es einfach wahnsinnig Spaß es zu lesen.
Roxy und Grant sind großartige Hauptcharaktere, man muss sie einfach gern haben und das Chaos in das die beiden schlittern ist einfach herrlich unterhaltsam zu lesen. Die beiden sind in einer Geschichte gefangen aus der sie erst rauskommen, wenn die Autorin der Geschichte "ENDE" schreibt und gleichzeitig wissen sie aber, dass sie in der Geschichte drin sind und machen sich auf die Suche nach der Autorin, um das ganze frühzeitig zu beenden. Dass sie dabei immer wieder auf Serienkiller treffen (weil die Autorin einen Thriller schreibt), macht das ganze besonders spannend!

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

alles auf Anfang

Pause von Lena Kupke

"Pause" war ein Buch, das meine Erwartungen mehr als nur übertroffen hat und mental Health, sowie das Zusammenspiel von körperlicher und geistiger Gesundheit in ein nachvollziehbares und ergreifendes Licht rückt. Ich fand das beklemmende Gefühl der Abhängigkeit, des vermeintlichen Scheiterns geradezu mit Händen greifbar.

Wieso fällt es uns nur so schwer einzugestehen, dass wir Hilfe brauchen und diese auch aktiv einzufordern? Und wieso ist es überhaupt nötig, sie wortstark einzufordern?

Hanna tat mir richtig leid, gefangen zwischen der gleichgültigen Reaktion ihres Lebensgefährten, der vermutlich mit seinen eigenen Issues zu kämpfen hat, aber einfach auch keinen angemessenen Anteil an Hannas Lage nimmt, und der erdrückenden Stimmung zu Hause, wo sie mehr Eindringling als willkommen ist. Das Buch beleuchtet anschaulich, welch große Rolle auch unser Umfeld spielt, wenn es um Gesundheit und Wohlbefinden geht. Hanna hat keine verlässlichen Stützen in ihrem Leben, selbst ihre Freundin ist mehr auf Distanz als ein offenes Ohr. und irgendwie hat mich all das für Hanna betroffen und wütend gemacht. Denn Hanna geht es eben nicht gut. Hanna kann nicht mal eben mit ihrem Leben weitermachen und allen mal ein bisschen weniger zur Last fallen

Ich fand vor allem die Reaktion der Mutter unerwartet distanziert. Für mich ist generell die Beziehung zu den Eltern und zum Heimatort der Kindheit Schlüsselelement der Geschichte. Generell wirkt der Alltag der Familie sehr distanziert, Konflikte werden nicht ausgesprochen und ausgetragen und brodeln entsprechend unter Hannas Haut, die zunehmend zu entgleiten droht.

Ich finde die Autorin schafft hier starke Bilder und spricht Themen an, die bestimmt viele Leserinnen betreffen, Situationen die sie selbst erlebt haben und Gefühle, die sie nachempfinden können. Zurück bleibt für mich die Botschaft, dass ich nicht immer stark sein und alles allein schaffen muss, Kommunikation aber der Schlüssel ist. Die Geschichte hat mich bewegt und zum Nachdenken angeregt und ich kann sie sehr empfehlen

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Rezensionen von Igela:

Viele (weibliche) Figuren

Bachelorette Party von Camilla Sten

Das Wochenende auf der kleinen Schäreninsel Isle Blind soll nicht nur in einem Yoga Retreat stattfinden, sondern zugleich ein Junggesellinnenabschied sein.

Eine Handvoll Freundinnen feiert das letzte Wochenende, an dem Anneliese unverheiratet ist. Tessa, eine der Freundinnen, weiss jedoch als einzige, dass auf Isle Blind vor zehn Jahren vier Freundinnen spurlos verschwunden sind.

Die Journalistin hofft mehr über diesen Cold Case herauszufinden, will jedoch die anderen nicht beunruhigen. Was kläglich misslingt, denn eine der Freundinnen stirbt ...


Dieser Thriller spielt sich auf verschiedenen Zeitebenen ab. Zu der Zeit vor 10 Jahren, als die vier Freundinnen verschwunden sind und nun als Cold Case gehandelt werden. In der Gegenwart, der Zeit des Junggesellinnenabschieds. Aber auch ab und zu vor beiden Ereignissen oder kurz nach dem ersten. Es wird dadurch sehr unruhig und die grosse Figurenanzahl, zum grossen Teil weiblich, sorgen zusätzlich für Verwirrung. Ich musste immer wieder überlegen, wer denn jetzt wer ist und in welche Zeitebene ich die Figur einsortieren muss.

Die Frauen feiern unter sich und die Themen sind, wie der Titel so sagt, Bachelorette würdig. Trinkspiele, Gespräche über Männer und Frauen, Beziehungen untereinander, Karriere... dies über weite Passagen die vorherrschenden Themen. Oft sitzt die Frauengruppe beieinander und tauscht sich über die oben genannten Themen aus.

Das bisschen Spannung, das man in der ersten Hälfte spürt, wird hauptsächlich durch das Setting erzeugt. Eine kleine Schäreninsel, auf der das einzige Boot erst mal verloren geht. Damit fehlt erst einmal die Möglichkeit von der Insel zu kommen. Nicht neu als Setting, aber passend zu der Geschichte. Der Täter wird lange vor Schluss nebenbei präsentiert. Hier hat die Autorin mich durch eine zusätzliche Komponente versöhnen können.

Der Thriller hätte Potenzial, das aber leider mit unnahbaren und zu vielen Figuren verschenkt wurde.

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Rezensionen von rewareni:

Glaube und Hoffnung

Artifact Unearthed von Rüdiger Marmulla

Der Roman ,, Artifact Unearthed“- Pastor Tim und das Vermächtnis der Ohlonen, ist der letzte Band aus dieser Reihe, wo es aber nichts ausmacht, wenn man die vorherigen Bände nicht kennt, da es eine eigene Geschichte ist.
Die Handlung spielt in der Zukunft, wo man bei Bauarbeiten für einen neuen Kirchenkomplex eine unterirdische Kammer mit mysteriösen Wandmalereien entdeckt.

Während Tim herausfindet, dass die indigenen Bewohner, die Ohlonen ein verlorenes Artefakt darin vermuten, das die Erde heilen soll, gibt es Kirchenmitglieder, die den Bau so rasch als möglich fortsetzen wollen. Als auch noch eine finstere Organisation ins Spiel kommt, die es schafft wichtige Informationen, die die indigenen Völker betreffen aus dem Internet zu löschen und plötzlich alles dazu verschwunden scheint weiß Tim, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt wenn er den Ohlonen helfen möchte, damit sie ihr Artefakt zurück bekommen wollen und nicht die Gier der Menschen ein Stück wertvoller Geschichte zerstört.
Der Autor Rüdiger Marmulla vermischt in seinem Roman Ereignisse aus der Vergangenheit mit Erlebnissen in der Gegenwart, wo verschiedene Kulturen und Glaubensrichtungen aufeinander treffen und er dabei zeigt, dass mit gutem Willen, alle in Frieden zusammen leben könnten.
Der Schreibstil ist dabei sehr einfach gehalten, wo es mir schwer gefallen ist einen richtigen Zugang zu der Geschichte und auch zu den Protagonisten zu finden. Für mich handeln sie zu steif und zu wenig emotional, irgendwie sind sie wie Marionetten, die am Faden hängen und sich einfach bewegen.
Da der Autor sehr gläubig ist, findet man auch immer wieder Bibelzitate und Gespräche über den Sinn des Lebens, über Menschlichkeit und auch über die dunkle Vergangenheit aus der amerikanischen Geschichte und wie man mit indigenen Völkern umgegangen ist. Dabei hat er zu Pastor Tim, der an Gott glaubt, den Schamanen Xoyon ins Spiel gebracht, der eher auf spirituelle Ebene seinen Glauben ausübt und eng mit der Natur verbunden ist.
Es sind kurze Kapitel, die oft einen sehr schnellen Zeit-und Schauplatzwechsel haben wo für mich die Handlung eher ins Stolpern gekommen ist, als einen flüssigen Lesefluss zu haben. Für einen Thriller, wie angegeben, hat mir ein wenig die Spannung gefehlt.
Wer also eintauchen möchte in Verschwörungstheorien, religiösen Einflüssen, spirituelle Momente und ein wenig High Tech in der Zukunft, der wird Pastor Tim bei seiner besonderen Reise sicher gerne begleiten.

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Rezensionen von Danshi:

Ein herzerwärmendes Abenteuer mit wichtigen Botschaften

Der kleine Grimlin und die große Portion Mut - Eine Freundschaftsgeschichte von Barbara Rose

„Der kleine Grimlin und die große Portion Mut“ ist ein wunderschön illustriertes Buch, das nicht nur mit seiner warmherzigen Geschichte, sondern auch mit vielen liebevollen Details beeindruckt. Bereits das bezaubernde Cover und die liebevoll gestaltete Karte auf der Innenklappe laden dazu ein, in Grimlins kleine Welt einzutauchen.

Die Geschichte handelt von Grimlins mutiger Reise, bei der er seine eigenen Ängste überwindet, um seinem Freund Tirili zu finden. Dabei begegnet er verschiedenen Wesen, die zuerst bedrohlich erscheinen, sich aber als hilfsbereit und freundlich herausstellen – eine wundervolle Botschaft über das Überwinden von Vorurteilen und die Kraft der Freundschaft. Besonders berührend ist der Moment, in dem Grimlin aus den Geschenken dieser Wesen eine Puppe bastelt, um ein trauriges Zapfenfresserkind zu trösten.

Die zarten Illustrationen, die jedes Kapitel begleiten, fangen die Magie und den Zauber der Geschichte perfekt ein. Zusätzlich runden kreative Bastelanleitungen und Rezepte das Buch ab und machen es zu einem interaktiven Erlebnis für die ganze Familie.

Dieses Buch vermittelt nicht nur wertvolle Werte, sondern lädt auch zum Mitmachen und Träumen ein – ein wahrer Schatz für Jung und Alt!

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