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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Danshi:

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Nebel im Kopf - Blei in den Knochen von Vanessa Salzberg

Schon im ersten Teil habe ich gemerkt, wie vielschichtig das Thema Erschöpfung eigentlich ist. Besonders interessant fand ich, wie viele verschiedene Faktoren dabei zusammenspielen können und dass Erschöpfung eben nicht einfach mit Müdigkeit gleichzusetzen ist.
Der Ratgeber ist in drei große Bereiche gegliedert und beginnt zunächst damit, die möglichen Hintergründe von Erschöpfung verständlich zu erklären.

Besonders gelungen fand ich das Ampelsystem, mit dem man die eigene Situation einmal bewusster betrachten kann. Die Zusammenhänge werden nachvollziehbar vermittelt, ohne dass man sich durch komplizierte Fachsprache kämpfen muss. An manchen Stellen gab es für meinen Geschmack zwar etwas viele Wiederholungen, insgesamt ließ sich das Buch aber sehr angenehm lesen.
Am meisten überzeugt hat mich der praktische Teil. Atemübungen, Mini-Routinen, Reizreduktion und der Gedankenparkplatz sind einige der Anregungen, die sich ohne großen Aufwand ausprobieren lassen. Gerade das hat mir gefallen, denn wenn man ohnehin erschöpft ist, braucht man meiner Meinung nach nicht noch ein umfangreiches Programm, das zusätzlichen Druck erzeugt.
Auch der Blick auf langfristige Veränderungen hat für mich gut zum bisherigen Aufbau gepasst. Besonders die Unterscheidung zwischen wirklicher Erholung und einem kurzfristigen Ausgleich ist mir im Gedächtnis geblieben. Insgesamt vermittelt der Ratgeber viel Wissen, gibt konkrete Anregungen und bringt einen immer wieder dazu, den eigenen Alltag zu hinterfragen. Für mich ein hilfreiches Buch, aus dem ich einige Ideen mitnehme und in das ich sicherlich noch einmal hineinsehen werde.

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Kindheitslieder neu entdeckt

tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert

Mit den Liedern von Rolf Zuckowski verbinde ich viele Erinnerungen, deshalb war ich auf dieses tiptoi Liederbuch besonders gespannt. Die Auswahl mit insgesamt 22 Liedern gefällt mir sehr gut und enthält bekannte Titel wie „Stups, der kleine Osterhase“, „Zebrastreifen“, „Sommerkinder“ und natürlich „In der Weihnachtsbäckerei“.

Dabei geht es nicht nur ums Zuhören, denn das Buch lädt immer wieder zum Mitsingen und Entdecken ein. Besonders schön finde ich die Möglichkeit, die abgedruckten Lieder mit Gesang oder nur als Instrumentalversion anzuhören. So können Kinder entweder einfach zuhören oder selbst mitsingen.
Auch die Gestaltung hat mir auf Anhieb gefallen. Die Illustrationen sind farbenfroh, modern und voller kleiner Einzelheiten, sodass es neben der Musik einiges zu entdecken gibt. Dazu kommen verschiedene Spiele, Geräusche und weitere Inhalte, die mit dem tiptoi Stift aufgerufen werden können. In den Bildern sind außerdem weitere Lieder von Rolf Zuckowski versteckt. Dadurch bietet das Buch deutlich mehr als eine Sammlung bekannter Liedtexte.
Mir gefällt besonders, dass hier verschiedene Generationen etwas miteinander teilen können. Erwachsene erkennen viele Lieder aus ihrer eigenen Kindheit wieder, während Kinder sie auf ihre Weise entdecken können. Auch ohne den Stift gibt es auf den Seiten durch die vielen Illustrationen einiges anzuschauen, für die interaktiven Funktionen wird er allerdings benötigt und muss separat vorhanden sein. Die farbenfrohe und kindgerechte Gestaltung passt für mich ebenfalls sehr gut zum Konzept. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch immer wieder hervorgeholt wird und nicht nach einmaligem Anschauen im Regal verschwindet. Für mich ist es eine schöne Verbindung aus Musik, Erinnerungen und gemeinsamem Entdecken.

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Ein turbulenter Abschluss

The Devious Husband von Catharina Maura

Auf die Geschichte von Sierra und Xavier war ich besonders gespannt, denn die beiden bringen durch ihre langjährige Rivalität reichlich Konfliktpotenzial mit. Sierra sieht in Xavier vor allem ihren geschäftlichen Gegner, während seine Gefühle für sie schon deutlich länger eine ganz andere Richtung eingeschlagen haben.

Als schließlich eine Ehe zwischen ihnen ins Spiel kommt, verändert sich ihre ohnehin komplizierte Beziehung noch einmal grundlegend. Gerade diese Ausgangslage hat für mich sehr gut funktioniert.
Sierra und Xavier begegnen sich auf Augenhöhe und schenken sich in ihren Wortgefechten wenig. Ihre Sticheleien und kleinen Machtkämpfe sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente, gleichzeitig ist die Anziehung zwischen ihnen deutlich spürbar. Besonders Xavier fand ich interessant, weil hinter seinem selbstbewussten und teilweise arroganten Auftreten wesentlich mehr Gefühl steckt, als Sierra zunächst vermutet. Auch Sierra bleibt eine starke und eigenständige Figur und muss sich trotzdem mit Seiten an sich auseinandersetzen, die sie nicht jedem zeigt. Dass die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird, hat mir dabei gut gefallen, weil sich ihre unterschiedlichen Gedanken und Beweggründe dadurch besser nachvollziehen lassen.
Neben der Liebesgeschichte gibt es reichlich Drama, Emotionen und Spice, sodass es zwischen den beiden selten ruhig bleibt. Trotzdem stehen für mich nicht nur die leidenschaftlichen Momente im Vordergrund, sondern auch Vertrauen, Verletzlichkeit und die Entwicklung ihrer Beziehung. Der flüssige Schreibstil und die eher kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass sich das Buch angenehm schnell lesen ließ. Schön fand ich außerdem, noch einmal auf die Windsor-Familie und bekannte Figuren aus den vorherigen Bänden zu treffen.
Für mich ist Sierra und Xaviers Geschichte ein sehr schöner Abschluss der Reihe. Besonders ihre Dynamik und die Mischung aus Rivalität und starken Gefühlen haben mir viel Freude beim Lesen gemacht. Nach sechs Bänden fällt der Abschied von den Windsors tatsächlich ein wenig schwer.

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Gut essen und dabei den Körper unterstützen

Nobody Told Me von Christina Enzmann; Susanne Liedtke; Anne-Katrin Weber

Da ich bereits das erste NOBODYTOLDME-Buch mochte, war ich auf das Wohlfühlkochbuch sehr gespannt. Die Verbindung aus Ernährungswissen und praktischen Rezepten gefällt mir auch hier ausgesprochen gut.
Zu Beginn wird verständlich erklärt, was sich während der Wechseljahre hormonell verändert und welche Rolle Ernährung dabei spielen kann.

Auch Themen wie Mikrobiom, Blutzuckerspiegel und Entzündungsprozesse werden aufgegriffen. Besonders angenehm finde ich, dass das Wissen nicht trocken vermittelt wird, sondern immer wieder durch praktische Tipps ergänzt wird.
Die Rezepte setzen unter anderem auf viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Proteine und gesunde Fette. Viele davon haben mich direkt angesprochen und wirken gut im Alltag umsetzbar. Dabei geht es nicht um eine kurzfristige Diät oder Verzicht, sondern darum, die eigene Ernährung langfristig bewusster zu gestalten. Genau dieser Ansatz gefällt mir sehr.
Auch optisch macht das Buch mit seinen ansprechenden Fotos Lust aufs Ausprobieren. Für mich ist es eine schöne Mischung aus Kochbuch und Ernährungsratgeber, in der ich sicher noch häufiger blättern werde. Einige Rezepte stehen jedenfalls schon auf meiner Liste.

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Ein emotionaler Abschluss mit zwei besonderen Figuren

A False Start von Elsie Silver

Da ich die bisherigen Bände der Gold Rush Ranch Reihe alle gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Nadia und Griffin. Nadia kannte ich bereits aus dem vorherigen Band, deshalb habe ich mich gefreut, nun ihre eigene Geschichte zu lesen. Ihre erste Begegnung mit Griffin beginnt mit einem Kuss, ohne dass die beiden wissen, welche Verbindung eigentlich zwischen ihnen besteht.

Als Griffin erfährt, dass Nadia die jüngere Schwester seines besten Freundes ist, steht für ihn fest, dass er Abstand halten muss. Nur sind die Gefühle und die Anziehung zwischen ihnen längst da.
Nadia und Griffin haben beide eine schwierige Vergangenheit, und genau das gibt ihrer Geschichte eine emotionale Tiefe, die mir sehr gefallen hat. Nadia habe ich als starke junge Frau erlebt, die ihren eigenen Weg gehen möchte. Griffin dagegen hat sich sehr zurückgezogen und lässt kaum jemanden wirklich an sich heran. Umso schöner fand ich es, ihn im Laufe der Geschichte besser kennenzulernen und hinter seine verschlossene Art zu schauen. Besonders seine Entwicklung hat mich berührt. Auch zwischen den beiden stimmt für mich die Chemie, und ihre Sticheleien bringen immer wieder etwas Leichtigkeit in die Geschichte.
Elsie Silvers Schreibstil liest sich gewohnt flüssig und angenehm, auch wenn durchaus schwere Themen eine Rolle spielen. Die Verbindung aus Gefühlen, Anziehung und der persönlichen Entwicklung der beiden hat für mich sehr gut funktioniert. Schön war für mich als Leserin der ganzen Reihe auch das Wiedersehen mit bekannten Figuren. Das Cover passt optisch gut zu den anderen Bänden und sorgt für einen schönen Wiedererkennungswert. Ich habe Nadia und Griffin unheimlich gern begleitet und fand ihre Geschichte sehr passend als Abschluss der Reihe. Von dieser Reihe und ihren Figuren verabschiede ich mich nach diesem letzten Band nur ungern und genau das zeigt mir, wie gern ich ihre Geschichten gelesen habe.

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Drei Frauen, ein Café und jede Menge alte Geheimnisse

Die Honigfrauen - Eine neue Heimat von Mirjam Müntefering

Nach dem ersten Band war ich neugierig, wie es mit Irma, Auguste und Harriet weitergeht. Der Einstieg hat mir dabei besonders gut gefallen, weil die wichtigsten Erinnerungen geschickt in die Handlung einfließen. Ich war schnell wieder mittendrin, ohne erst lange überlegen zu müssen, was zuvor passiert war.

Das Landcafé steht diesmal vor einigen Problemen, doch gerade daraus entwickelt sich eine Geschichte, in der ständig etwas in Bewegung ist. Geschäftliche Sorgen treffen auf familiäre Konflikte, alte Geheimnisse und so manche schwierige Herzensangelegenheit. Obwohl mehrere Handlungsstränge nebeneinanderlaufen, empfand ich die Geschichte nie als überladen. Im Gegenteil: Gerade dieses Zusammenspiel hat dafür gesorgt, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.
Am meisten mochte ich erneut die Figuren. Irma kann wunderbar entschlossen und diplomatisch sein und mich im nächsten Moment mit manchen Entscheidungen fast zur Verzweiflung bringen. Auguste habe ich im Laufe der Geschichte noch einmal von einer anderen Seite kennengelernt, während mir Harriets Entwicklung besonders gut gefallen hat. Auch einige Nebenfiguren sind mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen.
Der Schreibstil liest sich flüssig und schafft eine schöne Atmosphäre rund um das Café und das Bergische Land. Gleichzeitig wird deutlich, welchen gesellschaftlichen Grenzen Frauen zu dieser Zeit begegneten und wie viel Mut es brauchte, eigene Entscheidungen zu treffen.
Für mich eine sehr gelungene Fortsetzung, die Familiengeschichte, historische Atmosphäre und zwischenmenschliche Verwicklungen schön miteinander verbindet. Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen, auch wenn ich mich nur ungern von den Honigfrauen verabschiedet habe.

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Zum Wohlfühlen

Kiss me in Orange von Alix Bente

Manchmal braucht es gar keine große oder aufregende Handlung, damit ich mich in einer Geschichte wohlfühle. Genau so ging es mir hier, denn Goldried und seine Gemeinschaft haben für mich einen großen Teil des Charmes ausgemacht. Emma kommt zurück in ihre Heimatstadt, weil sie ihrer schwangeren Schwester im Café helfen und gleichzeitig ihr gebrochenes Herz heilen möchte.

Von Niclas, ihrem früheren besten Freund, will sie dabei möglichst nichts hören und sehen. Nach ihrem Kuss herrschte schließlich drei Monate Funkstille zwischen ihnen. Umso schwieriger wird es für Emma, als Niclas plötzlich vor ihrer Tür steht.
Ich mochte es, die beiden wieder miteinander zu erleben und zu sehen, wie viel Ungesagtes zwischen ihnen steht. Gleichzeitig hätte ich mir gerade deshalb hin und wieder gewünscht, dass sie offener miteinander sprechen. Dieses Hin und Her war mir an manchen Stellen etwas zu viel. Trotzdem habe ich Emma und Niclas gerne begleitet und war neugierig auf ihre Geschichte.
Fast noch lieber mochte ich das Leben in Goldried. Die Gemeinschaft der Bewohner spielt eine schöne Rolle und vermittelt eine Wärme, die sehr gut zur herbstlichen Stimmung passt. Dazu kommt das Café, das ebenfalls Teil von Emmas Aufenthalt in ihrer Heimat ist. So entstand beim Lesen eine gemütliche Atmosphäre, in der ich mich gerne aufgehalten habe.
Der leichte, gefühlvolle und humorvolle Schreibstil passt sehr schön dazu und lässt sich angenehm lesen. Auch das Cover gefällt mir mit seinen warmen Herbstfarben und stimmt schon auf die Jahreszeit ein. Mir ist nach dem Lesen vor allem dieses behagliche Gefühl geblieben. Ich habe meine Zeit in Goldried sehr genossen und würde mich jederzeit wieder dorthin zurücklesen.

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Schön erzählt

Schascha und der Buchspazierer von Carsten Sebastian Henn

Ich war vor allem neugierig darauf, wie eine Geschichte, die ursprünglich für Erwachsene erzählt wurde, für jüngere Leser umgesetzt wird. Sprachlich finde ich diese neue Fassung sehr zugänglich. Der Schreibstil ist leicht verständlich und die Kapitel sind eher kurz gehalten. Im Mittelpunkt steht die neunjährige Schascha, die den Buchhändler Carl auf seinen täglichen Wegen begleitet.

Ihre offene und lebendige Art steht in einem schönen Gegensatz zu dem stilleren Carl. Durch ihre gemeinsamen Wege lernen wir unterschiedliche Menschen kennen, für die Bücher eine besondere Bedeutung haben. Die Geschichte beschäftigt sich dabei mit Freundschaft, Zusammenhalt und der verbindenden Kraft von Büchern. Sie bleibt allerdings nicht ausschließlich leicht. Mehrere ernstere Themen wie Trauer, Einsamkeit und Gewalt werden ebenfalls angesprochen. Genau deshalb sehe ich die angegebene Altersempfehlung ab neun Jahren etwas kritisch. Mehrere Situationen könnten für empfindsame Kinder recht schwer sein, sodass ich gemeinsames Lesen sinnvoll fände. Die Geschichte selbst verliert dadurch für mich aber nicht ihren warmen Grundton. Optisch gefällt mir das Buch ebenfalls gut. Das Cover greift mit Schascha, Carl und den vielen Büchern das zentrale Thema direkt auf, und die farbigen Illustrationen begleiten die Handlung sehr schön. Ich habe das Buch gern gelesen, würde bei jüngeren Kindern aber genauer schauen, ob die ernsteren Inhalte schon passen.

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Atmosphärisch erzählt mit einer starken Hauptfigur

Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder

Historische Romane schaffen es nicht immer, Geschichte und persönliche Schicksale ausgewogen miteinander zu verbinden. Hier hatte ich jedoch das Gefühl, dass beides gut ineinandergreift. Die Autorin vermittelt die Lebensumstände Ende des 19. Jahrhunderts sehr anschaulich, ohne den Lesefluss mit zu vielen historischen Details zu bremsen.

Besonders die Teilung Finkenwerders sowie die Auswirkungen der Cholera verleihen der Handlung zusätzliche Spannung.
Am meisten überzeugt hat mich Kea. Sie ist eine Protagonistin, deren Entscheidungen nachvollziehbar bleiben, auch wenn sie sich gegen gesellschaftliche Erwartungen stellt. Ihre Leidenschaft für den Apfelgarten und ihr Wunsch, den perfekten Apfel zu züchten, geben ihr eine interessante eigene Motivation, die über die Liebesgeschichte hinausgeht. Auch Kristen entwickelt sich zu einer Figur, mit der man gern mitfühlt.
Die Rückschläge und Konflikte wirken glaubwürdig, und die verschiedenen Beziehungen innerhalb der Familien sorgen dafür, dass die Handlung abwechslungsreich bleibt. Besonders gelungen fand ich außerdem die bildhaften Naturbeschreibungen. Sie erzeugen eine Atmosphäre, die hervorragend zu diesem historischen Roman passt, ohne jemals zu ausschweifend zu werden.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut und spiegelt den Ton der Geschichte passend wider. Dass es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, merkt man am Ende deutlich. Einige Handlungsstränge bleiben offen, was einerseits neugierig auf den zweiten Band macht, andererseits hätte ich mir bei einzelnen Entwicklungen einen etwas runderen Abschluss gewünscht.
Insgesamt ist der Autorin ein stimmungsvoller historischer Roman gelungen, der von einer interessanten Zeit, starken Figuren und einer bewegenden Liebesgeschichte lebt. Ich freue mich darauf, die Geschichte weiterzuverfolgen.

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Kreative Begleiter durch Frühling und Sommer

Kleine Lieblinge von Michèle Brunnmeier

Ich mag Kreativbücher, bei denen schon beim Durchblättern die Lust entsteht, selbst etwas auszuprobieren. Hier gibt es zahlreiche Ideen passend zu Frühling und Sommer, bei denen mit unterschiedlichen Materialien und Techniken gearbeitet wird. Unter anderem wird gefilzt, gestrickt und gehäkelt. Die Projekte reichen von kleinen Figuren bis zu dekorativen und praktischen Dingen für Kinder.

Besonders schön finde ich, dass vieles auch für den Jahreszeitentisch gedacht ist. Die Anleitungen sind verständlich beschrieben und werden durch zahlreiche Bilder ergänzt. Ganz ohne Vorkenntnisse ist allerdings nicht jedes Projekt geeignet, denn beispielsweise beim Stricken und Häkeln sind Grundkenntnisse hilfreich. Wer schon viel Handarbeitserfahrung besitzt, könnte manche Ideen dagegen eher einfach finden. Mir gefällt gerade die Auswahl an unterschiedlichen Anregungen. Auch die Gestaltung des Buches mit den vielen Bildern spricht mich an. Ich habe beim Durchsehen einiges entdeckt, das ich gerne selbst ausprobieren möchte. Für mich ist es ein schönes Ideenbuch, das ich im Frühling und Sommer sicher öfter hervorholen würde.

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