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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Teil zwei einer Reihe

Bei King of my Fears handelt es sich um das zweite Buch einer Reihe. Genauer um eine Fortsetzung, man sollte Kind of my Scars gelesen haben



Zum Buch:

Arianna glaubt, sie hat es geschafft. Ihre Liebe zu Denham King wird erwiedert, ihr Ex ist wirklich ein Ex. Dann taucht er wieder auf, bedroht sie und vor allem Denhams Existenz, sein Hotel.

Um Denham zu schützen, lässt sich Arianna wieder mit ihrem Ex ein.



Meine Meinung:

Wie schon erwähnt, handelt ea sich um eine Fortsetzung, man sollte dringend den ersten Band gelesen haben.

Es geht da weiter, wo der erste Band aufhört, aber es konnte much trotzdem nicht so mitnehmen wie das erste Buch. Ja, es war spannend, vor allem der Showdown am Ende. Aber dennoch hatte es für mich nicht den Sog wie Buch eins. Trotzdem ekne gelungene Fortsetzung und ein schönes Ende.

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Rezensionen von Lesemama:

Spannend und überraschend

Zum Buch:

Arianna hat alles hinter sich gelassen. Ihre Heimat in der Nähe von Las Vegas, ihre Mutter, ihre beste Freundin, sogar ihren Namen. Und das alles nur, um ihrem gewalttätigen Verlobten zu entkommen. Jetzt, eineinhalb später, hat sie einen anderen Namen, ein anderes Leben und einen Ehemann.

Als dieser die Hand gegen sie erhebt, flieht sie zurück nach Vegas und kommt in dem Hotel von Denham King unter. Und plötzlich könnte sie ein ganz anderes Leben haben.



Meine Meinung:

Es beginnt mit Ariannas Ehe. Mit ihrem Mann, der sich verändert hat und sie bedroht. Also geht sie zurück in ihre Heimat, in ihr altes Leben, in der Hoffnung, dass ihr ehemaliger Verlobter die Suche mittlerweile aufgegeben hat. Im Hotel von Denham King wollte sie nur kurz luftholen, aber es knsitert dermaßen zwischen den beiden.

Soweit, so normal. Zwei Menschen treffen aufeinander, vergucken sich und bauen eine Beziehung auf. Es ist heiß, was die beiden füreinander empfinden, die Chemie stimmt. Abwechslungsreich erzählt, eigentlich total süß aber dann kommt eine Wendung, mit der ich nicht gerechbet hatte. Und das Buch ist zuende. Zu. Glück lag das zweite schon bereit

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Rezensionen von Katharina:

Spannend

The Crane and the Nightjar von Ada Bailey

Mir hat The Crane and the Nightjar ganz gut gefallen, das tolle Cover allein sticht einem schon total ins Auge. Inhaltlich geht es um Zara, die im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, bis der König ihr anbietet, durch einen gefährlichen Wettkampf und Auftrag ihre Freiheit zurück zu erlangen. Die Geschichte ist insgesamt wirklich spannend und atmosphärisch.

Es gibt viele Intrigen, Kämpfe, tödliche Spiele und dazu ein interessantes Magiesystem mit verschiedenen magischen Fähigkeiten. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen und es wird aus mehreren Sichtweisen erzählt. Die Liebesgeschichte war ganz gut ausgearbeitet, auch wenn mir die starken Gefühle an der ein oder anderen Stelle zu plötzlich kamen. Crane und Zara hatten aber trotzdem eine schöne Chemie und haben sich gut ergänzt. Insgesamt also ein toller Debüt Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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Rezensionen von Petra:

Mut

Pina fällt aus von Vera Zischke

Es heißt es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen. Umgemünzt auf dieses Buch, braucht es drei seltene Vögel um einen gehandicapten jungen Mann durch das Leben zu begleiten.
Pina ist allein erziehend mit einem autiistischen Sohn. Als sie eines Tages zusammenbricht und ins Krankenhaus kommt.

Steht ihr Sohn Leo allein da, er ist aufgrund seiner eingeschränkten Kommunikation nicht fähig sein Leben allein zu bewältigen. Im Haus lebt noch die 86jährige Lilly, die junge rebellische Zola und der zurückhaltende Woitzek. Eigentlich leben die vier Parteien nebeneinander her. Nur Lilly und Pina haben ein wenig Kontakt. Pina kauft ein, während dessen passt Lilly auf Leo auf. Ansonsten lebt jeder für sich und allein.
Nun stehen die drei vor der schier unmöglichen Aufgabe sich um Leo zu kümmern.
Die Autorin beschreibt in diesem Buch wie Menschen über sich selbst hinaus wachsen. Allle haben ein Handycap nicht nur Leo. Bei Lilly ist es die Einsamkeit, sie hat sich zurück gezogen nachdem ihr Mann starb, Zola ist nur zornig auf alles und jeden. Woitzek, ist als Kind aus Polen gekommen und nie richtig heimisch geworden. Gemeinsam wachsen sie an ihrer Aufgabe über sich hinaus. Sie betrachten die Umwelt nicht mehr als etwas was eine Gefahr darstellt sondern als eine Herausforderung bei der sie Leo helfen sie zu bewältigen. Pina muss dagegen lernen das sie auch Befürfnisse hat, das sie nicht alles allein schaffen kann.
Die Figuren sind jede für sich sympathisch, unterschiedlich in ihrem Auftreten, trotzdem kann man sie verstehen, sich in sie hinein versetzen und ihre Gedanken nachvollziehen. Gemeinsam versucht man mit ihnen Leos Bedürfnisse zu verstehen und ihm in seiner eigenen Welt begleiten. Leos Blick wie er beschrieben wird, möchte ich als Leserin auch einmal erleben und dann wissen das er mich für einen kurzen Moment in seine Welt mitgenommen hat.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Amüsanter Serienstart zum Wohlfühlen

Willkommen in Deerhusen. Scheitern mit Seeblick von Bente van der Meer

Das Leben kann sich so schnell ändern und genau diese Erfahrung müssen auch Isabell Duval und ihre beiden erwachsenen Kinder Clara und Lucas machen. Bisher haben sie gut gelebt, da Sebastian Isabells Mann und Clara und Lukas Vater gut verdient hat. Wegen eines Steuerskandals muss er ins Gefängnis und der Rest der Familie flieht nach Deerhusen an die Nordsee zu Isabells Schwester Stine.

Diese betreibt dort eine Pension, die nicht mehr im allerbesten Zustand ist und dringend ein Update benötigt. Abgesehen davon, dass die Schwestern wegen eines Streits seit 30 Jahren nicht mehr miteinander gesprochen, sind sie so unterschiedlich, dass hier wirklich Welten aufeinander prallen.

Bei diesem Buch bin ich durch die Seiten nur so durchgeflogen. Es ist leicht zu lesen und gleichzeitig ausgesprochen amüsant. Isabell hat sich dermaßen an ihr Luxusleben gewöhnt, dass sie im Laufe der Zeit ein wenig weltfremd geworden ist, da ist die Fallhöhe groß. Ihre Kinder stehen ihr dabei nicht wirklich nach.

Der Schauplatz in Deerhusen ist wirklich ein idyllisches Örtchen und vermittelt eine Atmosphäre zum Wohlfühlen, in die ich gerne im zweiten Band wieder eintauchen werde.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Über Herausforderungen und Menschlichkeit

Pina fällt aus von Vera Zischke

In ihrem neuen Roman schreibt die Autorin, die selbst Mutter eines autistischen Kindes ist über das Leben von Pina, eine Mutter, deren Sohn Leo Autist ist.
Leo ist zwanzig Jahre alt und lebt in seiner eigenen Welt. Pina kennt seine Welt, weiß was für Leo wichtig ist und worauf es ankommt. Sie ist sehr fürsorglich und inzwischen auch sehr erschöpft.

Der Alltag ist einfach anstrengend. Zu ihren Nachbarn Zola, Wojtek und Inge, haben sie und Leo keinen großen Kontakt. Lediglich Inge passt ab und zu auf Leo auf, wenn Pina für sie einkaufen geht. Genau während so eines Einkaufs bricht Pina zusammen und kommt mit einem Magendurchbruch ins Krankenhaus. Niemand weiß, was passiert und nach anfänglicher Konfusion, wachsen die Hausbewohner zu einer Gemeinschaft zusammen.
Die bunte Truppe, die so gar keine Gemeinsamkeiten hat, hat sich während des Lesens in mein Herz geschlichen. Es ist einfach schön zu lesen, wie aus einer Situation der Überforderung und aus der Not heraus ein menschliches Miteinander entsteht, mit dem allen geholfen ist. Es ist nicht immer einfach seine Komfortzone zu verlassen, aber es lohnt sich und sorgt hier für herzerwärmende Momente.

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Rezensionen von yellowdog:

Einladung aus Pjöngjang

Freiwürfe mit einem Diktator von Tom Kummer

Tom Kummers letzte Bücher waren autofiktional. Dieser neue Roman ist da anders, dennoch auch sehr raffiniert.
Die Grundidee wirkt absurd. Ein Basketball-Trainer hat vor 30 Jahren den heutigen Diktator von Nordkorea, Kim Jong-un, trainiert. Damals war Kim Jong-un ein Junge, der ein paar Jahre in Bern lebte.

Das basiert offenbar auf Tatsachen.

Der Trainer fühlt sich heute schuldig, damals einen Jungen unterstützt zu haben,der dann ein Monster wurde. Jetzt bekommt er eine Einladung. Er fragt sich, soll er reisen und was dann tun.

Immer wieder erzählt er seiner sterbenden Mutter davon und von der Vergangenheit. So nimmt eine Mutter-Sohn-Beziehung einen wichtigen Aspekt im Buch ein.
Das Buch ist gut gemacht, auch wenn es mich nicht so berührt hatte, wie seine letzten beiden Bücher. Aber wirklich originelle Bücher sind selten, daher empfehle ich Freiwürfe mit einem Diktator.

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Rezensionen von Daggy:

Wunderschöne Tierbilder

Lange Schlange stehen von Kathrin Schärer

Schon das Cover zeigt uns einiger der genial gezeichneten Tiere, die hintereinanderstehen und es geht auf jeder der folgenden Seiten so weiter. Und dann ist dort der Eisstand, vor dem sie Schlange stehen. Jedes einzelne der Abgebildeten schaue ich mir ganz in Ruhe an und es gibt so viel zu entdecken, so hat Frau Bär ihr Baby in einer Trage umgebunden.

Dann muss man das Buch hochkant stellen, denn die nächste Schlange steht im Freibad am Sprungturm und an der Rutsche. „(Sch)lange stehen vor dem Klo“ zeigt die nächste Seite und die Tiere stehen schon in Kurven vor dem Häuschen mit dem Herzchen. Frau Känguru lässt die Schüler vor dem Ausflug in einer Reihe anstehen. Und die Schlange an der Supermarkrkasse ist so lang, dass die Seiten ausklappen müssen. Oder sollte man die Schlange wechseln? Wer kennt das Problem nicht? Geburtstag, Jahrmarkt, Schoko-Laden folgen und dann ist da noch eine richtige Schlange. Oweh!!!
Wer kennt es nicht, das leidige Schlangestehen, es ist langweilig und kostet uns Nerven. Hier gibt es so viel zu sehen und zu entdecken, da sollten wir das Buch am besten mitnehmen und beim Schlange stehen anschauen. Die Texte sind ja nur ganz kurz und auch ohne sie kann man die Bilder anschauen.

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Rezensionen von Daggy:

Streit und Versöhnung

Erde nervt! Und Mond haut ab von David Duff

Schon auf dem Cover sehen wir den Mond mit brummigen Gesicht und einem Rucksack auf langen Beinen davon stolzieren.
„Mond und Erde hatten Streit“ so beginnt der Text und beide wenden ich sauer voneinander ab. Keiner gibt nach und „der Mond hat die Nase voll.“ Er macht sich auf und trifft auf die Venus.

Sie ist heiß und hat eine „schädliche Atmosphäre.“ Da geht es weiter zum Merkur, der sich sehr schnell bewegt und so ist der Mond bald bei der Sonne angekommen und muss feststellen, dass so zu heiß ist. Mit einem traurigen und sehnsüchtigen Blick auf die Erde, ist das nächste Ziel der Mars. Beide Namen beginnen mit M, doch der Mars hat schon zwei Monde. Und der riesige Jupiter sogar 95!
Die Bilder sind sehr kindlich gezeichnet und die Himmelkörper haben bekleidet Beine und die Sonne trägt eine Sternensonnenbrille. Aber vielleicht kommen den Kindern die Planten gerade deshalb so vertraut vor und vielleicht können sie sich das Planetensystem so besser vorstellen und merken? Aber das Wichtigste ist natürlich, dass Erde und Mond sich am Ende wieder vertragen und den wichtigen Satz „Es tut mir leid“ aussprechen. Denn wäre es nicht schrecklich, wenn der Mond abhauen würde?

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Rezensionen von Verena:

Erzählung auf Abstand

Grüne Welle von Esther Schüttpelz

Zu „Grüne Welle“ gibt es viele begeisterte Stimmen, aber ich habe ich damit leider eher schwergetan.
Die Ausgangssituation an sich ist aber schonmal sehr catchy: eine Frau fährt nachts nach einem Kinobesuch nach Hause, kommt durch eine Umleitung vom Weg ab, fährt aber immer weiter und weiter.

Als Leser:in ist man allein im Auto mit der namenlosen Protagonistin und ihrer Gedankenwelt. Ein vielversprechender Beginn. Wovon fährt sie davon? Wo will sie hin?
Sprachlich empfand ich die vielen langen Schachtelsätze eher bremsend als vertiefend. Mehr Sinn hätte diese Satzstruktur für ich ergeben, wenn der Text konsequent als Stream of Consciousness verfasst worden wäre. So war es mir stellenweise ein bisschen zu konstruiert und hat eher dazu beigetragen, die Distanz zum Text zu verstärken. (Ich fühle mich direkt ein bisschen mies das zu schreiben, weil ich selbst oft zu Schachtelsätzen neige.)
Inhaltlich geht es spannend los, aber dann plätschert der an sich sehr kurze Roman über weite Strecken vor sich hin. Man versteht früh, worauf es hinausläuft, was grundsätzlich nicht stört, aber auch hier half mir die Distanz zum Text nicht. Gerade weil ich parallel einen anderen Roman mit ähnlicher Thematik gelesen habe, der emotional deutlich zugänglicher erzählt war, fiel mir das hier besonders auf.

Etwas mehr Fahrt bringen dann allerdings die beiden jungen Anhalterinnen in die Geschichte, die die Protagonistin mitnimmt. Hier war ich zum ersten Mal die Distanz verloren, vielleicht auch, weil die Frau sich nicht mehr nur passiv treiben lassen kann (wenn natürlich das stete Weiterfahren auch schon eine aktive Entscheidung gegen das Nachhause Fahren ist).
Beim Ende bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich es deuten soll. Einerseits lässt es viel Raum für Interpretation, andererseits verstärkt es aber auch das Gefühl, nie so ganz in die Geschichte hineingefunden zu haben.

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