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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ingrid Seeber:

Eine flotte, einnehmende Erzählweise, die man als neugierige Leserin in Bezug auf die Autorin gerne hinterfragen möchte

Der Russe ist einer, der Birken liebt von Grjasnowa Olga

Die schwer traumatisierte Aserbaidschanerin, ist von Verlusterlebnissen gezeichnet und liebt ohne Konventionen, wo und wie es ihr gefällt. Sie läßt sich nicht mehr festlegen und könnte überall, wenn auch nur sporadisch, leben ohne ein wirkliches Zuhause zu suchen.
Eine flotte, einnehmende Erzählweise, die man als neugierige Leserin in Bezug auf die Autorin gerne hinterfragen möchte.

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Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:

Ein absolut lesenswertes Buch.....

Adams Erbe von Rosenfeld Astrid

D

urch den ersten Teil des Buches habe ich mich noch etwas geplagt, der zweite Teil hat mich aber vollkommen entschädigt! Berührend, hat mich immer wieder an Benignis Film ?Das Leben ist schön? erinnert. Ein absolut lesenswertes Buch über Verlust, Schmerz, aber immer auch Hoffnung und vor allem über die Liebe

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Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:

...die Erzählung schwankt zwischen naiv und wirr, ist langatmig, irgendwie nichtssagend

Hotel Nirgendwo. von Bodrozic Ivana

L

eider bin ich schon wieder von einem Buch enttäuscht, habe jetzt schon fast ein schlechtes Gewissen!
Der Schreibstil ist für mich entsetzlich schlecht, ich habe mich beim Lesen manchmal richtig geärgert! Natürlich ist die Geschichte dieser Familie tragisch, die Zustände trostlos, aber die Erzählung schwankt zwischen naiv und wirr, ist langatmig, irgendwie nichtssagend? und mir hat es um die Zeit leid getan, in der ich etwas anderes lesen hätte können

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Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:

Ein amüsantes Buch....

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas

Ein amüsantes Buch, eine außergewöhnliche Handlung, herrlich schräge Charaktere! Und nach dem Lesevergnügen, das einige Mal durch lautes Lachen unterbrochen wurde, bleibt die bange Frage, ob große Weltpolitik tatsächlich einfach so passiert???

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Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:

Ausgelesen, kurz den Kopf geschüttelt, weggelegt und vergessen

Der Sohn. von Durlacher Jessica

Ein flott zu lesendes Buch, eine ziemlich konstruiert wirkende Geschichte, recht banaler Stil. Die Autorin kann sich offensichtlich nicht entscheiden, ob sie einen Familienroman, einen Krimi oder einen Psychothriller schreiben möchte. So viele Tragödien in ein Buch zu packen, wirkt einfach nur gewollt.

Ausgelesen, kurz den Kopf geschüttelt, weggelegt und vergessen

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Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:

Langweilig

Der Sohn. von Durlacher Jessica

Langweilig, zu berlinerisch, bin leider nicht zum geheimen Bergwerk gekommen??..
Habe versucht, meine Tochter Teresa zum Lesen dieses Buches zu überreden, damit sie mir beim Schreiben hilft, leider ist auch sie nicht weitergekommen??

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Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:

Bis zum Zeitpunkt des dramatischen Todes ihres Freundes habe ich das Buch gerne gelesen...

Der Russe ist einer, der Birken liebt von Grjasnowa Olga

Die Romanfigur Mascha beginnt die Erzählung über ihre nicht ganz einfache Beziehung zu Elias, über ihre Herkunft und die Flucht ihrer Familie aus Aserbaidschan flüssig, etwas distanziert. Bis zum Zeitpunkt des dramatischen Todes ihres Freundes habe ich das Buch gerne gelesen. Doch dann nervt sie mich mit ihren überspannten Ergüssen, ihren gewollt komplizierten Kontakten zu ihren Freunden, Bekannten, ihrer Traumatisierung, die keine Auflösung findet.

Die ?Flucht? nach Israel bringt keine Erlösung, unterbrochen wird das Selbstmitleid nur durch ihre Beobachtung der politischen Situation.
Ich möchte sie zwischendurch nicht in den Arm nehmen, sondern schütteln, um sie aus ihrer Starre zu wecken.

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Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:

....ein Buch, das ich mit Freude gelesen habe!?

Die Tigerfrau von Obreht Téa

Endlich wieder ein Buch, das ich mit Freude gelesen habe! Ihre wunderbare Sprache, ihre offensichtliche Freude am Erzählen von Geschichten und auch Geschichte macht dieses Buch für mich zu einem echten Genuss. Die verschiedenen Erzählebenen fügen sich zu einem harmonischen Ganzen, die Kindheitserinnerungen des Großvaters voller Aberglauben und Mythen sind wunderschön, teilweise sehr berührend und traurig, aber trotzdem vermitteln sie Hoffnung (der Tiger überlebt vielleicht doch irgendwo im Gebirge mit seiner Erinnerung an die Tigerfrau?).

Ihr Blick auf die Geschichte ihres Landes ist liebevoll, mit ein bisschen jugendlicher Distanziertheit, aber wirklich berührt hat mich die tiefe Verbundenheit Natalias mit ihrem Großvater, die Suche nach seinem Ende (die Seite aus dem Dschungelbuch mit den borstigen Haaren) und die Selbstverständlichkeit, Traditionen aufrechtzuerhalten (die vierzig Tage..).
Ein schönes Buch!

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Rezensionen von Jutta Menschik-Bendele:

Ich mag dieses Buch, weil es einen sanft ermutigt, etwas frecher, freier und widerständisch gegenüber ?Obrigkeiten? zu sein......

Adams Erbe von Rosenfeld Astrid

Der achtzehnjährige Adam Cohen verliebt sich das gleichaltrige ?entzückende Fräulein? Anna Guzlowski. Zum Unglück findet dies in Berlin im Jahre 1938 statt. Anna verschwindet nach Polen und Adam muss sie unbedingt finden. Dafür mutiert er zunächst mithilfe falscher Papiere, dem Geld und Schmuck seiner Familie zum Arier Anton Richter und wird dann wieder ? nur Adam?, weil er sonst keinen Zugang zum Warschauer Ghetto hat, wohin Anna verschleppt wurde.

Er findet sie nicht. Für Anna schreibt er seine Geschichte auf. Sein Wunsch, sie möge diese Blätter erhalten, erfüllt sich erst viel später. Denn Adams Großneffe Edward, der diesem so ähnlich sieht, findet die Aufzeichnungen Jahrzehnte später auf dem Dachboden?

Die Geschichte spielt nicht nur in zwei Zeitebenen, sondern auch in zwei unterschiedlichen Empfindungswelten: die der jüdischen Familien und die der Naziherrschaft. Erzählt wird das Ganze in einem so leichten, spöttisch-distanziertem Ton, dass man sich atemlos lesend in das Grauen hineinziehen lässt. Eine Erholung für die Psyche bildet die Schilderung der Familienmitglieder der Cohens. Woody Allen hätte es nicht besser machen können. Besonders fabelhaft gelungen ist Adams Oma Edda, die sich von ihrer Familie mit Frau Klingmann anreden lässt, weil sie ja keiner gefragt hat, ob sie überhaupt Enkel haben wolle. Lediglich Schönheit kann sie beeindrucken und sie wusste, dass ?wir den Krieg nicht gewinnen können. Schau dir (Kaiser)Wilhelms Augen an, schau sie dir an, sie stehen ganz seltsam beieinander und Ludendorf hat kein Kinn?. (S.127f)

Ich mag dieses Buch, weil
-es größtenteils in Berlin spielt und ich oft mit Wehmut an diese Stadt denke,
-die Autorin, die nicht Schauspielspielerin geworden ist, verdammt gut schreiben kann,
-es auf ganz eigene Weise darlegt, dass die Liebe ein blaues Band ist, das die Menschen
schicksalhaft aneinander bindet,
-es aufrichtig und ohne Pathos daran erinnert, dass Menschen eine Verantwortung füreinander
haben,
-es einen sanft ermutigt, etwas frecher, freier und widerständisch gegenüber ?Obrigkeiten? zu sein.?

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Rezensionen von Cornelia Scala-Hausmann:

... spannend bis zum Schluß erzählt

Massimo Marini von Rolf Dobelli

ein sehr zeitgenössischer Roman mit schonungsloser Aufdeckung aktueller gesellschaftlicher Muster und Normen.
Obwohl man sehr früh den Hintergrund der Geschichte vermutet wird der Roman spannend bis zum Schluß erzählt

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