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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

Sensationell!!!

Das Floß der Medusa von Franzobel

Franzobel hat sich mit dem Buch in meine lebenslange Top 10 Liste geschrieben. Perfekt, fesselnd und Esprit und literarischem Humor wird die grauslich/tragische Geschichte der Medusa erzählt. Kaum fertig, musst ich von vorne wieder anfangen! Ein Meisterwerk!

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Rezensionen von Krimine:

Ein lustiger Regionalkrimi mit einer ordentlichen Portion Ermittlungsarbeit

Das Floß der Medusa von Franzobel

?Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Bess'res findet.? Getreu diesem Motto hat der Juniorchef der Privatbrauerei Rößlbier lange Zeit gelebt, bis er nach ausgiebigem Hin und Her bei der Sekretärin Nathalie hängen geblieben ist. Nun steht zum Leidwesen seiner Mutter die Hochzeit an und verbunden mit ihr ein zünftiger Junggesellinnenabschied.

Doch nach einer amüsanten Nacht ist die zukünftige Braut tot und ihre Schwiegermutter in spe gerät in Verdacht, etwas mit ihrem Ableben zu tun zu haben. So jedenfalls lautet Vermutung der zuständigen Rechtsmedizinerin Dr. Sophie Rosenhuth, die sie aber schon bald revidieren muss. Denn ausgerechnet die missmutige Brauereichefin wird ertrunken in einem Gärfass aufgefunden und damit sind die Karten neu gemischt.

?Zapfig? ist der vierte Fall der Kalten Sofie, eine Münchener Rechtsmedizinerin, die mit ausreichend Ecken und Kanten gesegnet ist und darüber hinaus auch mit einigen Pfündchen Übergewicht. Etwas, das ihren Ex-Mann und neuen Freund Hauptkommissar Jo Lederer überhaupt nicht stört. Deshalb planen sie auch wieder zusammenzuziehen, was in München gar nicht so einfach ist. Da sind Missverständnisse und Meinungsverschiedenheiten vorprogrammiert, die regelmäßig zu Verstimmungen führen. Aber nicht nur das Privatleben der Ermittler bietet ausreichend Stoff für ein abwechslungsreiches Geschehen. Auch der aktuelle Fall entwickelt sich turbulenter, als gedacht. Vor allem, weil es mehr als eine Leiche und ungeahnt viele Verdächtige gibt.

Gelesen wird der mit vielen humorvollen Szenen und Dialogen durchsetzte Kriminalroman von Tatjana Pokorny, die es wunderbar versteht, den einzelnen Figuren einen zu ihnen passenden Ausdruck zu verleihen. Dazu spielt sie gekonnt mit Stimmlage, Lautstärke, Tempo und Dialekt sowie mit einem hörbaren schauspielerischen Talent. Ein Hörbuch, das unheimlich viel Spaß bereitet und dazu jeden Krimifan ordentlich miträtseln lässt.

Fazit:
Wer lustige Regionalkrimis mit einer ordentlichen Portion Ermittlungsarbeit mag, ist hier genau richtig.

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Rezensionen von küchenqueen:

Lehrreich

Das letzte Bild der Sara de Vos von Smith Dominic

Das Gemälde "Am Saum des Waldes" befindet sich seit Generationen im Besitz der Familie de Groot. Doch während einer Wohltätigkeitsveranstaltung wird es gegen eine angeblich perfekte Kopie ausgetauscht. Marty de Groot beauftragt einen Detektiv, um das letzte Gemälde der Sara de Vos zu finden.

Er findet die Kunststudentin Ellie Shipley, die für den Kunsthändler Gabriel Gemälde restauriert. Sie merkt, daß sie für Gabriel ein kostbares Gemälde gefälscht hat und daß dies Folgen nach sich zieht.

Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an die Kunst. Der Autor verbindet hier Kunstwissen mit einer spannenden Geschichte. Trotz des Themas ist das Buch gut zu lesen, unterhaltsam und leicht verständlich. Der Schreibstil unheimlich bildhaft, man erlebt die Landschaft und das Leben wie im Fernsehen mit. Sehr gelungen finde ich die lehrreichen Erläuterungen über die Malerei. Man wird hier in Techniken eingewiesen, von denen zumindest ich vorher noch nie etwas gehört habe. Und dies auf eine einfache und klare Weise! Absolut toll und man nimmt tatsächlich noch Wissen mit! Nebenbei ist dies Buch auch noch absolut spannend. man reist durch drei verschiedene Epochen, diese wechseln sich wunderbar ab, so daß man jedesmal einen Cliffhanger hat. Perfekt.

Ich finde, dieses Buch kann man empfehlen. Hier sollte man sich definitiv nicht vom Thema abschrecken lassen!

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Rezensionen von TanyBee:

Spannend und lehrreich

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

?Die Geschichte der Bienen? spielt zu drei verschiedenen Zeiten und an drei verschiedenen Orten: In England im Jahr 1852 lernen wir William kennen, der als Samenhändler arbeitet, acht Kinder hat und seine Karriere als Biologe als gescheitert ansieht. Bis sein Forscherdrang von den Bienen neu entfacht wird.

In Ohio im Jahr 2007 begleiten wir George, dessen Familie seit Generationen Bienen züchtet. Sein Sohn scheint jedoch kein Interesse daran zu haben, das Unternehmen zu übernehmen. Außerdem verschlägt es den Leser nach China im Jahr 2098: Die Lebensmittel sind knapp und Tao und ihr Mann Kuan sind zwei von vielen Arbeitern, die täglich die Blüten der Obstbäume bestäuben, da es keine Bienen mehr gibt.
Der Aufbau des Buches hat mich sofort an ?Der Wolkenatlas? von David Mitchell erinnert, den ich sehr mochte. ?Die Geschichte der Bienen? ist nicht ganz so komplex und etwas weniger überraschend, aber geht in die gleiche Richtung. Die drei Handlungsstränge verlaufen erst unabhängig voneinander. Die Kapitel sind relativ kurz und nach jedem Kapitel wechselt der Handlungsort. Dadurch fiel es mir sehr schwer, dass Buch aus der Hand zu legen (?nur noch ein Kapitel?). Nach und nach erahnt der Leser Zusammenhänge zwischen den drei Hauptpersonen William, George und Tao.
Am faszinierenden ist sicherlich Geschichte rund um Tao. Es ist eine Art Dystopie, die dort erzählt wird und nach und nach wird immer klarer, wie es dazu kommen konnte. Und das diese Zukunft durchaus auch für uns eine mögliche Zukunft ist.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass einige Wendungen sehr vorhersehbar waren und mich nicht überraschen konnten. Im letzten Drittel nimmt das Buch aber noch einmal richtig Fahrt auf und alle Puzzleteile fallen an ihren Platz. Übrigens lernt der Leser nebenher auch noch einiges über das Leben der Bienen und über Imkerei, ohne dass es langweilig wird.
Besonders gut hat mir auch die Aufmachung des Buches gefallen. Das Cover ist so toll, es wirkt richtig edel, und sogar ohne Schutzumschlag ist das Buch schön anzusehen.
Fazit: Ein tolles Buch, ein Schmöker, spannend und sogar lehrreich. Für Fans von David Mitchell oder Margaret Atwood, auch wenn es ein wenig seichter ist.

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Rezensionen von heinoko:

Rabenschwarze, genial aufgebaute Spannung

Ragdoll - Dein letzter Tag von Cole Daniel

Da haben wir endlich wieder so ein Die-Nacht-Durchgelesen-Buch, ein Buch, das man nicht aufhören kann zu lesen, ein Buch von grausamer Härte, durch das man Seite um Seite jagt, so schnell die Augen mitmachen.
Detective William Layton-Fowkes, genannt Wolf, hat eine umstrittene Vergangenheit mit Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik.

Da er jedoch ein herausragender Ermittler ist, wird er nach seiner Suspendierung doch wieder in den Dienst der Londoner Polizei genommen. Das Buch beginnt mit einer fulminanten Szene: Eine aus Teilen von 6 verschiedenen Menschen zusammengesetzte bzw. zusammengenähte Leichenpuppe (Flickenpuppe = Ragdoll) schwebt von der Decke, ein Finger weist genau auf die gegenüber liegende Wohnung von Detective Wolf. Als eine Liste auftaucht von weiteren potentiellen Opfern mit deren genau benanntem Todeszeitpunkt, beginnt das Team rund um Wolf eine atemlose Suche, wobei der Mörder immer einen Schritt voraus ist und zu unglaublichen, perfiden Mitteln greift.
Neu und genial ist für mich in diesem Buch die Darstellung der Polizei, denn üblicherweise empfindet man Sympathie für die Hauptpersonen. Hier aber sind auf sehr befremdliche Weise die Personen auf der ?guten? Seite geradezu abstoßend geschildert, Ermittler in ihren sehr ausgeprägten unterschiedlichen Persönlichkeiten, allesamt auf die eine oder andere Weise kaputt, bissig, giftig. Und je weiter man liest, desto verwirrter wird man, wer nun wirklich ?böse? und wer ?gut? ist? Faszinierend und lange nachwirkend!

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Rezensionen von MartinaEbner:

Heiligengeschichten etwas anders erzählt

Heilige Ritter von Alberto Benevelli

Die sechs Geschichten über Heilige (5 Männer und 1 Frau) erzählen von Abenteuern, dem Glauben an Gott und an die gute Sache und vom Mut den es manchmal dafür braucht. Die Geschichten sind ansprechend und spannend geschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass sie vor allem für die Arbeit mit Burschen im Religionsunterricht (ev.

auch in der Erstkommunionvorbereitung) gut verwendbar sind.

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Rezensionen von Josetta:

Chapeau!

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

Kann ich mit dem vierten Band in eine Geschichte einsteigen, die den Zyklus eines komplexen Meisterwerks abschließt? Lange Zeit bewegten mich diese Gedanken und ich blickte, ähnlich dem kleinen Jungen auf der Schutzhülle, wieder und wieder auf das Buchcover, unentschlossen das Werk zu lesen. Ausschlaggebend war schließlich Zafons Anmerkung: Die Romane zu ?Friedhof der Vergessenen Bücher? können in beliebiger Abfolge gelesen werden.

Und wirklich, Labyrinth der Lichter enthält eine in sich geschlossene Geschichte rund um Alicia Gris, die sich in Barcelona auf die Spuren des verschwundenen Ministers Valls begibt.

Ich kam mit meinem Quereinstieg gut zurecht. Allerdings hatte ich mit gewissen Defiziten zu kämpfen. Teilweise fehlten mir Informationen über Personen, welche schon in den anderen Büchern eine größere Rolle spielten. Beispielweise blieb mir Valls düstere Vergangenheit lange Zeit verschlossen. Ich rate jedem, der erst mit Labyrinth der Lichter in den Zyklus einsteigt: Erkundigen sie sich in den gängigen Onlinelexikons über die Vorgängerbände, damit sich dieses Buch zu einem literarischen Leckerbissen entwickeln kann.

Zafon jongliert mit Worten, die mich ab der ersten Seite in ihren Bann zogen. Sein Schreibstil und ebenso seine Ausdrucksweise machen dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss, für das ich nur ein Wort finden kann: Chapeau! Meisterlich.

Den Leser erwartet ein spannender Agententhriller, der zeitlich im Jahr 1959 angesiedelt wurde. Ein Thriller ohne Klischees. Die Hauptdarsteller verzweifeln, haben Schmerzen, kämpfen mit politischen Intrigen, weinen und lachen und finden sich in einem Barcelona wieder, dass auch seine Schattenseiten nicht verbirgt.

Und nebenbei wird der Leser in die wunderbare Welt der vergessenen Bücher entführt. Ein richtiges Mysterium lockt, möchte entdeckt werden, ja zieht regelrecht in seinen Sog. Wie ein Raum mit vielen verschiedenen Türen. Jede lädt zum Öffnen ein. Aber langsam, Schritt für Schritt . Und immer verursacht der kalte Wind, der durch die nun offene Tür weht, eine zarte, fröstelnde Gänsehaut. So empfand ich die Gefühle, die ich beim Lesen in dieser literarischen Parallelwelt verspürte. Aber auf alle Fälle eine Parallelwelt, in der ich gerne verweilte. Wunderbar und herrlich.

Ich gebe eine ganz klare Leseempfehlung. Ein Buch, gekrönt mit Zafons wunderbaren Zitaten, dass man wie ein Sugus (eine Bonbonsorte im Buch), langsam auf der Zunge schmelzen lassen sollte. Diese Lektüre braucht Zeit und Muse. Viele wertvolle Informationen erreichen den Leser, teilweise fast einen Tacken zuviel. Bitte lassen sie sich auf dieses Erlebnis ein und genießen sie jedes Wort aus Zafons Schreibfeder.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Rezepte gegen Intoleranzen

Happy Healthy Food von Nathalie Gleitman

Nachdem ich vor ein paar Tagen von diesem Buch erzählt habe, lag es gestern als Geschenk auf meinem Tisch. Mir persönlich sind die Kosten für dieses Buch mit knapp ? 25,00 zu hoch. Aber einem geschenkten Gaul?

Jetzt habe ich einen Blick in dieses Buch geworfen, meine Meinung wegen des Preises hat sich immer noch nicht geändert ? den Inhalt an sich finde ich aber sehr gut und ansprechend.

Das ein oder andere Foto der Autorin hätte ich persönlich zugunsten des Textes weggelassen.

Nathalie Gleitman nimmt mich nach einem kurzen Einführungsteil über die verschiedenen Unverträglichkeiten, deren Symptome und Erkennung mit zum Einkaufen. Was mich etwas stört, sind die Überschriften zum Rezeptteil. Warum Breakfast statt Frühstück?

Die Fotos zu den Rezepten sehen so lecker aus und laden zum Nachkochen ein, die Kochanleitungen sind leicht zu lesen und verständlich. Dass auch die Zubereitungszeit und die Kalorienanzahl dabei steht, gefällt mir gut.

Ich bin sehr gespannt, ob die Rezepte sich wirklich so leicht nach kochen lassen und ich meine Laktoseintoleranz mit diesen Gerichten weiter in den Griff bekomme.

Jetzt muss ich zum Einkaufen, denn morgen gibt es Lachs auf dem Gemüsebett.

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Rezensionen von S.:

Das Geheimnis des Perlenschmucks

Aimées geheimer Wunsch von Kelly Doust

Aimee wird von ihrem dominanten Vater erzogen und verheiratet. Für ihr Hochzeitskleid fertigt sie einen prächtigen Kragen. Um diesen dreht sich das Buch. Er gelangt in die Hände einer Zofe, einer Artistin, einer Tänzerin, eines Models ... und landet schließlich bei Maggy. Maggy arbeitet erfolgreich in einem Auktionshaus.

Bei einem Fernsehauftritt erkennt eine ehemalige Besitzerin das Schmuckstück und hat den dringenden Wunsch, seine Herkunft zu erfahren. Die Suche beginnt, aber birgt dieser Kragen möglicherweise ein unheilvolles Geheimnis? Und ganz nebenbei: wie schafft frau den Spagat zwischen Tochter, aufmüpfiger Stieftochter, Mann, egozentrischer Mutter, Versuchung und Job?
Eine reizvolle Idee, dem Kragen durch die Jahrzehnte zu folgen. Ausführlich beschrieben die Faszination dieses Stücks. Viele Erzählstränge werden angerissen. Vielleicht zu viele? Trotzdem gut zu lesen, nette Unterhaltung.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein großartiger Roman, der zum Nachdenken anregt

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

In ihrem Buch ?Die Geschichte der Bienen? nimmt mich Maja Lunde mit auf eine Zeitreise und in die Welt dreier ganz verschiedener Familien.
Im Jahr 1852 bin ich in Maryland, Hertfordshire, England und lerne den bettlägerigen William Savage, seine Frau Thilda, seine 7 Töchter und seinen einzigen Sohn Edmund kennen.

William zweifelt an sich, bis es sein Sohn schafft ihm wieder Lebenswillen zu geben. Er rafft sich auf und baut einen neuartigen Bienenstock. Doch nur seine Tochter Charlotte teilt mit ihm die Liebe zu den Bienen.
2007 verbringe ich mit dem Imker Georg, seiner Frau Emma und seinem Sohn Tom in Autumnhill, Ohio, USA. Georg will seinen Hof und damit das Erbe von Tom vergrößern. Der allerdings hat ein Stipendium bekommen und möchte Journalist werden. Als auch bei ihm, wie im ganzen Land auch, die Bienen verschwinden, ist Georg am Boden zerstört.
Die Pflanzenbestäuberin Tao lebt zusammen mit ihrem Mann Kuan und dem dreijährigen Sohn Wei-Wen im Jahr 2098 in Sichuan, China. Per Hand wird hier jede einzelne Blüte mit einem Pinsel aus Hühnerfedern bestäubt. Pflanzenschutzmittel hatten die Bienen schon ab 1980 vertrieben. Tao´s ganzes Glück ist der kleine Wei-Wen. Als der eines Tages nach einem Picknick ins Krankenhaus kommt und dann verschwindet, bricht für sie eine Welt zusammen.
Durch die Bienen sind die Schicksale der drei Familien miteinander verbunden.
Es ist erschreckend, wie nahe die Geschichten an unserer Realität dran sind.

Zeitgleich werden die Geschichten der drei Familien erzählt, wobei es sehr hilfreich ist, dass die Autorin jedem Kapitel den Namen über den es handelt stellt. Auch am jeweiligen Seitenende steht dieser Vorname. So weiß ich immer gleich um wen es hier geht. Die Kapitel selbst haben eine angenehme Länge und lassen sich sehr gut lesen. Vor allem auch die bildhafte Schreibweise lassen in meinem Kopf gleich Bilder entstehen und ich bin schnell mittendrin in der Geschichte.

Es baut sich auch eine leise Spannung auf, da ich unbedingt wissen will, wie die einzelnen Geschichten weiter gehen und wo die Bienen abgeblieben sind und welche Konsequenzen das für uns Menschen hat. Da sich diese Zusammenhänge erst ganz zum Schluss erklären, konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Durch die sehr gut dargestellten Emotionen der Protagonisten bin ich total von diesem Buch gefesselt. Besonders die Geschichte von Tao, die nicht aufgibt ihren kleinen Sohn zu finden, hat mich sehr berührt.

Noch kennen wir eine Welt mit unseren Bienen. Aber wie wird es sein, wenn sie verschwinden?

Das Buch hat mich mit einigen Fragen zum Nachdenken zurückgelassen. Ich habe schon lange kein so interessantes und zugleich informatives Buch gelesen.
Meine absolute Leseempfehlung.

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