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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Venus mittendrin

Venus undercover Die Macht der Begierde ist der Auftakt der Venus undercover Reihe der Autorin Joy Franklin. Wobei hinter dem Namen Joy Franklin zwei deutsche Erfolgsautorinnen stecken, die Venus undercover Reihe ist erst einmal auf vier Bände angelegt.

Venus de Franco ist Polizistin und arbeitet bei der Sitte des LAPD in Los Angeles, als eine ermordetet Frau aufgefunden wird beginnt ihre Arbeit als Ermittlerin in diesem Mordfall.

Bei der Leiche handelt es sich um eine junge Frau die für einen Escortservice gearbeitet hat. Venus soll nun bei den Esmeralda Girls undercover eingeschleust werden, dafür wird sie nach San Diego versetzt. Diese Versetzung ist aber auch eine Strafe dafür das sich Venus mit dem falschen Mann eingelassen hat.

Der Schreibstil der Geschichte ist direkt und schnörkellos. Venus erlebt einige Überraschungen als sie für den undercover Einsatz vorbereitet wird. Die Szenen werden gut umgesetzt und der Leser bekommt auch einige explizite Szenen serviert die heiß aber auch geschmackvoll sind. Es wird auf plumpe Sprache verzichtet. Auch beim sonstigen Liebesleben von Venus geht es schnell zur Sache und man merkt das Venus keine Kostverächterin ist. Die Gedankengänge der Hauptakteurin haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Was mir nicht so gut gefiel war das plötzliche Ende des ersten Teils, da hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht. Insgesamt ein guter Auftaktband für eine schöne Erotik-Thriller Reihe.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Karolin, 13 Jahre aus Innsbruck,

Ewig dein - Deathline von Clark Janet

Die 16jährige Josie hat sich schon immer ein Leben mit großen Gefühlen, dramatischen Leidenschaften und spannenden Wendungen gewünscht. Doch als im Laden ihrer besten Freundin plötztlich seltsame Dinge passieren und sie sich in den geheimnissvollen Ray verliebt, nimmt ihr bisher relativ normales Leben eine dramatische Wendung.

Und
bald muss sich Josie zwischen der Sicherheit ihrer Familie und ihrer großen Liebe entscheiden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist kein langweiliges Liebesbuch, wie man es sich vielleicht nach dem Titel vorstellt. Das Buch ist sehr schön und gefühlvoll geschrieben. Es ist auch sehr spannend, und ich habe das Buch wirklich cool gefunden. Ich finde die Handlung ist etwas außergewöhnlich, und das macht das Buch zu etwas Besonderem.

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Rezensionen von anyways:

Spektakuläres Debüt

Ragdoll - Dein letzter Tag von Cole Daniel

Ohnmächtig vor Hass, außer sich vor Zorn, rasend vor Wut greift Detektive William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, im berühmten Gerichtssaal ?Court One? den gerade freigesprochenen Angeklagten Naguib Khalid an, mit dem Ziel ihn zu töten. In letzter Sekunde kann dies verhindert werden. Doch Wolf ist überzeugt das Khalid der Feuerbestatter ist, ein Serientäter der 27 weibliche Opfer zwischen 14- 16 Jahren bei lebendigem Leib angezündet hat.

Doch Recht und Gerechtigkeit sind nicht dasselbe und durch geschickte Verfahrensprozesse, vermutlicher Falschaussagen von Zeugen, verunreinigte Beweise und nicht zuletzt die Verfahrensbeschwerden gegen Wolf, wird der Angeklagte von den Geschworenen für nicht schuldig befunden. Wolf wandert in eine psychiatrische Einrichtung, die Medien schlachten sein Leben und seine psychische Verfassung aus , seine Ehe geht in die Brüche und seine Kollegen sind geschockt über Wolfs Verhalten und Khalids Freispruch. Monate später wird Khalid dennoch als der Feuerbestatter verhaftet, neben der brennenden Leiche eines kleinen Mädchens?
Vier Jahre später, Wolf ist wieder in den Dienst versetzt worden, werden er und seine Kollegen zu einem Leichenfund, ganz in der Nähe von seiner Wohnung gerufen. Eine bizarre Leiche die an fast unsichtbaren Fäden von der Decke schwebt, schnell ist ersichtlich das die Leiche aus unterschiedlichen Leichenteilen, sowohl männlicher wie weiblicher zusammengesetzt wurde, eine Flickenpuppe. Fast gleichzeitig erhält Wolfs Ex-Frau eine Liste mit Namen von Personen und deren genauem Sterbedatum. Eine Todesliste und ganz unten steht Wolfs Name?

Erkennst du ein Monster wenn du es auf der Straße siehst?
Erkennst du den ?Wolf im Schafpelz??
Unter diese Maxime hat der Autor sein Debüt gestellt. Wahrlich ein ganz beachtliches Buch das sich auf dem wohl äußerst umkämpften Markt behaupten wird und Daniel Cole in die Riege namhafter Thrillerautoren katapultiert. Dabei spielt auch er mit den üblichen Klischees dieses Genres. Den brillanten Ermittler, jedoch physisch und psychisch am Ende seiner Kräfte. Die ebenso hart arbeitende Kollegin, zickig und mit extrem spitzen Ellbogen ausgestattet .Ein Kollegen der sich unverhofft als Hilfsprofiler entpuppt sowie die weitere Teammitglieder die irgendwie nicht wie ein Team sondern auf eigene Faust ermitteln ohne Rücksicht auf Verluste, gerade die eigene Gesundheit betreffen. Und doch Daniel Cole vermag mich mit seiner Geschichte und vor allen Dingen mit der Aufklärung überzeugen, gepaart mit einem flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil. Gefallen haben mir auch die detaillierten Beschreibungen der Beteiligten ( Cole verfügt über eine sehr gute Beobachtungsgabe, die er sehr verständlich wiedergibt), es werden im Laufe der Geschichte zwar immer mehr, trotzdem behielt ich sehr gut den Überblick.

Ein fulminanter Thriller an dessen Seiten man förmlich klebt.

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Rezensionen von PFIFF:

Zuwandererproblematik

Endstation Côte d'Azur von Christine Cazon


In seinem vierten Fall soll Kommissar Léon Duval den Tod eines Schwarzen klären, der an einem Nobelstrand in Cannes entdeckt wurde.
Gehört er zu den Flüchtlingen, die im Lager in Ventimiglia ausharren, bis sie nach Frankreich einreisen dürfen oder ist er ein Mammadou, einer der Verkäufer von Sonnenbrillen, Schirmen und Hüten, die die Strände und belebten Straßen Cannes ablaufen, um etwas Geld zu verdienen.

Der erste Eindruck scheint auf einen natürlichen Tod zu deuten. Trotzdem recherchiert der Kommissar im Umfeld des Straßenhändlers und erfährt so von den schwierigen Lebensbedingungen, mit denen die Leute zu kämpfen haben, damit sie ihren Familien in Afrika Geld schicken können.
Als dann ein weiterer Schwarze mit durchgeschnittener Kehle gefunden wird, ein Neffe des Straßenhändlers, vermutet Duval Zusammenhänge zwischen beiden Todesfällen.
Christine Cazon behandelt in diesem Krimi die Problematik um die Ausländer, die schon seit vielen Jahren ein besseres Leben in einer neuen Heimat suchen, oder zumindest soviel verdienen wollen, um ihren Familien zu Hause ein Auskommen zu verschaffen. Außerdem geht es um die Flüchtlingproblematik und die Radikalisierung von einigen unzufriedenen, fanatischen Moslems.
In Dialogen reisst Frau Cazon mehrere Meinungen und Einstellungen zu diesen Themen an und behandelt sie objektiv und kritisch, ohne Partei zu ergreifen oder selbst eine Position zu beziehen. Der Leser kann sich selbst ein Urteil bilden.

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Rezensionen von mikkagottstein:

Der vierte Eingang zum Friedhof der Vergessenen Bücher

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

'Das Labyrinth der Lichter' ist der vierte Band der Reihe 'Der Friedhof der vergessenen Bücher', nach 'Der Schatten des Windes', 'Das Spiel des Engels' und 'Der Gefangene des Himmels'. Aber wie Carlos Ruiz Zafón in einem Interview mit dem Fischer-Verlag erklärte:

"Jeder Band versteht sich als ein unabhängiger Eingang zum Friedhof der Vergessenen Bücher.

Wo immer man beginnt, durch welche der vier Türen man auch tritt, wird man eine eigene Welt vorfinden."

Da dieses Buch tatsächlich mein erstes des Autors war, ich also vollkommen ohne Vorwissen und Vorbereitung in diese zauberhafte Welt stolperte, kann ich guten Gewissens bezeugen: ja, man kann 'Das Labyrinth der Lichter' wirklich als eigenständiges Werk lesen - und lieben! -, aber man fühlt sich manchmal wie Alice, die kopfüber und unversehens ins Kaninchenloch stürzt. Mir schwirrte oft der Kopf, mir war ganz schwindlig vor lauter Namen und Orten und Entwicklungen und Andeutungen, und dennoch wollte ich immer weiterlesen und weiterlesen. Im Rückblick fällt es mir schwer zu glauben, dass dieser Wälzer stolze 944 Seiten auf die Waage bringt, denn die Geschichte wurde mir niemals langweilig und ich habe sie in nur fünf Tagen verschlungen... Und mir die anderen Bücher der Reihe schon gekauft, da ich jetzt unbedingt alle der möglichen Türen und Welten erkunden will. Dennoch ist es ein Buch zum Mitdenken, denn zum nebenher Konsumieren ohne Sinn und Verstand ist es viel zu schade.

Es ist schwer, in Worte zu fassen, was die Magie dieses Buches ausmacht, denn die ist vielfältig und wandelbar. Mal ist es ein bedrückender und dennoch faszinierender Einblick in die Lebenswirklichkeit der Menschen zur Zeit des Franco-Regimes in Spanien, dann wieder ein überschwänglicher Lobgesang auf die Literatur oder ein spannender historischer Kriminalfall. Aber die Sprache, die ist immer ein Gedicht und die Atmosphäre eine Offenbarung - auch oder gerade dann, wenn die Grenzen zwischen Traum und Albtraum zerfließen und die sprachliche Schönheit das Düstere oder sogar Morbide beschreibt.

Man könnte das Buch auf jeder beliebigen Seite aufschlagen und würde dort immer eine zitierwürdige Stelle finden. Ich werde jetzt mal die Probe aufs Exempel statuieren:

"Da erschütterte eine neue Explosion das Gebäude, und das Buch fiel ins Leere. Alicia schaute über den Rand hinaus und sah es in den Abgrund flattern. Der Widerschein der Flammen auf den Wolken warf Lichtbündel herunter, die sich in die Finsternis ergossen. Ungläubig kniff Alicia die Augen zusammen. Wenn der Anblick sie nicht trog, war das Buch zuoberst auf einer riesigen Spirale gelandet, die sich um ein unendliches Labyrinth aus Gängen, Passagen, Bögen und Galerien wand, das an eine große Kathedrale erinnerte. Aber im Gegensatz zu den Kathedralen, die sie kannte, bestand diese nicht aus Steinen. Sie bestand aus Büchern."

Der Autor schont seine Charaktere nicht. Auch denen, die einem ans Leserherz wachsen, passieren furchtbare Dinge, oder sie begehen sogar selber grausame Taten. Aber die Gewalt wird in meinen Augen nie zum Selbstzweck, und die andere Seite der Medaille ist der großartige Humor, der mich mehr als einmal laut zum Lachen brachte.

Man erreicht nie den Punkt, wo man zweifelsfrei behaupten könnte, einen Charakter wirklich bis ins Letzte zu kennen, denn sie sind alle so komplex und zwiespältig, wie Menschen nun einmal sind. Und das ist auch gut so, obwohl es manchmal geradezu wehtut, machtlos zusehen zu müssen, wie sich einer davon ins Unglück stürzt...

Es geht immer mal wieder um die Liebe, wenn auch nicht immer die romantische, und das wird meines Erachtens niemals kitschig - gerade weil die berührendsten Szenen oft die sind, die ohne große Gesten auskommen. Und auch hier gehen Glück und Leid mehr als einmal Hand in Hand, so wie ich ohnehin den Eindruck hatte, dass bei Carlos Ruiz Zafón alles immer auch sein Gegenteil enthält.

Das Ende ist in meinen Augen ein Geniestreich, mit dem der Autor ein Stück weit die vierte Wand durchbricht. 'Das Labyrinth der Lichter' enthält quasi seine eigene Entstehungsgeschichte.

Fazit:
'Das Labyrinth der Lichter' ist so ein Buch, das ich am liebsten sofort wieder vergessen würde. Nicht etwa, weil es schlecht wäre, ganz im Gegenteil - ich wünschte, ich könnte es noch einmal zum ersten Mal lesen, um die Schönheit der Sprache, die wunderbaren Charaktere und die unglaublich vielschichtige Handlung neu und mit unverstelltem Blick zu entdecken.

Es ist Teil einer vierbändigen Reihe, dern Bände man aber alle auch einzeln lesen kann, und ich werde mich jetzt daran machen, auch die anderen drei Bände zu lesen. Carlos Ruiz Zafón hatte sich schon nach wenigen Seiten einen Ehrenplatz in der Liste meiner Lieblingsautoren verdient.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Johannes, 9 Jahre aus Pinswang,

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

Im Buch geht es um den Jungen Mauritius. Sein Leben ist eigentlich ziemlich gewöhnlich, bis sein Onkel Christoph vorübergehend bei ihm und seiner Familie einzieht. Die Folge ist ein riesiges Durcheinander, das alles verändert. Christoph beeindruckt Mauritius' Lehrerin, und auch die Mitschülerin Maike interessiert sich auf einmal für Mauritius.

Onkel Christoph versteht es mit allen gut, und seinen Mitmenschen macht es auch nichts aus, wenn er sich so richtig daneben benimmt, er ist psychisch krank. Mit Christoph machen Mauritius und Maike auch einen Ausflug mit seinem U-Boot, der Perle.

Das Buch hat mir nicht so gut gefallen, weil Maike und Mauritius sich ständig gestritten haben und dann doch wieder beste Freunde wurden. Leider hatte das Buch auch keine Bilder.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Sara, 11 Jahre aus Innsbruck,

Eine Insel für uns allein von Nicholls Sally

Das Buch fand ich klasse!

Es ging um die drei Geschwister Holly, Dave und Jonathan. Ihre Eltern sind gestorben und deswegen muss Jonathan auf sie aufpassen. Aber das ist recht schwierig, weil sie sehr wenig Geld hatten. Ihre reiche Tante Irene versteckte Alles vor anderen Leuten und das konnte schon nerven.

Als die Tante gestorben ist, gab sie Holly ein Fotoalbum mit komischen Bildern. Sie vererbte der Familie Kennet ihren preiswerten Schmuck. Anscheinend hatten diese Bilder etwas mit dem Schmuck zu tun. Aber was wohl??? Viel Spaß beim Rausfinden!!!
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Alina, 11 Jahre aus Salzburg, gibt diesem Buch 3 von 5 Sternen:

Mir hat das Buch zwar gut gefallen, aber es sterben sehr viele Leute, und die Situation, in der sie sind, ist nicht gerade sehr toll.

Es geht um das 13jährige Mädchen Holly, ihren 19jährigen Bruder Jonathan und ihren kleinen Bruder Davy, der 7 Jahre alt ist. Ihre Mutter ist vor kurzem gestorben. Jonathan passt auf seine kleine Geschwister auf und musste seinen Studienplatz aufgeben. Nun hat er einen Nebenjob in einem Cafe. Als dann auch noch die Tante stirbt, die den drei anscheinend einen Schatz vererbt, nimmt das Abenteuer mehr Platz im Leben der drei ein.

Das Buch ist gut, aber wie schon oben steht, es sterben einige Personen. Am besten haben mir diese 3 Stellen gefallen:
1) als Holly einmal nach Hause kam, und Davy Kuchen gebacken hat
2) als Jonathan und die anderen zu Hause aufräumen und
3) als sie den Schatz finden.

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Rezensionen von re.maier-henze@web.de:

Verdient er einen Preis?

Florian Kuntner - vom Lausbuben zum Bischof von Ingeborg Schödl

Der geneigte Leser wird schon im Vorwort auf einen ?Kuntner-Tag? aufmerksam gemacht. Dieser, kurz nach dem Tod des 61-jährigen Bischofs (1933-1994) von seinen Freunden zum Gedächtnis an ihn beschlossen (6), macht neugierig auf sein Leben und priesterliches Wirken.
Nach dem Abitur (1952) wurde Kuntner von den konservativ eingestellten Leitern des Wiener Priesterseminars auf seine Priesterweihe (1957) vorbereitet.

Die Eröffnung von Vat II ermöglichte ihm den Zugang zu Konzilsdokumenten, deren Texte seinem bisher vom konservativen Denken geprägten priesterlichen Wirken ?eine andere Weichenstellung? vorgaben (20).
1977 ernannte Papst Paul VI. den seit 1971 in der Propstei- und Hauptpfarre Wiener Neustadt als Dompropst amtierenden Kuntner zum Weihbischof dieser Pfarre.
Kurz danach wurde ein 1974 erarbeitetes und die Laienmitarbeit erweiterndes Personalkonzept vorgestellt. Künftig sollte ein Gemeindeassistent als Bezugsperson zwischen Priester und Teilgemeinde nach Absprache mit dem Priester Leitungsaufgaben übernehmen (50f.).
1980 wurde Kuntner zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Österreichs mit der Maßgabe bestellt, den Menschen das neue Missionsverständnis nach Vat II nahe zu bringen (59).
Als Missionschef besuchte er den Kongo. Sein Gespür für die Sorgen der Menschen und Missionare machte ihn zum Sprecher seiner dort wirkenden Mitbrüder (61).
Nachdem Johannes Paul II. ohne Berücksichtigung der Interessen der Ortskirche einen Nachfolger für Kardinal König ernannt hatte, wandte sich Kuntner schriftlich an den Papst (69f.). Ebenso mutig kritisierte er die für einen Laien oft zu komplizierte Sprache kirchlicher Dokumente (75).
Ca. 1980 ?verengte die Freiheit des Denkens? die Situation der Kirche, Frauen galten als ?geduldete Nachhut?. Nun wird Kuntner ?vorlaut aus Liebe zur Kirche? (85). 1991 und 1993 konzipierte er Erklärungen zum Volksbegehren ?Österreich zuerst? (98-102) und zur Ausländerfeindlichkeit (103-108).
Florian Kuntner starb im März 1994.
Auf Grund der geschilderten Vita ergibt sich die Frage: Wird ein ?Kuntner-Tag? zu Recht begangen? Ganz gewiß, denn für eine Gründung ausländischer Missionspartnerschaften wurde als Anerkennung der ?Kuntner-Preis? ausgeschrieben.

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Rezensionen von manu63:

Einfach zauberhaft

Florian Kuntner - vom Lausbuben zum Bischof von Ingeborg Schödl

Der silberne Flügel ist eine zauberhafte Geschichte der Autorin Tanja Bern. Die Autorin erzählt die Geschichte zweier Geschöpfe die sich als Seelenverwandte ergänzen. In Schweden arbeitet der junge Arzt Elias Nilsson in einer Forschungsstation, die naturkundliche Phänomene in der Umgebung untersuchen soll.

Eines Tages wird in diesem Gebiet ein junger schwer verletzter Mann gefunden und Elias muss entdecken das es sich nicht um einen Menschen handelt, sondern um einen Engel der seine Seelengefährtin wieder finden will. Als man den Engel von Elias trennen will fliehen beide gemeinsam in das Skanden-Gebirge das zu dieser Jahreszeit kaum zu begehen ist.

Der Autorin gelingt es in zarten und ergreifenden Szenarien die Geschichte der beiden zu erzählen ohne ins kitschige abzugleiten. Der Schreibstil ist poetisch und einfühlsam und dabei flüssig. Begegnungen in der Natur werden gut eingebunden und auch die Landschaft spielt eine tragende Rolle. Die Charaktere sind gut gezeichnet und trotz aller Engel und Schutzengel die sich in der Geschichte tummeln ist es eine sehr schön geschriebene Liebesgeschichte über zwei Seelen die sich einander ergänzen. Durch verschiedene unerwartete Wendungen bleibt die Spannung in der Geschichte erhalten und das Ende passte sich gut ins Gesamtbild der Geschichte ein.

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Rezensionen von manu63:

Wo ist Cora?

The Couple Next Door von Lapena Shari

The Couple Next Door ist der Debütroman der Autorin Shari Lapena. In diesem Thriller geht es um ein junges Paar deren Baby spurlos verschwindet als sie bei den Nachbarn feiern sind. Da die Babysitterin abgesagt hat wollen sie wechselseitig nach dem Baby sehen, das Babyphon haben sie dabei. Alles geht gut bis sie endgültig nach hause kommen, das Bettchen ist leer und Cora ist verschwunden.

Natürlich wird die Polizei eingeschaltet und beginnt zu ermitteln. Diese Ermittlungen laufen in verschiedenen Richtungen, wurde Cora entführt oder haben gar ihre Eltern sie beseitigt.

Die Geschichte nimmt einen rasanten Anfang um dann zwischendrin immer wieder abzuflachen. Die Charaktere bleiben eher blass und undurchsichtig. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte selber ist gut lesbar, aber für mich ist es eher ein Familiendrama statt ein Thriller. Richtige Sympathien oder Abneigungen für und gegen die Charaktere kommen aufgrund der fehlenden Tiefe bei mir nicht so richtig auf. Die Nebenfiguren wirken eher wie ein Band das die Hauptakteure zusammen halten soll und der Geschichte einen Faden verleiht. Wer jetzt nun genau mit dem Nachbarspaar gemeint ist kommt während der ganzen Geschichte für mich nicht klar heraus. Da kann der Leser selber entscheiden welches Paar damit gemeint sein könnte.

Der Schluss selber ist noch mal ein Paukenschlag und ich hatte ihn so nicht erwartet. Insgesamt für mich ein Buch das mich zwar unterhalten hat, das mich aber nicht fesseln konnte. Für einen echten Thriller fehlten mir die größeren Spannungsbögen die einen Leser bei einem Thriller in Atem halten sollten.

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