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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Renate Geissler:

Es waren viele Tassen Kaffee nötig um die Lektüre zu bewältigen

Thilo Bocks Provinzroman ist wenigstens sprachlich deutlich besser (als Olga Grjasnowas ?Der Russe ist einer, der Birken liebt? Anm.der Red.) , aber so was von langweilig . Es waren viele Tassen Kaffee nötig um die Lektüre zu bewältigen. Ein Dahinplätschern mit enormen Längen, dazwischen ein wenig Krimi, Groteskes, aber vor allem endloses Beschreiben der "Provinz".

Auch für dieses Buch wäre weniger (statt 283 vielleicht 150 Seiten) besser gewesen

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Rezensionen von Renate Geissler:

Spannend und leicht lesbar

Massimo Marini von Rolf Dobelli

Das Buch bietet solide Unterhaltungslektüre. Spannend und leicht lesbar. Für mich persönlich manchmal etwas zu klischeehaft und zu gefällig

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Rezensionen von Renate Geissler:

Ein wunderbares Buch

Adams Erbe von Rosenfeld Astrid

Ein wunderbares Buch. Spannend, witzig, tragisch, gescheit - Unterhaltungsliteratur vom Feinsten und Lesegenuss pur !

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Rezensionen von Renate Geissler:

....spannend, witzig und ungemein unterhaltsam erzählt - unbedingt lesenswert !

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas

Jonas Jonasson beschert uns mit seinem Roman ein herzerwärmendes Lesevergnügen. Die Geschichte des Allan Karlsson ist, sowohl seine Vergangenheit als auch sein aktuelles Abenteuer, spannend, witzig und ungemein unterhaltsam erzählt - unbedingt lesenswert !

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Rezensionen von Renate Geissler:

....kein "abnehmendes Licht " sondern eher schon Finsternis !

In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge

Eugen Ruges Buch, das von der Presse auch als "DDR Buddenbrook-Roman " bezeichnet wird, ist sprachlich klar und präzise. Ansonsten für mich eher fad und leblos. Also kein "abnehmendes Licht " sondern eher schon Finsternis !

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Rezensionen von Renate Geissler:

....was für ein überkonstruierter Dreigroschenroman....

Der Russe ist einer, der Birken liebt von Grjasnowa Olga

Den Titel von Olga Grjasnowas Roman finde ich hübsch, er hat mich auch neugierig auf den Inhalt gemacht. Aber Oje, was für ein überkonstruierter Dreigroschenroman, noch dazu in ärgerlich schlampiger Sprache ! Von allem "too much" : Liebe, Tod, Trauer, Flucht, Migrationshintergründe, Sex.

Weniger Handlungsstränge wären, meiner Meinung nach, für das Buch sicher besser gewesen.

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Rezensionen von Renate Geissler:

Trotz 2maligem Lesen ist es mir nicht gelungen in das Buch "hineinzukommen". Zu konstruiert die Personen, zu viele Handlungsstränge!

Der Sohn. von Durlacher Jessica

Trotz 2maligem Lesen ist es mir nicht gelungen in das Buch "hineinzukommen". Zu konstruiert die Personen, zu viele Handlungsstränge ! Weshalb der Titel :der Sohn ? Im original : der Held? noch unpassender! Die Protagonistin Sara SiIverstein, eine Person, die mir, trotz der schrecklichen Erlebnisse, immer mehr auf die Nerven ging.

Das Buch für mich stilistisch hölzern, weshalb ich es nie als spannend empfand. Die Handlung ziemlich bald vorhersehbar und trotz viel, unnötig drastisch geschilderter Gewalt, fad. Für mich ist das Buch sicher kein "Highlight " des Diogenes Verlages!

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Rezensionen von Renate Geissler:

Dieses Buch zu lesen, war der Hammer!

Er ist wieder da von Vermes Timur

D

ieses Buch in Griechenland am Strand zu lesen war der Hammer, eine schrägere Urlaubslektüre kann ich mir nicht vorstellen!
Mein Kommentar : Ein intelligent ? lustiges, aber auch erschreckendes Buch. Dieser Hitler ist bedrückend real und der Autor zeigt brillant, wie das, scheinbar demokratieerprobte, Land, wieder auf den Demagogen hereinfällt! Für mich ein Buch mit Gänsehautcharakter!

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Rezensionen von Doris Moser:

.....erzählt humorvoll und berührend.....?

Adams Erbe von Rosenfeld Astrid

Werden wir zwangsläufig das, was andere in uns sehen? Wie gut, dass der Roman die Frage stellt, aber darauf keine Antwort gibt. Stattdessen beobachten wir die Hauptfigur Eddy beim Aufwachsen und Erwachsen werden. Eddy ist ein hinreißender Charakter, die zeitgenössische Variante des ?thumben Toren?, mit erheblichen Anteilen eines Schelms und Schlendrians ? all dies zum großen Missfallen seiner jüdischen Verwandtschaft, die sich an den unseligen Onkel Adam erinnert fühlt.

Als Eddy zufällig auf das Tagebuch seines von den Nazis ermordeten Großonkels stößt, lernt er eine ganz unerwartete Onkelgeschichte kennen. Und dieser Stoff wäre allemal einen eigenen Roman wert gewesen: Onkel Adam, der sich der Liebe wegen ins Warschauer Ghetto einschleusen lässt, wohl wissend, was da auf ihn zukommen wird, ist der eigentliche Held des Buches. Und den sollte man unbedingt kennen lernen.

Warum die Autorin aus zwei guten Geschichten eine macht, die sich nicht sinnvoll zusammenfügt, ist mir nicht nachvollziehbar, denn Astrid Rosenfeld hat ein gutes Gespür für Dramaturgie und Handlung. Sie erzählt humorvoll und berührend, lässt unnachahmliche Charaktere, Originale allesamt, für sich selbst sprechen und nimmt die Leser/innen mit in eine Welt, deren Absurditäten und Widersprüche existenziell und tödlich sind. Wenn Mord und Totschlag mit Rosenzucht und Porzellanpuppen eng geführt werden, bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Aber es war einmal da, dieses gute, befreiende Lachen, gespeist aus Selbstironie, jüdischem Witz und hintergründigem Humor. "Freiheit", heißt es an einer Stelle, was bedeutet Furchtlosigkeit? Sich nicht zu fürchten ist die einzige Freiheit, die wir jemals erlangen können....

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Rezensionen von Doris Moser:

Lesen? Aber ja! Zauberhaft, harmlos.

Die Tigerfrau von Obreht Téa

Wie lassen sich die von einem Bürgerkrieg zerfransten Teile fremder und eigener Erfahrung, ernüchternde Gegenwart und mythisch-verklärte Vergangenheit in einen Lebensentwurf fassen, der wieder Sinn ergibt?

Es sind wahrlich keine Nebensächlichkeiten, denen sich die Ich-Erzählerin, eine junge Ärztin aus einer nicht näher benannten Hauptstadt am Balkan, zu stellen hat.

Sie tut dies, indem sie sich der Erinnerung an die Person vergewissert, die ihre Kindheit und Berufswahl geprägt hat: der Großvater, der dem Marschall das Leben gerettet hat, der jeden Tag den Tiger im Zoo besuchte und der drei Mal dem Mann begegnete, der nicht sterben konnte.
Erzählerisch leichtfüßig und trittsicher führt die Autorin Téa Obreht in einen fremd-vertrauten Raum, in dem zwar alle paar Jahrzehnte heftig geschossen und gestorben wird, aber, so scheint es, zur flirrenden Musik von Goran Bregovi? und in den lebenslustigen Bildern von Emir Kusturica. Leben und Tod, der Mora und der Prosekturgehilfe, Minenfelder und Me?ugorje, die Tigerfrau und der Bärentöter ? Großvaters Erzählungen und die Kriegs- und Nachkriegserlebnisse der Enkelin werden bei Téa Obreht zu einem sentimental-stimmigen Ganzen.
Verwerfungen und Verletzungen, Brüche und Widersprüche liegen wie neues Sediment auf den Schichten des Dinarischen Gebirges, eingebettet in Weingärten, Olivenhaine und ein Geflecht aus Allegorien, Metaphern und Verweisen. Und über allem weht sanft der Jugo?

Fazit: Ein Roman wie ein Märchen, in dem die grausamsten Dinge keinen Schmerz bereiten und in dem der Prinz der Großvater war. Lesen? Aber ja! Zauberhaft, harmlos.

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