Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LadyIceTea:
Ein toller Abschluss für meine Reise durch die Bibliothek der vergessenen Bücher
Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos
Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ?Das Labyrinth der Lichter?, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert.
Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.
Ich habe zuvor die drei anderen Bücher der Reihe gelesen und zusammen mit ?Der Gefangene des Himmels? hat mich dieses Buch wirklich überzeugt.
Carlos Ruiz Zafón hat mich wieder durch seine meisterlichen Verknüpfungen absolut begeistert. Das ist für mich immer wieder ein Highlight gewesen. Er schafft es alle Fäden der drei Bände und die vielen zumeist wirren Fäden aus dem Labyrinth zu einem gleichzeitig schillernden und düsteren Bild zu verbinden. Er baut Brücken zwischen den einzelnen Romanen, die ich oft so nicht so erwartet habe.
Die Figuren habe ich nach vier Bänden wirklich in mein Herz geschlossen. Keine von ihnen ist perfekt oder der strahlende Held. Alle haben ihre dunklen Schattenseiten, sowie Ecken und Kanten.
Die Geschichte dieses Romans ist im Vergleich zu ?Der Schatten des Windes? oder ?Das Spiel des Engels? actiongeladener und konnte mich mehr mitreißen. Es gab zwar auch hier diese typischen ruhigen und langatmigen Stellen, die jedoch immer wieder von knackigen und spannenden Kapiteln abgelöst wurden.
Carlos Ruiz Zafón beantwortet in diesem Band auch noch einige Fragen und löst einige Umstände auf, die in den letzten Roman noch offengeblieben sind. Das hat es für mich persönlich, zu einem sehr guten Abschluss gemacht.
Durch die wunderbaren Verknüpfungen der Bände und den gelungenen Abschluss, kann ich dieses Buch alles Zafón Fans nur empfehlen.
Rezensionen von Laszlo Zoltan:
Langsamkeit der Unterhaltung
Ein Festtag von Swift Graham
Graham Swift erweist sich in diesem Roman als der König des Konjunktivs. Vor und nach dem Liebesakt wird überlegt, was möglich gewesen wäre oder was geschehen könnte. Damit ergibt sich auch aufgrund der Langsamkeit der Erzählung eine Langweile in großem Ausmaß, trotz der nur 142 Seiten. Dieses Buch empfiehlt sich bei Einschlafstörungen.
Bei etwaigen Nebenwirkungen fragen Sie ihren Bibliothekar oder Buchhändler.
Rezensionen von i.weilharter@ais-jugend.at:
Und ewig grüßt das Murmeltier....
Ein Festtag von Swift Graham
Erleichterung, ob der geringen Seitenanzahl, hat sich bei mir eingestellt - ich hätte nicht länger bzw. mehr davon lesen wollen.
Die Story klingt vielversprechend, das Cover ist es auch, aber die Ausführung hat mir nicht gefallen.
Das Stilmittel der Wiederholung - immer wieder werden der Tag bzw.
seine Ereignisse aufgegriffen - weil so ereignisreich und prägend, das habe ich schon verstanden - finde ich auch nicht wirklich gelungen.
Darüber hinaus versteht der Autor schon zu erzählen, seine Sprache ist schön und durchaus künstlerisch wertvoll - trotzdem war die Lektüre extrem langatmig oder in der Sprache des Autors ausgedrückt: very boring!
Rezensionen von yellowdog:
Unterhaltung auf guten Niveau
Ana und Zak von Katcher Brian
Das Genre Jugendliteratur bewegt sich zur Zeit auf sehr hohen Niveau. Ana und Zak von Brian Katcher trägt aufgrund der Themen und der stilistischen Machart auf jeden Fall dazu.
Im Roman wechseln die Kapitel zwischen Ana und Zak.
Zak ist ein wenig ein Chaot, seine Abschnitte sind von Komik geprägt.
Er ist in seiner Crazyness aber auch sehr cool. Ich mag seine Gutmütigkeit. Die Gedanken der Intelligenzbestie Ana sind meistens ernster. Eigentlich ist sie die zynischere.
Beide verbindet familiäre Zwänge und Verluste, die noch unbewältigt sind.
Diese oder vergleichbare Konstellationen gab es schon oft, aber es funktioniert doch immer wieder, wenn es gut gemacht ist. Das ist hier der Fall.
Absurderweise spielt sich der Großteil der Handlung auf einer Science Fiction-Convention ab. Zak und Ana suchen dort Clayton, Anas jüngeren Bruder.
Dieser Schauplatz gibt Gelegenheit für viele originelle Einfälle.
Am gelungensten ist aber, mitverfolgen zu können, wie sich die Beziehung zwischen Ana und Zak immer mehr vertieft. Das hat der Autor sehr geschickt gestaltet.
Gegen Ende gibt es ein paar Übertreibungen, auf die auch hätte verzichtet werden können. Schließlich lösen sich einige Konflikte zu einfach auf. Dennoch bleibt genug bemerkenswertes für mein Fazit: Ana und Zak ist ein ansprechender, gut unterhaltender Jugendroman.
Rezensionen von Nepomurks:
Wahnsinnig spannend... Unbedingt lesen!!!
Ragdoll - Dein letzter Tag von Cole Daniel
?Eine Leiche. Sechs Opfer. Ein Racheengel, der nicht aufzuhalten ist.? Besser kann man ?Ragdoll ? Dein letzter Tag? von Daniel Cole wohl nicht zusammenfassen oder beschreiben. Unglaublich rasant, hochspannend und fesselnd geht dieser Psychothriller zu 100% unter die Haut!
Zunächst recht verhalten, täuscht der Autor seinem Leser anfangs einige Seiten lang eine trügerische Ruhe vor, bevor das Unheil über die Protagonisten hereinzubrechen beginnt.
.. Detective William Oliver Layton-Fawkes, bekannt auch unter seinem Spitznamen Wolf, ist kein unbeschriebenes Blatt. Ein Wunder, dass er mit seiner Vorgeschichte noch als Ermittler tätig sein darf, wartet hier bereits sein nächster Fall auf ihn. Und Wolf ist stärker betroffen von den Verläufen, als ihm lieb sein dürfte. Immer tiefer geraten er und sein Team in die Fänge eines bestialischen Mörders. Ein Täter, der seinen Jägern immer einen Schritt voraus scheint. Welche Identität steckt hinter dem Gejagten? Wer ist sein nächstes Opfer?! Und was hat es mit den ominösen Nachrichten, die er versendet, auf sich?! Doch das Wichtiges mag wohl sein: Wird man ihm auf die Schliche kommen, bevor er seine Arbeiten ?vollbracht? hat ? und kann Wolf seinen Hals noch aus der sich immer stärker zuziehenden Schlinge retten?!
Man kommt von Beginn an sehr schnell in den Roman hinein und kann sich meiner Meinung nach auch sehr gut in den Verlauf einfühlen. Die Figuren sind sehr gut konzipiert und wirken durchweg authentisch. Zum Teil rau und sicherlich nicht ohne Kanten bilden die Protagonisten ein perfekt ausgeklügeltes Netzwerk und geleiten den Leser sozusagen durch die Erzählung. Ein Team, in dem es immer mehr zu brodeln beginnt und es zu Unstimmigkeiten kommt, das aber alle Kräfte in die Jagd auf einen unbekannten Mörder bündeln muss. Es bleibt durchgängig wahnsinnig spannend und der Autor behält sich sehr viele überraschende und bestens durchdachte Wendungen vor. Sprachlich ist der Thriller sehr eingängig und flüssig lesbar! Alles erscheint zudem logisch und die Handlungen sind nachvollziehbar. Man wird das Ende der Geschichte jedoch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, bzw. Sicherheit nicht vorhersehen können! Es werden Fährten gelegt und doch wieder zunichte gemacht. Die Figuren wachsen förmlich im Verlauf und erhalten immer mehr Kontur. Man hat einen tiefen Einblick in die Charaktere und ihre jeweiligen Hintergründe und es entspinnt sich beinahe ein feines Psychogramm. Im Vordergrund stehen dabei trotzdem immer die Mordserie und ein lauernder Täter...
Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage ausgelesen und kann nur sagen, dass ich es als puren Nervenkitzel empfunden habe! Verwirrend, unglaublich spannend und in sich absolut stimmig hinterlässt der Thriller auch nach dem Lesen noch Gänsehaut? Unbedingt lesen! 5 Sterne.
Rezensionen von Nepomurks:
Unglaublich packend und ziemlich dystopisch! Eine Welt ohne Bienen? Bitte nicht...
Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde
Maja Lunde entwirft in ?Die Geschichte der Bienen? ein durchweg schockierendes Szenario. Die Bienenvölker werden im Verlauf der Zeit von Menschenhand ausgerottet ? und der Mensch steht in der Zukunft nach Klimakatastrophe, diversen atomaren Unfällen und einer Hungerkrise beinahe vor dem Ende. Dezimiert und ruiniert.
Im vorliegenden Roman werden dabei drei unterschiedliche Erzählstränge skizziert, die sich in drei epochalen Zeitfenstern ansiedeln und mit einem jeweiligen Hauptprotagonisten aufwarten: Tao (Sichuan, China, 2098), William (Hertfordshire, England, 1852) und George (Autumn Hill, Ohio / USA, 2007). Immer wieder im Wechsel wendet sich die Autorin hier ihren drei Hauptprotagonisten und deren Zeit zu, gibt so Einblick in die jeweilige Epoche, sowie den dazugehörigen Charakter und dessen Umfeld. Die einzelnen Inhalte und Figuren haben auf den ersten Blick nicht viel gemein. Nur die Bienen verbinden die Lebensentwürfe der jeweiligen Protagonisten auf ganz eigene Weise. Der Schreibstil ist dabei derart eindringlich, intensiv und fesselnd, dass man von Kapitel zu Kapitel hastet und sich von der Tragik der einzelnen Erzählstränge mittragen lässt. Die Figuren scheinen sehr authentisch und wirken in ihrem Denken und Handeln äußerst beeindruckend. Der Verlauf der Geschichten erinnerte zudem beinahe an dystopische Inhalte ? bedrückend, düster und niederschmetternd. So z.B. die Zukunft, in der 8-Jährige herangezogen werden, im Arbeitsdrill 12 Stunden täglich Baumblüten per Hand zu bestäuben. Klingt banal, liest sich im Roman aber sehr bedrohlich und spannend. Eine Welt ohne Bienen. Ein Szenario, das wesentlich schlimmer und bedrohlicher ist, als man es vermuten könnte. So begibt man sich mit diesem Roman auf eine Reise, die zum Nachdenken anregt und oftmals auch das eigene Verhalten in Frage stellt. Ein Buch, das absolut realistisch ist, sehr in unsere Zeit passt und eine erschreckende Zukunft vor Augen hält. Nicht nur die Charaktere in Maja Lunds? Roman ?Die Geschichte der Bienen? sind meiner Meinung nach großartig konzipiert, auch der eigentliche Inhalt und die Aussagen der Erzählung sind schockierend ehrlich dargelegt. Für mich ein leises Buch, das aufrüttelt, den Leser durch den Verlauf und seine Figuren fesselt und im Grunde deprimiert zurücklässt. Absolut lesenswert. 5 Sterne.
Rezensionen von PFIFF:
Mädchenfreundschaft in Neapel
Die Geschichte eines neuen Namens - Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2) von Elena Ferrante
Im zweiten Band der Tetralogie über die Freundschaft zweier Mädchen aus Neapel schildert Ferrante, wie sich die Ehe von Lila entwickelt, die Schulfortschritte von Elena, ihre Männerschwärmereien, Sehnsüchte und Träume.
Lila ist enttäuscht von ihrem Mann, der sie zwar verwöhnt, sie aber nicht versteht und ihr keinen Freiraum lässt.
Elena schafft den Schulabschluß und bekommt die Möglichkeit in Pisa zu studieren. Dort lernt sie eine ganz neue Gesellschaft kennen, beendet ehrgeizig ihr Studium und schreibt ein Buch, das dann sogar veröffentlicht wird. Zurück in Neapel fühlt sie sich nicht mehr wohl, spürt zu Hause, dass sie hier keinen Platz mehr hat und ist schockiert über die verschiedenen Verhältnisse ihrer früheren Weggefährten.
Lila versucht ohne ihren Mann, nur mit ihrem kleinen Sohn, das Leben zu meistern.
Rezensionen von Krimine:
Ein wendungsreicher und kurzweiliger Thriller mit wenig Tiefgang
The Couple Next Door von Lapena Shari
Als Ann und Marco von einer Party bei den Nachbarn nach Hause kommen, ist ihre kleine Tochter Cora verschwunden. Dabei hatten sie das Babyfon dabei, sind regelmäßig nach ihr schauen gegangen und waren sich sicher, dass sie tief und fest schläft. Nun aber ist das Bettchen leer und von dem Baby gibt es keine Spur.
Detective Rasbach, der den Fall übernimmt, geht jedem noch so kleinen Hinweis nach, merkt aber schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Denn nicht nur Marco hat Probleme, die er geschickt zu vertuschen versucht. Auch Ann und ihre Eltern verschweigen etwas. Und dann ist da noch die charmante Nachbarin, die mehr als nur Freundschaft mit Marco will.
?The Couple next Door? ist ein Thriller, der geschickt mit den Geheimnissen seiner Figuren spielt. Jeder hat etwas zu verbergen und tut gut daran, es für sich zu behalten. Bis auf den ermittelnden Detective, dessen Aufgabe es ist, tief in das Geflecht aus Lügen und Halbwahrheiten zu dringen und herauszufinden, was in der Partynacht geschehen ist. Aber nicht nur er lernt die beteiligten Personen und ihre Makel immer besser kennen, sondern auch der Leser, der stets an seiner Seite ist. Nur dass er auch in die Köpfe von Ann und Marco schauen kann und ihre Gedanken und Vermutungen erfährt. Deshalb gelingt es ihm beizeiten, das Verbrechen zu durchschauen, obwohl er dadurch lange noch nicht weiß, wie alles enden wird.
Erzählt werden die verhängnisvollen Ereignisse geradlinig hintereinander weg, während es durch die Gedankenwelt der Figuren immer wieder Einblicke in die Vergangenheit gibt. Kurze Kapitel und ein flüssiger Schreibstil und sorgen dafür, dass der Thriller in einem Rutsch gelesen werden kann und trotz seiner Oberflächlichkeit gut unterhält. Nur Sympathien für die handelnden Personen wird der Leser nicht entwickeln und wenn dann nur für den ermittelnden Detective. Denn er ist der Einzige, dessen Verhaltensweisen durchschaubar sind, während alle anderen entweder manipulieren oder in ihren Reaktionen einfach nicht zu verstehen sind.
Fazit:
?The Couple next Door? ist ein wendungsreicher und unterhaltsamer Thriller, der leider zu wenig Spannung und Tiefgang besitzt. Wer aber ein kurzweiliges Lesevergnügen sucht und undurchsichtige Verbrechen mag, der kann hier bedenkenlos zugreifen.
Rezensionen von Landbiene:
Labyrinth der Lichter
Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos
Eigene Inhaltsangabe:
Alicia Gris wird gebeten in ihre Heimatstadt Barcelona zurück zu kehren um das mysteriöse Verschwinden eines angesehenen Ministers aufzuklären. Der Minister heißt Mauricio Valls und war zu vor Leiter Gefängnisses von Montjuïc. Während ihren Ermittlungen stößt Alicia auf Ungereimtheiten, Intrigen und dunkle Schatten der Vergangenheit.
Schreibstil:
Der Schreibstil des Autoren Carlos Ruiz Zafón ist nicht einfach zu lesen. Er schreibt sehr gehoben, poetisch und verwendet etliche Fremdwörter die nicht geläufig sind. Auch verwendet er gern sehr lange und verschachtelte Sätze, die mir einen flüssigen Lesefluss manchmal nicht ermöglichten. Zafon ist zu dem ein Freund der Details. Alles wird auf das Kleinste be-und umschrieben, dass leider nicht nach meinem Geschmack war. Ansonsten ist das Buch in Unterkapiteln gegliedert, in denen die Kapitel wiederum nummeriert sind.
Allgemeine Meinung:
Das Labyrinth der Lichter lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits war die Geschichte spannend und fesselnd! Andererseits machte mir die gehobene Sprache und Poesie zu schaffen, so dass ich nicht stundenlang in dem Buch versinken konnte, sondern ständig Lesepausen benötigte. Auch gab es einige Leselängen die mir zu langatmig waren und sich bis zur Langeweile ausdehnten. Das Labyrinth der Lichter ist der letzte Teil einer Reihe, jedoch versprach der Autor das man in die Reihe einsteigen kann ohne die vorigen Bände zu kennen. Dem kann ich zu stimmen und finde ich sehr positiv! Auch wenn ich anfangs noch recht verwirrt war und nicht so recht wusste in welchem Zusammenhang die Protagonisten standen, lichtete sich der Nebel der Unwissenheit recht schnell. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Manche sind sympathisch und manche gefielen mir eher weniger. Gegen Ende werden viele Geheimnisse gelüftet, die überraschten. Auch sollte man wissen das einige Szenen sehr makaber, brutal und abartig sind. Für zartbesaitete Leser daher eher nichts. Leider war das nicht ganz mein Buch und werde die anderen Teile der Reihe sicherlich nicht lesen.
3 von 5 Sternen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:
Der Reiche und das Dienstmädchen
Ein Festtag von Swift Graham
Eine klassisches Thema: der junge Herr aus reichem Haus und die arme Dienstmagd. Bevor Paul heiratet-heiraten soll, trifft er sich nochmals mit seiner Geliebten. Diesmal allerdings nicht in einem versteckten Liebesnest, sondern im elterlichen Haus, im eigenen Zimmer. Der Tag ist etwas Besonderes, ein Feiertag und wird dementsprechend zelebriert.
Er ist aber auch eine Zäsur im Leben des Dienstmädchens Jane, das später eine erfolgreiche Schriftstellerin wird. Im Verlauf des Buches blickt sie als alte Dame immer wieder zurück auf ihr Leben und an diesen einen Tag. Auch für Paul ist es ein besonderer Tag, der mit einem tödlichen Autounfall tragisch endet und die Frage offen lässt, ob es Schicksal oder Selbstmord war. Ein gelungener Blick auf die Gesellschaft im England zu Beginn des 20.Jahrhunderts, in der ersten Hälfte des Buches teilweise zu langatmig.








