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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PFIFF:

Mädchenfreundschaft in Neapel

Die Geschichte eines neuen Namens - Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2) von Elena Ferrante


Im zweiten Band der Tetralogie über die Freundschaft zweier Mädchen aus Neapel schildert Ferrante, wie sich die Ehe von Lila entwickelt, die Schulfortschritte von Elena, ihre Männerschwärmereien, Sehnsüchte und Träume.
Lila ist enttäuscht von ihrem Mann, der sie zwar verwöhnt, sie aber nicht versteht und ihr keinen Freiraum lässt.

Elena schafft den Schulabschluß und bekommt die Möglichkeit in Pisa zu studieren. Dort lernt sie eine ganz neue Gesellschaft kennen, beendet ehrgeizig ihr Studium und schreibt ein Buch, das dann sogar veröffentlicht wird. Zurück in Neapel fühlt sie sich nicht mehr wohl, spürt zu Hause, dass sie hier keinen Platz mehr hat und ist schockiert über die verschiedenen Verhältnisse ihrer früheren Weggefährten.
Lila versucht ohne ihren Mann, nur mit ihrem kleinen Sohn, das Leben zu meistern.

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Rezensionen von Krimine:

Ein wendungsreicher und kurzweiliger Thriller mit wenig Tiefgang

The Couple Next Door von Lapena Shari

Als Ann und Marco von einer Party bei den Nachbarn nach Hause kommen, ist ihre kleine Tochter Cora verschwunden. Dabei hatten sie das Babyfon dabei, sind regelmäßig nach ihr schauen gegangen und waren sich sicher, dass sie tief und fest schläft. Nun aber ist das Bettchen leer und von dem Baby gibt es keine Spur.

Detective Rasbach, der den Fall übernimmt, geht jedem noch so kleinen Hinweis nach, merkt aber schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Denn nicht nur Marco hat Probleme, die er geschickt zu vertuschen versucht. Auch Ann und ihre Eltern verschweigen etwas. Und dann ist da noch die charmante Nachbarin, die mehr als nur Freundschaft mit Marco will.

?The Couple next Door? ist ein Thriller, der geschickt mit den Geheimnissen seiner Figuren spielt. Jeder hat etwas zu verbergen und tut gut daran, es für sich zu behalten. Bis auf den ermittelnden Detective, dessen Aufgabe es ist, tief in das Geflecht aus Lügen und Halbwahrheiten zu dringen und herauszufinden, was in der Partynacht geschehen ist. Aber nicht nur er lernt die beteiligten Personen und ihre Makel immer besser kennen, sondern auch der Leser, der stets an seiner Seite ist. Nur dass er auch in die Köpfe von Ann und Marco schauen kann und ihre Gedanken und Vermutungen erfährt. Deshalb gelingt es ihm beizeiten, das Verbrechen zu durchschauen, obwohl er dadurch lange noch nicht weiß, wie alles enden wird.

Erzählt werden die verhängnisvollen Ereignisse geradlinig hintereinander weg, während es durch die Gedankenwelt der Figuren immer wieder Einblicke in die Vergangenheit gibt. Kurze Kapitel und ein flüssiger Schreibstil und sorgen dafür, dass der Thriller in einem Rutsch gelesen werden kann und trotz seiner Oberflächlichkeit gut unterhält. Nur Sympathien für die handelnden Personen wird der Leser nicht entwickeln und wenn dann nur für den ermittelnden Detective. Denn er ist der Einzige, dessen Verhaltensweisen durchschaubar sind, während alle anderen entweder manipulieren oder in ihren Reaktionen einfach nicht zu verstehen sind.

Fazit:
?The Couple next Door? ist ein wendungsreicher und unterhaltsamer Thriller, der leider zu wenig Spannung und Tiefgang besitzt. Wer aber ein kurzweiliges Lesevergnügen sucht und undurchsichtige Verbrechen mag, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

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Rezensionen von Landbiene:

Labyrinth der Lichter

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

Eigene Inhaltsangabe:
Alicia Gris wird gebeten in ihre Heimatstadt Barcelona zurück zu kehren um das mysteriöse Verschwinden eines angesehenen Ministers aufzuklären. Der Minister heißt Mauricio Valls und war zu vor Leiter Gefängnisses von Montjuïc. Während ihren Ermittlungen stößt Alicia auf Ungereimtheiten, Intrigen und dunkle Schatten der Vergangenheit.

Schreibstil:
Der Schreibstil des Autoren Carlos Ruiz Zafón ist nicht einfach zu lesen. Er schreibt sehr gehoben, poetisch und verwendet etliche Fremdwörter die nicht geläufig sind. Auch verwendet er gern sehr lange und verschachtelte Sätze, die mir einen flüssigen Lesefluss manchmal nicht ermöglichten. Zafon ist zu dem ein Freund der Details. Alles wird auf das Kleinste be-und umschrieben, dass leider nicht nach meinem Geschmack war. Ansonsten ist das Buch in Unterkapiteln gegliedert, in denen die Kapitel wiederum nummeriert sind.

Allgemeine Meinung:
Das Labyrinth der Lichter lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits war die Geschichte spannend und fesselnd! Andererseits machte mir die gehobene Sprache und Poesie zu schaffen, so dass ich nicht stundenlang in dem Buch versinken konnte, sondern ständig Lesepausen benötigte. Auch gab es einige Leselängen die mir zu langatmig waren und sich bis zur Langeweile ausdehnten. Das Labyrinth der Lichter ist der letzte Teil einer Reihe, jedoch versprach der Autor das man in die Reihe einsteigen kann ohne die vorigen Bände zu kennen. Dem kann ich zu stimmen und finde ich sehr positiv! Auch wenn ich anfangs noch recht verwirrt war und nicht so recht wusste in welchem Zusammenhang die Protagonisten standen, lichtete sich der Nebel der Unwissenheit recht schnell. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Manche sind sympathisch und manche gefielen mir eher weniger. Gegen Ende werden viele Geheimnisse gelüftet, die überraschten. Auch sollte man wissen das einige Szenen sehr makaber, brutal und abartig sind. Für zartbesaitete Leser daher eher nichts. Leider war das nicht ganz mein Buch und werde die anderen Teile der Reihe sicherlich nicht lesen.

3 von 5 Sternen

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:

Der Reiche und das Dienstmädchen

Ein Festtag von Swift Graham

Eine klassisches Thema: der junge Herr aus reichem Haus und die arme Dienstmagd. Bevor Paul heiratet-heiraten soll, trifft er sich nochmals mit seiner Geliebten. Diesmal allerdings nicht in einem versteckten Liebesnest, sondern im elterlichen Haus, im eigenen Zimmer. Der Tag ist etwas Besonderes, ein Feiertag und wird dementsprechend zelebriert.

Er ist aber auch eine Zäsur im Leben des Dienstmädchens Jane, das später eine erfolgreiche Schriftstellerin wird. Im Verlauf des Buches blickt sie als alte Dame immer wieder zurück auf ihr Leben und an diesen einen Tag. Auch für Paul ist es ein besonderer Tag, der mit einem tödlichen Autounfall tragisch endet und die Frage offen lässt, ob es Schicksal oder Selbstmord war. Ein gelungener Blick auf die Gesellschaft im England zu Beginn des 20.Jahrhunderts, in der ersten Hälfte des Buches teilweise zu langatmig.

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Rezensionen von Krimine:

Ein wunderbar fesselnder Thriller

Die Grausamen von Katzenbach John

Die dreizehnjährige Tessa Gibson verschwindet nach dem Besuch bei einer Freundin spurlos. Eingeleitete Suchmaßnahmen und umfangreiche Ermittlungen bringen nicht den gewünschten Erfolg. Die Spülerin bleibt verschwunden und keiner weiß, was mir ihr geschehen ist. Zwanzig Jahre danach wird im zuständigen Polizeirevier die längst fällige Sondereinheit ?Cold Cases? gegründet, allerdings nicht um alte Fälle neu aufzurollen, sondern um zwei ausrangierte Ermittler unterzubringen.

Diesen jedoch genügt es nicht, die archivierten Akten nach neuen Anhaltspunkten durchzusehen. Schon bald ermitteln sie auf eigene Faust und stoßen dabei auf Tessa Gibsons Fall. Doch kaum haben sie eine erste Spur entdeckt, werden sie von einem Killerkommando massiv bedroht.

?Die Grausamen? ist der erste Thriller des US-amerikanischen Autors John Katzenbach, in dem es nicht um psychopathische Serienkiller und ihre perfiden Spielarten geht, sondern um klassische Ermittlungsarbeit. Dazu hat er ein Duo ins Rennen geschickt, das aufgrund schwerwiegender Probleme ruhiggestellt werden muss, um weiteren Ärger zu vermeiden. Denn während Assistant Deputy Chief Gabriel Dickinson nach einem privaten Unglücksfall dem Alkohol verfallen ist, hat Marta Rodriguez-Johnson einen Polizisten erschossen. Zwei Aussätzige, die sich vor allem wegen ihrer Schwächen und Eigenarten die Sympathie des Lesers zu erkämpfen wissen und wegen ihrer zutage tretenden Verbissenheit.

Die anfänglich ruhig verlaufenden, dann aber immer rasanter in Erscheinung tretenden Ereignisse werden aus der Sicht der beiden Cold-Case-Ermittler erzählt. Dadurch erhält der Leser einen guten Einblick in ihre emotionale Entwicklung, die trotz einiger Rückschläge positive Tendenzen aufweist und in ihre Bemühungen, den undurchsichtigen Fall zu klären. Ein stetiges Auf und Ab, das durch unvorhersehbare Wendungen spannend unterhält und auf ein Finale zusteuert, das überrascht. Dabei wird der Leser durch den in ihm verwendeten flüssigen Schreibstil regelrecht mitgerissen, während bildhafte Beschreibungen dafür sorgen, dass eine düstere und eindringliche Atmosphäre entsteht.

Fazit:
Ein fesselnder Thriller, der alles hat, um ihn in einem Rutsch zu verschlingen.

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Rezensionen von Elektronikerin:

Rezension zu das Labyrinth der Lichter

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

Klapptext:
Barcelona in den kalten Wintertagen des Jahres 1959. Die junge Alicia Gris kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um das überraschende Verschwinden des einflussreichen Ministers Mauricio Valls aufzuklären. In dessen Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch, das Alicia in die Buchhandlung Sempre & Söhne führt, tief in das Herz Barcelonas.

Der Zauber dieses Ortes nimmt sie gefangen, und wie durch dichten Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia findet, öffnen die Tür zu einer finsteren Intrige und bringen all jene in Gefahr, die Alicia am meisten liebt.

Dieses Buch gehört zum Zyklus von Romanen, die sich im literarischen Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher gehört.

Erschienen im März 2017 im Fischerverlag.

Meine Meinung:

"Eine Geschichte hat weder Anfang noch Ende, nur Eingangstüren".

Das Zitat von der Geschichte passt perfekt zu diesem Zyklus von Romanen. Die Vorgänger des Buches habe ich noch nicht gelesen und ich liess mich vollkommen überraschen was mich erwartet. Die Handlung kann man auch wundervoll verstehen ohne, dass man die anderen Büchern gelesen hat. Was ich sobald möglich nachholen werden, denn die Handlung hat mich gefesselt und möchte mehr von den handelten Personen erfahren, vorneweg von Fermin.

Die Hauptcharaktere haben eine schöne tiefe und mit manchen fiebert man mit und andere will man schnellstmöglich loswerden. Der Schreibstil von Zafon finde ich wirklich toll geschrieben. Seine Sprache ist wundervoll und extravagant. Der Autor versteht es Spannung aufzubauen und tropfenweise Informationen zu zukommen lassen, so dass man unbedingt weiterlesen möchte. Am Anfang hatte ich etwas Mühe in die Geschichte reinzukommen, da viele neue Namen und Orte genannt worden sind, aber nach ein paar Kapiteln legte sich dies und danach konnte ich kaum aufzuhören zu lesen.

Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteil, welche zu einer anderen Zeit oder an einem anderen Ort stattfindet. Jeder Abschnitt beginnt mit einem wundervollen Foto, welches die aktuelle Zeit in der Geschichte stattfindet widerspiegelt.

Fazit:
Ein toller Roman mit einer unglaublichen guten Sprache.

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Rezensionen von Ela_Ela:

Cybermobbing :/

Don't Kiss Ray von Susanne Mischke

Waffeln zum Frühstück, Shitstorm am Abend. Am Waffelstand eines Musikfestivals lernen Jill und Ray sich kennen und zwischen ihnen funkt es sofort. Leider fällt das verabredete Date einem Gewittersturm zum Opfer und Jill stellt sich darauf ein, dass sie Ray nie wiedersehen wird - nur um später, beim Konzert der Nachwuchsband "Broken Biscuits", aus allen Wolken zu fallen: Der Leadsänger der Band, dessen Poster (nicht nur) die Wand ihrer besten Freundin schmückt, ist kein anderer als Ray! Und damit nicht genug: "Hallo, Mädchen mit der Puderzuckernase, falls du da bist.

Tut mir leid, dass es vorhin nicht geklappt hat. Versuchen wir es morgen noch mal?", ruft er ins Publikum. Und handelt sich und Jill ungeahnte Probleme ein: Nicht nur, weil Ray laut Vertrag keine Freundin haben darf, sondern vor allem, weil ein fanatischer Fan die beiden fotografiert hat und im Netz eine wahre Hetzjagd lostritt. Jill und Ray müssen sich trennen, bevor ihre Beziehung richtig begonnen hat, doch vergessen können sie sich nicht....

Natürlich war wieder das Cover Schuld an meinem Entschluss dieses Buch zu lesen. Es klingt vom Inhalt wie ein süßer Jugendroman, den man relativ schnell lesen kann. Außerdem habe ich von dieser Autorin schon mehrere Bücher gelesen und diese haben mir immer zugesagt und waren auch toll zum Lesen.

Doch in diesem Buch geht es viel um das Thema Cybermobbing uns ich finde es gut, dass sich schon viele Autoren diesem Thema annehmen und es uns anhand eines Beispiels vorzeigen.

Oft benötigt die betroffene Person nur ein paar Freunde und die Familie um diesem Leiden ein Ende zu setzen. Leider können viele Jugendlichen denen dieses zustößt nicht mit diesen Personen reden und so versuchen sie es alleine damit umzugehen. In diesem Buch halten zum Glück die Freundinnen und die Familie von Jill zu ihr und auch Ray entschuldigt sich für diese Umstände.

Ich mochte die Charaktere gerne, sie waren mir gleich sympathisch und ich fand es toll auch ab und zu die Sicht von Ray aus zu lesen, so wird man noch tiefer in diese Geschichte gezogen.

Fazit: Ein lehrreicher Jugendroman aus dem man vieles mitnehmen kann und das Betroffenen helfen könnte. Von mir bekommt es 4,5 Sterne.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Pure Langeweile

Ein Festtag von Swift Graham

Selten habe ich mich beim Lesen eines Romans so gelangweilt.
Normalerweise würde ich mir kein Buch mit nur 140 Seiten kaufen. Bei diesem aber war ich froh, dass der Autor mit seinen Ergüssen über verräterische Flecken auf dem Leintuch, der Inspektion des Hauses durch die nackte Jane und den Einblicken in Janes weiterem Leben schon fertig war.

Ich liebe die Serie Downton Abbey. Aber dieses Buch damit zu vergleichen (wie auf dem Buchrücken geschrieben steht) ist blanker Hohn.

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Rezensionen von heinoko:

Erotisch und spannend

Dark Mafia Prince von Annika Martin

Dieses Buch ist zwar nicht mein bevorzugtes Genre, aber ich muss doch zugeben, dass es mich irgendwie in den Bann gezogen hat. Die dahinter liegende Geschichte ist kurz und schlicht. Die Mafia in Chicago wird von der albanischen Mafia durch Töten des Vaters zerschlagen, die 3 Söhne sind in die Welt verstreut.

Oberboss der albanischen Mafia, Aldo Nicolla, besitzt eine schöne und kluge Tochter, Mira, die in Kindertagen sehr eng befreundet war mit einem der Söhne des Mafiabosses in Chicago, Aleksio Degrusha. Die zwei Brüder Akeksio und Viktor finden sich wieder und wollen die einstige Herrschaft des Vaters wieder aufbauen, suchen dazu den dritten Bruder. Als Pfand entführen sie Mira. Zwischen Aleksio und Mira entsteht eine eigenartige sexuelle Obsession und in Aleksio entbrennt ein innerer Kampf zwischen seiner brutalen Härte und der Erinnerung an etwas, was in ihm zu Zeiten der Kinderfreundschaft gut und heil war.

Das Buch ist gut geschrieben, spannend erzählt. Aber mehr nehme ich aus dieser Lektüre nicht mit. Die Grausamkeiten, das Töten um des Tötens willen oder um ein sehr fragwürdiges Ziel zu erreichen, auch die Härte bei den geschilderten Sex-Szenen - all das hat mich eher abgestoßen. Irgendwie beende ich die Lektüre mit einem schalen Gefühl im Mund...

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Rezensionen von Ela_Ela:

Fuliminante Fantasygeschichte :)

Die Erwählten von Aranea Hall von Gerdom Susanne

Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internet »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat.

Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy« verbringt, erfährt sie von der »verborgenen Geschichte der Welt«, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften »Arachne« und »Nadir« - und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für »Arachne« ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Das Cover dieses Buches ist einfach wunderschön und verrät uns schon um was es geht. Um eine Schule für besonderen Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten.

Ich mochte Liv als Protagonisten sehr gerne und ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen, dass ich oft selber glaubte ich muss meine Fähigkeiten herausfinden. Ebenso konnte ich nicht zwischen Gut & Böse entscheiden, es wurde alles so geheimnisvoll, dass ich sogar an mir zu zweifeln anfing ob ich irgendwas wichtiges überlesen hatte, da ich oft verwirrt war wem man noch trauen konnte.

Ein wunderbar flüssiger Schreibstil, der das Weglegen des Buches sehr schwer gemacht hat . Das Spannendste jedoch war, welche besondere Macht Liv besaß, dass erfährt erst relativ zum Schluss. Ich habe das Gefühl, dass es noch einen weiteren Band geben könnte. :)

Fazit: Ein Buch, dass nicht zuviel verrät und mich oft verwirrt zurückgelassen hat. Trotzdem eine tolle Geschichte, die mich wieder überzeugen konnte. :D Ich vergebe 4,5 Sterne.

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