Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Cornelia Scala-Hausmann:
Sehr amüsant, unterhaltsam und trotzdem mit Hintergrund
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas
Das Buch ist so unerwartet unterhaltsam und spannend gleichzeitig, wie selten ;-)
der Autor überrascht mit einem sehr eigenen Humor, der auf eine sarkastisch-nette Art und Weise die Geschichte des hundertjährigen Allen erzählt. Und diese Geschichte entpuppt sich zunehmend als globales historisches Geschehen abseits der üblichen Berichterstattung.
Auch die Grenzen zwischen legal und illegal, Krieg und Frieden, Moral und Ethik, Freund und Feind werden in locker-leichtem Stil zum Thema gemacht. Sehr amüsant, unterhaltsam und trotzdem mit Hintergrund!
Rezensionen von Cornelia Scala-Hausmann:
Kriminalroman der Sonderklasse
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas
Der paradoxeste Zeitroman, den ich kenne.
Immer dann, wenn man denkt, die Dinge durchschauen zu können, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung.
entlang einer Zeitspur, die viele Überraschungen bietet, erlebt der Leser einen Kriminalroman der Sonderklasse.
Rezensionen von Bianca Kos:
....wozu sollte ein Erwachsener, der halbwegs im Besitze der normalen geistigen Kräfte ist, sowas lesen?
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas
Achtung Marshmallows: man kann nicht aufhören, aber zum Schluss ist einem ziemlich übel. Auch sonst ist der Inhalt mit pickig-kindischem Zeug zu vergleichen: die Sprache ist für Zehnjährige, die Geschichte galoppiert dem Autor davon, es schleudert und schlenkert die Fantasie, irgendetwas zwingt zwar bis zur finalen Katastrophe weiterzulesen, ich weiß aber wirklich nicht was.
Eine Reminiszenz an das Vergnügen beim Verschlingen der 5-Freunde Bücher als Kind vielleicht, aber wozu sollte ein Erwachsener, der halbwegs im Besitze der normalen geistigen Kräfte ist, sowas lesen? Insgesamt eine ziemliche? Verzeihung, ich zitiere nur den Autor ?Elefantenscheiße
Rezensionen von Bianca Kos:
So blieb mir zunächst nichts anderes übrig, als ... sobald die letzte Seite da war .... sofort wieder von vorne anzufangen.....Die Entzugserscheinungen sind schrecklich...
In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge
Demnächst fahre ich nach Puerto Angel, Mexiko. Ich hoffe, dort schaukelt noch immer Alexander Umnitzer in einer Hängematte und schaut auf den irrsinnig blauen Pazifik. Ich muss ihm nämlich unbedingt mitteilen, dass ich irrsinnig enttäuscht war .das Buch hat nämlich dramatischerweise ein Ende!
Dabei habe ich die ganze Zeit gehofft und gebetet, seine Geschichte würde niemals aufhören, würde immer weitergehen und mich endlos unterhalten.
So blieb mir zunächst nichts anderes übrig, als - sobald die letzte Seite da war - sofort wieder von vorne anzufangen. Das ist das einzig quälende an der Lektüre von "In Zeiten des abnehmenden Lichts": Die Entzugserscheinungen sind schrecklich - und ich bin mir noch nicht klar, ob ich den Verlag oder den Autor dafür klagen soll.
Rezensionen von Bianca Kos:
....laut Kurz-Beschreibung handelt es sich um einen
In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge
Es lohnt sich wirklich, Klappentext und die Autorenbeschreibung zu lesen. Muss ja nicht gleich sein, kann auch nach ein paar gelesenen Seiten sein, jedenfalls sobald sich die Frage stellt. und sie stellt sich mit Garantie , ob man überhaupt weiter lesen soll. Denn laut Kurz-Beschreibung handelt es sich um einen "Krimi mit angezogener Handbremse" und das halte ich für äußerst treffend.
Der sehr sympathische Autor ("liest, singt und trinkt vor Publikum") steht nämlich wirklich ständig mit literaturumweltmäßig gesehen sträflichem - Bleifuss am sprachlichen Vollgas, aber ungebremst würde er sein auffrisiertes Roman-Moperl binnen kürzester Zeit gegen die Wand fahren. Das verhindern aber hilfsbereit-gutmütige und vieles verzeihende Leser.
Rezensionen von Bianca Kos:
Mir hat dieses Buch ... dermaßen gut gefallen..
Die Tigerfrau von Obreht Téa
Ein 25-jähriges Mädel hat diese Geschichte geschrieben. Nur: ich glaub das einfach nicht. Alles ist dermaßen erfahren, durchdacht und in einer Sprache geschrieben, die man als Twen nicht haben kann und schon gar nicht als einer in Amerika aufgewachsener! Vermutlich war der Autor ihr Großvater. Das ist gar nicht einmal so an den Haaren herbeigezogen, denn 1.
dreht sich ja alles nur um ihn und 2. wäre dadurch geklärt, woher die fast überirdische Spannung in der Geschichte kommt, denn er ist ja bereits tot und 3. kommt das in den besten Autorenfamilien vor. Ein Indiz dafür wäre auch das streckenweise Fehlen einer weltlich-banalen Logik erklärt, was man aber auch als Marke ?Kriegsschauplatz? deuten kann.
Mir hat dieses Buch offensichtlich dermaßen gut gefallen, dass ich heilfroh sein musste, als es zu Ende war, denn bis dahin war ich unablässig mit dieser Tigerfrau beschäftigt und mit dem Gedanken, wie das mit ihr denn noch enden würde!
Rezensionen von Bianca Kos:
Als ich den Lektor vom Hanser-Verlag sprechen wollte, teilte man mir mit, dass wegen Sparmaßnahmen das Lektorat leider geschlossen sei. Ich war keinesfalls überrascht
Der Russe ist einer, der Birken liebt von Grjasnowa Olga
Als ich den Lektor vom Hanser-Verlag sprechen wollte, teilte man mir mit, dass wegen Sparmaßnahmen das Lektorat leider geschlossen sei. Ich war keinesfalls überrascht.
Denn mit einem für die Ausmerzung von gravierenden Stilfehlern und Herstellung von plausiblen Zusammenhängen zuständige Person wäre dieser Buchunfall sicher nicht passiert.
Und so muss man sich fragen, ob die Autorin beim Schreiben ständig unter Drogen stand, oder ob sie , ganz im Gegenteil, beabsichtigte, ihre Leserschaft in diesen unheilbar psychiatrischen Zustand, in dem sich alle ihre Figuren befinden, zu versetzen.
Dass diese Lesekatastrophe nicht ganz ungefährlich ist, zeigt sich beim Lesen von Sätzen wie ?sie stopfte den austrofaschistischen Strudel in sich hinein? und ?rutschten vegan auf ihren Sitz hin und her? (S. 259 und S. 280 - falls man das jetzt nicht glaubt), die so erstaunlich sind, dass man stets glaubt, da kommt noch was Staunenswerteres. Falls man dies bis zum Ende durchgehalten haben sollte, kann man zumindest das obig genannte Unterfangen der Autorin als gelungen betrachten.
Rezensionen von Bianca Kos:
Ich bin sehr froh, als Kritikerin dieses Buch gelesen haben zu
Adams Erbe von Rosenfeld Astrid
Ich bin sehr froh, als Kritikerin dieses Buch gelesen haben zu "müssen".
Der Titel "Adams Erbe" hätte mich nicht verlockt. Klang mir nicht vielversprechend, eher nach was Mühsamen. Aber so ist das mit Buchtiteln. Manchmal halten sie gerade das, was sie gar nicht versprechen. So wie Pralinenschachten.
Und dieses Buch ist eine Pralinenschachtel, die Geschichte besteht aus kunstvoll fabrizierten, köstlich-bitteren Literatur-Pralinen, man lässt eine Episode nach der anderen auf der Zunge zergehen, man kann gar nicht mehr aufhören . . .
Rezensionen von Claudia Wriesnik:
Eine unglaubliche Familiengeschichte - Ein absolut lesenswertes Buch!
Der Sohn. von Durlacher Jessica
E
ine unglaubliche Familiengeschichte! Von der ersten Seite an bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gefesselt und mich mit Menschen mitleiden, mitleben lassen.
Es berührt und bewegt noch, nachdem man es weggelegt hat! Viele Fragen bleiben offen! Was ist böse, was ist gut ? Ein absolut lesenswertes Buch!
Rezensionen von Claudia Wriesnik:
Konnte mich nicht fesseln
Die Tigerfrau von Obreht Téa
Hätte ich dieses buch privat gewählt hätte ich es vermutlich nach 100 seiten weggelegt. Bis zum schluss hab ich gehofft mich noch einzulesen. Leider ohne erfolg! weder handlung noch protagonisten konnten mich fesseln.
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