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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Toxisch lässt grüßen

Ultramarin von Ann-Christin Kumm

Die Geschichte gibt mir massive Saltburn-Vibes: Lou als Sozialprojekt der Geschwister Raf und Sophie, der sich auf eine toxische Beziehung mit Raf einlässt, geprägt von dem starken Machtgefälle zwischen den beiden und einfach nicht loskommt, obwohl es ihn zunehmend ins Verderben stürzt. Ich wollte das Buch mehrmals gegen die Wand werfen, so sehr hat es mich aufgeregt, wie Lou mich sich umspringen lässt und trotzdem jedes Mal wieder ergeben angelaufen kommt, sobald Raf pfeift.

So vieles an der Story war dermaßen toxisch, das kann ich gar nicht in Worte fassen.

Ich fand den Schreibstil anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, fast schon abgehackt und durch die nicht gekennzeichnete wörtliche Rede auch nicht ganz so angenehm zu lesen. Aber man kommt da dann doch recht schnell rein und dann passt auch zur Stimmung. Die knappen Sätzen, die teilweise derben Beschreibungen, das dezidierte Auseinandernehmen von Lous Innenleben- das alles trägt zur Atmosphäre bei.

Die Geschichte ist der Inbegriff eines trägen Sommer und des Müßiggangs, aber schon Anfang an ist die Stimmung angespannt, unterschwellig brodelnd durch all das Ungesagte, die stille Hoffnung Lous und Raf völliger Ich-Zentrierung. Ich fand Raf irgendwie unheimlich und konnte null nachvollziehen, was Lou an ihm findet. Auch in den Rückblenden vom ersten Aufeinandertreffen bis zu Gegenwart erfährt der Leser die kleinen, leisen Demütigungen, die Raf Lou beifügt, das absolut schäbige Verhalten ihm gegenüber.

Der Beginn des Buches deutet ja bereits an, dass vermutlich irgendwas aus dem rüder läuft, mit dem Ende hätte ich trotzdem niemals gerechnet, das fand ich absolut grandios. Ich fands unerwartet gut.

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Rezensionen von C. P.:

Freundschaft, Zusammenhalt und kriminalistische Raffinesse

Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi

Die Rätsel meines Großvaters ist der zweite Band der Trilogie, welche mit Die Bibliothek meines Großvaters begann. Nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich ist das Buch wieder sehr gelungen. Kaede und ihre beiden Freunde sind ein aussergewöhnliches Trio, das stets zusammenhält, wenn es darauf ankommt.

Aufgebaut ist das Buch wieder in lockeren Episoden, die sich in das Leben der Protagonisten einfügen, wobei jede Episode für ein Rätsel steht, welches sie lösen wollen oder sie sogar selbst betrifft. Ebenso gibt es wiederholt Anspielungen auf klassische Kriminalromane oder -motive, zumal Kaedes Großvater eine beachtliche Sammlung früherer Krimis besitzt. Die Treffen mit Kaedes Großvater, der vielen aus früheren Zeiten als Fensterputz-sensei bekannt ist, sind jedesmal spannend zu verfolgen, da sie wie ein kleines Ritual ablaufen. Obwohl er durch seine besondere Form der Demenz bisweilen Halluzinationen hat, welche ihm meist bewusst sind, ist sein Verstand messerscharf, wenn es um das Lösen von Rätseln geht.
Ergänzend kommen diesmal zwei weitere Charaktere hinzu, welche wiederholt eine Rolle im Leben der Freunde spielen. Und Kaede und ihre Freunde geraten auch diesmal wieder in tödliche Gefahr.
Das Buch ist eine wunderbare Mischung aus Feelgood-Roman, freundschaftlichem Zusammenhalt und zu lösenden Rätseln, Überraschungen inklusive. Von mir volle Punktzahl und ich freue mich bereits auf Band 3.

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Rezensionen von BR:

amüsant

Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Einatmen. -
Die Figur der Marlene Buchholz ist schon richtig originell angelegt. Ihr Unverständnis anderen Menschen gegenüber, ihre Konzentration ausschließlich auf die Arbeit und die Tatsache dass sie keinerlei soziale Kontakte sucht. Dies ist nicht ideal für die Führung eines erfolgreichen Konzernes.

Und deshalb wird sie auf ein Achtsamkeits-Seminar geschickt. Ich habe interessiert und mit einem Schmunzeln Marlene dabei beobachtet wie sie sich in diesem Seminar zurechtfindet.

Vor Ort hat sie viele skurrile Begegnungen mit Alex Grow, dem Seminarleiter und weiteren Personen rund um die Academy. Ein bisschen versteckt findet sich aber auch Tiefe in dem Miteinander der verschiedenen Figuren.

Mich hat diese humorvolle Geschichte amüsiert. Dabei sollte man Marlenes Entwicklung nicht bierernst nehmen.
- Ausatmen.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Fands unerwartet cute

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract von Stefanie Santer

Ich liebe Fake-Dating und Sports-Romance, also erschien mir dieses Buch die perfekte Kombination und ich muss sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Sport selbst kommt zwar ein bisschen kurz, da Parker verletzungsbedingt nicht viel trainiert, aber sein ganzes Wesen schreit Profisport. Aber den größeren Part nimmt eindeutig das Fake-Dating ein und das verlief derartig phänomenal, dass ich zwischenzeitlich immer wieder vergessen habe, was der Trope ist.

Ja, es gibt Regeln, aber eigentlich halten die gefühlt auch keine fünf Minuten weil die Chemie zwischen den Protagonisten einfach stimmt.

Laney ist am Anfang der Geschichte schon so ein bisschen eine tragische Gestalt und tat mir ein bisschen leid. Finds einfach generell ne miese Aktion von ihrer Familie und hab mich gefreut, als sie zumindest mit ihrer Mutter die Konfrontation sucht. Generell macht Laney einiges an emotionalem und charakterlichem Wachstum durch, duckt sich nicht weg und steht für sich ein. Und Parker? der ist meine neue liebste Green Flag. Wo bekommt so einen?!
Ich hab am Anfang gedacht "Ego lässt grüßen", aber er ist eigentlich direkt von Beginn an aufmerksam, höflich und charmant. Es gibt ein kleines bisschen Spice, den ich überraschend angenehm zu lesen fand. Und auch hier steht Konsens im Vordergrund.

Ich fand die Story einfach super unterhaltsam, es gibt zwar zwischendurch immer kleine Momente, wo man denkt die Stimmung könnte kippen, aber Laney und Parken bilden eine derart stabile Einheit, dass es Spaß macht ihnen beim Verlieben zuzuschauen. Fands tatsächlich überraschend süß wie die beiden miteinander sind und hab das Buch quasi in einem Rutsch gelesen. Mochte ich wirklich sehr und hoffe jetzt auf ein Buch über Jemma.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Wohin die USA sich gerade entwickeln

Der amerikanische Albtraum von Klaus Brinkbäumer

Der Journalist und langjährige USA-Kenner Klaus Brinkbäumer stellt uns in seinem neuen, ausgezeichnet recherchierten Sachbuch die USA der Gegenwart vor. Er reist durch das Land, besucht Wahlveranstaltungen, spricht mit verschiedensten Menschen, beobachtet und hört zu und zeichnet dabei ein Bild eines Landes, das sich in kürzester Zeit in erschreckendem Tempo verändert hat und sich immer weiter weg von der uns bekannten Demokratie entwickelt.

Analysiert wird, wie es zum Aufstieg des aktuellen Präsidenten kommen konnte und wie dieser die "Pause" zwischen seinen beiden Regierungsperioden nutzte, um bei Wiedererlangung der Macht umso schneller das ganze Land umbauen und seine Gegner verfolgen zu können.

Dabei wird klar, dass vieles noch um einiges radikaler ist, als es aufgrund dessen, was man in Europa im Zuge der Berichterstattung so mitbekommt, wirken könnte und dass Europa nun mehr denn je gefordert ist, seine eigene Position, Einigkeit und Stärke zu finden und zu behaupten. Ich kann es allen, die sich für das aktuelle Zeitgeschehen in der Welt interessieren, wärmstens empfehlen.

Auch die Hörbuchausgabe, herausgegeben im Argon Verlag und gesprochen vom Autor selbst, ist sehr empfehlenswert: unterhaltsam, kurzweilig und gut verständlich vorgetragen, habe ich mich keine Sekunde der über 11 Stunden dauernden Hörbuchdatei gelangweilt.

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Rezensionen von K.R.:

Macht Appetit auf mehr!

Küchengeflüster von Silvia Trippolt

Wir wissen, wenn etwas besonders leicht und locker daherkommt, steckt am allermeisten dahinter. So ist es auch in Silvia Trippolts Wohlfühlroman „Küchengeflüster.“ Sie selbst ist Kulinarikjournalistin und führt ein 3-Hauben-Restaurant. Das merkt man. Allein, wie sie die Abläufe in der Sterneküche und im Restaurant beschreibt, sowie ihr Zugang zu den Gerichten, lässt darauf schließen, dass sie ein Profi ist.

Ihr Schreibstil ist unendlich sympathisch, ebenso wie Plot, Figuren und Setting. Ich habe abwechselnd gelacht und geheult. Das passiert mir sonst nur bei Büchern von Sophie Kinsella, Emily Henry und Mhairi McFarlane. Romantik, mit viel Humor, das ist das absolute Ding der Silvia Trippolt.

Zum Inhalt. Es geht um die Restaurantkritikerin Tilda Kaufmann, die undercover in einem Sternerestaurant arbeitet. Allerdings nicht freiwillig, sondern weil sie eine Kritik total versemmelt hat und ihren Job retten will. Dort lernt sie den Starkoch Magnus kennen und lieben. Der weiß allerdings nichts von ihrem Geheimnis und als er es herausfindet, wird die Küche zum Pulverfass. Denn auch Magnus hat sich in Tilda verliebt. Die ganze Zeit zitterte ich beim Lesen mit: Sag es ihm doch, Tilda, sag es ihm! Manchmal möchte man der Protagonistin sogar einen Schubs in die richtige Richtung geben.

Was mir aufgefallen ist, wie wichtig der Autorin die Tiefe der Nebencharaktere sind. So wie Mascha, die queere Kioskbesitzerin, die ständig Thomas Bernhard zitiert. Oder die selbstlose Enzi, die beste Freundin der Protagonistin, die gerne in Pfützen springt. Oder Luisa, die sanfte Seele – mein Herzensmensch im Restaurant Wolf. Es ist auch schön zu sehen, wie Tildas Bruder Johannes sein Leben in den Griff bekommt.

Zwischenmenschlich passiert in Trippolts Roman ganz viel. Sprachlosigkeit wird überwunden, Schubladen werden geöffnet. Es geht um Loslassen, im Sinne von Es-Sein-Lassen. Alles in allem: eine Geschichte mit Charme und Substanz und ich bin dankbar, dass es in Zeiten wie diesen solche Bücher gibt.

Wenn es eine neue Art der Healing Fiction gibt, dann ist dieser Roman ein Prototyp dafür.

Mein Fazit: Ich habe eine neue Lieblingsautorin entdeckt.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Ist das schon Horror?

REM von Annika Strauss

Horror von und mit meinem Lieblings-Thriller-Autor Fitzek habe ich mir unfassbar spannend und atmosphärisch vorgestellt. Ich bin nach Ende des Buches aber nun doch überrascht, wie wenig ich die Geschichte als Horror empfunden habe. Auch das Spannungslevel fand ich tatsächlich eher niedrig. Ich bin fast schon ein bisschen enttäuscht vom Buch.

Zuerst vielleicht kurz mal so viel: das Buch erinnert mich wahnsinnig an ein anderes, was ich vor 1-2 Jahren gelesen habe, an dessen Titel ich mich aber nicht erinnere. Da ging es auch um Schlaf/Albträume/Monster. Auch die Illustrationen, die ich richtig cool fand zum Aufbau einer unheimlichen Atmosphäre, erinnern stark an eben jenes Buch, ich meine da gab es das auch. Aber egal, die Prämisse und den Start ins Buch fand ich eigentlich ziemlich gut. Aber dann flachte der Spannungsbogen erstmal deutlich ab.

Das Buch hat ja jetzt nicht so viele Seiten und natürlich muss man da entsprechend ein bisschen Tempo reinbringen, aber so richtig logisch habe ich das alles nicht empfunden. Und da meine ich nicht mal die Monster und die super seltsame Auflösung am Ende, sondern so banale Sachen wie die Lebenssituation von Alysee, ihr blindes Vertrauen in ein plötzlich auftauchendes Erbe, Nicos schlechte Entscheidungen etc.

Die letzten Seiten in dem Hotel waren für mich tatsächlich noch die spannendsten und stimmungsvollsten. Insgesamt wars alles so ein bisschen drüber. Es war sehr leicht geschrieben, weshalb ich das Buch schnell durch hatte, inhaltlich hats mich aber dieses Mal eher nicht so abgeholt. Würde 2,5 Sterne vergeben

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Rezensionen von Emmmbeee:

Heiter, aber allzu brav

Mirabellentage von Martina Bogdahn

Der Pfarrer stirbt, seiner Haushälterin, schon seit frühen Kindertagen mit ihm befreundet, wird dadurch aber nicht langweilig. Denn noch vor der Beerdigung steht bereits ein junger Nachfolger aus dem hohen Norden zu nachtschlafender Zeit vor der Tür. Fürs erste scheint es keine größere Sorge zu geben als sein unverständliches Plattdeutsch.

Und so muss die Messfeier eben in lateinischer Sprache gehalten werden, und für die Predigt tut es auch ein herausgerissenes Blatt aus einem italienischen Kochbuch (Minestrone).
Durch alle Seiten hindurch zieht sich der Duft von kochender Mirabellenmarmelade, und das hat mir sehr gefallen, denn auch ich liebe dieses Aroma heißer Früchte seit meiner Kindheit. Wie Perlen auf einem Rosenkranz reihen sich in einem fort diverse Histörchen und Geschichtlein aneinander. Es sind Hunderte, und man könnte aus dem Schmunzeln gar nicht mehr herauskommen.
Nur: Wie auf die brave ältliche, aber mit ihren 54 noch keineswegs alte Pfarrersköchin zugeschnitten sind alle so harmlos wie Kinderwitze. Eine Pfarrersköchin, deren Markenzeichen ihr hellblaues Wollkostüm ist, verfügt wohl auch über keine aufregenden Erinnerungen. Ein wenig mehr Spannung, ab und zu ein kräftiger Kick, vielleicht zwischendurch noch eine Prise Paprika hätten dem Roman bestimmt gutgetan. So habe ich des Öfteren querfeldein gelesen und mich manchmal gelangweilt. Dieses Buch liest sich leicht-seicht, man möge mir verzeihen.
Doch wer diese Art von literarischer Unterhaltung gerne mag, dem seien die „Mirabellentage“ herzlich empfohlen.

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Rezensionen von C. P.:

Back to the nordic roots

Willkommen in Deerhusen. Scheitern mit Seeblick von Bente van der Meer

Die Münchener High Snobiety kehrt Isabell Duval den Rücken zu, als ihr Mann wegen Finanzbetrugs verhaftet wird. Mit ihren erwachsenen Kindern reist sie zu ihrer Schwester Stine nach Ostfriesland, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Aus Gründen. Die eingefrorenen Familien-Konten machen die Fahrt für die verwöhnte Familie zur Herausforderung.

Und das Leben in dem kleinen ostfriesischen Örtchen Deerhusen kann ihrem bisherigen Luxus-Standard zwar nicht das Wasser reichen, bietet dafür andere Vorzüge, welche Isabell zunächst nicht wahrhaben will.
Das Autorinnen-Duo hat jedem der beteiligten Hauptcharaktere eine Stimme gegeben, vom inhaftierten Vater einmal abgesehen. Also sowohl Stine und Isabell wie auch deren Kinder Clara und Lucas haben eigene Kapitel mit Ich-Perspektive. Mit dem Anfang haderte ich leider etwas. Stines Versuch, das ostfriesische Dorfleben zu beschreiben und ein paar typisch nordische Begriffe zu erklären, wirkten mir zu gezwungen, zumal im Verlauf des Romans auf weitere nordische Eigenarten verzichtet wurde. Isabells Verleugnung ihrer nordischen Wurzeln, zu denen sie notgedrungen zurückkehrt, bestand u.a. darin so zu tun, als sei ihre Heimat irgendeine zu vermeidende Scheußlichkeit auf der Landkarte. Die Tochter wird zunächst als unselbstständiges Blödchen dargestellt das nur davon träumt, von Social Media Content zu leben. Und der Sohn bekommt als ausgebildeter Anwalt zunächst die Rolle des Mansplainers zugeschrieben. Mit Geld haushalten können sie hingegen alle nicht.
Mit der Zeit hat sich der Roman zum Glück angenehm eingegroovt und bis auf Isabell und ihren Gatten mochte ich die anderen Charaktere auf ihre Art ganz gern. Clara und Lucas bekommt der Bezug zur Realität tatsächlich ganz gut, wenn auch beide in ihrem jeweils eigenen Tempo sich mit ihrem neuen Leben arrangieren. Isabell hat es leider bis zum Schluss nicht geschafft, bei mir zu punkten, da ich Menschen einfach nicht mag, die ihre Unzulänglichkeiten auf andere projizieren. Gut dargestellt war sie hingegen trotzdem.
Bis auf den für meinen Geschmack etwas holprigen Start hat sich das Buch als unterhaltsamer Roman mit dörflichem Charme und Zusammenhalt entwickelt. Vielleicht hat auch ein gewisses Schaf ein wenig hierzu beigetragen. Die Perspektivenwechsel sind eine sehr gute Entscheidung gewesen, so fällt es leicht, die Charaktere und jeweiligen Entscheidungen und Entwicklungen mitzuverfolgen. Ein Besuch in Deerhusen lohnt sich!

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Rezensionen von Marw76:

Hätte noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen dürfen

Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher

In einer idyllischen Kleinstadt erleben Britta, Pia und Martin eine Jugend voller Abenteuer und kindlicher Träume, doch dann reißt ein verhängnisvoller Sommer die enge Freundschaft der drei auseinander.

Zwei Jahrzehnte später, Inmitten von Schmerz und Vergebung müssen Britta, Pia und Martin entscheiden, ob ihre Freundschaft stark genug ist, um die Schatten der Vergangenheit zu überwinden.

Doch ein gut gehütetes Geheimnis droht die zarten Bande, die sie miteinander verbinden, endgültig zu zerreißen.

Das Cover des Buches ist ja ganz zauberhaft und deshalb wollte ich auch unbedingt wissen was sich hinter dem sommerlich- leichten Cover wohl für eine Geschichte zu verbergen hat!

Der Schreibstil war einfach zu lesen und hatte eine gewissen Leichtigkeit, deshalb bin ich im Buch auch gut vorrangekommen und wollte immer wissen wie es weitergeht. Vielleicht war es aber auch ein wenig zu viel Leichtigkeit, denn ich habe ab und an auch ein wenig die Tiefe vermisst.

Das die Geschichte auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielt fand ich schön, ich liebe solche Geschichten. Die Vergangenheit mochte ich sehr gerne, die Gegenwart spielt in der Coronazeit. Anfangs fand ich dies interessant aber es hat dann eigentlich wenig für die Geschichte getan.

Insgesamt mochte ich die Geschichte gerne lesen und kann sie empfehlen, aber ich hätte mir hier und da noch mehr Tiefe für die Geschichte und für den Umgang mit den Problemen gewünscht.

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