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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Stürmisch und naiv

Die stürmische Braut von Sophia Farago

Mit Die stürmische Braut setzt die Autorin Sophia Farago ihre Lancroft Abbey Reihe weiter fort. Dieses mal geht es um Vivian Barnett, die jüngste der Barnett Schwestern. Gerade 18 Jahre alt geworden reut sie sich auf ihre Saison in London um sich einen gütigen älteren Ehemann zu suchen der ihre Vorstellungen von Neuerungen für Frauen in England mit tragen soll.

Ihre Lehrerin hat ihr in den Kopf gesetzt das nur ein älterer Mann ihre Ideen mittragen würde und sie unterstützen könnte. Doch dann kommt ihr Justin Rawling der 5. Viscount von Baldwell in die Quere und alle ändert sich als Vivian durch ihre stürmische und unbedachte Art die Ereignisse ins Rollen bringt.

Vivian wird in meinen Augen in einigen Momenten als sehr unbedachte und unüberlegte Person gezeichnet welche die Konsequenzen ihres Tuns nicht abschätzen kann. Wohlmeinende Ratschläge werden in den Wind geschlagen und sie steht am Ende mit einer drastischen Situation dar. Das etwas arg überspitze in der Art von Vivian fand ich an einigen Stellen nicht so schön, denn der Charakter büßte dadurch für mich ein wenig von seinem Charme ein. Da hätte die Autorin gerne etwas weniger nehmen sollen, der Rest der Geschichte und der Personen gefiel mir sehr gut.

Die Geschichte selber wird flott und mit guten Dialogen erzählt, der Unterhaltungswert war für mich durchgehend erhalten und das Wiedersehen mit Protagonisten aus den Vorbänden vermittelte ein bekanntes Umfeld. Für mich eine gute Fortsetzung der Reihe die mich neugierig auf Band vier gemacht hat.

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Rezensionen von jegelskerb?ger:

Grandioses Buch

Leere Herzen von Juli Zeh


Cover

Das Cover ist gestalterisch sehr gelungen. Der weiße Hintergrund passt perfekt zu dem Wort "leere". Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich hier nicht um einen Liebesroman.

Inhalt und eigene Meinung

Julis Zeh neuer Roman ist mehr als nur eine Zukunftsvision.

Eine Dystopie- Er handelt von einer "Besorgte-Bürger-Bewegung" in Deutschland, in der Umgebung von Braunschweig. Diese "Nähe" spürt man beim Lesen deutlich, denn es betrifft uns hier. Der Roman wirft einige Fragen auf, wie "gibt es noch Hoffnung? Wie nah ist diese Zukunft wirklich? Ist unsere Demokratie gefährdet?". Dieser Roman umfasst alles, er handelt von Politik, ist gleichzeitig unterhaltsam und auch spannend. Juli Zeh schafft es gezielt, provokant zum Nachdenken anzuregen.

"Die Freunde und Geschäftspartner Britta Söldner und Babak Hamwi dass sich die Welt stark verändert hat, vor allem im politischen Bereich. Sie wollen nicht mehr für das verantwortlich sein, was schief läuft. So haben sie vor einiger Zeit ein Unternehmen namens „Die Brücke“ gegründet und sind damit sehr erfolgreich. Nach außen hin als Heilpraxis für Psychotherapie getarnt, verbirgt sich jedoch etwas ganz anderes hinter den unscheinbaren Büroräumen – ein Geschäft mit dem Tod."
Kurz darauf wird es sehr spannend! Denn die Brücke bekommt Konkurrenz, an dieser Stelle möchte ich aber nicht zu viel verraten.

Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen, Langeweile ist garantiert nicht vorprogrammiert. Juli Zeh überzeugt durchaus mit Ihrem außergewöhnlichen Schreibstil.

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Rezensionen von heinoko:

Spaß am Lesen

Fünf Freunde im Zeltlager von Enid Blyton


Die Bücher von Enid Blyton haben mich vor 60 Jahren jede Woche in die Stadtbibliothek getrieben. Ich habe alle verfügbaren Titel von dieser Autorin verschlungen und konnte nicht genug davon bekommen. So fing es an mit meiner „Leserkarriere“ – Enid Blyton war schuld!
Jetzt, so viele Jahre später, wollte ich es wissen: Was habe ich damals gelesen? Lache ich heute darüber? Finde ich die Bücher von Enid Blyton aus heutiger Sicht kindisch, albern, altmodisch? Obigen Titel, 1948 im Original erschienen, 1955 in Deutsch, fand ich wiederum in der Bibliothek.

Beim Nach-Hause-Tragen fühlte ich mich wie damals: einen Leseschatz ergattert zu haben und voller Vorfreude.

Die fünf Freunde, 2 Jungen, 2 Mädchen und 1 Hund, dürfen in Begleitung eines schusseligen Professors in den Ferien zum Zelten fahren. Mitten im Hochmoor bauen sie ihr Zeltlager auf. Da hören sie nachts merkwürdige grollende Geräusche unter der Erde. Und dann wird ihnen auch noch von Geisterzügen erzählt, die unterirdisch unterwegs sein sollen. Damit ist natürlich ihre Neugier geweckt…

Und was soll ich sagen. Die Faszination von damals hat mich auch jetzt wieder erfasst. Das Buch hat einen richtig modernen Schreibstil, ist lebendig erzählt und vor allen Dingen absolut spannend. Natürlich handelt es sich bei den Protagonisten um sehr vereinfacht dargestellte Persönlichkeiten: ängstliche Anne, vorwitzige Georgina, braver Hund, schusseliger Professor usw. Das mögen heutige Pädagogen ankreiden. Nach heutigen Maßstäben mag wohl überhaupt der „pädagogische Hintergrund“, der dezent-erzieherische Zeigefinger fehlen. Meiner Meinung nach bietet das Buch aber etwas überaus Wichtiges: Nämlich Spaß! Spaß am Lesen. Verführung zum Lesen. Spaß an der Spannung. Spaß daran, unverkrampften Kindern bei ihren Abenteuern zuzuschauen. Ja, Spaß am Lesen – das hatte ich damals und das hatte ich heute.

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Rezensionen von heinoko:

Großartige Kabinettstückchen des Lebens

Fünf Freunde im Zeltlager von Enid Blyton


Dieses Buch, erschienen 2016, war für mich eine große Überraschung.
Der Name des Schweizer Autors war mir unbekannt, der Verlag ebenso. Insofern hatte ich meine Erwartungen nicht besonders hoch geschraubt. Aber bereits nach wenigen Seiten war mir klar: Diese Erzählungen sind gut, nein, sie sind großartig.

Das Buch in seiner griffigen Haptik und einem Cover, das für mich den vielfarbigen Zeitenfluss symbolisiert, machte es mir bereits mit seinem Äußeren leicht, es zu mögen.
Eine Sammlung relativ kurzer Erzählungen enthält das Buch, häppchenweise zu lesen, für eine Kaffeepause vielleicht. So dachte ich. Aber dann, als ich zu lesen begann, wurde der Kaffee kalt und die Pausenzeit weit überschritten.
Denn jede Geschichte für sich ist eine ganze Welt, ein ganzes Leben. Es wird so leicht erzählt, was so unendlich schwer ist. Verlassen und Verlassen-Werden. Anziehung und Abstoßung, Verlust und Gewinn. Oder Schweigen, so viel Schweigen, im Netz des Unsagbaren verfangen. Extremes bierseliges Dahindämmern, harte Verzweiflung, Versagen des Menschlichen. Und gleich darauf der fein-sensible Blick mitten in das Innere des Menschen. Und all die vielen Abschiede, auch diese leichtfüßig erzählt und schwer im Raum hängenbleibend. So viel Einsamkeit. So viel Traurigkeit. Von einem erzählt, der gaukelnd durch die Welt reist.
„Ich zerbeiße mich in der Zeit“ steht da, aber auch „Immer ein- und ausatmen. Der Rest wird schon werden.“ Das sagt alles, über den Autor und über das Buch.

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Rezensionen von biest.22@web.de:

Spannend und fesselnd

Woman in Cabin 10 von Ware Ruth

Ein Luxusschiff mit Kurs auf die norwegischen Fjorde.
Eine Frau, die Zeugin eines Mordes wird.
Aber hat es den Mord wirklich gegeben?

Inhalt:

Die Journalistin Lo wird auf einer Kreuzfahrt Zeugin eines Mordes. Doch keiner glaubt ihr. Alle Spuren des Verbrechens sind verschwunden. Niemand wird vermisst.

Allmählich beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln… Aber wenn sie sich nicht alles nur eingebildet hat, befindet sich ein Mörder auf dem Schiff – der es jetzt auf sie abgesehen hat.

Meine Meinung:

Ruth Ware hat mich mit ihrem Thriller „Woman in cabin 10“ voll gepackt. Dieses Buch ist spannend und nervenaufreibend ab der ersten Seite. Die detaillierten Beschreibungen rufen im Leser ein Gefühl der Beklemmung und Angst hervor. Einmal angefangen zu lesen, kann man dieses Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen. Ich habe wirklich richtig mit Lo mitgefiebert, konnte mich so gut in sie hineinversetzen, das es fast schon beängstigend war.

Die vorgestellten Charaktere sind realistisch gezeichnet und man kann sich super in sie hineinversetzen. Vor allen Dingen Lo Blacklock hat es mir angetan. Sie war mir vom ersten Moment an super sympathisch. Da sie die Story aus der Ich-Perspektive erzählt kann man noch besser mit ihr mitfühlen, leiden, bangen und hoffen.
Aber auch die anderen Charaktere, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, haben mir sehr gut gefallen. Tina, eine starke Frau, die scheinbar über Leichen geht um auf der Karriereleiter empor zu klettern. Ben, der Exfreund von Lo, der sich mehr als nur einmal verdächtig macht und die Trennung noch nicht ganz überwunden hat wie es scheint. Lord Bullmer, der Eigner des Schiffes, der sich sehr um das Wohl der Gäste sorgt und um seine krebskranke Frau Anne. Nur um einige zu nennen. Bei so vielen unterschiedlichen Menschen ist bestens für Zündstoff gesorgt.

Das Schiff hat man als Leser Dank der bildhaften und detaillierten Beschreibungen sofort vor Augen. Auch die restliche Umgebung und die Menschen sind super dargestellt.
Der Schreibstil ist klasse. Er lässt sich flüssig und echt flott lesen. Das Cover ist jetzt nicht so mein Fall, aber es passt super zur Story. Man kann bereits erahnen das es sehr beklemmend wird, wenn man sich das Cover genauer betrachtet.

Fazit:

Ein absolut gelungener Thriller, der einem die Haare zu Berge stehen lässt. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle Thriller und Krimifans.

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Rezensionen von csac:

Ein Sagenschatz aus der Steiermark

Sagen aus der Steiermark von Robert Preis

In seinem Buch "Sagen aus der Steiermark" sammelt Robert Preis in insgesamt 80 Sagen Erzählungen von Geistwesen, alptraumhaften Kreaturen, von Drachen, Helden und Liebenden aus der "grünen Mark". Die einzelnen Legenden werden kurz und anschaulich erzählt und sind damit auch zum Vorlesen bestens geeignet.

So etwa "In der Höll", eine Sage aus der Obersteiermark, in welcher Legende und Gegenwart auf spannende Art und Weise ineinander verschwimmen, so dass die Kinder beim Lesen den Atem anhielten.

Als eine Lieblingsgeschichte meiner Söhne entpuppte sich auch "Wegschoad-Sitzen", eine Erzählung aus der Koralmregion, in welcher dem Leser geraten wird, sich in der Christnacht auf eine bestimmte Stelle in einem Hohlweg zu setzen. Allerdings nur dann, wenn man ein Messer bei sich trägt, mit dem schon mindestens drei Menschen umgebracht worden sind. Einzig und allein mit einem solchen Messer sollte man einen Kreis um sich ziehen, und dann abwarten... Und dann in jedem Fall in diesem Kreis sitzen bleiben, auf keinen Fall aufspringen und davon laufen, selbst dann nicht, wenn ungeheuerliche Kreaturen oder der Teufel selbst versuchen, zu einem durchzugelangen.

Spannung, Spass und Unterhaltung sind bei diesen Erzählungen inkludiert. Sie eignen sich auch wunderbar zum Nacherzählen bei längeren Autofahrten, zum Ins-Bett-Bringen, am Lagerfeuer oder aber als Einstimmung für eine Steiermarkreise.

Untermalt werden die Sagen von Illustrationen Jakob Kirchmayrs, die mir persönlich zu düster und abstrakt schienen, meinen Kindern aber sehr gut gefallen haben.

Fazit: Ein wahrer Fundus an Legenden aus dem grünen Herz Österreichs, kurzweilig und spannend erzählt. Gute-Nacht-Geschichten für große und kleinere Leser, die es prickelnd und phantastisch mögen.

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Rezensionen von csac:

Aufwühlende Biograffie über eine vergessene Heldin

Dianas Liste von Wilhelm Kuehs

Willhelm Kuehs verarbeitet in dieser aufwühlenden Biografie das Schicksal einer Frau, die verantwortlich für die Rettung und das Überleben tausender Kinder am Balkan während des Zweiten Weltkrieges ist:

Diana Obexer ist eine aus Innsbruck stammende Humanistin und Aktivistin. Nach ihrer Heirat mit einem aus Kroatien stammenden Serben, dem Chirurgen Julije Budisovljevic, zog das junge Paar nach Zagreb, wo es auch in den Kriegsjahren die furchtbaren Folgen des Ustascha-Regimes hautnah miterlebte.

V.a Serben, Juden und Roma wurden zum Opfer der ans NS-Regime angelehnten Ideologie, Kroatien "serbenfrei" zu machen. Tausende Menschen wurden zunächst in Kz´s verfrachtet, darunter auch unzählige Frauen und Kinder. Viele Menschen verstarben in den Konzentrationslagern unter grausamsten Bedingungen, wurden erschossen oder in Elendstransporten nach Deutschland weiter verschickt.

Als Diana von den Zuständen im KZ Loborgrad erfuhr, sammelte sie zunächst Hilfsgüter, die später auch noch an das KZ Gornja Rijeka weiter geleitet wurden. Ihrer Hartnäckigkeit, ihrem Mut und ihrer Unerschrockenheit ist es zu verdanken, dass Diana wenig später ihre Aktion ausweiten konnte und dazu überging, Kinder aus diesen Lagern zu retten. Dazu nützte sie ihre politischen Kontakte sowie die Unterstützung von unzähligen Einzelpersonen, etwa jene eines deutschen Generals.

Insgesamt rettete Diana in den Jahren 1941-1945 zwischen 12000 bis 15000 Kindern das Leben (die genaue Zahl ist nicht überliefert). Vor allem kranke und kleine Kinder konnte die Ustascha weder als serbische Geiseln missbrauchen, noch für ihre Milizen einsetzen - dies machte sich Diana von Nutzen. Die geretteten Kinder kamen in Heimen oder einer Taubstummenanstalt in Zagreb unter, wurden schließlich aber auch durch die Unterstützung der Caritas-Vermittlung in Bauernfamilien am Land untergebracht.

Über all diese Tätigkeiten hatte Diana eine genaue Kartei mit Namen und Fotografien der Kinder angelegt, um eine Zusammenführung der Eltern mit ihren Kindern nach Ende des Krieges zu erleichtern. Leider wurde diese Kartothek gegen Ende des Krieges von den Kommunisten konfisziert, was einen herben Rückschlag für die Organisation, insbesondere aber für Diana bedeutete.

1972 kehrte Diana in ihre Heimatstadt Innsbruck zurück und verstarb dort sechs Jahre später. Sie hat nie erfahren, wie viele Familien durch ihr Engagement schlussendlich zusammenfanden. Gewürdigt wurde der Einsatz dieser unerschrockenen Frau erst nach ihrem Tod von der serbisch-orthodoxen Kirche. In Österreich erinnert heute lediglich ein Innsbrucker Kindergarten an Dianas Mut.

Auch wenn ich mich in den vergangenen Jahren sehr intensiv mit der Thematik des Völkermordes während der NS-Zeit auseinander gesetzt habe, war mir die Geschichte des serbischen Volkes in Kroation zu dieser Zeit völlig neu. In diesem Sinne war es sehr aufschlussreich und interessant, über die Folgen des Zweiten Weltkrieges am Balkan zu lesen.

Gleichzeitig muss ich aber hinzufügen, dass dieses Buch mit seinen sehr aufwühlenden und schockierenden Darstellungen der Grausamkeiten in den Konzentrationslagern keinen leichten Tobak für mich darstellte. Insbesondere als Mutter war es für mich kaum aushaltbar, über das Leiden und die Gewalttaten gegenüber Kindern, selbst den Allerkleinsten, zu lesen. Dies führte dazu, dass ich manche Stellen überspringen musste und an manchen Passagen überhaupt den Impuls hatte, das Buch ganz zur Seite zu legen.
Was mich dann doch daran verharren ließ? Diana Obexer, diese inspirierende Frau, die offenbar nicht nur mutig, sondern auch tatkräftig war, durchsetzungsstark und pragmatisch, die nicht weglief, sondern beide Hände ausstreckte, um zu helfen.

Fazit: Ein wichtiges, informatives und gleichzeitig sehr berührendes Buch einer großen Heldin, der damit literarisch ein Denkmal gesetzt wird.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

...und hätten der Liebe nicht....

Das Genie von Zehrer Klaus Cäsar

Ein erstaunliches Buch über ein durchgeplantes Leben. Boris Sidis, gerade in den USA angekommen, plant den Aufstieg. Aus der russischen Heimat bringt er Intelligenz, umfassende Sprachkenntnisse und Hunger nach Bildung mit.
Der Aufstieg gelingt, und auch die Erziehung seines Sohnes zum Genie läuft gut an- und hier fängt die Geschichte an sehr traurig zu werden:
Wer jemals erlebt hat, mit welcher Freude ein Kind die Welt selbst erkundet, den können die strikten Lernmethoden des ehrgeizigen Vaters nicht überzeugen, selbst wenn sie zu Beginn erstaunliche Ergebnisse erzielen.

Sohn William gilt als Wunderkind, bis er sich aus der Öffentlichkeit zurückzieht und jeden Erfolg verweigert.
Eine Geschichte mit wahrem Hintergrund und ein großartiges Buch über die Erkenntnis, dass Intelligenz allein, ohne Liebe und Emotionen, nicht zu einem gelungenen Leben führen kann.

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Rezensionen von yellowdog:

Julias Antwort

Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand von Glenn Dixon

"Wie ich Dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" ist ein Buch mit autobiografischen Bezug, dass sich dem Shakespeare-Stück Romeo und Julia und dem Thema Liebe auf verschiedene Weisen nähert. Der kanadische Autor und Icherzähler Glenn Dixon ist ein Lehrer, der nach Verona kam, um ehrenamtlich "Briefe an Julia" zu beantworten, aber auch um sich über seine eigene Gefühlslage in Bezug auf Liebesbeziehungen klar zu werden.

Da ist seine vergangene Geschichte mit Claire, die erliebte, sie ihn aber nicht. In Rückblicken wird ihre Geschichte erzählt.

Der ruhige, nachdenkliche Stil gefällt mir gut und erinnert im positiven Sinne an die Prosa des Bestsellerautors Richard Paul Evans.
Manche Passagen sind sachlich-analytisch, andere erzählerisch gestaltet. Gut werden die Details über die Stadt Verona, meist mit Bezug zu Romeo und Julia, eingeflochten. Durch die Briefe werden viele Schicksale im Zusammenhang mit Freuden und Schmerzen durch die Liebe gezeigt. Einige der Briefe sind ergreifend.

Mir persönlich haben die Szenen im Schulzimmer, wo er mit Schülern das Stück Romeo und Julia durchgeht, am besten gefallen. Hier gehen die Schüler richtig mit, Glenn ist ein guter Lehrer. Aber natürlich ist es die Gesamtheit an Inhalt und form, die das Buch ausmacht. Der Mix gelingt.

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Rezensionen von Renate Geissler:

Vater-Tochter-Revolverstory

Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Hannah Tinti

Die amerikanische Autorin Hannah Tinti erzählt in diesem Buch eine Vater-Tochter Geschichte, eingebettet in eine Gangsterballade.
Unterhaltsam,spannend,lesenswert !

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