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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von CanYouSeeMe:

Du bist mein Feuer

Du bist mein Feuer von Isabelle Ronin

Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt: der von Caleb und der von Veronica. Einzelne Abschnitte sind aus außenstehenden Perspektiven geschildert, ich vermute, um dem Leser den jeweiligen Charakter näher zu bringen.
Die beiden Protagonisten C und V sind beide sehr ausführlich charakterisiert, ich konnte mir ein gutes Bild machen.

Auch die Nebencharaktere sind angemessen und facettenreich dargestellt.
Für mich waren viele Teile der Handlung vorhersehbar und fast schon zu sehr dem Klischee entsprechend.
Vor allem die erste Hälfte des Buches war für mich frustrierend, denn wenn die beiden Protagonisten einfach ein ruhiges Gespräch miteinander geführt hätten, wären die ersten 200+ Seiten unnötig gewesen. Diesen Teil habe ich auch als unnötig in die Länge gezogen empfunden. Die zweite Hälfte des Buches hat mir dann schon wesentlich besser gefallen. Hier geht es nicht mehr um das ewige Hin-und-Her, es kommt wirklich eine nennenswerte Handlung zustande, die phasenweise sogar recht spannend ist.
Ich habe von vornherein eine eher seichte Geschichte erwartet und wurde darin voll und ganz bestätigt. Auch wenn die Klischeebank voll bedient wird und vieles vorhersehbar ist, hatte ich doch einige entspannte Stunden mit dem Buch.

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Rezensionen von Rebecca1493:

Eine wunderschöne Liebesgeschichte in der Kupferzeit

Du bist mein Feuer von Isabelle Ronin

Der Hirsch auf gelb-orangenem Grund passt hervorragend zur Kupferzeit, in der sich die Geschichte rund um Ljuba und Cuska abspielt. Mir hat es auf den ersten Blick sehr gut gefallen.

Im Vorfeld war ich schon mehrere Male durch den Verlag dp DIGITAL PUBLISHERS auf die Autorin aufmerksam geworden, hatte aber nie die Zeit eines ihrer Werke genauer in Augenschein zu nehmen.

Da mir bei diesem Buch aber sowohl das Cover als auch die Inhaltsangabe so gut gefallen haben, musste ich dem Roman eine Chance geben, zumal ich ein großer Fan historischer Geschichten bin. Im Verlauf der Lektüre hat sich gezeigt, dass Julia diese bestens genutzt hat, denn schon jetzt fiebere ich auf die Fortsetzung hin.

Besonders hat mir der fesselnde und vor allem flüssige Schreibstil gefallen, der mir den Einstieg sehr erleichtert hat trotz der Vielzahl der Namen, die auf mich als Leserin eingeprasselt sind. Man hatte das Gefühl mittendrin statt nur dabei zu sein, was vor allem am ständigen Wechsel der Sichtweisen der einzelnen Protagonisten lag. Dadurch, dass immer wieder eine andere Person die Geschichte aus seiner/ihrer Perspektive erzählt hat, konnte ich außerdem einen viel besseren Draht zu den Mitwirkenden aufbauen.

Fasziniert hat mich vor allem die Zeit, in der sich die Geschichte abgespielt hat. Bisher hatten sich die historischen Romane, die ich gelesen habe, eher im Mittelalter abgespielt, weshalb ich diese Abwechslung sehr genossen habe. Man merkte sofort, dass sich die Autorin sehr gewissenhaft mit dieser Epoche auseinandergesetzt hatte. Dadurch wirkte die Geschichte zu jeder Zeit stimmig auf mich, war aber andererseits auch nicht überladen, wie das bei vielen Büchern dieses Genres der Fall ist. Vielmehr lag der Fokus auf den zwischenmenschlichen Beziehungen, das gefiel mir sehr! Cuska und Ljuba sind einfach ein bezauberndes Paar und es hat mir sehr viel Freude bereitet ihren steinigen Weg zu begleiten.

Fazit: Diesen Buch sollten Liebhaberinnen historischer Romane auf jeden Fall lesen, denn die Geschichte besticht mit einem gut recherchierten Inhalt, ebenso wie mit einer mitreißenden Liebesgeschichte. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es mit Cuska und Ljuba weitergehen wird.

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Rezensionen von AngiF:

Todesstich

Dornentod von Mareike Albracht

Der Krimi „Dornentod“ von Mareike Albracht spielt im Umfeld einer Psychiatrie und ist außerordentlich packend. Ich bemerke die bemerkenswerte Recherchearbeit der Autorin. Die Story ist enorm authentisch. Die Figuren, besonders das Polizeiteam, sind lebensecht und mit Ecken und Kanten versehen. Da spielen Emotionen eine große Rolle, wie Neid und Missgunst und Ehrgeiz, aber trotzdem ermittelt das Team gemeinsam, um den Fall aufzuklären.

Die Polizeiarbeit kommt in diesem Buch ebenso wenig zu kurz, wie menschliche Abgründe. Mich konnte der Krimi sofort fesselnd und mitreißen. Die Sprache der Autorin ist lebendig und die Dialoge sind exakt auf den Punkt gebracht, dies macht das Buch einzigartig. Dies war mein erstes Buch, das ich von Mareike Albracht gelesen habe und ich bin gebannt von ihrem Schreibstil.

Nur zu gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. „Dornentod“ ist der zweite Fall um die Kommissarin Anne Kirsch. Band Nummer drei liegt ebenfalls schon vor. Ein Krimi, der mich exzellent unterhalten hat, die Geschichte ist auf höchstem Niveau angelegt.

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Rezensionen von begine:

Shakespeare

Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand von Glenn Dixon

Der Roman ist autobiographisch angelegt.
Glenn Dixon arbeitet an einer Highschool als Lehrer. Dieser Roman zeigt seine Liebe zu Shakespeares Romeo und Julia und er beschreibt sein Leben. Es ist ein ruhiges Buch mit gutem Stil.
In den Abschlusslassen führt er mit seinen Schülern Romeo und Julia auf.

Die Dialoge sind interessant. Diese Szenen gefallen mir besonders gut. So kann man Schüler an die Poesie bringen.
Ich war erstaunt, das es wirklich Personen gibt, die an Julia in Verona schreiben. Wie einsam müssen sie sein, das sie an eine tote Romanheldin schreiben, das käme mir nie in den Sinn. In Verona gibt es also Frauen, die den Absendern antworten. Glenn Dixon beteiligt sich in einer Auszeit an den Antwortbriefen.eine interessante Sache, für Glenn auch noch lehrreich und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Der Schreibstil ist gut. Mir hat die Geschichte ganz gut gefallen unt hat mich gut unterhalten. Eine nette Hommage an Shakespeare.
Nebenbei lernt der Leser Verona sehr gut kennen, die Stadt ist eine Reise wert.

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Rezensionen von Maeddsche:

Wie perfekt kann ein System werden?

Die Optimierer von Theresa Hannig

Cover:
Das Cover sticht natürlich durch die gelb-schwarze Gestaltung sofort ins Auge. Zu Beginn konnte ich keine wirkliche Verbindung zum Inhalt herstellen, wobei mich das Cover aber sofort an Pixel erinnert hat, die zu der digitalisierten Welt von 2052 passen.
Nachdem ich nun das Buch gelesen habe und somit die offizielle Grußformel der Bundesrepublik Europa (kurz BEU) „Jeder an seinem Platz“ kenne, liegt es nahe das Cover mit Tetris zu vergleichen, wo jedes Steinchen an den Platz gelegt wird, wo es am besten rein passt.

Inhalt:
Bei diesem Buch fällt es mir mal wieder sehr schwer den Inhalt widerzugeben, ohne dabei wichtige Details zu verraten.
Die Geschichte dreht sich um Samson Freitag, der in der BEU im Jahr 2052 als Lebensberater tätig und von dem System der Optimalwohlgesellschaft überzeugt ist. Als Lebensberater hat Samson die Aufgabe seinen Kunden den perfekten Platz in der Gesellschaft zuzuordnen. Dass dieser nicht immer im Interesse der Kunden sein muss, zeigt die Beratung, die ihn letztendlich in den sozialen Abgrund reist. Ein Ereignis folgt dem nächsten, sodass Samson einen rapiden Verlust seiner Sozialpunkte (je mehr Punkte, desto höher das Ansehen) verzeichnet und die Schattenseiten des Systems kennen lernt. Dementsprechend ist es nur logisch, dass sich bei Samson Zweifel bilden.
Insgesamt fand ich den Protagonisten nicht sympathisch, auch nicht nach seiner Wandlung. Mir hatte das zu sehr den Beigeschmack, dass er sich erst Gedanken gemacht hat, als es ihm selbst schlecht ging und solange es ihm gut ging, hat ihn nicht interessiert, dass dies bei anderen Menschen anders sein könnte. Mit diesem Hintergrund war mir die Wandlung dann auch zu plötzlich, es ging nahezu ohne Zwischenschritte von „alles ist super“ zum genauen Gegenteil.
Hinsichtlich des Aufbaus kann man die ersten 100 Seiten als sehr ausführliche Einleitung betrachten, die bei einem Buch mit knapp 300 Seiten auf den ersten Blick zu lang wirken kann. Sie ist aber erforderlich um das System der BEU mit all seinen Funktionen und Regeln zu verstehen. Zwar fehlt hier noch etwas die Spannung im klassischen Sinne, durch die kreierte Welt wird man aber so zum Nachdenken motiviert, dass dies nicht stört. Im Folgenden nimmt durch die Ereignisse in Samsons Leben dann auch die Spannung zu, bis hin zu dem auflösenden Ende. Einige Sachen waren vorherzusehen, andere waren eine echte Überraschung, die ich so niemals vermutet hätte.

Fazit:
Das Buch „Die Optimierer“ entspricht nicht meinem üblichen Beuteschema, dennoch konnte es mich überzeugen – oder gerade deswegen. Die Welt die Theresa Hannig geschaffen hat, liegt nicht nur zeitlich sehr nah an unserer jetzigen. Viele Dinge in der BEU gehen auf Ursachen aus der heutigen Zeit zurück, dementsprechend macht man sich während des Lesens viele Gedanken über unsere Umwelt und wohin sie sich entwickeln wird.
In diesem Zusammenhang stört mich aber das Ende. Während die ersten 2/3 sehr nah an unserer jetzigen Welt sind, schreit das Ende zu sehr nach Sci-Fi. In sich ist das Ende, wie auch die ganze Handlung, schlüssig und die Auflösung macht Sinn. Mich stört aber dieser Wechsel enorm, da er für mich einen Bruch in der Nachricht hinter dem Buch darstellt. Zwar gibt das Ende Antworten auf alle Fragen die während dem Lesen aufkamen, wirft gleichzeitig aber auch neue auf und der zweite Teil wurde bereits angekündigt. Meines Erachtens wäre dieser nicht notwendig und die Geschichte wirkt nach dem ersten Teil schon als wäre sie beendet. Durch die neu aufgeworfenen Fragen bin ich einerseits neugierig auf den Nachfolger, habe andererseits aber Angst, dass die Story dadurch nur unnötig in die Länge gezogen wird. Vermutlich werden dann Klappentext und Leseprobe entscheiden ob ich weiterlese.
Für den ersten Teil „Die Optimierer“ kann ich aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung aussprechen. Allerdings sollte man hier keine allzu große Spannung erwarten, denn die Stärke des Buches ist definitiv, dass es zum Nachdenken anregt. Durch die Kürze ist es einfach und schnell zu lesen und lohnt sich somit, obwohl mich das Ende nicht überzeugen konnte. Wie bereits erwähnt, ist es trotz des Kritikpunktes aber stimmig, sodass man über diesen hinwegsehen kann.

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Rezensionen von Maeddsche:

Wem kannst du noch trauen?

Woman in Cabin 10 von Ware Ruth

Cover:
Ich denke über die Verbindung von Cover und Inhalt muss man hier nicht viel sagen. Zu sehen ist ein Bullauge durch das man auf das tosende Meer hinaus blickt. Genau auf dem Bullauge steht der Titel und scheint durch das Wasser, das von außen über die Scheibe läuft, zu verschwimmen. Um den optischen Effekt zu verstärken, ist das „Fenster“, im Gegensatz zum Rest des Covers, in Hochglanz.

Insgesamt wirkt das Cover damit sehr hochwertig und stimmig zum Inhalt.

Inhalt:
Wie wir durch den Klappentext schon erfahren, nimmt Lo Blacklock, Journalistin eines Reisemagazins, an der Jungfernfahrt des Luxuskreuzfahrtschiffs „Aurora“ teil. Doch als sie am ersten Abend der Fahrt einen Mord mit anhört, nehmen die Ereignisse ihren Lauf.
Da Lo an dem Abend viel getrunken hat und kurz vor der Kreuzfahrt bei ihr eingebrochen wurde, glaubt niemand so recht an ihre Zurechnungsfähigkeit und zudem fehlen die Beweise. Natürlich lässt Lo nicht locker und versucht die Sache auf eigene Faust zu lösen. Schnell kann weder sie noch der Leser sich sicher sein wem man noch trauen kann.
Während ihren Nachforschungen wird Lo immer wieder gewarnt sich rauszuhalten und so ist es kein Wunder, dass sie am Ende selbst in größter Gefahr schwebt.
Zwischen den Kapiteln finden sich immer wieder eingeschobene Zeitungsberichte und Mailverläufe von Freunden und Bekannten, die wenige Tage in der Zukunft spielen, sodass der Leser erste Vorahnungen bekommt und das Spannungslevel hoch gehalten wird. Gleichzeitig bekommt man als Leser keine Hinweise und befindet sich, wie Lo, lange auf der komplett falschen Fährte.
Am Ende findet die Geschichte dann in einem sehr dramatischen und vollgepackten Höhepunkt zu einem Schluss, der fast schon etwas too much wirkte.

Fazit:
Warum man dieses Buch als Thriller bezeichnet, ist mir nicht ganz klar, denn es handelt sich eindeutig um einen Psychothriller. Die Spannung wird dadurch geboten, dass die Autorin geschickt mit der Psyche der Protagonistin spielt und so auch die Gedanken des Lesers immer wieder beeinflusst. Man kann sich nie wirklich sicher sein und Hinweise für die Wendung gibt es quasi keine. Wie die Protagonistin, tappt man absolut im Dunkeln und zweifelt alles und jeden an.
Wenn man sich dessen im Voraus bewusst ist und sich dadurch nicht enttäuschen lässt, ist das Buch durchaus gelungen. Es liest sich schnell und flüssig und wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Einziger Kritikpunkt für mich ist das Ende. Hier passiert sehr viel auf einmal und die plötzliche Action will nicht so recht zum Rest des Buches passen, der den Leser so gekonnt an der Nase herumgeführt hat. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass einige von der Protagonistin genervt sein könnten, da sie doch einige psychische Probleme mitbringt, die man als Leser manchmal mehr als ausführlich vorgeführt bekommt. Mich persönlich hat es nicht gestört, da es meiner Meinung nach die Zweifel beim Leser nur verstärkt hat, ich möchte es an dieser Stelle aber trotzdem erwähnen.
Umgehauen hat mich das Buch letztendlich nicht, die vielen negativen Stimmen, die ich im Voraus zur Autorin gehört habe, kann ich aber nicht nachvollziehen. Es handelt sich um einen angenehmen, schnell lesbaren und unterhaltsamen Thriller, den ich durchaus weiterempfehlen kann.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Emily Baxter hat Potential

Hangman. Das Spiel des Mörders Thriller. 02.01.2018. Paperback / softback. von Cole Daniel

An der New Yorker Brooklyn Bridge hängt ein Toter - William Fawkes. Auf seiner Brust hat der Mörder das Wort "Köder" eingeritzt. Soll damit Scotland Yard Detectiv Chief Inspector Emily Baxter angelockt werden, die vor 1 1/2 Jahren die legändären Ragdoll-Morde mit gelöst hat? Handelt es sich hier nur um einen Trittbrettfahrer oder steckt da doch mehr dahinter? Als der Serienkiller Lethaniel Masse im Hochsicherheitstrakt des Londoner Gefängnisses aufgehängt wird, der Mörder im gleichen Moment Selbstmord begeht und Baxter bei der anschließenden Gefängnisrevolte leicht verletzt wird, fliegt sie zusammen mit Damien Rouche vom CIA in die Staaten.

..

"Hangman" ist nach "Ragdoll", den ich noch nicht kenne, der zweite Thriller um Detectiv Chief Inspector Emily Baxter. Vielleicht hätte ich den ersten Fall zuerst lesen sollen. Dann wären mir einige Sachen vielleicht klarer gewesen und einige Fragen hätten sich erst gar nicht gestellt. Da ich aber hier mit der Schnelligkeit und vor allem der Sprunghaftigkeit nicht so zurecht gekommen bin, werde ich mir Ragdoll nicht antun, sondern eher auf einen dritten Fall warten.

Daniel Cole schafft es sehr schnell, einen Spannungsbogen aufzubauen, bei dem mir der Atem stockt, der aber leider genau so schnell wieder zusammen fällt, sich wieder aufbaut und ab der zweiten Hälfte rasant Fahrt aufnimmt. Das macht das Lesen an manchen Stellen für mich etwas langatmig. Gerade im Mittelteil der Geschichte treten die Ermittler auf der Stelle, behindern sich sogar gegenseitig, mit meiner Logik komme ich da nicht weit. Neben der Spannung fehlt es aber an manchen Stellen auch nicht an Komik bzw. Humor, was mir gut gefallen hat.

Insgesamt lässt sich der Thriller leicht und schnell lesen. Die meist kurzen Kapitel lassen mir gerade in der zweiten Hälfte immer wieder Zeit zum aufatmen. Dass Prolog und Epilog zusammen gehören finde ich weniger gut. Der Cliffhanger am Schluss lässt auf einen weiteren Fall um Emily Baxter schließen.

Emily Baxter gefällt mir in ihrer gradlinigen, manchmal aber auch schroffen Art und ihren Ecken und Kanten ganz gut. Hier und da lernt man auch ihre weiche Seite kennen. Damien Rouche ist ebenfalls gut vorstellbar skizziert und mir sympathisch. Allerdings fehlt mir bei beiden Protagonisten etwas der Tiefgang. Auch die anderen Handelnden kann ich mir nur schemenhaft vorstellen. Vielleicht hätte ich doch nicht mit Teil 2 beginnen sollen?

Insgesamt habe ich einen spannenden, teilweise blutigen, rasanten, manchmal auch etwas langatmigen Thriller gelesen, der mich speziell ab der Hälfte stark gepackt hat. Kein Fall für schwache Nerven.

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Rezensionen von Caroline :

Ich kann das Meer riechen

Die Wolkenfischerin von Claudia Winter

Ein paar Häuser, ein Friseur, ein Restaurant und jede Menge Fischerboote - so erinnert sich Claire Durant an ihr Heimatdorf Moguériec in der Bretagne. Einen Ort, den sie völlig hinter sich gelassen hat. In Berlin hat sie Fuß gefasst und genießt dort den Ruf einer hippen Pariserin, die sich bei Kunst und Kultur auskennt und einen erlesenen Geschmack hat.

Als sie auch noch einen Posten als Chefredakteurin angeboten bekommt, scheint sie am Ziel ihrer Träume zu sein. Ein kurzer Anruf zerstört all ihre Pläne. Sie muss zurück in das Kaff ihrer Kindheit, um sich um ihre Schwester zu kümmern. Dort angekommen trifft sie ihren Freund Nicolas aus Jugendtagen und all die anderen Dorfbewohner. Sofort sieht sie sich im Zentrum von Klatsch und Tratsch, dem sie mit ihrem Weggang entkommen wollte.

Wie hat es mir gefallen?

Gerade habe ich „Aprikosenküsse“ verschlungen und nun war ich so froh, dass „Die Wolkenfischerin“ schon bei mir eingezogen ist. Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

Dieses Mal verschlägt es uns nach Frankreich, genau gesagt in die Bretagne. Wie es der Zufall so will, wird das wahrscheinlich unser Urlaubsziel im Jahr 2018. Somit hat sie der Claudia Winter Kreis für mich geschlossen

„Aprikosenküsse“ spielt in der Toskana = Urlaubsland 2017
„Die Wolkenfischerin“ spielt in der Bretagne = Urlaubsland 2018

Waren es in der Toskana vor allem die großartigen Beschreibungen der kulinarischen Genüsse, punktet die Autorin dieses Mal mit Wind, Meer, Sand und Wetter. Die Bretagne ist bekannt für das schnell wechselnde Wetter. An einem Tag kann es schneien, regnen, hageln und Sonnenschein geben. Vor allem das Farbenspektrum vom Meer ist gigantisch. Wobei die Farbe Blau nicht nur beim Wasser eine wichtige Rolle spielt.

Selbstverständlich legt sie auch sehr viel Augenmerk auf die Figuren. Allen voran Claire, die bereits in „Aprikosenküsse“ eine kleine Rolle spielte. Das resolute kleine Persönchen weiß genau, was sie will und ist auch bereit hin und wieder ihren Lebenslauf den Anforderungen anzupassen. Ihre Arbeit beeindruckt auch ihren Chef Sebastian bei der Zeitschrift, der ihr schließlich auch die Chance auf den Posten einer Chefredakteurin gibt. Der Anruf ihrer Mutter aus der Klink wirft sie völlig aus der Bahn. Zögernd gibt sie dem Hilferuf nach und verspricht die nächsten 3 Wochen in ihrem Heimatort zu verbringen, um ihrer gehörlosen Schwester zu helfen. Die Ankunft dort gestaltet sich genauso schwierig, wie angenommen. Maely ist nicht gerade begeistert ihre Schwester zu sehen, denn vor 19 Jahren ist Claire nicht wie versprochen bald wieder nach Hause kommen. Dieses Wiedersehen oder Aufeinandertreffen ist sehr intensiv und manchmal schmerzhaft.
So ein kleiner Ort quillt über mit witzigen, kuriosen und seltsamen Gestalten. In Claires Abwesenheit haben sich Menschen stark verändert und andere wiederum überhaupt nicht. Moguériec steht sinnbildlich für Tradition und Veränderung, für Wurzeln, Familie und auch Neuanfang.

Das Buch überzeugte mich von Anfang bis zum Ende. Ich mochte Claire und ihre Vergangenheit, ihren Chef genauso wie die Praktikantin. Die Dorfbewohner mit all ihren Spleens und vor allem die landschaftliche Untermalung. Zusammen ergibt sich eine großartige wundervolle Geschichte, die mich begeistert hat und mich zusätzlich überzeugt hat, nächstes Jahr in die Bretagne in Urlaub zu fahren.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von SweetSmile:

Die Wolkenfischerin von Claudia Winter

persönliche Wertung:

Obwohl "Weihnachten in Briar Creek" der letzte Teil von Olivia Miles Reihe über Briar Creek ist, war es für mich mein erster Ausflug in die Welt dieses kleinen Örtchens. Ich wollte in diesem Jahr unbedingt ein weihnachtliches Buch lesen, um mich perfekt auf diese besondere Zeit im Jahr einstellen zu können.

Zumal ich durch meine neue Arbeit und den damit verbundenen Stress Angst hatte, gar nix von dieser besonderen Atmosphäre mitzubekommen. Ich bin sehr froh, dass ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin und es ausgewählt habe. Denn es war einfach perfekt. :) Mehr weihnachtlichen Charme als dieses Buch kann wahrscheinliche Nichts verbreiten. Ich habe mich so wohl gefühlt in diesem kleinen, zur Weihnachtszeit verzauberten, Örtchen, dass ich am liebsten sofort hingefahren und am besten dort geblieben wäre. Die Autorin schafft eine so wunderschöne kleine Welt, die mich komplett in ihren Bann ziehen konnte. ♥ Jedes kleinste weihnachtliche Detail ist so liebevoll beschrieben. Ich bin wirklich begeistert! Das Buch hat es tatsächlich geschafft mich in eine zauberhafte Weihnachtsstimmung zu versetzen.
Die beiden Hauptprotagonisten haben mir gut gefallen. An Kara hat mir vor allem ihre Willenskraft imponiert. Ich finde es toll, dass sie für ihren Traum kämpft und zu 100 Prozent hinter ihren Entscheidungen steht. Sie liebt, was sie macht und hat sich ihren Traum verwirklicht - das ist so bewundernswert! Mir persönlich hat es einen Denkanstoß gegeben, mir darüber im Klaren zu werden, was ich mit meinem Leben erreichen möchte und was mich glücklich macht. Etwas negativ wahrgenommen habe ich allerdings ihre Reaktion auf Kritik bzw. Verbesserungsvorschläge. Hier habe ich sie oft nicht verstanden und es war für mich nicht so gut gelöst, irgendwie passte diese Art gar nicht so richtig zu ihr.
Nate finde ich toll. Dass er im Laufe der Geschichte immer mehr zu sich selbst findet und sich mit den Schatten seiner Vergangenheit auseinander setzt gefällt mir sehr gut. Er hat ein gutes Herz und das wird immer wieder zum Ausdruck gebracht.
Auch die Nebencharaktere finde ich sehr gut gewählt! :) Auch wenn es mein erster Band dieser Reihe ist, kann ich mir gut vorstellen, dass unter ihnen viele sind, die man aus den vorherigen Geschichten kennen könnte - ich liebe so etwas ja, wenn man im Laufe einer Reihe lieb gewonnene Charakter immer wieder trifft. Für mich wird es interessant diese nun einmal in umgekehrter Reihenfolge kennenzulernen. :) Denn dies hier war sicher nicht mein letzter Besuch in Briar Creek. ;)
Der Schreibstil der Autorin konnte mich sehr schnell in seinen Bann ziehen. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Kara und Nate erzählt. Dies bietet einen tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt beider Charakter. Man hat das Gefühl beide kennen zu lernen. Besonders begeisterte mich, dass die Autorin großen Wert auf Kleinigkeiten legte. Die Geschichte ist so detailreich erzählt, dass sie in wunderschönen Bildern vor meinem inneren Auge vorbeizog.


Fazit:

Diese Geschichte besticht mit tollen Charakteren, einem wundervollen kleinen Ort und einer unbeschreiblichen Weihnachtsstimmung! ♥
Ein Buch, welches an weihnachtlicher Stimmung nicht zu übertreffen ist. ;)

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Rezensionen von rewa:

Streuner und das große Glück

Kleiner Streuner - große Liebe von Petra Schier

Socke, ein kleiner, fast schon dem Tode geweihter Hund, kann es kaum fassen, als er von Eva und André aufgenommen wird. Beide arbeiten in der Sozialstation und alles könnte gerade jetzt vor Weihnachten so schön sein, wenn Eva nicht so einen Dickkopf hätte und sich ihr Leben und das von André nicht so schwer machen würde.

Eva zieht nur widerwillig bei André ein um sich so die Betreuung des kleinen Hundes besser aufteilen zu können und sie hofft, endlich selbst eine neue Wohnung finden zu können, denn sie merkt, dass sie schon wieder beginnt sich in André zu verlieben, von dem sie sich schon einmal Hals über Kopf getrennt hatte. Zum Glück gibt es ja noch den Weihnachtsmann und seine Elfen, die alles daran setzen, damit der kleine Streuner ein schönes zu Hause bekommt und sein neues Frauchen und Herrchen endlich zusammen kommen.
,, Kleiner Streuner – große Liebe´´ von Petra Schier ist bereits der 10 Roman aus der Santa Claus- Reihe. Auch wenn man immer wieder auf bereits liebgewonnene Protagonisten stößt, kann man jeden Band unabhängig voneinander lesen.
Dieser Weihnachtsroman, dessen wunderschönes Cover mit dem treuherzig dreinblickenden Hund sofort ins Auge sticht, ist ein muss für alle Fans die Emotionen, Romantik, Herzensgüte, Humor aber auch tiefgründige Gedanken lieben. Auch wenn man als Leser weiß, dass die Geschichte gut ausgehen wird, leidet man trotzdem von Beginn an mit Eva und André mit. Sehr gut beschreibt die Autorin die Gefühls- und Gedankenwelt von Eva, die nie gelernt hat, anderen Menschen zu vertrauen und sich auf jemanden ein zu lassen. Ihre Eltern, denen ihr finanzieller Wohlstand wichtiger ist, als das Lebensglück ihrer Tochter, haben ihr nie gezeigt, was wirkliche Liebe bedeutet und so fällt es Eva lange Zeit schwer, zu ihren Gefühlen zu stehen.
Herrlich beschrieben sind die in kursiv geschriebenen Szenen, in denen Socke, seine Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringt. Man bekommt feuchte Augen, wenn er leidet und man schmunzelt, wenn ihm der Schalk im Nacken sitzt. Fast könnte man glauben, dass Petra Schier wirklich die Sprache des Hundes spricht, denn die Worte, die sie ihm in den Mund gelegt hat sind einfach fantastisch.
Der gutmütige und schelmische Santa Claus, seine kluge Ehefrau und die frechen und liebenswürdigen Elfen runden den Roman wieder einmal perfekt ab.
Ein Buch für all diejenigen, die an die große, romantische Liebe und die Wunder in der Welt glauben möchten.

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