Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rewa:
Der ehrenwerte Richter
Der ehrenwerte Richter Montgomery vertritt seit jeher die Ideale des Rechtsstaates. Aber eines Tage muss er über Jean Jack urteilen. Ein kaltblütiger und mehrfacher Mörder steht vor Gericht. Und Richter Montgomery weiß, dass es nur eine gerechte Strafe geben kann.
Der Autor Lyl Boyd entführt in seiner Short Story ,, Justitia´´ den Leser in eine grausame Gedankenwelt eines brutalen Mörders.
Aber er lässt dabei nicht die Gedanken des Richters aus, der auf der einen Seite den Rechtsstaat vertritt, aber auch auf der anderen Seite die Qualen der Opfer vor sich sieht.
Als Leser spürt man den inneren Kampf des Richters sich so zu entscheiden, wie er es für richtig hält. Eine beklemmende Geschichte wo man selbst dazu geneigt ist, den Spuren des Richters zu folgen. Seine schwerwiegende Entscheidung zum Schluss, ist doch ein wenig unerwartet erfolgt, damit hätte ich nicht gerechnet.
Rezensionen von heinoko:
Unbedingt hörenswert
Mudbound - Die Tränen von Mississippi,8 Audio-CD von Hillary Jordan
Klappentext:
Mississippi, 1946: Laura McAllan ist ihrem Ehemann zuliebe aufs Land gezogen, der als Farmer einer Baumwollplantage Fuß fassen will. Doch ihr ist die Umgebung fremd, und auf Mudbound gibt es weder fließendes Wasser noch Strom. Unterstützung erhalten die McAllans durch die Jacksons, ihre afroamerikanischen Pächter.
Die aufgeweckte Florence Jackson hilft Laura, wo sie nur kann. Aber auch wenn der Alltag sie an ihre Grenzen treibt und sie für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, würde sie es nicht wagen, ihre Stimme zu erheben und Missstände anzumahnen. In diese angespannte Situation geraten zwei junge Kriegsheimkehrer: Florences Sohn Ronsel und Lauras Schwager Jamie. Deren Freundschaft wird zu einer Herausforderung für beide Familien, und so lassen Missgunst und Ausgrenzung die Stimmung bald kippen ...
Meine Meinung:
Das Hörbuch ist großartig und macht das Erleben dieses beeindruckenden Romanes noch intensiver als durch das Lesen allein. Da die handelnden Personen von unterschiedlichen Sprechern zum Leben erweckt werden, wird das Zuhören einem Hörspiel gleich zu einer mitreißenden, bewegenden und grausamen Reise in die Südstaaten, in ein brutal hartes Leben zur Zeit der Rassentrennung und des Rassenhasses mit seinen teils extremen Auswüchsen. Es werden in sehr bildhafter, einfühlsamer und teils dramatischer Weise Grausamkeiten von Natur und Mensch ebenso erfahrbar gemacht wie Mut, Duldsamkeit und Freundschaft, wobei die Hilflosigkeit gegenüber Naturgewalten und den herrschenden Gesellschaftsnormen einen dunklen Schleier über die gesamte Geschichte legt. Unbedingt hörenswert!
Rezensionen von manu63:
Burning London
Mudbound - Die Tränen von Mississippi,8 Audio-CD von Hillary Jordan
Burning London ist der fünfte Band der Cyberworld Reihe der Autorin Nadine Erdmann. Die Abenteuer von Jemma, Will, Jamie, Zack, Ned und Charlie gehen weiter. Dieses Mal geraten Jemma, Will, Jamie und Zack in große Gefahr als sie Cyber London besuchen und eine Gruppe von Terroristen diese Welt übernimmt.
Die Autorin zeigt hier ein gekonntes Potential Gefahrensituationen aufzubauen und die Spannung durchweg zu halten. Die Charaktere sind detailreich gezeichnet und entwickeln sich immer weiter, neue Charaktere dürfen hinzukommen und passen sich gut in die Geschichte ein. Die Gedankenwelt der Protagonisten trägt zur Spannung in der Geschichte bei und erklärt gut die verschiedenen Handlungen. Der Aufbau der Geschichte ist klar konstruiert und schweift nicht in Nebensächlichkeiten ab. Die Szenen sind gut beschrieben und ich konnte mir die Umgebung, in der sich die Charaktere bewegen, gut vorstellen. Insgesamt unterhaltsam und gut lesbar und neugierig machend auf den nächsten Band.
Rezensionen von begine:
Amerikanische Geschichte
Mudbound - Die Tränen von Mississippi,8 Audio-CD von Hillary Jordan
Dieser Roman ließt sich wie ein guter Western. Das Thema habe ich schon ewig nicht mehr gelesen.Mich erinnert er etwas an Romane von Kerstin Groeper, die ich auch gerne gelesen habe. Die Autorin Rebecca Maly lässt ihren Roman 1834 in Louisiana beginnen. Die Protagonistin Annabell Arcenaux kommt aus dem Kloster nach Hause.
Ihr Vater besitzt eine Zuckerrohrplantage. Wie die Sklaven behandelt werden bekommt sie jetzt erst mit. Besonders, als sie ihre Amme umarmt, bekommt diese von ihrem Vater gleich einen Schlg ins Gesicht. Nach einem Brand und den Pocken wandern sie nach Kalifornien aus.
Dort kommen sie es mit den Indianern zu tun. Das Verhalten zwischen den Weißen und den Indianern kennen wir ja. Die Christen und ihre Priester sind oft richtig grausam. Die Indianer werden wie Unmündige und Schmutzige behandelt, sogar die kleinen Kinder
. Die Autorin beschreibt sehr gut über das Leben der Lakota, ihre Kultur,Heilmethoden und ihren Überlebenskampf.
Annabell wird gut eingewoben, ihre Entwicklung in den Jahren gefällt mir. Sie wächst mit ihren Aufgaben.
Der Roman hat ein paar ziemlich traurige Passagen, das macht ihn ziemlich real. Die Geschichte Amerikas wird in dem Roman authentisch vermittelt.
Der Duft des Weißen Salbei konnte mich fesseln.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint!
Galgenhügel von Tom Finnek
Ellen Gerwing, eine berühmte Schauspielerin, hat gerade einen Flugzeugabsturz überlebt, während ihr Mann dabei umgekommen ist. Was aber hat er ihr knapp vor dem seinem Tod gestanden? Ellen kehrt nämlich daraufhin in den kleinen Ort Ahlbeck zurück, wo sie ihre Kindheit und Jugend verbracht hat. Es ist auch jener Ort, wo vor 16 Jahren ihre Zwillingschwester bei einem verhängnisvollen Unfall am Galgenhügel ums Leben gekommen ist.
Oder war das vielleicht gar kein Unfall? Ellen stellt viele Fragen über Zeit damals. Was konnte sie herausfinden? Als sie nach ein paar Tagen am historischen Galgen erhängt gefunden wird, wird ein tragischer Selbstmord angenommen.
Vieles spricht auch für diese Selbstmordtheorie, aber einige kleine Unstimmigkeiten machen Kommissar Tenbrink doch stutzig. Bald ist er davon überzeugt, dass es gut versteckter Mord war. Damit beginnen spannende Ermittlungen, die die Kommissare und damit auch die Leser auf falsche Spuren lenken, immer wieder verwirren um letztendlich dann doch eine vernünftige Klärung bringen. Es ist eine Geschichte in der eigentlich nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint!
Nicht nur der Mordfall entwickelt sich interessant – zumindest ebenso spannend ist es, die beiden Ermittler kennenzulernen. Der Autor präsentiert uns hier ein sehr spezielles Duo: ein Kommissar, dessen Vergesslichkeit besorgniserregend wird, der aber trotzdem immer wieder seine großartige Spürnase beweist und sein Kollege Bertram, der zwischendurch gerne mal Kokain schnupft, nicht ganz freiwillig im Münsterland gelandet ist und bei Frauen immer wieder einen eher unglücklichen Geschmack beweist. Die beiden sind trotz (oder vielleicht gerade wegen) aller Eigenheiten sympathisch, oft sogar liebenswert und vor allem ergänzen sie einander recht gut. Aber nicht nur die Kommissare, auch alle anderen Protagonisten werden facettenreich und lebendig geschildert. Der Leser lernt sie und so nach und nach auch ihre Geheimnisse kennen – bis hin zum logischen Ende und einem großartig-bösartigen Cliffhanger!
Ich gebe zu: ich bin kein großer Fan von Regionalkrimis und war zu Beginn ein wenig skeptisch. Aber Tom Finnek hat gezeigt, wie so ein Krimi auch sein kann! Nämlich voller Atmosphäre, mit vielen sprachlichen Feinheiten und regionalen Besonderheiten, aber ohne Klamauk und Klischees. Ein wirklich gelungener Krimi: spannend von der ersten bis zur letzten Seite, kurzweilig mit einigen gut platzierten Überraschungen.
Perfekt für alle, die gerne mitermitteln oder miträtseln!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Lea, 10 Jahre aus Wattens
Die Geheimnisse von Ravenstorm Island Der Schattenwald von Philip Gillian
In diesem Buch geht es hauptsächlich um zwei Kinder. Diese Kinder heißen Molly und Arthur. Molly und Arthur leben in einem Schloss. Auf Arthurs Schwester Harriet liegt ein Fluch. Molly und Arthur versuchen diesen Fluch zu brechen und gehen in das alte Museum von Ms. Brandcrumble und schauen nach, ob sie dort etwas finden, das den Fluch brechen könnte.
Als Mollys Bruder Jack mit seiner Freundin Melody in den Schattenwald gehen, treffen sie auf ein Einhorn namens Lumino. In der Zeit kommen drei Ärchologen in MSs. Brandcrumble Teestube, die unter dem Museum liegt. Die Archäologen brauchen eine Karte vom Schattenwald. Molly, Arthur und Jack suchen in der Zeit das Einhorn Lumino. Als sie es gefunden haben, sagen sie, dass es verletzt war und brachten es zum Stall im Schloss . Auf dem Weg dorthin, fanden sie Melody, die keine Stimme mehr hatte.
Dieses Buch war am Anfang ein bisschen langweilig, aber dann wurde es richtig spannend und mitreißend. Ich würde dieses Buch weiterempfehlen. Ich habe den ersten, zweiten und dritten Teil zwar nicht gelesen, aber der Autor erklärt es sowieso, was in den anderen Teilen passiert ist.
Rezensionen von HEYN Leserunde Andrée:
Angenehme Lesestunden
Das Genie von Zehrer Klaus Cäsar
Mit dem Lesen dieses Werkes schöne Stunden verbracht. In Anlehnung an wahre Begebenheiten lässt der Text anfangs zögerlich, dann in fulminantem Tempo, schöne Bilder im Kopf entstehen. Empfehlenswert!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde AndréeRezensionen von yesterday:
Amüsante Ermittlungsarbeit aus den Vierzigern
Das Genie von Zehrer Klaus Cäsar
Dieser Krimi ist kein „neues“ Werk, sondern eine Wiederauflage des Kriminalromans von Mavis Doriel Hay von 1936. Dies muss man vorab wissen, um sich vollständig auf den wunderbaren Schreib- und Erzählstil der Autorin einlassen zu können und auch gewissen Ausdrücke und Sichtweisen der Protagonisten besser zu verstehen.
Die Hauptfiguren in diesem „Krimi-Klassiker“ sind großteils Mitglieder einer Familie, der Melburys, die einen imposanten Wohnsitz im Ort Flaxmere in der Nähe von Bristol ihr Eigen nennt. Umrahmt werden die Geschwister, ihre Angeheirateten und Kinder sowie der Herr des Hauses, Sir Osmond, von einigen Dienstboten, einem Chauffeur und Osmonds Privatsekretärin.
Eines der traditionellen Weihnachtstreffen geht schief und es gibt einen Mord. Colonel Halstock übernimmt die Ermittlungen, die sich aus heutiger Sicht angenehm ruhig, durchdacht und auch etwas amüsant gestalten, fehlten doch damals viele der Möglichkeiten, die bei heutigen Polizeiarbeiten selbstverständlich sind. Aber die gute alte Taktik mit Einzelgesprächen und Zusammensetzen aller Hinweise und Widersprüche liest sich unterhaltsam und gibt dem Leser Zeit, selbst mitzuraten.
Nicht fehlen dürfen auch klassische Elemente wie ein (geändertes?) Testament, daraus resultierend Neid und Missgunst sowie einige Falschaussagen in den Verhören. Zwar wird die Handlung durchaus chronologisch erzählt, aber es kommen einige Schlüsselfiguren ausführlich selbst zu Wort, diverse Abschnitte zeigen also auch verschiedene Sichtweisen auf, was Abwechslung bringt.
Letztendlich kann man als Leser durchaus schon früh auf einen Teil der Lösung kommen und mit den vielen Namen kommt man leicht durcheinander. Der so erfrischende Schreibstil und die recht eigenen Charaktere machen das aber wieder wett.
Rezensionen von yellowdog:
Hamburger Franzosenzeit
Im Feuer der Freiheit von Bele Freudenberg
Bele Freudenberg schafft es in ihrem ersten historischen Roman "Im Feuer der Freiheit" eine Liebesgeschichte und einen historischen Inhalt gleichwertig zu vermitteln. Das ist geschickt gemacht. Der Roman ist gut lesbar und besitzt mit der jungen Fanny Breedenbek eine lebhafte Hauptfigur, die in Hamburg 1813 die Zeit der napoleonischen Kriege miterlebt.
Eine Zeit der Unsicherheit, die schließlich die Besetzung durch die Franzosen zeigt.Aus heutiger Zeit sehr interessant. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Rolle der Frau in dieser Zeit. Fanny klagt nicht zu Unrecht, dass sie als junge Frau nicht aktiv werden kann. Zum einen stehen ihr Informationen oder Möglichkeiten kaum zur Verfügung, andererseits wird ihr Einsatz auch nicht gewünscht. Man kann ihren Zorn gut verstehen. Als junge Dame aus gutem Haus ist sie nach Tod ihres Onkels Mündel von Georg von Alvesloh, in dessen Vergangenheit es in Geheimnis gibt. Die Liebesgeschichte zwischen Fanny und Alvesloh gestaltet sich mit den üblichen Versatzstücken, aber doch recht unkitschig, glaubwüridg und mit viel Wortwitz.
Es gibt auch noch ein paar Nebenfiguren, die mit viel sympathie geschildert werden, zum Beispiel der Straßenjunge Jakob, Fannys leichtsinnige Freundin Caro, Miss Tibby und Johann.
Bele Freudenberg ist eine gute Neuentdeckung im Genre des historischen Roman.
Rezensionen von begine:
Enthüllung
Euer dunkelstes Geheimnis von Jennings Amanda
Euer dunkelstes Geheimnis ist ein erschütternder Roman, geschrieben von Amanda Jennings. Der Roman spielt in Cornwell, dort hat die Autorin als Kind gewohnt. Die Protagonistin Bella Campbell erfährt nach dem Tod ihrer Mutter und dem Selbstmord ihres aters, das das nicht ihre Eltern sind. Was sie dann erfährt ist ein wirkliches Drama.
Die Geschichte wird meist von ihr als Icherzählerin erzählt, einige Kapitel auch von Henry Campbell. Die Autorin hat sich viel einfallen lassen, um dem Roman spannend werden zu lassen. Bellas Gedankengänge sind oft ziemlich kurios, sie ist allerdings nicht gerade weltoffen erzogen worden, sondern ängstlich und behütet. Die Erfahrungen, die sie von ihrer richtigen Familie erlebt, sind beeindruckend und Emotionsgeladen. Da gibt es viel aufzuarbeiten. Der Leser wird hin und hergerissen.
Ein gut lesbarer interessanter Thriller mit mystischen Einflechtungen.Rundum empfehlenswert.







