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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yesterday:

Vergangenheitsbewältigung für Grauner und sein Südtirol

Nachts am Brenner von Lenz Koppelstätter

Wie auch schon beim Vorgänger „Die Stille der Lärche“ kreiert Lenz Koppelstätter auch in „Nachts am Brenner“ wieder seine ganz eigene Atmosphäre, die dem Leser die Bewohner Südtirols und deren Eigenheiten näherbringt. Lokalkolorit entsteht auch durch die passend und dosiert eingesetzte ortstypische Sprache, in die auch etwas Italienisch miteinfließt.

Nebenerwerbsbauer und Haupterwerbskommissar Johann Grauner muss diesmal einen grausamen Mord am Brenner aufklären, Kompetenzverwirrungen mit den dort zuständigen Polizisten (und später auch den österreichischen Behörden) inklusive. Grauner und sein Kollege Claudio Saltapepe beginnen mit den ganz normalen und dennoch spannenden Ermittlungen – sie befragen Dorfbewohner, Freunde und Wegbegleiter des Toten.

Die Spur, besser die Spuren, führen schließlich in verschiedene Richtungen und es passiert ein weiteres Verbrechen. Noch dazu wird Graupner durch ganz aktuelle Entwicklungen mit einem dunklen Kapitel seiner Vergangenheit konfrontiert und stellt neben dem Fall seine eigenen privaten Ermittlungen an.

Die Geschichte ist spannend, liest sich flott und der Erzählstil ist sehr angenehm. Wenn man etwas kritisieren kann, dann, dass doch viele kleinere Ereignisse eine Rolle spielen und am Ende relativ viel zu Falllösung zusammengesetzt werden muss. Nicht nur die Vergangenheit wird aufgearbeitet, auch aktuelle politische Themen bekommen ihren Platz und die zahlreichen Fäden werden nicht alle am Ende des Krimis klar verbunden. Die restlichen Zusammenhänge kann sich der Leser aber sehr einfach selbst denken. Überraschen kann Koppelstätter schlussendlich dann aber mit einem Epilog…

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Rezensionen von Lotta:

Mein Name ist Aaron, Jenny Aaron

Niemals − Thriller (Jenny Aaron 2) von Andreas Pflüger

Endlich ein weiterer Thriller mit Jenny Aaron in der Hauptperson. Nach Endgültig nun Niemals.

Jenny Aaron, eine blinde Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. So schafft sie es nicht selten ihre Unfähigkeit zu Sehen vor ihrer Umwelt geheim zu halten.
Die Abteilung will sie zurück, will sie ein Leben aus purem Adrenalin?

Andreas Pflüger ist ein Meister der Spannung.

In Niemals verbindet er die Gegenwart und Vergangenheit, selten durch Spannungsverluste. Oftmals hat der Leser keinerlei Chancen Luft zu holen, die Charaktere erwarten eine ruhigere Phase schon gar nicht mehr.

Die Handlung hat zeitweise was von James Bond, so dass es als Leser zeitweise schon etwas ungläubig ist, an Aarons Blindheit zu glauben.
Gleichzeitig ist es sehr interessant, welche Einflüsse Adrenalin oder die Umwelt auf einen blinden Menschen haben.

Insgesamt eine rund um gelungene Fortsetzung, die jedoch durch die James Bond Einschübe an Glaubwürdigkeit verliert. So bewerte ich diesen Lesegenuss mit 4 von 5 Sternen und würde mich sehr über mehr mit Jenny Aaron freuen!

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Rezensionen von Lotta:

Interessanter, spannender dystopischer Auftakt

Niemals − Thriller (Jenny Aaron 2) von Andreas Pflüger

Citra und Rowan leben in der Zukunft. Alle Menschen sind gleich, es gibt keinen Krieg mehr, kaum noch etwas, was erforscht werden kann. Selbst der Tod wurde besiegt. Aber dennoch müssen Menschen sterben und dafür gibt es die Scythe.
Die Beiden wurden gegen ihren Willen zur Ausbildung zum Scythe ausgewählt und müssen nun lernen, mit Mitleid zu töten.

Gar nicht so einfach...

Auch wenn Neal Shustermans Bücher bekannt sind, ist Scythe mein erstes aus seiner Feder. Wohl ein Fehler, denn einmal angefangen, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Hineingezogen in eine mögliche zukünftige Welt, die einen nachdenklich zurücklässt. Denn will man diese Perfektion wirklich?
Erzählt wird aus Citras und Rowans Perspektive. Zudem erhält man Einblicke in die Nachlesetagebücher verschiedener bekannter Scythe.

Insgesamt ein interessanter, spannender dytopischer Auftakt, der eindeutig Lust auf mehr macht. Denn ich sehe Rowan und Citra noch vor einigen Problemen...
So vergebe ich 4 von 5 Sternen, denn ein bisschen Luft nach oben ist noch!

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Rezensionen von Lotta:

Ja und nun? Sehr unglaubwürdig!

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen? von Miranda Megan

Nic fährt von Philadelphia zurück in ihre Heimatstadt. Ihr Vater leidet an Alzheimer und das Geld ist aufgebraucht. Dann verschwindet plötzlich eine Nachbarin... Vor 10 Jahren ist bereits Nics beste Freundin verschwunden. Der Fall wurde nie aufgeklärt.

Begonnen wird mit der Erzählung an Tag 1, danach gibt es einen Sprung auf Tag 15 und ab da wird Rückwärts erzählt.

Lesen lässt sich das Buch recht flüssig.

Für mich wurde es jedoch recht schnell ein Krampf, so wusste ich nicht, was ich mit den unzähligen Wiederholungen von einzelnen Szenen aus Nics Leben in ihren Gedanken anfangen sollte oder auch nur im entferntesten, wie es mir helfen soll, herauszufinden, warum diese beiden Mädels verschwunden sind.

Spannung gibt es demnach eher weniger, es geht hin und her, doch das ganze eher auf politische Art und Weise. Vielleicht wollte die Autorin dem Leser auch eine Waschmaschine verkaufen, statt zu sagen, was genau passiert ist.

Jedenfalls gab es dann so 50 Seiten vor Ende endlich Fortschritte. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass man erlebtes von Tag 2 und 3 in seinen Gedanken die folgenden 2 Wochen nicht einmal durchspielt? Kaum. Deshalb für mich wirklich unglaubwürdig.

Genauso das Verhalten von Nic ist in einigen Szenen einfach nicht nachvollziehbar. Sie ist verlobt, aber von ihrer Jugendliebe kann sie sich nicht fernhalten. Kann mit ihrem Verlobten noch nicht einmal ein ordentliches Gespräch über die aktuellen Geschehnisse geschweige denn über ihre Vergangenheit führen.

Insgesamt dürfte nun klar sein, dass ich von diesem Buch sehr enttäuscht war. Es klang wirklich vielversprechend, doch leider für mich definitiv falsch umgesetzt.
So bewerte ich mit 1 von 5 Sternen. Für mich einer der wenigen absoluten Flops dieses Jahr.

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Rezensionen von Lotta:

Neuer Ausflug nach Australien, ganz anders als die Hades-Trilogie und für mich leider nur mittelmäßig

Crimson Lake von Candice Fox

Detective Ted Conkaffeys Leben wurde innerhalb von 6 min zerstört. Um gesellschaftlich wieder etwas Fuß zu fassen, zieht er nach Crimson Lake, raus aus der Stadt. Zusammen mit Amanda Pharrell ermittelt er nun als Privatdetektiv...

Der Schreibstil von Candice Fox war mir bereits aus der Hades-Trilogie gut bekannt und hat mir dort schon gefallen.

So auch hier, sehr angenehm zu lesen und jegliche Szenen sind gut vorstellbar.
Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Ted, so bekommt der Leser einen guten Eindruck in die Gefühlswelt eines geächteten.

Leider war gerade diese Gefühls- und Gedankenwelt für mich zu stark ausgeprägt. Sie lullte mich geradezu ein und irgendwann habe ich dann doch mal ein kurzes Nickerchen gemacht.
Auch die Entwicklungen in den "Fällen", in denen ermittelt wird, ist erst recht stockend um dann plötzlich innerhalb von wenigen Seiten Auflösung zu finden.

Insgesamt hatte ich nach einigen Empfehlungen und der Hades-Trilogie wohl mehr erwartet. So gibt es von mir 3 von 5 Sternen. Wer weiß, vielleicht überzeugt der nächste Teil ja mehr, wenn ich weiß, worauf ich mich genau einlasse.

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Rezensionen von Maeddsche:

Gelungener Reihenauftakt

Die perfekte Gefährtin von Fields Helen

Cover:
Das Cover ist sehr schlicht und schreit trotzdem förmlich nach Thriller. Das komplett schwarze Buch ziert nur ein Falter, der durch seine weiß-blaue Färbung fast schon durchscheinend bis leuchtend wirkt. Die Flügel des Falters sind beschädigt und rechts und links von dem Insekt sieht man Flecken, die ebenfalls zu leuchten scheinen.

Dazu passt die blaue und weiße Schrift, die gewählt wurde um Autorenname und Buchtitel abzubilden, perfekt und unterstreicht das Gesamtbild.
Einen direkten Zusammenhang zwischen Cover und Inhalt kann ich nicht herstellen, interpretatorisch gibt es da aber doch einigen Spielraum, sodass es durchaus stimmig ist. Generell scheinen Schmetterlinge und Falter auf Thriller-Covern zurzeit aber angesagt zu sein, wie man bei entsprechender Suche recht schnell sehen kann.

Inhalt:
Luc Callanach beginnt als Detective Inspector seinen Dienst bei der Polizei in Schottland und schnell wird klar, dass er seine Tätigkeit bei Interpol in Frankreich nicht freiwillig aufgegeben hat. In dem Buch begleiten wir ihn bei seinem ersten Fall, den der verschwundenen Elaine Buxton, deren sterbliche Überreste in einer abgebrannten Waldhütte gefunden werden. Doch was weder er, noch sein Team ahnen können, ist, dass Elaine keineswegs tot ist und ihr Entführer ihren Tod nur vorgetäuscht hat.
Sie wurde entführt, um vom Täter zu seiner perfekten Gefährtin gemacht zu werden und dafür will er sie für sich allein. Während Callanach und sein Team also „nur“ nach einem Mörder suchen, wissen sie gar nichts von dem Wettlauf um die Zeit, in dem sie sich befinden. Und genau das ist es, was das Buch so spannend macht. Denn als Leser weiß man von Anfang an, dass Elaine keineswegs ermordet wurde. Außerdem ist auch der Täter dem Leser von Anfang an bekannt und einige Kapitel sogar aus seiner Sicht geschrieben. Diese sind teilweise sehr brutal, sodass auch sie das Spannungslevel hoch halten.
Neben Callanach und seinem Team, lernen wir auch noch seine Kollegin Ava kennen, die sich schnell zu seiner bis dahin einzigen Freundin entwickelt. Sie selbst arbeitet an einem Fall, bei dem es um ausgesetzte Neugeborene geht. Auch dahinter verbirgt sich mehr, als es zunächst scheint und auch wenn er im Klappentext keine Erwähnung findet, nimmt er im Buch doch einigen Platz ein.
Eine weitere Person die ich gerne erwähnen möchte, ist Detective Constable Tripp, der Callanach als einer der wenigen von Anfang an respektiert und angemessen behandelt hat. Immer wieder hat er im Buch in wichtigen Schlüsselmomenten eine Rolle gespielt und wurde schnell zum Sympathieträger.
Am Ende werden beide Fälle gelöst und der Leser bleibt auch hinsichtlich der privaten Aspekte mit keinen Fragen zurück. Dabei passieren immer wieder Dinge, die geschickte Wendungen und Überraschungsmomente beinhalten und so die Spannung stets oben halten.
Sprachlich ist das Buch einfach gehalten, was aber keineswegs negativ zu verstehen ist. Fields nutzt eine Sprache die sehr verständlich ist und ein flüssiges Lesen erlaubt. Die Schauplätze und Geschehnisse werden ideal beschrieben, sodass man sich alles bildlich vorstellen kann und mit den einzelnen Charakteren mitempfindet.

Fazit:
Bei „Die perfekte Gefährtin“ handelt sich um den Auftakt einer neuen Reihe um Luc Callanach. Dabei werden sicher auch Ava, Tripp und andere Charaktere des ersten Bandes weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Bei Thriller-Reihen ist es für mich immer wichtig, dass mir die Ermittler sympathisch sind, damit ich weitere Bücher lese. Denn ein Buch mit einem weniger sympathischen Charakter kann ich schon mal lesen, habe dann aber keine Lust mich mit dieser „Person“ weiter zu befassen. Wenn, wie hier, zusätzlich der Erzählstil und das Spannungslevel passen, verfolge ich eine solche Reihe gerne weiter.
Kleine Abzüge gibt es dafür, dass das Buch sehr vollgepackt war. Avas Fall nahm sehr viel Platz ein, obwohl er auf dem Klappentext nicht einmal Erwähnung findet. Zudem passieren auch im Privatleben der verschiedenen Charaktere sehr viele Sachen. Sieht man das als Grundlage für die folgenden Stories, wäre das nicht weiter schlimm, allerdings findet alles noch im ersten Teil eine Auflösung. Für meinen Geschmack war das etwas zu viel des Guten, hat der Spannung letztendlich aber nicht geschadet. Ich vermute, dass die Autorin damit einen besonders fulminanten Auftakt kreieren wollte und hoffe, dass die folgenden Bücher weniger vollgepackt sein werden. Da das aber der einzige Kritikpunkt ist, kann ich für das Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen und sehe die Reihe als eine an, bei der es sich lohnt sie weiterzuverfolgen. Zudem ist dieser Punkt sehr subjektiv zu bewerten. In der Leserunde, in deren Rahmen ich das Buch vorabgelesen habe, gab es viele Stimmen, die das überhaupt nicht störend fanden.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Penibel recherchiert - empfehlenswert

Der Untergang der Habsburgermonarchie von Hannes Leidinger

Autor Hannes Leidinger ist ein profunder Kenner der Materie. In diesem Buch begeben wir uns mit ihm auf die Spurensuche über das Scheitern und dem Ende der Habsburgermonarchie.

Im Vorwort beschreibt Leidinger sein Buch als „Trilogie“ und so lesen wir die Ereignisse, die zum Untergang der Donaumonarchie führten, in drei großen Teilen, die in Kapitel unterteilt sind.

Zu Beginn irritiert der Autor mit vielen Zitaten und Querverweisen auf Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“. Doch nicht ohne Grund, wie wir später lesen werden. Der Vielvölkerstaat gleicht dem Kakanien in Musils Werk.

Die Gründe warum die Habsburgermonarchie zerbricht, sind vielfältig. Sie werden dem Leser in vielen Alltagsgeschichten vor Augen geführt. Durch Inkompetenz, Intrigen, Überheblichkeit und Nicht-Erkennen der Wirklichkeit werden seit langem Teilchen für Teilchen – wie bei einem Puzzle – aus dem Vielvölkerstaat herausgebrochen. Da geht es nicht einmal so direkt um die Gebietsverluste, die tatsächlich aus dem Staatengebilde herausgelöst werden, sondern vielmehr um die Geisteshaltung der Regierenden. Der greise Kaiser, die intriganten, auf ihren eigenen Vorteil bedachten Hofschranzen, das Erwachen des Nationalbewusstseins – all das führt nach dem Tod Franz Josefs zur Implosion des Reiches. Denn, der Kaiser ist jene Klammer, die die unterschiedlichen Teile der Monarchie zusammenhält. Als der Kaiser stirbt, dreht sich die Abwärtsspirale schneller. Das ungeschickte Agieren von Kaiser Karl und seiner ehrgeizigen Frau Zita beschleunigt den Untergang noch zusätzlich.

Doch gleichzeitig lebt die Monarchie noch lange in den Köpfen der Menschen weiter, obwohl schon längst die Republik ausgerufen ist. Das eine oder andere lässt sich bis in die Gegenwart verfolgen.

Leidingers Buch zeigt viele kleine und größere Details zum Scheitern der Donaumonarchie auf. Dass das Ende des Ersten Weltkriegs eine völlige Neuordnung Europas hervorbringen würde, hat vermutlich vorher niemand geglaubt.

Ein Zusammenschluss der ehemaligen Kronländer einem „Commonwealth der Donauländer“ ähnlich wäre vermutlich möglich gewesen. Doch diese Chance wurde nicht aufgegriffen und damit vertan.

Meine Meinung:

Zum Zusammenbruch der Habsburgermonarchie gibt es eine Menge Bücher. Dieses hier bereitet die Vorgänge rund um den Zerfall detailliert und doch verständlich auf. Die unterschiedlichen Sichtweisen sind gut dokumentiert und nachvollziehbar.

Das Werk bietet mit seiner fundierten Recherche und der Darstellung von breiten Querverbindungen eine sorgfältige Aufarbeitung des Endes der Donaumonarchie. Vieles, was in späteren Jahren passiert, nimmt hier seinen Ausgang.

Fazit:

Wer sein Wissen über den Untergang des Habsburgerreiches erweitern will, kommt an diesem penibel recherchierten Buch nicht vorbei. Gerne gebe ich 5 Sterne.

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Rezensionen von spozal89:

fantasievoll aber auch ein wenig strange

Der Wortschatz von Vorpahl Elias

Ein Wort auf der Suche nach seinem Sinn. Das findet man hier in diesem kleinen, feinen Büchlein. Man merkt, dass es dem Autor wichtig war, hier etwas besonderes zu kreieren, denn das Buch ist total liebevoll gestaltet. Die Illustrationen die man auf den Seiten innen findet sind wirklich schön gestaltet und passen schön zum Text.

Auch die Idee der Geschichte an sich ist etwas neues und besonderes. Man braucht allerdings sehr viel Fantasie, um mit der Geschichte klar zu kommen. Obwohl der Schreibstil schön ist, recht wortgewandt und schon ein wenig poetisch, habe ich mich teilweise schwer getan der Hanldung zu folgen. Das zweite drittel des Buches hat mir dann so gar nicht mehr gefallen, denn ab dem Thema Basel ging es vollkommen bergab. Dennoch bin ich froh es gelesen zu haben, denn an sich ist das Buch wie gesagt etwas ganz besonderes. Daher tue ich mir diesmal mit der Bewertung auch ein wenig schwierig, gute drei Sterne - Mittelfeld - da ich es weder besonders großartig noch besonders schlecht fand.

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Rezensionen von Vicky:

Umfallende Bäume machen jede Menge Lärm

Bourbon Lies von J. R. Ward

‘Bourbon Lies‘ ist der dritte und somit auch letzte Band der neuen Trilogie von J.R.Ward. Das Buchcover mit den Farben Blau, Schwarz und Weiß ist sehr ansprechend gestaltet und zieht auf jeden Fall Blicke auf sich, außerdem passt es perfekt in das Aussehen der ‘Bourbon Kings-Reihe. Dies in Kombination mit der Inhaltsangabe >>Das furiose Finale der großen Familiensaga << weckte sofort mein Interesse.

Der Schreibstil von J.R.Ward ist in dieser Reihe etwas anders, als mir durch andere Bücher bereits bekannt war. Zu anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig aber bereits mit Band eins konnte mich die Autorin überzeugen und dieser Eindruck wird mit diesem letzten Teil wieder bestätigt. Zumal fand ich den Humor der Figuren super, es waren eindeutig einige geniale Aussagen bzw. Wortgefechte dabei!

‘Bourbon Lies‘ verteilt sich auf vierundvierzig Kapitel. Bereits unter ‘Zu diesem Buch‘ kann man sich einen guten Eindruck vom Roman holen. Das Personenverzeichnis am Anfang fand ich gut und hat mir sehr geholfen mein Gedächtnis über die diversen Figuren sowie die bisherigen Geschehnisse der anderen Bände aufzufrischen.

Ich finde es gut dass sich alle Gegebenheiten und Rätsel aus den ersten Bänden auflösen. Einiges war vorhersehbar, anderes wiederum nicht!

Fazit:
Das Buch ist definitiv ein guter und gelungener Abschluss der Reihe. Ich verspüre allerdings etwas Wehmut dass ich nun nichts mehr von den Figuren, welche mir doch etwas ans Herz gewachsen sind, hören werde!

Meine Empfehlung ist es aber die drei Bände unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen, ansonsten kennt man sich vermutlich nicht gut aus da die einzelnen Teile doch aufeinander aufbauen!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine wundervolle Einstimmung auf Weihnachten

Weihnachten in Briar Creek von Miles Olivia

Kara Hastings hat bisher nichts, was sie angefangen hat, zu Ende gebracht. Aber nun führt sie seit drei Monaten eine kleine Bäckerei und ihre Cookies scheinen den Leuten in Briar Creek zu schmecken. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit hat sie viel zu tun und erfindet dauernd neue Sorten. Vor allem auch ihre kleinen Lebkuchenhäuser kommen sehr gut an.

Molly Griffin hat sogar jeden Tag Schneeflockencookies für ihre Nachmittagstee in ihrem Bed & Breakfast bei ihr geordert. Hier begegnet sie auch Nate, dem Neffen von Molly, von dem sie schon sehr viel gehört und sich bei einem kleinen Zusammenstoß ein kleines bischen in seine strahlenden Augen verliebt hat. Als er ihre wundervollen Lebkuchenhäuschen sieht, schlägt er ihr vor, sich an dem weihnachtlichen Häuser-Dekorierwettbewerb in Briar Creek zu beteiligen. Das Preisgeld könnte Kara sehr gut brauchen und sie geht auf seinen Vorschlag ein.
Von Anfang an bestimmt ein Knistern und Kribbeln jedes Zusammentreffen zwischen Kara und Nate. Aber Beide sind sich sicher, nichts ausser Freundschaft vom Anderen zu wollen.

Für mich war dieser 5. und leider, wie ich gelesen habe letzte Band der Briar Creek Reihe das erste Buch, das ich von Olivia Miles gelesen habe. Ich mag ihren leichten, lockeren Schreib- und Erzählstil sehr. Da die Autorin die Geschichte jeweils aus den Augen von Kara und dann von Nate erzählen lässt, bin ich in ihren Gefühlen und Gedanken noch viel mehr drin. Besonders bei Nate, der als absoluter Weihnachtsmuffel nach Briar Creek kommt, habe ich durch seine Gedanken besser verstehen können, warum er so ist, wie er ist. Diese Erklärungen waren mir einfach etwas zu viel und haben etwas genervt. Das war aber auch das einzig Negative an der Geschichte.

Dass der Ausgang der ganze Geschichte von Anfang an sehr vorhersehbar ist, hat mich hier überhaupt nicht gestört. Ich habe mit Kara und Nate gehofft, gebangt, gelitten und hätte ihnen hier und da gerne einen Stupser in die richtige Richtung gegeben. Aber sie haben ihren Weg ja dann auch alleine noch gefunden. Die ganze Stimmung in dem kleinen Ort ist durch das Schmücken und das Backen so weihnachtlich angehaucht, dass ich gerne mit den Beiden unterwegs bin. Ob beim Schlittschuhlaufen oder auf dem Weihnachtsfest, alles ist so friedlich und stimmig, dass ich mich gerne von diesem Flair gefangen nehmen lasse. In meinem Kopfkino haben sich die stimmungsvollen Bilder aus Briar Creek regelrecht eingebrannt.

Aber nicht nur Kara und Nate, naja bei ihm hat es schon etwas gedauert, habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen, sondern vor allem auch Tante Molly. Die alte Dame ist so herzlich, so liebevoll und doch ein kleines Schlitzohr, die genau weiß, wie sie ihren Neffen, der ein absoluter Weihnachtsmuffel ist, in ihrem Sinne manipulieren kann.

Olivia Miles hat mich mit ihrer Geschichte aus dem kleinen weihnachtlich angehauchten Ort Briar Creek so gefesselt und so gut unterhalten, dass ich diese 24 Kapitel im kommenden Dezember bestimmt noch einmal lesen werde. Und auch die vorhergehenden Geschichten, von Menschen aus dem Ort, die ich hier ja auch schon kennenlernen durfte, werde ich bestimmt noch lesen.

Man darf hier keinen tiefschürenden Roman erwarten, aber eine stimmungsvolle, sehr weihnachtliche kleine Lovestory, die mir sehr gut gefallen hat.

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