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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Rebecca, 14 Jahre aus Erl,

Die Mühle von Elisabeth Herrmann

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es von Anfang bis zum Ende total spannend war! Man konnte wirklich fast schon mitfühlen, was Lana gerade erlebt.

Lana studiert in Berlin, und eines Tages fällt ihr ein alter Bekannter vor die Füße. Er heißt Johnny und ist auch in ihre alte Schule gegangen.

Johnny war zwei Jahre über ihr und Mitglied einer Clique, die von den anderen immer nur "der Court" genannt wurde. Als sie ihn daraufhin im Krankenhaus besucht, gib er ihr eine Einladung nach Karlsbad. Dort soll die Reunion dieser Freundschaft gefeiert werden. Nach kurzem Überlegen nimmt Lana die Einladung an und fährt in das Grandhotel nach Karlsbad. Dort lernt sie die Freunde kennen und erkennt ziemlich schnell, dass damals in der Schulzeit etwas passiert sein musste. Genau dieser Grund soll für die Freunde zum Verhängnis werden.

Wird es Lana gelingen, herauszufinden, was passiert ist? Und vor allem - wird es ihnen gelingen, ihrem grausamen Schicksal zu entkommen?

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Rezensionen von yesterday:

Spannung im Isländischen Winter

SOG von Sigurdardóttir Yrsa

Auch beim Nachfolger zu "DNA" spielt Yrsa Sigurdardottir ihre Stärken aus: subtiler Grusel, blutige Taten und ein scheinbar immer leicht verbraucht aussehender Kommissar Huldar prägen die Krimi-Handlung. Was man bemängeln kann ist, dass Huldars private Probleme (diesmal nicht nur mit der Psychologin Freya) wieder sehr viel Raum einnehmen, die Ermittlungen aber nicht weiter stören.

Hier wäre Potential, das Buch zu kürzen.

Huldar, der "dank" des vergangenen Falls die Mordarbteilung nicht mehr leitet, bekommt zu Beginn eine scheinbar unwichtige Aufgabe zugeteilt. Eine Schule meldete sich wegen eines Zettels, auf dem angeblich Morde für das aktuelle Jahr vorausgesagt wurden. Absehbar: daraus entwickelt sich natürlich Größeres und der Zettel stellt tatsächlich das Bindeglied einer Reihe von kreativen wie bestialischen Morden dar.

Sowohl die Polizei als auch die teilweise wieder assistierende Freya (ebenso wieder mit viel Privatem vertreten) brauchen etwas lange, um bestimmte Zusammenhänge zwischen Zeugenaussagen, Taten und Beobachtungen herzustellen. Zusätzlich erschwert wird ihnen ihre Arbeit dadurch, dass im Archiv der Polizei, der Staatsanwaltschaft und anderer Berhören fast alle Unterlagen zu einem alten (und nun wieder interessanten) Fall einfach verschwunden sind.

Damals wurde ein mutmaßlicher und später tatsächlich inhaftierter Kinderschänder freigesprochen. Huldar darf nun in mühevoller Kleinarbeit die Seilschaften hinter dem damaligen Verfahren aufdecken, um auch die aktuellen Fälle zu lösen. Spannung gibt es auf dem Weg dahin definitiv genug, der kalte Isländische Winter schafft die richtige Atmosphäre. "Sog" ist Programm, der Thriller lässt sich schnell lesen, auch wenn er kein komplett durchgehender Pageturner ist. Für Fans nordischer Spannungsliteratur aber auf jeden Fall eine Empfehlung.

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Rezensionen von begine:

Spannend

Totengrab von Keith Nixon

Der britische Autor Keith Nixon beginnt mit seinem Krimi „Totengrab“eine neue Krimi-Reihe mit Detektive Sergeant Solomon Gray. Der hat schon seine Vergangenheit, vor 10 Jahren verschwand sein 6jähriger Sohn. Vor 5 Jahren nimmt sich seine Frau das Leben und die Schwiegereltern trennen ihn von der Tochter.

So wird er zu einem Eigenbrötler.
Eigentlich gefällt mir dieser Protagonist, wenn da nicht seine Alkoholexzesse wären.
In Margate einer Kleinstadt an der Küste Englands stürzt ein 16jähriger Junge aus dem 5. Stock in den Tod. Für den Ermittler Gray ein Gefühlschaos, denn so alt ist sein Sohn jetzt. Er wird nie aufhören nach ihm zu suchen.Dann gibt es noch mehr Tote, sogar ganz in Grays Nähe. Es wird ordentlich spannend, der Mörder ist nicht so einfach zu finden.Die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Kollegen und Vorgesetzten sind fesselnd und aufregend. Die Emotionen kochen hoch.
Der Autor Keith Nixon ist für mich eine Neuentdeckung. Er versteht es die ganze Zeit den Spannungsbogen hoch zu halten.Ich gebe eine klare Leseempfehlung und werde auf den nächsten Teil warten.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Ingo, 12 Jahre aus Hall,

Flucht aus Mr. Banancellos Bibliothek von Chris Grabenstein

Es gibt Menschen, die sind so wie Kyle, sie mögen keine Bücher, doch dafür lieben sie Spiele. Es gibt aber auch welche, die sind so wie Sierra, die sind die Vielleser. In der Stadt wird in Kürze eine neue Bibliothek eröffnet, und man kann einen Aufsatz schreiben, um einen Bibliothekspass und noch viele andere Sachen zu gewinnen.

Wenn man ausgewählt wird, wird man mit ein paar anderen Kindern, die auch ausgewählt wurden, in der Bücherei eingeschlossen und muss ganz viele Rätsel lösen, um vor den anderen aus der Bücherei zufinden. Wer das als erster schafft, wird mit Mr. Banancellos auf der ganzen Welt berühmt...

Das Buch finde ich spannnend und witzig, und es ist mal etwas ganz anders.

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Rezensionen von buchina:

Erschreckend realitätsnah

Leere Herzen von Juli Zeh

Juli Zeh ist mir als deutsche Autorin schon länger bekannt, aber irgendwie war für mich noch nie das passende Buch dabei. Diese Dystopie-Thriller-Mischung fand ich von seiner Geschichte so interessant, dass ich es unbedingt lesen wollte.
Es ist ein wirklich ungewöhnlicher Plot: Britta Söldner und Babak Hamwi betreiben eine Firma „Die Brücke“, offiziell eine Heilpraxis, in Wahrheit ein Spiel mit dem Tod.

Britta hat noch eine Tochter und einen Lebensgefährten, die nichts über Brittas wahre Arbeit wissen. Immer mehr wird auch klar, dass die Familie erst an zweiter Stelle kommt, was mir ihren Charakter nicht sympathischer machte. Im ganzen Roman blieb sie für mich kalt und gefühllos und vor allem besserwisserisch, was manchmal ganz schön nervte.
Man erfährt erst relativ spät, was es mit „Der Brücke“ auf sich hat, was den Spannungsbogen besonders am Anfang erhöht. Die Idee hinter der Brücke ist einfach, aber grandios. Leider kann ich mir wirklich vorstellen, dass es so etwas in der Realität geben könnte. Neben der Idee „Die Brücke“ ist die Gesellschaft, in der Britta lebt sehr interessant. Leider sind die Informationen dazu immer sehr spärlich.
Gefallen hat mir die Sprache von Juli Zeh, die bildhaft und angenehm zu lesen ist. Eine gewisse Unaufgeregtheit durchzieht den Roman, das machte für mich die ganze Geschichte noch erschreckender.

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Rezensionen von Krimine:

Ein durchwachsener Roman mit toller Atmosphäre, dem aber die Spannung fehlt

Glück schmeckt nach Popcorn von Adams Marie

Nachdem Martha in ihrer letzten Beziehung eine Enttäuschung erlebt hat, glaubt sie nicht mehr an das große Glück. Deshalb sucht sie für ihr kleines Lichtspielhaus nur noch Filme aus, die frei von romantischen Plänkeleien sind. Doch wie so oft hat das Leben Überraschungen im Gepäck und schon bald geschieht es, dass ihre Mitarbeiterin Susanne schwanger wird und sich Martha nach einem Ersatz für sie umsehen muss.

Den findet sie zwar recht schnell und schon bald fängt der Filmstudent Erik in dem kleinen Lichtspielhaus an. Aber seine ständige gute Laune und seine Bemühungen, das Programm zu verändern, führen dazu, dass Martha bald die Reißleine zieht. Denn nicht nur seine Unbeschwertheit setzt ihr ordentlich zu, auch das Gefühl, dass er mehr als nur ein guter Freund sein will, ist ihr einfach zu viel.

"Glück schmeckt nach Popcorn" ist nach "Das Café der guten Wünsche" der zweite Roman von Maria Adams, in dem sie ihre Hauptfigur nach dem ganz persönlichen Glück suchen lässt. Dass es dabei zu einigen Verwicklungen und Missverständnissen kommt, bleibt nicht aus. Doch ganz zum Schluss reicht es immer für ein kleines Happy End und für die Erkenntnis, dass man der Liebe eine Chance geben muss. Das allerdings fällt der Lichtspielbetreiberin Martha unheimlich schwer. Immer ein wenig pessimistisch eingestellt und sich selbst im Wege stehend, pendelt sie zwischen zwei Männern hin und her und merkt nicht, wie schwer sie es sich selber macht. Eine Figur, die man als Leser gerne einmal schütteln würde, damit sie merkt, wie zerstörerisch ihr Selbstmitleid nicht nur für sie, sondern auch für ihre Mitmenschen ist.

Marie Adams versteht es wunderbar eine heimelige Atmosphäre in die Geschichte zu zaubern, indem sie den Hauptteil der Handlung in einem kleinen, altmodischen Lichtspielhaus angesiedelt hat. Hier fühlen sich die Besucher richtig wohl und auch der Leser verweilt gerne dort. Doch trotz der gelungenen Kulisse kommt das Geschehen nur langsam in Schwung. So passiert in der ersten Hälfte einfach zu wenig, was daran liegt, dass vor allem die Gedanken von Martha überhand nehmen, während spannende Dialoge viel zu knapp gesät sind. Auch gibt es weder einen ordentlichen Knall, noch sorgt eine überraschende Wendung dafür, dass der Leser regelrecht mitgerissen wird und um das Glück der Figuren bangen muss. Erst in der zweiten Hälfte lebt die Handlung merklich auf und bahnt sich ihren Weg für ein Happy End.

Fazit:
Ein durchwachsener Roman, dessen tolle Atmosphäre einfach nicht ausgereicht hat, um die fehlende Spannung zu kompensieren. Schade, denn die Idee, eine verzwickte Liebesgeschichte rund um ein Kino und dessen Besitzerin anzusiedeln, ist wirklich gut.

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Rezensionen von Rebecca1493:

Eine Liebe zwischen zwei Welten

Glück schmeckt nach Popcorn von Adams Marie

Okaaay, das Cover reißt mich jetzt nicht vom Hocker, allerdings wird zumindest der Versuch unternommen die erotische und gleichzeitig romantische Stimmung des Buches in einem Bild zum Ausdruck zu bringen. In meinen Augen ist es nicht unbedingt ein Eye-Catcher, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Im Gegensatz zum ersten Eindruck das Cover betreffend, hielt die Inhaltsgabe des Buches auf jeden Fall Wort und entführte mich als Leserin in ein Land, das doch sehr mit Vorurteilen behaftet ist und womit auch die Protagonistin Jenna im Verlauf der Geschichte ihre Probleme hat. Mich hat dieses fremde Setting sehr fasziniert, ich war fast schon ein wenig neidisch auf Jennas Abenteuer in der Wüste Saudi-Arabiens und ihren Job als Reise-Journalistin.

"Now you're mine - Glut der Nacht" ist das erste Buch der in Sydney lebenden Autorin, das in deutscher Sprache erschienen ist. Ihre Art und Weise zu schreiben konnte mich innerhalb kürzester Zeit in den Bann ziehen. Gleichzeitig muss ich auch der Übersetzerin Britta Lüdemann ein großes Kompliment machen, denn sie hat es geschafft die Emotionen und die erotischen Momente der Geschichte sehr gut ins Deutsche zu übertragen. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass auch Kalans Sichtweise in ein oder zwei Kapiteln zur Sprache kommt, aber andererseits konnte er so seine geheimnisvolle Aura beibehalten, was mir sehr gut gefallen hat.

Es ist nicht das erste Buch, das ich aus diesem Genre lese und gewiss ist es auch keine revolutionäre Idee, dass sich ein arabischer Mann in eine "westliche" Frau verliebt, aber dennoch hatte die Geschichte etwas an sich, das mich nicht mehr losgelassen hat und mich endlich einmal wieder dazu verleitet hat, einen Roman innerhalb weniger Stunden zu verschlingen. Die Beziehung zwischen Kalan und Jenna hat mich fasziniert, verzaubert, manchmal aber auch ein wenig verrückt gemacht, weil man sofort merkt, dass sich zwischen den beiden innerhalb kurzer Zeit etwas ganz besonderes entwickelt hat und zumindest Jenna das nicht einsehen kann bzw. will.

Ich kann dieses Buch Liebhabern erotischer Lektüren also nur wärmstens ans Herz legen und hoffe außerdem, dass es nicht das letzte Buch der Autorin sein wird, das den Weg in deutsche Buchhandlungen finden wird.

Fazit: Endlich ein Buch, das mich aus meiner Leseflaute befreien konnte, klare Empfehlung :)

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Rezensionen von Rebecca1493:

Runder Abschluss mit kleinen Schwächen

Glück schmeckt nach Popcorn von Adams Marie

Wie schon das Cover des ersten Teils "In der Liebe ist die Hölle los" besticht auch dieses Frontbild durch eine gekonnte Mischung zwischen teuflischen und fast schon kitschigen Symbolen, die aber bestens zum Inhalt der Geschichte passen. Ein Blickfang ist das Buch dadurch in jedem Fall.

Nachdem Band 1 der Reihe um Catalea Morgenstern durchaus ein stimmiges Ende gefunden hatte, man aber doch gerne mehr über das "Traumpaar" des Dunklen aka die Hölle erfahren wollte, war ich froh zu erfahren, dass es Nachschub geben würde.

Ich finde es nach wie vor erstaunlich, dass sich ein junger Autor dieses Genre aussucht um sich auszutoben, da es vermutlich nicht so einfach war, die Gedankengänge einer solch vielschichtigen Frauengestalt wie Catalea auf die Seiten zu bannen. Deshalb Chapeau lieber Benne Schröder für deine Leistung, die sich keinesfalls hinter der weiblicher Autorinnen verstecken muss!

Sehr gelungen waren auf jeden Fall die Rückblenden, die es mir als Leserin sehr erleichtert haben mich an die Gegebenheiten des ersten Teils zu erinnern und das ohne besonders hervorzustechen oder mir auf den Keks zu gehen.

Auch der Schreibstil konnte mich ein weiteres Mal begeistern. Dazu beigetragen hat vor allem Timurs trockener Humor und seine doch eher gestelzten Aussagen, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Catalea wiederum war mir hingegen bei der ein oder anderen Gelegenheit etwas zu kindisch bzw. zu naiv gezeichnet und neigte zu Handlungen, die ich nicht zu jeder Zeit nachvollziehen konnte.

Allerdings war dieser Roman nicht perfekt und muss das beim zweiten Buch einer schriftstellerischen Karriere auch nicht sein. Meiner Meinung nach kreiste die Geschichte um zu wenig inhaltliche Aspekte und war zwischenzeitlich etwas langatmig. Nicht wirklich gefallen hat mir außerdem, dass wie schon im ersten Teil über Gebühr häufig Cataleas Schuhproblem thematisiert wurde. Es ist ja in Ordnung, wenn man das hin und wieder erwähnt. Ich selbst trage auch nur zu ausgewählten Ereignisse hohe Treter, aber nachdem dieses Problem des weiblichen Geschlechts fast auf jeder Seite zur Sprache kam, war ich dann doch etwas genervt.

Die Idee der Reihe finde ich aber nach wie vor grandios und das Paar Timur/Catalea konnte durch ihre Streitereien aber gleichermaßen durch ihre Verbindung und die sich daraus ergebende Liebe bei mir punkten. Zwar war das Ende etwas vorhersehbar, aber dennoch konnte mich Benne Schröder mich überzeugen mögliche weitere Bücher aus seiner Feder eine Chance zu geben.

Fazit: Runder Abschluss für eine außergewöhnliche Geschichte, auch wenn mich ein paar Kleinigkeiten gestört haben.

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Rezensionen von Vicky:

Das Glück ist wie ein Dschinn, du musst es locken.

Glück schmeckt nach Popcorn von Adams Marie

Das Cover scheint mir nach dem Motto 'Weniger ist manchmal mehr' gestaltet zu sein. Es sieht, in seiner Einfachheit, gut aus und passt perfekt zum Genre.

Der Polit-Thriller beginnt mit einem wunderbaren Zitat von Jean Paul Sartre welches mich bereits am Anfang des Buches zum Nachdenken anregte: Vielleicht gibt es schönere Zeiten.

Aber dies ist unsere Zeit.

Und ich muss definitiv sagen: Es ist für alle Thriller-Fans auf jeden Fall Zeit dieses Buch von Andreas Kubo zu lesen! Als ehemaliger Luftwaffenpilot der NATO hat er Autor bestimmt einen guten Einblick in die Materie des Genre 'Polit-Thrillers' und weiß dieses Wissen gekonnt einfließen zu lassen. Zu Anfang gibt es zwei Handlungsstränge welche sich nach und nach einander annähern

Die eine Hauptfigur ist Djamal, ein Deutscher mit irakischen Wurzeln. Seine Familie lebt angepasst an das westliche Leben und gut integriert. Die andere Hauptfigur ist Marc Bauer, ein BND-Abteilungsleiter.

Das Buch ist durch einen spannenden Einstieg mit beunruhigenden Gegebenheiten gezeichnet. Djamal sieht sich Anfeindungen und dergleichen gegenüber da viele Leute wegen den Flüchtlingen übernervös reagieren und er aufgrund seines Hintergrundes zum Opfer fehlt.

Aber auch die anderen Person, vor allem Yusuf und Vivian, sind sehr faszinierende Figuren. Man erkennt wie sich die Figuren im Verlauf der Geschichte verändern und weiterentwickeln.


Fazit: Der Autor Andreas Kubo bereitet das Thema Radikalisierung auf interessante Art und Weise in diesem Buch auf. Ich kann diesen Polit-Thriller jedem Fan dieses Genres nur wärmstens empfehlen.
Autor: Jens Kubo

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Rezensionen von heinoko:

Grenzüberschreitungen

Abgründe von Janina Huber

Es handelt sich im vorliegenden Buch um eine Sammlung von 20 sehr unterschiedlichen Kurzgeschichten. Die Autorin hat ihrem Buch den Titel „Abgründe“ gegeben, mit dem Untertitel „20 abgrundtiefe Kurzgeschichten“. Aus dem Titel entnehme ich, dass die Autorin damit die Tiefe der Geschichten vermitteln will, sie denkt also sozusagen vertikal.

Warum auch immer – ich habe, sobald ich zu lesen begonnen hatte, eher horizontal gedacht. Mir drängte sich das Wort „Grenzüberschreitungen“ auf. Vielleicht in diesem Sinne Nähe statt Tiefe, dachte ich, insofern uns unmittelbar betreffend, keine Distanz möglich. Die Sammlung an kleinen, feinen Kurzgeschichten spielt mit Situationen des Lebens, die eine Entscheidung fordern oder gefordert haben und die oftmals rechtzeitig zu treffen versäumt wurde. Oder es werden Geschehnisse geschildert, in die man geradezu schicksalhaft hineingeworfen wird ohne eigenes Zutun und ohne Chance des Entkommens. Oder die Erzählungen muten uns die Grenzerfahrungen des hemmungslos Bösen zu.
Die Grenze zwischen dem realen Leben in all seinen Schattierungen und dem Absturz, dem Abgrund, dem Bösen, dem Grauen ist in diesen Geschichten nur hauchdünn. Eine Winzigkeit genügt, um die Grenze durchlässig zu machen oder gar ganz aufzuheben. Schöne äußere Bilder kippen unvermittelt um in finstere Gewalt oder unbedingte Ausweglosigkeit. Die Autorin lullt uns ein mit wunderschönen Naturbildern, mit behütetem Alltagsleben, mit kerzenerleuchteten Ballsälen. Und während wir noch wohlig lesend die Seite umblättern, öffnet sie unvermittelt den Blick auf Bilder des blanken Horrors und spielt so auf perfekte Weise mit unseren geheimsten Ängsten, dass wir erschauern.
Für diese kleinen, feinen, gekonnt geschriebenen Kabinettstückchen, die uns die Brüchigkeit unserer heilen Welt erahnen lassen, möchte ich meine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen.

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