Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rewa:

Träume sind erlaubt

Die junge Manati Herz lebt alleine und ist unglücklich. Nichts scheint zur Zeit in ihrem Leben zu passen. Liebeskummer, Selbstzweifel und niemand ist da, der ihr das Gefühl der Sicherheit gibt und sie in ihren Ängsten versteht. Doch eine Schneewanderung, bei der sie über einen obdachlos gewordenen Kobold stolpert, wird ihr Leben von Grund auf verändern.

Der Getreue Vonsch darf bei ihr einziehen und schon bald stellt der exzentrische, neugierige und vor allem auf Aufmerksamkeit fordernde Kobold nicht nur die Wohnung auf den Kopf, sondern er stellt auch die Geduld von Manati immer wieder auf eine harte Probe. Während sich die beiden immer wieder die eine oder andere fantastische Geschichte erzählen, wo Elfen, Nixen oder auch Künstler von Sorgen, Nöten oder Ängsten geplagt werden, merken Manati und ihr neuer Freund, wie sehr sie sich aneinander gewöhnt haben und es von beiden Seiten zu einem Geben und Nehmen gekommen ist. Beide sind Suchende nach Liebe, Verständnis, Akzeptanz und einen Seelenverwandten der da ist, wenn man jemanden braucht.
Die Autorin Manati Herz hat sich selbst einen Herzenswunsch erfüllt und den fantastischen Roman ,, Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt´´ geschrieben, wo sie von sich und dem Getreuen Vonsch ihre Geschichte in einer Rahmenhandlung erzählt. Dazu gibt es 12 Kurzgeschichten aus dem Reich der Fantasie, wo sterben nicht immer nur das Ende, sondern auch durch aus einmal ein Neubeginn in einer anderen Welt sein kann. Ebenso kann der Leser in fantastische Alltagsgeschichten eintauchen, wo die Protagonisten immer wieder mit Leid, Verlusten und festgefahrenen Strukturen zu kämpfen haben, aber dann wieder mit Hoffnung, Liebe und dem Wissen, dass es irgendwo noch einen Lichtblick gibt, wieder Mut fassen. Da fällt besonders die Geschichte ,, Das Lied des Todes´´ auf, wo man als Leser im ersten Moment etwas geschockt ist, da es hier um das schmerzvolle Leben eines Holocaustopfers geht und man daran nichts fantastisches erkennen kann. Aber hier wollte die Autorin einfach zeigen, wie wichtig es ist nie die Hoffnung auf zu geben, dass man gemeinsam viel erreichen kann und welche Opfer manche Menschen bringen um anderen zu helfen.
Manati Herz hat mit dem Getreuen Vonsch einen Kobold beschrieben, wo man als Leser immer wieder schmunzeln muss und ihn bildhaft vor Augen hat, wenn er sein spitzbübisches, aber auch manchmal wütendes Unwesen treibt.
Ein flüssiger, manchmal auch romantischer und emotionaler Schreibstil lassen die einzelnen Kapiteln schnell vorüber ziehen. Wer also einen gefühlvollen, zum Nachdenken anregenden und mit geheimnisvollen Geschichten gespickten Roman lesen möchte, ist bei Manati Herz an der richtigen Stelle.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von rewa

Rezensionen von yellowdog:

Am Fluss

Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen von Steven Herrick

Der australische Poet Steven Herrick schreibt in Versform über das Leben von 2 Jungen, die nach dem frühen Tod der Mutter zusammen mit ihrem Vater in einer Kleinstadt in Australien aufwachsen. Erzähler ist Harry, ein Jahr älter als sein Bruder Keith.
Es sind die frühen sechziger Jahre.

Die gewählte Form ist geeignet um mit der nötigen Sensibilität die Lebenssituation zu zeigen.

Steven Herrick konzentriert sich ganz und gar auf die Schilderung des Lebens in der Stadt, er zeigt die äußeren Bedingungen und inneren Emotionen in großer Deutlichkeit.
Man taucht tief ein in die Welt der Jungen.
Harry trauert nicht nur um seine Mutter, sondern auch um seine bewunderte Schulfreundin Linda, die in der Flut ertrank. Auch Harrys Vater ist von der Trauer gewissermaßen so gefangen, dass er seine Jungen frei und tolerant aufwachsen lässt.
So teilt sich die Melancholie des Textes mit einer großen Empathie für die Figuren.

Noch einmal zum Stil: Geschrieben in Versen, ist der Text doch flüssig und einfach zu lesen. Herrick lässt Überflüssiges weg, konzentriert auch auf das Wesentliche und das mit großer Genauigkeit.

By the River, so der Originaltitel, ist ein starker Coming-of-Age-Roman, wie man ihn schon lange nicht mehr gelesen hat. Gut, dass dieses preisgekrönte Buch von 2004 doch noch übersetzt wurde.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von LadyIceTea:

Menschenhandel und jeder könnte es gewesen sein

In eisiger Nacht von Parsons Tony

Max Wolfe wird zu einem grausamen Fund gerufen. Zwölf junge Frauen, aus den unterschiedlichsten Ländern, erfroren in einem Kühllaster. Im LKW finden sich dreizehn Pässe. Lebt die dreizehnte Frau vielleicht noch? Max macht sich auf die Suche und muss sich beeilen, denn jeder könnte es gewesen sein und nicht einmal Max ist sicher.

Tony Parsons glänzt erneut mit seinem spannenden und durchdachten Schreibstil. Er weicht nicht von seiner bekannten Art ab und entwickelt auch in Teil vier seine Figuren stetig weiter. Mir gefällt es immer noch sehr gut, dass Parsons Spannung und auch Fassungslosigkeit oder Nervenkitzel erzeugt, ohne zu sehr ins blutige Detail zu gehen. Er beschreibt die Szenen kurz und knackig, beschreibt auch das Blut und den Schrecken aber er versteift sich nicht darauf und geht schon bald wieder zu den Ermittlungen über. Auch in Teil vier steht das Forensische wieder im Mittelpunkt.
Max Wolfe ist und bleibt ein cooler Hund, der einerseits harter Cop und andererseits liebevoller Vater ist. Doch man merkt langsam, dass ihm sein Job zu schaffen macht und ihm nicht alles so leicht von der Hand geht. Ein menschlicher Zug, den ich wirklich gut finde.
Auch Edie und DCI Whitestone erfahren Entwicklungen, die den Charakteren guttun und die noch weitere spannende Entwicklungen für die Zukunft versprechen.
Der Fall um den Menschenschmuggel war für mich wirklich fesselnd. Auch in dieser vierten Geschichte habe ich bis zum Schluss mitgerätselt, weil ich nicht wusste, wer nun der Täter war und warum. Es gibt so viele Verdächtige und alle haben irgendwie ein Motiv und gleichzeitig auch keins. Parsons legt wieder gekonnt viele falsche Fährten und bringt eine Menge kleiner und großer Fische ins Spiel, die die Geschichte in verschiedenste Richtungen treiben.
„In eisiger Nacht“ ist wirklich wieder eine gelungene Fortsetzung, die mich als Fan wieder überzeugt und mitgerissen hat. Ich kann einen fünften Teil kaum noch erwarten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von LadyIceTea

Rezensionen von begine:

So ist das Leben

In eisiger Nacht von Parsons Tony

Töchter wie wir, heißt der neue Roman von Barbara Kunrath. Es ist für mich der dritte Roman der Autorin, die ich alle gerne gelesen habe. Dieser war wieder besonders gut geschrieben. Mona wird 40 Jahre alt, das ist für die meisten Frauen ein Umbruch. Sie hat einen langweiligen Job, Pech mit den Männern und dann noch eine problematische Beziehung zur Mutter Hella.

Gut das da ihre Freundin Judith ist, die ihr manchmal die Richtung angibt.
Abwechselnd schildert die Autorin aus dem Leben und den Erinnerungen Monas und Hellas.
Nach und nach erfährt man, warum Mona so reagiert, wie sie es tut. Auch Ellen lernt man mit der Zeit besser zu verstehen. Durch Zufall kommen immer mehr Fakten ans Licht.
Barbara Kunrath versteht es mit Bravour den beiden Protagonisten gerecht zu werden.
Ein schöner fesselnder Roman mit interessantem Thema, ohne Schnörkel, aber so wie das Leben eben ist.
Eine empfehlenswerte Lektüre.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Rezensionen von CanYouSeeMe:

Lied der Weite

Lied der Weite von Kent Haruf

Der Schreibstil des Autors ist sehr geradlinig und direkt. Vor Gefühl triefende Beschreibungen findet man in den Büchern von Kent Haruf eher nicht. Die Sätze sind eher kurz gehalten und verlieren sich fast nie in ausschweifenden Ausführungen. Ich persönlich mag diese etwas kargere Art zu schreiben sehr und konnte mich daher sehr schnell mit dem doch eher ungewöhnlichen Schreibstil anfreunden.

Die wörtliche Rede ist nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet, so dass mir hier die Orientierung etwas schwer viel, ich konnte mich daran jedoch auch gut gewöhnen.
Die Kapitel sind aus unterschiedlichen Sichtweisen verfasst, es kommen alle relevante Charaktere zu Wort und somit erlebt der Leser die Geschichte in einem umfassenden Blickwinkel. Zunächst war mir nicht recht klar, wie die Leben der sieben Menschen alle zusammenhängen, mit Verlauf der Handlung haben sich diese aber deutlich miteinander verwoben.
Die Charakterdarstellung geht nicht über das nötige Mindestmaß hinaus, ich konnte mir von allen Personen jedoch ein gutes und deutliches Bild machen.
Der Autor hat es geschafft, sich einem schwierigen Thema sensibel zu nähern und auf beeindruckende und nachhaltige Weise in diesem Roman festzuhalten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von CanYouSeeMe

Rezensionen von yellowdog:

Wendepunkt

Lied der Weite von Kent Haruf

“Töchter wie wir” von Barbara Kunrath ist ein ganz gutes Buch! Da kann man zufrieden sein.

Mona ist mit 40 an einem Wendepunkt, an dem sie feststellt, dass sie mit ihrem Leben unzufrieden ist.
Ihre Mutter Hella ist Witwe und Trinkerin, die auch nicht gerade auf ein erfolgreiches, glückliches Leben zurückblickt.

Beides also unglückliche und unzufriedene Frauen. Nach und nach, in wechselnden Kapiteln mit jeweils Mona oder Hella im Blickpunkt, erfährt man immer mehr von den Gründen und Hintergründen.

Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem man sich die Frage stellt, ob man alte Ressentiments endlich abbauen und auf einer vernünftigen Ebene neu zusammen finden kann.
Das ist für mich das große Thema des Romans.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von KimVi:

Spannender Krimi!

Das Lied der toten Mädchen von Linus Geschke

Der Kölner Journalist Jan Römer bearbeitet gemeinsam mit seiner Kollegin Stefanie Schneider, genannt "Mütze" die Rubrik "Ungelöste Kriminalfälle". Die beiden haben sich dafür entschieden, den Mord an Sonja Risse, die im Herbst 1997 auf dem Wilzenberg erstochen, wie schlafend aufgebahrt und mit einer Spieluhr neben sich, aufgefunden wurde, neu aufzurollen und darüber zu berichten.

Die beiden Journalisten fahren in Sonjas Heimatort und versuchen mehr über die Tote herauszufinden. Schon bald versucht man energisch die Nachforschungen zu stoppen. Plötzlich wird eine weitere Tote gefunden. Neben ihrer Leiche befindet sich ebenfalls eine Spieluhr. Haben Jan und Mütze in ein Wespennest gestochen und den Täter von damals aufgeschreckt?

Nach "Die Lichtung" und "Und am Morgen waren sie tot" ist dies der dritte Band, in dem sich Jan Römer und seine Kollegin Mütze mit alten, ungelösten Kriminalfällen beschäftigen. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man diesen Teil der Reihe auch ohne Vorkenntnisse lesen. Zum besseren Verständnis der privaten Nebenhandlungen und der Weiterentwicklung der Charaktere empfiehlt es sich aber, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Bände der Reihe nach zu lesen. Für den aktuellen Fall sind diese Kenntnisse aber nicht notwendig, denn auch als Quereinsteiger kann man dem Geschehen mühelos folgen.

Das Buch beginnt mit einem düsteren Prolog, der das Interesse an den damaligen Ereignissen weckt. Man fragt sich sofort, was damals wirklich geschehen ist und stellt spontan eigene Theorien auf. Danach lernt man in der Gegenwart die beiden Journalisten kennen. Sie wirken sofort sympathisch und bilden ein eingespieltes Team. Der Autor beschreibt die Protagonisten so lebendig, dass man sich gerne mit den beiden auf Spurensuche begibt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar, sodass man schon nach wenigen Seiten in den Sog der Ereignisse gerät und mit Jan Römer und Mütze mitfiebert.

Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Dadurch hat man zwar mehr Hintergrundinformationen als die beiden Journalisten, kann diese aber nicht richtig ins Verhältnis setzen. Man stellt eigene Vermutungen an, doch Linus Geschke gibt nicht zu viel Preis, sodass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, und deshalb wird die Spannung durchgehend gehalten.

Ich habe mich beim Lesen dieses Kriminalromans ausgesprochen gut und spannend unterhalten. Die Protagonisten wirkten auf mich glaubhaft und lebendig, sodass ich mich ganz auf die Ermittlungen einlassen konnte und ständig eigene Spekulationen angestellt habe, die ich dann wieder über den Haufen werfen musste, um neu anzusetzen. Das macht für mich einen guten Krimi aus und deshalb bekommt dieses Exemplar auf meiner persönlichen Bewertungsskala vier Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Rezensionen von begine:

Spannend und interessant

Die Vergessenen von Ellen Sandberg

Ellen Sandberg ist das Pseudonym von Inge Löhnig, deren Krimis sich gut und interessant lesen. Mit dem Roman „Die Vergessenen“ wird eine besondere schwere Zeit beschrieben.
1944 arbeitet Kathrin Mändler in der Klinik in der behinderte Kinder und auch Erwachsene als nicht lebenswert eingestuft werden.

2013 fragt sich ihre Nichte Vera, ob die Tante an den Morden beteiligt war, die Tante hatte einen Schlaganfall und kann nicht befragt werden.
Manolis Lefteris, ist ein Mann für besondere Aufträge. Er ist hinter Akten her, die bei Kathrin sein sollen.
Der Roman ist spannend und wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her.. Die Vergangenheit ist eine grausame Geschichte, in der die Verursacher nicht zur Verantwortung gezogen werden. Diese Berichte von 1944 lesen sich erschütternd, obwohl ich schon davon wusste. Besonders unfassbar sind dann immer das es so viele Personen gibt, die das richtig fanden.
Ellen Sandberg hat einen wahren Krimi, mir einem Thema, das nicht in Vergessenheit geraten darf, geschrieben. Witzigerweise begegnen wir Kommissar Dühnford, aus den Krimis Inge Löhnigs, hier kurz auf einer Treppe.
Dieser Roman lässt den Leser nicht los.
Er hat eine fesselnde und spannende Atmosphäre.
Eine empfehlenswerte Lektüre.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Rezensionen von Gaby 2707:

Erinnerungen kommen ungefragt

Töchter wie wir von Kunrath Barbara

Monique "Mona" Baumann wird 40. Zeit für einen Rückblick bzw. Ausblick auf die Zukunft. Sie ist unzufrieden in ihrem Job, kündigt ohne zu überlegen. Sie hat seit ihrer Scheidung vor 8 Jahren keine feste Beziehung mehr gehabt, fühlt sich einsam. Das Verhältnis zu ihrer Mutter, einer alkohlkranken, immer noch sehr schönen Frau, die mit sich selbst die meisten Probleme hat, ist sehr angespannt.

Nur ihr Bruder Daniel und ihre beste Freundin Judith geben ihr Halt. Bis sie plötzlich durch ihren Exmann Patrick kennenlernt, der sehr zielstrebig auf Mona zu geht und sich nicht so leicht abweisen lässt. Die kleine Shirin, ein Pferdenarr wie sie selbst, stiehlt sich auch noch in ihr Leben. Und Mona merkt, dass sie eigentlich gar nicht so allein ist, wie sie immer denkt.

Die Lebensgeschichten von Mona und ihrer Mutter Hella werden abwechselnd aus allen möglichen Perspektiven beleuchtet. Beide versuchen auf unterschiedliche Weise ihre Vergangenheit endlich aufzuarbeiten. Dabei kommen immer wieder Sachen ans Licht, die mich Mona und ihre Handlungsweise besser verstehen lassen.

Barbara Kunrath versteht es sehr gut, mich mit der Familiengeschichte Monas zu fesseln. Sie lässt mich nicht nur bei den Gesprächen dabei sein, sondern beschreibt auch sehr anschaulich die Gedanken, die traurigen oder fröhlichen Augenblicke und Ängste von Mutter und Tochter sehr anschaulich und nachvollziehbar.

Da ich in der Nähe von Limburg aufgewachsen bin, kommen immer wieder Szenen zur Sprache, in denen auf das Stadtbild eingegangen wird. Ich hatte das Gefühl, z.B. das kleine Haus, in dem Mona und Judith ihr Frauencafe eröffnen, zu kennen.

Dies ist kein Wohlfühlroman, sondern eher einer, über den man nachdenkt und vielleicht auch mal sein eigenes Leben reflektieren kann. Ich finde ihn absolut lesens- und empfehlenswert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von Vicky:

Kopf vs. Bauch

Töchter wie wir von Kunrath Barbara

Das Cover ist toll gestaltet, es gefällt mir gut und passt außerdem auch wunderbar in die Optik der anderen Bände dieser Reihe.

'Liebe vs. Vernunft' ist bereits der zehnte Band der Buchserie 'Die Chroniken der Seelenwächter' von Nicole Böhm – ich kann es nach wie vor nicht fassen dass es bereits so viele gibt - unglaublich! Unter 'Was bisher geschah' gibt es wie immer eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse wodurch man sich einfach und schnell wieder in die Geschichte rund um die Seelenwächter, Jess und Jaydee einfindet - das finde ich sehr gut und vor allem hilfreich wenn man einige Zeit nichts mit der Welt der Seelenwächter zu tun hatte!

Dieser Teil umfasst siebzehn Kapiteln, diese sind aus Sicht von verschiedenen Personen geschrieben.

Hauptsächlich berichten Jaydee und Jess aber zwischendurch reihen sich auch immer wieder Kapitel von und mit anderen Personen in das Buch ein. Die Kapitel fliegen nur so dahin, die Geschichte ist sehr spannend. Ehe man sich’s versieht hat man bereits wieder das Ende des Bandes erreicht und lässt einen sofort den nächsten herbeisehnen.

Zum 'Bonusmaterial': Die Vorschau auf den nächsten Band macht wie immer Lust sofort weiterzulesen! Die Bilder der Charaktere, es werden am Ende zwei 'neue' besprochen, sind gut gelungen, diese gefallen mir wieder sehr und sind außerdem interessant :-) Durch die 'Besprechung' erfährt man außerdem noch mehr Details über diese Figuren, welche in der Geschichte so nicht vorkommen.

Fazit: ACHTUNG - Nicole Böhm erzeugt mit ihren Seelenwächtern absolute Suchtgefahr!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky