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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Männer unter sich

Die Herzen der Männer von Nickolas Butler


Shotgun Lovesongs war schon ein guter Roman von Nickolas Butler.
In dem Roman „Die Herzen der Männer“ befasst sich der Autor hauptsächlich mit Männern. Es fängt in einem Pfadfinderlager an. Der 13jährige Nelson
hat keine Freunde und wird von den anderen Jungen auch noch gemein gemobbt. Von seinem Großvater hat er eine Trompete, da wird er in der Truppe der Trompeter.

Der einzige Junge der Nelson wie ein Freund ist, ist Jonathan.
In dem Roman zeigt der Roman, wie Kriege die Männer belasten. Nelsons Vater ein Trauma aus den 2. Weltkrieg mitbringt. Nelson selber macht den Vietnamkrieg mit. Dann lernen wir Jonathans Sohn Trevor kennen und dann ist Trevors Sohn Thomas schon 16 Jahre alt. Von den Männern lesen wir immer in Rückblenden. So erleben wir 3 Generationen mit ihren vielen Kriegen, an denen die USA beteiligt waren. Der Roman zeigt den Rückgang des Pfadfindergedanken. So richtig warm konnte ich mit diesem Roman nicht werden. Am Ende zog sich die Geschichte etwas. Trotzdem war der Roman nicht schlecht geschrieben, teilweise sogar sehr gut, aber vielleicht etwas zu lang.
Trotzdem lesenswert-

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Rezensionen von Cyrana:

Die Macht der Musik

Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie von Joyce Rachel

Wir schreiben das Jahr 1988. Mister Frank führt einen kleinen Plattenladen in der Unity Street. Die Straße ist klein und neben seinem Laden gibt es noch das Tattoo Studio von Maud, den polnischen Bäckerladen von Mister Nowak, den Devotionalienladen von Father Antony und das Beerdigungssinstitut der Williamsbrüder, in 5.

Generation in der Familie. Man hilft sich gegenseitig oder geht auf ein Bier in den Pub. Ganz in der Nähe gibt es eine modernere Einkaufsstraße. Eine Baufirma versucht die Grundstücke aufzukaufen, doch die Bewohner wehren sich dagegen.
Frank weigert sich, cds oder Kassetten zu verkaufen. Er verkauft nur Schallplatten und hat für jeden Kunden die passende Musik, auch wenn diese eine ganz andere Musikrichtung wollten. Bisher hat er diese Musik bei jedem "erhören" können. Bis eines Tages eine Frau in einem grünen Mantel vor seinem Mantel in Ohnmacht fällt. Ilse Brauchmann, eine Deutsche. Und Frank hört bei ihr keine Musik, er kann nicht auf Anhieb sagen, was ihr gefällt und das - und nicht nur das - verstört ihn.
Dieses Buch ist eine Hommage an Schallplatten, gute Musik mit einer Botschaft (ob nun Klassik, Jazz, Funk, Punk oder was auch immer) und an die Freundschaft und den Zusammenhalt. Es empfiehlt sich schon bei der Lektüre die Lieder zu hören, so ist der Eindruck noch größer. Aber auch so gelingt es Rachel Joyce mit ihrem Schreibstil und ihrer Geschichte ein wunderbares Kopfkino zu erzeugen. Interessante Charaktere, die in keine Schublade passen und gerade dadurch so liebenswürdig sind. Ein Buch, das das Lesen mit Musik verbindet.

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Rezensionen von begine:

Berührend

Eine Insel zwischen Himmel und Meer von Lauren Wolk

Lauren Wolk konnte mich mit ihrem Jugendroman „Die Insel zwischen Himmel und Meer“ begeistern. Schon das Cover ist bunt und ansprechend. Die Autorin schreibt emotional und liebevoll.
Der Roman spielt auf einer Inselgruppe in Amerika. Auf einer ziemlich kleinen Insel lebt Osh, da wird ein kleines Boot mit einem Säugling angetrieben.

Weil sie so laut und viel schreit nennt er sie Crow. Zusammen mit Miss Maggie von der Nachbarinsel zieht er sie auf. Sie ist ein aufgewecktes Kind, das leider von den anderen Inselbewohnern gemieden wird. Als sie 12 Jahre alt wird, möchte sie wissen, wo sie herkommt. Es beginnt eine aufregende Suche und was sie herausfinden ist traurig und wertvoll für Crow. Die drei erleben eine gefährliche Zeit. Die Personen sind interessant beschrieben. Wie sie auf den Inseln leben und überleben kann der Leser bildhaft miterleben.
Der Roman ist beeindruckend schön und poetisch. Er ist nicht nur für die Jugend ein Lesegenuss, sondern auch für ältere Semester, einfach berührend.

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Rezensionen von heinoko:

Ein Buch wie eine Gemäldegalerie

Die letzte Borgia von Sarah Dunant


Ich fühlte mich beim Lesen des Buches wie die Besucherin eines Museums mit historischen Gemälden, mit geschönten oder entlarvenden Konterfeis sich bedeutend fühlender Persönlichkeiten. Ich sah die Gemälde an und ging weiter – und nichts davon berührte mich. Zwar bewunderte ich die Kunst des Malers, aber von den Personen erfuhr ich nur Äußerlichkeiten.

Ich erfuhr vom modischen Schnitt geschlitzter Ärmeln vielleicht etwas oder ich sah feinste lederne Handschuhe für feingliedrige Hände vor mir. Doch die Menschen, ihre innersten Beweggründe, ihre Sehnsüchte und Träume, ihre wahren Gefühle blieben mir lesend verborgen.

Erzählt wird uns vom schillernden Leben der Lucrezia Borgia, der unehelichen Tochter des Papst Alexander. Auch wenn der Fokus auf Lucrezia liegt, so holt doch Sarah Dunant erzählend weit aus, um die Komplexität der Familienverbandelungen der Borgias einigermaßen transparent zu machen. Macht und Habgier, Intrigen, Gerüchte, Mord und Orgien, aber auch Schönheit und Liebe – nichts wird ausgespart in diesem farbigen mittelalterlichen Bilderbogen. Lebendig geschrieben, fesselnd erzählt. Aber mich nicht wirklich berührend.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Jana, 9 Jahre aus Aurach,

Ein Fall für Kitti Krimi - Der Schaurige Schnurrbart von Kate Pankhurst

Das Buch war sehr cool, weil zwischen dem Text viele Bilder waren, und es war wieder sehr spannend zu lesen!

Es handelt um einen Jugend-Detektivwettbewerb. Zwei bereits erwachsene Detektive spielen einen Überraschungsfall vor, der von den Jugend-Detektiven gelöst werden soll.

Kitti Krimi ist die Hauptperson in diesem Buch.

Sie und ihre beiden Freundinnen Mona und Holli wollen den Wettbewerb unbedingt gewinnen. Zu gewinnen gibt es den schaurigen Schnurrbart. Er ist schwer, aus Gold und glitzert in voller Pracht.

Die Freundinnen lösen die Aufgaben und gewinnen schlussendlich den heißbegehrten Preis.

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Phylis (9) und Niclas (11) aus Rietz:

Kitti, Mona und Holli sind das Detektiv-Team "Spürnasen", die den Nachwuchspreis für Spitzenschnüffler gewinnen wollen. Aber es schaut schlecht für sie aus. Erst verlieren sie einen Bewerb nach dem anderen, und dann wird auch noch der berühmte Preis, nämlich der schaurige Schnurrbart, gestohlen. Die Mädchen sind nun noch unkonzentrierter für den Wettkampf, weil sie den Bart finden wollen. Sie lösen den Fall und gewinnen am Ende sogar den Nachwuchspreis!

Phylis: Ich finde das Buch ganz nett. Es ist etwas spannend, aber nicht zu sehr. Die vielen Absätze sind sehr angenehm, aber manchmal ist da so eine zittrige Schrift, die ich ohne Hilfe nur schwer lesen konnte, zum Glück aber sehr selten!

Niclas: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist nett und lustig. Krimi - naja, für junge Kinder vielleicht, für mich sehr unterhaltsam, aber nicht besonders spannend. Trotzdem ein sehr tolles Buch!

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Julie, 8 Jahre aus Bruck:

Das Buch handelt von Kitti Krimi, die zusammen mit ihren Freundinnen Mona und Holly als Spürnasen spannende Krimi-Fälle löst. Sie wollen an einem Wettbewerb für Junior- Detektive teilnehmen und den "Schaurigen Schnurrbart" gewinnen. Doch während des Wettbewerbs wird der "Schaurige Schnurrbart" aus der Vitrine geklaut und der ganze Wettbewerb ist in Gefahr! Die Spürnasen beginnen zu ermitteln. Sie versuchen den Fall zu lösen und den Wettbewerb zu retten ...

Obwohl ich nicht so gerne Krimis lese, fand ich das Buch spannend und lustig geschrieben.

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Rezensionen von Rasputin:

Anders als erwartet!

Origin von Brown Dan

Ich war absolut positiv überrascht, wie man in einem Buch die technische Zukunft mit künstlerischer Vergangenheit in Einklang bringen kann.
Dan Brown ist für mich immer wieder lesenswert, da es sich um eine oft verworrene Symbolik handelt, die Schritt für Schritt dem Leser klar dargelegt wird. und das Ganze natürlich hoch spannend.

In diesem Buch geht der Autor einen Schritt weiter und bindet die Zukunft in Form von künstlicher Intelligenz ins Geschehen ein.
Ich finde dieses Buch Besser als Illuminati, Das verlorene Symbol und Inferno, mindestens gleichwertig mit Sakrileg und nicht vergleichbar mit Diabolus.

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Rezensionen von Caroline :

Eine gelungene Kombination aus Geschichte und Cover

Animant Crumbs Staubchronik von Lin Rina

Mit ihren 19 Jahren sollte Animant schon verheiratet sein, aber sie wehrt sich sehr erfolgreich gegen die Verkupplungsversuche ihrer Mutter. Bei gesellschaftlichen Anlässen zieht sie meist ein Buch hervor und liest einfach. Ziemlich unhöflich, aber mit Tanz und sinnlosen Gesprächen kann Animant nichts anfangen.

Als ihr Onkel zu Besuch kommt und über ein Problem in der Bibliothek spricht, scheint Animants Stunde gekommen zu sein. Sie soll nach London, um dort die Assistentin des Bibliothekars zu werden. Zwar nur für einen Monat, aber sie nimmt sich vor, die Zeit zu genießen und viel zu lernen.

Der erste Tag in der wundervollen Bücherei wird zum Albtraum, denn der Leiter Mr. Reed bringt Animant fast zum Verzweifeln. Seine Anweisungen sind ungenau und ständig kritisiert er ihr langsames Arbeiten. Damit fordert er aber die junge Frau heraus und sie beschließt gegen alle Erwartungen anzukämpfen und durchzuhalten.

Wie hat es mir gefallen?

Dies war mein erstes Buch vom Drachenmond-Verlag. Ich danke meiner Freundin Sabine, die mir das Buch zu Weihnachten geschenkt hat. Sie hat sehr guten Geschmack bei der Auswahl bewiesen.

Die Geschichte spielt im England Ende des 19. Jahrhunderts. Animant lebt mit ihren Eltern, in einem sehr behüteten Elternhaus. Sie liebt ihren Lesesessel, versinkt gerne in Büchern. Sie ist niemals einsam obwohl sie oft alleine ist.

Als sie in London eintrifft und die Royal University Library betritt, glaubt sie sich im Himmel. Da dieser Ort den Männern vorbehalten ist, wird sie anfangs von den Studenten misstrauisch beäugt. Ihr Arbeitsalltag gestaltet sich anfangs schwierig, denn für Animant ist alles neu und ihr Chef Mr. Reed macht es ihr nicht gerade leicht. Er ist mürrisch und unhöflich. Ganz im Gegensatz zu Mr. Boyle, der über tadellose Manieren verfügt. Er findet ihr Neugier und Wissensdurst äußerst attraktiv und zeigt ihr sogar ein Luftschiff aus der Nähe. Ein Treffen auf einer großen Gesellschaft verläuft ebenso harmonisch und Animant glaubt schon ein paar Schmetterlinge in ihrem Bauch zu fühlen.

Ihr bisheriges Leben beschränkt sich völlig auf ihre Familie und vor allem ihre Bücher. All die Erlebnisse, Gefühle kennt sie nur vom Lesen und nun macht sie die Erfahrungen hautnah. Jeden Tag erlebt sie was neues, lernt neue Menschen kennen und überdenkt ihre bisherige Einstellung. In den Tagen und Wochen in London verändert sie sich. Die Erfahrungen machen aus ihr einen neuen Menschen.

Ihre ständigen Streitereien mit Mr. Reed sind äußerst amüsant zu lesen. Er lässt weder sie noch andere Menschen sehr nah an sich heran. Nur ganz langsam darf Animant hinter seine Maske schauen, die er nur ganz kurz fallen lässt. Was sie dort erkennen kann, gefällt ihr und sie wünscht sie mehr davon. Das lässt er jedoch nicht zu und so bleibt Animant nichts anderes übrig, als ihm ständig die Stirn zu bieten.

Neben den zwei Hauptfiguren Animant Crumb und Mr. Reed spielen vor allem Animants Tante und ihre Eltern eine größere Rolle. Ihr Bruder Henry braucht auch ihre Hilfe, um ein Problem zu lösen. Zusätzlich findet Animant noch eine ungewöhnliche Freundin. So ergibt sich eine gelungene Geschichte in historischem Ambiente.

Einen Kritikpunkt möchte ich jedoch anbringen. Schon im Klappentext wird eine ominöse mechanische Suchmaschine angekündigt. Diese kommt auch vor, hat jedoch nicht den Stellenwert, den ich mir erhofft und erwünscht habe.

Insgesamt jedoch ist das Buch sehr gelungen, denn mir gefielen vor allem die Figuren, ihre Veränderungen, ihr Wachsen und natürlich auch das Setting. Besonderes Augenmerk legt die Autorin auch auf die Rolle der Frau in der damaligen Zeit. Frauen aus gutem Hause arbeiteten nicht. Ihnen wurde angeraten eine gute Partie zu machen, Kinder zu bekommen und den Haushalt zu führen. Wie langweilig und vor allem wie deprimierend. Die ersten Universitäten für Frauen öffneten ihre Pforten. Zwar hatten diese noch keinen Zugang zu den großen Bibliotheken aber ein Weg wurde geebnet. Das war eindeutig ein sehr spannender und informativer Teil.

Besonders erwähnen möchte ich dieses Mal auch noch, das wunderschön gestaltete Cover. Die Silhouette der Frau in welcher sich die Bücherregale finden ist so unglaublich passend. Das Bild vervollständigt das Buch und wertet es noch zusätzlich auf.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von i.weilharter@ais-jugend.at:

Roman mit Spannungsgarantie!

Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Hannah Tinti

Das ist eine super-spannende Geschichte!
Am Anfang wirkt der Plot vielleicht etwas schleppend aber spätestens als Hawleys Biographie anhand seiner 12 Kugeln, die er im Lauf seiner kriminellen Karriere abkriegt, geschildert wird, wird's richtig spannend.
Eine geniale Idee, was den Aufbau des Buches betrifft und auch genial in der Umsetzung, in der Sprache, in den Formulierungen.

Man möchte das Buch gar nicht mehr weglegen.
Die Autorin versteht es, mit ihrer Sprache den Leser/ die Leserin in den Bann zu ziehen.
Wir bekommen so etwas wie den modernen "Wilden Westen" veranschaulicht und Tinti schildert das so intensiv und real, dass einem die Gänsehaut über den Rücken läuft!
Einfach großartig geschrieben!

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Rezensionen von yellowdog:

Leerstellen im Leben

Olga von Bernhard Schlink

Olga ist ein intelligentes Mädchen aus Schlesien, das etwas anders ist als die anderen. Leider sterben ihre Eltern früh.
Da sie in Armut aufwächst, gibt es nicht viele Möglichkeiten.
Dann gibt es auch noch eine weitere wichtige Figur: Herbert. Auch er ist ein begabter Mensch. Die beiden freunden sich an, werden ein Paar.

Der Stil ist typisch für Bernhard Schlink.
Kennzeichnend ist ein ruhiger, sachlich wirkender Erzählton, der dennoch nicht ohne Emotionen gehalten ist. Im Gegenteil!

Die konzentrierte Sprache ermöglich, viel Handlung ökonomisch auf geringen Raum zu bringen. Das fällt insbesondere bei Herbert Kriegseinsätzen und Reisen, z.B. zur Arktis, auf.

Auffällig und selten in der deutschen Literatur sind die Schilderungen der Kämpfe gegen die Herero in Deutsch-Südwestafrika. Das ist bis heute ein Thema. Die Nachfahren der wenig Überlebenden dieses Völkermordes verklagten Deutschland erst vor kurzem.

Die Geschichte geht weiter, zeigt Olga schweres Leben auch während und nach dem Krieg.
Ihre Lebensgeschichte wird schließlich vom Icherzähler der Geschichte gekreuzt und anhand von Briefen aufgearbeitet.
Ein wirklich gutes Buch, dass die Leerstellen im Leben der Menschen zeigt!

Ich habe Olga als Hörbuch gehört, gelesen wurde es von Burkhard Klausner, den ich für einen der besten Sprecher für zeitgenössische Romane halte.

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Rezensionen von Vicky:

Lif's good

Die Braut von Claudia Rinke

Das Cover ist zwar einfach gehalten passt aber sehr gut zum Buch und dessen Thematik. Die Inhaltsangabe weckte sofort mein Interesse, vor allem da dieses Thema doch recht aktuell ist. Unter 'Das Buch' gibt es eine sehr kurze Inhaltsangabe, diese verspricht eine mitreißende Geschichte über Liebe, Freundschaft, Religion und falsche Versprechungen - durch diesen Satz ging ich mit großen Erwartungen an das Buch heran.

Ich wollte immer schon mal wissen wie man in diese Kreise hineingerät. Wie man sich dazu entschließt ein relativ sicheres europäisches Land zu verlassen bzw. alles bekannte hinter sich zu lassen um sich in ein gefährliches Land zu begeben. Meine Erwartungen wurden definitiv nicht enttäuscht!


Die Geschichte gliedert sich in drei Teile mit jeweils mehreren kurzen Kapiteln. Die recht kurzen Kapiteln gefallen mir denn so kommt man beim Lesen gut und schnell voran. Einzig der letzten Teil, wo es um das Leben in Raqqa und die Rückkehr geht sind mir persönlich etwas zu kurz gestaltet. Andererseits ist hier aber der Fokus darauf gelegt, wie man überhaupt dazu kommt sich zu entschließen dorthin zu gehen - also ziehe ich deswegen keinen Stern ab sondern hoffe auf eine Fortsetzung.


Fazit: Die Autorin-Beschreibung am Anfang des Buches wurde definitiv bestätigt, ihr Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Ein gutes und empfehlenswertes Jugendbuch, welches gleichzeitig auch irgendwie beunruhigend ist!

Ich möchte mit dem Zitat aus dem Buch enden: I was looking for love in all the wrong places...

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