Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Rebecca1493:
Gefühlvoller New-Adult-Roman
Ein Träumchen – anders kann ich meine Begeisterung über das Cover nicht in Worte fassen. Es passt einfach zum Genre und zum Inhalt der Geschichte. Titelbildliebe auf den ersten Blick könnte man sagen, daran führt in der Buchhandlung kein Weg vorbei!
Durch ihren ersten Roman, der allerdings in einem ganz anderen Bereich (nämlich der romantischen Fantasy) beheimatet ist, wurde ich auf die Autorin Isabell May aufmerksam.
Dadurch fiel mir beim Durchstöbern des neuen Bastei Lübbe Programms für das Jahr 2018 ihr Name direkt ins Auge und nach einem kurzen Überfliegen der Inhaltsangabe war für mich klar, dass ich die Geschichte unbedingt würde lesen müssen. New-Adult-Romane sind einfach mein Ding.
Was den Schreibstil anbelangt konnte mich Isabell von ihrem Talent durchaus überzeugen. Die Dialoge wirkten stimmig auf mich und ich kam auch sonst nie durch umständliche Formulierungen ins Stolpern. Dadurch wurde mir der Einstieg in das Buch sehr erleichtert. Gut gefallen hat mir auch, dass man zu Beginn nicht durch eine Flut von Namen überfordert wurde, wie das bei vielen Geschichten diesen Genres der Fall ist, sondern schrittweise die für die weitere Handlung wichtigen Personen eingeführt wurden.
Interessant fand ich auch die Wahl der im Mittelpunkt stehenden Themen, die den beiden Hauptprotagonisten Violet und Aiden beträchtliche Probleme bereitet haben, aber an dieser Stelle natürlich nicht verraten möchte. Allerdings muss ich sagen, dass ich den Umgang mit ihren Sorgen und Nöten nicht immer nachvollziehen konnte und es mir stellenweise einfach zu viel Drama um „Nichts“ war, aber jeder geht ja mit seinen Problemen anders um. Vermutlich war das aber auch der Grund, warum ich einige sehr abrupte Stimmungsschwankungen sowohl auf Aidens als auch Violets Seite nicht verstehen konnte.
Besonders Violet hat es mir angetan, da ich viele ihrer Charaktereigenschaften auch an mir selbst wiederentdecken konnte. Vor allem ihre Backleidenschaft um sich zu entspannen konnte ich sehr gut nachempfinden, auch wenn ich nur halb so viel Glitzer und Einhorndekoration verwende. Ebenso ist mir der Nebencharakter Dorian (sehr schöner Name wie ich finde) im Verlauf der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen – sein Lieblingswort „Hühnchen“ wird mich ab jetzt immer an dieses Buch erinnern. Hühnchen werdet ihr euch fragen. Um zu verstehen, was es damit auf sich hat, müsst ihr wohl dieses gefühlvolle New-Adult-Debüt der lieben Isabell lesen.
Fazit: Trotz nicht immer nachvollziehbarer Stimmungsschwankungen der Protagonisten, kann ich dieses Buch jedem New-Adult-Roman-Liebhaber nur wärmstens ans Herz legen.
Rezensionen von Pink Anemone:
Gelungene Fortsetzung der viktorianischen Krimi-Reihe. Rationale Ermittlerarbeit trifft auf Mystik - witzig, spannend u. temporeich.
Der Fluch von Pendle Hill von Oscar de Muriel
Dies ist der 2. Teil der viktorianischen Krimi-Reihe "Frey & McGray" und man kann diesen Teil durchaus auch unabhängig vom 1. Teil "Die Schatten von Edinburgh" lesen. Um die ganzen Zusammenhänge verstehen und so mancher Handlung folgen zu können, ist es jedoch durchaus von Vorteil zuvor den ersten Teil zu lesen.
Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …(Klappentext)
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"1624 - 31. Okober / >>Zieh die Vorhänge auf<<, befahl Lord Ambrose, nach Luft ringend vor Anstrengung. >>Ich muss sehen, wie sie sterben.<< (Seite 9 - Anfang)
Und in diesem Jahr begann die verhängnisvolle Geschichte der Familie Ardglass, welche im Jahre 1889 ihren grausamen Höhepunkt erreichte.
Der Sohn von Lady Ardglass, Lord Joel Ardglass, ist dem Wahnsinn verfallen und fristet sein Dasein in der Irrenanstalt in Edinburgh.
Eines Nachts ermordet er auf bestialische Weise eine Krankenschwester und flüchtet. Zuvor wurde er beobachtet, als er mit einer Mitpatientin ein Gespräch führte.
Das Unglaubliche daran - diese sprach seit Jahren kein Wort mehr.
Das Schicksalhafte - sie ist die Schwester von Inspector McGray.
Der wahnsinnige Lord scheint auf einer Mission zu sein und hinterlässt auf seiner Flucht eine Spur der Verwüstung, die bis nach Lancashire führt. Immer knapp auf seinen Fersen das Ermittler-Duo Inspector McGray und Inspector Frey, denen bei der Verfolgung immerzu der Glaube an Hexen und schwarze Magie unterkommen.
Können die beiden den Wahnsinnigen stoppen und was verbirgt sich wirklich hinter dieser schwarzen Magie, die nun sie zu verfolgen scheint? (persönliche Inhaltsangabe)
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Mit Inspector Frey und Inspector McGray begleitet der Leser ein sehr ungleiches Ermittlerpaar, die mich irgendwie an Bud Spencer und Terence Hill erinnern, jedoch ohne dem ganzen "Haudrauf".
Inspector Ian Frey - höflich, kultiviert, ehemaliger Oxfordstudent, durch ein großzügiges Erbe finanziell unabhängig und ein britischer Gentleman durch und durch. Frey wurde vor einem Jahr nach Edinburgh versetzt, "Edin-Blöd-Burgh" wie er es nennt, und muss sich mit dem weniger kultivierten Schotten Inspector McGray als Partner rumschlagen.
Inspector Adolphus McGray - ursprünglich ebenfalls aus gutem Hause, jedoch inklusive Familientragödie und alles andere als kultiviert und feinzüngig. Ein typischer Schotte eben - direkt, laut und ungehobelt. Außerdem ist er dem Mystischem sehr angetan und hat die "Kommission zur Aufklärung ungelöster Fälle mit mutmaßlichen Bezug zu Sonderbarem und Geisterhaftem" gegründet.
Für ihn ist dieser Fall daher mehr als nur interessant und im Verlauf legt er eine wahre Besessenheit an den Tag, als wäre er selbst verhext worden. Zudem ist dies für ihn ein sehr persönlicher Fall, da er der Meinung ist, durch dessen Aufklärung findet er einen Zugang zu seiner Schwester.
Dass er dabei mit dem "Londoner Mädchen" Frey zusammenarbeiten muss, der ihn immerzu ins Gewissen redet und jedes Mal bei unangenehmen Gerüchen droht in Ohnmacht zu fallen, begeistert ihn auch nicht wirklich.
Diese beiden können irgendwie nicht mit, aber auch nicht ohne einander und liefern sich immer wieder heftige Wortgefechte, die einen schmunzeln und manchmal gar laut auflachen lassen. Also trockener und derber britischer Humor inklusive.
">>Och, hören Sie doch auf! Sie hören sich ja an wie ein Pfau, dem die Eier gequetscht werden.<<
>>Wenn Sie dies mit solcher Überzeugung behaupten, müssen Sie schon eine Menge Vogelhoden in der Hand gehabt haben!<< (Seite 97)
Wie auch schon im 1. Teil trifft hier rationale Ermittlerarbeit auf Mystik und gibt dem Ganzen einen ganz speziellen Touch, der sich von anderen historischen Krimis abhebt.
Der Schreibstil ist flüssig und die Wortwahl etwas der damaligen Zeit angepasst, ohne jedoch altbacken zu wirken, sondern dem Krimi Authentizität verleiht. Zudem ist dieser 2. Teil wesentlich temporeicher und beinhaltet eine Wendung nach der anderen. Als Leser hat man das Gefühl, als wäre man selbst an dieser Jagd nach Lord Ardglass und den Hexen beteiligt. Es bleibt kaum Zeit zu verschnaufen.
Hier läuft es einem außerdem nicht nur einmal kalt über den Rücken, was vor allem der bildhaften Sprache geschuldet ist.
"Das sie auf dem Rücken gelegen hätte, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Zwar lag sie mit dem Gesicht nach oben, doch war ihre Wirbelsäule grausam deformiert und schauerreich gewölbt - ihre Brust schwebte in der Luft, während ihr Gewicht auf ihren Hüften und Schultern ruhte. Kein menschlicher Rücken konnte sich so verbiegen, ohne dass Wirbel dabei gebrochen wären." (Seite 43)
Manchmal war es, bezüglich der Jagd, jedoch zu viel des Guten. Diese scheint irgendwie so gar kein Ende nehmen zu wollen und ich ertappte mich dabei, bei einer neuerlichen Wendung mit den Augen zu rollen und zu denken: "Jetzt ist aber auch mal gut mit dem Hin- und Her-Gerenne."
Das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau, denn das Ende enthält eine überraschende Auflösung und alles Gerenne und Jagen hatte durchaus Sinn - meistens zumindest.
Das Interessante an diesem Krimi ist jedoch, dass die Hexenprozesse von Pendle Hill tatsächlich stattgefunden haben und der Autor den Krimi darauf aufgebaut hat.
Ebenso die sich um Hexen rankenden Sagen und Legenden der englischen Hexen wurden darin aufgenommen.
Im Nachwort erhält man weitere Informationen zur Entstehung dieses Krimis. Bei Oscar de Muriel lohnt es sich also auch die Anmerkungen des Autors zu lesen.
Fazit:
Auch der 2. Teil der "Frey & McGray"-Reihe konnte mich gut unterhalten.
Ich schmunzelte, lachte, kaute vor Spannung den ein oder anderen Nagel ab und musste bei der Jagd mehrmals selbst erst zu Atem kommen. Ein viktorianischer Krimi, der einem also regelrecht mitreißt.
Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung und ich hoffe, dass es noch viele weitere Teile geben wird.
© Pink Anemone
Rezensionen von yellowdog:
Kriegsgefangen in den USA
Ein mögliches Leben von Köhler Hannes
Es ist offensichtlich, dass der deutsche Autor Hannes Köhler für seinen Roman “Ein mögliches Leben” intensiv recherchiert hat und dadurch einen Roman zu dem Thema Deutsche Kriegsgefangene in den USA vorlegen kann. Ich habe bisher noch kein Buch mit dem Thema deutsche Kriegsgefangene 1944 gelesen, das in Texas angesiedelt ist.
Es funktioniert gut, das Thema exemplarisch an einer Person abzuhandeln. Franz Schneider war ein ca. 20jähriger Soldat, als er in Kriegsgefangenschaft nach Texas kommt.
Erzählt wird in verschiedenen Zeitabschnitten, die manchmal rasch und überraschend wechseln.
In Camp Hearne lernt Franz Paul kennen, der in Deutschland geboren, aber in den USA aufgewachsen ist und mit dem ihm bald eine tiefe Freundschaft verbindet, und dann Wilma, Pauls Schwester. Gefährlich wird es für Paul und Franz, als es im Camp Auseinandersetzungen zwischen den Gefangenen kommt. Schließlich wird Franz in ein anderes Lager nach Utah verlegt. Hier ändert sich für Paul alles.
Mich irritierte, dass der im Klappentext erwähnte Enkel Martin selbst eigentlich keine besonders wichtige Rolle in der Handlung einnimmt. Da weist der Verlag den Leser in eine falsche Richtung. Doch immerhin begleitet Martin seinen Großvater in der Jetztzeit in die USA zu den Schauplätzen, zuerst dem Camp Hearne. Somit nimmt Martin Teil der Position des Lesers ein, der mehr erfahren möchte über die Vergangenheit. Darüber hinaus dient er als Gesprächspartner für Franz, dem es dadurch gelingt, noch besser seine Erinnerungen zu reflektieren.
Mehr und mehr erfährt man so von Franz und den prägenden Erfahrungen, die er machte.
Das dem Buch vorangestellte Zitat von Ernest Hemingway passt.
“I suppose if a man has something once, always something of it remains.”
Rezensionen von yellowdog:
Notizen
Süden und Westen von Joan Didion
Joan Didion gilt zu Recht als eine bedeutende US-amerikanische Autorin, da ihre Reportagen wirklich ein Stück Amerika zeigen. Dazu gehören diese Notizen auch, die aus den siebziger Jahren stammen und bisher unveröffentlicht waren.
Ein (kurzer) Teil sind Kalifornische Notizen). Doch zunächst gibt es Reisenotizen.
Didion beschreibt ihre Reise in den amerikanischen Süden im Jahr 1970. Ihre Route führt sie durch Louisiana, Mississippi, Alabama. Als Frau aus Kalifornien erlebt sie den Süden als konservativ, eigenwillig und ihr fremd. Das besondere an diesen Notizen ist, dass Joan Didion genau beobachtet. Sie sieht auch das nicht offensichtliche und aus ihren Gesprächen mit den Menschen der Umgebung kann man viel schließen. Erwähnenswert ist, dass sie nicht direkt urteilt, außer in ihren lakonischen Bemerkungen natürlich. Die Lakonie kennzeichnet ihren Stil und übt auch heute noch einen Lese-Reiz aus.
Nicht unerwähnt bleiben soll das interessante und erhellende Nachwort.
Rezensionen von begine:
Nostalgie
Die Gewitterschwimmerin von Franziska Hauser
In dem Roman „Die Gewitterschwimmerin“ schildert die Autorin Franziska Hauser, die letzten hundert Jahre der Familie Hirsch.
Die eigensinnige Tamara Hirsch erzählt von ihrer Familie. Eine Familie die durch die deutsche Politik geprägt ist. Da gibt es Künstler und Untergrundkämpfer und noch einige mehr.
Sie sind alle ziemlich unkonventionell und exzentrisch.
Friedrich Hirsch ist ihr Großvater, er hat den ersten Weltkrieg mitgemacht, er ist Jude, Sozialist und Professor, und er wird in der DDR 100 Jahre alt.
Tamara selber hat zwei Kinder und ist etwas chaotisch. Und sie ist es, die bei Gewitter schwimmen geht, sollte man nicht nachmachen.
Die Erzählungen fliegen zwischen den Zeiten und Personen immer wieder hin und her, da heißt es aufpassen. Meist haben die Kapitel Das Datum als Überschrift.
Am Anfang bereitete mir die Erzählweise, ein paar Probleme, aber schnell ändert sich das und ich konnte dem Verlauf dann doch gut folgen und ich habe interessiert weiter gelesen.
Der Roman ist vielseitig mit viele Themen und einigen Abgründen.
Eine Familie, mit Höhen und Tiefen, die in der DDR und teilweise für die DDR lebte.
Rezensionen von begine:
Tulpenwährung
Tulpengold von Eva Völler
Tulpengold ist ein prima historischer Roman von Eva Völler. Von ihr habe ich schon einige nette Romane gelesen.
Unter ihrem Pseudonym Charlotte Thomas habe ich alle 8 Roman, die alle in Italien spielten, gerne gelesen und stehen in meinem Regal. Als ich diesen Titel von Eva Völler sah, musste ich gleich zugreifen.
Tulpengold ist in Amsterdam 1636 angelegt und beschreibt die Zeit als Tulpenzwiebeln als Zahlmittel galten, so ähnlich wie Aktien.
Ein Mitwirkender ist Rembrandt. Der Maler wird streitbar und exzentrisch geschildert, was seine Kunst nicht schmälert. Sein neuer Lehrling Pieter ist der Hauptprotagonist, ein talentierter 17jährige Junge und auch noch klug. Sonst ist er ein Sonderling,der sich mit mathematischen Formeln beschäftigt. Die Figur Pieter ist mir sympathisch, wenn er mir ab und an auch etwas zu naiv vorkommt.
Interessant ist die allgemeine Lage der Lehrlinge geschildert. Da gibt es leicht Kopfnüsse und auch öfter mal die Prügelstrafe.
Die Autorin lässt noch ein paar Morde geschehen, es wird aufregend. Rembrandt ist verdächtig und Pieter will den Mörder finden. Das ist besonders, wie er mit mathematischen Formeln die Mörder ermitteln will.
Dieser Roman ist fesselnd und packend. Der Stil ist locker und besticht durch viel Potential. Eva Völler hat mich wieder überzeugt, ich werde weitere historische Kriminalromane von ihr lesen
Das Nachwort der Autorin war wunderbar informativ und beendete den Roman noch richtig.
Rezensionen von begine:
Tapfere Polly von der Venus
Die Rache der Polly McClusky,2 Audio-CD, 2 MP3 von Jordan Harper
Der Thriller „Die Rache der Polly McClisky“ von unkonventionell, fängt gleich hart an.
Sascha Rotermund, als Sprecher des Hörbuchs, bringt mit seiner Darbietung, gleich mein Kopfkino zum Drehen. Mit seiner einfühlsamen, kräftigen Stimme, mit guten Betonungen versteht er es die Spannung und Dramatik zu halten.
Der Autor arbeitet an der Verfilmung dieses Thrillers.
Ich sehe die 11jährige Polly, sie ist ein besonderes fantasievolles hochbegabtes Mädchen, wie sie alles sieht. Sie hat leider keine Freunde, deshalb ist ihr Teddy so wichtig für sie.
Nate McClusky, ihr Vater, hat sich im Gefängnis, mächtige Feinde gemacht. Er hat den Bruder eines Gangchefs in Notwehr ermordet. Jetzt gibt es ein Kopfgeld für ihn, seine Exfrau und Polly. Deshalb holt er sie plötzlich von der Schule an. Die Flucht beginnt und Polly wird ohne Sentimentalität grausam in die
sen Alptraum katapultiert. Ihre Mutter und ihr Stiefvater wurden schon umgebracht und Nate hat keine Zeit sie zu trösten, er will sie nur irgendwie in Sicherheit bringen.
Die Protagonisten stellen abwechselnd in kurzen Kapiteln, ihre Sicht dar.
Einige Szenen waren mir etwas zu brutal, trotzdem war es spannend und fesselnd.
Der Thriller ist aufregend vom Anfang bis zum Ende.
Rezensionen von begine:
Ein Highlighu
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause von Carol Rifka Brunt
Dieser Roman hat mich total begeistert, Die Autorin hat einen super Schreibstil. Es ist ein poetischer Roman über Familie und Freunde.Es geht um Eifersucht, Neid und Scham. Der Roman ist um 1987, den Anfangsjahren der Krankheit Aids angelegt.
June Elbus ist 13 Jahre alt, als ihr geliebter Patenonkel Finn daran stirbt.
Jetzt erst lernt sie seinen Partner kennen, so etwas wie ein Vermächtnis Finns. Die beiden sollen sich gegenseitig trösten. Schon wieder Heimlichkeiten, aber June erfährt dadurch noch mehr über ihren Onkel.
In der Familie gibt es einiges an Problemen und Verheimlichungen, das beginnt schon mit Junes Mutter, die Finns Schwester ist und Junes 16jährige Schwester Greta ist genauso betroffen. Die Autorin hat mich bei der Lektüre dieser Geschichte sehr gefesselt und ich konnte mich in alle Personen gut einfühlen. Es ist traurig, wie in der Familie jeder ziemlich einsam ist. Die Eltern bekommen wenig von den Ängsten ihrer Töchter mit. In einigen Dingen sollte sie aufmerksamer sein und in anderen toleranter.
Ein geschickt konstruierter Roman, der den Leser in freundlicher und trauriger Stimmung zurück lässt. Ein wunderbarer Debütroman der Autorin Carol Rifka Brunt. Dieses Buch ist sogar mit dem schönen Cover und dem Titel „ Sag den Wölfen, ich bin zu hause“ für mich überzeugend.
Ein besonders überzeugender Roman. Für mich ist er ein Highlight.
Ich kann ihn nur weiterempfehlen und er bekommt von mir die volle Punktzahl.
Rezensionen von helmut zechner:
Spannend und originell!
Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Hannah Tinti
Ein wunderbarer, spannender und origineller Roman, der auf mich wie eine Melange aus John Irving und Quentin Tarentino wirkt. Ideenreich und flott erzählt (wie bei Irving), mit coolen Wendungen und auch so manchem Blutspritzen (aber nie so, dass man davon schlecht schläft sondern eben eher wie der trockene Stil Tarentinos).
Überhaupt spielt sich beim Lesen dieses Buches ein Kinofilm der besonderen Art im Kopf ab. Kurzweiligste Unterhaltung, die große Lust auf weitere Bücher von Hannah Tinti macht.
Rezensionen von Rebecca1493:
Herzzerreißend schön!
Wie die Stille unter Wasser von Brittainy Cherry
Die Farbe des Covers ist eine meiner liebsten und passt zum Thema "Wasser", das sowohl im Titel selbst, als auch im Verlauf der Geschichte eine große Rolle spielt. Andererseits weiß ich nicht, was ich von der abgedruckten Person halten soll. Brooks stelle ich mir irgendwie anders vor. Ich tue mich sowieso mit Titelbildern schwer, auf denen versucht wird, die Protagonisten darzustellen, denn im Zweifelsfall entsprechen sie doch nicht den Beschreibungen der Autorin oder meiner Vorstellungskraft.
Etwas schade ist allerdings, dass die Inhaltsangabe so nichtssagend ist und man überhaupt nicht herauslesen kann, worum es geht. Eine ausführliche Beschreibung findet sich erst im aufgeschlagenen Buch.
"Wie die Stille unter Wasser" war mein erstes Buch der Romance-Elements-Reihe von Brittainy C. Cherry, die ohne Einschränkungen unabhängig voneinander gelesen werden können. Allerdings war es nicht die erste Geschichte der Autorin, denn ich hatte bereits "Verliebt in Mr. Daniels" aus ihrer Feder gelesen, welches durchaus meinen Geschmack treffen konnte. Aber vor allem einer meiner besten Freundinnen ist es zu verdanken, dass ich Teil 3 in die Hand genommen und tatsächlich gelesen habe, denn sie war von der Geschichte hin und weg und das bin ich jetzt auch.
Die Gründe dafür sind zum einen der mitreißende und Emotionen vermittelnde Schreibstil. Von Seite 1 an war ich an die Story gefesselt und konnte mich kaum noch davon loseisen, um meinen Alltag zu bewältigen. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen. Vor allem wegen der Perspektivenwechsel habe ich mich sehr gut in die beiden handelnden Personen Brooks und Maggie hineinversetzen können und ihre Höhen und Tiefen hautnah miterleben können, von denen es nicht wenige gab. Nicht nur einmal musste ich liefen mir bei den Dialogen die Tränen über die Wangen - einfach nur ein herzzerreißend schönes Buch. Einziges Manko waren die doch recht zahlreichen Schreibfehler. Das bin ich von LYX eigentlich nicht gewohnt.
Brooks und Maggie, Maggie May und Brooks Taylor. Für mich sind sie schon jetzt eines der bezauberndsten Liebespaare im Jahr 2018. Ihre Entwicklung innerhalb des Romans war einfach stimmig. Lange Zeitabschnitte wurden sehr gut wiedergegeben bzw. zusammengefasst und man fieberte auf ein baldiges Näherkommen, der beiden hin. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Story auf der Stelle trat, vielmehr wollte ich unbedingt wissen, ob es Maggie gelingen würde ihre Ängste zu überwinden.
Fazit: Eine wahrhaft herzzerreißend schöne Liebesgeschichten, die durch ihre sorgfältig gestalteten Protagonisten und ihre emotionale Erzählweise bei mir direkt ins Schwarze getroffen hat.










