Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Josef Lüthold:
Neuoffenbarungen: Kenntnis und Kritik
Der Sinn des Lebens! von Rolf Meyer/Helmut Agustoni
Mir gefällt, dass die beiden Autoren verschiedene Neuoffenbarungen zitieren lassen. Denn keine Neuoffenbarung ist vollkommen fehlerlos. Auch im Lorber-Werk sind die Diktate meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie werden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate einfliessen.
Rezensionen von Janine2610:
Das etwas andere Café
Das Cafe am Rande der Welt von John P. Strelecky
Dass sich John auf dem Weg in seinen wohlverdienten Urlaub eines Tages verfahren und irgendwo im Nirgendwo in einem Café wie diesem landen würde, hätte er ganz bestimmt nicht erwartet. Das Café am Rande der Welt, oder auch: Das Café der Fragen, ist nämlich alles andere als ein normales 08/15-Café, in dem man zur Stärkung einfach nur ein bisschen was isst und trinkt und dann wieder abdüst.
Nein, in Johns Fall stellte dieses Café, bzw. eigentlich die Menschen und die Fragen, mit denen er sich darin beschäftigt hat, einen Wendepunkt in seinem Leben dar.
Dieses Büchlein hat nur 127 Seiten und ich finde, dass jede einzelne davon optimal ausgenutzt wurde. Kein überflüssiges Blabla oder dergleichen. Ziemlich schnell wird man als Leser, sobald John im Café ist, mit den drei Fragen »Warum bin ich hier?«, »Hast du Angst vor dem Tod?« und »Führst du ein erfülltes Leben?« konfrontiert und ab dem Moment merkt man schon, dass diese Fragen das zentrale Thema in diesem Buch sein werden.
~ Wenn ich mir selbst gegenüber ganz ehrlich sein wollte, musste ich zugeben, dass ich mich schon jahrelang fragte, ob es im Leben nicht noch etwas anderes gab als das, was ich kannte. ~
(S. 36)
Was genau bedeutet die Frage »Warum bin ich hier?« und stellt es eine Herausforderung dar, sie sich zu beantworten und in weiterer Folge mit der Antwort etwas anzufangen? Kann man sie überhaupt wieder ignorieren, wenn man sich mit ihr auf einer gewissen Ebene schon auseinandergesetzt hat?
Im Buch steht geschrieben: »Die Menschen begegnen der Frage zu den unterschiedlichsten Zeiten in ihrem Leben. Manche klären sie schon in ihrer Kindheit, einige tun es, wenn sie älter sind, und andere machen es nie.« John macht es JETZT. Und ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich mich selbst durch diese Lektüre auch zum ersten Mal so intensiv mit dem wirklichen Zweck meiner Existenz beschäftigt habe ... Also ja, man kann sagen, dass »Das Café am Rande der Welt« einige wichtige Denkanstöße bietet und den Leser dazu bringt, sich mit sich selbst und seinem eigenen Tun zu befassen.
Den Sinn seines Daseins herauszufinden und das zu tun, was einem Freude bereitet, ist das, was wir alle eigentlich verwirklichen sollten, um erfüllt zu sein. Dass dem aber gar nicht immer so einfach ist, zeigt diese Geschichte und ebenso das Nachdenken darüber.
~ »Warum verbringen wir so viel Zeit damit, uns auf den Zeitpunkt vorzubereiten, zu dem wir tun können, was wir möchten, anstatt es einfach sofort zu tun?« ~
(S. 68)
Für mich persönlich war das Buch sehr wertvoll, um auch mal ein wenig in diese Denkrichtung gestoßen zu werden. Aber ich vermute ganz stark, dass jeder Mensch tief in sich drin den Wunsch hegt, eine Arbeit zu haben, die ihn auch ausfüllt und das nicht ausschließlich geldmäßig ... Alles in allem deswegen ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Es dürfte auch autobiografisch sein, denn wie ich gelesen habe, gibt es erhebliche Parallelen zwischen Protagonist und Autor. ;) Das einzige, das ich etwas unheimlich, ja fast schon verstörend fand, war die Tatsache, dass die Kellner/Angestellten des Cafés oft irgendwie Gedanken lesen konnten. (Aber das nur am Rande bemerkt.)
Rezensionen von Georg E (Gonzo) Schneider:
Die Nebel verschwinden, doch was hat sich seither darin Verborgen
Die Karte der Welt von Royce Buckingham
Kaum beginnt der junge Schweinehirte Wex das erforschte Gebiet mit Blut auf die Karte zu Zeichnen, lichtet sich der Nebel. Aber Plötzlich tauchen auch Völker und Kreaturen auf die man nur von den alten Erzählungen von den dunklen Zeiten kennt.
Als ich das Buch las kam ich mir vor, wie zu dieser Zeit als kleiner Junge wo ich viel Wandern ging (mach ich heute auch noch) und vor Neugier war was wohl hinter dem nächsten Hügel, hinter dem nächsten Berg, im nächsten Wald oder auch auf der nächsten Lichtung mich wohl erwartet.
So war es fast unmöglich das Buch beiseite zu legen.
Ein Buch voller Fantasie und vieler Gestalten.
Rezensionen von Georg E (Gonzo) Schneider:
Unterschiede der Welten
Die Magie der tausend Welten - Die Begabte von Trudi Canavan
Die Enttäuschung Tyens war ihm anzumerken als seine Studienkollegen mehr als er bei den archäologischen Ausgrabungen fanden. Nur ein altes Buch hielt er in den Händen. Doch als er dann erfährt was es mit diesem Buch auf sich hat, das dies eine in das Buch gebannte Buchbinderin die vor Äonen gelebt hat ist, beginnt der Zauber.
Das Buch "Sie", Pergama, wurde von einen großen der Zauberer hier hin gebracht. Doch nun wurde unter gewissen Leuten bekannt das er genau dieses Buch besitzt und die Geschehnisse nehmen seinen Lauf.
Rielle, eine Färbertochter, in einer ganz anderen Welt lebend in der Magie von den Engeln untersagt worden war verliebt sich in einen Künstler und benutzt eben diese unbewusst. Nun ist sie befleckt und muss mit den Konsequenzen rechnen...
Ein Buch voller Unterschiede, mit viel Magie und Fantasie geprägt, das absoluten Geschmack auf den zweiten Teil von "Magie der Tausend Welten" macht.
Rezensionen von Georg E (Gonzo) Schneider:
Es ist nicht so wie es scheint...
Totenweg von Fölck Romy
Fridas Vater wurde ins Krankenhaus gebracht, seit dem liegt er im Koma. Er wurde von Jemand angegriffen, man weiß nicht wer es war und die Umstände wie es dazu kam, sind auch nicht klar. Die Kripo ist am ermitteln, doch hoffentlich wacht er auf, um etwas mehr Licht in den Fall zu bringen…
Frida lässt sich von ihrem Polizeidienst beurlauben um ihrer Mutter auf dem elterlichen Hof in der Marsch zu helfen.
Es kommt anders als erwartet. Viele Erinnerungen an die Kindheit frischen auf, rätselhafte Dinge passieren auf dem Hof, der Mord an ihrer Freundin vor Jahrzehnten wurde nie aufgeklärt.
Kommissar Haverkorn war am Anfang seiner Karriere mit diesem Fall betraut worden der im gleichen Ort stattgefunden hatte. Obwohl dieser Fall in keinen Zusammenhang mit dem jetzigen erscheint, nimmt Haverkorn gegen den Anweisungen seines Vorgesetzten, diese Akten wieder auf.
Ein Krimi, mit vielen erstaunlichen Wendungen und wildenVermutungen, der von der ersten bis zur letzten Zeile Spannung verspricht.
Rezensionen von begine:
Kühns Ärger
Kühn hat Ärger von Weiler Jan
Kühn hat Ärger von Jan Weiler ist ein ruhiger intensiver Roman mit Krimi-Plot. Der Schreibstil ist poetisch, intensiv und humorvoll.
Der Schauplatz ist München, zwischen Neu Perlach und Grünwald. Es geht durch alle Gesellschaftsschichten.
Da lernt man in den ersten 30 Seiten das Opfer Amir Gilal kennen.
Ein 17 Jahre alter Junge mit Migrationshintergrund, der in der Schule als asozial gilt, und verliebt in das reiche Mädchen Julia. Die Familie van Hauten ist zu unkonventionell, sie geben sich zu freundlich und gut, für mich gleich unglaubwürdig, .
Dann wird uns der Kommissar Martin Kühn, mit seinen Gedanken, Ängsten; Ärger und seiner Arbeit, vorgestellt. Interessant, das er mit der Tram zum Tatort und zum Dienst fährt. Die Personen haben unterschiedliche Charaktere, ich kann mir schnell ein Bild von jedem machen und lernt sie gut kennen. Dann kann man die Umweltsünden und den Ärger dadurch gut nach empfinden.
Dieser Roman liest sich gut, allerdings gab es einen Kritikpunkt, das war; schön, schön, xmal, wie eine kaputte Schallplatte.
Trotzdem hat mir der Roman gefallen und war gut unterhalten. Ich werde gerne weiteres von dem Autor lesen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein spannender Wirtschaftskrimi
Schöngeist von Siegfried Schröpf
Nach ca. 30 Seiten wollte ich das Buch eigentlich schon beenden. Habe mir dann aber die gefundenen Rezensionen angeschaut – und darauf gewartet, dass ich genau so empfinde, wie die Leser, die dieses Buch absolute empfehlenswert finden. Dann hat es auch nicht mehr lange gedauert und ich war gefangen.
Thomas Schöngeist, ein Wirtschaftanwalt aus der Kanzlei Meyer & Schöngeist in Würzburg, soll die Brosinski AG, die ihren Sitz in seinem kleinen Heimatort Blaukirchen hat, mit ausgefeilten Verträgen vor ihrem Untergang bewahren.
Schöngeist, der mehr mit sich selbst, seiner Vergangenheit und seinem Liebesleben beschäftigt ist als mit dem ihm angetragenen Fall, hat eine Zeit gebraucht, bis er mir sympathisch wurde.
Die Geschichte wird in der Gegenwart erzählt und ich fühle mich viel mehr mittendrin als nur als Leserin dabei. Ich schwimme mit Investmentberatern, Firmenbossen, renditengeilen Finanzkanibalen, die sich Genies nennen, und Wirtschaftsmanagern wie in einem Haifischbecken und muss aufpassen, dass ich alles mitbekomme, was relevant scheint.
Das Register am Schluss der Geschichte, in dem die handelnden Personen beschrieben werden, war mir eine große Hilfe, da ich immer mal wieder nachschlagen konnte, wenn mir die Verbindungen untereinander mal wieder nicht ganz klar waren.
Ein geheimnisvolles Verwirrspiel, ein Schuss Erotik und tiefsinnige Gedanken rundet das Verwirrspiel über eine Firmenübernahme, die dann doch keine wurde, ab. Die drastische Wende am Schluss hatte ich absolut nicht erwartet. Obwohl ich nicht alles bis ins Kleinste durchschaut habe, hatte ich doch beste Unterhaltung.
Auch wenn es etwas gedauert hat: Im Rückblick bin ich einfach nur begeistert.
Rezensionen von rewa:
Das unheimliche Dorf
Flammender Schnee von Thomas Manderley
Man schreibt das Jahr 1960, als der aus Köln stammende Reporter, Tobias Gruber, mit schweren Brandwunden an den Beinen in einem Spital im Deutsch- Schweizer Grenzgebiet erwacht. Seine Erinnerungen sind weg, aber nach und nach kommen schreckliche Bilder wieder hoch.
Jeden Tag bekommt er Besuch von einem Inspektor, dem er Stück für Stück von seinen Erlebnissen berichtet.
Auf seinem Weg in den Winterurlaub wird er im dichten Schneetreiben in einen Unfall verwickelt und sucht Hilfe in dem abgelegenen Dorf Klamm. Aber anstatt der erhofften Hilfe schlägt ihm Feindseligkeit und Hass entgegen. Nur Anna, die junge Wirtin, ist bereit ihn auf zu nehmen. Schon bald merkt Tobias, dass seltsame Dinge in dem Dorf vorgehen und als er versucht ins Nachbardorf zu gehen, wird er auch dort gleich attackiert. Sein Reporterinstinkt ist geweckt, aber mit der Katastrophe, die auf ihn und das Dorf zu kommen wird, damit hätte er nie im Leben gerechnet.
Der Debütroman ,, Flammender Schnee´´ von Thomas Manderley erzählt eine spannende Geschichte, wo man bis zum Schluss nicht auf die Lösung des Falles kommt. Ein eher lockerer Schreibstil, wo auch der Protagonist manchmal etwas flapsige Wörter in den Mund gelegt bekommt, lassen den Roman zügig lesen. Leider findet man viele Rechtschreibfehler und oftmalige Wortwiederholungen.
Die Geschichte an sich ist interessant zu lesen, aber gerade die Szenen im Spital ziehen sich manchmal sehr dahin. So erfährt man jeden Tag was es zu Essen gibt, dass der Verband gewechselt wird, dass Tobias sinnlos an die Decke starrt und auch die emotionslosen eintönigen Fragen des Inspektors, ziehen sich mit der Zeit dahin. Durch diese Szenen werden die Erzählungen von Tobias immer unterbrochen, wo man als Leser eigentlich gespannt wartet, wie es weitergeht. Das Krankenhauspersonal mit seinen Eigenheiten hat der Autor hingegen gut beschrieben.
Der Roman ist in der ICH- Form geschrieben, wodurch die Erzählungen von Tobias für mich manchmal wie eine Aufzählung von Geschehnissen geklungen haben.
Die Geschichte, die mit 148 Seiten recht kurz ist, bietet eine gute Grundidee, der etwas mehr an Emotionen und Tiefe gut getan hätte. Potenzial ist bei Thomas Manderley durchaus vorhanden und es kann nur noch besser werden.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat mich nicht wirklich überzeugt
Love your body und schließe Frieden mit dir selbst! von Diaz Morena
Die Autorin Morena Diaz ist eine Bloggerin, die in diesem Buch ihre persönliche Geschichte erzählt. Darüber, dass sie jede Kalorie, die sie zu sich genommen hat, mit mehr Sport zu kompensieren versuchte. Diese Zwanghaftigkeit hat sich zu einer veritablen Essstörung entwickelt, die sie in diesem Buch zu verarbeiten scheint.
Mein subjektiver Eindruck ist jedoch, dass sie längst noch nicht soweit ist ihren Körper so zu lieben, wie er eben ist.
Besonders missfallen hat mir, dass sie an der Kleidergröße 42, die ihre Mutter trägt, herummäkelt. Das empfinde ich als Widerspruch zum propagierten “Nimm deinen Körper, wie er ist”.
Möglicherweise ist sie aus dem Teufelskreis “wenig Essen – viel Sport” herausgekommen, aber in ihrem Kopf spuken nach wie vor kleine Kleidergrößen 32 – 36 herum. Da wirken die ganzen Motivationssätzchen auf mich unglaubwürdig.
Die Gestaltung des Buches finde ich ein wenig unübersichtlich. So wechseln sich Morenas Geschichte mit Ratschlägen und Aufgaben sowie Lebensgeschichten anderer Frauen ab. Deshalb wird man immer wieder aus den Lesefluss gerissen. Mir hat hier ein wenig Struktur gefehlt.
Die Motivationskärtchen habe ich zum Schluss vergeblich gesucht, bis ich dahinter gekommen bin, dass es nur ein einzige gibt. Naja.
Fazit:
Leider hat mich das Buch nicht wirklich angesprochen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Der Wortschatz
Der Wortschatz von Vorpahl Elias
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Die Zeichnung harmoniert sehr gut mit dem Titel und auch der Klappentext passt sich gut in dieses Gesamtbild ein. Die Zeichnung des Covers setzt sich im Buch teilweise fort. Zu Beginn eines jeden Kapitel ist ein Buchstabe stilisiert und in ein Bild eingefasst.
Auf den Seiten lassen sich ab und an kleine Zeichnungen finden. Diese Details machen das Lesen noch angenehmer und zeigen, dass sich bei der Gestaltung wirklich Gedanken gemacht wurden.
Das Wort, Hauptcharakter des Buches, ist mir von Beginn an sympathisch gewesen. Ich habe jedoch einige Seiten gebraucht, um in die Welt der Worte hinein zu finden. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, er ist ab und an ein wenig abstrakt – passend zum restlichen Inhalt.
Die Handlung hat mich zunächst etwas verwirrt, als ich mich jedoch darauf einlassen konnte, habe ich sie genossen und das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Auf der Reise des Wortes lernt man als Leser so einiges über die Welt der Sprache, der Wörter und Schrift. Vieles ist sehr abstrakt, anderes bleibt ein wenig schwammig. Insgesamt lebt dieses Buch meiner Meinung nach von den Feinheiten, den die Story an sich hat mich nicht zur Gänze packen können. Vor allem vom Ende habe ich mir etwas mehr erhofft, hier wurde ich ein wenig enttäuscht.
Insgesamt ist ‚der Wortschatz‘ von Elias Vorpahl ein sehr interessantes Buch, das ganz anders ist, als erwartet und durch Liebe zum Detail auffällt. Das Große und Ganze ist stimmig, die Geschichte als Ganzes konnte mich nicht durchgehend überzeugen.











