Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von KimVi:

Für mich der bisher beste Band der Reihe!

Ich bin der Hass von Ethan Cross

Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., haben es dieses Mal mit einem äußerst verzwickten Fall zu tun. Sie versuchen einen äußerst brutalen Killer, der als "Gladiator" bekannt ist, zur Strecke zu bringen. Er scheint eine unbesiegbare Kampfmaschine zu sein, die nichts und niemand aufhalten kann.

Selbst Francis Ackerman jr. ist beeindruckt. Er kann es kaum erwarten, dem Gladiator von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen. Doch der lässt sich nicht so einfach in die Karten schauen. Ein spannendes und äußerst gefährliches Katz- und Mausspiel beginnt....

"Ich bin der Hass" ist bereits der fünfte Band um Special Agent Marcus Williams und seinen Bruder, den Serienkiller Francis Ackerman jr. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und können sicher auch unabhängig voneinander gelesen werden, da wichtige Details, die man aus vorherigen Bänden wissen sollte, in die aktuelle Handlung eingeflochten werden. Allerdings entwickeln sich die Charaktere von Band zu Band weiter, sodass es bei dieser Reihe sinnvoller ist, sie in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen. Denn dann kann man die Akteure einfach besser zuordnen und weiß außerdem, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen.

Dieser Fall startet kurz nach dem Ende des Vorgängers und hält für Marcus und Ackerman bereits am Anfang eine Überraschung bereit. Danach wird das Geschehen aus häufig wechselnden Perspektiven betrachtet, die zunächst nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können. Da ziemlich viele Protagonisten in die Handlung eingeführt werden, ist es gerade am Anfang wichtig, konzentriert zu lesen, um die Übersicht zu behalten. Nach einer kurzen Zeit hat man sich allerdings daran gewöhnt und kann den unterschiedlichen Strängen relativ mühelos folgen. Der aktuelle Fall startet durch die Einführungen zunächst etwas gemächlich, doch im weiteren Verlauf nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.

Die unterschiedlichen Handlungsstränge, sind jeder für sich, durchgehend interessant, obwohl es am Anfang nicht leicht fällt, alles in Zusammenhang zu bringen. Doch Ethan Cross versteht es auch in diesem Band wieder hervorragend, die Handlungsfäden spannend miteinander zu verbinden und setzt auf actionreiche und bluttriefende Szenen. Allzu zartbesaitet darf man beim Lesen nicht sein, da es mal wieder hart zur Sache geht. Doch Ethan Cross Fans wissen das sicher zu schätzen und sehen auch großzügig darüber hinweg, dass manche dieser actionreichen Szenen etwas überzogen und unglaubwürdig wirken. Bei diesem Fall blickt selbst Francis Ackerman jr. in finstere menschliche Abgründe und lernt einen Gegner kennen, der unbesiegbar scheint. Man fiebert beim Lesen förmlich mit und möchte unbedingt erfahren, wie das Katz- und Mausspiel ausgeht.

Die bekannten Charaktere entwickeln sich auch in diesem Band weiter, wenn auch nicht in dem Ausmaß der vorherigen Teile. Einen besonders positiven Eindruck hinterlässt, auch wenn man es kaum glauben mag, der Serienkiller Francis Ackerman jr., denn er hat oft einen Scherz auf Lager und bekommt in diesem Teil auch noch ein äußerst sympathisches Anhängsel. Diese Szenen lockern die Handlung auf und sorgen dafür, dass man unverhofft schmunzeln muss und dass Ackerman zum Sympathieträger dieses Thrillers aufsteigt.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und mich bei diesem Teil ausgesprochen gut und spannend unterhalten gefühlt. Dieser Thriller konnte mich, trotz des eher gemächlichen Einstiegs, voll und ganz in seinen Bann ziehen, sodass ich das Buch in Rekordzeit verschlungen habe. Für mich ist dieser Teil bisher der beste der gesamten Reihe und deshalb bekommt er auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch alle fünf Sternchen. Ich freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit dem mittlerweile äußerst sympathisch wirkenden Serienkiller Francis Ackermann jr.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Rezensionen von niknak:

Eine Hochzeit mit Überraschungen

Ich bin der Hass von Ethan Cross

Inhalt:
Sina muss diesmal die Hochzeit ihrer besten Freundin Liny mit Kendrik planen. Normalerweise kein Problem für sie, da sie ja schon jahrelang als Weddingplanerin arbeitet. Doch diesmal ist es nicht so einfach.
Zum einen flirtet der Bruder des Bräutigams dauernd mit ihr, was sie so gar nicht mag.

Und zum anderen ist der wortkarge und ungalante Islay ihr Tischpartner. Allerdings fühlt sie ein Kribbeln, wenn sich die beiden zu Nahe kommen. Ob das gut gehen kann?
Dann passieren auch noch verschiedene ungeplante Überraschungen auf der Hochzeit und zu allem Überfluss hat Kendrik auch noch Highlandgames geplant und dies Sina verschwiegen.
Wird sie es schaffen die Hochzeit doch noch zu einem Erfolg werden zu lassen?

Mein Kommentar:
Dies ist bereits der zweite Band der Highland - Saga "Eine Hochzeit in den Highlands". Es war eine Fortsetzung, da in diesem Band nun die Hochzeit von Lina und Kendrik stattfinden soll, die sich im ersten Teil kennen und lieben gelernt haben. Toll fand ich, dass die Autorin Katherine Collins zu Beginn eine kurze Zusammenfassung von Band 1 eingefügt hat, damit alle Leser am gleichen Stand sind und die Zusammenhänge besser verstehen. Auch für mich war diese sehr hilfreich, da ich mich so leichter an gewissen Dinge erinnert habe, da der erste Teil schon vor längerer Zeit gelesen wurde.
Die Autorin hat auch diesmal wieder einen flüssigen und lebhaften Schreibstil verwendet und durch die vielen bildhaften Beschreibungen flogen die Seiten einfach nur so dahin. Außerdem hatte ich immer ein gutes Bild vor Augen wie die Landschaft und Lokalität aussieht, in der man sich gerade befindet.
Die Personen sind wie auch bei Band 1 sehr gut beschrieben und wachsen einem sofort ans Herz. Sie sind sehr liebevoll gezeichnet und passen hervorragend zur Geschichte.
Da die Geschichte aus Sinas Sicht in der Ich Perspektive geschrieben ist, erfährt man von ihr natürlich am meisten. Da es ja ihre Geschichte ist, konnte ich mich so ganz einfach und leicht in sie hineinversetzen.
Durch die verschiedenen Männer, mit denen es Sina im Lauf der Geschichte zu tun bekommt, kommt viel Abwechslung hinein und man ist gespannt, wie sie sich am Schluss entscheiden wird, da es immer wieder auch unerwartete Wendungen gibt.
Auch der Humor kam bei dieser Geschichte nicht zu kurz. Bei den verschiedensten Pannen, die während der Hochzeit passieren, musste ich teilweise auch schmunzeln oder auch durch Dialoge innerhalb der Protagonisten.
Ich muss leider einen Stern abziehen, da mir das Ende fast ein wenig zu schnell ging. Es blieben für mich noch einige Fragen offen, was ich bei einem Buch nicht so gern mag. Vielleicht werden sie ja im nächsten Teil noch beantwortet.

Mein Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung von Band 1 und ich freue mich schon darauf den nächsten Teil zu lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

im Shop ansehen weitere Rezensionen von niknak

Rezensionen von yellowdog:

Blick ins Leben junger russsicher Frauen

Fliegende Hunde von Kolosowa Wlada

Fliegende Hunde ist ein mutig erzählter Roman mit jungen Protagonisten im Mittelpunkt. Die Erzählabschnitte wechseln zwischen den Freundinnen Oksana und Lena. Außer in gelegentlichern Rückblicken haben sie im ersten Teil keine gemeinsamen Passagen. Lena ist als Modell nach Shanghai in China gegangen, Oksana ist zurückgeblieben in Russland.

Man bekommt einen Einblick in die Gedankenwelt junger russischer Frauen und etwas verhaltener auch von der aktuellen russischen Gesellschaft, für die Putin fast ein Superstar ist.
Es ist keine tolerante Gesellschaft und Homosexualität kaum akzeptiert.

Der Roman ist kurz, aber in allen Abschnitten nicht ohne, teilweise hart und fordernd, zum Beispiel wenn Lenas Modellarbeit sie an den Rand der Prostitution führt oder Oksana immer mehr in einem Forum für Magersüchtige versinkt. Ihre absurde Diät biegt Gefahren.

Im kürzeren zweiten Teil des Buches treffen sich die liebenden wieder, doch viel hat sich verändert.

Wlada Kolosowa ist eine vielversprechende Autorin, die mit Fliegende Hunde überzeugt und bei der man gespannt auf kommende Romane warten kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von yellowdog:

Die Tänzerin vom Bauhaus

Fliegende Hunde von Kolosowa Wlada

Das Hörbuch dieses Debütromans hat gleich 2 Sprecher. Barnaby Metschurat, der in dem Handlungsstrang von 2001 den Urenkel der Martha gibt und deren Notizbuch mit wertvollen Skizzen versteigert.
Anne Ratte-Polle spricht den Martha-Part, der ab 1900 einsetzt.
Man erfährt von Marthas Kindheit, ihrer Begabtheit und folgt ihrem Lebensweg bis ins Weimarer Bauhaus 1919, in der sich eine Kunstschule etabliert.

Bekannte Künstler wie Paul Klee , Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer waren dort als Lehrer tätig. Was sie schufen, war großartig und eine Erneuerung.

Der Abschnitt im Jahr 2001 in New York hat mir nicht so gut gefallen wie die Martha-Passagen. Das liegt in der geringeren Glaubwürdigkeit der Handlungskonstruktion über die alte Martha.

Der Roman ist sprachlich geschmeidig gehalten und atmet die Kunst und Kultur der Zeit vor dem Krieg.
Es erinnert ein wenig an das Buch “Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern” von Katrin Burseg.
In späteren Stellen, den dreißiger Jahren, wird die Atmosphäre ungemütlicher, natürlich.

Mit ca. 7 Stunden hat das Hörbuch einen guten Umfang und die zwei sehr unterschiedlichen Sprecher gestalten den Text sinnvoll und ansprechend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von robert.wentz@gmx.at:

Eine großartige Gesellschaftsdiagnose

Die Gesellschaft der Singularitäten von Reckwitz Andreas

Der Autor zeigt in seinem Buch einen Strukturwandel in den modernen westlichen Gesellschaften auf, der in den letzten Jahrzehnten, d. h. ca. seit den 1980er Jahren, verstärkt in den unterschiedlichsten Bereichen zu beobachten ist.

Die Entwicklung lässt sich schlagwortartig so zusammenfassen: Während in der Nachkriegszeit bis ca.

Mitte der 1970er Jahre die gesellschaftlichen Unterschiede vergleichsweise gering waren – Helmut Schelsky prägte dafür bekanntlich den Ausdruck von der „nivellierten Mittelstandsgesellschaft“ – vollzieht sich seither eine Diversifizierung, die als Entwicklung vom Allgemeinen zum Besonderen bzw. Singulären beschrieben werden kann.

Befeuert wird dieser Prozess durch die Digitalisierung, die eine singularistische Lebensführung in einer völlig neuen Art und Weise ermöglicht und zugleich deren mediale Selbstdarstellung zunehmend erwartet wird. Individuen, aber auch Institutionen und Firmen bewegen sich auf einem medialen Attraktivitätsmarkt, auf dem um Aufmerksamkeit und Valorisierung gekämpft wird.

Der Übergang von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft war schon früher eindrucksvoll beschrieben worden – siehe z. B. die klassische Studie von Daniel Bell – aber nunmehr betrifft es nicht bloß den Bereich der Arbeit, sondern viel tiefgreifender die gesamte Kultur. Es entsteht eine kulturelle Klassengesellschaft, in der es Gewinner und Verlierer gibt. Während es in der nivellierten Mittelstandsgesellschaft eine Art Fahrstuhleffekt gab, bei dem alle in gewisser Weise vom wirtschaftlichen Aufschwung profitierten und die Lebensstile eher konformistisch ausgerichtet waren, dominiert in der kulturellen Klassengesellschaft ein „Paternostereffekt“, d. h. es kommt zur Vergrößerung der Abstände zwischen einer neuen Mittelklasse mit hohen Bildungsabschlüssen und einer neuen Unterklasse mit niedrigen formalen Abschlüssen. „Diese Polarisierung auf der Ebene von Bildung und kulturellem Kapital ist das zentrale Merkmal, welches die Sozialstruktur der spätmodernen Gesellschaft prägt“ (S. 280). Neben diesen beiden Klassen unterscheidet Reckwitz noch die Oberklasse und die „alte“, d. h. nicht-akademische Mittelklasse. Letztere ist gekennzeichnet durch ein mittleres kulturelles und ökonomisches Kapital und bildet ca. ein (tendenziell schrumpfendes) Drittel der Bevölkerung. Eingezwängt zwischen ca. je einem Drittel Unter- und einem Drittel neuer Akademikerklasse versucht die alte Mittelklasse noch einen „normalen“ Lebensstil zu führen, der allerdings immer weniger „allgemeingültig ist, er ist nicht mehr Mitte und Maß, sondern lediglich Mittelmaß“ (S. 282).

Der spätmoderne Staat blieb von dieser Entwicklung nicht unberührt. Immer weniger versteht er sich als Garant für die Erhaltung des Gemeinwohls; stattdessen zielt er zunehmend darauf ab, sich den privaten Konsumbedürfnissen seiner Bürger anzupassen. Die gesellschaftspolitische Herausforderung für die Zukunft sieht Reckwitz unter anderem darin, innerhalb einer Gesellschaft der Singularitäten wieder etwas zu rekonstituieren, das – zumindest provisorisch – allgemein anerkannt wird. Ebenso wichtig erscheint „angesichts der Parzellierung von medialen Teilöffentlichkeiten die Frage nach einer Rekonstitution allgemeiner Öffentlichkeit […], in denen Subjekte aus den unterschiedlichen Klassen und Milieus der Gesellschaft aufeinandertreffen“ (S. 440).

im Shop ansehen weitere Rezensionen von robert.wentz@gmx.at

Rezensionen von spozal89:

seichte Unterhaltung

Das wilde Herz der Lady Gwen von Kerstin Garde

Lady Margaret soll an den alten und widerlichen Lord Fellon verheiratet werden, um die politischen Fronten zu klären. Doch weder Margaret ist davon begeistert, noch ihre beiden Schwestern Eloise und Gwen. Gwen schmiedet letztendlich einen Plan, damit ihre Schwester die Hochzeit nicht vollziehen muss.

Dabei wird Lord Fellon auf sie aufmerksam und ihr ungestümes Temperament gefällt ihm. Schließlich lässt er von Margaret ab, um dann nach Gwen zu bitten. Ihr Vater stimmt zu und die Sache ist beschlossen. Doch Gwen findet sich mit ihrem Schicksal nicht ab und beginnt zu fliehen. Dabei stellt sie fest, dass ihr Herz schon jemand anderem gehört. Nämlich dem geheimnisvollen schwarzen Ritter, der in Fellons Diensten steht.

Es war mir klar, dass "Das wilde Herz der Lady Gwen" kein Roman ist, der sehr anspruchsvoll ist. Oftmals lese ich aber gerne leichte Kost, da man dabei so schön abschalten kann. Hierbei muss ich aber leider gestehen wurde nicht nicht so toll unterhalten.

Der Schreibstil der Autorin war eigentlich recht angenehm und die Leseprobe hatte mich überzeugt. Gwen schien eine starke Persönlichkeit zu sein und ich mochte es wie sie Pläne geschmiedet hat. Aber je mehr ich las umso mehr ging mir Gwen auf den Geist und ich konnte ehrlich gesagt ihre Gefühle für den schwarzen Ritter nicht wirklich nachvollziehen. Die Handlung plätscherte auch nur so vor sich dahin und wirklich spannend war es nicht zu lesen. Ich hab mich dann mehr oder weniger durch das Buch gequält und war sehr froh das es nur knapp 220 Seiten hat und somit schnell vorbei war.

Es mag mit sicherheit Leser geben, denen dieses Buch gefällt. Mir hat es aber im Ganzen leider nicht wirklich zugesagt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von spozal89

Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:

Schönes Cover, mäßige Story

Alles über Heather von Weiner Matthew

Ein ausgesprochen schönes Cover, der Titel nicht gerade vielversprechend und was heißt: „ALLES“?
Naja, alles über Heather gab es da natürlich nicht zu lesen und die Geschichte reiches, schönes Mädchen trifft auf armen, kriminellen Jungen ist ebenfalls nicht gerade neu.
Das Buch eignet sich für eine Wochenendleselektüre da es recht dünn ist.

Zwischendurch kommt tatsächlich etwas Spannung auf, dennoch handelt es sich aber im Grunde genommen größtenteils um die Beweihräucherung und Verehrung zweier Elternteile gegenüber ihrer Tochter. Heather, das perfekte Kind aus einer wohlhabenden Familie - hübsch, intelligent, nett.
Und dann kam plötzlich Bobby, der misshandelte, kriminelle Sohn einer drogensüchtigen Prostituierten, der Heather anstarrt und in Gedanken Böses plant. Zum Glück ist da noch der tolle Vater Mark, der seine geliebte Tochter vor all dem Bösen bewahrt und daher vorsichtshalber Bobby tötet.
Die Geschichte wurde ziemlich emotionslos geschrieben und genauso emotionslos habe ich dieses Buch gelesen. Wie bereits erwähnt, als Lektüre für ein Wochenende geeignet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche

Rezensionen von manu63:

Guter dritter Teil

Die Salbenmacherin und die Hure von Silvia Stolzenburg

Die Salbenmacherin und die Hure ist der dritte Teil der Reihe rund um die Salbenmacherin Olivera welche von der Autorin Silvia Stolzenburg ins Leben gerufen wurde. Brütende Sommerhitze liegt über Nürnberg und als eine verstümmelte Leiche gefunden wird, schlagen die Wellen in der Bevölkerung sofort recht hoch.

Es kommt das Gerede auf, das ein Werwolf sein Unwesen treibt. Eher unfreiwillig werden Olivera und ihr Mann in die Geschehnisse hineingezogen.

Obwohl ich die beiden Vorbände nicht kannte bin ich gut in das Buch hineingekommen. Die Geschehnisse der vorherigen Bände werden in kurzen Rückblicken geschildert und das reicht aus um der Geschichte folgen zu können. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und die Charaktere werden gut dargestellt. Die verschiedenen Perspektiven erleichtern das Verstehen der Situation und spielen gut die Gefühle der Protagonisten wieder. Das Buch wirkt gut recherchiert und die Schilderungen wirken zeitgerecht. Insgesamt ein Buch das mich gut unterhalten hat.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von manu63:

Levi oder Jeki

Die Salbenmacherin und die Hure von Silvia Stolzenburg

Feuer der Rebellion ist der Titel des dritten Bandes der Geheimnis der Götter Reihe der Autorin Saskia Louis. Nym/Salia weiß nun wer sie ist und sie entdeckt langsam ihre Vergangenheit neu. Dabei taumelt sie zwischen Jeki und Levi und weiß nicht für wen sie sich entscheiden soll. Das ist aber nicht ihr einziges Problem und um eine Lösung zu finden muss sie in die Kreisberge reisen.

Der dritte Band geht aufregend weiter und Nym/Salia muss Entscheidungen treffen die ihr nicht leicht fallen. Wenig hilfreich sind dabei die Hahnenkämpfe von Levi und Jeki, für mich als Leserin waren die Dialoge witzig und lebendig, für Nym/Salia wohl eher nicht förderlich. Der weitere Verlauf der Geschichte bleibt spannend und die Erzählweise der Autorin lässt die Szenarien lebendig vor meinen Augen erscheinen. Die Handlungen der Götter sind für mich immer noch undurchsichtig und es ist nicht abzusehen für wen sich Nym/Salia am Ende der Reihe entscheiden wird. Alles ist noch offen und erst einmal steht die Reise Richtung Kreisberge im Raum, wobei die Gruppe um Nym/Salia Spannung und gute Unterhaltung verspricht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von Rebecca1493:

Fulminantes Finale

Die Salbenmacherin und die Hure von Silvia Stolzenburg

Erschienen am 16.03.2018 bei Eisermann Verlag für 4,99 €
Klappentext: Eine Entscheidung steht bevor. Und Ella weiß, dass es ihre letzte sein wird.
Während Killian noch immer nach dem Blutopal sucht, ahnt sie, dass die Tagebücher ihrer Mutter der Schlüssel zu allem sind. Abgesehen vielleicht von ihren Beziehungsproblemen.

Doch die Geheimnisse der Engelssteine reichen tiefer als gedacht – und inmitten der Schatten ihrer Vergangenheit kann nicht einmal das flammende Diamantschwert Licht ins Dunkel bringen.
Im entscheidenden Kampf zwischen Engeln und Todesengeln weiß sie nur eines ganz genau: Sie wird Gabe nicht seinem Schicksal überlassen.

Als sich im Verlauf der Reihe herauskristallisiert hat, dass das letzte Cover die Farbe Gelb tragen würde, war ich doch etwas skeptisch. Das Ergebnis konnte mich aber auf voller Linie überzeugen. Die Farbe ist nicht zu aufdringlich, sondern dezent und hebt die beiden Gestalten mit dem Rücken zum Leser in den Vordergrund. Das mit Abstand schönste Titelbild des Mehrteilers!

Mit großer Spannung -nach einem in meinen Augen sehr miesen Cliffhanger - habe ich das große Finale der Engelsstein-Saga erwartet. Band 1 und 2 hatten im Sturm mein Leserherz erobert, sodass ich mit einem lachenden und weinenden Auge in die Story gestartet bin. Ich war richtig neugierig wie Saskia Louis die letzten Geheimnisse auflösen und vielleicht ja doch einen Weg finden würde eines meiner liebsten Fantasypaare am Leben zu lassen.

Wie auch schon Teil 2 ging das Buch genau an der Stelle weiter, an der sie geendet hatte. Immer wieder wurden allerdings bereits in den vorherigen Stories gelüftete Rätsel und Beziehungen nochmals erwähnt, sodass ich sofort wieder einer Teil der Welt der Engel, Todesengel, Zayat und Menschen war. Wie auch der vorherigen Romane wurde die Erzählung ausschließlich aus Ellas Sicht erzählt, was ich allerdings keinesfalls gestört hat, auch wenn ich mir das ein oder andere Mal eine kurze Sequenz aus Gabes Sicht gewünscht hätte. Der Dickkopf ist mir im Verlauf der Trilogie immer mehr ans Herz gewachsen und der ein oder andere Satz aus seinem Mund hat mich zum Dahinschmelzen gebracht (das hätte ich zu Beginn nicht unbedingt vermutet!).

In gewohnter Manier hat es Saskia geschafft mich zum Lachen und fast in gleichen Satz zum Weinen zu bringen. Vor ihrem schriftstellerischen Können kann ich nur immer wieder den Hut ziehen, wobei in diesem Buch doch deutlich mehr dramatische Elemente enthalten waren als gewohnt. Diese passten aber sehr gut zum Finale der Fantasyroman-Reihe um Ella und Gabe. Trotz allem kommen auch die romantischen Augenblicke und die obligatorischen Streitereien zwischen Ella und Gabe und Gabe und Max und Gabe und seinen Eltern etc. nicht zu kurz, die mir ebenfalls gut gefallen haben.

Die Auflösung der restlichen Geheimnisse und das abschließende Ende der Reihe konnten mich fast restlos überzeugen und ließen keine Fragezeichen zurück. Aber es ist schade, dass Gabe und Ellas Abenteuer nun zu Ende ist. Aber ich bin mir sicher, dass in Saskias Kopf schon weitere Ideen herumspuken, die nur noch darauf warten auf Papier gebannt zu werden!

Fazit: Fulminantes Finale, ich werde Gabe und Ella wohl noch ein Weilchen nachtrauern!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Rebecca1493