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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Sch.:

Drei tolle Frühlings-Geschichten vom kleinen Raben Socke

Der kleine Rabe Socke: Alles Frühling! von Nele Moost

Das Buch "Alles Frühling!" beinhaltet folgende drei Geschichten vom kleinen Raben Socke:

"Alles Freunde!" - Socke hat ein neues Zuhause gefunden, doch er fühlt sich einsam. So macht er sich, zuerst noch etwas tollpatschig, auf die Suche nach neuen Freunden.

"Alles wächst!" - Eddi Bär sät Samen, aus denen was zu Essen wächst.

Socke kann es nicht glauben, und sät nun selbst Lollis an.

"Alles gefärbt!" - Der kleine Hase lässt Socke nicht beim Eierbemalen mitmachen. Socke sucht nun jemanden, dem er beim Eiermalen helfen kann.

Die süßen Geschichten vom Raben Socke begeistern nicht nur Kleinkinder. Es ist liebevoll und kindgerecht erzählt, und bringt die Werte von Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Mut näher. Und der Spaß kommt natürlich auch nicht zu kurz!
Ganzseitige bunte Illustrationen untermalen das Gelesene.
Und der kurze, einfache Text ist auch für Leseanfänger bestens geeignet.


Fazit:
Der süße kleine Rabe namens Socke erfreut sowohl die großen, als auch die kleinen Leser!

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Rezensionen von dorli:

Nur Gisela sang schöner

Nur Gisela sang schöner von Dany R. Wood

Oberkommissar Jupp Backes – Dorfpolizist in der beschaulichen Gemeinde Hirschweiler – hadert mit seinem langweiligen, tristen Beamtendasein. Er sehnt sich nach echter Ermittlungsarbeit. Und diese soll er schneller bekommen als gedacht, denn er und seine Frau Inge finden Nachbarin Beate tot in deren Badewanne.

Während das LKA Saarbrücken den Fall als Selbstmord abtut, ist Inges Baugefühl anderer Meinung und auch Jupp findet Indizien, die auf ein Fremdverschulden hinweisen. Familie Backes beginnt zu ermitteln – neben Jupp und Inge ist auch Oma Käthe mit von der Partie. Die 81-Jährige bringt die Ermittlungen immer wieder mit gezielter Internetrecherche voran…

Dany R. Wood hat einen angenehm zu lesenden, sehr unterhaltsamen Schreibstil. Der Autor wartet mit einen frischen, natürlich wirkenden Humor auf und kann mit Wortwitz und Situationskomik punkten. Auch wenn der Krimi nicht mit nervenaufreibender Höchstspannung daherkommt, lädt das verzwickte Geschehen den Leser zum Mitfiebern und Miträtseln ein.

Der Clou in diesem Krimi sind ganz eindeutig die herrlichen und zum Teil recht skurrilen Figuren – alle werden sehr gut charakterisiert und beleben mit ihren Eigenarten und Besonderheiten die Szenerie. Ich habe schmunzelnd das Miteinander und Gegeneinander in der Hirschweiler Dorfgemeinschaft verfolgt und mich dabei köstlich über die extrovertierte Käthe, Nackt-Nachbarn Karl-Heinz und viele weitere Dorfleute amüsiert.

Das Lesen und Mitermitteln hat Spaß gemacht - „Nur Gisela sang schöner“ ist ein humorvoller Krimi, in dem die eine oder andere Überraschung und vor allen Dingen ein sehr munteres Ermittler-Gespann dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt.

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Rezensionen von LarryCoconarry:

Starker Auftakt einer Serie für alle Fans von Tribute von Panem

Iron Flowers – Die Rebellinnen 25.04.2018. Hardback. von Banghart Tracy

Inhalt:
'Iron Flowers' ist der erste Band einer Serie. Er erzählt die Geschichte von Nomi und Serina, die in einer sehr rückständigen Gesellschaft leben, in denen Frauen der freie Wille und sogar lesen zu lernen untersagt ist. Frauen werden entweder Dienerinnen, Fabrikarbeiterinnen oder zur Grace.

Eine Grace ist eine vom Regenten auserwählte Frau, die als Vorzeigeobjekt bei dem Regenten lebt und bei gesellschaftlichen Anlässen begleitet.

Serina, ist die Schwester, die zur Grace gewählt werden möchte. Ihre Chancen stehen sehr gut. Am Tag der Auswahl wird allerdings Nomi zur Grace ernannt, was für das rebellische Mädchen ein Albtraum ist. Serina ist von nun an ihre Schwestern. Durch ein schreckliches Missverständnis und durch die rückschrittliche Gesellschaft werden die beiden Schwestern auseinander gerissen. Serina muss auf die Insel des Verderbens, die als Gefängnis dient. Beide Mädchen durchleben am jeweiligen Ort einen Albtraum. Werden sie es schaffen aus dieser ausweglosen Situation einen Ausweg zu finden?

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist aus kleinen Kapitel aufgebaut, die abwechselnd Nomi und Serina begleiten. Dadurch möchte man immer noch ein Kapitel lesen.

Insgesamt ein spannendes Buch, dass ich nicht wieder aus der Hand legen konnte.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Selten bei einem Krimi so gelacht

Bülent Rambichler und die fliegende Sau von Anja Bogner

"Was nicht sein darf, ist auch nicht"

Die als Gelbwurscht-Pflunzn bekannte Fleischereifachverkäuferin Kerstin Rummsler aus Strunzheim im schönen Frankenland liegt nackert nur mit Engelsflügeln bekleidet tot mitten auf der Straße. Nachdem die Walder-Zwillinge Erna und Traudl mit ihrem PKW über sie drüber gerumpelt sind, muss natürlich die Polizei her.

Und wer käme da besser infrage als der aus Strunzheim stammende Deutschtürke Bülent Rambichler.
Rambichler, Hauptkommissar wider Willen, der von seinem Vater "Erri" Erkan in den gehobenen Polizeidienst gezwungen wurde, beginnt nun zusammen mit seiner Assistentin Astrid "Sunshine" Weber, die die Gelassenheit in Person ist, was bestimmt ihrer Vorliebe für Yoga zuzuschreiben ist, mit der Ermittlungen.
Schnell ist auch ein erster Verdächtiger gefunden. Der Suff, im bürgerlichen Leben Franz Geiger, wirkt verdächtig, weil er die gleichen Kratzspuren an Armen und Beinen hat, wie die Tote. Nur kann er sich dank eines Vollrausches in der besagten Nacht an nichts erinnern. Reicht das für eine Verhaftung?

Ein Wolpertinger auf dem Cover, ein interessanter Titel als Provinzkrimi deklariert und das ganze aus Franken. So ein Buch musste ich einfach mal lesen. Und ich habe es nicht bereut.

Die Personen sind trotz ihrer Grobheit, ihres Sturschädels, ihrer Sexbesessenheit, ihrer Neugier und ihrer Begriffsstutzigkeit, aber auch gerade wegen ihres Zusammenhaltes, ihrer Liebenswürdigkeit, wenn sie denn mal wollen, ihrer Anhänglichkeit und ihres derben Humors so sympathisch und liebenswert gezeichnet, dass es einfach eine Freude war ein paar Stunden in Strunzhausen verbringen zu dürfen. Gerade der Humor und die Situationskomik, die hier zutage tretten, hat mich manchmal den Kopf schütteln lassen, ist aber absolut passend und oft so komisch, dass sich meine Mundwinkel jetzt noch immer nach oben, wenn ich daran denke.
Vieles ist überzogen dargestellt und viele Klischees werden bedient. Aber gerade das macht diese Geschichte für mich noch interessanter und lesenswerter.

Für den des Fränkischen nicht mächtigen Leser werden einzelne Begriffe aus dem Text direkt als Fußnote übersetzt. Sie können ihr Wissen über den Dialekt aber auch im anschließenden Glossar erweitern. Ansonsten hat man beim Lesen keine Schwierigkeiten den eingefleischten Franken zu verstehen.

Für mich hat der Kriminalfall selbst hier eine eher untergeordnete Rolle gespielt. Die Ermittlungen gehen zäh voran, was vor allem Bülents nicht so sehr vorhandenen Arbeitseifer geschuldet ist. Desto mehr aber hängt sich Astrid rein. Die ideale Schwiegertochter ins den Augen von Bülents Eltern. Der Schluss lässt keine Fragen offen und die Person, die dann als Täter entlarvt wurde, hatte ich nicht auf meinem Täterzettel. Die ein oder andere Überraschung hatte ich nicht erwartet.

Alles in allem ein interessanter, teilweise spannender, besonders aber humorvoller Krimi mit viel Lokalkolorit. Ich hoffe, von Anja Bogner, Bülent Rambichler und seiner Familie und Astrid Weber bekomme ich noch mehr zu lesen.

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Rezensionen von ikatzhorse2005:

Tödliches Geschäft

Höllgrotten von Monika Mansour

Höllgrotten ein Kriminalroman von Monika Mansour aus dem Emons Verlag
"Der Schmetterling, der zwischen Dornen fliegt, wird seine Flügel zerreissen." Afrikanisches Sprichwort (aus Höllgrotten)
Fast so ergeht es der temperamentvollen, charakterstarken Heldin Natalie, dem Schmetterlingskind.

Ihre äussere Hülle, die so zerbrechlich und verletzlich ist, hindert sie nicht daran, ihre ganze Kraft und ihren Lebensmut für Menschen in Not einzusetzten. Die perfekte Tarnung, um mit mächtigen Männern und Organisationen Versteck zu spielen. Bis zu dem Tag, als eine junge Kongolesin unter der Lorzentobelbrücke tot aufgefunden wird. Jetzt ist nichts mehr, wie es vorher war. In welcher Verbindung steht Natalie zu dieser Frau? Was verschweigt das Schmetterlingskind? Warum engagiert sie einen Bodyguard? Steckt diese zierliche Frau in Schwierigkeiten? Kann ein einzelner Mensch die Welt verändern? Fragen, die Sara, Chefin der Zuger Kriminalpolizei schnellstmöglich lösen will. Mit ihrem Team von Ermittlern recherchiert sie in alle Richtungen, doch Natalie scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. ...
In langsamen Schritten, einer glasklaren Sprache und einem interessanten Plot nähert sich die Autoin der Wahrheit. Eingebettet in einen aktuellen Erzählstrang mit unterschiedlichen Handlungsorten und einer fortlaufend erzählten rückblickenden Geschichte, gelingt Monika Mansour ein Geniestreich. Einfühlsam, temporeich, fesselnd und raffiniert konstruiert, sowie brilliant recherchiert zugleich, als hervorragende Krimi-Geschichtenerzählerin schreckt sie vor ernsten Themen nicht zurück. Zeilen, die aufklären, über die genetische Krankheit Epidermolysis bullosa-EB, die einst blühende Demokratische Republik Kongo und menschliche Schicksale in Not. Die Realität ist hierbei unvorstellbarer, als das, was die Autorin hier erschaffen könnte. Ihre Figuren zeichnen sich durch Charakterstärke und grosse Sensibilität für menschliche Zwischentöne und Beziehungen aus. Neben der faszinierenden Protagonistin Natalie und ihrem wilder Kampf mit dem Leben und ihrem Mut zum Weitermachen, nicht Mitgefühl erregend, sondern stark und voller Willenskraft, entstehen so weitere tragende Personen, die gekonnt durch den Krimi führen. Am Ende, tief im Abgrund ein glaubwürdiger Showdown ohne Übertreibungen, der unter die Haut geht.
Fazit: Unterhaltsam, mitreissend, aufrüttelnd! Ein schweizer Krimi, der definitiv Lust auf mehr macht!

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Rezensionen von KimVi:

Roman mit überraschenden Wendungen

The Wife Between Us von Greer Hendricks; Sarah Pekkanen

Vanessa ist nach der Scheidung von Richard neben der Spur. Vorbei sind die Zeiten, in denen er sie auf Händen getragen hat. Vanessa kann an nichts anderes denken, als Richards Hochzeit mit ihrer Nachfolgerin zu verhindern. Nellie dagegen, schwebt im siebten Himmel. Ausgerechnet für sie hat sich der attraktive Richard entschieden! Er liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab.

Nellie könnte absolut glücklich sein, wenn da nicht die geheimnisvollen Anrufe und das Gefühl, beobachtet zu werden, wären. Emma erhält einen Brief, in dem sie vor Richard gewarnt wird. Welches Spiel wird hier gespielt?

Das Buch beginnt mit einem düsteren Prolog, in dem eine Frau eine andere beobachtet. Man hat beim Lesen sofort das Gefühl, dass sie nichts Gutes im Schilde führt. Dadurch gelingt der Einstieg in das Buch mühelos, da man unbedingt erfahren möchte, was passieren wird. Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet Nellie, die offensichtlich sehr glücklich mit Richard ist und es kaum erwarten kann, ihn zu heiraten. Vanessa, die geschiedene Frau von Richard, schildert ihre Sicht der Dinge in der Ich-Form. Man bekommt durch diese Perspektive einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Die Trennung scheint sie völlig aus der Bahn geworfen zu haben und sie ist fixiert darauf, Richards erneute Heirat zu verhindern. Man fühlt mit ihr und meint zu ahnen, was in ihr vorgeht.

Trotz der wechselnden Perspektiven ist es leicht, die Übersicht zu behalten. Denn die Wechsel sind gut zu erkennen, sodass man sich stets bewusst ist, wo sich die Handlung gerade zuträgt. Man ahnt aber nicht, wem man eigentlich glauben soll und ist deshalb hin- und hergerissen. Denn man beobachtet die glückliche Nellie mit ihrem Traumprinzen und glaubt zu wissen, warum Vanessa ihm hinterhertrauert.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Der düstere Prolog baut früh Spannung und Neugier auf. Auch wenn das Interesse an der Handlung durchgehend geweckt bleibt, kann die aufgebaute Spannung leider nicht gehalten werden. Über weite Teile plätschert die Geschichte vor sich hin. Man hat das Gefühl, dass Vanessa sich langsam von Richard lösen könnte, um endlich nach vorn zu blicken. Doch dann gibt es eine überraschende Wendung, die der Erzählung das gewisse Etwas gibt und Spannung und Neugier sofort wieder aufflammen lässt. Die Handlung nimmt deutlich an Fahrt auf und hält selbst am Ende noch Überraschungen bereit.

Ich habe mich beim Lesen im Großen und Ganzen sehr gut unterhalten. Der Einstieg ist mir mühelos gelungen, sodass für mich die Spannung sofort greifbar war. Doch leider konnte sie für meinen Geschmack nicht durchgehend gehalten werden. Denn es gab für mich Längen, in denen ich das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten. Die überraschende Wendung konnte mich dann aber wieder begeistern, sodass das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala vier von fünf Sternchen bekommt.

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Rezensionen von biest.22@web.de:

Humorvoll, bewegend und spannend

Miss Gladys und ihr Astronaut von Barnett David M.

Wie klein die Welt von oben ist: Die Geschichte einer unglaublichen Freundschaft!

Inhalt:

Die gute Miss Gladys kann sich nicht mehr alles merken, aber dieser Telefonanruf ist unvergesslich: Der Astronaut Thomas Major ist am Apparat, gerade auf dem Weg zum Mars. Er hat sich natürlich verwählt und will am liebsten gleich wieder auflegen.

Aber Miss Gladys und ihre Enkel brauchen seine Hilfe. Zögerlich und leise fluchend wird der Mann im All zum Helfer in der Not. Tausende von Kilometern entfernt, führt er die drei auf seine ganz eigene Art durch schwere Zeiten, denn Familie Ormerod droht ihr Zuhause zu verlieren. Miss Gladys und ihr Astronaut brauchen einen galaktisch guten Plan …

Meine Meinung:

Der Autor David M. Barnett hat es geschafft mich von Anfang bis Ende super zu unterhalten.
Der sehr angenehme und fesselnde Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich fands total schön, wie er Dinge, Menschen und Gefühle beschreibt.
Kurze knackige Kapitel, von denen jedes eine eigene, passende Überschrift trägt, machen es einem unheimlich schwer, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen.
Miss Gladys kann man einfach nur sofort ins Herz schließen. Sie ist eine liebevolle alte Dame, die leider zunehmend unter Demenz leidet. So macht sie ihren Enkeln, für die sie eigentlich sorgen soll, nachdem die Mutter tot und der Vater im Gefängnis ist, das Leben unheimlich schwer.
Ellie (15) und James (10) müssen viel zu früh erwachsen werden, neben Schule und Haushalt müssen sie sich auch noch um ihre Nan Gladys kümmern. Ellie geht nebenher noch arbeiten, um die laufenden Kosten zu decken.
Thomas kommt anfänglich ziemlich ernst und griesgrämig rüber, doch man spürt im Laufe der Geschichte eine deutliche Veränderung. Auch er hatte es nicht leicht als Kind, für ihn ist der Flug zum Mars eine Flucht.
Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen. Sie waren toll beschrieben, man bekam tiefe Einblicke in ihr Leben und ihre Gefühlswelt.
Die Geschichte war total spannend und zum Teil ziemlich realistisch erzählt. Gegen Ende fand ich zwar, dass da ein paar Zufälle zuviel waren und es ein bisschen flott zum Finale kam, aber dennoch hat mich der Autor gut unterhalten.
Der Humor kommt hier ebenfalls nicht zu kurz, auch wenns an einigen Stellen eigentlich eher traurig ist, muss man doch schmunzeln, wenn Gladys in Aktion tritt.
Eine wichtige Aussage der Story ist sicher, dass man nie die Hoffnung aufgeben sollte. Familienzusammenhalt und Freundschaft werden hier ebenfalls ganz groß geschrieben.
Mir hats sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere spannungsgeladene Unterhaltungsromane vom Autor.
Das Cover ist einfach nur klasse. Ein echter Hingucker! Die Farben harmonieren sehr schön miteinander und es passt super zum Inhalt.

Fazit:

Hier kann ich eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen. Ein toller Roman, bewegend, spannend und humorvoll geschrieben.

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Rezensionen von Pink Anemone:

Weibliche Assassinen einer Untergrundorganisation streifen durch das London von 1837 – atmosphärisch, düster und absolut packend

Miss Gladys und ihr Astronaut von Barnett David M.

"Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
und wiegen und tanzen und singen dich ein!"

Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten.

Nicht nur um ihre Eltern zu rächen, bleibt Megan Teil der Organisation, der man nachsagt, dass sie die gesamte Londoner Unterwelt kontrollieren würde.

Sie ist noch keine einundzwanzig Jahre alt und bringt trotzdem jahrelange Berufserfahrung als Auftragsmörderin mit. Unter dem Decknamen "Black Widow" führt sie ihre blutigen Aufträge im Alleingang durch.

Doch auf einmal wird "Black Widow" zum Schutz einer einflussreichen Person abgestellt, die eine andere Sealgaira mit dem Namen "Hawk" eliminieren soll. So beginnt ein Spiel aus Intrigen, Verfolgungsjagden und zu ergründenden Geheimnissen, bei dem sie doch von ihrem sonst so subtilen Vorgehen abweichen muss. Denn manchmal braucht es eben doch Gewalt …(Klappentext)

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"Selbst die Worte in der Bibel, dass der Mann über die Frau herrschen sollte, wurden so ausgelegt, dass die Frau geistig wie auch körperlich dem Mann unterlegen und untergeben war. Dies wiederum verschaffte ihnen als Auftragsmörderinnen einen Vorteil.
Wer vermutete schon eine zierliche, hilfsbedürftige Frau hinter grausamen Morden?" (Kapitel 3 / Pos. 805; E-Book)

Hier begleitet der Leser zwei weibliche Assassinen, die sich durch das historische London von 1837 bewegen.

Megan, Deckname "Black Widow": eine Femme Fatale, ruhig und bedacht, doch in ihr brodelt das Feuer der Rache. Sie tötet leise, taktisch, geschickt und ohne viel Blut zu vergießen.

Abigail, Deckname "Hawk": ein junges, blondes und unschuldig erscheinendes Püppchen, impulsiv und dickköpfig. Sie tötet mit viel Bums und hinterlässt nicht selten ein wahres Blutbad.

Beide sind gefährliche Auftragsmörderinnen und gehören der Untergrundorganisation Sealgear an. Diese Organisation hält, durch das Töten wichtiger und einflußreicher Männer, die Machtverhältnisse Londons im Gleichgewicht.

">>Wir gehören zu einer elitären Klasse Mensch, die nicht dafür geschaffen ist, ein normales Leben zu führen.
Wir räumen den Schmutz der anderen auf und kehren den Dreck von den Gassen dieser gottlosen Stadt, damit dieses verdammte System funktionieren kann.
Dafür wurden wir ausgebildet, dafür töten wir. So ist es schon immer gewesen und so wird es auch in Zukunft sein.<<"
(Kapitel 10 / Pos. 3414; E-Book)

So heißt es, doch selbst in diesem Geheimbund scheint es zu brodeln und ein Kampf um Macht zu entbrennen. Dieser Kampf führt die zwei unwissenden Mörderinnen zusammen. Sie spüren, dass hier etwas nicht stimmt und sie Schachfiguren in einem gefährlichen Spiel sind.
Dieses Spiel muss gewonnen werden und dafür ist wieder einmal Gewalt von Nöten...(Persönliche Inhaltsangabe)

Hier wurde im Bereich Jugendthriller etwas gänzlich Neues erschaffen. Keine schmachtenden Püppchen in einem 08/15-Setting und kein dahinplätschernder Plot mit schnulzigen Passagen, welche mir übermässiges Augenrollen bescherten.
Hier begleitet der Leser nämlich zwei weibliche Assassinen, die sich durch das historische London von 1937 bewegen.

Die Autorin hat mit Megan und Abigail zwei absolute Power-Frauen erschaffen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und dabei alles andere als zimperlich vorgehen.

Die Charaktere sind gut gezeichnet, authentisch und entwickeln sich im Verlauf der Story weiter.
Das Setting ist atmosphärisch und düster, spiegelt so das historische London gekonnt wieder und harmonisiert mit der Geschichte.

"Der nachtschwarze Himmel war von tintenfarbenen Wolken überzogen. Kein Sternenlicht und nicht einmal die Strahlen des Mondes vermochten diese Decke zu durchdringen. Lediglich die Flammen in den spärlichen Straßenlaternen erhellten die Londoner Straßen und Gassen."
(Kapitel 1 / Pos. 65; E-Book)

Der Schreibstil ist flüssig und locker gehalten und lässt einen durch das Buch fliegen. Dies liegt aber auch vor allem an der überaus packenden und spannungsgeladenen Story. Diese beinhaltet einige überraschende Wendungen und Actionszenen treiben die Spannungspitzen in die Höhe, sodass einem beim Lesen nicht nur einmal die Luft wegbleibt.

Die Story ist an sich abgeschlossen, enthält jedoch einen kleinen Cliffhanger, der an eine Fortsetzung hoffen lässt.

Fazit:
Hier stimmt einfach alles - starke weibliche Charaktere, atmosphärisches Setting und packender Plot mit Actionszenen. Dies ist also wirklich ein Jugendthriller der anderen Art und konnte mich aufgrund dessen begeistern und für Stunden fesseln. Was will ein Leserherz mehr?

© Pink Anemone

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Rezensionen von PFIFF:

Moderne Interpretation von Shakespeares König Lear

Dunbar und seine Töchter von St. Aubyn Edward


Dunbar übergibt seinen Konzern an zwwei seiner Töchter. Die Dritte hatte sich zurückgezogen, um ein ruhiges, unbeschwertes Familenleben zu führen. Sie ist die Tochter der zweiten Frau Dunbars und hatte Probleme mit ihren zwei Halbschwestern.
Nun stecken die zwei geldgierigen, machthungrigen und skrupellosen Frauen ihren Vater in ein Seniorenheim, um ihn gänzlich aus ihrem Sichtfeld zu bringen, damit er sich nicht in ihre Machenschaften einmischen kann.

Dunbar erkennt nun, dass es besser wäre, wenn er die Macht wieder an sich reissen würde und flieht aus dem Sanatorium. Die Töchter verfolgen ihn, räumen alles aus dem Weg, was ihnen im Weg ist und scheuen sich nicht, ihre Schwester, die dem Vater beistehen will, zu bedrohen.
Eine moderne Interpretation von Shakespeares König Lear.

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Rezensionen von PFIFF:

Zukunftsvision von der Vorherrschaft einer digitalen Welt

Die Tyrannei des Schmetterlings von Frank Schätzing


Der Vizesheriff der Region Sierra in Kalifornien wird zu einer weiblichen Leiche gerufen. Die Obduktion ergibt, dass es sich um einen Mord handelt. Im Zuge der Ermittlungen gerät er selbst in Gefahr, als er im Auto der Toten einen versteckten Chip findet. Die Daten deuten auf einen Hochsicherheitstrakt in der Nähe, wo Luther nach Antworten sucht.

Er verfolgt einen flüchtigen Sicherheitsbeauftraten und gerät dabei in eine Zone, aus der er verändert zurückkehrt. Er wird konfrontiert mit Parallelluniversen, Klonen, Robotern, Zeitsprüngen und tierischen Wesen, die als Kampfmaschinen eingesetzt sind.
Wer steckt hinter den aus dem Ruder gelaufenen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz? Und kann man sie rückgängig machen? Wem kann man trauen, wer ist real?
Eine kleine Gruppe von Idealisten versucht zu retten, was noch möglich ist, egal wie sehr sie sich selbst in Gefahr bringen.

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