Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von jiskett:

Ein insgesamt gutes Buch, das zwischendurch etwas zäh ist

Schwestern für einen Sommer von Cecilia Lyra

In "Schwestern für einen Sommer" geht es um Julie und Cassie, zwei Halbschwestern, die sich in ihrer Jugend sehr nahe standen, nun aber seit Jahren keinen Kontakt zu einander hatten. Nach dem Tod ihrer Großmutter müssen die beiden dank einer Verordnung in ihrem Testament gemeinsam Zeit in den Hamptons verbringen.

.. und aufgrund der Vorkommnisse in ihrer Vergangenheit sind beide nicht unbedingt begeistert davon.

Die Beziehung der beiden Schwestern zueinander ist sehr komplex. Sie haben glückliche Erinnerungen und gerade Julie macht deutlich, dass sie Cassie immer noch liebt, aber zwischen ihnen stehen Jahre voller Schmerz, Leid und Vorwürfen und das Verhältnis der beiden ist sehr angespannt. Als Leser weiß man zuerst nicht, was zwischen ihnen vorgefallen ist, sodass man sich fragt, wieso die beiden so heftig aufeinander reagieren, doch die Autorin hat die ganzen Gefühle der Schwestern sehr überzeugend dargestellt und mir hat gefallen, wie vielschichtig die Figuren dargestellt waren. Ich fand zwar Julie lange sympathischer, doch man kann die Perspektive und das Verhalten von beiden nachvollziehen. Besonders toll fand ich dabei, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht beider Protagonistinnen erzählt wurden und die Erzählstimmen ganz anders klangen, sodass man ohne Probleme unterscheiden konnte, wer gerade an der Reihe war. Es war auch interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Realität wahrgenommen oder dass manche Ereignisse ganz anders bewertet wurden. Das hat Lyra wirklich gut geschrieben; die Schwestern sind sehr verschieden und das merkt man in jeder Hinsicht.

Die Geschichte selbst lässt sich gut lesen und nachdem die Charaktere vorgestellt worden waren, war sie weitgehend fesselnd, aber in der Mitte hatte ich das Gefühl, dass sie ein wenig zu sehr in die Länge gezogen wurde. Die Handlung ging nicht wirklich voran und das fand ich schade, da so das ganze Drama am Ende ein wenig konstruiert wirkte und etwas zu viel auf einmal kam. Hier hätte die Gewichtung anders gelegt werden können. Insgesamt wurde die komplizierte Lage aber sehr gut dargestellt, ich fand die Entwicklung der Beziehung der Schwestern realistisch und obwohl das Ende ziemlich kitschig war, hat es mir doch gefallen und es passte gut zur Geschichte. Ich mochte vor allem, dass zwar das Verhältnis von Julie und Cassie die zentrale Rolle gespielt hat, es aber auch wichtig war, dass beide zu sich selbst finden und etwas neues über sich lernen mussten.

"Schwestern für einen Sommer" bekommt von mir 3,5 Sterne. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, allerdings fand ich es zwischendurch etwas zäh und gegen Ende gab es dann zu viel Drama.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von jiskett

Rezensionen von manu63:

Der verlorene Junge

Ein MORDs-Team - Band 20: Der verlorene Junge von Andreas Suchanek

Band 20 der Ein Mordsteam Reihe des Autors Andreas trägt den Titel Der verlorene Junge. Immer noch ringt Alice mit dem Leben und benötigt eine Spenderniere um zu überleben. Helfen könnte ihr dabei der verlorene Zwillingsbruder doch der ist nicht auffindbar. Das 2016er Team macht sich auf die Suche und stolpert dabei wieder von einem Abenteuer in das nächste.

Die Reihe geht spannend weiter und der Autor schafft es durch humorige Einlagen und gut gesetzte Spannungsbögen einen reizvollen Mix in die Geschichte hineinzubringen. Mason ist chaotisch wie immer und auch Socke mischt kräftig mit. Tony aus der Schweiz hat einen Gastauftritt und bringt Mason mächtig ans überlegen.

Der Schreibstil ist wieder flüssig und rasant und die Geschichte endet einmal mehr mit einem starken Cliffhanger. Ein Mordsteam sollte in Reihenfolge gelesen werden, da die Bände aufeinander aufbauen und dem Leser sonst wesentliche Informationen fehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von manu63:

Eine Ehefrau für Cole

Ein MORDs-Team - Band 20: Der verlorene Junge von Andreas Suchanek

Homebase fürs Herz ist der sechste Band der Baseball Love Reihe der Autorin Saskia Louis. Diesem Mal geht es um Cole Panther dem neuen Chef der Dolphins. Dieser möchte eine Ehefrau, möglichst unkompliziert und aus gutem Haus. Nachdem er selber nicht so gut in der Auswahl der Kandidatinnen war, betraut er Savannah Thomas mit der Aufgabe die Richtige für ihn zu finden.

Eigentlich ist das gar nicht ihre Aufgabe da sie nicht Coles Assistentin ist, aber sie erklärt sich dennoch bereit dieses Aufgabe zu übernehmen.

Die Autorin hat eine flüssig lesbare Geschichte entworfen die von guten Dialogen getragen wird. Die Wortgefechte von Cole und Savannah sind witzig und originell. Es machte Spaß diese zu lesen. Die Geschichte selber hat mir gut gefallen und ist bisher die in meinen Augen beste der Reihe. Schön war es auch einige der Charaktere aus den Vorbänden zu treffen und zu lesen wie sie sich entwickelt haben. Das die Reihe noch weiter geführt wird merkt man am Cliffhanger, der auf den letzten Seiten zu finden ist. Ich wurde durch dieses Buch einige Stunden gut unterhalten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von Gudrun Gaber:

Es ist keine Romanze

Die Frau, die liebte von Lewis Janet

Ein Justizfall ohne DNA Analyse, Überwachungskamera oder Drohnenbilder. Grundlage sind hunderte Menschen die etwas glauben und sich dann doch nicht sicher sind, ist das mein Mann, Bruder, Neffe. Wer entscheidet und welches Maß an Strafe ist passend?

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gudrun Gaber

Rezensionen von Stinsome:

Ein fesselnder Auftakt mit starken Frauenfiguren, viel Spannung & einem Hauch Romantik.

Iron Flowers (1) von Banghart Tracy

Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Frauen unterdrückt und erniedrigt werden und nicht das Recht haben, freie Entscheidungen zu treffen. Sie dürfen nicht lesen. Sie dürfen sich nicht ihren Beruf, nicht ihren Ehemann und nicht ihre Zukunft aussuchen. Manche von ihnen werden zur Grace erzogen, um dem Regenten oder dem Thronfolger zu dienen und diesem eventuell auch Kinder zu schenken.

Für diese Aufgabe wird ihnen von Kindheit an Tanzen, Stricken, gute Manieren und Gehorsam beigebracht.

Serina ist eine solche „Auserwählte“. Sie ist anmutig und schön und wird deshalb von ihrer Mutter schon früh auf diese Aufgabe vorbereitet. Ihre Schwester Nomi dagegen übernimmt den Haushalt und soll ihre Zofe werden, sollte sie zur Grace erwählt werden. Während alle Aufmerksamkeit der Familie auf Serina liegt, rebelliert Nomi mit ihrem wilden, unerschrockenen Gemüt im Stillen. Sie lässt sich von ihrem Zwillingsbruder lesen beibringen und möchte sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft nicht zufriedengeben.

Am Tag der Auswahl des Thronfolgers wird jedoch Serinas und Nomis Welt komplett auf den Kopf gestellt, denn auf einmal tauschen sich die Rollen, obwohl keines der beiden Mädchen auf ihre neue Rolle vorbereitet wurde. Und als wäre das nicht schlimm genug, werden die Schwestern auseinandergerissen und finden sich beide in ihrer ganz eigenen Art von Hölle wieder. Was ist schlimmer? Den Launen und Wünschen des Thronfolgers gnadenlos ausgeliefert zu sein oder auf der Gefängnisinsel, dem Berg des Verderbens, um sein Überleben zu kämpfen?

Der Schreibstil liest sich trotz seiner zahlreichen, bildhaften Umgebungsbeschreibungen sehr angenehm und flüssig, sodass die Seiten nur so dahinfliegen und sich laufend ein Kopfkino einstellt. Ich wurde schnell in die Welt gesogen und hatte beim Lesen viel Spaß, da die Spannung stetig hochgehalten wurde, indem unterschwellig – egal, ob man aus Serinas oder Nomis Sicht las – ständig Gefahren vor sich hin brodelten. Immer wenn die eine Sicht endete, ärgerte ich mich, dass ich dort nicht weiterlesen konnte – aber schon wenige Seiten später wurde ich wieder von der anderen Sicht gefangengenommen und das Ganze wiederholte sich. Das ging eigentlich die ganze Zeit so. Keine der beiden Sichten musste hinter der anderen zurückstecken.

Im Zentrum des Buches steht die Rolle der Frau und wie sich unsere Protagonistinnen in diese einfügen – oder eben auch nicht einfügen. Dafür hat Tracy Banghart zwei Charaktere geschaffen, die zu Beginn des Buches kaum unterschiedlicher sein könnten. Serina wurde seit sie denken kann zu Gehorsam und Demut erzogen, lehnt das rebellische, revolutionäre Denken ihrer Schwester ab und ist der Ansicht, dass es keinen Sinn hat, sich gegen die vorherrschenden Umstände aufzulehnen. Sie möchte zur Grace werden, um ihrer Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, und würde alles für die Menschen, die sie liebt, tun. Nomi ist das exakte Gegenteil von ihr, denn sie senkt nicht demütig den Blick, sagt die Dinge, die ihr durch den Kopf gehen und möchte die ihr zugedachte Rolle in der Gesellschaft nicht akzeptieren. Ihr Temperament lässt sie nicht selten unüberlegt und impulsiv handeln. Obwohl es ihr widerstrebt, muss sie sich im Palast anpassen, denn ein falsches Wort könnte sie schnell den Kopf kosten. Obwohl ich Nomi anfangs mit ihrem unerschrockenen Auftreten interessanter fand, war es Serina, die mich im Laufe des Buches mit ihrer Entwicklung überrascht hat und zu meinem Lieblingscharakter wurde. Sie findet ihre Stärke und stellt Nomi damit langsam aber sicher in den Schatten.

Von den anderen handelnden Figuren schließt man manche ins Herz, andere wiederum wandeln sich im Laufe der Zeit und verändern das Bild, das man von ihnen hat, und wiederum andere – und das ist leider der Großteil der Charaktere – bleiben blass und nicht greifbar. Vor allem bei den männlichen Personen, die eine größere Rolle in dem Geschehen einnehmen und auch Teil der verschiedenen Liebesgeschichten sind, hatte ich dauernd das Gefühl, meine Meinung über sie immer wieder revidieren zu müssen. Mal erfüllte mich unbändige Sympathie für sie, mal Unbehagen und nahezu durchgängig Misstrauen, weil man sich nie sicher sein konnte, wer auf der guten und wer auf der bösen Seite steht. Ob überhaupt eine Gefahr von ihnen ausgeht.

Während Asa, der jüngere Bruder des Thronfolgers, mir mit seiner freundlichen, amüsierten Art und seinen Reaktionen gegenüber Nomis rebellischem Auftreten sehr positiv aufgefallen ist, umgab den Thronfolger Malachi immer ein Fragezeichen. Erst wirkt er in seiner Wut durch Nomis Verhalten fast schon unsympathisch, dann wirft seine Art doch immer wieder Rätsel auf. Er war weder nett noch bösartig, er war verwirrend und deshalb seltsam interessant. Die Brüder, die sich von ihrem Aussehen so stark ähneln, sind charakterlich wie Tag und Nacht und man stellt sich ständig die Frage: Gibt es hier einen bösen und einen guten Bruder oder lauert die Gefahr ganz woanders?

Nomi findet sich in einer Mehr-oder-weniger-Dreiecksbeziehung zwischen den beiden Prinzen wieder, während Serina ihr Love Interest in ganz anderen Reihen findet. Um nicht zu viel zu spoilern, belasse ich es dabei, dass ich diesen jungen Mann sogar am meisten mochte, obgleich er leider eine der Figuren ist, die sehr blass bleiben.

Die Liebesgeschichten haben mir Freude bereitet und nahmen auch keine vordergründige Rolle in dem Geschehen ein. Obwohl sie sich zu schnell entwickelten und die Autorin sich mehr Zeit hätte lassen müssen, um die Gefühle nachvollziehbar aufzubauen, hielten auch die Liebesgeschichten die Spannung hoch, denn gewöhnlich oder unspektakulär war keine davon.

Mit Tracy Bangharts starken Frauenfiguren springt die Botschaft des Buches einen nahezu an: Dass man kämpfen und sich nicht unterwerfen lassen sollte. Dass jeder das Recht haben sollte, freie Entscheidungen treffen zu dürfen. Dass Frauen stark und nicht weniger wert sind als Männer (und umgekehrt!). Bei dem Kampf der Schwestern, diese Ansicht in die Welt hinauszutragen, lässt es sich – trotz einiger Schwächen des Buches wie mangelnde emotionale Bindung zu den meisten Charakteren und leichte Vorhersehbarkeit – nicht anders als mitzufiebern und Nomi und Serina auf ihrer Entwicklung gespannt zu begleiten.

Fazit

Tracy Banghart hat mit Iron Flowers – Die Rebellinnen einen fesselnden Reihenauftakt mit starken Frauenfiguren und viel Spannung geschaffen, der mir viel Spaß gemacht hat. Einige Schwachstellen gibt es, die mich hindern, die volle Punktzahl zu geben, aber Iron Flowers kann sich in dem Genre definitiv sehen lassen. Ich vergebe 4 Sterne und freue mich schon auf den zweiten Band, da es wohl keinen fieseren Cliffhanger hätte geben können.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Stinsome

Rezensionen von biest.22@web.de:

Eine tolle und rührende Story

Nichts ist gut. Ohne dich. von Lea Coplin

"Weil jeder eine Aufgabe hat und ich meine erst herausfinden muss."

Inhalt:

Jana und Leander. Als Kinder waren sie unzertrennlich – bis zu diesem einen, verhängnisvollen Abend im August, an dem Janas Bruder Tim bei einem Autounfall ums Leben kam.
Jana läss nichts an sich ran. Einen festen Freund hat sie nicht, nur eine Affäre.

Einen Plan fürs Leben hat sie auch nicht, nur einen Job. Und ihre Familie... lieber nicht darüber reden, sie reden ja auch nicht wirklich miteinander.
Sechs Jahre hat sie versucht alles zu vergessen, Leander zu vergessen, ihn zu hassen. Doch dann taucht plötzlich Leander auf. Der damals den Wagen fuhr. Steht vor ihr mit seinen hellblauen Augen. Und seine Anziehungskraft ist so viel größer als Jana wahrhaben möchte. Das Leben leuchtet wieder. Für beide. Doch kann sie ihn wirklich wieder in ihr Leben lassen?
Aus einem guten Grund ist er wieder bei ihr aufgetaucht. Er ist hier, damit sie ihn rettet. Nur weiß er das selbst noch nicht.

Meine Meinung:

Ich bin super ins Buch hineingekommen und habe mich auch schnell mit den einzelnen Charakteren angefreundet.
Jana ist ein verschlossenes Mädchen, gerade 18, weiß noch nicht wo ihr Weg sie hinführen wird und macht die Dinge lieber mit sich selbst aus. Die schwierigen Verhälnisse innerhalb ihre Familie machen es ihr auch nicht gerade einfach. Sie lebt bei ihrer Schwester Marie, aber von einer innigen Geschwisterliebe kann hier nicht die Rede sein.
Und Leander? Er muss sein Leben lang mit der Schuld leben, seinen besten Freund Tim, Janas Bruder, auf dem Gewissen zu haben. Sicherlich nicht leicht. Sowas prägt einen Menschen. Man spürt, das jeder einzelne dieser Charaktere sein Päckchen zu tragen hat und die Gefühle werden sehr schön transportiert.
Ebenfalls gut gefallen haben mir die bildhaften Beschreibungen von München un um München herum. Ich hatte keinerlei Schwierigkeit damit, mit alles bildlich vor Augen zu führen.
Der Schreibstil war modern und ließ sich super angenehm und flott lesen. Die Nachrichten, die sich Jana und Leander zwischendurch geschickt haben, haben das Ganze ein bisschen aufgelockert. Hat mir sehr gut gefallen.
Das Cover ist jetzt nicht so mein Fall, aber es passt zur Story. Aber ich kaufe mir ja auch kein Buch, weil mir das Cover so gut gefällt, der Inhalt sollte stimmen und der passt hier auf jeden Fall.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. An einigen Stellen ist es ziemlich rührend und man muss doch schlucken. Einige ernste Themen hat die Autorin geschickt in die Story integriert. Unter anderem gehts um Trauer, Krankheit und Schuld.

Fazit:

Eine tolle und rührende Geschichte über zwei Menschen, die Höhen und Tiefen erleben, sich verlieren und wiederfinden. Eine klare Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von biest.22@web.de

Rezensionen von biest.22@web.de:

Ein tolles Jugendbuch

Sternschnuppengeflüster von Cramer Sofie

Inhalt:

3 Mädchen, 3 Herzenswünsche und 1 App, die Wünsche wahr werden lässt!
Endlich Ferien! Sechs Wochen Zeit für LENI, sich in Nicks Traumfrau zu verwandeln. Doch irgendwie läuft alles schief ... Genau wie bei AMELIE, deren Eltern sich trennen wollen! Und PAULA? Die könnte längst auf der Schauspielschule sein – wenn ihre Eltern es nur erlauben würden! Alle drei hoffen auf ein Wunder, als sie sich bei STERNSCHNUPPENGEFLÜSTER anmelden.

Denn die App macht ein unglaubliches Versprechen: "Bis zum Ende der Sommerferien werden all deine Wünsche in Erfüllung gehen ..."
Von der Autorin von "SMS für dich"

Meine Meinung:

Ich fand dieses Jugendbuch, mit einer Altersempfehlung ab 11 Jahren, echt klasse.
Leni, Amelie und Paula könnten nicht echter dargestellt sein. Sie wirken wie mitten aus dem Leben gegriffen. Alle drei sind mir sehr sympathisch, wobei jede mit anderen Sorgen zu kämpfen hat. Mir hats sehr gut gefallen, wie die drei zueinander gefunden haben.
Leni findet sich nicht hübsch genug und glaubt nie bei ihrem Schwarm landen zu können. Sie tat mir schon ein bisschen leid.
Paula träumt von einer Karriere als Schauspielerin, aber ihre Eltern sind strikt dagegen. Aber ohne ihr Einverständnis gehts nun leider auch nicht.
Amelie hat bei einem Streit ihrer Eltern mitbekommen, dass diese sich scheiden lassen wollen. Für ein Kind ein Weltuntergang.
Die Mädels leiden, dass kann man als Leser deutlich spüren, ihre Verzweiflung wird sehr schön transportiert. Man hofft bis zum Schluss, dass die App wirklich hält was sie verspricht. Und die drei wieder ein ganz normales und glückliches Leben führen können.
Eine schöne Geschichte über geheime Wünsche und Freundschaft. Schön war es auch zu beobachten wie sich die drei gegenseitig helfen und unterstützen.
Am Ende wartet auf den Leser dann noch eine kleine Überraschung. Von Anfang bis Ende eine sehr gelungene Story.

Der Schreibstil war modern und ließ sich super lesen. Die immer wieder eingeschobenen Nachrichten lockern das Ganze nochmal zusätzlich auf.
Das Cover, obwohl es mir ein bisschen zu bunt ist, ist auch total passend. Mit den glitzersternchen ein echter Hingucker. Unter vielen fällt es einem sofort ins Auge.

Fazit:

Eine tolles Jugendbuch! Realistische und sympathische Charaktere! Ein toller Schreibstil!
Ich denke das sich die Mädels, die dieses Buch lesen werden, auch super in die drei hineinversetzten können.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von biest.22@web.de

Rezensionen von Harakiri:

Rasante Handlung

Children of Blood and Bone - Goldener Zorn von Tomi Adeyemi

Die Welt der Divinés ist in Gefahr, wenn es Zélie nicht gelingt, die 3 Artefakte rechtzeitig auf die Insel der Geister zu bringen. Doch das ist nicht einfach, wenn man von allen verfolgt wird. Da ist zum Einen der König von Orisha, der Angst vor der Welt der Maji hat, wenn diese ihre Magie wiedererlangen, die er ihnen vor Jahren genommen hat.

Auch sein Sohn, der Prinz, ist hinter Zélie her, doch er aus ganz anderen Gründen. Zélies Reise ist gefährlich und ihr stehen nur wenige Helfer zur Verfügung.
Auf den ersten Seiten musste ich mich erst noch einlesen. Die vielen fremden Namen und Gebräuche haben anfangs etwas verwirrt. Aber bereits im zweiten Kapitel hatte mich die Handlung voll gefangen genommen. Zélie, die ihre Maji verloren hat, Amari, die unter dem Leben als Prinzessin leidet. Genial fand ich die Szene, als die beiden das erste Mal zusammentreffen. Hier stockte mir wirklich kurz der Atem.
Auch der weitere Verlauf der Reise bleibt spannend und las sich fast von selbst. Ein Buch mit 624 Seiten – da habe ich Respekt vor. Allerdings blieb mir in „Children of Blood and Bones“ gar keine Zeit, denn die Seiten flogen nur so. Auf jeder Seite passiert etwas, das es unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen. Man wird förmlich vorangepeitscht, will endlich wissen wie es weitergeht.
Manche Szenen waren allerdings auch sehr blutrünstig. Mir macht das nichts aus, aber jüngere Leser könnten hier etwas Angst bekommen.
Kleine Kritikpunkte gibt es aber auch: Mir verlief die ganze Reise manchmal etwas zu glatt, wie gut, dass später noch Steine in den Weg der Pilgerer gelegt wurden. Auch manche kleine Fragen bleiben noch offen: wie konnte Inan so schnell zu Zélie kommen, die doch 3 Tage Vorsprung hatte? Aber das sind Kleinigkeiten, die mich nach Beendigung des Buches nicht weiter stören.
Fazit: Bei so Hype-Büchern bin ich immer etwas vorsichtig, die gefallen mir nicht immer. Aber Children of Blood and Bone hat mich angenehm überrascht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri

Rezensionen von biest.22@web.de:

Atmosphärisch und spannend

Der Kreidemann von Tudor C.J.

Inhalt:

Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen.

Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...

Meine Meinung:

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Obwohl ich es eher nicht in die Kategorie Thriller einordnen würde, war es dennoch sehr spannend und atmosphärisch.
Die zwei Erzählstränge, einer im Jahre 1986, der andere 2016 enden meistens mit einem Cliffhanger, der einen dieses Buch kaum noch aus der Hand legen lässt.
Die Figuren waren toll dargestellt, bildhaft und charakterstark.
Eddie erzählt die Geschichte aus seiner Sicht, wobei es an einigen Stellen so rüberkommt, als stehe er komplett neben sich. Immer wieder trifft er seine Freunde und Bekannte, hört sich ihre Hinweise, Verdächtigungen und Ängste an. So setzt sich das Puzzle Stück für Stück zusammen.

Im Bezug auf die geheimnisvollen Kreidezeichnungen hätte ich mir ein paar mehr Infos,Szenen oder spannendes Rätsel erhofft. Leider werden diese nur einmal kurz und immer mal wieder am Rande erwähnt.
Die Frage die sich mir von Anfang an stellte: "Wer ist der Kreidemann?" Die Antwort darauf war nicht leicht zu finden. Es gab enorm viele Verdächtige, jeder schien zu lügen und ein Motiv zu haben. Bis zum Schluss blieb die wahre Identität des Kreidemanns ein gut gehütetes Geheimnis.

Viele kleine Hinweise, interessante und unverhoffte Wendungen, mysteriöse Todesfälle und die gut platzierten Cliffhanger animieren einen dazu immer weiterzulesen.
Die bildhaften Beschreibungen lassen einen tief in die Geschichte eintauchen und die Szenen aus den 86ern versetzten mich zurück in meine eigene Kindheit.

Der Schreibstil war modern und ließ sich angenehm und flott lesen.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. Das Strichmännchen, was hier aus einem Faden besteht, und die Kreide kann man fühlen.

Fazit:

Ein gelungenes Buch, wo die Jagd nach dem Mörder sehr spannend ist und bis zum Ende dauert. Allerdings kein typischer Thriller. Aber ein sehr atmosphärischer und gut geschriebener Spannungsroman.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von biest.22@web.de

Rezensionen von biest.22@web.de:

Seltsam anders

#egoland von Michael Nast

„Vielleicht solltest du mal wieder mit einer Frau schlafen, die du magst.“ Mit diesem Satz beginnt #EGOLAND, das auf wahren Begebenheiten beruhende, lang erwartete Romandebüt vom Bestseller-Autor Michael Nast (Generation Beziehungsunfähig).

Inhalt:

Alles beginnt mit dem Selbstmord des Schriftstellers Andreas Landwehr, der in seinem Abschiedsbrief verfügt, dass sein unvollendetes Manuskript seinem Freund Michael Nast zu übergeben ist.

Stück für Stück stellt Nast fest, dass die unglaublichen Schilderungen echt und tatsächlich passiert sind.
Julia und Christioph sind ein vermeintlich perfektes Traumpaar, doch die Fassade bröckelt.
Die Studentin Leonie, schön und intelligent, aber voller Unsicherheit, verzweifelt an den Männern.
Und der charismatische Schriftsteller Andreas betäubt im Berliner Nachtleben seine Sehnsucht nach Liebe mit unverbindlichem, bedeutungslosem Sex.
Nach und nach reift in ihm die verhängnisvolle Idee, in Julias, Leonies und Christophs Leben einzugreifen, um sie als Material für seinen neuen Roman zu benutzen. Er beginnt ein perfides Spiel voller Intrigen und Manipulationen, das schließlich in einer Katastrophe endet.
Vom Sog der Geschichte ergriffen beginnt Nast, die Geschehnisse zu recherchieren. Er spricht mit den Protagonisten, um Landwehrs Aufzeichnungen zu vervollständigen und verfasst aus dem Material #EGOLAND.

Meine Meinung:

Den Anfang dieses Buches fand ich wirklich gelungen. Die Idee ist klasse und wirklich außergewöhnlich. Auch wirkten die Dialoge und auch die Personen unglaublich realistisch. Das habe ich so noch in keinem anderen Buch erlebt. Man fühlt sich bei den Dialogen der Protagonisten wie ein stiller Beobachter. Man traut sich kaum zu atmen, weil man befürchtet, dass sie einen hören.
Man glaubt die Personen zu kennen, denn man taucht tief in ihre Gedanken, ihr Handeln und ihren Alltag ein. Andreas ist dabei die Unsympathie in Person, von Anfang bis Ende. Einfach krank, er manipuliert Menschen, ohne über die Folgen die sein Handeln haben könnte auch nur ansatzweise nachzudenken.
Aber es zog sich an manchen Stellen wirklich, wirklich richtig arg. Manche Kapitel erschienen mir absolut sinnlos und nichtssagend. Ich musste das Buch leider immer wieder ein paar Tage zur Seite legen, weil ich einfach keinen Nerv mehr hatte weiterzulesen.
Auch gabs ziemlich viele Fehler, die den Lesefluss enorm gestört haben.
Gegen Ende wurde es dann nochmal ein bisschen spannender, da konnte ich das Buch dann auch nicht mehr zur Seite legen. Der Schluss war auch nochmals eine große Überraschung, mit der ich so nicht gerechnet hätte.
Die Story, die auf wahren Begebenheiten beruht, hat mir gezeigt das nichts so ist wie es scheint. Jeder zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist und nur das hört, was er hören will.

Fazit:

Noch nie ist es mir so schwer gefallen mich für oder gegen eine Empfehlung auszusprechen.
Wer einen absolut gestörten Protagonisten kennenlernen möchte, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Wer mit Fehlern gar nicht leben kann, der sollte es sein lassen. Auch zieht sich an manchen Stellen der Inhalt unheimlich. Von daher sollte nun jeder selbst entscheiden, ob er sich das antun möchte. Ich bin immer noch geteilter Meinung, auf der einen Seite wars eine Bereicherung, auf der anderen naja, hätte man es nicht unbedingt lesen müssen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von biest.22@web.de