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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von heinoko:

Prächtiges Zeitgemälde ohne Tiefgang

Die Muse von Wien von Caroline Bernard


Beginn 20. Jahrhundert. Alma Schindler, privilegiert aufwachsend in einer wohlhabenden Wiener Künstlerfamilie, erhält eine sehr umfasssende kulturelle Bildung, ist vielseitig interessiert und offen-neugierig für all die vielfältigen künstlerischen Entwicklungen in Wien. Sie liebt es, am Klavier zu improvisieren und zu komponieren.

Jeder, der ihr begegnet, ist fasziniert von ihrer Schönheit und Intelligenz. Aus den Begegnungen mit Klimt, der sie malen möchte, entsteht eine jugendlich-schwärmerische Liebe, die erst ein Ende findet, als Alma Gustav Mahler kennenlernt und seinem alles überragenden Genius verfällt. Als seine Ehefrau muss sie alle eigenen Wünsche hintanstellen, was sie viele Jahre auch gerne tut, denn Gustav liebt sie sehr und Alma weiß, dass sie mit einem der größten Musiker dieser Zeit verheiratet ist. Erst einige Jahre und Schicksalsschläge später findet Alma zurück zu sich selbst…
Es empfiehlt sich, das Buch ohne viele Unterbrechungen zu lesen. So taucht man völlig ein in die Welt des Jugendstil, der Wiener Bohème, der Wiener Secession. Das Buch beschreibt sehr farbenprächtig und eindringlich das schillernde künstlerische Leben in Wien, das einerseits mit Judenfeindlichkeit und an Konventionen gebunden kleinbürgerlich wirkt, andererseits aber auch neuen Kunstrichtungen ein Podium gewährt und bereit ist, seinen Künstlern frenetischen Beifall zu zollen. Die Schilderungen des Wien dieser Zeit, in der Kunst einen so großen Raum einnahm wie sonst nie, sind großartig gelungen. Man spürt in so manchen geschilderten Details die mühevoll-sorgsame Recherchearbeit, die dem Roman zugrunde liegt. Aber auch die der Fantasie der Autorin entsprungenen Details sind so gut eingearbeitet, dass sie durchaus als möglich angesehen werden können. Viele Künstlerbegegnungen werden sehr lebendig geschildert, Richard Strauß mit seiner dümmlichen, tratschsüchtigen Frau zum Beispiel. Überhaupt begegnet man vielen großen Namen, Caruso, Schaljapin, Sigmund Freud, Walter Gropius und viele andere finden im Buch mehr oder weniger ausführlich ihren Platz.
Mit der Darstellung Alma’s, ganz Kind ihrer Zeit, konnte ich mich allerdings nicht in allen Passagen anfreunden. Sie wird beschrieben einerseits als eine kluge, hochgebildete, vielseits verehrte und begehrte Frau, andererseits wirkt sie aus der Sicht der Autorin, was Beziehungen, Mutter-Sein oder Selbstwahrnehmung betrifft, oftmals fast kindlich-naiv und unreflektiert, für den Leser deutlich spürbar in etwas langatmigen Erzählteilen. Mein persönlich größter Kritikpunkt ist allerdings, dass an keiner Stelle im Buch die Musik von Gustav Mahler dem Leser wirklich nahe gebracht wird. Es wird von der Musik erzählt, das ja, von Sinfonien, von Kindertotenliedern, aber ich fand keine einzige Stelle im Buch, an der es der Autorin gelungen wäre, den Leser in die unglaublich intensive und tiefe Musik von Gustav Mahler eintauchen zu lassen. Denn nur so, wirklich nur so, wäre die Hingabe Alma’s an den Genius Gustav Mahler nachvollziehbar gewesen. Insofern bleibt das Buch für mich ein gut und farbenprächtig erzähltes geschichtliches Zeitgemälde ohne echten Tiefgang.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Vom Träumen und Glauben

Wo die Dünen schimmern von Patricia Koelle

Jessieanne Jessen ist 26, eine Künstlerin die Windräder aus den verschiedensten Materialien entwirft und baut, die eine ganz besondere Gabe hat: sie nimmt Gerüche als Farben wahr und kann sie sehen. Ihr Traum ist es eine Körperlotion herzustellen, die nicht nur der Haut, sondern auch der Seele gut tut, die neue Lebenskraft und Optimismus bringt.

Als Kind hat sie ihre Leukämie erfolgreich bekämpft und nun bereiten ihr ihre Bronchien und die Lunge große Probleme. Ihr Vater Pinswin, ein anerkannter Archäologe und Paläontologe, schickt sie auf die Nordseeinsel Amrum, wo er geboren und aufgewachsen ist, um sich auszukurieren. So sehr Jessieanne sich anfangs dagegen wehrt, so schnell findet sie dort ihre "andere, zweite" Familie und auch ihr Herz wird auf eine harte Probe gestellt.

Der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht gehört zum einen Jessieanne, die ich in den Jahren 2004 bis 2005 begleite, andererseits zu ihrem Vater Pinswin, den ich heute genau so bei seinen Ausgrabungen begleite, wie ab 1943, als er als 8-jähriger wissbegieriger kleiner Junge, der seine Leidenschaft für die Erde und alles was sich darin verbirgt entdeckt, die er später zum Beruf macht.
Dazu kommen viele kleine Geschichten, die sich nicht nur um heitere Themen drehen, wie die schwere Erkrankung von Jessieannes älterer Freundin Katriona, die riesige Strandläufer baut. Ich habe mich eigentlich nie für die Geschichte unserer Erde und die vielen Versteinerungen interessiert. Aber hier wird das alles so leicht und flüssig in die Geschichte eingewoben, dass es sogar für mich richtig interessant wurde.
Dies ist eine der ganz wenigen Geschichten, bei denen mir keine Person, und davon gibt es hier sehr viele, richtig unsympathisch war. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, sind zumeist detailliert und menschlich beschrieben, und ich habe die meisten richtig lieb gewonnen. Ganz besonders ans Herz gewachsen ist mir Skem, ein Großonkel von Jessieanne. Aber den solltet ihr beim Lesen selbst kennenlernen.
Anfangs hatte ich mit den aussergewöhnlichen Namen (Jessieanne, Katronia, Pinswin, Skem) meine Probleme. Aber das hat sich beim Lesen schnell gelegt.
Ich habe auch ein neues Ziel gefunden, wohin ich unbedingt einmal reisen muss: die Insel Amrum. Ich kann jetzt noch das Salz des Meeres riechen, sehe den Strandhafer sich im Wind wiegen, fühle den starken Wind in meinen Haaren und schaue auf das endlos blaue Meer. Alles ist so nebensächlich, aber trotzdem beeindruckend beschrieben. Mein Kopfkino lief die ganze Zeit auf Hochtouren.
Gerade auch die Sprache, die dieses Buch prägt, gefällt mir sehr gut. Patricia Koelle zeichnet für einfache Worte wunderschöne einprägsame und farbige Bilder. Wie ein Sog zieht mich die Geschichte und die Menschen langsam immer tiefer in sich hinein.
Mit einer Nadel werden zwischendurch immer wieder Rezepte eingepickt, die mir während des Lesens schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Eine ruhige, nicht immer leichte Geschichte über Menschen, die ihre Träume leben. Ich habe sie sehr gerne gelesen und wurde zum Träumen verführt.

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Rezensionen von liesmal:

Fantastische reale Spannung

Wo die Dünen schimmern von Patricia Koelle

Der erste Teil einer Saga aus dem Piemont beginnt im Jahr 1557. Lauro di Montemano, ältester Sohn eines Landgrafen aus dem Piemont, und die neapolitanische Grafentochter Edelfa di Frattamaggiore aus Genua verlassen in Kriegszeiten ihre Familien. Beide geraten in französische Gefangenschaft und werden mit weiteren Gefangenen als Sklaven an den Grafen Emanuele di Cortemilia verkauft.

Eingesperrt in dessen Burg versucht der Graf mit Hilfe seiner Mutter, sie durch teuflischen Einfluss gefügig zu machen.
Der Autorin Caroline Sesta ist es wieder einmal gelungen, mich mit ihrem besonderen Schreibstil zu begeistern und wie selbstverständlich in die Vergangenheit mitzunehmen. Der Spannungsbogen wird über das ganze Buch gehalten, sodass es kaum eine Stelle gab, an der ich das Buch gern beiseitegelegt habe. Und obwohl die Geschichte ins Reich der Fantasy geht, hatte ich immer das Gefühl, in der Realität zu sein. Vielleicht liegt es daran, dass meine Vorliebe für Märchen eine Rolle spielt?
Je mehr Seiten ich gelesen hatte, desto größer wurde meine Neugier, ob es denn ein Happy End gäbe. Jetzt warte ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Ein toller Sommerroman

Schwestern für einen Sommer von Cecilia Lyra

Die Sommer im Strandhaus ihrer Großmutter: Das war für die Halbschwestern Cassie und Julie die schönste Zeit ihres Lebens. Sie waren sich so nah. So, wie es nur beste Freundinnen, Komplizinnen, Vertraute sein können. Aber nach einer schrecklichen Tragödie vor fast fünfzehn Jahren gibt es nur noch Schweigen und Schmerz zwischen ihnen.

Jetzt ist es der letzte Wunsch ihrer Großmutter, der sie zwingt, noch einmal einen gemeinsamen Sommer im Haus in den Hamptons zu verbringen. Werden sie sich den Familiengeheimnissen stellen, oder riskieren sie, einander für immer zu verlieren?

Wer eine tiefgehende Familiengeschichte mit sommerlichem Flair sucht, ist hier genau richtig. In diesem Buch geht es um die Konfliktbewältigung von Cassie und Julie. Es geht um ihrer beider Leben und um den Versuch, alles wieder zum Besseren zu wenden und am besten irgendwie gemeinsam. Ich finde, das ist gut gelungen. Die Entwicklung der Figuren ist wunderbar nachzuvollziehen und geschieht nicht von jetzt auf gleich. Obwohl es für meinen Geschmack bei dieser Geschichte auch hundert Seiten weniger hätten sein können.
Mir hat es gut gefallen, dass jedes Kapitel aus der Sicht entweder von Cassie oder Julie geschrieben ist. So lernt man die Gefühle und Gedanken ganz anders kennen und bekommt einen besseren Blick auf die Geschichte.
Mir hat das ganze Buch gut gefallen und ich hatte einige wunderbare Sommerstunden damit, obwohl es draußen geregnet hat. Ich hätte mir nur gewünscht, dass die Dialoge ein bisschen tiefer gehen und die Übersetzerin etwas mehr von dem oberflächlichen amerikanischen Stil abweicht. Insgesamt aber auf jeden Fall eine Empfehlung.

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Rezensionen von jiskett:

Macht neugierig auf mehr, gerade, was das World Building betrifft

Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe von Nicole Alfa

"Prinzessin der Elfen: Bedrohliche Liebe" erzählt die Geschichte von Lucy, die erfährt, dass sie nicht nur eine Elfe, sondern sogar eine Prinzessin des Volkes ist, nachdem sie jahrelang ein völlig normales Leben geführt hat. Sie scheint in Gefahr zu schweben und vieles, was für sie bisher einfach die Realität war, ist eigentlich ganz anders.

Dazu kommt noch, dass sie mit nur sehr wenigen Informationen in einer für sie fremden Welt, Phönix, landet und damit zurecht kommen muss. Dies ist keineswegs leicht, vor allem aufgrund der vorgefertigten Meinungen über sie, die Teile ihres Umfeldes wegen ihrer Position bereits haben.

Weil Lucy selbst erst in das Leben im Reich der Elfen eingeführt werden und deshalb einiges lernen muss, bekommt der Leser viele Informationen über Phönix. Das World Building fand ich sehr gelungen und die Autorin hat hier etwas ganz eigenes geschaffen. Vieles ist allerdings noch undurchsichtig, gerade, was das komplizierte Verhältnis der Völker untereinander betrifft, und ich hoffe, dass der zweite Band alles aufklären wird. Was schon enthüllt wurde ist auf jeden Fall faszinierend, aber es wird angedeutet, dass Lucy bisher nur an der Oberfläche gekratzt hat und ich bin gespannt darauf mehr herauszufinden.

Die Handlung selbst war von Anfang an fesselnd. Man wird gemeinsam mit der Protagonistin ins kalte Wasser geworfen und mit einigen brenzligen Situationen konfrontiert, doch auch später passiert noch so einiges. Sogar die Kapitel, in denen es um eher alltägliche Dinge (wie den Schulbesuch) geht, waren interessant, da man so mehr über die Welt, in der das Buch spielt, erfahren konnte. Ich hätte zwar gerne noch mehr über Magie, Elfen und Kobolde an sich gelesen, aber dafür wird gut dargestellt, wie fremd das alles für die Protagonistin ist und wie schwer es ihr fällt, die neue Realität anzunehmen und sich einzuleben - vor allem, da nicht alle Mitschüler sie freundlich behandeln. Es war leicht, sich in sie hineinzuversetzen, und mir hat gefallen, dass sie sich nicht hat unterkriegen lassen, egal, welche Konsequenzen drohten. Mir war sie dadurch sehr sympathisch.

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von der Liebesgeschichte halten soll. Die Szenen zwischen Lucy und Daan waren schön geschrieben und man kann mit ihnen mitfiebern, gerade, weil das Hindernis für eine Beziehung der beiden beinahe unüberwindbar zu sein scheint. Allerdings ist Daan auch am Ende des Buches noch schwer zu durchschauen und ich hätte gerne mehr über ihn erfahren, denn das, was man bisher weiß, macht neugierig auf mehr. Ich bin gespannt, was der zweite Band alles enthüllen wird.

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Rezensionen von LEXI:

Ein Andachtsbuch der ganz besonderen Art

Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe von Nicole Alfa

Mit „Psalmen der Schöpfung“ halte ich ein Andachtsbuch der ganz besonderen Art in meinen Händen – ein Buch, das allein schon aufgrund des farbenprächtigen Covers eine Augenweide ist. Die Autorin verleiht in dieser Neuerscheinung ihrer schier grenzenlosen Bewunderung für die Schönheit der Schöpfung Ausdruck – und das nicht nur mit ihren Worten, sondern vielmehr auch durch unzählige, faszinierende und wunderschöne Farbfotos.

Francine Rivers befasst sich mit oftmals winzigen Dingen der Schöpfung, die – genauer betrachtet – einzigartig in ihrer Gestaltung und in ihren Funktionen sind.

Die Autorin widmet jeder einzelnen Woche des Kalenderjahres ein Kapitel, das mit einem auf das jeweilige Thema bezogenen Überschrift beginnt. Danach folgt ein Bibelvers in kursiver Schrift, und sowohl Titel, als auch Zitat, werden farbig dargestellt. Dazu passend wählt Francine Rivers eine Geschichte aus ihrem Erfahrungsschatz, die im Verlauf von etwa ein bis zwei Buchseiten auf Gottes Plan, seine Worte in der Bibel, und sein wunderbares Schöpfungswerk Bezug nehmen. Vielfach werden auch hier Bibelstellen angeführt und thematisiert. In jedem der insgesamt zweiundfünfzig Kapitel verwöhnt sie die Augen und Sinne des Betrachters durch gefühlvolle, berührende Texte und beeindruckende Bilder.

Ich empfinde besonders den zweiten Teil der einzelnen Buchkapitel als überaus nützlich und hilfreich, in welchem jeweils eine Frage zum Nachdenken gestellt, ein praktischer Hinweis zur Anwendung, sowie ein Gebetsvorschlag für die aktuelle Woche angeboten werden. Den Abschluss bilden Auszüge eines Psalms der Bibel, der in der entsprechenden Kapitelfarbe gedruckt ist.

Sowohl die tiefsinnigen Gedanken und Texte, als auch die atemberaubenden Bilder und die aufwändige, optische Aufmachung zeichnen dieses Andachtsbuch aus, das ich sehr gerne zur Hand nehme und als eines der schönsten Exemplare bezeichnen darf, das ich bislang in Händen hielt. Die große Ehrfurcht vor dem Wunder „Schöpfung“ und der tiefe, unerschütterliche Glaube von Francine Rivers durchdringen jede einzelne Seite dieses Buches.

Ich kann dieses Andachtsbuch uneingeschränkt weiterempfehlen, da diese kostbare kleine Perle ebenso wie jedes der Bücher von Francine Rivers einzigartig und absolut bereichernd ist. Der Inhalt stellt nicht nur einen wundervollen Beitrag zur täglichen Stillen Zeit, sondern vielmehr eine Bereicherung für jeden Tag und jede Woche des Jahres dar. Francine Rivers ermutigt uns dazu, die Wunder von Gottes Schöpfung wieder mit ganz neuen Augen zu betrachten, Dankbarkeit und Ehrfurcht für unseren Schöpfer zu empfinden und das Besondere in jedem noch so kleinen Lebewesen dieser Erde zu erkennen.

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Rezensionen von miriam:

Schöner Familienroman

Schwestern für einen Sommer von Cecilia Lyra

Der Inhalt
Früher haben die Halbschwestern Julie und Cassie jeden Sommer gemeinsam bei ihrer Großmutter in den Hamptons verbracht. Die beiden waren jedoch mehr als nur Schwestern, sie waren beste Freundinnen, die alles füreinander taten. Bis zu einem schicksalhaften Sommer, bei dem sich schließlich alles ändert.

Nach 14 Jahren der Funkstille treffen sich die beiden wieder, um den letzten Wunsch ihrer Nana zu erfüllen: Noch ein einziger gemeinsamer Sommer in den Hamptons. Doch wie lässt sich das Geheimnis kitten, das die Schwestern damals entzweite?

Der Titel
Der Titel passt auf zweierlei Weise: Die beiden sehen sich immer nur im Sommer, sind also sozusagen nur im Sommer Schwestern, außerdem soll es, wenn es nach Julie und Cassie ginge, der letzte Sommer als Schwestern sein.

Das Cover
Das Cover zeigt zwei Frauen, die am Meer spazieren gehen. In der Nähe des Strandes steht ein schönes, großes Haus und im blauen Himmel fliegen Möwen. Das Bild fängt ganz wunderbar die Stimmung und das Ambiente des Buches ein. Die Farben sind außerdem sehr schön gewählt und passen gut zusammen.

Die Protagonisten
Cassie fiel mir zunächst hauptsächlich negativ auf: Sie redet schlecht über ihre Schwester, ignoriert ihre Annäherungsversuche und zeigt ihr die kalte Schulter. Außerdem ist sie nicht besonders glaubhaft, was ihren Job angeht: Cassie ist Ehetherapeutin und tritt mit einer eigenen Show im Fernsehen auf. Allerdings hat sie eine Beziehung zu einem ehemaligen Kunden – der immer noch verheiratet ist. Im Laufe des Buches erfährt man jedoch immer mehr über Cassie und ihre Vergangenheit und allmählich erkennt man, warum sie so ist, wie sie ist.
Julie ist eine Träumerin, wünscht sich nichts mehr als eigene Kinder. Doch ihr Ehemann Patrick, der ihr ansonsten jeden Wunsch von den Augen abliest, ist nicht bereit, noch mehr Kinder in seinem Leben willkommen zu heißen als den gemeinsamen Sohn mit seiner Ex-Frau.

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Rezensionen von thora:

Tiefgehende Beziehung zwischen Geschwister

Schwestern für einen Sommer von Cecilia Lyra

Inhalt/Klappentext:
Könntest du deiner Schwester den schlimmsten Verrat verzeihen?
Die Sommer im Strandhaus ihrer Großmutter: Das war für die Halbschwestern Cassie und Julie die schönste Zeit ihres Lebens. Sie waren sich so nah. So, wie es nur beste Freundinnen, Komplizinnen, Vertraute sein können.

Aber nach einer schrecklichen Tragödie vor fast fünfzehn Jahren gibt es nur noch Schweigen und Schmerz zwischen ihnen. Jetzt ist es der letzte Wunsch ihrer Großmutter, der sie zwingt, noch einmal einen gemeinsamen Sommer im Haus in den Hamptons zu verbringen. Werden sie sich den Familiengeheimnissen stellen, oder riskieren sie, einander für immer zu verlieren?.
(Quelle: FISCHER Taschenbuch)

Meine Meinung:
Wunderschöner, tiefgründiger Sommerroman. Ich wurde von diesem Buch sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und vermittelt dem Leser ein wenig Sommergefühle. Ganz besonders haben mir die Abschweifungen in die Märchenwelt gefallen. Die Protagonisten sind sehr spannende Persönlichkeiten. Sie haben alle ihre ganz besonderen Macken. In Julie konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Sie wirkt zu Beginn sehr schüchtern auf mich. Diesen Eindruck wurde im Verlauf der Geschichte wiederlegt. Sie lernt für sich und ihre Werte einzustehen. Mit Cassie hatte ich zu Beginn ein wenig meine Probleme. Sie war mir zu kalt und gefühlslos. Dennoch konnte sie mich von sich überzeugen. Die Story ist von Beginn an sehr interessant und konnte mich berühren. Ich fand den Weg wie sie wieder zueinander gefunden haben sehr spannend. Die Geschichte hat mich sofort mitgerissen obwohl sie teilweise doch ein paar Längen hatte. Der Schluss war genau so wie ich es erhofft habe.

Mein Fazit:
Toller Beziehungsroman. Dieses Buch ist sehr tiefgründig und lädt den Leser zum Nachdenken ein. Für mich war dieser Roman eine tolle Möglichkeit dem Alltag für einige Stunden zu entfliehen.

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Rezensionen von SweetSmile:

Sommerschwestern

Schwestern für einen Sommer von Cecilia Lyra

persönliche Wertung:

"Schwestern für einen Sommer" ist ein Buch, welches mich mit seinem Klappentext und dem wunderschönen Cover in seinen Bann zog. Ich persönlich finde Geschichten über Familiengeheimnisse immer wahnsinnig spannend. Oft erwarten einen viele Wendungen, mit welchen man so gar nicht gerechnet hätte.

.. Außerdem habe ich mir schon als Kind immer eine Schwester gewünscht, was wohl der Grund ist, warum mich Bücher über Beziehungen von Schwestern irgendwie magisch anziehen.
Des Weiteren bin ich ein absolutes Sonnenkind - ein Sommermensch, der immer und überall Fernweh nach Sommer, Sonne, Strand und Meer hat und gerade jetzt, wo der Sommer quasi vor der Tür steht, dachte ich mir, dass dieses Buch eine super Einstimmung auf meine liebste Jahreszeit sein könnte. Zumindest verspricht das Cover schon mal einiges!!! :)
Schon die ersten Seiten der Geschichte fand ich super. Ich bin sofort irgendwie ein Teil des Geschehens gewesen und habe mich gleich mit den Gefühlen und Gedanken der beiden Mädchen/ Frauen Cassie und Julie wohl gefühlt. Ich finde es sehr spannend, das ein und dieselbe Situation aus zwei verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Dies macht einen ganz besonderen Reiz dieses Buches aus. Schon auf den ersten Seiten stellen sich dem Leser ziemlich viele Fragen, im Besonderen was damals zwischen den Schwestern vorgefallen ist. Für mich hat dies eine extreme Spannung aufgebaut.
Julie habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Sie ist so eine wundervolle Frau. Besonders beeindrucken konnte mich ihre positive Einstellung dem Leben gegenüber. Sie ist ein so freundlicher und liebenswerter Mensch, dass ich als Leser ihr gleich nur das Beste wünschte und aus Prinzip alle gehasst habe, die ihr nicht gut tun. ;) Einige würden wahrscheinlich sagen, dass sie ein wenig zu naiv ist - aber für mich macht dies gerade ihren Charme aus.
♥ Und ich liebe Ihre Geschichten! ♥
Auch Cassie fand ich sehr spannend, sie ist ein ganz anderer Typ Mensch als ihre Schwester, viel rationaler und bedachter. Aber auch sie hat es in ihrem Leben nicht wirklich einfach gehabt und ich kann gut nachvollziehen, warum sie so, naja sagen wir ein bisschen hart, geworden ist. Bei Cassie war es allerdings so, dass sie mich anfangs sehr beeindruckt hat, ihre Sturheit und Eifersucht mich dann im Laufe des Buches aber leider ein wenig genervt haben. Das fand ich etwas schade, weil auch sie eigentlich ein toller Charakter ist und ich ihre Parts leider eine ganze Weile eher wiederwillig gelesen habe...
Mir hat das Zusammenspiel von familiären Problemen, der Schwierigkeit den richtigen Mann fürs Leben zu finden und dem ruhen lassen der Vergangenheit sehr gut gefallen. Beide Schwestern sind, die eine mehr die andere weniger, auf der Suche nach sich selbst - denn nur wenn man mit Sich im Reinen ist kann man ein glückliches Leben führen. Und man kann auch nur verzeihen, wenn man selbst mit Geschehenem abgeschlossen hat.
Die Geschichte bietet neben einem lockeren Lesefluss und großem Sommerfeeling auch tiefgründige, zum Nachdenken anregende Passagen, die dem Leser, wenn er sich darauf einlässt, einen neuen Blick auf das eigene Leben gewähren.


Fazit:

Ein wunderschönes Sommerbuch, welches ich jeden empfehlen kann, der nicht nur auf romantische Liebesgeschichten steht, sondern

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Rezensionen von niknak:

In jeder Legende steckt ein Stückchen Wahrheit

Schwestern für einen Sommer von Cecilia Lyra

Inhalt:
(Klappentext)
**Was, wenn all die Märchen nicht nur Geschichten wären?**
Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihren besten Freund Rufus.

Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe…

Mein Kommentar:
Dies ist mein erstes Buch der Autorin. Sie hat einen ziemlich angenehmen Schreibstil. Am Anfang habe ich mich nur sehr schwer im Buch zu Recht gefunden, dies änderte sich jedoch im Laufe der Geschichte. Leider nahm mich das Buch, bis zum Schluss, nie wirklich gefangen.

Das Buch ist abwechselnd aus den Sichten von Peyton, Rufus und Eli geschrieben. Dadurch bekommt man eine gute Rundumsicht von der Geschichte.

Mir ist das Buch besonders dadurch ins Auge gesprungen, da mich der Klappentext sehr an eine TV-Serie erinnert hat. Nun da ich das Buch gelesen habe, bin ich immer noch der Meinung, dass das Buch, gerade zu Beginn, einige Parallelen zur Serie „Grimm“ aufweist. Später ändert sich dies jedoch und die beiden Geschichten entwickeln sich in zwei komplett verschiedene Richtungen, trotz des ähnlichen Starts der Handlung.

Peyton Chamberlain hatte keine leichte Kindheit. Sie wurde von ihrer Mutter zur Adoption frei gegeben und wuchs bei einer nicht sehr liebevollen Frau in einem Trailerpark auf. Sie weiß, was es heißt für Dinge zu kämpfen und ist es gewohnt dass sie sich ihre Ziele hart erarbeiten muss. Sie ist die Erzählerin und hat dadurch besondere Kräfte. Diese setzt die junge Frau bereits früh für schwächere ein. Sie hat einen besten Freund, Rufus, auf den sie sich immer verlassen kann.

Rufus Apple ist der beste Freund, Mitbewohner und Wahl-Bruder von Peyton. Die beiden sind mit 18 Jahren gemeinsam von ihrem Zuhause, dem Trailerpark, abgehauen und kämpfen sich seit dem zusammen durch. Rufus ist ein Nerd, wie er im Buche steht. Er ist jedoch bereit sich für Peyton in Gefahr zu begeben. Es stand für ihn nie zur Debatte, ob er Peyton in jeder ihrer Lebenslage unterstützen würde. Rufus ist der Protagonist, über den man am wenigsten erfährt, beziehungsweise welcher am wenigsten oft zu Wort kommt.

Eli Forrest ist ein Hüter der Liga und für den Schutz der Menschen und der Wesen zuständig. Über seine Vergangenheit ist nicht sehr viel bekannt, nur dass er früher Peyton nicht unähnlich war. Elis Aufgabe ist es außerdem dafür zu sorgen, dass Peyton nichts passiert. Eli wirkt sehr kühl, distanziert und diszipliniert. Er ist sehr darauf bedacht, die Liga am Laufen zu erhalten.

Im Buch kommen einige Nebencharaktere vor. Besonders Marble, die gute Fee, hat sich in mein Herz geschlichen. Die meisten Charaktere werden jedoch nur ein wenig angeschnitten, sodass sie sehr flach wirken.

In der Geschichte passiert einiges - fast ein wenig zu viel. Viele, interessante, Dinge nehmen kurzzeitig eine wichtige Rolle im Buch ein, ehe sich komplett vergessen bzw. unter den Tisch gekehrt werden. Dadurch bleiben einige Fragen offen, auf die ich mir eine Antwort gewünscht hätte. Diese Antworten hätte die Autorin ohne weiteres in diesem Roman einbauen können, da sie sich nicht wirklich dazu eignen, nur auf Grund dieser Fragen, einen eigenen Band zu füllen.
Durch diese Dinge wirkt die Handlung manchmal etwas unüberlegt, abgehackt und unvollständig.

Mein Fazit:
Mir gefällt die Idee des Buches sehr gut, auch wenn sie nicht wirklich neuwertig ist. Mit der Umsetzung konnte ich mich leider weniger gut anfreunden. Die Charaktere wirkten oftmals ziemlich flach und die Handlung zu sprunghaft und unüberlegt. Des Weiteren bleiben in der Geschichte einfach viel zu viele Fragen offen.
Trotzdem kann man das Buch flüssig und gut lesen, wenn einen diese Punkte nicht weiter stören.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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