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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BarbaraM:

Ein spannendes Abenteuer mit Tiefgang wartet auf euch!!!

Agenten hinter Schloss und Riegel von Harry Voß

Ben und Lasse, die sich selbst als echte Agenten beschreiben und Brüder sind, sind alleine mit dem Zug unterwegs zu ihrer Oma. Diese Zugreise verläuft allerdings nicht ohne Komplikationen, denn plötzlich fehlt Bens Geldbeutel und Handy und auch der heimlich eingesteckte Ring der Oma ist geklaut. Doch zwei echte Agenten lassen sich davon nicht unterkriegen.

Sie machen mit viel Gottvertrauen einen Plan und verfolgen den Dieb und stoßen dabei auf ein noch größeres Abenteuer...

Mit seinem Buch „Agenten hinter Schloss und Riegel“ aus der Reihe „Ben und Lasse“ ist Harry Voß ein spannendes und lesenswertes Abenteuer gelungen, das im SCM Verlag erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 170 Seiten umfasst.
Die Geschichte ist in einer kindgerechten, ganz alltäglichen Sprache in kleiner Schrift ohne Bilder geschrieben. 
Innerhalb des Abenteuers wird sich auch mit christlichen Themen wie „Beten zu Gott“, „Kirche“ und „Nächstenliebe“ auf ganz wunderbare, natürliche und einfühlsame Art und Weise auseinandergesetzt.

Fazit: Wir sprechen eine Leseempfehlung aus für Kinder ab 9-10 Jahren aus, die gerne ein wirklich spannendes Abenteuer lesen wollen.
Ganz besonders gut hat uns gefallen, dass die beteiligten Charaktere im Buch so gut beschrieben werden. Wir hatten das Gefühl, Ben und Lasse richtig kennen zu lernen und sind sehr gerne in ihre Gedankenwelt abgetaucht.

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Rezensionen von LEXI:

WILLKOMMEN IM IRRENHAUS!

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen Roman. Kartoniert. von Hülsmann Petra

„Ich will da einfach nur wieder weg. Mir ist das alles viel zu schwierig.“ (Annika)

„Tja, nu. Wenn’s einfach wär, würd’s ja auch jeder machen. Und du kommst mir nich vor wie eine, die schnell aufgibt.“ (Knut)

Der lebenserfahrene Hamburger Taxifahrer Knut schätzt die Lage gut ein – Annika Paulsen ist zwar in einer äußerst verzweifelten Situation, gibt aber allen Widrigkeiten zum Trotz nicht auf.

Ihre Versetzung vom elitären Werther-Gymnasium in eine berüchtigte und gefürchtete Stadtteilschule in Ellerbrook wirft sie kurzfristig aus der Bahn. Das bislang ruhige und gemütliche Leben der jungen Lehrerin entwickelt sich zu einem äußerst stressigen Dasein, als sie an ihrem neuen Arbeitsplatz mit Erpressung, Verhaltensauffälligkeiten, Schlägereien, häuslicher Gewalt und Mobbing konfrontiert wird. Nachdem sie aus zweifelhaften Motiven beschließt, im Zuge des „Projekts Ellerbrook“ eine Musical-AG zu gründen, stehen Lehrer und Schüler nach kurzer Überzeugungsarbeit sogar geschlossen hinter ihr. Eine längst fällige Konfrontation mit ihrer großen Jugendliebe, ein wertvoller inniger Freundeskreis, eine eingeschworene Wohn- und Nachbarsgemeinschaft und etliche Turbulenzen halten nicht nur die Protagonistin dieses Buches, sondern vielmehr auch dessen Leserschaft auf Trab.

Petra Hülsmann hat mir mit ihrer aktuellen Neuerscheinung eine in locker-leichtem Schreibstil verfasste Geschichte, gespickt mit teilweise derber Jugendsprache im Hamburger Dialekt und einer riesengroßen Portion Humor beschert. Die Autorin versteht die Kunst, gewichtige Themen anzusprechen, ihre Leser dabei jedoch zu unterhalten und zugleich auch auf emotionaler Ebene zu berühren. Unglaublich viele Passagen dieses Buches brachten mich zum Schmunzeln, chaotische und teilweise beinahe schon als „schräg“ zu bezeichnende Handlungen der Protagonistin sowie deren Gefühls- und Gedankenleben trieben mich manchmal beinahe zur Verzweiflung, und ganz bestimmte Inhalte dieses Buches rührten mich zu Tränen. Petra Hülsmann zeichnet ein ziemlich gutes Bild der heutigen Jugend und ihrer Probleme, schildert schwere häusliche Situationen und scheut auch vor Konflikten ihrer handelnden Figuren nicht zurück. Durch ihren einnehmenden Schreibstil hat sie es geschafft, mich von diesem Roman vollends zu überzeugen und verschaffte mir einige höchst anregende Lesestunden. Die Hamburger Dialektsprache hat mich als Österreicherin zugegebenermaßen ein wenig gefordert, im Verlauf der Seiten gewöhnte ich mich jedoch rasch daran.

Die vielen verschiedenen Charaktere dieses Buches waren für mich sehr glaubwürdig dargestellt, und nach der letzten Seite verspürte ich sogar ein leichtes Bedauern, mich von Annika, ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Nele, den beiden netten „Jungs“ und Wohnungsnachbarn Kai und Sebastian, dem nachdenklichen Kopfmenschen Tristan, der Lehrergemeinschaft und natürlich von den Schülern der Astrid-Lindgren-Schule zu verabschieden. Als meine liebste Nebenfigur möchte ich den Hamburger Taxifahrer Knut anführen, den ich als ganz besonderen Sympathieträger betrachtete… von ihm hätte ich gerne noch mehr gelesen.

Fazit: „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ war mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch dieser Autorin. Dieser turbulente, aufregende, witzige Roman und seine chaotische Protagonistin mit dem riesengroßen Herzen haben mich ausgezeichnet unterhalten!

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Rezensionen von Caroline :

Keine 08/15 NA Story

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen Roman. Kartoniert. von Hülsmann Petra

Harper sucht sich ein College weit weg von ihren Eltern aus. Sie braucht dringend Abstand von ihren Eltern, ihren Freunden und ihrer Heimatstadt. Einen Hacken hat die ganze Sache, denn ihre Eltern geben ihr genau 125 Tage, um zu beweisen, dass sie sich völlig auf ihr Studium konzentriert.
Im Wohnheim teilt sie sich ihr Zimmer mit Grace.

Mit der fröhlichen und witzigen jungen Frau freundet sich Harper gleich an. Ihr Nachbar Liam dagegen reizt ihre Nerven vom ersten Zusammentreffen. Sein augenscheinlicher Charme perlt an Harper vorerst ab.
Doch ihre Wege überschneiden sich zwangsläufig. Vor allem da Grace ein Faible für Jacob Liams Mitbewohner hat.
Liam eilt der Ruf eines Frauenschwarms voraus. Viele gebrochenen Herzen pflastern seinen Weg. Anfangs hält sich Harper fern von ihm, aber im Laufe der Zeit zeigt Liam neue Seiten, die sie neugierig machen. Sie vermutet hinter der rauen Fassade einen intelligenten und warmherzigen Mann, der ungern persönliche Geheimnisse Preis gibt. In dieser Hinsicht ähneln Harper ihm. Auch sie hält ihre Vergangenheit unter Verschluss.

Wie hat es mir gefallen?

Die Autorin Tina Köpke durfte ich heuer bei der Loveletter Convention bei einem Blind Date kennen lernen. Da erzählte sie auch über diesen Roman. Das klang so interessant, dass ich mir sofort im Buchshop das Buch holte und natürlich gleich signieren lies.

Das gelungene Cover mit den Bildern im Polaroid Stil passt hervorragend zu dieser Geschichte.

In diesem Roman spielen Harper und Liam die Hauptrollen. Harper flieht aus ihrem Elternhaus und zieht sich völlig zurück. Zu Beginn verhält sie sich zurückhaltend und eher schüchtern, um nicht aufzufallen. Sie unterdrückt absichtlich ihre Spontanität und Lebensfreude. Erst langsam traut sie sich aus ihrem Schneckenhaus. Liam spielt dabei eine wesentliche Rolle. Er lockt sie mit seinen Bemerkungen aus der Reserve und sie zahlt es ihm mit gleicher Münze zurück. Sie schenken sich nichts und sorgen für witzige Wortwechsel.
Langsam werden sie Freunde, verbringen mehr Zeit miteinander. Beide verfolgen unangenehme Erinnerungen, die sich nicht so einfach abschütteln lassen.
Mir gefiel die Entwicklung beider Figuren ungemein gut. Sie springen über ihren Schatten, um über sich hinauszuwachsen.

Bereichert wird die Geschichte mit außergewöhnlich sympathischen Nebenfiguren. Allen voran Grace, die so viel Zuversicht und Freude verbreitet, dass ich sie mir als Freundin wünschen würde. Riley darf ich nicht vergessen. Seine feinfühlige Art trägt viel zur guten Stimmung bei und ich weiß, dass er eine eigene Geschichte bekommt. Ich freue mich darauf.

Zusätzlich fand ich die angesprochenen Themen spannend: Familie, Vertrauen, Freundschaft, Religion und Selbstwahrnehmung. Gut verwoben in eine interessante Geschichte, die für tolle Lesestunden sorgte.

www.mariessalondulivre.at

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Rezensionen von Vicky:

Ride hard. Die harder.

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen Roman. Kartoniert. von Hülsmann Petra

Das Cover ist der absolute Hammer - ich dachte nur ‚Wow – Wahnsinn‘ als ich es sah!

‚Styx‘ ist der erste Band der 'Hades Hangman'-Reihe von Tillie Coleman und auf jeden Fall ein sehr guter Auftakt zu dieser neuen Roman-Reihe. Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber dafür recht guten Vorgeschmack auf die Geschichte und Geschehnisse rund um die Hangman holen.

Unter 'Anmerkung der Autorin' erfährt man dass der Roman zwar reine Fiktion ist aber diesem einige wahre Begebenheiten zugrunde liegen - im Nachhinein betrachtet ist das dann doch schockierend für mich, denn hier geschehen unfassbare Dinge.

Der Roman teil sich folgendermaßen auf: ein Glossar, einen Prolog, sechsundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Das Glossar am Anfang fand ich sehr hilfreich und in das Thema und die Gegebenheiten des Romans hineinzufinden, dadurch war es für mich um einiges leichter mich zurecht zu finden.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Styx und Salome bzw. Mae geschrieben, dadurch ist der Roman sehr abwechslungsreich gestaltet und sehr spannend. Die Figuren sind interessant und vielschichtiger als im ersten Moment erwartet.

Der Einstieg ist toll, der Prolog sehr fesselnd. Man kommt leicht in das Buch rein und findet sich einfach zurecht. Die Erinnerungen sind hart und teilweise unvorstellbar Die Entwicklung der Figuren im Verlauf der Geschichte war interessant mitzuverfolgen. Es passieren auch einige unerwartete Dinge – das finde ich sehr gut, denn so ist nicht alles berechenbar sondern abwechslungsreich und spannend! Einzige die Annäherung zwischen den Hauptfiguren ging mir persönlich zu schnell. Vor allem auch wenn man ihre Vergangenheit und bisherigen Erfahrungen bedenket, deswegen ziehe ich auch einen Stern ab.

Das Ende ist sehr spannend und lässt einiges für den nächsten Band vermuten bzw. hoffen. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt und werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen!

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Rezensionen von heinoko:

Ein guter Plot, leider totgeschwätzt

Ein Himmel voller Bücher von Meyerson Amy


Große Erwartungen hatte ich an das Buch. Nicht nur, weil es so lange auf sich warten ließ, sondern weil sowohl der Buchtitel als auch der Klappentext eine spannende Handlung rund um einen Buchladen versprachen: „Eine bunte Postkarte aus Malibu, eine alte Ausgabe von Shakespeares Der Sturm und der kleine, kurz vor dem Bankrott stehende Buchladen Prospero Books in Los Angeles.

Die junge Lehrerin Miranda Brooks staunt nicht schlecht über das einzigartige Vermächtnis ihres Onkels Billy. Schon immer hat er ihr Rätsel aufgegeben. Warum hat er ihrer Familie den Rücken gekehrt? Warum spricht ihre Mutter nie über ihn? Miranda folgt der Spur der Botschaften, die er für sie versteckt hat – und die sie nicht nur in die Welt der Bücher führt, sondern ihr Leben von Grund auf ändert.“ Ein Plot also mit großem Potenzial, aber…
Für Miranda, die Ich-Erzählerin, wird die Erbschaft eine Reise in die Vergangenheit, vielleicht auch ein Stück weit zu sich selbst. Sie wird posthum von ihrem Onkel Billy auf sehr verschlungenen Rätselwegen durch ein familiäres Lügengespinst geleitet, wobei der Leser relativ früh im Buch erahnt, wohin die Reise gehen wird und genau deswegen sich spätestens ab der Hälfte des Buches entsetzlich langweilt! Der Einstieg ins Buch ist spannend, geradezu fesselnd geschrieben, aber je weiter man liest, umso mehr wird man von zunehmender Lesemüdigkeit erfasst. Denn alles Wesentliche ist bereits nach 100 Seiten ausgereizt. Was mich persönlich besonders ärgerte, war die schier endlos währende Tatenlosigkeit angesichts des prekären Zustands der Buchhandlung. Es wird ungezählte Male bejammert, dass die Buchhandlung nur noch ein paar Wochen überleben kann, aber dennoch steht der „Geschäftsführer“ Malcolm hinter dem Tresen und liest. Oder es fließt Alkohol in großen Mengen. Aber von Analysieren, Anpacken oder gar Arbeiten hält keiner etwas. Was den Schreibstil an sich betrifft, gibt es durchaus viele Stellen, die in sehr schöner Sprache Schilderungen beinhalten, die alle Sinne des Lesers ansprechen. Aber diese eindrücklichen Stellen werden dann wieder sehr schnell totgeschwätzt mit vielen unnützen Details. Mitunter drängt sich der Gedanke auf, die Autorin benötigte lediglich eine Plattform, auf der sie ihr Literaturwissen ausbreiten konnte. Wie schade!

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Rezensionen von jiskett:

Schöne Liebesgeschichte, die sich am Anfang etwas in die Länge gezogen hat

Verliebt bis in die Fingerspitzen von Sarah Morgan

Da es im vierten Band der Reihe einige Andeutungen über die gemeinsame Vergangenheit von Fliss und Seth gab, war ich gespannt darauf, ihre Geschichte zu lesen. Sie haben jung geheiratet und obwohl ihre Ehe gescheitert ist, empfinden sie noch immer etwas füreinander; diese Dynamik versprach eine emotionale, aufwühlende Liebesgeschichte.

Die komplexen Emotionen hat Morgan auf jeden Fall geliefert, nur hat das Buch mich trotzdem nicht richtig bewegt. Ein Grund dafür war definitiv die Protagonistin selbst.

Fliss war mir insgesamt sympathisch, gerade, weil sie immer versucht die Menschen, die sie liebt, zu beschützen. Es hat jedoch eine Weile gedauert, bevor ich mit ihr warm wurde. Sie hat eine sehr harte Schale und gibt sich große Mühe, den weichen Kern dahinter zu verbergen; um sich selbst zu schützen ist sie auch bereit, vor ihren eigenen Gefühlen davonzulaufen. Das war zugegebenermaßen frustrierend, aber aufgrund ihrer Vergangenheit verständlich. Sie hat Angst, erneut verletzt zu werden, vor allem, da sie und Seth sich schon einmal getrennt haben. Trotzdem schien sich das Buch für mehrere Kapitel ein wenig in die Länge zu ziehen, da die beiden keinen Schritt nach vorne machen, die Protagonistin sich sehr sträubt und sie Seth aus dem Weg geht. Dafür hat mir gefallen, wie entschlossen er war, nicht erneut aufzugeben.

Das Gefühlschaos der Figuren ist durchgängig präsent und wenn sie aufeinandertreffen merkt man auf jeden Fall, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt. Ihre komplizierten Emotionen wurden gut und beinahe greifbar dargestellt, die spätere Entwicklung ihrer Beziehung fand ich ebenfalls überzeugend - allerdings kamen mir die Interaktionen der beiden zunächst zu kurz und ich hatte wie gesagt den Eindruck, dass die Handlung am Anfang nicht richtig voranging. Die Missverständnisse und Hindernisse, die sich durch die teils schmerzhafte gemeinsame Vergangenheit der Charaktere ergeben haben, waren dagegen glaubwürdig und wie ihre Kommunikationsprobleme nachvollziehbar, auch wenn durch ein paar Gespräche einiges erleichtert worden wäre. Am Ende ging vielleicht alles ein bisschen zu schnell, doch nach all den Problemen, die zuvor bewältigt werden mussten, hat mich das nicht gestört.

"Verliebt bis in die Fingerspitzen" bekommt von mir 3,5 Sterne. Das Buch hat mir gut gefallen, ich mochte die Charaktere und fand ihre Liebesgeschichte überzeugend, aber es hat eine Weile gedauert, bevor ich wirklich mit Fliss mitfühlen konnte und die Handlung hat sich für mich am Anfang ein wenig gezogen.

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Rezensionen von csac:

Ein etwas durchwachsenes Willkommensbüchlein für Neugeborene

#Willkommen in dieser Welt von Sarah Morgan

Ich hätte diesem Büchlein sehr gerne eine andere Bewertung gegeben, schon alleine deswegen, weil mich der Anlass für das Entstehen des Büchleins so berührt hat:

In Wien kommt am 01.01.2018 ein Neujahrsbaby namens Asel auf die Welt und wie das so üblich ist, wird ein Foto der glücklichen Familie gemacht und veröffentlicht.

Auf diesem Foto trägt die stolze Mutter ein Kopftuch...
Dies löst innerhalb kürzester Zeit einen wahren Shitstorm aus, so dass eine Unzahl von Hasspostings auf das noch keinen Tag alten Baby und seine Familie nieder prallen.

Dem stellt Klaus Schwertner von der Caritas eine wunderschöne Aktion entgegen. Er wollte diese neue Dimension von Hass nicht einfach hinnehmen und schrieb in einem Posting: "Lasst einen #flowerrain auf Asel und ihre Eltern regnen! Ich sammle alle Glückwünsche, binde sie zu einem Buch und überreiche es den Eltern." So entstand innerhalb kürzester Zeit eine Gegenbewegung und in nur wenigen Tagen hatten die Willkommensgrüße die Hasspostings bei Weitem überholt. Asel und ihre Eltern erhielten eines der dicksten Bücher, das sie jemals gesehen hatten - eine weltweite Umarmung für Asel.

Dieser Hintergrund war der Anlass für das Verfassen dieses Büchleins sowie die Botschaft: "Jedes Kind hat einen solchen #flowerrain verdient - du ganz besonders".

Insofern stellt dieses Buch ein herzliches Willkommen für wirklich alle Neugeborenen dar. Aber, nun kommt leider mein Aber: Ich hätte mich sehr gefreut, viele dieser Willkommens-Postings in diesem Büchlein versammelt zu sehen, sozusagen als Inspiration und Stärkung des Glaubens darin: Liebe ist größer als Hass.

Ich fand in diesem Buch allerdings hauptsächlich sehr allgemein gehaltene und mich als Dreifachmutter seltsam unberührt lassende Sätze über eine ganze Doppelseite gehend, wie "Wunder geschehen" oder "Glaube-Hoffnung-Liebe". Leider werden dabei auch Zitate von bekannten Persönlichkeiten, wie etwa jenes von Astrid Lindgren, falsch wiedergegeben. Ein ebenfalls sehr bekannter Spruch zur Geburt von Khalil Gibran (Da werden Hände sein, die dich tragen und Arme, in denen du sicher bist und Menschen, die dir ohne Fragen zeigen, dass du willkommen bist), wurde von einer Posterin nur geringfügig abgeändert und nun unter deren Namen in veränderter Form ins Buch aufgenommen. Das kann man natürlich machen. Allerdings hinterlässt es bei mir als Leserin dann das dumpfe Gefühl, dass sich die Verfasser nicht wirklich mit diesen Botschaften und ihrer Herkunft auseinandergesetzt haben.
Neben den erwähnten Sprüchen und Zitaten findet man auch noch Platz für das erste Ultraschallbild, einen Fußabdruck oder eine #flowerrain-Message.

Untermalt wird der Text durch eine moderne Gestaltung mit Emojis und Icons, die mich leider überhaupt nicht angesprochen haben. 230-mal das gleiche Icon (Partytüte) auf einer Doppelseite zu sehen, gut darin versteckt ein Spruch, ist zumindest für meine Augen keine Wohltat ;-(

Fazit: Ein Büchlein, das mit seinen originellen Wünschen und Gedanken zur Geburt wirbt, tatsächlich aber eher platt und allgemein gehalten bei mir als Leserin ankommt. Dennoch vergebe ich drei Punkte für die schöne Idee dahinter sowie dafür, dass mit dem Erlös bedürftige Familien unterstützt werden. Zuguterletzt vor allem für den Spruch des Posters Axel Halbhuber, der als einziger für mich tatsächlich neu war, mich zum Schmunzeln brachte und von deren Sorte ich mir viel mehr Willkommensgrüße erwartet hätte.

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Rezensionen von Josef Lüthold:

Neuoffenbarungen sind nicht irrtumsfrei.

Die Geistige Sonne. Mitteilungen über die geistigen Lebensverhältnisse des Jenseits / Die Geistige Sonne von Jakob Lorber

Die Bücher von Jakob Lorber sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.

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Neuoffenbarungen sind nicht irrtumsfrei.

Die Geistige Sonne. Mitteilungen über die geistigen Lebensverhältnisse des Jenseits / Die Geistige Sonne von Jakob Lorber

Die Bücher von Jakob Lorber sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.

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Neuoffenbarungen sind nicht irrtumsfrei.

Die Geistige Sonne. Mitteilungen über die geistigen Lebensverhältnisse des Jenseits / Die Geistige Sonne von Jakob Lorber

Die Bücher von Jakob Lorber sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Denn die Diktate an Lorber kamen meistens nicht direkt von Jesus Christus, sondern sie wurden vielfach von geschöpflichen Geistwesen übermittelt, wobei auch eigene Ansichten dieser Geister in die Diktate eingeflossen sind.

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