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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von MaReIkE:

Eine Reise, die alles verändert...

Heute schon für morgen träumen von Lori Nelson Spielman

Inhalt:

Emilia führt ein unaufgeregtes Leben - bis ihre Großtante Poppy wieder in ihr Leben tritt. Die schrille, vor Lebensfreude sprühende 79-jährige Poppy lädt sie und ihre Cousine Lucy ein auf eine Reise nach Italien. Und obwohl ihre Familie strickt dagegen ist und ihre Nonna es ihr verbietet, willigt Emilia ein.

Die nächsten Tage und Wochen bringen Emilias ganzes Leben aus dem Gleichgewicht. Diese Reise wird wohl keine der drei Frauen jemals vergessen...

Meine Meinung:
Eine unvergessliche Reise nach Italien. Voller schöner Momente, neuer Erfahrungen, Spaß und Freude... Aber auch Trauer, Selbstzweifel und Lügen. All das erlebt der Leser gemeinsam mit den drei so unterschiedlichen Frauen Emilia, Lucy und Poppy im Laufe dieses Buches. Aber auch eine Reise in die Vergangenheit, bei der eine erschreckende Wahrheit ans Licht kommt. Was ist passiert, dass Poppy aus der Familie verstoßen wurde? Was hat es mit dem Fluch der Zweitgeboreren auf sich und können die drei Frauen ihn gemeinsam brechen? Autorin Lori Nelson Spielman erzählt eine spannende, sehr gefühlvolle Geschichte, über die große Liebe, die niemals erlischt, über Familie und dem Traum vom Leben. Der Plot ist gut durchdacht, und auch wenn einiges vorhersehbar ist und ich mir gerade zum Ende hin gewünscht hätte, dass Poppy eine noch größere Rolle spielt, sind gerade die Rückblicke in Poppy Vergangenheit sehr spannend und berührend.

Die Geschichte lebt von den sehr authentischen, liebenswerten Protagonistinnen. Die 79-jährige ist eine herzensgute, sehr schrille, unglaublich liebenswerte Frau, die man einfach lieben muss! Trotz ihrer Vergangenheit und ihrer Krankheit hat sie die Freude am Leben nicht verloren.
Emilia und Lucy, die unterschiedlicher kaum sein könnten, machen im Laufe der Buches beide eine unglaubliche Veränderung (zum Positiven) durch. Besonders Emilia, aus dessen Sicht die Reise nach Italien geschildert wird, war mir auf Abhieb sympatisch. Ich möchte beide sehr und habe mit ihnen mitgefühlt und -gehofft.
Neben den drei Frau gibt es aber auch noch einige andere, mal mehr, mal weniger sympathische Charaktere, die ebenso authentisch ihren Teil zur Geschichte beitragen.

Fazit:
Wunderschöne, sehr gefühlvolle Geschichte, über die große Liebe wenn auch leider etwas vorhersehbar. Dennoch ein Buch, dass einen über das eigene Leben nachdenken lässt...

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Rezensionen von niknak:

Ein krönender Abschluss der Trilogie um Christine Lenève

Der Kratzer von Oliver Ménard

Inhalt:
Tobias Dom ist hinter einem Serienmörder her, welcher ihm vor sieben Jahren knapp entkommen ist. Der Mörder ritzt eine Botschaft in die Haut der Opfer und lässt sie anschließend ausbluten.
Nachdem nun Doms Ex - Frau überfallen wird und dem Tod nur knapp entkommen kann, bemerkt Dom, dass der Mörder hinter ihm und seinen Lieben her ist.

Es wird ein Spiel auf Zeit und Dom braucht Hilfe.
Diese erhofft er sich von der Journalistin Christine Lenève. Gemeinsam machen sie sich auf die Spur des Täters. Diese führt sie auch in die psychiatrische Anstalt, in der Dr. Lindfeld einsitzt. Und dieser hat noch eine offene Rechnung mit Christine...

Mein Kommentar:
Dies ist der dritte Teil rund um die Journalistin Christine Lenève und den Kriminalkommissar Tobias Dom des Autors Oliver Menard.
Prinzipiell kann man diesen Teil auch allein lesen, aber es empfiehlt sich auf jeden Fall alle drei Teile (Federspiel und das Hospital) in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man so wichtige Hintergrundinfos über Christine und Tobias erfährt, welche sonst eventuell zu Verwirrungen führen könnten.

Der Autor hat wie immer einen sehr packenden und fesselnden Schreibstil und erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Man erfährt gleichermaßen von Tobias und Christine ihre Sicht der Dinge, aber auch aus der Sicht des Täters und der Opfer wird geschrieben. So erhält man einen ganz speziellen Einblick ins Geschehen.
Ich finde es immer wieder faszinierend wie es der Autor schafft kleine Hinweise im Buch unterzubringen, ohne dass der Leser dabei eine Chance hat, ihm auf die Schliche zu kommen. Darin ist Menard en wahrer Meister. Auch wenn ich durch die Vorgänger schon die Art des Schreibens von Menard kannte, hatte ich keine Chance den Täter frühzeitig zu entlarven. Man wird vielmehr immer wieder gekonnt auf eine falsche Fährte gelockt und durch unerwartete Wendungen verläuft die Geschichte in eine andere Richtung weiter.

Er baut einen tollen Spannungsbogen auf und der Leser ist vom ersten Kapitel an ans Buch gefesselt und will es gar nicht mehr weglegen. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten und obwohl das Buch früher als erwartet endet, hat der Autor noch eine entsprechende Überraschung für den Leser eingebaut, mit der ich so gar nicht mehr gerechnet hatte.

Die Charaktere sind sehr schön und tiefgründig ausgearbeitet und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Dabei kann man auch ihre Entwicklung (vor allem auch in den drei Bänden) sehr gut nachvollziehen und sie wird passend erläutert. Die Personen nehmen einen sofort mit in ihren Bann und auch die Sichtweise des Täters fand ich sehr interessant.
Besonders gelungen finde ich es, dass die Ausarbeitung so gut gemacht wurde, dass eigentlich keine Fragen mehr beim Leser offen bleiben.

Mein Fazit:
Ein wirklich gelungener Abschluss dieser Trilogie, der keine Fragen offen lässt und sich mit jedem Band weiter gesteigert hat. Ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autors, da ich seinen Schreibstil echt einzigartig finde.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Amanda Lund ermittelt in Kabul

Vier Tage in Kabul (2 MP3-CDs) von Tell Anna

Inhalt:
(Klappentext)
Die schwedische Polizeiausbilderin und Verhandlungsführerin Amanda Lund ist für ein Jahr in Afghanistan stationiert, sie soll die Sicherheitskräfte vor Ort schulen. Gerade erst hat die 35-Jährige einen Angriff der Taliban überlebt, da erhält sie einen neuen heiklen Auftrag: In Kabul wurden zwei Diplomaten der schwedischen Botschaft entführt, Amanda soll als Unterhändlerin fungieren.

Der Druck ist immens, denn in Schweden erwartet man afghanischen Staatsbesuch …

Mein Kommentar:
Dies ist das Debüt der schwedischen Autorin Anna Tell und hat mich sofort überzeugt. Sie hat einen fesselnden und packenden Schreibstil. Dabei merkt man sicher auch ihre eigenen Erfahrungen, die sie in über 20 Jahren Polizei und Militärarbeit im In- und Ausland gesammelt hat. Es würde mich also nicht wundern, wenn gewisse Autobiographische Erlebnisse in der Geschichte enthalten wären. Die Geschichte wirkt auf mich sehr realistisch und authentisch, dass sie so jederzeit passieren könnte.

Amanda Lund ist eine starke und toughe Frau, die ihren Weg geht und für ihre Überzeugungen einsteht. Dabei geht sie aber keine unnötigen Risiken ein und kann durchaus auch ihre schwache Seite und Gefühle zeigen. Sie hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und ich habe sehr gerne mit ihr gemeinsam ermittelt und mitgefiebert. Sie war mir richtig sympathisch und ich konnte ihr Handeln auch gut nachvollziehen.

Ihr Partner und Chef Bill Ekman koordiniert von Stockholm aus ihren Einsatz und ist auch sehr auf ihre Sicherheit bedacht. Man merkt, dass die beiden sehr gut miteinander harmonieren und sich auch super auf einander verlassen können. Dabei helfen sie sich gegenseitig weiter, da Bill einen Mord aufklären muss. es stellt sich heraus, dass beide Fälle miteinander zu tun haben, und so greifen ihre Ermittlungen noch enger ineinander.

Man lernte Kabul und auch die dortige Politik von einer ganz neuen Seite kennen und man kann sich leicht vorstellen, dass die Geschehnisse jederzeit so möglich wären. Mir hat es sehr gut gefallen, dass man einen Einblick in Amandas Arbeit bekommt und erfährt, wie sie so vor Ort reagieren muss. Aber auch, dass der Rückhalt von Stockholm aus jederzeit vorhanden ist und man sich auch die Partner dort verlassen kann. Das fand ich sehr interessant und war für mich ein interessanter Einblick in diese Welt.

Die Sprecherin Svenja Pages hat meiner Meinung nach einen sehr guten Job gemacht und das Hörbuch richtig aufleben lassen. Auch wenn mir ihre Stimme zu Beginn ein wenig monoton vorkam, so wurde sie mit zunehmenden Kapiteln immer besser. Sie hat es sogar geschafft Gefühle gut rüberzubringen, sodass sie bei mir als Hörer ankamen. Was leider nicht oft bei einem Hörbuch der Fall ist.

Das Ende ist relativ offen gehalten, aber es passt meiner Meinung nach gut zur Geschichte und ist in sich stimmig.

Mein Fazit:
Ein gelungenes Debüt, das jetzt schon Lust auf den zweiten Teil macht. Ich freue mich, dann wieder gemeinsam mit Amanda Lund in eine fremde Welt einzutauchen und dort zu ermitteln.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Der Vergangenheit auf der Spur

Der Klang eines Augenblicks von Kate Dakota

Inhalt:
Britt kehrt nach vielen Jahren zurück nach Irland, um die Hintergründe zum Tod ihres Vaters aufzudecken. Es gibt einen Tagebucheintrag, der sie an einem Unfall zweifeln lässt und dann sind noch Erinnerungen aus ihrer Kindheit, die so gar nicht zur Version ihrer Mutter passen. Was hat das Bokk of Kells, das Nationalheiligtum der Iren, mit dem Tod ihres Vaters zu tun?

Bei der Suche begegnet sie Declan, der ihr behilflich sein könnte.

Doch leider ist er sehr zurückhaltend und als auch noch Gefühle ins Spiel kommen, ist das Chaos vorprogrammiert.
Warum ist er so zwiegespalten in Bezug auf sie?

Wird sie die Geheimnisse um den Tod ihres Vaters lüften können und findet sie zu Declan oder gibt es zu große und unüberwindbare Hindernisse?

Mein Kommentar:
Dies ist ein Roman der Autorin Kate Dakota, welche ich bereits von diversen anderen Büchern her kenne.
Ich mag ihren gefühlvollen und lebendigen Schreibstil sehr gerne. Ihre Bücher lassen einen nicht so schnell los, da sie Spannung mit Gefühlen, aber auch Humor toll miteinander verbindet. So will man immer wissen, was als nächstes passiert und kann gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen.

Die Landschaft und Gegend in Irland wird so schön beschrieben, dass man das Gefühl hat selbst vor Ort zu sein und alles mitzuerleben. Auch die Personen besitzen eine tolle Tiefe und man kann sie sich richtig gut vorstellen. Das Buch wird aus einer Erzählperspektive beschrieben und dabei wechselt er immer wieder die Perspektive. So lernt man mehrere Personen sehr gut kennen und kann sich gut mit ihnen identifizieren. Sie waren mir alle von Anfang an sympathisch und sie wirkten auch sehr authentisch auf mich. Besonders Britt und Declan hatten eine schwierige Vergangenheit, mit der sie umgehen mussten. Dabei erfuhr man von Declan erst im Laufe des Buches, was ihn so belastet und lernte ihn so immer besser zu verstehen. Durch dieses geheimnisvolle wurde meiner Meinung nach auch noch ein gewisser Spannungsbogen aufgebaut.

Dennoch gab es auch genug Spannung in Bezug auf Britt und ihre Vergangenheit. gemeinsam mit ihr machte man sich auf die Suche nach den näheren Umständen zum Tod ihres Vaters. Einerseits gibt es da ihre Erinnerungen, die nicht zur offiziellen Version passen und andererseits gibt auch ein alter Tagebucheintrag ihres Vaters Rätsel auf. Und warum ihre Mutter zu all dem nichts sagt, muss man auch erst im Laufe des Buches erfahren. Dennoch hat es die Autorin geschafft, den Leser so bis zum Ende ans Buch zu fesseln und alles in einem sehr passenden Finale zu entschlüsseln. Es kommen auch immer wieder ein paar unerwartete Wendungen, die die Spannung aufrechterhalten.

Ich fand es sehr gut, dass beide Stränge sich super miteinander kombinieren ließen und weder die Spannung um den Tod noch die Gefühlswelt rund um Declan zu kurz kamen. So hatten beide ihren Platz in der Geschichte und die Autorin konnte beides sehr gut darstellen. Im Buch waren alle Emotionen vorhanden. Man konnte sich mit den Charakteren freuen und lachen, spürte das Knistern untereinander, aber auch traurige Momente waren vorhanden, in denen man zum Taschentuch griff.

Mein Fazit:
Ein toller Roman, der dem Leser ans Herz geht und all seine Emotionen beansprucht, mit lebendigen Charakteren und einer wunderschönen Kulisse von Nordirland.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Abenteuer mit dem Drachen Kokosnuss

Der kleine Drache Kokosnuss und seine Abenteuer von Siegner Ingo

Inhalt:
In diesem Buch erlebt der kleine Drache Kokosnuss sieben verschiedene Abenteuer gemeinsam mit seiner besten Freundin Mathilda dem Stachelschwein. Dabei lernt man weitere Personen aus den Büchern kennen, wie etwa das Seeungeheuer Amadeus, den bösen Zauberer Ziegenbart oder die Hexe Rubina.

Mein Kommentar:
Dies ist das erste Buch der Reihe, welches ich gemeinsam mit meinem kleinen Bruder gelesen habe.

Dabei lernten wir Kokosnuss und seine Freunde kennen. Das Buch ist vom Autor Ingo Siegner verfasst und besitzt einen tollen und einfachen Schreibstil, sodass wir es locker und leicht lesen konnten. Es ist alles klar und verständlich geschrieben und so hatten wir sehr viel Spaß beim Lesen.

Besonders gut gefallen hat mir dabei auch die liebevolle Gestaltung der Illustrationen, welche perfekt zum Buch und zur Geschichte passen. Die kurzen Kapitel eignen sich sehr gut zum Vorlesen oder später dann auch zum selber lesen. dabei wird es recht übersichtlich durch die vielen Bilder.
Das Buch ist in sieben verschiedene Geschichten aufgeteilt, welche alle ein anderes Abenteuer von Kokosnuss und Mathilda behandeln. Dabei kommen sie auf den Mond, erleben Abenteuer mit Piraten, dem Zauberer Ziegenbart, aber sie landen auch mitten in der Wüste und brauchen Hilfe von der Hexe Rubinia. Zu Beginn und am Ende des Buches ist eine Landkarte abgedruckt, sodass man weiß, wo sich welcher Ort auf der Insel befindet. So weiß man auch welchen Weg Kokosnuss nimmt.

Ich fand es sehr schön, dass teilweise auch eine lehrreiche Botschaft hinter all den Geschichten stand. So erfahren die kleinen Drachen immer, dass man sich in Acht nehmen muss vor dem Höhlenungeheuer. Ud als Kokosnuss dann doch neugierig wird und es besucht, stellt er fest, dass es ebenso ängstlich ist, wie er selbst und sich freut, endlich einen Freund zu haben. Die beiden spielen miteinander und haben einen neuen Freund gefunden.
Man muss sich im Leben oft selbst eine eigene Meinung über manche Dinge machen und darf nicht immer alles glauben, was gesagt wird.
Auch darf man nie schnell aufgeben, wenn man etwas erreichen will. So zumindest geht es ihm bei der Hexe Rubinia.

Mein Fazit:
Ein wirklich gelungenes Kinderbuch, welches wir sicher noch öfter lesen werden und auch die anderen Teile der Reihe werden wir uns noch holen und gemeinsam lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von Nepomurks:

"nomnomnom"

Tasty von Tasty

„Tasty“ ist wohl generell erst einmal für seine Kochvideos bekannt, die mittlerweile auf sämtlichen Social-Media-Kanälen zu finden sind. Nun gibt es also mit „Tasty – Das Original“ auch das passende Buch zu den Clips.
Die Rezepte sind bunt gemischt und in Überkategorien (z.B. Süsses, Klassiker, die Besten, etc…) sortiert, was leider nicht dazu führt, dass das Buch gut strukturiert wirkt.

Das liegt wohl einfach daran, dass die Kategorien sehr allgemein gefasst sind und z.B. unter „Bälle und Ringe“ sowohl Pralinen als auch der „Lasagne-Partyring“ zu finden sind. So zieht es sich durch das ganze Buch und es bleibt zur besseren Orientierung nur das Rezepte-Register am Ende des Buches – es sei denn man lässt sich beim Durchblättern einfach inspirieren und ist mit der Auswahl des Rezeptes für den jeweiligen Tag sehr flexibel und spontan.
Die Rezepte an sich sind sehr vielfältig und beinhalten alles, was das Schlemmer-Herz höher schlagen lässt. Angefangen von Fast-Food (Pizzas, Burger & Co), Naschereien (Brownies, Eiscremes, Zimtrollen, etc..) über Steak, Chicken Tikka Masala, Rouladen und Rindfleisch Bulgogi (koreanisch) usw.. Das Nachkochen ist dabei meiner Meinung nach meistens sehr einfach oder zumindest nicht allzu schwer. Allerdings sind die meisten Gerichte auch wirkliche Kalorien-Bomben, weshalb ich nicht finde, dass es ein richtiges Alltags-Kochbuch ist.
Die Beschreibungen der Rezepte, bzw. Vorgehensweisen sind an sich recht gut verständlich erläutert und es gibt zu manchen Anleitungen auch Bebilderungen. Die Zutaten sind zudem in der Regel auch nicht besonders exotisch. Ich habe schon vor dem Erscheinen des Buches hin und wieder nach den Koch-Clips gekocht und finde, dass die Ergebnisse immer ganz gut werden und die Gerichte auch immer sehr gut schmecken (selbst wenn man hier und da das ein oder andere ein wenig individuell abändert..).
Ich würde das Buch trotz der leichten Unübersichtlichkeit durchaus weiterempfehlen, deshalb gute 4 Sterne.

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Rezensionen von Caro2929:

Begeistert nicht nur jung...

Plötzlich Pony (Bd. 1) von Schröder Patricia

Klappentext:


"Ich glaub, mich tritt ein Pferd!, denkt Pia, als es im Treppenhaus wiehert. Plötzlich steht ein Pony auf dem Flur. Ein Lebendiges! Irgendetwas stimmt da nicht, das merkt Pia sofort - seit wann können Ponys sprechen? Und was hat das Nachbarsmädchen Penny mit dem tollen schwarzen Pferdeschwanz damit zu tun? Pia folgt ihr heimlich - und findet Penny im Reitstall Hopperweide wieder.

Und zwar ... als Pferd!"


Meine Meinung:

Ich habe das Buch mit meiner siebenjährigen Nichte gemeinsam gelesen und was soll ich sagen? Wir BEIDE sind hellauf begeistert von der Geschichte.

Es handelt sich bei dem Buch um einen schrägen Comic-Roman, der nicht nur Pferde-Mädchen begeistern dürfte. Dieser Kinder-Roman wird durch seine absolut gelungenen Illustrationen und Handletterings zu etwas ganz besonderem.

Die Geschichte an sich ist einfach urkomisch und man liest definitiv die ganze Zeit mit einem Grinsen im Gesicht, wenn man nicht auch einfach laut lachen muss. Die Geschichte fesselt nicht nur die jungen Leser.

Der Schreibstil ist super. Er zeichnet sich durch Flüssigkeit aus und wird durch viel Witz unterstrichen.

Die Charaktere sind mehr als gelungen. Wir wissen gar nicht, wen wir am meisten mochten... Pia, eine absolut loyale Person oder Moppie, Pias beste Freundin, die mal Friseurin werden will, so dass Pia eine Menge hat über sich ergehen lassen müssen. Oder doch Penny? Egal, die Charaktere sind spitze und begeistern uns alle gleichermaßen. Patricia Schröder ist es gelungen, ihren Figuren Leben einzuhauchen.

Pia´s Mutter war auch einfach grandios, aber lest selbst... Sie war für mich persönlich das I-Tüppfelchen als Leseratte...

Patricia Schröder kann mir ihren Geschichten jung und "alt" ;) gleichermaßen begeistern.


Fazit:

Wen dieses Buch nicht begeistert, ist selbst Schuld. Wir wollen mehr Lesen über Pia, Penny und Moppie. Glasklare Leseempfehlung.

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Rezensionen von skiaddict7:

Eine herausragende Biographie

Befreit Wie Bildung mir die Welt erschloss . 07.09.2018. Hardback. von Westover Tara

„Sollte die Welt der Menschen scheitern, würde meine Familie davon unberührt weitermachen.“
Tara Westover ist in Idaho aufgewachsen. In einem Dorf am Fuß eines Berges, die jüngste von sieben Kindern fundamentalistischer Mormonen. Zuhause geboren hatte sie keine Geburtsurkunde, ihr genauer Geburtstag ist nicht einmal bekannt.

Die Regierung wusste nicht von ihrer Existenz oder der ihrer Geschwister. Sie hatte keinen Pass und ist nie zur Schule gegangen. Es gab aber auch keinen Unterricht zu hause. Dafür gab es genügend "life lessons" am Schrottplatz und im Bauunternehmen des Vaters, sowie mit den Kräutertinkturen der Mutter, die nebenbei als (nicht lizenzierte oder registrierte) Hebamme Geld verdiente. Arztbesuche gab es keine. Krankheiten waren gottgewollt und wurden mit Kräutern geheilt. Und Krankheiten bzw. Unfälle gab es viele, mit einigem an häuslicher Gewalt. Mit jedem Jahr schien der Vater weiter in seine eingebildete Welt abzurutschen, und nahm seine Familie mit. Wie Tara es trotzdem an die Universität geschafft hat und wie sie es schließlich geschafft hat, aus dieser Welt auszubrechen, erklärt sie in diesem Buch.
Das Buch ist herausragend geschrieben. Obwohl das Thema sehr ernst ist schafft Westover, dies mit etwas Humor zu erzählen. In jedem Kapitel kommt wieder ein neuer Aspekt dieser verkorksten Welt zur Schau. Westover ist eine herausragende, inspirierende Biographie gelungen, die sehr zum Nachdenken anregt und hoffentlich auch Dankbarkeit bei uns hervorruft, dass wir eine Ausbildung bekommen durften. Ich möchte dieses Buch wirklich jedem empfehlen! Von mir gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von dorli:

Wenn du für mich bist

Wenn du für mich bist von Jody Hedlund

Jody Hedlund wartet in ihrem Roman „Wenn du für mich bist“ mit einem spannenden Mix aus Historie und ganz viel Romantik auf. Die Autorin stellt die Waisenzug-Bewegung der 1853 gegründeten Children's Aid Society und deren Bemühungen, auch arbeitslosen Frauen mit einer Umsiedlung in den Mittleren Westen eine Chance zu bieten, in den Mittelpunkt ihrer Geschichte und zeichnet damit gleichzeitig ein sehr eindringliches Bild der damaligen Gesellschaft in den USA.

Eine Wirtschaftskrise in der Mitte des 19. Jahrhunderts und die immer weiter steigende Anzahl an Bewohnern durch den stetigen Zustrom von Einwanderern machten New York zu schaffen, hohe Arbeitslosigkeit und damit einhergehende Armut schürten Konflikte; Unruhen, Aufstände, Bandenkriege und Chaos waren die Folge.

Jody Hedlund lässt den Leser sehr gut nachvollziehen, wie schwer es für die Einwandererfamilien war, in Amerika Fuß zu fassen. Der Traum von Freiheit und unbegrenzten Möglichkeiten ist für die meisten nur ein Traum geblieben – so auch für die Geschwister Neumann, von deren Schicksal die Autorin in ihrer Orphan-Train-Serie erzählt. In diesem ersten Band liegt der Fokus auf Elise, der ältesten der drei Schwestern.

Die 19-jährige Elise Neumann, Tochter eines aus Hamburg stammenden Bäckers, versucht nach den Tod ihrer Eltern gemeinsam mit ihren Schwestern Marianne und Sophie sowie den Waisenkindern Olivia und Nicholas in den Straßen des von Armut geprägten New York zu überleben. Sie haben Glück und finden Unterschlupf in der Missionsstation von Miss Pendleton. Elise und Marianne können als Näherinnen arbeiten. Als ihnen diese Möglichkeit aufgrund der voranschreitenden Wirtschaftskrise genommen wird, beschließt Elise, allein in den Westen zu gehen, um dort Geld für ihre Familie zu verdienen. Auf dem Weg nach Illinois begegnet sie Thornton Quincy wieder, den sie bereits während eines stadtweiten Bandenkriegs in New York kennengelernt hatte. Thornton hat derweil ganz andere Probleme als Elise. Der reiche Unternehmersohn wurde von seinen Vater in einen absurden Wettstreit mit seinem Zwillingsbruder Bradford gedrängt und will diesen Kampf um jeden Preis gewinnen…

Mit Elise schickt Jody Hedlund eine bewundernswerte junge Frau ins Rennen. Elise lässt sich von ihrem schwierigen Alltag nicht unterkriegen, sie ist bereit, für ihre Rechte zu kämpfen und setzt sich gleichzeitig für andere ein. Sie macht Thornton auf Missstände aufmerksam und will sogar ihr persönliches Glück opfern, damit Thornton die Chance bekommt, die Arbeitsbedingungen für viele Menschen zu verbessern.

Trotz des ernsten Hintergrunds und all dem Elend und der Not der Menschen liest sich das Buch angenehm zügig und hat zudem einen großen Unterhaltungswert. Das liegt vor allen Dingen an den humorvollen Dialogen und dem frechen Geplänkel zwischen Elise und Thornton.

Jody Hedlund hat mich mit ihren facettenreichen Schilderungen über die katastrophalen Lebensumstände in den 1850er Jahren in New York und die Geschichte der Waisenzüge sowie der damit verflochtenen fiktiven Handlung begeistert. „Wenn du für mich bist“ hat mich durchgehend gefesselt und bestens unterhalten.

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Rezensionen von skiaddict7:

Tief unter Manhattan

Manhattan Beach von Jennifer Egan

Anna Kerrigan wächst in den 1930er Jahren in New York City auf. Durch die Weltwirtschaftskrise wurde die Familie auf eine Probe gestellt. Die Mutter ist Zuhause und pflegt die behinderte Schwester. Der Vater erledigt halb legale Botengänge für Reiche, doch auch das wird immer weniger lukrativ, sodass er sich schließlich einen neuen Job suchen muss.

Eines Tages verschwindet der Vater, und wird nie mehr gesehen. Von nun an muss Anna die Familie versorgen. Sie findet Arbeit in der Marinewerft von New York. Doch ihr großer Traum ist, eines Tages als Taucherin in der Marine Kriegsschiffe zu reparieren. Eine Arbeit, die bisher Männern vorbehalten war. Doch der Krieg öffnet bekanntlicherweise Türen...

Egans Buch ist komplex und umfasst eine Reihe von Erzählsträngen. Sowohl Anna, als auch ihre Vater Eddie und dessen Geschäftspartner Dexter Styles erzählen abwechselnd, wobei Anna in jeder der Erzählstränge präsent ist. Die Geschichte beginnt schleppend, bedarf es doch einiger Erklärungen und Hintergründe. Erst nach ca. 200 Seiten nimmt der Roman Fahrt auf - von dort an wollte ich ihn nicht mehr aus der Hand legen. Egan schafft es, die Fäden gekonnt zusammenlaufen zu lassen - bis es soweit kommt benötigt der Leser jedoch etwas Geduld. Voller Spannung läuft die Handlung von hier an ab - mitten im zweiten Weltkrieg. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben (sobald man es durch die anfänglichen, ausführlichen Erklärungen geschafft hat), sowohl spannend als auch informativ. Eine besondere Art, den zweiten Weltkrieg durch einen Roman zu beleuchten.

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