Kunden em pfehlungen
Rezensionen von C. P.:
Fantastisches Abenteuer mit mystischem Anklang
Linas altes Auto streikt. Natürlich spät abends und mitten im Wald. Handy? Geht auch nicht. Also macht sie sich zu Fuß auf den Weg, als sie plötzlich mitten im strömenden Regen beleuchtete Fenster entdeckt: Der Mitternachtsladen. Öffnungszeiten: Nach Sonnenuntergang. Wie es der Zufall will, wird kurz darauf eine Aushilfe für den Laden gesucht, was Lina gern annimmt.
Der Besitzer ist sehr freundlich, wenn auch seltsam altmodisch in einigen Dingen. Dafür ist sein junger Sohn Brendan umso interessanter für Lina. Doch warum muss sie immer pünktlich kurz vor Mitternacht den Laden verlassen? Und was sind das für rätselhafte Dinge, die es in dem Laden zu kaufen gibt? Als Lina zufällig hinter das Geheimnis kommt, gerät sie mit Brendan in ein nicht ungefährliches Abenteuer…
„Der Mitternachtsladen“ ist eine abenteuerliche Jugendfantasy, welche bereits optisch wunderschön aufgemacht ist: Das Cover leuchtet im Dunkeln. Entgegen meiner Erwartung spielt der Laden selbst jedoch nur zu Beginn eine Rolle, bevor Lina und Brendan ihre Abenteuerreise sowohl in der Menschenwelt wie auch in der Anderwelt starten. Für mich nahm der Roman dadurch eine überraschende Wendung, welche mir sehr gefiel und auch von der Autorin angenehm bildhaft beschrieben wurde. Eine wundervolle Reise durch alte Mythen und vergangene Welten, mit einem gefährlichen Antagonisten, der mir für meinen Geschmack jedoch etwas zu blass blieb. Dafür waren andere magische Momente wiederum sehr atmosphärisch beschrieben.
Erzählt wird der Roman von einem allwissenden Erzähler, welcher mich ein wenig an frühere Geschichten erinnerte. Geschickt nimmt er einige Anspielungen vorweg, um die Neugier des Lesers zu wecken, verrät auf der anderen Seite aber nur soviel, dass der Leser kaum mehr weiß als Lina. Kombiniert mit Mystik und alter Geschichte zauberte Tanja Karmann daraus einen spannenden Roman, welcher nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene begeistert. Eine aussergewöhnliche Geschichte, auf deren Fortsetzung ich gespannt bin.
Rezensionen von Streiflicht:
Leider nicht so ganz überzeugend
Die Party von Jonas Winner
Nachdem ich erst von einigen Wochen „Murder Park“ gelesen hatte und so begeistert davon war, habe ich mich riesig auf das neue Buch des Autors Jonas Winner gefreut. Vielleicht waren meine Ansprüche zu hoch, die Vorfreude zu groß, jedenfalls bin ich etwas enttäuscht. Die Party konnte mich nicht so recht überzeugen, auch wenn ich es flott zu Ende gelesen hatte.
Insgesamt hat mich das Buch einfach nicht so richtig gepackt. Die Figuren waren mir oft zu hölzern und unglaubwürdig. Dadurch hat mich auch ihr Schicksal nicht so sehr berührt. Auch konnte ich leider das Handeln der einzelnen Personen oft nicht nachvollziehen. Das ewige Hin und Her und die nicht enden wollenden Diskussionen haben mich irgendwann ziemlich genervt.
Zudem fand ich auch die Geschichte, die hinter dem Massaker steht, nicht sonderlich gut. Anfangs war ich noch neugierig, aber es wirkte auf mich dann immer mehr an den Haaren herbeigezogen, sodass ich das Ende dann schon gar nicht mehr so interessant fand. War mir insgesamt alles etwas zuviel und dadurch unglaubwürdig.
Die Idee fand ich gut und auch die Schreibweise ist spannend und rasant, der Geschichte selbst hätte aber etwas weniger gut getan. Hier wäre weniger mehr gewesen, z.B. wenn ich an die Sexszene denke, die meiner Meinung nach an dieser Stelle völlig fehl am Platz ist, oder bei der Auflösung, die einfach ein bisschen zu viel will. Schade. Ich hoffe, dass das nächste Buch von Jonas Winner mich dann wieder mehr begeistern kann.
Rezensionen von Streiflicht:
Die Miss Marple des Ruhrpotts
Die Party von Jonas Winner
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil es mein erstes Buch dieser Autorin war und auch das erste von Loretta. Ich hatte von verschiedenen Seiten schon viel über diese besondere Reihe gehört und war sehr neugierig darauf. Besonders auf die Art und Schreibweise war ich sehr gespannt, auch wegen des Untertitels bzw.
des Genres Krimödie.
Loretta war mir dann auch gleich sehr sympathisch und ich hatte keine Probleme mit der Lektüre, auch wenn ich die Vorgänger ja nicht kenne. Ab und zu wird mal in einem Nebensatz erwähnt, was früher war und was das für Konsequenzen hatte, z.B. warum Loretta umzieht. Das war für mich auch durchaus ausreichend und ich glaube nicht, dass mir etwas Wichtiges entgangen ist. Klar lese ich Reihen lieber von vorne, aber hier konnte man auch sehr gut quereinsteigen und auch das finde ich gut. Der Fall ist in sich geschlossen und sicherlich ist es noch schöner, wenn man die Entwicklung der Haupt- und Nebenfiguren miterleben kann, aber auch so hat es Spaß gemacht.
Ich kann nun durchaus nachvollziehen, warum die Reihe so viele Fans hat. Loretta ist ein Original und ich glaube, auch die Autorin ist ein solches. Und das ist wirklich positiv gemeint. Mir hat es gut gefallen, wie das Leben im Ruhrpott liebevoll beschrieben wird. Die vielen kleinen Details und Begebenheiten, die soviel Lokolkolorit und Charme in dieses Buch bringen. Auch der Dialekt, der immer wieder vorkommt, aber immer so, dass auch Nichtkenner noch mitkommen.
Eine wunderbare Mischung aus Krimi, Humor und Lokalkolorit. Für mich war Loretta ein einigen Stellen wie Miss Marple, etwas verschroben, herrlich unterhaltsam, eine Spürnase und Detektivin. Wie schön, dass ich Frau Luchs kennen lernen durfte!
Rezensionen von Streiflicht:
Ein spannender Blick hinter die Kulissen
Mit Vivienne Westwood an der Nähmaschine von Gernot Uhl
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich von Gernot Uhl schon einige wirklich interessante Biographien gelesen habe. Immer wieder begeistert er und zeigt dabei deutlich, dass in der Kürze die Würze liegt. So auch bei diesem Buch. Vivienne Westwood hat mich besonders interessiert, weil ich bisher nicht viel von ihr wusste, aber sie als „schrägen Vogel“ kannte.
Außerdem war mir bekannt, dass sie sich sehr für Umweltschutz einsetzt, was sie mir gleich schon sympathisch gemacht hat.
Das vorliegende Buch macht eine elegante Kurve von Viviennes Kindheit und Jugend über ihre frühe Erwachsenenzeit bis hin ins Alter. Dabei wählt der Autor immer wieder treffende Formulierungen und schildert die Begebenheiten in ihrem Leben so, dass man ihre Handlungen gut nachvollziehen kann – auch wenn sie doch sehr oft aus dem Rahmen fällt. Sie lebt ihr Leben absolut kompromisslos und hat ganz deutliche Vorstellungen, das fand ich sehr beeindruckend. Wobei es für ihr Umfeld und ganz besonders ihre Söhne vermutlich oft nicht einfach war.
Auch mit diesem Buch ist Gernot Uhl wieder ein spannendes Werk gelungen, das einen tollen Blick hinter die Kulissen und in das Leben dieser Ikone bietet. Man bekommt einen guten Eindruck, wie sie als Mensch war und ist und wie ihr Leben verlaufen ist. Einfach spannend!
Rezensionen von Streiflicht:
Packend bis zum Schluss
Sie finden dich nie von Cara Hunter
Dieses Buch habe ich voller Begeisterung und quasi in einem Stück – dem Urlaub sei Dank – verschlungen. Nachdem ich einmal angefangen hatte, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mehrfach war ich versucht, die letzten Seiten zu überfliegen, um schneller zu erfahren, was mit dem armen Mädchen, der kleinen Daisy, passiert ist.
Stellenweise war mir fast schon übel beim Lesen. Nach und nach offenbaren sich immer mehr Geheimnisse in ihrer Familie und man fragt sich, was hinter einer gutbürgerlichen Fassade noch alles stecken kann. Gleichzeitig klingt es so alltäglich und plausibel, dass man sich durchaus vorstellen kann, dass es ganz genauso wirklich passiert. Dass diese Familie die eigenen Nachbarn sein könnten, die man jeden Tag sieht und grüßt und die immer so normal wirken...
Die Autorin Cara Hunter ist für mich eine absolute Entdeckung. Sie schreibt packend, spannend, temporeich und mit vielen Details, sodass man als Leser regelrecht in die Geschichte gesaugt wird und erst am Ende atemlos wieder auftaucht. Für dieses Buch gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
Rezensionen von Streiflicht:
Grausam und realistisch
Tu, was ich dir sage von Drea Summer
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich den Vorgänger „Sie sind nichts wert“ mochte und spannend fand. Dieses Buch hat mir jetzt noch besser gefallen. Es ist deutlich grausamer und brutaler, aber auch spannender und dadurch interessanter. Ein tiefer Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele, der durchaus beängstigend ist – umso mehr, weil es auch realistisch ist.
Ich war regelrecht gefangen in der Lektüre und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und wie das Buch endet. Bis zuletzt habe ich mitgefiebert und gehofft, dass es noch halbwegs gut ausgeht. Das Buch ist enorm temporeich und brutal, aber auch wirklich mitreißend und zu Herzen gehend. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass „Tu, was ich dir sage“ auf keinen Fall etwas für Leser mit zartem Gemüt ist, denn es ist schon auch sehr heftig.
Man merkt, dass die Autorin Drea Summer schreiben und ihre Leser fesseln kann. Sie kennt die Örtlichkeiten der Insel und beschreibt auch detailreich, sodass man wie vor Ort ist beim Lesen. Dadurch gewinnt das Buch nochmal an Authentizität und wird umso lesenswerter.
Ich hoffe sehr, dass es der dritte Band der Gran Canaria-Reihe, die ja eine Trilogie werden soll, bald erscheinen wird! Da bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei.
Rezensionen von Streiflicht:
Spanennd und temporeich
Die Meisterbanditin von Silvia Stolzenburg
Da ich bisher einige Bücher von Silvia Stolzenburg mit Genuss gelesen habe, habe ich mich auf dieses Buch schon sehr gefreut. Gleich auf den ersten Seiten geht es in die Vollen und man mag das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Marie wächst einem sehr schnell ans Herz und man möchte ihr Schicksal zu gerne mitverfolgen.
Sie hat es nicht leicht und muss nicht nur um eine Anstellung und ihr Auskommen, sondern teilweise auch um Leib und Leben kämpfen. Das macht das Buch sehr spannend und kaum vorhersehbar.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch am Ende sehr schnell zu Ende gelesen ist und ich mir bei der Auflösung ein paar Seiten mehr gewünscht hätte. Aber das kann auch daran liegen, dass ich einfach gerne weitergelesen hätte. Zum Glück sitzt die Autorin schon am zweiten Teil, auf den ich schon sehr gespannt bin!
Gut gefallen hat mir der Einblick in die damalige Welt – einerseits bei den armen Dörflern, andererseits bei den Herrschenden. Marie lebt in beiden Welten und steht auch irgendwie immer zwischen den Stühlen. Genau das macht die Geschichte so spannend und unterhaltsam. Die Autorin schreibt sehr authentisch und man hat beim Lesen das Gefühl, einen Zeitsprung gemacht zu haben. Man taucht tief ein in die Geschichte unseres Landes, das damals eine ganz andere Welt war. Unglaublich spannend und auch lehrreich, ohne je langweilig oder trocken zu sein. Hut ab, das ist wirklich toll. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch gelesen und freue mich nun auf die Fortsetzung!
Rezensionen von Streiflicht:
Konnte mich leider nicht völlig überzeugen
Wut kommt selten allein von Neubauer Ralph
Ich selbst war leider noch nie in Südtirol, höre aber immer Kollegen und Freunde von dieser ganz besonderen Gegend schwärmen. Zuletzt habe ich einige Krimis gelesen, die dort spielen und die mir sehr gut gefallen haben. Daher war ich auf dieses Buch sehr neugierig und habe es mir als Lektüre mit in den Urlaub genommen.
Leider muss ich aber nun sagen, dass mich das Buch nicht so wirklich überzeugen konnte. Schon von den ersten Seiten an fand ich die Geschichte eher zäh und langwierig und konnte mich auch mit den Figuren nicht so recht anfreunden. Vielleicht liegt es auch daran, dass es bereits der siebte Band einer Reihe ist, deren Vorgänger ich nicht kenne. Vielleicht hätte es geholfen, wenn ich die Figuren schon gekannt hätte. So aber wirkten sie auf mich eher hölzern und nicht so ansprechend. Und auch die Kriminalgeschichte konnte mich leider nicht so recht begeistern. Ich habe zwischendrin auch mal Pause gemacht und das Buch dann weiter gelesen, aber auch dann hat es mich nicht recht gepackt. Schade.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Enttäuschend
Chicago von David Mamet
Im Chicago der 1920er-Jahren rivalisieren die Mafiaclans von Al Capone und Dion O'Banions um die Vorherrschaft der Stadt.
Mike Hodge, ein ehemaliger Kampfpilot des Ersten Weltkriegs, verdient nun seine Brötchen als Journalist bei der Chicago Tribune.
Mike ist in die strengkatholische Irin Ann verliebt, die ermordet wird.
Doch welches der Syndikate steckt dahinter?
Nach einer Zeit der Wut und Trauer, die er auch mit Alkohol ertränkt, beginnt er mit der Suche nach den Tätern, die ihn bis nach Irland zur IRA führt.
Meine Meinung:
Cover und Klappentext verheißen einen spannenden Mafia-Thriller aus dem Chicago der Zwanziger Jahre.
Bekommen habe ich eine verworrene Geschichte um Rache, die aber leider weder spannend noch mitreißend erzählt wird. Der Schreibstil ist hölzern und langatmig. Häufige Wiederholungen lähmen die Handlung.
Die Charaktere wirken flach. Mike kann ich seine Gefühle nicht abnehmen. Die einzige Figur, die ein bisschen Leben in die Story bringt, ist Peekaboo, die farbige Puffmutter. Leider kann sie das Buch auch nicht retten.
Fazit:
Ich habe mir hier mehr Spannung erwartet. Es reicht gerade für 2 Sterne.
Rezensionen von manu63:
Einfach und lecker
Chicago von David Mamet
Fingerfood bayerisch gut ist ein Kochbuch der Autorin Birgit Fazis. Darin werden kleine Gerichte vorgestellt welche auch mit den Fingern gegessen werden können.
Das Buch wird durch einige erklärende Worte der Autorin eingeleitet und sie gibt darin noch allgemeine Tipps und Hinweise zu den Rezepten.
Danach geht es dann gleicht los mit dem Thema Aufs Brot. Hier finden sich allerlei Rezepte rund um verschiedenen Aufstriche für Laugengebächk und Brot. Bei allen Rezepten finden sich Hinweise zur Zubereitungszeit und Tipps wie man Änderungen vornehmen kann. Die Autorin scheut sich auch nicht fertige Zutaten wie z. Bsp. Teige zu verwenden wenn es mal schneller gehen muss. Beim Rezeptteil Aufs Brot gibt es Süßes und Herzhaftes, wobei das Herzhafte überwiegt und in etlichen Rezepten kommen Radieschen vor.
Weiter geht es mit dem Themenblock Im Glas. Vorgestellt werden unter anderem ein Pilztatar, Radieschen Shots, Dip, Wurstsalat, Miniknödel die gefüllt sind und kleine Desserts wobei sich alle gut für ein Buffet oder Picknick eignet.
Der nächste Themenblock beschäftigt sich mit allen Dingen die man am Spieß servieren kann. Auch hier gibt es Süßes und Herzhaftes und vieles das man gut vorbereiten kann.
Den Schlusspunkt setzt das Thema am Stück, hier gibt es einfach herzustellende Brezn Wiener, Käsespätzle Muffins, Weißwurst Hotdogs die man eine Alternative zum normalen Hotdog sind, Burger, Mini-Schnitzel und noch einiges mehr,
Nachdem ich mittlerweile einiges aus dem Buch probiert habe, kann ich es allen empfehlen die leckere Kleinigkeiten auf den Tisch bringen wollen. Die Zutaten sind unkompliziert zu bekommen, die Anweisungen finde ich auch für Kochneulinge verständlich und bei mir kamen die Zeitangaben gut hin. Wer allerdings Radieschen nicht mag wird enttäuscht sein, da gerade die Aufstriche und Dips häufig Radieschen enthalten.








