Kunden em pfehlungen
Rezensionen von heinoko:
Ein Lehrbuch für die Kraft des Willens
Verschieben wir es auf morgen von Maertens Miriam
Auf der Rückseite des Buches steht die eigentliche Botschaft des Buches, der in meinen Augen wichtigste Satz: „Fast alles liegt in meiner Hand, mein Wille hat einen enormen Einfluss auf mein Leben.“
Miriam Maertens lässt uns teilhaben an ihrer Kindheit und Jugend, an ihrem gesamten Werdegang, aber auch an ihrer Familie und ihren Freunden.
Miriam Maertens ist an Mukoviszidose erkrankt, die Ärzte prognostizieren ein kurzes Leben. Und Miriam Maertens ist Schauspielerin, und zwar Bühnenschauspielerin. Ein Widerspruch in sich, eigentlich eine Unmöglichkeit!
Die Autorin schildert fast emotionslos und ohne jegliches Selbstmitleid ihren Lebens- und Leidensweg bis hin zur – fast zu späten – Lungentransplantation. Schon als Kind beschließt sie, einfach so zu leben, als sei sie gesund. Sie will am Leben teilhaben, es in vollen Zügen ausschöpfen, und vor allen Dingen will sie ihren Traum leben, nämlich Schauspielerin zu werden. Dies alles trotz körperlicher Schwäche, trotz der lebensnotwendigen Inhalationspausen, trotz der kräftezehrenden immer wiederkehrenden Kämpfe gegen Infektionen. Doch damit nicht genug! Sie will ein Kind, und sie bekommt einen Sohn. Ihr Körper unterwirft sich immer wieder neu dem unermesslich starken Willen der Autorin. Und sie schafft das Unvorstellbare, wechselt je nach Engagement zigmal den Wohnort, versorgt ihren Sohn und ihren Hund, verschweigt ihre Krankheit, widersetzt sich den Ratschlägen der Ärzte, feiert Erfolge – und ignoriert weitgehend die Zeichen, die ihr Körper setzt. Denn auf der Bühne gibt es keine Schonung und im Selbstverständnis von Miriam Maertens auch nicht. Bis es fast zu spät ist. Und noch einmal baut sie mit enormer Willensstärke die allerletzte Kraft auf, um die Lungentransplantation zu überstehen.
Das Buch hat mich tief beeindruckt und bewegt, es hat mich das Glück spüren lassen, ganz selbstverständlich atmen zu können und es hat mich gelehrt, welch immense Kraft in Disziplin und Willenskraft stecken. Ein Mut machendes, ein starkes Buch!
Rezensionen von begine:
Unsere Vergangenheit
Eine Familie in Deutschland - Zeit zu hoffen, Zeit zu leben von Peter Prange
Von Peter Prange habe ich schon einige Romane gelesen. Der neue Roman „Eine Familie in Deutschland Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“ ist eine berührende lebensnahe Familiengeschichte. Dieses ist der erste Teil der Geschichte, der zweite Teil wird im Herbst 2019 erscheinen.
Es geht um die Familie Ising die schon mehrere Generationen eine Zuckerfabrik in Fallersleben im Wolfsburger Land.
Die einzelnen Personen sind ganz unterschiedliche Charaktere und haben ihre Gesinnungen. Da gibt es Parteigenossen und ein jüdischer Schwiegersohn.
Wir lernen in dem Roman einige Prominente kennen, da sind Ferdinand Porsche und Leni Riefenstahl.
Interessant ist, wie 1938 die Stadt Wolfsburg für die Autoindustrie entstand.
Peter Prange hat den Roman ohne große Grausamkeiten geschrieben, allerdings kennen wir alle die tatsächlichen Zustände im Deutschland dieser Zeit. Da habe ich immer wieder Angst um einzelne Personen.
Die 672 Seiten des Romans werden nie langweilig. Dieser Teil endet 1939.
Es ist eine interessante Lektüre der ich gerne eine Leseempfehlung gebe.
Rezensionen von DieLeserin:
Ein politischer Krimi, der unterhält.
Wo Rauch ist von Gudrun Lerchbaum
Der türkischstämmige Journalist Can Toprak ist tot. Angeblich ein anaphylaktischer Schock. Doch Olga Schattenberg glaubt diese Version des Todes nicht. Denn Cans Ex weiß, dass der Journalist brisante Recherchen geführt hat, die mit dem türkischen Geheimdienst und der österreichischen rechten Szene zu tun hatten.
Nun sitzt aber Olga Schattenberg im Rollstuhl. MS. Mitleid erträgt sie aber gar nicht, im Gegenteil, die Frau ist alles andere als zimperlich und fährt auch schon mal absichtlich falsch geparkte Autos an.
Vielleicht passt auch deswegen Kiki so gut zu ihr. Die gerade erst aus dem Gefängnis entlassen wurde und nun bei Olga einen Job gefunden hat. Und Adrian Roth, der Grabredner ist auch mit von der Partie, wenn auch recht unbeholfen und unglücklich er in diesem Fall einbezogen wird. Aber irgendwie scheint Olga ihn in den Bann gezogen zu haben.
Dieses bunte Trio mischt nun ordentlich auf. Und das liest sich sehr unterhaltsam, mit viel Humor und einem Schmunzeln.
Der Hintergrund ist politisch brisant, denn da werden Fäden gesponnen, die es hoffentlich in Wirklich nie geben wird, die aber im Bereich des Möglichen wären. Da wird auch mal angeprangert, Religion und Homosexualität, Steuerung der rechten Szene durch Geheimdienste, Überwachung der Bürger und wer den Mund aufmacht, diese Spielchen aufzudecken droht, wird ausgeschaltet.
Das gibt diesem unterhaltsamen Krimi seine Ernsthaftigkeit zurück. Und doch liest man dieses Buch immer mit einem Schmunzeln. Denn Olga, Kiki und Adrian sind ein ganz besonderes Gespann. Und darf gerne nochmals eingespannt werden, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Rezensionen von DieLeserin:
Brutale, düstere, blutige Revolverstory!
Zum Leben verdammt von Daniel Woodrell
Man sagt, hinter jeder Lüge steckt ein Fünkchen Wahrheit. Und vielleicht gehört zu einem richtig guten Roman auch ein Funke Realität. Denn real ist der Hintergrund zu „Zum Leben verdammt“, der sich um den Sezessionskrieg der Vereinigten Staaten von Amerika dreht. Dieses brutale Stück Zeitgeschichte zeigt nämlich Daniel Woodrell in diesem Buch.
Und dabei geht es nicht zimperlich zu, denn die Revolverstory ist durchsiebt von Kugeln und durchtränkt mit Blut.
Beinahe fängt die Geschichte idyllisch an. Missouri im Jahr 1861, zwischen Hügeln und Tälern, Hickorywäldchen und Hornsträuchern reiten ein paar Jungs mit ihren Pferden umher und atmen frischen Frühlingsduft. Doch das hält nur wenige Zeilen an, dann geht es schon zur Sache, genauer gesagt zu einer Pappel, wo kurz darauf ein Strick mit 13 Wicklungen einen erhängten Familienvater baumeln lässt.
Die Jungs sind nämlich alles andere als junge Reiter, die die Gegend genießen. Die Jungs stecken in yankeeblauen Tarnuniformen und kämpfen unter dem Banner der Schwarzen Fahne für eine Rebellengruppe namens First Kansas Irregulars. Denn hier in Missouri herrscht Krieg. Die Männer des Nordens kämpfen gegen die Männer des Südens.
Ein Mann des Südens ist auch der Ich-Erzähler Jake Roedel, der blindlings seinem Fastbruder Jack Bull folgt.
Es folgt eine Geschichte des Krieges, der Gewalt, der Unmenschlichkeit, des Misstrauens, des Blutes. Freunde werden zu Feinden, Frauen zu Witwen und Kinder zu Waisen. Einen Hauch Menschlichkeit gibt es in Form von Briefen, die Roedel bei sich trägt und seinen Rebellenmitgliedern vorliest. Ein paar geschriebene Worte der Sehnsucht, der Hoffnung, die dieses Gemetzel kurz innehalten lässt, bevor es weiter geht in die nächste Stadt, zum nächsten Blutrausch.
Diese Gewaltspirale steigert sich immer mehr und artet schließlich aus. Irgendwann stellt sich die Frage, wofür man überhaupt kämpft. Ob dieser Kampf jemals ein Ende finden kann. Ob es Freiheit wirklich gibt. Irgendwo. Weiter weg.
Woodrell hat hier ein Stück Zeitgeschichte beeindruckend in eine fiktionale Geschichte verarbeitet, die nüchtern erzählt ist, aber gerade dadurch nachdenklich macht. Wie sinnlos Krieg ist, wird hier bildhaft gezeigt. Es ist kein Wohlfühlroman, sondern eine Revolvergeschichte der Antihelden. Aber die ist richtig gut erzählt. Lesetipp!
Rezensionen von Ro_Ke:
Nicht oder, sondern und!
Piccola Sicilia von Daniel Speck
Meine Meinung:
Durch meine u. a. nordafrikanischen Wurzeln habe ich selbst schon einige Zeit in Algerien und Tunesien verbracht, mich aber nie mit deren geschichtlichen Bezug zum 2. Weltkrieg auseinandergesetzt. Ich fand es daher absolut großartig, dass Daniel Speck mir mit diesem Roman einen Einblick in genau diese Perspektive eröffnet und habe sie förmlich in mich aufgesogen.
Der Autor besitzt einen sehr mitreißenden, reich bebilderten und vor allem sprachlich beeindruckenden Schreibstil, so dass ich die Geschichte mit sehr strammen Fesseln verfolgt habe.
Jedoch muss ist das etwas differenzieren, da sich das lediglich auf die Handlungsstränge in der Vergangenheit bezieht und mein Interesse an den Geschehnissen in der Gegenwart rund um die Archäologin Nina, insbesondere an ihrem Liebesleben, leider nicht geweckt wurde. Da der Fokus aber klar auf die Zeit um 1942 liegt, fällt dieser Kritikpunkt nur sehr gering aus.
Für mich war es sehr lehrreich zu erfahren, wie die vielen unterschiedlichen Kulturen und Religionen in Tunis friedlich zusammen gelebt haben und es stimmt natürlich nachdenklich, dass ein derart toleranter und respektvoller Umgang in der heutigen Zeit nahezu undenkbar ist.
Eine große Stärke des Autors liegt in der Darstellung seiner Stimmungsbilder, denn diese transportiert er spürbar eindrücklich und ihm gelingt es, ein Gleichgewicht aus Schönheit und Schrecken zu vermitteln.
Die Charakterzeichnung/ -entwicklung verläuft durchgehend authentisch und lässt eine greifbare Nähe zu den Figuren zu, so dass es sehr leicht fällt, diese auf unterschiedliche Weise emotional zu begleiten.
Es gibt eine Stelle in dem Buch, wo der Autor mit unterschiedlichen Wahrnehmungen (s)einer Geschichte spielt, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Ich konnte mich vom Standpunkt des Lesers aus, nicht für eine entscheiden, da sie, je nach Sichtweise, parallel alle existieren.
Bis zur letzten Seite verliert der Roman für mich nicht an Glaubwürdigkeit und somit ist das "offene" Ende absolut folgerichtig, denn ich im Kopf und Herzen lebt die Geschichte sicher noch weiter.
Fazit:
Der besondere Blickwinkel macht diese Geschichte zu einem unsichtbaren Schatz und erweitert auf berührende Weise den eigenen Horizont.
Rezensionen von mamaofhannah07:
Der Wahnsinn des Ruhmes
Elbspiel von Nicole Wollschlaeger
"Elbspiel" ein Kriminalroman von Nicole Wollschlaeger (BoD-Books on Demand)
In Korphusen steht Großes an. Der "Jedermann" soll aufgeführt werden mit Laienschauspielern der Korphusener Bevölkerung als Besetzung. Die Leute reißen sich darum, Teil dieser Inszenierung werden zu können.
Doch das letzte Wort, bei der Auswahl der potenziellen Kandidaten, hat der ehemalige Starschauspieler Arno Menzinger. Bei den Vorbereitungen tauchen plötzlich handgeschnitzte Marionetten und sogar eine Leiche auf. Kommissar Philip Goldberg und sein Team machen sich auf die Jagd nach dem vermeintlichen Saboteur des Spektakels.
Dies ist der dritte Teil der ELB-Krimireihe um den charismatischen Kommissar Philip Goldberg. Beim Lesen der Lektüre werden Zusammenhänge erklärt, doch ist es sicher von Vorteil, wenn man Band 1-"Elbschuld" und Band 2-"Elbschmerz" vorher gelesen hat. Die einfallsreiche Covergestalltung, besonders im jetzigen Band, hat mich auf diese Reihe aufmerksam gemacht.
Der Autorin merkt man die Begeisterung für das Schauspiel beim Lesen der Darbietung förmlich an. Detailliert und lebhaft beschreibt sie die Gegebenheiten der Bretter, die die Welt bedeuten. Dabei strickt sie einen glaubhaften Kriminalfall und schickt einen interessanten, zielstrebigen Ermittler an den Start. Goldberg, gezeichnet durch seine Vergangenheit ermittelt intuitiv in der Welt der Fakten.
"...Magda war eine sensible Frau. Sie würde sicher schnell dahinterkommen, dass seine Anspannung einen anderen Grund hatte. Aber zuerst musste er sich Klarheit verschaffen, dann würde er ihr alles erzählen. ..."
Seine berührende Art und intelligenten Weisheiten zum richtigen Zeitpunkt machen ihn äußerst charmant. Zusammen mit seinen Kollegen Hauke und Peter wird in alle Richtungen recherchiert. Jeder Charakter des Trios ist speziell und würzt die Geschichte durch seine typische Art und Weise mit kleinen Eigenheiten und Macken. Wichtige Treffpunkte der Ermittlungen sind das Büro und die Kneipe von Haukes Schwester, Rosi. Diese Lokalitäten bringen die teils witzigen Dialoge gut zur Geltung. Der unverblümte, locker angenehme Schreibstil lässt die Seiten dahinfliegen und man ist gefangen in der Welt aus Glanz und Schein.
Gern helfe ich mental bei der Suche nach den Bösewichten im 4. Kriminalfall von Nicole Wollschläger mit und hoffe auf weitere emotionale Verstrickungen, da mir Goldberg und die Korphusener ein Stück weit ans Herz gewachsen sind.
Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:
Unbedingt lesen!
Eine allgemeine Theorie des Vergessens von José Eduardo Agualusa
Agualusa erzählt die etwas bizarre Geschichte von Ludovica, die sich zu Beginn der Revolution in Angola in eine Wohnung einmauert, für dreißig Jahre. Aber nicht nur, er erzählt auch über die manchmal abstrusen Geschehnisse am Rande der Revolution auf eindringliche Weise und in prägnanten, kurzen Sätzen.
Trotzdem scheinen die Figuren, Tiere, Gerüche und Stimmungsbilder beim Lesen lebendig zu werden.
Ein außergewöhnliches Buch, das man unbedingt lesen sollte.
Rezensionen von KimVi:
Temporeich und durchgehend spannend
Winterkalt von Catherine Shepherd
Die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz glaubt ihren Augen nicht zu trauen, als sie in einer kalten Winternacht zu einem Leichenfundort gerufen wird. Denn die Leiche ist für sie nicht auf den ersten Blick erkennbar. Erst als sie sich die dort aufgestellte Eisskulptur genauer anschaut, entdeckt sie mitten im Eis eine tote Frau! Niemand hat gesehen, wie die Skulptur aufgestellt wurde und auch sonst gibt es keine Hinweise.
Kriminalkommissar Florian Kessler ermittelt fieberhaft in alle Richtungen und schon bald wird die nächste Skulptur gefunden. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
Nach "Mooresschwärze" und "Nachtspiel" ist "Winterkalt" bereits der dritte Fall für Rechtsmedizinerin Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Band der Reihe gelesen hat. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der Charaktere und den beruflichen und privaten Nebenhandlungen interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.
Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt mühelos, denn man ist sofort mitten im Geschehen und fragt sich, gemeinsam mit Julia Schwarz und Florian Kessler, was es mit diesen eiskalten Morden auf sich hat. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Es gelingt der Autorin hervorragend, die Szenen so zu beschreiben, dass man sie beim Lesen sofort vor Augen hat. Außerdem schafft sie es, die herrschende, klirrende Kälte so zu vermitteln, dass man das Gefühl hat, dass sie einem direkt unter die Haut kriecht. Man beobachtet das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven, die häufig an spannenden Stellen abbrechen. Dadurch wird die Spannung früh aufgebaut und kann durchgehend gehalten werden.
Die Protagonisten wirken authentisch. Man fasst beim Lesen spontane Sympathien oder Abneigungen und kann dadurch mit den Akteuren mitfiebern. Die privaten und beruflichen Nebenhandlungen, die sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängen, sorgen dafür, dass gerade die Hauptprotagonisten noch lebendiger wirken. Der Täter ist nicht so leicht auszumachen. Man ist hin- und hergerissen und weiß nicht, wem man diese eiskalten Taten zutrauen soll. Überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man die eigenen Überlegungen überdenken und neu ansetzen muss. Dadurch gerät man in den Sog der Handlung und mag das Buch kaum aus der Hand legen.
Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und bei diesem Exemplar habe ich mich ausgesprochen gut unterhalten. Die temporeiche Handlung, die authentischen Charaktere und die früh aufgebaute Spannung haben dafür gesorgt, dass ich das Buch beinahe in einem Rutsch beendet habe. Denn ich wollte unbedingt erfahren, wer zu solchen Taten fähig ist. Da es der Autorin außerdem gelungen ist, mich in die Irre zu leiten, habe ich diesen Fall gebannt verfolgt. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von Gudrun7:
ein interessantes und atmosphärisches Gesamtbild, das zum Teil Realität, zum Teil Fiktion darstellt
Hemingway und ich von McLain Paula
Das Cover macht so richtig Lust auf den Inhalt. Die Farben, die Kleidung, die Frisuren zeigen sofort, in welcher Zeitenspanne es sich abspielt. Außerdem finde ich die Darstellung des Paares super gelungen, denn es zeigt deren gemeinsamen Blick...ich schließe daraus deren gemeinsamen Lebensweg.
Der Schreibstil von Paula McLain ist sehr einnehmend und sie schafft Atmosphäre.
Sie lässt einen die Vorkommnisse miterleben und macht die intensiven Begebenheiten authentisch nachvollziehbar. Es ist hervorragend gelungen, die realen Fakten mit der Fiktion zu verweben. Dabei finde ich es klasse, dass am Ende noch die Realitäten vorgestellt werden.
Die Charaktere werden vortrefflich dargestellt und so konnte ich die Protagonisten aus einer anderen, bisher von mir unbekannten, Sichtweise erleben und kennenlernen. Dazu ist es eben auch wichtig, wie ich vorab auch schon erwähnt habe, dass zum Ende des Buches die realen Fakten bezeichnet wurden, damit man sich auch kein falsches Bild davon macht.
Die Darstellungen der unterschiedlichsten Kriegsschauplätze und die Hintergründe waren ebenfalls sehr eindringlich und intensiv geschildert.
Genauso verhält es sich mit den Erläuterungen zu den Verhaltensweisen und Beweggründen der Mitwirkenden.
Mein Fazit: ein interessantes und atmosphärisches Gesamtbild, das zum Teil Realität, zum Teil Fiktion darstellt
Rezensionen von Josef Lüthold:
Die Bibel allein genügt nicht.
Genügt die Heilige Schrift? von Ernst, Dr. Robert / Sebottendorf, Mag. Erasmus von
Der katholische Theologe Dr. Robert Ernst (1909-1997) war ein profunder Kenner der christlichen Privat- und Neuoffenbarungen. Er hat sich besonders auch mit dem Werk von Jakob Lorber befasst. Diesem Lorber-Werk attestierte er einen aussergewöhnlichen spirituellen Wert, wobei er zugleich berechtigte Kritik an dieser Neuoffenbarung anbrachte.











