Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ele:
Düster und beklemmend
Der Fährmann von Regina Denk
Der Fährmann, Historischer Roman, Regina Denk Ebook, Droemer-Verlag
Schicksal, Freundschaft, Leidenschaft und Liebe. Dazu die Naturgewalt des Flusses, es hat mich förmlich mitgerissen.
Elisabeth genannt Lisi, Annemarie und Hannes sind von Kindesbeinen an befreundet, die drei waren unzertrennlich, bis die Liebe, Eifersucht und Gehorsam bzw.
Pflicht der Familie gegenüber, alles zerstört. Die Großbauersttochter Lisi und Hannes lieben sich, schon als er im Kindesalter beinahe gestorben wäre, hat sie sich um ihn gesorgt. Aus Pflichtgefühl und weil es die Eltern so bestimmten, soll sie Josef heiraten, damit Geld zu Geld kommt. Josef, ein reicher Bauernsohn, der vom Vater ohne Liebe und mit starker Hand erzogen wurde jedoch, gefällt die forsche Annemarie, die schneidige und wilde Wirtstochter, die schwer schuften muss und von den Eltern angehalten wird, sich bei den männlichen Gästen anzuschmeicheln. Annemarie jedoch ist heimlich auch in den blondgelockten, fröhlichen Hannes verliebt Hannes letztendlich ist der Fährmann, der die Fähre auf der Salzach zwischen Bayern und Österreich betreibt. Der Fährmann allerdings muss ledig bleiben so will es das Gesetz, denn dieser Beruf ist so gefährlich und die Gemeinden wollen für die möglichen hinterbliebenen Angehörigen nicht aufkommen müssen. Dazwischen die Salzach, bedrohlich und reißend die, was sie einmal in ihren Fluten mitgenommen hat, sich nicht mehr entreißen lässt.
Ich habe „Der Fährmann“ geliebt, ich habe das Buch von der ersten Zeile bis zum Schlusspunkt in einem Rutsch durchgelesen, die halbe Nacht hindurch, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Schicksale der Personen haben mich so sehr berührt, ich habe mit ihnen gelitten und geliebt und geweint. Das Buch hat mich ordentlich mitgenommen und aufgewühlt, dies ist mir auch bei der Schwarzgeherin von selbiger Autorin passiert, hier noch etwas mehr. Unglaublich mit welcher Kraft, mit welcher Gewalt, Denk zu schreiben vermag. So bildgewaltig und stark in der Sprache, ist mir nur selten untergekommen. Ich wünschte mir, dass diese beiden Bücher verfilmt würden. Alle Figuren, die guten wie auch die Bösen sind so echt, so unglaublich gut gezeichnet, so authentisch, dass es mich z.B. bei der Beschreibung von Josef, nach seinen Kriegsverletzungen, einfach nur überzeugt hat, ich habe direkt mitgelitten. Ich habe die Angst von Lisi gespürt, die Zweifel und den Kummer vom Hannes, dies alles hat die Autorin mit einer Wortgewalt beschrieben, es hat mich zutiefst beeindruckt. Auch die Beschreibungen des Settings war überzeugend, die Hütte des Fährmanns, Kleidung und nicht zuletzt die Naturbeschreibungen haben die Bilder im Kopf befeuert. Die Kapitel „Anderswo“ die dazwischen platziert sind, sind m. E. aus der Sicht des Flusses, eine Naturgewalt aufs Papier gebracht, haben mich regelrecht mitgerissen.
Alle Figuren sind hervorragend charakterisiert, so echt und glaubwürdig, das hat mich immer wieder verblüfft, denn selbst die bösen Figuren kommen authentisch rüber, ihre Gründe für ihr Verhalten sind so glaubhaft begründet. Diese Schicksale haben mich richtig aufgewühlt. Als Warnung sollte angeführt werden, dass es sich hier um häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen handelt.
Der Fährmann kann ich jedem empfehlen, der authentische historische Bücher schätzt, natürlich all jenen die die Schwarzgeherin genossen haben, ich warte schon auf ein neues Buch der Autorin in diesem Genre. Der Fährmann wird sicherlich eines der Highlights in meinem Lesejahr sein. Leider darf ich nur 5 Sterne vergeben.
Rezensionen von rewareni:
Düstere Geschichten
Das Dunkel und die Einsamkeit von Holger Vos
In dem Erzählband ,, Das Dunkel und die Einsamkeit“ entführt der Autor Holger Vos den Leser in eine Vielzahl an Kurzgeschichten, die düster, berührend und auch sehr emotional sind.
Die Bandbreite reicht dabei von fantastischen und mystischen Geschichten bis zu Geschichten, die durchaus auch einen realen Hintergrund haben könnten.
Man findet Menschen, die auf der Suche nach einem Lebenssinn sind, die hoffen, auf ein bisschen Glück um am Ende zu erkennen, dass sie keines finden werden.
Manche Geschichten sind dabei tiefgründig, wo man als Leser selber innehalten sollte um über gewisse Dinge im Leben nachzudenken.
Es sind keine Wohlfühlgeschichten, da es Tote gibt, sei es durch die eigene Hand herbei geführt oder durch andere.
Oftmals sind es auch Geschichten, wo jemand einem anderen helfen möchte, dieser aber die Hilfe ablehnt und somit der eine Erlösung findet, aber den anderen mit seiner Verzweiflung zurück lässt.
Ein wirklich gutes Ende wird man im Grunde in keiner Geschichte finden. Wem es also nichts aus macht, dass er in düstere und melancholische Erzählungen eintaucht und dabei unterschiedliche Herangehensweisen an zumeist traumatische Themen erlebt, der wird von den düsteren Geschichten sicher nicht enttäuscht werden.
Rezensionen von Netti:
Wenn die Vergangenheit einen einholt
Du musst mich vergessen von Rosie Walsh
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Rosie Walsh. Er umfasst 486 Seiten, die in 39 Kapitel unterteilt sind. Die Kapitel sind eher lang gehalten. Es wurde aus dem englischen ins Deutsche übersetzt. Es lässt dich gut lesen und der Schreibstil ist angenehm.
Mir hat das Buch gut gefallen. Es handelt von Carrie, die jetzt zwar verheiratet ist und Mutter von Zwillingen, aber die noch nicht ganz mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat.
Ihre große Liebe Johan wurde am Tag kurz nach ihrer Hochzeit verhaftet, und sie hat ihn niemals wieder gesehen. Als sie zufällig las, dass er nun entlassen worden ist, möchte sie gerne antworten auf Ihre ganzen Fragen. Und warum hat er nach seiner Entlassung nie nach ihr gesucht?
Das Buch wird, je weiter die Geschichte voranschreitet, immer spannender. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Mir persönlich liegen eher kürzere Kapitel, diese waren mir hier teilweise etwas zu lang. Aber das ist ja Geschmacksache.
Auf alle Fälle kann ich das Buch weiterempfehlen.
Rezensionen von Ameland:
Museumsbesuch mit Folgen
Henriette Huckepack - Hokus Pokus Fidibus, was ist da im Museum los? von Andrea Lienesch
Im Gegensatz zu ihrer Großtante Martha findet Henriette es im Museum total spannend. Martha nörgelt nur rum bis sie eine geheimnisvolle Steintafel entdeckt. Das Entziffern der Runen hat für Martha unerwartete Folgen und stellt Henriette vor ein Problem.
Wir mögen diese Reihe von Andrea Lienesch mit Henriette sehr.
Sie ist eine tolle Junghexe. Ihr gelingt zwar nicht jeder Zauberspruch, was wir ziemlich witzig finden, aber dafür kann sie exzellent mit ihrem Werkzeug umgehen. Auch die tierischen Begleiter haben wir in unser Herz geschlossen.
In diesem Band lernen wir Barbara, eine Junghexe aus lang vergangenen Zeiten kennen. An der Interaktion zwischen Henriette und Barbara gefällt mir, dass sie gegenseitig von einander profitieren. Barbara ist offen für Erfindungen der Neuzeit und Henriette erkennt den Nutzen von altem Wissen. Die eine Hexe kann Zaubersprüche, die andere hat den Zauberstab und gemeinsam finden sie Lösungen.
Die Geschichte ist spannend, manchmal ein bisschen gruselig, aber auch witzig. Zusammen mit den tollen Illustrationen von Sabine Sauter ein toller Lesespaß für Kinder ab ca. 7 Jahre zum Selberlesen. Ein tolles Extra ist wie immer die Bastelanleitung am Ende der Geschichte.
Rezensionen von Tara:
Tommi und Svetlana ermitteln wieder
Mord ist die beste Beseitigung von Volker Klüpfel
„Mord ist die beste Beseitigung“ ist nach „Wenn Ende gut dann alles“ der zweite Band der Solo-Krimireihe mit dem Ermittlerduo Tommi und Svetlana von dem Autor Volker Klüpfel.
Ohne Umschweife nimmt der Autor seine Leser mit in die Handlung.
Vorwissen aus dem ersten Band ist nicht unbedingt notwendig, da sich alles Wichtige aus der Handlung ergibt.
Tommi ist Anfang dreißig und arbeitet weiterhin an seinem großen Durchbruch als Thriller-Autor. Er wohnt und arbeitet in dem alten Wohnmobil seines Vaters. In diesem ist er auch gerade gemeinsam mit seiner Putzfrau Svetlana unterwegs, als die beiden im Radio einen Reiseruf hören. Kaum gehört, sehen sie auch schon das Auto - der durch den Ruf gesuchten Frau - und folgen diesem. Dort angekommen ist das Auto leer. Während Svetlana direkt wieder ein Verbrechen wittert, ist Tommi mehr daran interessiert sein Buch weiterzuschreiben. Tatsächlich wird das unkonventionelle Ermittlerduo vom Ehemann der Verschwundenen mit der Suche beauftragt. Dabei bleibt es nicht ungefährlich für die beiden.
Tommi und Svetlana sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere und gleichzeitig ein großartiges Team. Auch dieses Mal hat man wieder einiges aus ihrem Privatleben erfahren, wodurch man sie nach und nach immer besser kennenlernt.
Während Tommi eher leicht chaotisch ist, geht Svetlana die Dinge zielstrebig und strukturiert an. Sie hat einen wunderbaren Akzent, so dass ich mich über die Dialoge samt Missverständnissen zwischen den beiden sehr amüsiert habe. Bei ihrer einmaligen Art Sprichwörter und Lebensweisheiten von sich zu geben, muss man einfach lachen.
Der Caravan bietet ein ungewöhnliches Setting und gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten.
Der Schreibstil des Autors ist leicht zu lesen und macht einfach Spaß. Durch die kurzen Kapitel - 56 auf 352 Seiten - entsteht ein richtiger Lesesog. Das nächste Kapitel geht eben immer noch und es wird schwierig das Buch aus der Hand zu legen.
Die Kombination aus originellen, liebenswerten Charakteren, einem spannenden Fall und amüsante Dialoge haben das Buch für mich zu einem gelungenen Leseerlebnis gemacht.
Mir hat auch dieser Fall für Svetlana und Tommi wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Einsätze der beiden.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Hat mich der Mann im Bild eben angeschaut?
Zwei in einem Bild von Morgan Pager
Plötzlich verändert der auf dem Kunstwerk lesende Mann seine Haltung - das kann doch gar nicht sein! Hat er mich eben angeschaut oder geht meine Fantasie mit mir durch? Diese und ähnliche Fragen stellt sich Claire, die neue Putzfrau im Museum, als sie in "ihrem" Raum putzt.
Wer von uns hat sich nicht auch schon vorgestellt, wie es ist, wenn in die Bilder an der Wand Bewegung kommt? Seit einigen Jahren gibt es solche bewegten Filme und multisensorische Kunstausstellungen, in denen wir das Leben im und neben dem Bild wahrnehmen können.
Die schaue ich ich mir immer gerne an, weswegen auch klar war, dass ich "Zwei in einem Bild" unbedingt lesen möchte.
Morgan Pager geht mit ihrem Roman sogar noch einen Schritt weiter als die immersiven Ausstellungen: einige Tage, nachdem Claire sich die oben genannten Fragen stellte, lässt die Autorin ihre Protagonistin in das Bild hinein steigen und sich mit den abgebildeten Personen darauf unterhalten und noch viel mehr erleben.
Neben der Entdeckung weiterer Kunstwerke und ihrer Figuren beschäftigen sich die Protagonisten, Claire und Jean Matisse, auch mit dem Zeit- und Kulturunterschied von etwa hundert Jahren. Die Zeit, in der das Bild gemalt wurde und die Zeit, in der Claire lebt. Jean fragt sich zum Beispiel, welchen Nutzen dieses langeckige Kästchen, das die Menschen seit mehren Jahren in der Hand halten, wohl haben mag.
Die kleine Flucht aus dem Alltag, die wir uns manchmal wünschen, wird Claire von der Autorin gegönnt und auch wenn Claire oft einfach in den Bildern bleiben möchte, meistert sie es hervorragend in beiden Welten zu leben und trotzdem mit beiden Beinen in der Realität zu stehen.
Mir hat enorm gefallen, wie beide Seiten gleich gut gezeichnet wurden, die reale, Welt, in der Claire lebt, und die von Jean und Co. Ich würde gerne einige eindrückliche Beispiele nennen, doch dann müsste ich spoilern und das will ich nicht. Der Roman überrascht nämlich auch immer wieder durch neue Twists, die man nicht vorhersehen kann.
Wie immer bei solchen fantasievollen Geschichten bin ich jeweils extrem gespannt auf das Ende, auch das gelingt Morgan Pager perfekt. Mit diesem Roman ist ihr ein wundervolles Debüt gelungen, der Schreibstil und die Geschichte überzeugen.
Jede Person, die diesen Roman gelesen hat, wird Museen in Zukunft anders betreten und die darin hängenden Bilder genauer betrachten, denn vielleicht, vielleicht sitzt die Krawatte oder liegt das Halstuch der gezeichneten Figuren beim nächsten Besuch tatsächlich nicht mehr ganz akkurat oder das Buch ist nicht mehr auf derselben Seite aufgeschlagen...
Fazit: Ein toller, charmanter Roman, der noch sehr lange in Erinnerung bleibt!
5 Sterne.
Rezensionen von Gute_Laune:
Alles, was man wissen muss!
Fermentieren - Twist your Taste! von Nadine Schünemann
An manche Dinge traut man sich irgendwie nicht so ran. Manchmal aus bereits gemachter weniger guter Erfahrung, manchmal aber auch, weil man glaubt, sie sind kompliziert. Fermentieren ist eins der Dinge, vor denen ich echt Respekt habe. Manches, z.B. Kimchi, mag ich auch nicht, warum also dann machen? Sauerteig dagegen verwende ich gern, hab aber enorme Schwierigkeiten, ihn am Leben zu erhalten und fange immer wieder neuen Starter an oder verwende Trockensauerteig.
Dieses Buch hat einen immens starken und großen Theorieteil. Hier wird wirklich alles rund um Fermentation genau erklärt. Das so erhaltene Wissen gibt auch gleich mehr Sicherheit und nimmt Angst. Somit hat man natürlich auch mehr Mut! Allerdings ist es auch gut, das nötige und richtige Handwerkszeug, sprich die passenden Utensilien zu haben. Fermentierdeckel hat ja nun echt nicht jeder schon im Repertoire. Doch auch hier kann Nadine Schünemann helfen, denn sie ist die Gründerin von Lieblingsglas! Hier gibt es alles, was man benötigt.
Natürlich gibt es auch Rezepte, wie man was fermentieren kann. Aber auch Rezepte, wie man diese fermentierten Lebensmittel dann einsetzen kann. Das zieht sich über alle Mahlzeiten vom Frühstück bis zum Dessert und auch Getränke. Ein echtes Rundum-Sorglos-Paket! Reichlich Fotos, Tabellen und Schaubilder helfen beim Lernen und Verstehen der Prozesse bei der Fermentation. Alles ist bestens erklärt und dargestellt. Mit dem richtigen Equipment, Geduld, Sorgfalt und Genauigkeit kann man viele neue Aromen entdecken und sich noch dazu etwas Gesundes tun.
Mit diesem Buch an der Hand ist Fermentieren kein Schrecken mehr, sondern eine geniale Art, Lebensmittel haltbar zu machen. Interessant, gut erklärt, informativ. Ein klein wenig zu viel Selbstdarstellung und Eigenwerbung, aber das sei der Autorin verziehen! Vier Sterne!
Rezensionen von fantasia:
Das Garn des Lebens
Heimkehr nach Morioka von Yuki Ibuki
„Heimkehr nach Morioka“ von Yuki Ibuki ist ein warmherziges Buch, das mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Die Hauptfigur ist Mio, die sich von der gehänselten, traurigen, fast depressiven Schülerin zu einer jungen Frau entwickelt, die ihren Weg geht und zu sich selbst findet. Aber nicht nur sie findet zu sich, auch ihre Eltern entwickeln sich als Einzelpersonen sowie als Paar.
Das wird sehr unaufgeregt und berührend dargestellt. Man kann miterleben, wie „der Weg des schönen Garns“ zu einem „Weg hin zum Leben und Einklang mit sich selbst“ wird. Denkanstöße werden so leise und en passent mitgegeben. So kommen auch die Lesenden zur Ruhe und denken über die wichtigen Dinge des Lebens nach.
Man erhält einige Einblicke in die japanische Denkweise, den Umgang zwischen den Generationen. Dabei wird auch spürbar, wie Werte wie Rücksichtnahme und Pflichtgefühl das Miteinander prägen. Zudem zeigt sich, dass auch traditionelle Strukturen im Wandel sind, zwischen Stadt und Land ein Unterschied besteht und jede Genration ihren eigenen Weg zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung finden muss.
Von dieser Autorin möchte ich unbedingt noch mehr lesen.
Rezensionen von Daggy:
Spannend und amüsant geschrieben
Inselmord & Sahnewölkchen von Dorothea Stiller
Wie wir es auch aus anderen Krimis kennen, kommt die Protagonistin Siggi Pizolka aus dem Ruhrpott, genauer aus Dortmund. Dank eines Erbes ist sie im Besitz eines Hauses auf Sylt. (ist das nicht der Traum vieler?) Zusammen mit ihrem Mann, den sie liebevoll Törtchen nennt, und ihrem kleinen Yorky, lebt sie nun dort, wo andere Ferien machen.
Das Titelbild gibt uns einen schönen Eindruck dieser Idylle.
Zufällig beim Kuchenkaufen im Café trifft Siggi auf das spätere Mordopfer Markus Kronthaler. Er versucht ziemlich cholerisch seine Noch-Ehefrau Katharina zur Rückkehr zu überreden. Katharina möchte sich gerne mit der Herstellung ihrer handgefertigten Pralinen selbstständig machen. Als dann Markus ausgerechnet mit einer Praline vergiftet wird, ist sie natürlich sofort verdächtig. So macht sich Siggi an die Arbeit und versucht Katahrinas Unschuld zu beweisen. Da Markus die letzten Tag in einen Männer-Retreat war, möchte Siggi klären, was dort genau passiert und sie setzt ihren Mann Undercover dort ein.
Wir erfahren neben der Klärung des Falles noch eine Menge über Siggi und ihren Ehemann, ihre Freundinnen und über ihren Beruf als Kosmetikerin, die nebenbei noch zu abendlichen Dessouspartys lädt. Das gibt der Handlung eine amüsante und leichte Note. Obwohl die Ermittlungen immer wieder in eine Sackgasse zu führen scheinen gibt es am Ende eine überraschende Klärung.
Trotz einiger kleiner Ungereimtheiten hat das Lesen dieses Cosy-Krimis Spaß gemacht, was wohl in erster Linie an Siggi liegt, die sehr sympathisch herüber kommt.
Rezensionen von Ameland:
Perfektion ist nicht alles
Der beste Garten der Welt von Alice Courtley
Das Stadthörnchen Steve möchte raus in die Natur. Der Wunsch erfüllt sich als er den perfekten Platz für den besten Garten der Welt findet. Beim Herrichten und Gestalten helfen ihm alle Tiere fleißig mit und alle freuen sich schon auf das fertige Werk.
Sehr warmherzig erzählt Alice Courtley die Geschichte von Steve, der lernt, dass Perfektion nicht alles ist.
Wichtiger ist Freundschaft, Empathie und sich gemeinsam an Dingen zu erfreuen. Mich erinnert Steve an eine Nachbarin. Bei ihr darf im Garten kein Blatt auf der Erde liegen und ich habe den Verdacht, dass sie auch mit einem Lineal die Grashalme misst, ob alle gleich kurz sind.
Die vielen farbigen und in verschiedenen Techniken erstellten Illustrationen brauchen wenige bis keine Worte, um die Geschichte widerzugeben. Die ausdrucksstarke Mimik der Tiere gibt die Gefühle der Tiere sehr gut wieder.
Ein unterhaltsames und wundervolles Buch für Kinder ab ca. 3 Jahre, das Werte wie Miteinander, Teilen und sich für Neues offen zeigen in den Mittelpunkt stellt.











