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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

E-Mail-Roman

An Nachteule von Sternhai von Holly Goldberg Sloan; Meg Wolitzer

Zum Buch:
Achtung, Suchtpotential! Diesem Buch verfällt der glückliche Leser mit ganzem Herzen ab der ersten Seite. „Du kennst mich nicht, aber ich schreibe dir trotzdem.“ So beginnt die Geschichte von Bett und Avery, deren alleinerziehende Väter die verrückte, romantische Idee haben, dass sie eine Familie werden könnten.

Nicht mit Bett und Avery! Obwohl sich die beiden Mädchen auf gar keinen Fall kennenlernen wollen, beginnen sie vor lauter Neugierde, in ihren E-Mails Fragen zu stellen, mehr von ihren Leben zu erzählen und Dinge auszutauschen. Nach und nach vertrauen sich Nachteule und Sternhai – wie sie sich mittlerweile nennen – ihre persönlichsten Gedanken und Geheimnisse an und können sich ein Leben ohneeinander nicht mehr vorstellen.

Meine Meinung:
Sternenhai und Nachteule sind zwei Mädchen, die sich nicht kennen, aber auf einmal eine gemeinsame Familie haben. Ihre Väter sind miteinander liiert, alleine schon das ist ungewöhnlich, fand ich aber ganz interessant. So mitten im Leben ein völlig neues anfangen und dafür die Familie verlassen, da gehört ordentlich Mut dazu.
Avery und Bett sind total verschieden und verstehen sich dann auf einmal doch.
Ich fand es sehr spannend, diesen Kennetlernprozeß zu begleiten, auch wenn es etwas von Voyeurismus hat. Oder auch deswegen.
Eine gute Idee unterhaltsam umgesetzt. Mir hat es gefallen.

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Rezensionen von Lesemama:

Leuchtturmliebe

Show me the Stars von Kira Mohn

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:
Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an.

Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …

Meine Meinung:
Alleine schon das Cover ist ein Highlight, ich war auf den ersten Blick verliebt. Die Geschichte ist total schön, romantisch, berührend und sehr unterhaltsam. Ich konnte mich sehr gut in Liv hineinversetzen und fühlte mit ihr. Die Kraft die sie im Laufe der Geschichte gesammelt hat und natürlich die Liebesgeschichte waren ein richtige Leseerlebnis mit großem Unterhaltungswert. Mittlerweile gehört der Kyss-Verlag zu meinen liebsten Verlagen, da mich die Geschichten immer sehr berührend und gut unterhalten.
Ein absolut empfehlenswertes Buch.

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Rezensionen von yellowdog:

Vergangenheit, die nicht bewältigt werden kann

Schotter von Florjan Lipuš

Der 1937 geborene Florjan Lipus ist ein auf slowenisch schreibender Österreicher.
Wenn man liest, dass der Autor als sechsjähriges Kind miterleben musste, wie seine Mutter verhaftet wurde, und dann ins Konzentrationslager Ravenbrück kam, wo sie ermordet wurde, kann man sich vorstellen, dass es ein bestimmtes Thema ist, das den Autor beschäftigt.

Aus seiner Geschichte Schotter wird deutlich, dass die Verarbeitung auch nach langer Zeit nicht abgeschlossen ist. Stattdessen herrscht Verdrängung vor.

Eine Gruppe aus einem Dorf besuchen das KZ, auf den Spuren ihrer lange Zeit toter Angehörigen. Auch das Zusammenleben von den Nachfahren der Opfer und Täter im Dorf, ist auch unbewältigt.
Florjan Lipus entwickelt ein ganz eigenen, schwebenden Ton. Auffällig auch, dass die Zeiten verschwimmen. Die Kinder, die das KZ wegen ihrer Großmutter besuchten, sind wenige Seiten später erwachsen, dann wieder werden die Gefangenen und ihr Schicksal wie gegenwärtig betrachtet.

Teilweise fehlen einen die Worte für dieses Buch. Sprachlich ist das Buch, das ohne Dialoge auskommt, nicht zu unterschätzen. Dank der Nominierung zum Österreichischen Buchpreis konnte ich den Autoren entdecken und habe das Gefühl, das ich weitere Bücher von ihm lesen muss.

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Rezensionen von KimVi:

Ungewöhnlich - aber lesenswert!

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton

Die Familie Hardcastle empfängt auf ihrem Anwesen Blackheath eine große Gesellschaft zum Ball und zur Jagd. Am Abend, gegen 23 Uhr, stirbt Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses. Und das nicht nur einmal, sondern jeden Tag aufs Neue - acht Tag lang. In einer Endlosschleife wiederholt sich der gesamte Tagesablauf.

Ein geheimnisvoll gekleideter Unbekannter erklärt Aiden Bishop was es damit auf sich hat: Aiden soll den Tod von Evelyn Hardcastle aufklären. Wenn ihm das gelingt, kann er die Endlosschleife unterbrechen und Blackheath verlassen. Dazu hat er acht Tage Zeit. Diese wird er allerdings nicht in seiner eigenen Gestalt verbringen. Jeden Morgen erwacht er im Körper eines anderen Gastes und kann so versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Seine Nachforschungen werden durch Gegenspieler erschwert, die ihm nach dem Leben trachten....

Ohne Erklärungen oder anderweitiges Vorgeplänkel befindet man sich sofort mitten im Geschehen - und zwar im Körper eines Mannes, der offenbar sein Gedächtnis verloren hat und obendrein verletzt ist. Man ist zunächst ebenso verwirrt wie der Mann. Und gerade wenn man meint, dass man nun weiß, in wessen Körper man dort, durch die verwendete Ich-Perspektive, steckt, kommt alles noch ganz anders. Denn schon bald stellt sich heraus, dass man selbst eigentlich Aiden Bishop heißt und im ersten Wirt steckt, der einem auf der Suche nach dem Mörder von Evelyn Hardcastle helfen soll. Klingt verwirrend - ist es auch. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an mit hoher Konzentration zu lesen, um ja nicht den roten Faden oder die Übersicht zu verlieren. Das lohnt sich allerdings, da man dann mit einem ungewöhnlichen Krimi belohnt wird, der sich deutlich von der Masse abhebt.

Achtmal der gleiche Tag, allerdings aus acht unterschiedlichen Perspektiven, da man in acht verschiedenen Wirten steckt. Dabei gilt es nicht nur die wechselnden Wirte im Auge zu behalten, sondern auch noch diverse Zeitsprünge. Da alles aber sehr gut kenntlich gemacht wird, gelingt die Zuordnung, wenn man konzentriert liest, mühelos. Die Wirte haben alle unterschiedliche Stärken und Schwächen. Außerdem hat Aiden gut damit zu tun, die eigenen Charakterzüge der Wirte zu zügeln oder für seine Zwecke zu nutzen. Sie alle werden ausführlich in die Handlung eingeführt, wodurch man sie relativ gut einschätzen kann. Dennoch kommen bei den detaillierten Ausführung auch mal ein paar Längen in der Handlung auf. Dadurch, dass man den gleichen Tag immer wieder erlebt, kommt es natürlich auch zu Ereignissen, die man bereits kennt. Dennoch unterscheiden sie sich, wenn auch durch Kleinigkeiten. Doch hier lohnt es sich besonders, diesen Details Aufmerksamkeit zu schenken, da sich nach und nach die ersten Teile des Puzzles zusammenfügen. Bis man das erste Bild erhält, dauert es allerdings ziemlich lange und selbst dann kann man noch nicht sicher sein, dass die Teile an der richtigen Stelle liegen. Dadurch ist dieser Krimi keinesfalls vorhersehbar, sondern sorgt bis zum Ende für Überraschungen.

Ich habe mich beim Lesen dieses ungewöhnlichen Krimis sehr gut unterhalten. Ich gebe allerdings zu, dass ich wusste, dass ich hier von Anfang an konzentriert lesen musste, um die Feinheiten wahrzunehmen und mich nicht zu verzetteln. Deshalb konnte ich die geheimnisvollen und ziemlich ungewöhnlichen Ermittlungen gespannt verfolgen und eigene Vermutungen anstellen. Wobei ich auch da gestehen muss, dass ich nicht sonderlich erfolgreich war und ziemlich daneben lag. Das hat mir allerdings gut gefallen, da die Auflösung auf mich keineswegs vorhersehbar wirkte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier Sternchen und die Empfehlung, sich selbst auf diese ungewöhnliche Kriminalhandlung einzulassen.

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Rezensionen von canchita:

Ungewöhnlich

Sal von Mick Kitson

Die Geschichte handelt von der dreizehnjährigen Sal, die mit ihrer zehnjährigen Schwester Peppa in die Wildnis flieht. Sal wurde jahrelang von ihrem Stiefvater missbraucht und klügelt über Monate einen Plan aus, der ihre Schwester vor dem gleichen Schicksal bewahren soll.

Mich hat das Buch beeindruckt, weil es eine ungewöhnliche Geschichte erzählt.

Zwischendurch kam es einem schon etwas unrealistisch vor, dass Sal die meisten Sachen, die sie in YouTube gesehen hat, auf Anhieb gelungen sind. Ich stelle es mir z.B. nicht so einfach vor ein Kaninchen auf einem offenen Feuer schmackhaft zuzubereiten. Aber selbst die sehr ausführlichen Darstellungen von der Jagd und der Speisezubereitung waren interessant zu lesen. Nur ab und zu haben die Wiederholungen, wo Sal alle diese Sachen gelernt hat, etwas genervt. Sehr schön waren die Beziehungen beschrieben. Wie Sal auf Ihre Schwester Peppa aufpasst, wie Ingrid auf Sal aufpasst und wie sich auch andere Menschen außerhalb der Familie kümmern.

Ich habe mich über lange Strecken gefragt, wie die Geschichte zu einem glaubwürdigen Abschluss kommen soll und fand es dann auch nicht ganz realistisch.

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Rezensionen von canchita:

Beim Vorlesen viel gelacht

Sal von Mick Kitson

Jonas (11) und Fabi (9) wachsen bei ihrer sehr spontanen Tante Erdmute auf. Als diese eines Tages einen Brief vom Vermieter erhält, dass sie nur dann in ihrer Wohnung bleiben können, wenn sie die Wohnung nach einer Sanierung kaufen, raubt Erdmute in einer Übersprungshandlung eine Bank aus.

Alle drei fliehen in eine abgelegen Waldpension und Tante Erdmute möchte danach nach Paris auswandern, während Jonas und Fabi sicherstellen wollen, dass sie wieder zurück in ihr altes Viertel in Berlin können.

Das Buch ist aus Sicht von Jonas geschrieben und neben den dreien gibt es noch eine Waldfee, ein dreibeiniges Reh, einen traurigen Millionär und allerlei andere skurrile Gestalten.

Tante Erdmute fängt immer an zu reimen und zu singen wenn sie sehr aufgeregt ist und da mein Sohn mit 6 gerade im Reimalter ist, hat er sich jedesmal über die wilden Reime von Tante Erdmute totgelacht. Wir hatten wirklich viel Spaß beim Vorlesen. Er fand die Geschichte auch total spannend, so dass wir die ganzen 210 Seiten in 4 Tagen fertig gelesen hatten.

Fazit: Lustiges und spannendes Kinderbuch, dass schon meinem 6-jährigen sehr gut gefallen hat.

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Rezensionen von manu63:

Routiniert geschrieben

Sal von Mick Kitson

Rückkehr nach Chestnut Hill ist eine Regency Liebesgeschichte der Autorin J.C. Philipp. Die junge Janet Roberts kehrt nach einem längeren Aufenthalt in London in ihr Elternhaus zurück. Dort verliebt sie sich in den Sohn des Stallmeisters, doch diese Liebe hat keine Zukunft. Janet soll aufgrund finanzieller Probleme ihres Vaters den ungeliebten, aber vermögenden Michael Westing heiraten, doch diesen lässt sie vor dem Traualtar stehen.

Nach diesem Skandal zieht sie sich zurück in ihr geliebtes Haus Cestnut Hill. Drei Jahre später trifft sie auf Richard Marten und beide werden ein Paar, doch auch diese Liebe wird bedroht und Janet ist selbst auf Chestnut Hill nicht mehr sicher.

Die Autorin spielt die Geschichte auf routinierte Art ab und vieles ist recht vorhersehbar. Der Schreibstil ist einfach und schnörkellos und mit vielen Beschreibungen versehen. Diese Beschreibungen der Umgebung und Kleidung fand ich recht langweilig und langatmig, zumal sie die Geschichte nicht vorwärts brachten. Etliche Zufälle werden eingebaut und das Ende war unnötig dramatisch. Für mich eine vorhersehbare Liebesgeschichte die ganz nett aber nicht sonderlich spannend war.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Laue Liebesgeschichte

Annas kleiner Teeladen von Fay Keenan

Ich hoffte auf eine gemütliche Lovestory mit Landlebenfeeling und immer vorgeheizten Backöfen, damit es nie an Gebäck fehlt.

Dieses Teeladen-Feeling habe ich nicht gespürt. Es geht auch nicht um Tee oder mit viel Liebe und Kreativität gebackene Cupcakes (in einigen Sätzen bekommt man zwar mit, dass die gebacken werden, sie sind aber Nebensache), sondern mehr um die Liebesgeschichte zwischen Anna und Matthew.

Sie verwitwet, er geschieden, beide mit Töchtern zurück gelassen.

Während Anna, zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes, die Geschäftsführung des "Little Orchad Tea Shop's" für ein Jahr von ihrer Tante übernimmt und dafür mit ihrer kleinen Tochter Ellie nach Little Somerby zurück kehrt, blieb Matthew fast immer im Dorf und führt die Cider-Farm seines Vaters weiter. Matthew und Anna kennen sich noch von früher, und nähern sich einander an. Matthews fünfzehnjährige Tochter Meredith hilft dabei.

Diese Kennenlerngeschichte mit allen Auf und Abs ist das Zentrum des ersten Bandes dieser neuen Serie.

Matthew hat die Cider-Farm aufgebaut und jahrelang Zeit hinein gesteckt, nachdem sein Vater Jack die Firma fast in den Abgrund steuerte. Doch Jack will immer mal wieder mitreden. So überrascht es auch nicht, dass er hinter dem Rücken von Matthew dessen Bruder wieder in die Firma aufnimmt. Sehr zum Leidwesen von Matthew, denn er gibt Jonathan die Schuld am Zerbrechen seiner Ehe.

Anna könnte ebenso gut in einem Haushaltwarenladen, Computershop, Kiosk, oder sonst wo mit Kundenkontakt arbeiten - der Tearoom spielt nicht wirklich eine Rolle. Auch die Cider Farm nicht, die Szenerie ist hier überhaupt nicht entscheidend. Daher fehlte mir der Charme, den so eine Farm oder ein Café, ein Laden in Romanen oft inne hat, komplett. Es ist in erster Linie eine Beziehungsgeschichte und keine, in der ein Café enorm wichtig ist.

Mir fehlte aber auch in der Beziehungsgeschichte viel. Mit Matthew hatte ich Anfangs fast ein wenig Mitleid, doch dann macht er einen Fehler. Der an sich wäre irgendwie verkraftbar, aber nicht seine Reaktion. Real würde man ihn nicht aufgrund seines Fehlers, sondern seinem Verhalten danach zum Mond schicken. Sein passives Verhalten wirkt sich auch auf den Roman aus: es passiert lange nichts mehr.

Anna blieb mir den ganzen Roman hindurch viel zu blass, bei ihr fehlte mir eine Figurentwicklung. Jonathan ist ein elender Schleimer, ihm traue ich noch immer nicht über den Weg. Am liebsten mochte ich Meredith. Abgesehen von den beiden Kindern und Hund Senfton kann man die Figuren an einer Hand abzählen. Das dünkt mich für eine Dorfgeschichte recht wenig, vor allem da sich praktisch alle anderen nur als Statisten erweisen.

Durch die flache Erzählweise und die vorhersehbare Story bleiben dann auch die erwarteten Dramen spannungslos und somit konnte mich "Annas kleiner Teeladen" nicht begeistern.

Fazit: Leider kein Wohlfühlbuch, sondern eine laue Liebesgeschichte über zweite und dritte Chancen.
3 Punkte.

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Rezensionen von Lesemama:

Emotional und berührend

Perfectly Broken von Sarah Stankewitz

Zum Buch:
Als Brooklyn Manchester verlässt, will sie nur eines: mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit abschließen und den Tod ihrer großen Liebe verarbeiten. Die neue Wohnung in Bedford ist ihre letzte Rettung. Sie sieht sogar darüber hinweg, dass ihr Apartment durch eine Tür mit dem Schlafzimmer ihres Nachbarn Chase verbunden ist.

Immer wieder dringen Geräusche und Gesprächsfetzen durch die verschlossene Tür, und Brooklyn erfährt viel über Chase. Sie fühlt sich von dem Fremden, dem sie noch kein einziges Mal begegnet ist, auf unerklärliche Weise angezogen. Als Chase dann beginnt, ihr Nachrichten zu schreiben und ihr auf dem Klavier ihr Lieblingsstück vorzuspielen, gerät Brooklyn in einen Strudel aus widersprüchlichen Gefühlen: In ihr kämpft die Anziehung zu einem Fremden mit ihrem eigenen Widerstand. Denn sie hatte ihr Herz für immer einem anderen versprochen …

Meine Meinung:
Was für eine Geschichte. Ich bin total berührt und ein emotionales Nevenbündel. Brooklyn hat mit total berührt, ich konnte sie spüren und so mir ihr mitfühlen. Schon lange hat mich Keine Geschichte mehr so stark berührend können. Einfach nur wunderschön, absolut romantisch und so gut fürs Herz. Auch wenn es niemand mehr hören mag, ich habe die Geschichte nicht gelesen, ich habe sie inhaliert.

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Rezensionen von Lesemama:

Briefroman

Wo die Freiheit wächst von Frank Maria Reifenberg

Zum Buch:
Mut zur Freiheit statt Angst und blinde Anpassung

Köln, 1942. Lene Meister ist 16 Jahre alt und Auszubildende in einem Friseursalon. Doch der Zweite Weltkrieg raubt ihr viel von dem, was sich ein Mädchen in ihrem Alter erträumt. Ihre Heimatstadt wird seit einem Jahr regelmäßig von Bombenangriffen erschüttert.

Lene lässt sich aber nicht unterkriegen und versucht tapfer, die Familie zusammenzuhalten. Mit jeder neuen Todesnachricht von der Front und mit dem allmählichen Verschwinden ihrer jüdischen Freunde beginnt sie mehr am NS-Regime zu zweifeln.

In dieser Zeit zwischen Furcht, Verzweiflung und Hoffnung lernt sie Erich kennen und verliebt sich. Bald entdeckt Lene, dass Erich ein gefährliches Spiel spielt. Er gehört zu den Jugendlichen, die nicht in Reih und Glied marschieren wollen: zu den Edelweißpiraten. Sie tragen keine Uniformen und singen ihre eigenen Lieder. Sie beschmieren die Wände mit Anti-Nazi-Parolen und teilen regimekritische Flugblätter aus. Und das alles ist der Gestapo ein großer Dorn im Auge.

Meine Meinung:
Eine Geschichte, die mindestens genauso emotional und packend ist wir Anne Franks Tagebuch.
Ein so wichtiges Stück unserer deutschen Geschichte sehr berührend eingepackt in die Briefe. Ich bekam Gänsehaut und Pipi in die Augen.
Ein absolut empfehlenswertes Buch. Ich kann es noch immer kaum in Worte fassen was mich bei Lesen der Briefe bewegt hat.
Ich fühlte so mit den beiden mit und hoffte und bangte.
Einfach ein wunderbares Buch über unsere Gesxhcihte, das man einfach gelesen haben muss.

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