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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Routiniert geschrieben

Rückkehr nach Chestnut Hill ist eine Regency Liebesgeschichte der Autorin J.C. Philipp. Die junge Janet Roberts kehrt nach einem längeren Aufenthalt in London in ihr Elternhaus zurück. Dort verliebt sie sich in den Sohn des Stallmeisters, doch diese Liebe hat keine Zukunft. Janet soll aufgrund finanzieller Probleme ihres Vaters den ungeliebten, aber vermögenden Michael Westing heiraten, doch diesen lässt sie vor dem Traualtar stehen.

Nach diesem Skandal zieht sie sich zurück in ihr geliebtes Haus Cestnut Hill. Drei Jahre später trifft sie auf Richard Marten und beide werden ein Paar, doch auch diese Liebe wird bedroht und Janet ist selbst auf Chestnut Hill nicht mehr sicher.

Die Autorin spielt die Geschichte auf routinierte Art ab und vieles ist recht vorhersehbar. Der Schreibstil ist einfach und schnörkellos und mit vielen Beschreibungen versehen. Diese Beschreibungen der Umgebung und Kleidung fand ich recht langweilig und langatmig, zumal sie die Geschichte nicht vorwärts brachten. Etliche Zufälle werden eingebaut und das Ende war unnötig dramatisch. Für mich eine vorhersehbare Liebesgeschichte die ganz nett aber nicht sonderlich spannend war.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Laue Liebesgeschichte

Annas kleiner Teeladen von Fay Keenan

Ich hoffte auf eine gemütliche Lovestory mit Landlebenfeeling und immer vorgeheizten Backöfen, damit es nie an Gebäck fehlt.

Dieses Teeladen-Feeling habe ich nicht gespürt. Es geht auch nicht um Tee oder mit viel Liebe und Kreativität gebackene Cupcakes (in einigen Sätzen bekommt man zwar mit, dass die gebacken werden, sie sind aber Nebensache), sondern mehr um die Liebesgeschichte zwischen Anna und Matthew.

Sie verwitwet, er geschieden, beide mit Töchtern zurück gelassen.

Während Anna, zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes, die Geschäftsführung des "Little Orchad Tea Shop's" für ein Jahr von ihrer Tante übernimmt und dafür mit ihrer kleinen Tochter Ellie nach Little Somerby zurück kehrt, blieb Matthew fast immer im Dorf und führt die Cider-Farm seines Vaters weiter. Matthew und Anna kennen sich noch von früher, und nähern sich einander an. Matthews fünfzehnjährige Tochter Meredith hilft dabei.

Diese Kennenlerngeschichte mit allen Auf und Abs ist das Zentrum des ersten Bandes dieser neuen Serie.

Matthew hat die Cider-Farm aufgebaut und jahrelang Zeit hinein gesteckt, nachdem sein Vater Jack die Firma fast in den Abgrund steuerte. Doch Jack will immer mal wieder mitreden. So überrascht es auch nicht, dass er hinter dem Rücken von Matthew dessen Bruder wieder in die Firma aufnimmt. Sehr zum Leidwesen von Matthew, denn er gibt Jonathan die Schuld am Zerbrechen seiner Ehe.

Anna könnte ebenso gut in einem Haushaltwarenladen, Computershop, Kiosk, oder sonst wo mit Kundenkontakt arbeiten - der Tearoom spielt nicht wirklich eine Rolle. Auch die Cider Farm nicht, die Szenerie ist hier überhaupt nicht entscheidend. Daher fehlte mir der Charme, den so eine Farm oder ein Café, ein Laden in Romanen oft inne hat, komplett. Es ist in erster Linie eine Beziehungsgeschichte und keine, in der ein Café enorm wichtig ist.

Mir fehlte aber auch in der Beziehungsgeschichte viel. Mit Matthew hatte ich Anfangs fast ein wenig Mitleid, doch dann macht er einen Fehler. Der an sich wäre irgendwie verkraftbar, aber nicht seine Reaktion. Real würde man ihn nicht aufgrund seines Fehlers, sondern seinem Verhalten danach zum Mond schicken. Sein passives Verhalten wirkt sich auch auf den Roman aus: es passiert lange nichts mehr.

Anna blieb mir den ganzen Roman hindurch viel zu blass, bei ihr fehlte mir eine Figurentwicklung. Jonathan ist ein elender Schleimer, ihm traue ich noch immer nicht über den Weg. Am liebsten mochte ich Meredith. Abgesehen von den beiden Kindern und Hund Senfton kann man die Figuren an einer Hand abzählen. Das dünkt mich für eine Dorfgeschichte recht wenig, vor allem da sich praktisch alle anderen nur als Statisten erweisen.

Durch die flache Erzählweise und die vorhersehbare Story bleiben dann auch die erwarteten Dramen spannungslos und somit konnte mich "Annas kleiner Teeladen" nicht begeistern.

Fazit: Leider kein Wohlfühlbuch, sondern eine laue Liebesgeschichte über zweite und dritte Chancen.
3 Punkte.

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Rezensionen von Lesemama:

Emotional und berührend

Perfectly Broken von Sarah Stankewitz

Zum Buch:
Als Brooklyn Manchester verlässt, will sie nur eines: mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit abschließen und den Tod ihrer großen Liebe verarbeiten. Die neue Wohnung in Bedford ist ihre letzte Rettung. Sie sieht sogar darüber hinweg, dass ihr Apartment durch eine Tür mit dem Schlafzimmer ihres Nachbarn Chase verbunden ist.

Immer wieder dringen Geräusche und Gesprächsfetzen durch die verschlossene Tür, und Brooklyn erfährt viel über Chase. Sie fühlt sich von dem Fremden, dem sie noch kein einziges Mal begegnet ist, auf unerklärliche Weise angezogen. Als Chase dann beginnt, ihr Nachrichten zu schreiben und ihr auf dem Klavier ihr Lieblingsstück vorzuspielen, gerät Brooklyn in einen Strudel aus widersprüchlichen Gefühlen: In ihr kämpft die Anziehung zu einem Fremden mit ihrem eigenen Widerstand. Denn sie hatte ihr Herz für immer einem anderen versprochen …

Meine Meinung:
Was für eine Geschichte. Ich bin total berührt und ein emotionales Nevenbündel. Brooklyn hat mit total berührt, ich konnte sie spüren und so mir ihr mitfühlen. Schon lange hat mich Keine Geschichte mehr so stark berührend können. Einfach nur wunderschön, absolut romantisch und so gut fürs Herz. Auch wenn es niemand mehr hören mag, ich habe die Geschichte nicht gelesen, ich habe sie inhaliert.

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Rezensionen von Lesemama:

Briefroman

Wo die Freiheit wächst von Frank Maria Reifenberg

Zum Buch:
Mut zur Freiheit statt Angst und blinde Anpassung

Köln, 1942. Lene Meister ist 16 Jahre alt und Auszubildende in einem Friseursalon. Doch der Zweite Weltkrieg raubt ihr viel von dem, was sich ein Mädchen in ihrem Alter erträumt. Ihre Heimatstadt wird seit einem Jahr regelmäßig von Bombenangriffen erschüttert.

Lene lässt sich aber nicht unterkriegen und versucht tapfer, die Familie zusammenzuhalten. Mit jeder neuen Todesnachricht von der Front und mit dem allmählichen Verschwinden ihrer jüdischen Freunde beginnt sie mehr am NS-Regime zu zweifeln.

In dieser Zeit zwischen Furcht, Verzweiflung und Hoffnung lernt sie Erich kennen und verliebt sich. Bald entdeckt Lene, dass Erich ein gefährliches Spiel spielt. Er gehört zu den Jugendlichen, die nicht in Reih und Glied marschieren wollen: zu den Edelweißpiraten. Sie tragen keine Uniformen und singen ihre eigenen Lieder. Sie beschmieren die Wände mit Anti-Nazi-Parolen und teilen regimekritische Flugblätter aus. Und das alles ist der Gestapo ein großer Dorn im Auge.

Meine Meinung:
Eine Geschichte, die mindestens genauso emotional und packend ist wir Anne Franks Tagebuch.
Ein so wichtiges Stück unserer deutschen Geschichte sehr berührend eingepackt in die Briefe. Ich bekam Gänsehaut und Pipi in die Augen.
Ein absolut empfehlenswertes Buch. Ich kann es noch immer kaum in Worte fassen was mich bei Lesen der Briefe bewegt hat.
Ich fühlte so mit den beiden mit und hoffte und bangte.
Einfach ein wunderbares Buch über unsere Gesxhcihte, das man einfach gelesen haben muss.

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Rezensionen von Lesemama:

Geschichtsträchtig, aber auch langatmig

Die Leben der Elena Silber von Osang Alexander

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:
Russland, Anfang des 20. Jahrhundert. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber, folgt diesem 1936 nach Berlin und Schlesien, wo sie den Zweiten Weltkrieg überleben.

Aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Lena muss vier Töchter alleine durchbringen. Sie sollen den Weg weitergehen, den Lena begonnen hat zu gehen – hinaus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Aber stimmt diese Geschichte, wie Lena sie ihrer Familie erzählt hat?
2017, mehr als zwanzig Jahre nach Lenas Tod, macht sich ihr Enkel, der Filmemacher Konstantin Stein, auf den Weg nach Russland. Er will die Geschichte des Jahrhunderts und seiner Familie verstehen, um sich selbst zu verstehen.

Meine Meinung:
Es fiel mir sehr schwer diese Rezension zu schreiben, denn die Geschichte hat es in sich und ist für mich sehr schwer in Worte zu fassen.
Zuallererst hat mich die Lebensgeschichte sehr berührt, eine absolut Geschichtsträchtige Erzählung, aber sie hatte auch ihre Längen. Manche Dinge wurden fast bis zum Eebrechen wiederholt, so das der Lesefluss ein wenig eingebremst wurde. Eine Geschichte, die viele tausende Menschen so erlebten. Eine Geschichte zwischen Tradition und Moderne.
Mich interessiert die russische Geschichte sehr,aber dieses Buch könnte mich nicht so ganz überzeugen.

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Rezensionen von Lesemama:

Lockere Unterhaltung

Die Leben der Elena Silber von Osang Alexander

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:
Essen und Kochen waren schon immer Billys große Leidenschaft, umso schrecklicher, dass sie ihren Appetit verloren hat. Auch ihre Freundinnen Lucy, Sarah und Lotta können sie nicht aus ihrer Krise befreien.
Als Billy auf der Hochzeit von Lotta den Chefkoch Ethan kennen lernt, merkt sie, dass sie ihr Leben ändern muss.

Raus aus dem Herzen New Yorks, weg von den Frundinnen, dem Nachtleben, den unbezahlbaren Mieten, rein in das neue Leben als Köchin im Hudson Valley.
Aber nicht alles ist in der neuen Heimat so idyllisch, die Freundinnen fehlen und auch so macht es nicht so viel Spaß wie erhofft ...

Meine Meinung:
Eine schöne, unterhaltsame Geschichte. Locker erzählt, stellenweise etwas langatmig oder auch unnötig, aber dennoch eine schöne Story, die unterhaltsame Lesestunden bringt.
Billy fand ich teilweise naiv, nervig, einfach anstrengend, aber dennoch liebenswert. Mich hat die Geschichte für unterhalten, richtig schöne Lektüre für Meer, Urlaub, Strand ... Wenn man nichts schweres mag und sich einfach nur unterhalten lassen will.

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Rezensionen von liesmal:

Ganz nah dran

Roll.on von Lars Höllerer

Es ist unvorstellbar! Gerade bist du noch der Held auf deiner Maschine, liebst die Freiheit und kennst keine Grenzen, und plötzlich – ohne Vorwarnung – scheint Gott dich mit einem anderen zu verwechseln und von einer Sekunde auf die andere ist nichts mehr wie vorher. Erst im Krankenhaus schlägst du die Augen wieder auf, hast keine Ahnung, was los ist, und erhältst dann die Diagnose: vom Hals ab querschnittsgelähmt.

So ist es Lars Höllerer ergangen, der mit dem Buch „ROLL.ON“ seine Geschichte erzählt, die an dem verhängnisvollen Tag im Mai des Jahres 1991 beginnt, als er mit 21 Jahren auf die Pfannkuchen seiner Mutter verzichtet, um lieber noch eine kleine Spritztour auf dem Motorrad zu machen…
Mit einem großen Herzen, viel Humor, der manchmal auch etwas schwarz ist, und großem Gottvertrauen nimmt Lars Höllerer die Leser und Leserinnen mit auf seinen ganz persönlichen Lebensweg.
Wenn man die Worte liest „Vom Hals ab querschnittsgelähmt“, dann klingt das erst einmal schlimm. Doch welche Ängste, Probleme und auch Gefahren damit verbunden sind, das ist mir erst so richtig bewusst geworden durch die vielen kurzen Geschichten, die zwar immer mit einer gehörigen Portion Witz gewürzt sind, doch – oft auch nur zwischen den Zeilen – die ganzen Schwierigkeiten und oft auch die eigene Ohnmacht in verschiedenen Situationen deutlich werden lassen. Dabei muss man bedenken, dass selbst für die einfachsten alltäglichen Handgriffe Hilfe erforderlich ist. Viele von Lars‘ Helfern, von denen er Lustiges und auch manchmal schier Unglaubliches zu berichten weiß, waren Zivis. Wie sehr sie Teil seines Lebens geworden sind, wird erkennbar daran, dass er zu vielen den Kontakt bis heute nicht verloren hat.
Die einzelnen Kapitel tragen Überschriften und zum Thema passende, aber immer Fröhlichkeit ausstrahlende Illustrationen, an denen dennoch oftmals erkennbar ist, ob es sich eher um eine lustige, traurige oder schmerzhafte Geschichte handelt. Ein kleines Sahnehäubchen ist der virtuelle Tagebucheintrag am Ende eines jeden Kapitels.
Die erwähnten Illustrationen im Buch und auch die Covergestaltung hat Lars Höllerer selbst gestaltet. Zum Glück hat er noch alle fünf Sinne beisammen, von denen die Nase ihm schon brenzlige Situationen gemeldet hat. Doch der Mund hat neben dem Sprechen eine großartige Bedeutung dazugewonnen: Das Malen mit dem Mund ist ihm zu einem wichtigen Lebensinhalt geworden.
Ich würde gern immer mehr über das Buch erzählen, um meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen, aber stattdessen empfehle ich allen, die neugierig geworden sind: Kauft euch das Buch. Lasst euch anstecken von der Fröhlichkeit, dem Optimismus, der Herzlichkeit und der Liebe des Autors zu den Menschen. Denn das alles bewirkt dieses Buch – und verbreitet Hoffnung, sein Leben „in die Hand zu nehmen“ und neu anzufangen, egal wie aussichtslos es erscheinen mag!

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Rezensionen von Lesemama:

Hüte dich vor dem Regen!

Samantha Spinner (1). Mit Schirm, Charme und Karacho von Ginns Russell

Zum Buch:
Als Samantha Spinners Lieblingsonkel Paul spurlos verschwindet, hinterlässt er Samantha und ihren Geschwistern 3 Dinge: Ihre Schwester Buffy bekommt einen Scheck über 2,4 Milliarden Dollar. Ihr Bruder Nipper bekommt die New York Yankees inklusive Stadion. Und Samantha? Einen rostigen, roten Regenschirm mit einem Schild: „Hüte dich vor dem REGEN.

" Schönen Dank auch, Onkel Paul...

Samantha ist sich sicher: Hier ist doch etwas mächtig faul! Wer steckt hinter dem Verschwinden von Onkel Paul und welches Geheimnis verbirgt der rostige Regenschirm? Ehe sich Samantha versieht, stecken sie und ihr Bruder in einem atemberaubenden und hochkomischen Wettlauf rund um die Welt! Seattle, Paris, Florenz und die ägyptischen Pyramiden - alles ist möglich mit Samantha Spinner und dem roten Regenschirm! Dabei stoßen Samantha und Nipper nicht nur auf eine kriminelle Ninja-Bande, sondern auch auf ein geheimes Tunnelsystem und sogar auf die gestohlene Mona Lisa!

Meine Meinung:
Eine skurile, völlig überdrehte Geschichte, aber dadurch auch total witzig. Allerdings ist das Buch meiner Meinung nach dadurch nicht unbedingt für jedes Kind geeignet. Und die Kinder dürfen nicht zu klein sein, da sie sonst den Sarkasmus und das skurile nicht verstehen.
Aber für Lesebegeisterten und leseerfahrene Kinder ab elf, zwölf Jahren ist es durch aus ein absoluter Lesespaß.
Mir persönlich war es stellenweise zu überzogen, aber ich bin dem Lesealter auch schon entwachsen.
Wenn ich es mit Kinderwagen sehe,finde ich es schon empfehlenswert, aber wie gesagt nicht für jedes Kind.

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Rezensionen von Lesemama:

Eine zweite Chance

Samantha Spinner (1). Mit Schirm, Charme und Karacho von Ginns Russell

Zum Buch:
Grace stand vor einer großen musikalischen Karriere, bis ein traumatisches Ereignis alles veränderte. Nun repariert sie in ihrem kleinen englischen Dorf Musikinstrumente. Ihr Leben dreht sich vor allem um David, ihre große Liebe. Seit acht Jahren führt Grace mit ihm eine Beziehung, die über alle Zweifel erhaben ist.

Und seit acht Jahren wartet sie sehnsüchtig darauf, dass David seine Frau verlässt. Doch dann passiert etwas, das alles in Frage stellt. Kann Grace mit der Hilfe ihres lebenslustigen Lieblingskunden Mr Williams und der durchgeknallt-herzlichen Teenagerin Nadia den Neuanfang wagen?

Meine Meinung:
Zuerst sprach mich ja das Cover total an, der Vorsatz ist ein Traum. Bei einem so schönen Buch kann die Geschichte ja nicht schlecht sein.
So begann sie aber leider nicht ganz so schön mit Trennung und Verrat. Dafür wurde sie im Laufe der Zeit immer berührender, die Protagonist in wuchs mit richtig ans Herz. Grace verlor sich in ihrer Musik und fand soviel mehr.
Eine alltägliche Geschichte gut erzählt. Mir machte sie jedenfalls Spaß und hat mich gut unterhalten.

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Rezensionen von inya:

ergreifend

Menschen neben dem Leben von Ulrich Alexander Boschwitz

Dieses Buch erzählt die Geschichten unterschiedlicher Menschen der Stadt Berlin Anfang der 30er Jahre. Sie sind alle aus verschiedenem Hause und haben unterschiedliche Ziele im Leben, doch was sie verbindet ist, dass sie ganz unten im Leben angekommen sind. Sie sind Bettler, Prostituierte und Arbeitslose, die sich Tag für Tag durch die Stadt und ums Überleben kämpfen.

Hauptfiguren sind der Bettler Fundholz und sein geistig beeinträchtigter Begleiter Tönnchen. Beide versuchen sich mit ihrem Elend abzufinden und versuchen so gut wie es geht über die Runden zu kommen. Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, da es absolut realistisch die Schicksale der Menschen zu dieser Zeit beschreibt und einen sehr lebendigen Einblick in die Geschichte gibt.

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