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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von *RC*:

Glück ist – wenn man das Buch in seinen Händen hat

Der Pinguin sucht das Glück von Stefan Beuse; Sophie Greve

Wer den 'Kleinen Prinzen' mag und gerne mit nach 'Panama' unterwegs war, der wird dieses Buch in sein Herz schließen!

Der kleine Pinguin lebt auf einer kleinen, pflanzen- und tierreichen Insel und führt ein bescheidenes Leben ohne Leistungs- und Termindruck. Er ist glücklich und hat viele verschiedene Tiere zum Freund.

Doch als er älter wird, soll er sich in das Leben der erwachsenen Pinguine einfügen. Nun nimmt ihn ein erfahrener, alter Pinguin unter seine Fittiche. Dieser möchte dem kleinen Pinguin weis machen, dass Erfolg, Geld, Vermögen der Weg zum Glück sind. Er zeigt ihm, wie man sich zu verhalten hat, was man anziehen soll, was man sagen soll. Der kleine Pinguin kommt mit diesen Zwängen nicht zurecht und möchte seinem „Lehrvater“ auch seine Welt zeigen, in der die immateriellen Dinge wichtig sind.
Das Buch ist einfach herzallerliebst! Es ist so klar und einfach geschrieben, dass es auch Kinder verstehen. Die Zeichnungen sind wirklich zum Verlieben, so warm und farbenfroh; so was habe ich lange nicht mehr gesehen. Beim Lesen des Buches bin ich richtig ins Träumen und Schmachten gekommen, da klar wurde, dass wirklich schöne und wichtige Dinge einfach unbezahlbar sind. Und es wird klar, dass Glück so viele Facetten hat, da jeder Mensch (bzw. sämtliche Lebewesen) ein Individuum ist. Und als Quintessenz nimmt man mit: Das Glück des Einen ist noch lange nicht das Glück des Anderen.
Dieses Buch ist ein wahrhaftiges Highlight – voller Poesie und Philosophie auf die unbeschwert-leichte Art. Unbedingt lesen, staunen und und ins Herz schließen.
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Rezensionen von Petra:

berührender Geschichte, wunderschöne Bilder

Der lange Weg zu dir von Widmark Martin

Klappentext:
Mädchen namens Sonia lebt zusammen mit seiner Katze Miezi auf der einen Seite des Meeres. Auf der anderen Seite lebt ein Junge namens Adam zusammen mit seinem besten Freund, dem Hund Rufus. Doch Rufus ist schon alt und eines Tages stirbt er. Der Junge ist am Boden zerstört .

.. Zur selben Zeit machen sich das Mädchen und die Katze auf eine abenteuerliche Reise. Können die beiden den Jungen erreichen, bevor es zu spät ist?
Meinung:
eine berührende Geschichte, wunderschöne Bilder
sehr einfühlsam und verständlich wird hier die Geschichte von Trauer und Tod erzählt so das auch kleinere Kinder es verstehen können.
Gleichzeitig erlebt ein anderes Kind spannende Abenteuer, die mit wenigen Worten jeweils eine ganze Geschichte erzählen.
Zusammen sind beide Kinder gemeinsam mit ihren Erinnerungen stark.
Die Autoren zeigen mit tollen Bildern und wenigen Worten die ganze Welt, wie sie ist, ohne das sie damit Kinder überfordern, denn ähnliches passiert jeden Tag und jedes Kind erlebt es irgendwann einmal.

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Rezensionen von Petra:

eine spannende Hexengeschichte

Green Witch von Russo Andrea

Klappentext:

Als Junghexe darf Elisabeth Aurora Vermeer, genannt Lizzy, sich nicht aussuchen, von wem sie in die Hexenkunst eingewiesen wird. Das entscheiden ihre Tanten, die sich zu Lizzys zwölftem Geburtstag versammelt haben. Und sie scheinen wild entschlossen, Lizzy zu Großtante Camilla in die Ausbildung zu geben .

.. einer Kräuterhexe. Ausgerechnet! Doch mittendrin klopft es und draußen steht Ava, die schönste Meerhexe, die Lizzy je gesehen hat. Was führt sie im Schilde? Und wer hat Großtante Camilla plötzlich in eine riesige Stinkpflanze verwandelt? Lizzy beschließt, ihren Familiengeheimnissen auf den Grund zu gehen ...

Meinung:

Ein Buch über Freundschaften, Toleranz, Familie aber auch über Eifersucht, Neid und Habgier.

Es war alles in einer sehr spannenden Geschichte verpackt. Modern, (es gab kleine Nebenschauplätze wie den Umweltschutz oder You Tube ) so das sich junge Leser verstanden und mitgenommen fühlen können.

Der Schluss passte nicht ganz zum übrigen Buch, vorher war alles so wie es im Idealfall sein sollte, gerechte Entscheidungen, freie Meinungsäußerung, am Ende gab es ein Urteil ohne die Verdächtige zu hören.

Für die junge Hexe war es dagegen einfach passend gemacht.

Für mich ein herausragender Pluspunkt: die ganze Geschichte hatte gar keine Ähnlichkeit mit Bibi Blocksberg.


Klappentext:

Als Junghexe darf Elisabeth Aurora Vermeer, genannt Lizzy, sich nicht aussuchen, von wem sie in die Hexenkunst eingewiesen wird. Das entscheiden ihre Tanten, die sich zu Lizzys zwölftem Geburtstag versammelt haben. Und sie scheinen wild entschlossen, Lizzy zu Großtante Camilla in die Ausbildung zu geben ... einer Kräuterhexe. Ausgerechnet! Doch mittendrin klopft es und draußen steht Ava, die schönste Meerhexe, die Lizzy je gesehen hat. Was führt sie im Schilde? Und wer hat Großtante Camilla plötzlich in eine riesige Stinkpflanze verwandelt? Lizzy beschließt, ihren Familiengeheimnissen auf den Grund zu gehen ...

Meinung:

Ein Buch über Freundschaften, Toleranz, Familie aber auch über Eifersucht, Neid und Habgier.

Es war alles in einer sehr spannenden Geschichte verpackt. Modern, (es gab kleine Nebenschauplätze wie den Umweltschutz oder You Tube ) so das sich junge Leser verstanden und mitgenommen fühlen können.

Der Schluss passte nicht ganz zum übrigen Buch, vorher war alles so wie es im Idealfall sein sollte, gerechte Entscheidungen, freie Meinungsäußerung, am Ende gab es ein Urteil ohne die Verdächtige zu hören.

Für die junge Hexe war es dagegen einfach passend gemacht.

Für mich ein herausragender Pluspunkt: die ganze Geschichte hatte gar keine Ähnlichkeit mit Bibi Blocksberg.



Klappentext:

Als Junghexe darf Elisabeth Aurora Vermeer, genannt Lizzy, sich nicht aussuchen, von wem sie in die Hexenkunst eingewiesen wird. Das entscheiden ihre Tanten, die sich zu Lizzys zwölftem Geburtstag versammelt haben. Und sie scheinen wild entschlossen, Lizzy zu Großtante Camilla in die Ausbildung zu geben ... einer Kräuterhexe. Ausgerechnet! Doch mittendrin klopft es und draußen steht Ava, die schönste Meerhexe, die Lizzy je gesehen hat. Was führt sie im Schilde? Und wer hat Großtante Camilla plötzlich in eine riesige Stinkpflanze verwandelt? Lizzy beschließt, ihren Familiengeheimnissen auf den Grund zu gehen ...

Meinung:

Ein Buch über Freundschaften, Toleranz, Familie aber auch über Eifersucht, Neid und Habgier.

Es war alles in einer sehr spannenden Geschichte verpackt. Modern, (es gab kleine Nebenschauplätze wie den Umweltschutz oder You Tube ) so das sich junge Leser verstanden und mitgenommen fühlen können.

Der Schluss passte nicht ganz zum übrigen Buch, vorher war alles so wie es im Idealfall sein sollte, gerechte Entscheidungen, freie Meinungsäußerung, am Ende gab es ein Urteil ohne die Verdächtige zu hören.

Für die junge Hexe war es dagegen einfach passend gemacht.

Für mich ein herausragender Pluspunkt: die ganze Geschichte hatte gar keine Ähnlichkeit mit Bibi Blocksberg.

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Rezensionen von Lesemama:

Wenn einem der tote Opa erscheint

Immer kommt mir das Leben dazwischen von Kathrin Schrocke

Zum Buch:
Seit dem 13 jährigen Karl im Traum sein toter Opa erschienen ist, hat er nur einen Plan: Er möchte YouTube-Star werden. Schade nur, dass ihm und seiner Karriere immer was dazwischenkommt. Erst sind es die Umzugspläne seiner Oma in das Mehrgenerationenhaus, dann die Trennung seiner Eltern – von Karls eigenen Annäherungsversuchen an Irina mal ganz zu schweigen.

Mensch, ist das Leben kompliziert!

Meine Meinung:
Der dreizehnjährige Karl hat große Pläne, Pläne für seine Zukunft, die mit YouTube zu tun haben.
Eine wunderbare erzählte Geschichte über einen (fast) typischen Teenager. Manchmal habe ich das Gefühl dass die Jugend es sich zu einfach macht, aber Karl ist ein symphonisches Kerlchen, total liebenswert und ein Chaot.
Die Story ist sehr authentisch und dennoch voller Zukunftsmusik.
Mir gefiel der Schreibstil sehr gut, ich mochte auch die anderen Charaktere sehr gern. Ein rund um gelungenes Jugendbuch mit viel Humor und viel zum Nachdenken.

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Rezensionen von Lesemama:

E-Mail-Roman

An Nachteule von Sternhai von Holly Goldberg Sloan; Meg Wolitzer

Zum Buch:
Achtung, Suchtpotential! Diesem Buch verfällt der glückliche Leser mit ganzem Herzen ab der ersten Seite. „Du kennst mich nicht, aber ich schreibe dir trotzdem.“ So beginnt die Geschichte von Bett und Avery, deren alleinerziehende Väter die verrückte, romantische Idee haben, dass sie eine Familie werden könnten.

Nicht mit Bett und Avery! Obwohl sich die beiden Mädchen auf gar keinen Fall kennenlernen wollen, beginnen sie vor lauter Neugierde, in ihren E-Mails Fragen zu stellen, mehr von ihren Leben zu erzählen und Dinge auszutauschen. Nach und nach vertrauen sich Nachteule und Sternhai – wie sie sich mittlerweile nennen – ihre persönlichsten Gedanken und Geheimnisse an und können sich ein Leben ohneeinander nicht mehr vorstellen.

Meine Meinung:
Sternenhai und Nachteule sind zwei Mädchen, die sich nicht kennen, aber auf einmal eine gemeinsame Familie haben. Ihre Väter sind miteinander liiert, alleine schon das ist ungewöhnlich, fand ich aber ganz interessant. So mitten im Leben ein völlig neues anfangen und dafür die Familie verlassen, da gehört ordentlich Mut dazu.
Avery und Bett sind total verschieden und verstehen sich dann auf einmal doch.
Ich fand es sehr spannend, diesen Kennetlernprozeß zu begleiten, auch wenn es etwas von Voyeurismus hat. Oder auch deswegen.
Eine gute Idee unterhaltsam umgesetzt. Mir hat es gefallen.

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Rezensionen von Lesemama:

Leuchtturmliebe

Show me the Stars von Kira Mohn

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:
Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an.

Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …

Meine Meinung:
Alleine schon das Cover ist ein Highlight, ich war auf den ersten Blick verliebt. Die Geschichte ist total schön, romantisch, berührend und sehr unterhaltsam. Ich konnte mich sehr gut in Liv hineinversetzen und fühlte mit ihr. Die Kraft die sie im Laufe der Geschichte gesammelt hat und natürlich die Liebesgeschichte waren ein richtige Leseerlebnis mit großem Unterhaltungswert. Mittlerweile gehört der Kyss-Verlag zu meinen liebsten Verlagen, da mich die Geschichten immer sehr berührend und gut unterhalten.
Ein absolut empfehlenswertes Buch.

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Rezensionen von yellowdog:

Vergangenheit, die nicht bewältigt werden kann

Schotter von Florjan Lipuš

Der 1937 geborene Florjan Lipus ist ein auf slowenisch schreibender Österreicher.
Wenn man liest, dass der Autor als sechsjähriges Kind miterleben musste, wie seine Mutter verhaftet wurde, und dann ins Konzentrationslager Ravenbrück kam, wo sie ermordet wurde, kann man sich vorstellen, dass es ein bestimmtes Thema ist, das den Autor beschäftigt.

Aus seiner Geschichte Schotter wird deutlich, dass die Verarbeitung auch nach langer Zeit nicht abgeschlossen ist. Stattdessen herrscht Verdrängung vor.

Eine Gruppe aus einem Dorf besuchen das KZ, auf den Spuren ihrer lange Zeit toter Angehörigen. Auch das Zusammenleben von den Nachfahren der Opfer und Täter im Dorf, ist auch unbewältigt.
Florjan Lipus entwickelt ein ganz eigenen, schwebenden Ton. Auffällig auch, dass die Zeiten verschwimmen. Die Kinder, die das KZ wegen ihrer Großmutter besuchten, sind wenige Seiten später erwachsen, dann wieder werden die Gefangenen und ihr Schicksal wie gegenwärtig betrachtet.

Teilweise fehlen einen die Worte für dieses Buch. Sprachlich ist das Buch, das ohne Dialoge auskommt, nicht zu unterschätzen. Dank der Nominierung zum Österreichischen Buchpreis konnte ich den Autoren entdecken und habe das Gefühl, das ich weitere Bücher von ihm lesen muss.

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Rezensionen von KimVi:

Ungewöhnlich - aber lesenswert!

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton

Die Familie Hardcastle empfängt auf ihrem Anwesen Blackheath eine große Gesellschaft zum Ball und zur Jagd. Am Abend, gegen 23 Uhr, stirbt Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses. Und das nicht nur einmal, sondern jeden Tag aufs Neue - acht Tag lang. In einer Endlosschleife wiederholt sich der gesamte Tagesablauf.

Ein geheimnisvoll gekleideter Unbekannter erklärt Aiden Bishop was es damit auf sich hat: Aiden soll den Tod von Evelyn Hardcastle aufklären. Wenn ihm das gelingt, kann er die Endlosschleife unterbrechen und Blackheath verlassen. Dazu hat er acht Tage Zeit. Diese wird er allerdings nicht in seiner eigenen Gestalt verbringen. Jeden Morgen erwacht er im Körper eines anderen Gastes und kann so versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Seine Nachforschungen werden durch Gegenspieler erschwert, die ihm nach dem Leben trachten....

Ohne Erklärungen oder anderweitiges Vorgeplänkel befindet man sich sofort mitten im Geschehen - und zwar im Körper eines Mannes, der offenbar sein Gedächtnis verloren hat und obendrein verletzt ist. Man ist zunächst ebenso verwirrt wie der Mann. Und gerade wenn man meint, dass man nun weiß, in wessen Körper man dort, durch die verwendete Ich-Perspektive, steckt, kommt alles noch ganz anders. Denn schon bald stellt sich heraus, dass man selbst eigentlich Aiden Bishop heißt und im ersten Wirt steckt, der einem auf der Suche nach dem Mörder von Evelyn Hardcastle helfen soll. Klingt verwirrend - ist es auch. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an mit hoher Konzentration zu lesen, um ja nicht den roten Faden oder die Übersicht zu verlieren. Das lohnt sich allerdings, da man dann mit einem ungewöhnlichen Krimi belohnt wird, der sich deutlich von der Masse abhebt.

Achtmal der gleiche Tag, allerdings aus acht unterschiedlichen Perspektiven, da man in acht verschiedenen Wirten steckt. Dabei gilt es nicht nur die wechselnden Wirte im Auge zu behalten, sondern auch noch diverse Zeitsprünge. Da alles aber sehr gut kenntlich gemacht wird, gelingt die Zuordnung, wenn man konzentriert liest, mühelos. Die Wirte haben alle unterschiedliche Stärken und Schwächen. Außerdem hat Aiden gut damit zu tun, die eigenen Charakterzüge der Wirte zu zügeln oder für seine Zwecke zu nutzen. Sie alle werden ausführlich in die Handlung eingeführt, wodurch man sie relativ gut einschätzen kann. Dennoch kommen bei den detaillierten Ausführung auch mal ein paar Längen in der Handlung auf. Dadurch, dass man den gleichen Tag immer wieder erlebt, kommt es natürlich auch zu Ereignissen, die man bereits kennt. Dennoch unterscheiden sie sich, wenn auch durch Kleinigkeiten. Doch hier lohnt es sich besonders, diesen Details Aufmerksamkeit zu schenken, da sich nach und nach die ersten Teile des Puzzles zusammenfügen. Bis man das erste Bild erhält, dauert es allerdings ziemlich lange und selbst dann kann man noch nicht sicher sein, dass die Teile an der richtigen Stelle liegen. Dadurch ist dieser Krimi keinesfalls vorhersehbar, sondern sorgt bis zum Ende für Überraschungen.

Ich habe mich beim Lesen dieses ungewöhnlichen Krimis sehr gut unterhalten. Ich gebe allerdings zu, dass ich wusste, dass ich hier von Anfang an konzentriert lesen musste, um die Feinheiten wahrzunehmen und mich nicht zu verzetteln. Deshalb konnte ich die geheimnisvollen und ziemlich ungewöhnlichen Ermittlungen gespannt verfolgen und eigene Vermutungen anstellen. Wobei ich auch da gestehen muss, dass ich nicht sonderlich erfolgreich war und ziemlich daneben lag. Das hat mir allerdings gut gefallen, da die Auflösung auf mich keineswegs vorhersehbar wirkte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier Sternchen und die Empfehlung, sich selbst auf diese ungewöhnliche Kriminalhandlung einzulassen.

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Rezensionen von canchita:

Ungewöhnlich

Sal von Mick Kitson

Die Geschichte handelt von der dreizehnjährigen Sal, die mit ihrer zehnjährigen Schwester Peppa in die Wildnis flieht. Sal wurde jahrelang von ihrem Stiefvater missbraucht und klügelt über Monate einen Plan aus, der ihre Schwester vor dem gleichen Schicksal bewahren soll.

Mich hat das Buch beeindruckt, weil es eine ungewöhnliche Geschichte erzählt.

Zwischendurch kam es einem schon etwas unrealistisch vor, dass Sal die meisten Sachen, die sie in YouTube gesehen hat, auf Anhieb gelungen sind. Ich stelle es mir z.B. nicht so einfach vor ein Kaninchen auf einem offenen Feuer schmackhaft zuzubereiten. Aber selbst die sehr ausführlichen Darstellungen von der Jagd und der Speisezubereitung waren interessant zu lesen. Nur ab und zu haben die Wiederholungen, wo Sal alle diese Sachen gelernt hat, etwas genervt. Sehr schön waren die Beziehungen beschrieben. Wie Sal auf Ihre Schwester Peppa aufpasst, wie Ingrid auf Sal aufpasst und wie sich auch andere Menschen außerhalb der Familie kümmern.

Ich habe mich über lange Strecken gefragt, wie die Geschichte zu einem glaubwürdigen Abschluss kommen soll und fand es dann auch nicht ganz realistisch.

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Rezensionen von canchita:

Beim Vorlesen viel gelacht

Sal von Mick Kitson

Jonas (11) und Fabi (9) wachsen bei ihrer sehr spontanen Tante Erdmute auf. Als diese eines Tages einen Brief vom Vermieter erhält, dass sie nur dann in ihrer Wohnung bleiben können, wenn sie die Wohnung nach einer Sanierung kaufen, raubt Erdmute in einer Übersprungshandlung eine Bank aus.

Alle drei fliehen in eine abgelegen Waldpension und Tante Erdmute möchte danach nach Paris auswandern, während Jonas und Fabi sicherstellen wollen, dass sie wieder zurück in ihr altes Viertel in Berlin können.

Das Buch ist aus Sicht von Jonas geschrieben und neben den dreien gibt es noch eine Waldfee, ein dreibeiniges Reh, einen traurigen Millionär und allerlei andere skurrile Gestalten.

Tante Erdmute fängt immer an zu reimen und zu singen wenn sie sehr aufgeregt ist und da mein Sohn mit 6 gerade im Reimalter ist, hat er sich jedesmal über die wilden Reime von Tante Erdmute totgelacht. Wir hatten wirklich viel Spaß beim Vorlesen. Er fand die Geschichte auch total spannend, so dass wir die ganzen 210 Seiten in 4 Tagen fertig gelesen hatten.

Fazit: Lustiges und spannendes Kinderbuch, dass schon meinem 6-jährigen sehr gut gefallen hat.

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