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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Besondere Geschichten gut erzählt

Da ich skandinavische Krimis und Thriller sehr mag, war ich auf dieses Hörbuch sehr gespannt. Ich mag es etwas düster, melancholisch und verschroben und da passt dieses Buch sehr gut. Die Geschichten werden gut und deutlich erzählt, sodass man gut zuhören und folgen kann. Die Mischung an Geschichten und Erzählungen fand ich gut und interessant, ich kannte bisher nichts davon.

Immerhin waren mir einige Autoren ein Begriff und ich habe mich gefreut, sie näher kennen zu lernen. So zum Beispiel Ibsen und Lagerlöff.
Gut gelöst fand ich auch die Aufteilung auf die 24 Tage: Es gibt einige kürzere Geschichten, die für sich selbst stehen, und einige längere, die dann in Abschnitte und damit in einzelne Tage unterteilt werden. Wer es schafft, kann dann stoppen, wen die Spannung packt, der kann weiterhören.
Schön gestaltet ist auch das Cover mit der CD-Hülle. Farblich passend zum Advent und mit vielen kleinen Details, die man gerne anschauen mag. Außerdem gibt es noch dazu 24 kleine Türchen, die man öffnen kann. Rundum gelungen und ein etwas anderer Adventskalender, der sicherlich viele Fans findet.

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Rezensionen von marsu:

Rahel und Barbara

Auch das zweite Buch der Charité-Reihe konnte mich wieder begeistern. Dieses Buch spielt in der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1919 (beziehungsweise gibt es noch einen kurzen Epilog). Die letzten Jahre des Kaiserreiches, das Räderwerk der Allianzen, das nach dem Attentat von Sarajewo greift und dann zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führt, den sicherlich keine der beteiligten Nationen als so grausam und langwierig erwartet hätte.

Im Mittelpunkt des Buches steht zum einen Rahel Hirsch, die als erste Ärztin an der Charité aufgenommen wird und dort keinen leichten Stand hat, sich aber nicht unterkriegen lässt. Anfangs muss sie arbeiten, ohne einen Pfennig Lohn zu erhalten und auch später werden ihre männlichen Kollegen immer vorgezogen. Bis der Krieg alles verändert. Die zweite Perspektive ist die von Barbara, einer Arbeiterin, die in Berlin zusammen mit ihrer Tante und dessen Sohn lebt. Sie findet Arbeit in der Wäscherei der Charité und schließt sich schon bald der Frauenbewegung an. Die beiden lernen sich kennen und werden Freundinnen. So erfährt der Leser viel über die damalige Zeit aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und durch weitere Charaktere wird besonders eine differenzierte Sicht auf den Ersten Weltkrieg geboten, von der Euphorie bis hin zum elenden Leben in den Schützengräben, aber auch von einem Kriegsgefangenen, einem Flieger und die unterschiedliche Sicht der Ärzte. Denn so ein Krieg bietet leider immer auch einen Sprung in der Entwicklung von (Medizin-)Technik.

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Rezensionen von marsu:

Spannend

Missing Boy - Thriller (Crimson-Lake-Serie 3) von Candice Fox

Auch der dritte Teil dieser Reihe war wieder unglaublich spannend und wurde von mir mit großer Ungeduld erwartet. Die australische Schriftstellerin Candice Fox konnte mich auch mit ihrer zweiten Thriller-Reihe überzeugen. Sie hat mit Ted Conkaffey und Amanda Pharrel zwei äußerst unterschiedliche, aber interessante Hauptcharaktere erschaffen.

Auch die persönliche Hintergrundgeschichte, die sich wie ein roter Faden durch die Reihe zieht, hat mich faszinieren können. Ted Conkaffey hat immer noch keinen leichten Stand in Crimson Lake, obwohl mittlerweile seine Unschuld bewiesen wurde. Dieses Buch ist jedoch nichts für diejenigen Leser, die allzu schwache Nerven haben, für alle anderen ist es spannender Hochgenuss. Schon die Anfangssituation ist heftig: ein kleiner Junge verschwindet spurlos aus einem Hotelzimmer. Was steckt dahinter? Wie konnte der Junge verschwinden? Ist der Mutter vorbehaltlos zu trauen?

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Rezensionen von KimVi:

Temporeicher Thriller

Die perfekte Strafe von Fields Helen

Die Leiche einer jungen Frau wird auf einem Berg gefunden. Die Todesursache ist zunächst nicht klar. Doch die Blutprobe gibt Aufschluss darüber, dass Drogen im Spiel waren. Allerdings war die Tote dafür bekannt, Medikamente und Drogen komplett abzulehnen. Die Leiterin einer Wohltätigkeitsorganisation, die stets auf ihren Körper geachtet hat, soll am Missbrauch von Schlankheitstabletten gestorben sein.

Ist hier ein äußerst perfider Täter am Werk? Und hängen die Fälle zusammen? DI Callanach und DCI Turner nehmen die Ermittlungen auf. Die Zeit drängt, denn der Täter könnte schon das nächste Opfer im Visier haben....

"Die perfekte Strafe" ist nach "Die perfekte Gefährtin" und "Die perfekte Unschuld" bereits der dritte Band der Thriller-Reihe um die Ermittler Luc Callanach und Ava Turner. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, können sie unabhängig voneinander gelesen werden. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der beruflichen und privaten Nebenhandlungen interessiert ist, empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet nicht nur die Ermittlungsarbeit, sondern kann auch dem Mörder bei seinem perfiden Treiben über die Schulter schauen. Dieses Mal hat es das Team nicht nur mit der Suche nach dem Täter zu tun, denn Ava Turner stößt auf Ungereimtheiten beim angeblichen Selbstmord ihres ehemaligen Chefs. Dadurch ist sie nicht nur von den aktuellen Ermittlungen ein wenig abgelenkt, sondern sticht in ein Wespennest mit äußerst gereizten Exemplaren. Dabei kommt etwas ans Tageslicht, das sie kaum mit ihrem Gewissen vereinbaren kann. Beide Handlungsstränge sind durchgehend interessant und bieten einige spannende Momente.

Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man beinahe meint, selbst vor Ort zu sein und alles zu beobachten. Relativ kurze Kapitel, die oft an entscheidenden Stelle stoppen, sorgen für einen temporeichen Thriller, den man nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen mag. Allerdings hat man gelegentlich das Gefühl, dass der Zufall hier ein wenig zu oft eingreift. Deshalb wirken einige Ereignisse etwas konstruiert. Wenn man darüber großzügig hinwegsieht, wird man mit spannenden Lesestunden, die in einem rasanten Finale gipfeln, belohnt.

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Rezensionen von Claudia R:

spannendes und lehrreiches Abenteuer

Die perfekte Strafe von Fields Helen

Klappentext:

Bei einem der Schnorchelausflüge, die die Geschwister Shana und Koan mit ihrem Großvater in die geheime Bucht unternehmen, haben sie Glück: Ein sehr großer Fisch, den sie entdecken, entpuppt sich als Hai! Wer dem König der Meere ein Mal begegnet ist, wird ihn immer lieben. So geht es auch den beiden.

Bald gelingt es ihnen sogar, mit dem scheuen Tier Freundschaft zu schließen. Leider können nicht alle – auch ihre Eltern nicht – einer solchen Freundschaft zustimmen. Denn alle Welt glaubt, Haie seien gefährlich. Als dann ein Haiangriff geschieht, droht nicht nur ihrem neuen Freund, Shaiko, die Harpune. Shana und Koan müssen allen zeigen, dass Haie nicht bösartig sind. Schließlich geht es um Gerechtigkeit und das ökologische
Gleichgewicht im Meer!
Dieser spannende Kinderroman von Susanne Glanzner erzählt davon, wie begeisternd und schutzbedürftig der König der Meere wirklich ist!
Mit persönlichen Statements von unseren Buchpaten Sally Özcan und Ralf Zacherl … und lehrreichem Sachbuchteil von unserem Buchpartner Sharkproject.

Cover:

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Man erkennt drei Taucher unter Wasser, die neben sehr vielen Fischen einem Hai sehr nahe sind. Ein sehr spannendes Unterwasserszenario.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Das Buch lässt sich sehr locker lesen. Das Buch ist sehr gut gegliedert und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die jeweiligen Überschriften passen auch sehr gut zu den Kapiteln.

Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und man erlebt mit ihnen nicht nur ein wahnsinnig spannendes Abenteuer, sondern bekommt zusätzlich noch sehr viel Wissen über das Ökosystem Meer und Haie erklärt. So fließt sehr viel Wissen in die Geschichte mit ein, welches man auf kinderechte Art und Weise vermittelt bekommt und so noch etwas dabei lernt.

Die Handlungen und Geschehnisse werden spannend und detailliert beschrieben. Man kann der Geschichte sehr gut folgen und erlebt alles sehr gut mit.

Von den Charakteren haben mir vor allem Shana und auch Koan sehr gut gefallen, die ihrem neuen Freund Shaiko helfen wollen.

Die Namen sind zu Beginn etwas merkwürdig bzw. gewöhnungsbedürftig, aber sie sind sehr stimmig und passend zur Geschichte und nach und nach gehen sie einem auch leichter von der Hand und man kann die Namen dann auch besser zuordnen.

Zu viel vom Inhalt der Geschichte, möchte ich an dieser Stelle, gar nicht verraten, da ich jedem nur empfehlen kann selbst in dieses Unterwasserabenteuer einzutauchen.

Toll fand ich auch die Bilder und Illustrationen, die weit gestreut in der Geschichte vorkommen. Diese unterstreichen das Gelesene und passen sehr gut zur Geschichte. Außerdem lockern die Illustrationen die Geschichte auf und dies hat mir sehr gut gefallen.

Besonders toll fand ich auch den Sachteil am Ende des Buches. Im Sachteil werden verschiedenste Begriffe übers tauchen und auch über Haie nochmal näher erläutert und zum Teil auch mit Bilder besser erklärt, wie z.B. die einzelnen Tauchzeichen. So erlangt man zusätzliches Wissen und erfährt nochmal mehr übers Tauchen und auch über die Haie, deren Lebensweise und Schutz. Ein wirklich sehr gelungener Sachbuchteil, der sehr spannend und interessant zu lesen ist und mit tollen Fotos am Ende abgeschlossen wird.

Ein tolles Kinderbuch mit einer sehr spannenden Geschichte, die zusätzlich über Haie aufklärt und dabei auch sehr viel Wissen vermittelt.

Mich hat das Buch sehr begeistert und sehr gut unterhalten. Dabei konnte ich auch noch das ein oder andere Lernen und wurde auch durchaus zum Nachdenken, über den Tourismus und die Haie, angeregt.

Fazit:

Ein tolles Kinderbuch mit einer sehr spannenden Geschichte, die zusätzlich über Haie aufklärt und dabei auch sehr viel Wissen vermittelt.

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Rezensionen von Claudia R:

unterhaltsamer Roman

Die perfekte Strafe von Fields Helen

Klappentext:

Als Lisa ein spontanes Jobangebot in Stockholm erhält, nimmt sie zu ihrer eigenen Überraschung sofort an. Sie hat nichts zu verlieren. Schließlich hat ihr Freund sie abserviert und sie ist chronisch pleite. Da klingt Stockholm nach einem perfekten Neuanfang.
Doch anstelle der geplanten Assistentenstelle erwartet sie die präpubertäre Tochter ihres ebenso arroganten wie attraktiven Chefs, für die Lisa ab jetzt Nanny spielen soll.

Als wäre das noch nicht genug muss sie sich außerdem mit einem überforschen Verehrer, der nervigen Verlobten ihres Chefs und ihren eigenen Gefühlen für einen Mann herumschlagen, der alles andere als ein guter Mensch zu sein scheint. So langsam kommen Lisa Zweifel, dass die Entscheidung für einen Neuanfang richtig war.

Cover:

Das Cover wirkt sehr idyllisch. Man erkennt ein Blumenfahrrad, an dem verschiedene Blumentöpfe angebracht sind und auch aus den Stiefeln davor wachsen Blumen. Der Hintergrund ist in tollem himmelblau gehalten.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Das Buch ist gut gegliedert und die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge.

Lisa ist liebenswert naiv und chaotisch. In ihrem Leben läuft nicht alles rund und mit den Jobs hatte sie bisher nur Pech, doch dies soll sich jetzt mit einem lukrativen Jobangebot in Stockholm ändern.

Zu viel möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten.

Die Schreibweise ist sehr locker und auch der Stil ist sehr flüssig und angenehm. Man kann sich sehr gut in Lisa und ihre Situation hineinversetzen. Mit ihrer offen, aber zum Teil auch recht naiven Art sorgt sie für so einige Schmunzler und Lacher, Situationskomik ist hier vorprogrammiert.

Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und mir einige angenehme Lesestunden bereitet.

Man hat das Gefühl mitten im Geschehen und ganz nah an den Charakteren zu sein und so erlebt man hautnah die Handlungen und Geschehnisse von Lisa und den anderen mit, auch ihre neue Umgebung und der Chef, sowie dessen Tochter. Ein neues Leben beginnt für sie, doch war das alles so richtig?

Eine wunderschöne Geschichte zum träumen und abtauchen, die man auch einfach mal so schnell zwischendurch lesen kann. Kurzweilig und sehr unterhaltsam.

Fazit:

Unterhaltsamer Roman für Zwischendurch mit tollen Charakteren.

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Rezensionen von KimVi:

Spannender Pageturner!

Tod und kein Erbarmen von Elias Haller

Kriminalhauptkommissar Erik Donner ist noch immer dabei, sich von dem schweren Schicksalsschlag, der ihn erneut getroffen hat, zu erholen. Um dem Alltag und den ewig kreisenden Gedanken zu entgehen, verbringt er spontan ein paar Tage in einem kleinen Ort im Erzgebirge. Hier verschwand vor zehn Jahren auf dem Schulweg die achtjährige Violetta, von der, trotz akribischer Suche, nie wieder eine Spur gefunden wurde.

Ihre Cousine hat die Hoffnung, Violettas Verschwinden aufzuklären, niemals aufgegeben. Da sie neue Hinweise entdeckt und erfahren hat, dass mit Erik Donner gerade ein Kriminalkommissar im Ort ist, sucht sie ihn auf, um ihn für diesen Fall zu begeistern. Das Gespräch läuft allerdings aus dem Ruder. Am nächsten Morgen erwacht Donner völlig verkatert in seinem blutigen Pensionsbett. Donner kann sich an nichts erinnern, gerät allerdings schnell ins Visier der ortsansässigen Polizei....

Dieser Band ist bereits der siebte Fall für Erik Donner. Um den aktuellen Ereignissen zu folgen, ist es nicht unbedingt nötig die Vorgänger zu kennen, da wichtige Hintergrundinformationen in die Handlung eingestreut werden. Wenn man allerdings an den beruflichen und privaten Weiterentwicklungen der Hauptcharaktere interessiert ist, empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

"Tod und Erbarmen" ist anders als die Vorgänger, denn Erik Donner wird vom Jäger zum Gejagten. Das ist für Donner eine vollkommen neue Erfahrung, mit der er auf seine ganz besondere Art und Weise umgeht. Doch nicht nur das macht Donner zu schaffen, denn es stellt sich schon bald heraus, dass der alte Fall der damals verschwundenen Violetta der Schlüssel zu den aktuellen Vorgängen sein könnte. Sonst ist Donner eher dafür bekannt, sich mit Tätern herumzuschlagen, die ihre Rachegelüste ausleben, doch dieses Mal muss er nicht nur seine Unschuld beweisen, sondern auch noch einen Cold Case lösen.

Dabei wird er von einigen bekannten Charakteren aus den vorherigen Bänden unterstützt, die er, ganz nach Donner-Art, am liebsten gar nicht um sich hätte. Es gibt allerdings auch neue, interessante und offenbar noch schrägere Typen als Donner selbst, die an den Ermittlungsort eilen. Der Fall selbst entwickelt sich zunächst eher gemächlich, doch schon bald gerät man in einen Sog, dem man sich kaum noch entziehen kann. Die durchgehend spannende Handlung und die schrägen Charaktere machen auch diesen Teil der Reihe zu einem wahren Pageturner, den man erst aus der Hand legen mag, wenn man am Ende angekommen ist.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Spannender Cold Case - was geschah vor 30 Jahren?

Tod und kein Erbarmen von Elias Haller

3,5 Sterne

Kurz zum Inhalt:
Bei einem Zeltausflug im Wald mit ihrer Schwester Topaz und deren fünf Freunden im Alter zwischen 15 und 18 verschwindet die 14jährige Aurora spurlos. Keiner der anderen hat sie gesehen, und auch die Suche verläuft ergebnislos.
Dreißig Jahre später wird ihre Leiche in einem Versteck in der Wurzelhöhle eines Baumes gefunden.

Mit einem kleinen Vorrat an gut verpackten Drogen. Nur die sechs Jugendlichen können von diesem Versteck gewusst haben - warum wurde Aurora trotzdem nicht gefunden?
Detective Chief Inspector Johan Sheens ist fest entschlossen, diesen Cold Case neu aufzurollen und zu lösen.


Meine Meinung:
Der Schreibstil von Gytha Logde ist gefällig und lässt sich schnell weglesen - gut gefallen mir die Zeitsprünge zwischen den aktuellen Ermittlungen in der Gegenwart und den Rückblenden auf den 22. Juli 1983, an dem die Gruppe Jugendliche Zelten waren.
Auch die Beschreibungen von Örtlichkeiten und Personen geben genau so viele Informationen, dass man sich alles genau vorstellen kann.
Durch die Zeitsprünge ins Jahr 1983 ist man als Leser den Ermittlern immer eine kleine Spur voraus, da man direkt mitbekommt, was damals vor 30 Jahren geschehen ist.
Mir gefällt das Unaufgeregte des Buches und die viele Ermittlungsarbeit. Dabei kann man selbst gut Miträtseln.

Doch irgendwie bekommt man keinen richtigen Zugang zu den Protagonisten, man kann keine richtige Beziehung zu den einzelnen Personen aufbauen, leider auch nicht zu Chief Jonah Sheens, was ich sehr schade fand. Die Kids haben sich auch sehr seltsam verhalten und es kam einem so vor, als wollte kein einziger mithelfen, den Fall aufzuklären, nicht einmal Auroras Schwester.
Einzig DI Hanson fand ich in ihrem Verhalten irgendwie greifbar und sympathisch, sie ist taff, intelligent, gewissenhaft und geht jeder Spur nach.
Leider war ich - nachdem mir der Anfang des Buches supergut gefallen hat, gegen Ende von den Rückblenden etwas genervt, denn es gab auch keinerlei neue Erkenntnisse dadurch.
Und die Auflösung war für mich nicht wirklich nachvollziehbar und daher auch nicht authentisch.

Im Buchdeckel vorne und hinten gibt es jeweils einen hilfreichen Steckbrief der Jugendlichen.
Das Cover ist wunderschön-düster und passend mit dem Baum im dunklen Wald.


Fazit:
Stark angefangen, leider gegen Ende nachgelassen und eine für mich nicht ganz schlüssige Auflösung. Trotzdem spannende Unterhaltung und gut zum Miträtseln. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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Rezensionen von Anja:

durchaus berührend, aber…(4,5 Sterne)

Bring Down the Stars von Emma Scott

Wes und Connor sind beste Freunde. Connor hat viel für Wes getan und so ist es für Wes selbstverständlich, Connor zu unterstützen. Selbst noch als dieser sich in das gleich Mädchen verliebt wie er selbst. Und Autumn ahnt nicht, dass all die schönen Worte, die sie von Connor erhält, eigentlich von dem wortkargen Wes stammen, zu dem sie sich auch irgendwie hingezogen fühlt.

Gibt es noch einen Weg aus diesem Netz aus Lügen?

Jedes neue Buch von Emma Scott an All In zu messen, mag nicht fair sein. Dennoch tue ich es, weil All In die Messlatte einfach so hoch gesetzt hat, dass ich hoffte, auch ihr neues Buch könnte mich mit einer ebenso emotionalen Geschichte begeistern.

Zu behaupten, dass dies nicht der Fall war, wäre gelogen. Aber ganz so ist es eben doch nicht… Obwohl ich das Buch keinesfalls schlecht fand, kann es dem Vergleich mit All In einfach nicht standhalten.

Emma Scotts Schreibstil finde ich erneut super. Sehr intensiv, sehr nah an den Figuren. Anschaulich und flüssig. Daher liest sich das Buch super.
Die wechselnden Ich-Perspektiven zwischen Autumn und Wes geben tiefe Einblicke in deren erschüttertes Gefühlsleben.

Inhaltlich kann das Buch aber nicht völlig überzeugen. Immer wieder habe ich mit den Figuren gehadert. Warum tut Wes sich das an? Wie kann Autumn es nicht merken? Wie kann Connor all diese Lügen mit seinem Gewissen vereinbaren? So gibt es zahlreiche Stellen, an denen ich ihr Denken und Fühlen nicht wirklich nachvollziehen konnte, auch wenn die Erklräungen dafür in ihrer Geschichte, ihrer Vergangenheit und ihren Empfindungen ein Stück weit mitgeliefert werden.

Dennoch gibt es in der Geschichte auch so viel Tolles und Berührendes. Die Freundschaften, die sich entwickeln. Wie die Figuren sich füreinander einsetzen, einander unterstützen und einander beistehen.
Langweilig wird das Geschehen zu keiner Zeit, streckenweise passiert aber auch nicht so richtig viel. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr habe ich aber auch mit dieser verzwickten Liebesgeschichte mitgefiebert, gehofft, dass sich doch endlich alles aufklären möge.

Allerdings gelingt es Emma Scott letztlich, mich zu überraschen und zu schockieren. Zwar habe ich das Ende irgendwie erwartet, dennoch hat es mich kalt erwischt und ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Sofort!

Fazit

Emma Scotts Schreibstil ist einfach wahnsinnig toll, sodass sich beim Lesen durchaus ein Sog entwickelt, auch wenn mich die Geschichte leider nicht durchweg berühren konnte. Obwohl es durchaus emotionale Passagen gibt, habe ich auch oft mit dem Verhalten der Figuren gehadert. Dennoch bin ich nach dem offenen Ende super gespannt, wie es weitergeht.

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Rezensionen von Petra:

Kraftvolle Worte

Die Bibliothekare / Das tödliche Wort von Cogman Genevieve

Klappentext:
Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Seit undenklichen Zeiten werden diese Welten von einer erbitterten Feindschaft zwischen Drachen und Elfen erschüttert. Doch nun kommen beide Parteien im Paris des Fin de Siècle zusammen, um unter Führung der Bibliothek einen Friedensvertrag auszuhandeln.

Es sieht nach einem Durchbruch aus, bis ein wichtiger Verhandlungsführer der Drachen ermordet wird. Der Täter muss schnellstens gefunden werden! Eine Abordnung - unter ihnen die Agentin Irene Winters - soll den Mörder aufspüren.
Meinung:
Eine neue Aufgabe für Irene Winters und was für eine Schwere, ob sie es diesmal wieder schafft?
Diesmal sind alle vereint, Drachen, Elfen und Bibliothekare. Jeder redet und redet ohne viel zu sagen. Zwischen den Zeilen spricht jeder eine Menge Drohungen aus und Irene und ihr Team muss die Spreu vom Weizen trennen.
Genau das machte das Buch für mich so spannend, zwischen den vielen spannenden Actionszenen waren es diese Gespräche die teilweise zwar lang waren aber größte Aufmerksamkeit verlangten.
Viele interessante Persönlichkeiten aus der Literatur fanden hier Erwähnung und die Überlegungen welcher Roman gehört dazu, erhöhten das Lese Vergnügen.
Die Lösung war nach vielen Verwicklungen eine Überraschung aber etwas anderes habe ich auch nicht erwartet.
Die Persönlichkeiten sind sehr detailliert dargestellt und ich konnte sie mir gut vorstellen, die listenreichen manipulativen Elfen und die starken Drachen, dazwischen die Menschen die keine Angst zeigen .
Die Lösung war nach vielen Verwirrungen überraschend aber absolut überzeugend und das Ende lässt zu mindestens auf ein weiteres Buch hoffen.
Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoll aber passt sehr gut zu der Zeit ( viktorianisches Zeitalter und Fantasy ) in der der Roman spielt.

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