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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Vicky:

Regel: Keine Beziehungen am Arbeitsplatz

Bossy Nights von Meghan Quinn; Sara Ney

'Bossy Nights' ist ein Liebesroman der Autorinnen Sara Ney und Meghan Quinn.

Das Cover finde ich genial, es ist schön und sehr ansprechend gestaltet. Die Farben sind wunderbar aufeinander abgestimmt und wirken, trotzdem der Großteil Blautöne sind, nicht kalt.

Die Geschichte umfasst einen Prolog, achtundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Peyton und Rome holen.

Der Prolog ist ein sehr gelungener und spaßiger Einstieg. Ich habe mich köstlichst amüsiert und fühlte mich der Hauptfigur sofort nahe wodurch mir Einstieg persönlich leicht fiel.
Die Geschichte enthält Abschnitte aus Sicht von Rome und auch solche aus Sicht von Peyton. Das finde ich sehr abwechslungsreich und gut gestaltet, denn so hat man einen Einblick in beide Figuren und lernt sie besser kennen aber vor allem auch verstehen. Beide Sichtweisen und Gedankenwelten auf diese Weiße kennen zu lernen ist sehr gelungen.

Die Mail-Korrespondenzen zwischen den Beiden sind ein Highlight für sich! Sehr lustig und unterhaltsam, ich habe diese Stellen genossen und sehr gerne gelesen! Herrlich!

Der Epilog stellt eine Fortsetzung in Aussicht, ich hoffe diese kommt wirklich!

Fazit: Ein gelungener Liebesroman mit einer extra Portion Humor!

Nebenbei durfte ich außerdem noch etwas über Marketing-Kampagnen lernen. So soll man laut Buch max. 3 Schrifttypen pro Plakat und 8 Wörter oder weniger für eine Überschrift verwenden.

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Rezensionen von begine:

Eine starke Frau

Jahre an der Elbchaussee von Lena Johannson


Von der Autorin Lena Johannson habe ich schon den ersten Teil von der Schokoladen-Dynastie gelesen. Der zweite Teil „Jahre an der Elbchaussee“ Die Geschichte einer Schokoladen-Dynastie ist noch besser geschrieben und sehr spannend zu lesen.

Die Geschichte beginnt 1925 in Hamburg.
Frieda hat Per Möller geheiratet und ihre Schokoladenmanufaktur macht große Fortschritte.

Lena Johannson versteht es wunderbar die Stimmung dieser Zeit zu beschreiben. Ihr Schreibstil bezaubert mit gutem Satzbau und stimmungsvollen Dialogen.
Der Roman zeigt ein besonders gefährliches Stück der Zeitgeschichte mit historischen Hintergründen. Viele verschiedene Situationen werden dargestellt.
Es ist eine lesenswerte Lektüre.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Amüsante Weihnachtsreise um die Welt

Schiefer die Socken nie hingen von Ulrike Herwig

Für mich war es das erste Werk, welches ich von Autorin Ulrike Herwig lesen durfte. Bereits der witzige Buchtitel ist so kreativ, dass er sofort im Gedächtnis bleibt und meine Hoffnung auf eine spaßige Weihnachtsstory wurde nicht enttäuscht!

Dem Ehepaar Bachmann steht ein ungewöhnliches Weihnachtsfest bevor: zum ersten Mal werden sie ohne ihre drei Töchter feiern, denn diese sind mittlerweile rund um den Globus verstreut.

Wenigstens Oma Elisabeth kommt zu Besuch. Dennoch will sich keine rechte Festtagsstimmung einstellen, da helfen auch weder Stollen noch Gänsebraten. Nie hätte Julia Bachmann es für möglich gehalten, aber ihr ansonsten so auf Traditionen beharrender, reisescheuer Gatte, lässt sich erweichen für eine Hauruck-Aktion…schließlich kann er die Behauptung, ein gemütlich-langweiliger Spießer geworden zu sein, nicht auf sich sitzen lassen. Spontan brechen sie alle gemeinsam zu einer Weihnachts-Weltreise auf – besuchen Tochter Emily in Berlin, genießen ein Christmas Dinner mit Tochter Anne in London und überraschen schließlich Tochter Charlotte in Seattle. Natürlich stolpern sie unterwegs von einer Katastrophe in die andere…

Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, wobei jene vom Mama Bachmann den größten Anteil ausmacht. Jedes Kapitel ist mit einem passenden Weihnachtslied als Überschrift sowie mit einer Angabe von Datum, Uhrzeit und Ort versehen; dies macht es leicht, den Überblick zu behalten.

Der herrlich humorvolle Schreibstil hat mich während der Lektüre des Öfteren zum Lachen gebracht, doch die Autorin schlägt hier und da auch leisere Töne an. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir beispielsweise eine Nebenfigur der Geschichte, die nur ganz kurz erwähnt, dafür allerdings umso eindringlicher beschrieben wird: die im Seniorenheim lebende Frau Kahnert. - Sie ist fest davon überzeugt, dass ihre Kinder sie zum Weihnachtsfest abholen werden…und wartet Jahr um Jahr vergeblich. Das hat mir das Herz gebrochen; am liebsten möchte man die Dame in den Arm nehmen und trösten. Ich gebe zu, an dieser Stelle sind mir beim Lesen die Tränen in die Augen geschossen. Fakt ist aber, dass es vielen älteren Menschen tatsächlich so ergeht. Die Autorin hat kein Schmuse-Kuschel-Wir-Haben-Uns-Alle-Lieb-Buch geschrieben, sondern die Realität in so viel Witz wie möglich verpackt und mit sympathischen Protagonisten ausgestattet. Als zusätzliches Schmankerl sind im Anhang des Romans allerlei Weihnachtsrezepte aus Deutschland, England und den USA enthalten.

Ursprünglich war ich versucht, ein kleines Sternchen abzuziehen, da in der Story mehrmals eine Pointe über den aktuellen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, eingeflochten worden ist. 'Nicht schon wieder Politik – noch dazu in einem Weihnachtsbuch', dachte ich ermattet und las weiter. Im Nachhinein erschien es mir allerdings unfair, einem ansonsten durchaus witzigen Werk etwas negativ anzukreiden, nur weil ich persönlich den in der Presse veranstalteten Zirkus um politische Angelegenheiten nicht mehr aushalte.

Dank der Autorin habe ich, die ich mich doch 'Weihnachtsfan' nenne, sogar noch etwas über internationale Bräuche dazugelernt: in England werden Papierkrönchen zum Fest getragen und in den USA glaubt man scheinbar unerschütterlich an den angeblich deutschen Brauch der "Weihnachtsgurke". Ich fand diese Idee so köstlich, dass mein Mann und ich gleich losgezogen sind und unsere eigene 'Christmas Pickle' für den diesjährigen Weihnachtsbaum geholt haben – sowie ein paar zusätzliche Exemplare, die wir nun an Freunde in den USA verschickt haben.

Fazit: Eine humorvolle Familiengeschichte über die schönste Zeit des Jahres, gespickt mit internationalem Weihnachtsflair!

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Rezensionen von Bibliomarie:

Die Wurzeln der Familie

Die Tränen von Triest von Beate Maxian

Nach einem Schwächeanfall liegt der hochbetagte Großvater von Johanna Silcredi im Krankenhaus. Bernhard Silcredi hat eine Bitte an seine Enkelin, er will endlich erfahren, wer sein Vater war. Die Mutter hat sich immer ausgeschwiegen. Die Wurzeln der Famile Silcredi liegen in Triest. So reist Johanna nach Italien, der einstige Familienbesitz ist längst in eine Frühstückspension umgewandelt worden und Johanna unternimmt diese Reise auch, weil sie just an ihrem Geburtstag von ihrem Freund verlassen wurde.

In dieser Pension trifft sie Charlotte von Uhlrich, eine alte Dame, die zu einer Beerdigung angereist ist. Auch die Uhlrichs haben alte Verbindungen nach Triest und es scheint, als ob auch Charlotte Vergangenes ergründen will.

Zwei Zeitebenen verbindet Beate Maxian in ihrem wunderschönen Familienroman. Die Geschichte der Familien Silcredi und Uhlrich Anfang des 20. Jahrhunderts und die Gegenwart, in der Johanna nach der Trennung einen Neuanfang will.

Ich bin immer wieder begeistert, wie farbig die Autorin die Geschichte lebendig werden lässt. Triest, die große Handelsmetropole in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg ersteht vor meinen Augen. Mit Johanna kann ich durch die Straßen der Stadt streifen, die Atmosphäre der Kaffeehäuser schnuppern und die vergangene Größe der Stadt ahnen. Stimmungsvolle Beschreibungen sind die Stärke von Beate Maxian. Das spürt man ganz besonders, wenn sie über die Umbrüche während und nach dem ersten Weltkrieg beschreibt. Eine neue Zeit bricht an, die besonders für Afra von Silcredi, Bernhards Mutter bedeutsam sind. Johanna erfährt viel über ihre Ahnin und dadurch auch ein wenig über sich selbst. Damit wird auch die Handlung der Gegenwart zu einer spannenden Lektüre und ich habe auch Johannas „Neustart“ sehr genossen.

Beate Maxian schafft es mit jedem ihrer Romane mich zu fesseln. Ich mag ihren Schreibstil, der viel Esprit hat und immer auch Wiener Charme aufblitzen lässt. Wenn sie ihre Protagonistin einmal ganz spontan „bist deppert“ ausrufen lässt, muss ich schmunzeln. Sehr feinsinnig verwebt sie Familiengeschichten mit Historie. Ihre Figuren gestaltet sie so lebensecht, dass ich sie wie echte Personen vor Augen habe, sie sind immer absolut stimmig in ihrer Zeit. Ihr gelingt es wirklich mich von Anfang an zu fesseln. Das hat sich bei jedem ihrer Romane für mich bestätigt.

Wer sich mit Anspruch unterhalten will, für den sind Beate Maxians Büchern immer die erste Wahl.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Humorvoll, aber kaum Tiefgang

Marzipanküsse von Katharina Herzog; Katrin Koppold

Diese Kurzgeschichte aus der Feder von Katharina Herzog passt bestens in die Vorweihnachtszeit. Denn Rosalie will kurz vor Weihnachten heiraten. Seit einem Jahr plant sie ihre Hochzeit, alles ist bereit und in drei Tagen ist es endlich soweit.

Doch dann erblickt sie im Buchladen, in dem sie als Aushilfe arbeitet, einen rothaarigen Mann.

Sie ist verwirrt - einerseits vermutet sie in ihm einen Ladendieb, andererseits löst er in ihr Gefühle aus, die sie als Braut für einen fremden Mann gar nicht haben dürfte. Hauptsächlich aber denkt sie, dass der Typ Pech bringt. Von ihrer Grossmutter eingeimpft, weiss sie, dass sie um rothaarige Männer einen Bogen machen muss.

Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn er hat mehr mit der Hochzeit zu tun, als ihr lieb ist. Der rothaarige Mann namens Pat entpuppt sich nämlich als Trauzeuge, ein Freund von Rosalies Bräutigam Kai-Uwe. Von nun an dreht sich alles darum, Pat von der Hochzeit fernzuhalten.

Rosalie gibt sich alle Mühe damit. Ich schiebe es vor allem auf ihren durcheinander gebrachten Hormonstatus so kurz vor der eigenen Hochzeit, denn sie wirkt durch ihre Aktionen sehr unüberlegt, naiv und jung.

Da ich mir von Katharina Herzogs Romanen einiges mehr an Tiefe gewohnt war, fand ich den Zugang zu Rosalie nicht wirklich. Erst gegen Schluss kamen die von mir vermissten Gespräche zum Tragen. Potential hat der Plot einiges, aber auf so wenig Seiten bleibt nicht viel Platz, die Situationen und Charaktere besser heraus zu arbeiten. Auf doppelt so vielen Seiten hätte man das alles viel besser zum Ausdruck bringen können. Dann könnte ich über gewisse doofe Aktivitäten wohl auch hinweg sehen.

Die Geschichte bietet aber viel Humor, einige Überraschungen, ein wenig Romantik und Winterfeeling. Das Ende ist schön und sehr stimmig. Für mich hätte es ab jetzt richtig losgehen können mit der Story und dafür würde ich die ersten 150 Seiten einfach als Prolog stehen lassen.

Fazit: Mit einem Hauch Romantik versehene und humorvolle Winterhochzeits-Geschichte, die wahrscheinlich eher jüngere Frauen anspricht.
3 Punkte.

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Rezensionen von Lesemama:

Tolle Knolle

Kartoffeln kreativ von Inga Pfannebecker

Zum Buch:
Kartoffeln Kreativ.
Vegan und Vegetarisch waren Kartoffeln schon immer. In diesem Buch gibt es verschiedene Rezepte für jeden Geschmack.

Meine Meinung:
Ich liebe Kartoffeln, sie sind meine liebste Beilage, aber auch als Hauptmahlzeit mag ich sie gerne. In diesem Buch gibt es sechsundvierzig Rezepte, die meisten sind doch deftiger, oft nur als Beilage, aber auch da sehr keeriv zubereitet.

Alleine schon mindestens vier verschiedene Arten von Kartoffelpürree.
Manche Rezepte sind mir zu aufwendig, aber manche werde ich auf jeden Fall nachkochen wie das Kartoffel-Gulasch oder Tortilla.
Wie aus einem GU Kochbuch gewohnt, gibt es allerlei Wissenswertes und nützliches über die Knolle, vieles davon war jetzt nicht neu, aber dennoch interesant.
Wegen mir hätten tatsächlich ein paar vegetarische Gerichte mehr drin sein dürfen, aber ich werde die einfach ohne Fleisch testen.

Ein tolles Buch für alle Liebhaber von Kartoffelgerichten.

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Rezensionen von EdVanSchleck:

Humorvoller Heimatkrimi

Bülent Rambichler und der störrische Karpfen von Anja Bogner

Bülent Rambichler möchte eigentlich nur eines. Seine Zeit bis zur Pension gemütlich hinter seinem Schreibtisch absitzen, doch Sein Chef hat andere Pläne mit ihm. Nachdem es einen Mordfall in Bülents Heimatdorf gab, wurde dieser Kurzerhand zum Leiter der Sonderkommission "Landfrieden" ernannt.

Nach der Lösung seines ersten Falles (in "Bülent Rambichler und die fliegende Sau") war es zunächst wieder ruhiger um die Spezialeinheit geworden, doch nun gibt es einen neuen Fall für Hauptkommissar Rambichler und seine vegane Kollegin. Es ist schon wieder ein Toter in Strunzheim, Bülents Heimatdorf aufgetaucht und diesmal ist auch noch Bülents Familie darin verstrickt. Sein Vater war der letzte, der mit dem Opfer, dem zweiten Bürgermeister von Strunzheim, gesehen wurde und nicht nur das, bei ihrer letzten Begegnung ging es hoch her. Im Streit um den Titel des Fischerkönigs, der Bülents Vater vom zweiten Bürgermeister abgerungen wurde, wurde gerangelt, geschimpft und gedroht.
Kann das Ermittlerduo den Fall lösen und Bülents Vater aus der Klemme helfen? Es bleibt spannend :)

Das Cover ist wieder einmal ein echter Eye-Catcher. Wie auch schon im ersten Teil ziert die Titelseite ein prächtiger Wolpertinger und lenkt so alle Blicke auf sich. Wer den ersten Teil der Reihe kennt wird beim Anblick des Covers sofort wissen, was für ein Buch man gerade in den Händen hält. Sehr gut gefällt mir wieder, dass die wichtigsten Personen sowie die wichtigsten Lokalitäten am Anfang und am Ende des Buches aufgezeigt werden. So fällt es auch "nicht Strunzheimern" leicht, sich im Setting zurechtzufinden. Dass es den Hauptkommissar wieder in seine Heimat verschlägt ist zwar wenig abwechslungsreich, aber als Entschädigung gibt es ein Wiedersehen mit bereits liebgewonnenen Charakteren aus dem ersten Band. Der Schreibstil ist sehr humorvoll aber auch sehr dialektlastig. Mich persönlich stört das in keinster Weise und ich komme damit auch sehr gut zurecht, aber der ein oder andere Leser könnte sich daran wohl stören. Es ist und bleibt eben ein Heimatkrimi.

Mit " Bülent Rambichler und der störrische Karpfen" ist der Autorin (Anja Bogner) eine tolle Fortsetzung der Reihe rund um den Hauptkommissar Bülent Rambicher und seiner übereifrigen Kollegin Astrid gelungen.
- by Valid_username

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Rezensionen von EdVanSchleck:

Fesselnder Thriller

Missing Boy - Thriller (Crimson-Lake-Serie 3) von Candice Fox

Das Ermittlerduo der Detektei Pharrell bekommt einen neuen Auftrag. Ein 8 jähriger Junge verschwindet auf mysteriöse Art und Weise aus einem Hotelzimmer. Die Mutter des Jungen engagiert die beiden Privatermittler Amanda & Ted, um bei der Suche nach ihrem Sohn und der Klärung des Falles zu unterstützen.

Dies geschieht ausgerechnet kurz vor dem Besuch von Teds kleinen Tochter. Hin und hergerissen möchte Ted Zeit mit seiner Tochter verbringen, will aber auch den vermissten Jungen finden und so muss er darauf achten nicht seine eigene Tochter in Gefahr zu bringen.

Auch der dritte Teil der Crimson Lake - Reihe ist sehr spannend geschrieben. Durch geschickte Wechsel der Handlungsstränge wird sehr viel Spannung generiert und der Leser wird immer wieder vor kleine Cliffhanger gestellt. Je weiter die Ermittlungen Fortschreiten, desto mehr Spannung baut sich auf, bis sich am Ende die Ereignisse überschlagen und die Handlung mit einem famosen Finale endet. Neben den packenden Ermittlungen entwickeln sich auch die inzwischen lieb gewonnenen Charaktere immer weiter und offenbaren auch ungeahnte Charakterzüge.

„Missing Boy“ ist genau wie seine Vorgänger auch, rundum ein wahrlich gelungener Thriller. Er bietet viel Spannung, tolle Ermittlungen, unerwartete Wendungen und Nervenkitzel bis zum Schluss. Auch wenn es nicht nötig ist die beiden Vorgängerbände ("Crimson Lake" und "Redemption Point") zu kennen um der Handlung zu folgen, ist es empfehlenswert, da es doch einige Referenzen auf die Vorgeschichte gibt (außerdem sind auch die vorangegangen Bücher sehr zu empfehlen).
- by Valid_username

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Rezensionen von Lesemama:

Sehr überzeugend

1 Teig - 50 Kuchen von Gina Greifenstein

Zum Buch:
Ein Teig - fünfzig Kuchen.
Ein Grundrezept mit vielen verschiedenen Varianten.

Meine Meinung:
Ich liebe Rührkuchen. Nicht geht einfacher. Ich liebe es zu backen und meine Lieben mir Kuchen zu verwöhnen, aber ich hasse komplizierte Rezepte die dann eh nicht gelingen.
Hier ist ein Grundrezept mit nur sechs Zutaten, die in jedem normalen Haushalt immer da sind (also zumindest ich habe sie immer da).

Das Buch ist in die Kategorien
• Echt einfach!
• Echt raffiniert!
• Echt schnittig! und
• Echt festlich!
eingeteilt. Das macht es einfach für jeden Anlass den richtigen Kuchen zu suchen.
Am liebsten mag ich die Einfachen, da hat man sehr schnell einen leckeren Kuchen zusammengerührt. Aber auch die raffinierteren oder festlichen Kuchen sind einfach nachzubauen, schmecken lecker und sehen auch noch gut aus.

Ein rundum gelungenes Backbuch, genauso wie ich es von dem Verlag gewohnt bin. Ich werde noch einige Kuchen aus dem Buch nachbacken. Sehr empfehlenswert, auch für Anfänger.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Indizien sind nicht Alles

1 Teig - 50 Kuchen von Gina Greifenstein

Marc Kröner ist mit seiner Freundin Christina Wieden bei seiner Schwester Katrin in Köln auf einer Party. Obwohl dort eine Übernachtung vorgesehen war, besteht Christina, als sie die Blicke sieht, die Marc einer anderen jungen Frau zuwirft, darauf, sofort nachhause zu fahren. Marc fährt, angetrunken wie er ist nach Bochum zurück, schläft sich aus und bemerkt erst recht spät, dass Christina nicht mehr in seinem Auto schläft.

Was er nicht ahnt: Zu diesem Zeitpunkt liegt seine Freundin nackt und tot in der Ruhr und wird von einem frühen Spaziergänger mit Hund gefunden.

Alle Indizien weisen auf ihn als Täter. Vor allem, nachdem in seiner Jacke, die er das ganze Wochenende getragen hat, ein Fläschchen mit Ko-Tropfen gefunden wird. Nur Lena Saga, die junge Frau, die er auf der Party kennengelernt hatte, und ihre Freundin, die Bewährungshelferin Marie Marler sind fest davon überzeugt, dass Marc unschuldig ist.


Eine Geschichte, die, wie ich mir vorstellen kann, genauso passiert sein könnte. Die Indizien sind so stark, dass die Justiz auf weitere Untersuchungen verzichtet. Zeugen werden eingeschüchtert, nur um den Fall mit einem Schuldspruch schnellstmöglich beenden zu können. Und Marc kann es nicht fassen, dass er unschuldig in Untersuchungshaft kommt und ohnmächtig zusehen muss, wie sich die Schlinge beim Prozess immer weiter zuzieht.

Kurze knappe Sätzen fachen die Spannung, die ab der ersten Seite aufsteigt, noch weiter an. Und obwohl ich den Tathergang und den Täter schon lange kenne, bleibt die Spannung bestehen. Ich will einfach wissen, kommt Marc frei oder muss er wirklich für fünfzehn Jahre ins Gefängnis. Und vor allem auch: wie kam es zu Christinas Tod.

Schlimm finde ich auch die Beschreibungen des Autors über die Zustände im Gefängnis, wo Marc in einer kleinen Zelle 23 Stunden am Tag sich selbst überlassen bleibt und auch vor Anfeindungen und Übergriffen anderer Häftlinge nicht geschützt ist.

Ein Justizkrimi, der wie ich finde, sehr nahe an die Realität heran kommt und den ich regelrecht verschlungen habe.

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