Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Mix aus Geschichte und wissenswerten Fakten
Brummsumm von Celik Aygen-Sibel; Gerhards Markus
Klappentext/Inhalt:
Eine ganz besondere Mischung aus Vorlese- und Sachbuch.
Im Vorleseteil dieses Buches lernt die 8-jährige Leni die junge Biene Ari kennen, die bei einem Hornissenangriff aus Ihrem Stock gepurzelt ist. Leni rettet Ari und bringt sie zu einer Imkerin aufs Land, wo sie eine neue Familie findet.
Leni und die Leser lernen dabei so einiges über Bienen!
Der Sachteil, der direkt an die erzählenden Kapitel angeschlossen ist, erklärt Kindern eindrucksvoll die Lebensweise der Honigbienen und vermittelt, warum Bienen so wichtig für uns Menschen sind. Wunderbare Illustrationen von Katja Jäger und Fotos runden das Lese- und Wissenserlebnis ab. (übernommen)
Cover:
Das Cover ist wunderschön und passend gestaltet. Dabei sind sowohl tolle Zeichnungen, wie auch Fotos auf dem Cover erkennbar. Es ist somit ein Mix aus gezeichneten Bildern und realen Fotografien. Man erkennt mittig und sehr prägnant eine kleine gezeichnete Biene, die vermutlich Ari darstellen soll. Darunter bzw. in ihrem Hintergrund erkennt man ein Mädchen, Lena und eine Frau, welche in Imkerbekleidung zu sehen ist. An den Rändern des Covers scheint Honig entlang zu fließen und Eben sind erkennbar. In zwei der Waben sind Fotos von echten Bienen und einem Bienenkasten. Das Cover gefällt mir sehr gut und es macht neugierig auf mehr.
Meinung:
Dieses Buch ist ein toller Mix aus Vorlesegeschichte und Wissensbuch rund um das Thema Bienen.
Zu Beginn lernen sich Leni, 8 Jahre alt und die kleine Biene Ari kennen. Leni ist verdutzt, dass Ari sprechen kann und so möchte sie mehr über die kleine Biene und ihre Welt erfahren.
Das Buch ist in die vier Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert und weiterhin in weitere Unterkapitel.
Das tolle an diesem Buch, es ist in eine wundervolle Vorlesegeschichte geteilt und an diese schließt sich entsprechend ein Sachteil mit sehr vielen Wissenswerten Fakten und Informationen an.
Die Geschichte rund um Leni und Ari ist sehr schön und auch da lernt und erfährt man viele interessante Sachen, z.B. lernt man gleich zu Beginn, das Aufräumen nützlich ist und dies lernen somit dann auch die Leser. Der Schreibstil der Geschichte ist sehr flüssig und angenehm. Es liest sich sehr schön und ist kindgerecht aufgebaut. Das Vorlesen macht sehr viel Spaß und die Geschichte ist wunderschön geschrieben. Auch die Charaktere sind toll gestaltet und sehr sympathisch.
An die jeweiligen Kapitel der Geschichte schließt sich dann der Wissensteil an, der mit tollen Fotos und wundervollen wissenswerten Informationen ausgestattet ist. Das Wissen wird auf kinderechte Weise und nicht zu statisch vermittelt. So bekommt man anhand von kleinen spannenden Beschreibungen sehr viele Informationen und spannende Fakten zu den Bienen vermittelt.
Das Buch beschäftigt sich rund um das Leben und die Entwicklung der Bienen und geht dabei einen ganzen Jahreszyklus durch. dabei erfährt man sehr viel über die Bienen, auch in den unterschiedlichen Jahreszeiten. Und auch die Vorlesegeschichte geht über ein ganzes Jahr und auch da gibt es so einige Veränderungen. Wie bei den Bienen, gibt es auch Zuwachs in der Geschichte, denn Leni bekommt ein kleines Brüderchen und auch das sorgt für Veränderungen. Diese werden sehr liebevoll angesprochen und behandelt.
Dieser Mix aus Geschichte, die sehr liebevoll und mit viel Herzblut umgesetzt wurde und einem wunderschönen Sachteil, rund um das Thema Bienen, finde ich sehr gut gelungen und hat mir sehr viel Spaß und Freude gemacht.
Ein wunderschönes Buch, welches sehr empfehlenswert ist und neben sehr viel Wissen, auch weitere sehr wichtige Werte vermittelt, eine tolle Geschichte enthält und sehr sympathische Charaktere vereint.
Fazit:
Ein toller Mix aus Vorlesebuch und Sachbuch, welches sehr viel Wissen, aber auch tolle soziale Werte vermittelt.
Rezensionen von Sago:
Abgründig
Sieben Lügen von Kay Elizabeth
„Sieben Lügen“ ist ein raffiniert konstruierter Psychothriller, der sich zu Beginn viel Zeit nimmt, zum Ende hin allerdings zu schnell zu einem durchaus überraschenden Ende kommt. Spannung und Faszination können daher nicht auf dem hohen Startniveau gehalten werden. Schade, dass sich die Autorin zum Schluss zu sehr beeilt hat.
Ich-Erzählerin Jane ist seit ihrer Kindheit eng befreundet mit der attraktiven Marnie. Als Jane ihren Mann Jonathan früh verliert, wird Marnie erneut zum Zentrum von Janes Universums. Doch Marnie hat nun ihrerseits Charles kennen- und lieben gelernt. Dumm nur, dass Jane Charles absolut nicht sympathisch findet. Schon früh verrät uns Jane, dass das für Charles nicht gut enden kann…
Wie viele Bücher des Genres lebt der Roman von einer instabilen Protagonistin, deren Wahrnehmung die Sicht der Dinge prägt. Ist Charles tatsächlich ein derartiges Ekel? Was fasziniert Jane bloß derartig an der ichbezogenen Marnie, welche Geheimnisse hütet Janes Familie? Und wen spricht sie in ihrer Erzählung immer wieder direkt an, ein potentielles Opfer? Die Schilderung Janes fand ich besonders virtuos. Kann sie zunächst noch viele Sympathiepunkte sammeln, spürt man als Leserin bald, dass bei ihr etwas ziemlich im Argen ist. Aus schleichendem Misstrauen wird erst allmählich Gewissheit. Dennoch konnte ich mich der unwillkürlichen Reaktion, mit Jane mitzufiebern, nicht entziehen.
„Sieben Lügen“ ist nicht nur der Titel, sondern auch die äußerst raffinierte Konstruktion der Story. Mit jeder Lüge, die Jane Marnie erzählt, nähern wir uns dem Abgrund ein wenig mehr.
Sprachlich bewegt sich der Roman auf wunderbar hohem Niveau. Immer wieder stößt man auf Sätze, die man sich notieren möchte. Hätte sich die Autorin nur für das Ende mehr Zeit genommen und den Epilog etwas überzeugender gestaltet, es hätte zweifellos für fünf Sterne gereicht. Wer eher psychologischen Thrill als brutale Action sucht, ist hier goldrichtig. Auf jeden Fall werde ich Ausschau nach weiteren Büchern aus der Feder von Elizabeth Kay halten.
Rezensionen von Claudia R:
leicht und fesselnd ...
WandelTräume von Isabella Mey
Klappentext:
Nach einem halben Jahr kann sich Lia noch immer nicht damit abfinden, in der Kleinstadt Waldshut bei einer fremden Familie gelandet zu sein. Eine Katastrophe jagt die nächste und erst, als sie den weg in eine unbekannte Dimension findet, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten.
Lasst euch entführen in die wundersame Welt der Wandel Träume.
Cover:
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Man erkennt ein Pärchen, welches als schwarzen Scherenschnitt/Schatten dargestellt ist. Auch die der Rest ist in dieser Optik gehalten. So erkennt man einen Baum, ein Fahrrad und einige Fledermäuse. Nur der Mond zeichnet sich deutlich durch den gelb Ton ab und am unteren Rand sind einige gelb rankende Verzierungen. Der Hintergrund wird durch einen wundervollen Himmel in Blautönen mit vielen Sternen geziert. Das Cover wirkt sehr romantisch, aber auch ein wenig mystisch, magisch und weckt auf jeden fall die Neugier.
Meinung:
Der Schreibstil ist wundervoll, locker, angenehm und flüssig. das Buch lässt sich sehr gut lesen. Es ist spannend und fesselnd zu gleich und hat dabei eine gewisse Leichtigkeit, die einen regelrecht durch die Seiten fliegen lässt.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschriften der Kapitel sind sehr kurz, aber durchaus passend. Zu Beginn steht immer auch die Zeitangabe, so dass man weiß, an welchem Tag man sich befindet und wieviel Zeit schon vergangen ist. dies ist sehr günstig zur Orientierung.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Lia in der Ich-Perspektive geschrieben. So kann man sich sehr gut in sie hinein versetzen.
Lia hat es momentan nicht leicht in ihrer neuen Patchworkfamilie und fühlt sich da nicht wirklich wohl. Dies ist ihr auch sehr gut anzumerken. Sie gerät in immer tiefere Abgründe, die Ereignisse überschlagen sich regelrecht, vielleicht sollte sie doch die Hilfe von ihrem Stiefbruder Nino annehmen? Und was hat es mit diesen WandelTräumen auf sich?
Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. De Geschichte ist wunderschön gestaltet, toll aufgebaut und leicht und angenehm zu lesen, daher kann ich diese nur empfehlen.
Sehr gut haben mir auch die Charaktere gefallen, diese sind sehr gut ausgearbeitet und kommen sehr real und authentisch rüber. Lia habe ich sofort ins Herz geschlossen und diese war mir gleich sympathisch.
Die Geschichte ist fantasievoll, spannend, emotional und enthält sehr viele fesselnde Momente, so dass man gar nicht aufhören kann zu lesen und immer wissen möchte, wie es weiter geht.
Auch die romanischen Elemente und die Liebesgeschichte wurde sehr gut in die Geschehnisse und Handlungen hineingeflochten.
Die Autorin schafft es detailliert und bildlich zu beschreiben und dabei Gefühle und Emotionen zu vermitteln, so dass man sich alles sehr gut vorstellen und nachempfinden kann.
Fazit:
Ein fesselnder und leichter Lesegenuss für Zwischendurch mit einer zauberhaften Geschichte und tollen Charakteren.
Rezensionen von Claudia R:
mystisch und rätselhaft
Das Rätsel des Pferdeamuletts von Karin Müller
Klappentext:
Godje lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter, die sie liebevoll "Nana" nennt. Um Pferde macht sie schon immer den größtmöglichen Bogen. Doch an ihrem vierzehnten Geburtstag ändert sich alles: Auf dem Treppenabsatz vorm haus findet sie einen geheimnisvolles Geschenk.
Das kleine Paket enthält ein seltsames Amulett. Nana ist allerdings gar nicht begeistert von dem rätselhaften Schmuckstück. kennt sie etwas den anonymen Absender oder weiß sie, was es mit der Darstellung der keltischen Reiterin auf sich hat? Und warum verhalten sich plötzlich alle Pferde so sonderbar in Godjes Nähe?
Cover:
Vorn ist ein wunderschönes stilisiertes Pferd in einer Art Amulett erkennbar. es wirkt silber glänzend und es ist wunderschön dargestellt. Das Pferd ist der Eyecatcher aus diesem Cover. Der Hintergrund ist schwarz gehalten und nur die Ränder sind durch tolle Verzierungen veredelt wurden. Diese kleinen Ranken am Rand verschönern es, aber der Blickpunkt bleibt das Pferd.
Meinung:
Dies ist der erste Band einer neuen Reihe und ein toller Auftakt zugleich.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. der Autorin gelingt es den Leser mit zu nehmen und ein mystische und fantastische Geschichte zu kreieren. Man kann sich sehr gut in die Protagonistin Godje und auch in ihre Nana hineinversetzen.
Godje hat, seit sie denken kann, Angst vor Pferden. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt sie bei ihrer Nana und macht um Pferde einen großen Bogen, doch als zu ihrem Geburtstag, dieses mystische Pferdeamulett auftaucht, ändert sich alles. eigenartig ist auch, warum die Pferde sich so sonderbar in ihrer Nähe verhalten und was es mit diesem Amulett auf sich hat.
Zu viel möchte ich jedoch noch nicht verraten, sondern kann jedem nur empfehlen, dieses magische und besondre Abenteuer zu lesen, denn es ist nicht nur was für Pferdefans, sondern auch Nicht-pferde-Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten.
Die Geschichte ist sehr schön geschrieben. Man kann sich sehr gut in die Charaktere und auch die Handlungen und Geschehnisse hineindenken und erlebt diese mit. Spannend ist auch die Entwicklung von Godje, die sie im Laufe der Geschichte mit macht.
Eine wunderschöne, emotionale und liebevolle Geschichte, die sich um mystische, rätselhafte Begebenheiten und eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier dreht. Eine gewisse Magie die zwischen Godje und den Pferden, vor allem dem Hengst Orion, zu liegen scheint, macht hier eine ganz besondere Stimmung aus.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich wurde sehr gut unterhalten. Ich bin schon sehr auf die weiteren Bände gespannt und wie es mit Godje und Orion weiter geht.
Fazit:
Eine wundervolle und mystische Geschichte, rund um ein Mädchen namens Godje, dem Pferd Arion und einem mystischen Amulett.
Rezensionen von Petra Gruber:
Zwei sehr unterschiedliche Freunde
Das kann uns keiner nehmen von Matthias Politycki
Hans hat noch eine Rechnung offen mit Afrika. Und die will er im Krater des Kilimandscharo begleichen und dann für immer begraben. Diesen Moment hat er sich oft vorgestellt, immer war er dabei alleine, vielleicht noch sein Bergführer und die Träger in der Nähe. Doch dann steht er am Kraterrand und sieht im Krater einen roten Punkt, jemand anderer ist schon vor ihm im Krater-Lager gelandet.
Er wird den Moment nicht für sich alleine haben. Und dann begegnet er diesem Jemand. Der Tscharli, ein Bayer, der nur so mit Floskeln, rassistischen, politisch unkorrekten und platten Proletensätzen um sich wirft. Das hat sich Hans anders vorgestellt. Noch ahnt er nicht, dass dies der Beginn eines gemeinsamen Roadtrips ist, und der Tscharli mehr als nur eine Seite hat.
Das kann uns keiner nehmen ist ein Roman, der mich mit der Leseprobe für sich eingenommen hatte. Ich mochte den Stil des Autors, ihm gelang es mit Leichtigkeit, die Eigenheiten der Charaktere darzustellen und sie lebendig zu machen. Man war von Tscharli genervt, fand Hans typisch norddeutsch und die Bergführer konnte man sich hervorragend vor Augen rufen. Er beschönigte ihre Eigenheiten und Fehler kein bisschen, gleichzeitig wertete er nicht, das taten nur die Figuren auf ihre Weise.
Und so begann die Reise. Und plötzlich merkte man, dass man oft genauer hinsehen muss, ehe man sich ein Urteil bildet. Und auch, wie viele Vorurteile man als „Gutmensch“ hat gegenüber Menschen, die anders sind, wie schnell man mit Urteilen wie „Rechts“, „Prolet“ und „Trampel“ bei der Hand ist. Tscharli ist eine eigene Persönlichkeit, doch in vielen Dingen hat er einfach Recht und in manchen Belangen hat er Afrika viel besser verstanden als der tolerante Hans. So wachsen sie auf dieser erst unerwünschten Reise immer mehr zusammen und Hans beginnt zu begreifen, was Loslassen bedeutet.
Der Tscharli nervte gewaltig, und dennoch mochte man ihn, wenigstens immer wieder. Die Reise war spannend, und man merkt, dass der Autor selbst Afrika-Erfahrung hat. Sehr eindrücklich seine Krankenhauserfahrungen, die er in die Geschichte eingebaut hat. Und auch die Faszination, die dieser Kontinent auf viele Menschen ausübt. Nach einer ersten, traumatischen Reise, die der Figur Hans beinahe das Leben (auch dem Autor) und die Beziehung (dem Autor zum Glück nicht) kostet, kommt er nochmal zurück. Ich wäre wahrscheinlich nie wieder zurückgekommen, aber mich zieht es generell reisetechnisch nicht vorrangig nach Afrika. Aber wer weiß, vielleicht würde ich ja vor Ort auch vom Afrika-Virus gepackt!
Ein Roman voller Klischees, die im selben Atemzug aber entkräftet werden, eine schöne Freundschaftsgeschichte, ein Buch über Toleranz und Vorurteile, ein spannendes Roadmovie, eine gut recherchierte Geschichte, ein Text der unterhält,… Meine Erwartungen wurden erfüllt, gute Unterhaltung mit Tiefgang.
Rezensionen von Claudia R:
Marathonvorbereitung
Marathon: Das Einsteigerbuch von Andrew Kastor
Klappentext:
Andrew Kastor trainiert seit über 20 Jahren Sportler aller Leistungsklassen. Zahlreiche Läufer haben sich, von Gelegenheitsläufern bis hin zu Olympia-Marathon-Medaillengewinnern, auf sein ergebnisorientiertes Training verlassen – und jetzt können Sie es auch. Für Ihren ersten Marathon erhalten Sie die effektivsten Anweisungen von Andrew Kastor, um Sie für die Ziellinie fit zu machen.
„Marathon – Das Einsteigerbuch“ enthält einen 20-Wochen-Trainingsplan, der Ihnen dabei hilft, Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Sie werden stärker und schneller, wenn Sie die Ratschläge und motivierenden Tipps von Experten und Rekordläufern befolgen. Andrew Kastor zeigt Ihnen praktische Trainingsmethoden, die Sie benötigen, um die 42,195 Kilometer lange Strecke erfolgreich zu bewältigen.
Cover:
Das Cover zeigt zwei Sportler beim Laufen. Sowohl der mann, wie auch die Frau scheinen dabei sehr viel Spaß zu haben. Man nimmt ihnen die Freude am Laufen ab und bekommt so Lust darauf selbst zu laufen und mit dem Trainieren anzufangen. Auch der Hintergrund mit einer idyllischen Landschaft bestehend aus sehr viel Wiese und grün und tollen Sonnenstrahlen, machen das Coverbild perfekt und rundes es sehr gut ab.
Meinung:
Dieses Buch macht dich Marathon fit. Ich bin in meinem Leben schon 15 mal Marathon gelaufen, musste nun aber aufgrund von Fußproblemen für mehr als 6 Monate pausieren und beginne daher nun wider von vorn. Das Buch hilft mir dabei mich mental, psychisch und physisch wieder drauf einzustellen und dafür vorzubereiten.
Mir hat die Gliederung und der Aufbau des Buches sehr gut gefallen. Vorne gibt es ein Inhaltsverzeichnis, welches die Gliederung des Buches zeigt und die unterschiedlichen Themengebiete. Es beginnt mit einer interessanten Einführung in das Thema Laufen und auch einigen spannenden Fakten. So erzählt es auch noch einmal die Geschichte der Entstehung des Marathon und gibt Tipps und Hinweise für den richtigen Marathon Ort und welche am beliebtesten sind. Denn auch der Ort und die Wahl des Marathon, kann entscheidend sein. Darauf folgen die einzelnen Kapitel wie z.B. Ausrüstung, Dehnung, der richtige Laufstil, Ernährung, Schutz vor Verletzungen usw.
In den einzelnen Kapitel wird sehr fachlich und spezifisch auf das entsprechende Thema eingegangen. So erfährt man allerhand wissenswertes und fühlt sich sehr gut vorbereitet. Mir hat vor allem auch das Thema Krafttraining und Dehnung sehr gut gefallen, da dabei auch gleich sehr gut Übungen zum nachmachen vermittelt werden. ich habe dieses Thema bisher häufig vernachlässigt und daher war es für mich ganz besonders hilfreich. Auch das Thema Ernährung und Schutz vor Verletzungen fand ich sehr interessant und konnte dabei noch so einiges dazu lernen.
Toll ist dann auch der 20 Wochen Plan, der eine Art Orientierungshilfe für das Marathontraining ist. Bisher habe ich immer ohne solche Pläne gearbeitet und trainiert, jedoch hat mir dieser sehr gut gefallen und mich das Thema angesprochen, so dass ich glatt überlege, dieses einfach mal auszuprobieren.
Ich fühle mich gut vorbereitet und habe sehr viele interessante und auch neue Tipps in Sachen laufen erhalten, die ich nun versuche umzusetzen.
Ein wirklich tolles Buch, dass einen auf den Marathon sehr gut vorbereitet. Dabei kann man sehr viel rund ums Thema laufen, Sport, Ernährung und dem richtigen Training lernen. Sehr viele Fakten, wissenswerte Dinge und spannende Infos rund um den Marathon erhält man in diesem Buch. Man bekommt hier das Gesamtpaket für Körper, Geist und Seele, denn es geht nicht nur um Technik und das Laufen selbst, sondern auch um die Einstellung dazu und die mentalen Vorraussetzungen. Aber natürlich geht es auch praktisch zu und man bekommt tolle Übungen ich auch Hilfestellungen in Richtung Ernährung, Ausrüstung und Krafttraining gezeigt.
Fazit:
Ein tolles Buch, welches auf den Marathon vorbereitet und dabei wertvolle Tipps und wissenswerte Fakten liefert.
Rezensionen von begine:
Bücherbus in Schottland
Happy Ever After - Wo das Glück zu Hause ist,2 Audio-CD, 2 MP3 von Jenny Colgan
Die Autorin Jenny Colgan schreibt schöne Sommerromane. Ihr neuer Roman ist der erste Band „Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist.“
habe ich als Hörbuch gelesen. Es wird von
Vanida Karun mit angenehm einfühlsamen Stimme gelesen.
Die Bibliothekarin Nina zieht aus Birmingham nach Schottland.
Da versucht sie ein neues Geschäft aufzuziehen. In einem Bücherbus verkauft sie Bücher, da ist sie in ihrem Element. Die Einrichtung ist bildhaft geschrieben, ich fühlte mich gleich richtig wohl.wohl.Sie kann die Kunden gut beraten, denn sie liebt Geschichten besonders.
Das Stadtmädchen erlebt das Landleben.
Jenny Colgan versteht es gut die Atmosphäre Schottlands einzufangen. Sie konnte mich einfangen und ich wurde gut unterhalten.
Dieser Wohlfüllroman ist zu empfehlen.
Rezensionen von Claudia R:
die zwei Seiten von Neu-Babel
Die Erben Abaddons / Remedium von Thomas Lohwasser; Vanessa Kaiser; Thomas Karg
Klappentext:
2306.
Neu-Babel, die legendäre Stadt des Reichtums: Alte Hochtechnologie und skrupelloser Handel bescheren den Stadtbewohnern, die sich in luftiger Höhe gegen den Rest der Menschen abschotten, Unabhängigkeit und Reichtum.
Aber selbst hier ist nicht alles Gold, was glänzt. Und nicht jeder, der es sich wünscht, darf am großen Wohlstand teilhaben.
So ergeht es auch Nele. In der Hoffnung auf ein besseres Leben zieht sie mit ihrem Gefährten Gazael nach Neu-Babel, wo sich der Traum vom Glück in einen Albtraum verwandelt. Als sie auch noch an »Verfall« erkrankt, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch sie nimmt den Kampf auf und begibt sich auf die schier aussichtslose Suche nach einem Heilmittel.
Für den ultrareichen Lukures ist das Leben ein einziger Rausch aus Drogen, Dirnen und anderen Belustigungen. Er genießt sein Leben in vollen Zügen – bis die Reize plötzlich fad schmecken und die Welt an Farbe verliert. Mit allen Mitteln versucht er, der wachsenden Leere zu entkommen, aber erst ein dunkler Kult bringt ihn seinem Heilmittel schließlich einen Schritt näher.
»Remedium« ist der packende zweite Teil der Reihe »Die Erben Abaddons«, in der sich Postapokalypse, Science-Fiction und Adventure zu einer neuen, faszinierenden Wirklichkeit vereinen.
Cover:
Das Cover finde ich sehr beeindruckend. Es zeigt eine fantastische Welt mit unglaublichen Gebäuden und einer ganz eigenen Struktur. Das Cover macht durch diese einzigartige Welt auf sich aufmerksam und so wird das Interesse geweckt. Auch die Farbwahl ist sehr gut gelungen. Die Schriften sind sehr gut angepasst und optisch passt es auch sehr gut zum Cover des ersten Bandes.
Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band der Erben Abaddons. Beide können jedoch sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden. Sie spielen zwar beide in der Welt Abaddons, aber es sind zwei ganz unterschiedliche Geschichten, die nicht aufeinander aufbauen.
Bei diesen Büchern handelt es sich um eine Autorengemeinschaft von drei Autoren, die alle drei ihre Ideen in den Geschichten einbringen und verwirklichen. Sie schaffen damit eine ganz einzigartige und fantastische Welt, die sehr bildlich und detailliert beschrieben wird, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.
Man befindet sich in Neu-Babel und lernt zu Beginn Nele und Gazael kennen, so wie die Umstände zu der zeit in der sie leben.
Neu-Babel besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Plattformen. Es gibt einmal Lumpenbabel, welches von Hungersnöten, Armut und dem täglichen Kampf ums Überleben gezeichnet ist und dann gibt es noch Prachtbabel, welches durch Schönheit und Reichtum förmlich glänzt. Auch hier ist die Schere zwischen Reichtum und Armut sehr groß und die reichen, versuchen durch auspressen der Armen, immer reicher zu werden, während die Armen schier verzweifeln und sich selbst überlassen werden, obwohl es eigentlich genug für alle geben würde. An dieser Stelle kann man sehr gut die Parallelen auch zu unserer heutigen Welt ziehen. Denn diese Geschichte zweigt, dass sich auch in all den Jahren und Jahrhunderten nichts geändert hat. Es zeigt der Gesellschaft einen Spiegel, denn so erkennt man, dass in dieser fantastischen Geschichte auch sehr viel Wahrheit liegt und ein Fünkchen Realität, den man von der heutigen Zeit in diese Geschichte spiegeln kann.
Zu viel vom eigentlichen Inhalt und von den Geschehnissen und Charakteren will ich gar nicht verraten, da ich sonst zu viel vorwegnehmen würde.
Die Charaktere sind sehr vielschichtig und schaffen es, den Leser an der ein oder anderen Stelle auch sehr zu verblüffen. Die Charaktere sind gut durchdacht und werden sehr gut beschrieben. Vor allem Nele hat mit sehr gut gefallen und ich konnte ihr und ihren Erlebnissen sehr gut folgen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr ihre Reise und Erlebnisse miterleben und mitfiebern. Auch dem weniger sympathischen Lukures schaut man mehrfach über die Schulter und bekommt Einblicke in sein leben und seine Beweggründe und auch diese konnte ich sehr gut nachvollziehen, da diese sehr gut beschrieben wurden.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. So lässt sich das Buch sehr gut lesen und man wird förmlich daran gefesselt, so dass man gar nicht mehr aufhören möchte. Die Schreibweise ist sehr bildlich und detailliert, so dass man einen guten Einblick bekommt und sich alles sehr gut vorstellen und nachvollziehen kann.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich dadurch auch sehr gut lesen. Auch die Überschriften, der Kapitel sind sehr passend und zu Beginn des Kapitels, der Ort und die Zeit, helfen sehr gut zur Orientierung. Auch die Gestaltung der Seiten mit dem Totenkopfmotiv und die Verzierung bzw. Schwärzung der Ränder finde ich eine sehr gute Idee und hat mir sehr gut gefallen. Es bringt die Stimmung sehr gut rüber und passt sehr gut zu dieser Reihe.
Sehr gut hat mir auch die Karte ganz zu Beginn des Buches gefallen, hier bekommt man eine gute Übersicht und diese dient sehr gut der Veranschaulichung.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Eine tolle weitere Geschichte aus Abaddon und nun bin ich sehr auf weitere Bände aus Abaddon gespannt.
Fazit:
Eine spannende, sehr bildliche beschriebene Geschichte, die die Missverhältnisse in Neu-Babel aufgreift und man so Geschichte und Realität in Kontext miteinander setzen kann, sowie aus der Geschichte einiges mitnimmt.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein spannendes und interessantes Wiedertreffen auf Neuwerk
Tod im Leuchtturm von Susanne Ziegert
Die neue Leuchtturmwärterin auf der kleinen Nordseeinsel Neuwerk auf Zeit Julia Lange war 15, als der damals 5-jährige Felix König tot am Hafenbecken gefunden wurde. Das ist nun 30 Jahre her. Und nun wird Julia, die damals eine Aussage gemacht hatte, die sie anschließend widerrief, und die hier endlich alles aufklären und ein neues Leben beginnen will, tot in der Badewanne ihres kleinen Leuchtturmzimmers gefunden.
Alles deutet auf einen Suizid hin. Doch damit gibt sich Hauptkommissarin Friederike „Rike“ von Menkendorf nicht zufrieden. Und auch die Malerin Margo Valeska, die sich mit Julia angefreundet hatte, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
Dies ist nach „Störtebekers Erben“ der 2. Krimi bei dem ich zusammen mit Hauptkommissarin Friederike „Rike“ von Menkendorf und der Malerin Margo Valeska, die es nicht lassen kann, ihre Nase in alles hineinzustecken, auf der kleinen Nordseeinsel Neuwerk ermitteln darf.
Rike, die nichts außer ihrer Arbeit kennt, tut sich im Moment nicht leicht. Sie, die die Alleingänge bei den Ermittlungen liebt, wird von ihrem neuen Chef Christian Kanter unter die Leitung ihres Kollegen Robert Galinowski gestellt. Robert ist mir immer noch nicht sympathischer geworden und Christian Kanter, den ich anfangs einfach nur unmanierlich und engstirnig empfand, entwickelt sich im Laufe der Geschichte „in die richtige Richtung“.
Alle anderen Personen finde ich gerade charakterlich sehr gut ausgearbeitet und kann sie mir gut vorstellen. Auch wenn mir die meisten nicht gerade sympathisch sind.
Susanne Ziegert hat in ihrem neuen Krimi einige Baustellen aufgemacht. Da ist zum einen der Tod des kleinen Felix, der immer noch nicht aufgeklärt ist; der derzeitige Tod von Julia Lange; die Machenschaften eines Baulöwen; die Aktivitäten einer Umweltschutzgruppe; ein Unfall im Watt und Querelen im Polizeipräsidium. Es hat seine Zeit gedauert, bis ich alle losen Fäden richtig sortiert hatte und der Aufklärung näher gekommen bin.
Seit ich im vergangenen Jahr für ein paar Tage in Cuxhaven war, mit dem Wattwagen nach Neuwerk gefahren bin und auch eine Wattwanderung mitgemacht habe, haben mir die Beschreibungen der Umgebung hier sehr gut gefallen und manche Erinnerung wachgerufen. Die Autorin schafft es sehr gut, die Landschaft, die Menschen und auch deren Gefühle vor meinen Augen entstehen zu lassen und bei mir wachzurufen.
Ich habe es genossen, die kleine Nordseeinsel Neuwerk und Cuxhaven wiederzulesen. Es war spannend, interessant und unterhaltsam den Ermittlungen in die verschiedensten Richtungen zu folgen. Und nun bin ich gespannt, welche Fall Rike und Margo als nächstes lösen müssen.
Rezensionen von thora01:
Geniale und etwas verwirrende Fortsetzung
Götterherz..2 von B. E. Pfeiffer
Inhalt/Klappentext:
Sonne, Strand, Meer … eigentlich verbringt Penelope einen Traumurlaub auf Hawaii. Allerdings wird sie den Eindruck nicht los, dass etwas nicht stimmen kann. Auch der smarte Cris, den sie im Ferienresort kennenlernt, vermag ihr dieses Gefühl nicht zu nehmen. Und als sie auf den gut aussehenden Ajax trifft, verspürt sie in seiner Nähe nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch eine tiefe Sehnsucht.
Erst nachdem sie den Grund für diese verwirrenden Empfindungen herausfindet, wird ihr klar, dass ihr die Zeit davonläuft. Denn dieses Mal ist sie es, die den Gott der Unterwelt erneut von ihrer jahrtausendealten Liebe überzeugen muss – und ihre Widersacherin ist niemand Geringeres als die Göttin der Nacht. Ist Pen stark genug, nicht nur ihre Liebe und Familie, sondern die ganze Welt zu retten?
(Quelle: Sternensand Verlag)
Meine Meinung:
Wunderschöner und sehr emotionsgeladener Roman. Er ist sehr spannend und konnte mich sofort an den Handlungsort entführen. Die Beschreibung der Umgebung fand ich sehr gelungen. Sie ist detailiert und ich konnte mir das Umfeld der Handlung sofort sehr gut vorstellen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist leicht zu lesen und ich liebe den Aufbau der Geschichte. Die Protagonisten konnten mich sofort wieder in den Bann ziehen. Ganz besonders Ajax hat mich wieder sofort in seinen Bann gezogen. Ich fand es toll wie die Autorin die Rollenverteilung in diesem Teil verdreht hat. Pen ist eindeutig mein Favorit. Wie sie mit der gesamten Situation umgeht finde ich einfach Klasse. Für mich war der Beginn auch ein wenig verwirrend. Da ich immer noch die Rollenverteilung vom ersten Band im Kopf hatte. Ich finde es toll wie die Autorin die sehr verwirrenden Gefühle der beiden Protagonisten in Szene gesetzt hat. Es ist wahrlich eine kleine Achterbahn der Emotionen. Weiters hat mir Cris viel besser als im ersten Band gefallen. Er wirkt nicht mehr ganz so überheblich und zeigt gegen Ende der Geschichte wahre Größe. Ganz besonders liebe ich in dieser Story die sehr überraschende Wende im letzten Drittel. Ich fand es toll wie die Autorin eine weitere wichtige Nebenprota eingebaut hat. Der Abschluss ist sehr spannend. Er konnte mich emotional mitreißen und ich habe mit den Beiden mitgefiebert und mitgelitten.
Mein Fazit:
Wundervoller Urban Fantasy. Er ist sehr spannend, emotional und ein wenig verwirrend. Die Autorin hat die Protagonisten sehr unerwartet in Szene gesetzt und die Handlung konnte mich sofort fesseln.











