Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
spannend, witzig, humorvoll
Plötzlich: Millionär! (Band 1) von Rüdiger Bertram
Klappentext:
Leo hat ein Problem mit Türen. Klingt komisch, ist aber ganz schön spannend,. Wenn er nämlich eine Tür öffnet, kann es sein, dass er an einem völlig anderen Ort zu einer völlig anderen Zeit landet. Diesmal will er nur aufs Klo - und landet in einer riesigen Villa. Mit Pool und Butler ! Er ist also unvorstellbar reich.
Einfach cool! Reich sein kann aber ziemlich gefährlich sein! Leo wird entführt und eingesperrt. Und durch verschlossene Türen kann er natürlich nicht entwischen. Jetzt muss Leo zeigen, was er wirklich draufhat ...
Cover:
Das Cover sieht sehr cool aus. Man sieht einen fröhlichen Jungen mit ganz viel Geld und vielen Sachen um sich herum. Er scheint es zu genießen und mit dem Geld förmlich um sich zu werfen. Der Hintergrund ist in rot gehalten und das fröhliche Gesicht des Jungen springt einen regelrecht an. Dabei handelt es sich um Leo.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr locker, spritzig und flüssig. es lässt sich sehr angenehm lesen. Humorvoll und witzig mit einer tollen Idee dahinter, entführt einen das Buch in ein ganz besonderes Abenteuer. Der Schreibweise ist lustig locker und zum Teil in eine Art Comicstil. Der Text wird durch tolle kleine Comic Illustrationen abgerundet. Diese passen sehr gut hinein und sind toll miteinander abgestimmt.
Die Schriftgröße ist sehr gut gewählt, so dass es sich sowohl sehr gut zum Vorlesen, aber auch zum Selbstlesen eignet. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen auch kleinere Pausen. Da das Buch aber sehr spannend, witzig und fesselnd ist, möchte man es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch die Überschriften zu den einzelnen Kapiteln finde ich sehr passend und haben mir sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist humorvoll und witzig erzählt und birgt auch so einige Spannung in sich. Leo hat ein kleines Problem, denn immer wenn er eine Tür öffnet, ist er nicht unbedingt da, wo er eigentlich sein müsste, da sich Orte und Zeit hinter der Tür plötzlich ändern und er nicht da ist, wo er plant zu sein. Dies führt zu sehr komischen Situationen und spannenden Erlebnissen, so z.B. als er sich plötzlich in einer großen Vila mit Butler befindet, aber es hat auch Nachteile, dass erlebt er, als er plötzlich entführt wird. Zu viel möchte ich aber nicht an dieser Stelle verraten, sondern kann nur empfehlen, dieses Buch selbst zu lesen.
Ein wirklich tolles, spannendes, lustiges und humorvolles Buch, was einem sehr gut die Zeit vertreibt und ein richtiges Lesevergnügen ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich sehr gut unterhalten.
Besonders toll fand ich auch die vielen kleinen Illustrationen, die z.T. dem Comicstil sehr angepasst waren und sehr gut zur Geschichte passten. Diese haben sich gut in das Buch eingefügt und das Ganze sehr gut abgerundet. Die Illustrationen sind einfach toll und auch sehr witzig und humorvoll dargestellt und gezeichnet. Auch der Charakter hat mir sehr viel Freude gemacht. Leo hat mich zum Lachen gebracht und mit sehr viel Witz und Charme mein Herz erobert.
Fazit:
Eine gelungene spannende, witzige und humorvolle Geschichte, mit tollen Charakteren und wunderschönen Illustrationen im Comic-Stil.
Rezensionen von LadyIceTea:
Schön und lesenswert aber schwächer als Band 2
Plötzlich: Millionär! (Band 1) von Rüdiger Bertram
Delaney liebt ihren Job im Krankenhaus von Echo Lake - bis ihr Chef sie beauftragt, auf der Kinderstation Einsparpotenziale ausfindig zu machen. Bei ihrer Recherche trifft sie auf Kinderarzt Josh, der vor lauter Arbeit nicht weiß, wo ihm der Kopf steht, und sie deutlich spüren lässt, für was er sie hält: eine junge Frau, die von nichts eine Ahnung hat.
Als es plötzlich um Leben und Tod eines jungen Patienten geht, arbeiten Delaney und Josh jedoch Seite an Seite. Finden auch ihre Herzen zusammen?
Ich habe mich sehr gefreut, in Band zwei Figuren aus dem ersten Band wiederzutreffen. Ethan und Josie tauchen als Joshs Freunde auf und grade Molly begleitet diese Geschichte durchgehend. In dieser Fortsetzung lernen wir Joshua richtig kennen und dazu noch Delaney. Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere aber leben für das was sie tun. Sie harmonieren durch ihre Unterschiede gut miteinander und es macht Spaß ihre Entwicklung mitzuverfolgen.
Auch in diesem Buch fliegen die Seiten, dank des tollen Schreibstils der Autorin, nur so dahin. Die Geschichte wurde mir zu keiner Zeit langweilig, eher im Gegenteil. Ich hätte mir an einigen Stellen gewünscht, dass es noch mehr Informationen gibt. Hier liegt auch mein einziger Kritikpunkt. Grade im letzten Drittel der Geschichte, werden viele Punkte zu schnell abgehandelt und dadurch zu wenig vertieft. Es kommt noch einmal zu einer Actionszene, die aber keine wirkliche Auswirkung auf die Handlung hat. Ein Konflikt wird viel zu schnell gelöst. Der Bösewicht kommt scheinbar ungeschoren davon. Und Zukunftspläne werden nur vorgestellt aber es bleibt offen, ob sie Erfolg haben.
Versteht mich nicht falsch, das Buch ist trotz der offenen Stränge wirklich schön und eine gute Fortsetzung, kommt aber dadurch nicht ganz an den ersten Band heran. Ich würde mir wünschen, dass ein paar Dinge noch mal in Band drei erwähnt werden. Aber auch wenn nicht, bleibe ich ein Fan der Reihe und freue mich, wenn es wieder an den Echo Lake zurück geht.
Rezensionen von Miro76:
Auf der Suche nach Freiheit
Der Empfänger von Ulla Lenze
In den 20er Jahren wandert Josef Klein nach Amerika aus. Er schlägt sich durch, wird eingebürgert, hat Glück bei den Frauen und einen Job, der ihm nicht all zu viel abverlangt. Sein Hobby ist das Amateurfunken. Er liebt es, seine Stimme in die anonyme Nacht zu schicken und ebensolchen Stimmen zu lauschen.
Dieses Hobby macht 1939 die Deutschen auf ihn aufmerksam. Er soll Geschäftsdaten in die Welt verschicken. In seiner Naivität glaubt er tatsächlich daran und schlittert so in die Welt der Spionage. Er möchte aussteigen, schafft es aber nur für eine kurze Zeit.
Auch das FBI hat Pläne mit ihm, der sich eigentlich nur wünscht sein kleines beschauliches Leben zu leben. Er ist kein politischer Mensch. Er ist auch kein ambitionierter Mensch, verfolgt keine großen Pläne. Er wünscht sich frei zu sein in seiner Wahlheimat. Doch die Geschichte macht ihm einen Strich durch die Rechnung.
Die Autorin Ulla Lenze hat in diesem Roman die Geschichte ihres Großonkels verarbeitet. Ob Josef Klein wirklich in alle Verwicklungen so unschuldig reingerutscht ist, kann rückblickend wohl kaum überprüft werden. Vielleicht ist es auch der Wunsch der Angehörigen nach Unschuld.
Die Figur Josef, Joe, Klein hat mir allerdings gut gefallen. Er wirkt recht sympathisch in seiner Naivität und seinem Wunsch nach einem beschaulich gutem Leben. Kriegsentscheidend waren seine Taten sicher nicht und so sei ihm sein neues Leben in Südamerika gegönnt. Zumindest da schafft er es, sich aus der Gesellschaft der deutschen Altnazis rauszuhalten.
Stilistisch ist der Roman recht einfach gehalten. Das Buch plätschert so dahin und liest sich recht flott. Erzählt wird wechselweise von der Zeit in New York und der Zeit in Deutschland nach der Haft und Abschiebung.
Ich habe die Geschichte mit Interesse gelesen und den einfach gestrickten Protagonisten ein kleines bisschen ins Herz geschlossen, auch wenn er vielleicht mehr Täter als Opfer war.
Rezensionen von Lesestern:
Die offenen Wunden der Nachkriegszeit - Leipzig im Jahr 1920
Der rote Judas von Thomas Ziebula
"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1.
Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.
"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.
"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.
"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.
"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.
"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.
"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.
"Der rote Judas" ist der packende Auftakt einer neuen Krimireihe um den Kriegsheimkehrer Paul Stainer, dessen Handlung in Leipzig um das Jahr 1920 spielt, aus der Feder von Thomas Ziebula stammt und bei Wunderlich im Rowohlt Verlag im Januar 2020 erschienen ist.
Wir lernen den Protagonisten Paul Stainer kennen, der traumatisiert aus dem 1. Weltkrieg nach Hause kommt und vor den Trümmern seiner Ehe steht.
Seine Frau Edith ist inzwischen mit einem anderen Mann zusammen, da sie Paul nach mehrjähriger Abwesenheit nicht mehr zurück erwartet.
Einziger Lichtblick in diesem Scherbenhaufen seines Lebens ist die Möglichkeit wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und einen Neuanfang als zum Inspektor beförderten Kriminalist zu wagen. Dies wird zu seiner großen Herausforderung, als er gleich zu Beginn mit mehreren perfiden Morden konfrontiert wird.
Auch wenn der Krieg zu Ende ist, klaffen überall noch offene Wunden, die sich in der Bevölkerung zu Eiterherden entwickeln. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krisen bestimmen das Zeitbild.
Die Bedingungen des Versailler Friedens sind vielen ein Dorn im Auge und so toben die Kleinkriege innerhalb der Gesellschaft und Politik weiter.
Unversöhnlich- nationalistisch eingestellte ehemalige Militaristen sinnen auf Rache und Lynchjustiz und schon bald ist Paul Stainer inmitten eines Fadenkreuzes, das seine Opfer brutal tötet, um eigene Verbrechen zu verwischen.
Auch in den Reihen der Polizei begegnet ihm Misstrauen und Opportunismus und die Frage wer ist Freund oder Feind begleitet ihn täglich. Seine eigenen Kriegserlebnisse, die ihn in Gedanken und Träumen immer noch verfolgen spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle und so gerät er selber immer mehr ins Blickfeld der Täter.
Mein Fazit:
Ein temporeicher hochemotionaler Krimi, dem es gelingt einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende durchzuhalten.
Dabei gelingt es Thomas Ziebula historische Fakten geschickt in die Romanhandlung einzuweben ohne den Handlungsfluss zu verlangsamen.
Seine vielfältigen Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und verleihen dem Geschehen Tiefe und Atmosphäre.
Die Thematik ist spannungsgeladen, gesellschaftskritisch und hochaktuell.
So ist ein Kriminalroman entstanden auf dessen Fortsetzung ich mich freue.
Rezensionen von Gaby 2707:
Billy ist gut genau so wie er ist
Billy mit den Bambusbeinen von Dietl Erhard
Das kleine Insektenkind Billy ist flügge geworden und wird von seinen Eltern in die weite Welt entlassen. Er trifft den roten Käfer, die Wespe Rachel, einen wunderschönen Falter, eine Heuschrecke und einen Hirschkäfer. Sie alle haben etwas, was der kleine Billiy auch gerne hätte. Doch der hat nur seine langen Bambusbeinchen.
Bis er die Wiesenwanze trifft, die ihn um seine Beine beneidet.
In kleinen vierzeiligen Reimen sehe ich die Welt mit den Augen des kleinen Billy. Von seinem ersten Ausflug bis er zu seinen Eltern zurückkehrt und erzählt.
Erhard Dietl hat wieder ein wunderbares Kinderbuch geschrieben. Vor allem die Illustrationen sind so farbenfroh, abwechslungsreich und interessant, dass sich mein kleiner Nachbar, mit dem ich das Buch angeschaut habe, gar nicht wieder davon losreißen konnte. Wir haben es einmal zusammen von Anfang bis Ende durchgelesen und angeschaut und werden uns nun jeden Tag einer einzelnen Seite vornehmen und diese ganz genau anschauen. Es gibt so Vieles zu entdecken und zu bestaunen.
Als erstes hat er z.B. die schimmernde Katze auf Billys Shirt entdeckt.
Auf den letzten beiden Seiten sind nochmal viele kleine coole Typen gezeichnet, die, bis auf einen, alle im Buch zu finden sind. Tada – und wir haben sie alle gefunden und kennen nun den einen, der im Buch keinen Platz gefunden hat.
Ein tolles Kinderbuch mit einer fein gezeichneten Botschaft, das bei uns noch durch viele kleine Kinderhände gehen wird.
Rezensionen von nuean:
Ein richtiges Wohlfühlbuch! Erst etwas zäh, aber dann hat es Fahrt aufgenommen und mich nicht mehr losgelassen!
Happy Ever After - Wo das Glück zu Hause ist von Jenny Colgan
Mein erstes Buch der Autorin! Das Cover fand ich richtig süß und der Klappentext hat mir so zugesagt, dass ich unbedingt mit Nina auf Reisen gehen wollte.
Nina liebt Bücher über alles. Die ist mit ihrem Beruf als Bibliothekarin sehr glücklich und geht darin auf. Ihre Leidenschaft sorgt aber immer wieder für Ärger mit ihrer Mitbewohnerin, da das Haus mit Ninas Büchern vollgestopft ist.
Dann schließt ihre Bücherei und Nina muss sich überlegen, wie es mit ihrem Leben weitergeht. Obwohl sie sehr schüchtern wirkt veranlassen sie verschiedene Umstände dazu, sich einen riesigen Lieferwagen zu kaufen, den sie in einen Bücherbus umwandeln möchte. Leider ist das an ihrem Wohnort nicht möglich und so zieht Nina kurzerhand nach Schottland. Dort hofft sie zu finden was sie sucht, mit ihrer Liebe zu Büchern ihren Lebensunterhalt zu verdienen und vielleicht auch selbst die Liebe zu finden.
Nina war mir sofort sympathisch. Sie wirkt wie das kleine graue Büchermäuschen, das sich am Liebsten in die Fantasiewelten ihrer Bücher zurückziehen möchte. Ihre Entwicklung im Verlauf des Buches fand ich wundervoll, sie macht das was sie liebt, kämpft dafür und geht darin auf.
Auch die anderen Charaktere sind toll beschrieben, die Leute des Dorfes in Schottland, ihr grummeliger Vermieter und ihre schüchterne Aushilfe.
Den Anfang fand ich etwas langatmig, aber sobald Nina in Schottland war wurde es immer spannender und mitreißender. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, sehr bildlich, mitreißend und emotional.
Fazit: Das perfekte Wohlfühlbuch!
Rezensionen von barbara.liest:
Ein Buch für jede Gelegenheit
Happy Ever After - Wo das Glück zu Hause ist von Jenny Colgan
Ein Buch für Buchliebhaber und den Lesern gewidmet ist "Wo das Glück zu Hause ist" von Jenny Colgan und gleichzeitig der Auftakt der Happy Ever After Reihe.
Hauptakteurin ist Nina, die ohne Bücher nicht leben kann und nach ihrer Entlassung als Bibliothekarin allen Mut zusammen nimmt und sich einen Lieferwagen kauft um in Schottland als fahrende Buchhändlerin unterwegs zu sein.
Doch nicht nur Bücher stehen im Vordergrund der Geschichte, auch die Liebe, der Mut, die Fürsorge für andere, Verlässlichkeit und Freundschaft sind wichtige Themen die die Autorin geschickt in der Geschichte verpackt hat.
Das Buch hat mich zwar nicht ganz so begeistert wie die Reihe der Kleinen Bäckerei aber es ist wiederum ein gelunges Werk von Jenny Colgan.
Das Cover finde ich sehr witzig gestaltet und ich freue mich schon auf weitere Teile dieser Reihe.
Rezensionen von nuean:
Konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen
Die Dunkelheit deiner Seele von Kate S. Stark
Das Cover fand ich wunderschön und den Titel so spannend, dass ich unbedingt den Klappentext lesen musste. Dieser klang so spannend und genau nach meinem Geschmack, dass ich sehr glücklich war, dass ich das Buch Dank netgalley und dem Fischer Verlag schon lesen durfte.
Es geht um Lenora, die kein leichtes Leben hatte und nun ihren Traum verwirklich und an einer Akademie Kreatives Schreiben studieren kann.
Schon kurz nach ihrer Ankunft trifft sie auf Kilian, der sehr abweisend auf sie reagiert. Lenora kann sich das alles nicht erklären, doch ein Unfall ändert ihre Sicht der Dinge und sie sieht Killian mit anderen Augen.
Ich habe leider einfach nicht in dieses Buch gefunden. Es werden anfangs viele Anspielungen über Lenoras Vergangenheit gemacht, die allerdings nie richtig aufgeklärt wurden. Ich hatte das Gefühl in der ersten Hälfte des Buches dreht es sich nur darum und um ihren Vater und dessen Familie bei der sie kurze Zeit gewohnt hat. Lenora wirkt von Anfang an sehr depressiv und wütend auf mich. Sie ist auch ziemlich unfreundlich zu ihren Mitbewohnerinnen und ich bin einfach nicht mit ihr warm geworden. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie zu wenig beschrieben wurde, erst bei ca. 30% wurde erwähnt, dass sie 19 ist. Ihre Haar- und Augenfarbe ist absolut an mir vorbeigegangen. Da gab es zu wenig, auch ihre Gefühle kamen nicht rüber.
Ebenso erging es mir mit Kilian, er ist wütend, er schreit sie an, dann stürmt er davon. Es kommt keine richtige Chemie zwischen den beiden auf und die Entwicklung der beiden habe ich ihnen nicht abgenommen. Ich habe die Handlung der Charaktere nicht verstanden. Ebenso hätte ich gern mehr über diese Akademie erfahren, was so besonders an ihr ist usw.
Die einzigen Charaktere, die mich überzeugt haben waren Lenoras Mitbewohnerinnen, jede toll beschrieben, individuell und spannend.
Ich das Buch am Liebsten abgebrochen, aber das tue ich nie, deshalb habe ich mich in der Hoffnung, dass es besser wird hindurchgequält. Während sie in der ersten Hälfte ja alles im Kreis um Lenoras Vergangenheit dreht, geht das gekreisel in der 2. Hälfte um den schrecklichen Zustand ihrer Seele und es ist ein ständiges Hin- und Her mit Kilian.
Auch mit dem Ende bin ich sehr unzufrieden. Leider für mich ein kompletter Reinfall.
Fazit: So viel Potential, leider nichts davon genutzt.
Rezensionen von marsu:
Kaltmeer
Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen von Katharina Hartwell
Mit "Der König der Krähen" ist Katharina Hartwell ein gelungener Auftakt ihrer Silbermeer-Saga gelungen. Nicht nur, dass es schön gestaltet ist - was wir ja immer gerne als Plus hinzunehmen - nein, auch der Schreibstil und die fantasievolle Geschichte haben es mir angetan. Auch die Charaktere sind gut ausgestaltet und interessant und sind weit davon entfernt, reine Stereotype darzustellen.
Die Geschichte beginnt in dem Fischerdorf, aus dem Jahr für Jahr auf rätselhafte Weise Kinder verschwinden. So geschieht es auch eines Tages mit Cobin, dem Bruder der Protagonistin Edda. Einzig eine Rabenfeder bleibt zurück. Edda glaubt nicht an die Geschichte von Seekindern, die man im Dorf erzählt und so macht sie sich auf die Suche, dem Geheimnis der verschwundenen Kinder auf den Grund zu gehen und reist zum Teermeer. Eine Heldin mit Ecken und Kanten, eine, die sich durchbeißt und sich nicht unterkriegen lässt. Düster, mystisch, rätselhaft - ein toller Schmöker.
Rezensionen von marsu:
Vanessa Frank
Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen von Katharina Hartwell
In Stockholm ist die Kommissarin Vanessa Frank wegen Trunkenheit am Steuer zeitweise suspendiert. Außerdem hat sie sich gerade von ihrem Mann getrennt. Nicht lange und sie langweilt sich ohne ihren Job. Bei einem sozialen Projekt bringt sie jungen Mädchen, die als unbegleitete Flüchtlinge nach Schweden gekommen sind, ein bisschen Selbstverteidigung bei, ist sich dann aber wiederum nicht sicher, ob sie dafür die richtige Person ist.
Währenddessen werden in Stockholm nacheinander zwei Banker entführt und die Familien um Lösegeld erpresst. Eine weitere Perspektive spielt in Chile in der deutschen Colonia Rhein. Don Carlos spielt sich hier als Herr über alle(s) auf. Es dauert ein wenig, bis alle Stränge zueinander finden, die Geschichte nimmt sich Zeit und Pascal Engmann führt seine Personen in Ruhe ein. Diese sind alle nicht perfekt, hier gibt es nicht auf der einen Seite die Guten, auf der anderen die Schlechten. Nach und nach erkennt man, wie die Stränge zusammen gehören und am Ende gibt es einen Showdown. Komplex und spannend. Es war wieder einmal ein Genuss, dem Vortrag von Frank Stieren zu lauschen.








