Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleser Dominik, 12 Jahre aus Jenbach,
Die Magischen Sechs - Wendel Wispers unheimliche Puppe von Neil Patrick Harris
Inhalt:
Theo Stein Meyer, der Schwebekünstler und Mitglied der Magischen 6, kann mit seiner Geige und seinen Schwebekünsten alle verzaubern. Dennoch hat er Nacht für Nacht Albträume. Als plötzlich Emily in der Stadt auftaucht, ist seine Unruhe wie vom Winde verweht.
Die Freunde sind noch immer auf der Spur des alten Zauberclubs Smaragdrings.
Turbulent wird es als Wendel Wispers, ein Bauchredner und seine unheimliche Puppe, in die Stadt kommen. Die Magischen 6 halten ihn für ein Mitglied des Smaragdrings und beschatten ihn. Zur gleichen Zeit muss Mr. Vernon die Stadt verlassen, um Kalagan – den Bösewicht Nr. 1 – aufspüren zu können. Wieder einmal wird die Freundschaft der Magischen 6 auf eine harte Probe gestellt.
Meine Meinung:
Cover:
Besonders gut gefällt mir, dass immer der Hauptcharakter bzw. die Hauptcharakteren gut auf dem Cover herausgearbeitet sind. Bei diesem Buch kommt es mir vor, als würde mich die unheimliche Puppe des Bauchredners ständig beobachten – richtig gruselig. Erst auf den zweiten Blick fällt einem auf, dass Wendel Wispers im Hintergrund der Puppe ist, was das ganze noch unheimlicher erscheinen lässt. Beeindruckend waren für mich die Nebelschwaden auf der Rückseite des Buches.
Inhalt:
Obwohl Theo, die Hauptperson des Buches ist, finde ich Leila aufgrund ihrer Zauberkunststücke und ihrer Vorgeschichte viel interessanter. Begeistert hat mich, dass Freundschaft in diesem Buch so eine große Rolle spielt.
Die unheimliche Puppe in diesem Buch erzeugt meiner Meinung nach Gänsehaut. Der Gruselfaktor steigt von Seite zu Seite.
Das Buch steckt voller Geheimnisse, sodass es manchmal wirklich schwierig ist, den Überblick zu bewahren.
Das Ende des Buches ist nicht vorhersehbar.
Wie bereits in den anderen Teilen dieser Reihe begeistern mich vor allem die neuen Zaubertricks. Ich bin schon gespannt, wie es den Magischen 6 im nächsten Band ergeht und ob sie die Abenteuer wieder so gut meistern können.
Fazit:
Ich gebe diesem Buch 9 von10 Sternen, weil man am Anfang etwas Ausdauer braucht, um weiterlesen zu können. Aber alles in allem ist es ein Buch, das es wert ist zu lesen. (:
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Mavie, 11 Jahre aus Rum:
Die Magischen Sechs - Madame Esmeraldas Geheimnis von Neil P. Harris
Testleserin Mavie, 11 Jahre aus Rum: Leila Vernon lebt mit ihren zwei Vätern in einem Zauberartikeladen in der Nähe eines Berghotels und hat mit ihren Freunden einen Zauberclub gegründet. Er heißt: „Die magischen Sechs“. Das Team besteht aus Leila, Ridley, Theo, Carter, die Zwillinge Olly und Izzy.
Sie lösen zusammen viele Geheimnisse, um mehr über den Smaragdring herauszufinden, der vor Jahren auseinandergefallen ist. Dabei handelt es sich aber nicht um einen wirklichen Ring, sondern einen alten Zauberclub, zu dem Leilas zwei Väter und Carters verschollener Dad gehörten. Und dieses Geheimnislüften ist natürlich nicht gerade ungefährlich, wie ihr euch alle vorstellen könnt!
Dieses Buch ist der zweite Band einer Reihe und perfekt für Mädchen und Jungs geeignet. Allerdings würde ich allen raten mit dem ersten Band „Mister Vernons Zauberladen“ zu beginnen, sonst hat man doch so seine Verständnisschwierigkeiten. Wahrscheinlich war auch das der Grund, warum ich mich mit dem Buch nicht so ganz anfreunden konnte. Aufregend und überraschend war für mich vor allem der Schluss, den ich hier daher nicht verraten möchte.
Sicherlich spannend ist die Geschichte aber für alle, die noch nicht so viele „Zauberbücher“ gelesen haben oder denen Harry Potter noch zu „dick“ ist. Auch wer Bücher über Freunde - die fest zusammenhalten – mag, wird die Buchreihe verschlingen.
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Testleserin Valentina, 11 Jahre aus Bludenz:
Die Magischen 6 sind Carter, Leila, Theo, Ridley und die Zwillinge Olly und Izzy. Wenn die Magischen 6 auf die Bühne gehen, halten alle Leute die Luft an. Was Kinder alles machen können! Carter ist Meister, was Kartentricks angeht. Leila ist Entfesselungskünstlerin. Theo ist ein hochbegabter Violinist und kann mit seiner Musik alles zum Schweben bringen. Ridley kann alles verwandeln und das schneller, als du blinzeln kannst! Olly und Izzy bringen jeden zum Lachen! Zusammen gründen sie den Zauberclub, die Magischen 6!
In diesem Band geht es um Leila und Madam Esmeralda, einem mysteriösen Affen und natürlich um Magie. Leila hat ein großes Geheimnis und im Zauberladen ihres Vaters steht alles auf dem Kopf. Ihr Vater Mr Dante Vernon ist merkwürdiger als sonst, seit seine alte Freundin Sandra (Madam Esmeralda) wieder aufgetaucht ist. Wenn du Leilas Geheimnis wissen willst, dann lies das Buch!
Das Buch war spannend, aufregend und einer meiner Lieblingsbücher! Die guten Zaubertricks haben es mir angetan!
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Dominik, 12 Jahre aus Jenbach:
Inhalt:
Leila, ein Mädchen aus dem Waisenhaus, hatte es nicht immer leicht in ihrem Leben. Eines Tages sieht sie eine Zaubershow und ist hin und weg davon. Wenig später wird sie vom Zauberer Dante Vernon und seinem Mann adoptiert. Leila lernt Carter Locke (ihren Cousin zweiten Grades), Theo Stein – Meyer, Ridley Larsen und die Zwillinge Olly und Izzy kennen. Zusammen sind sie die „Magischen 6“, die bereits einen Fall gelöst haben.
Eines Tages taucht plötzlich die Hellseherin Madame Esmeralda, alias Sandra Santos, auf. Sie gehörte einer alten Zaubergemeinschaft namens „Smaragdring“ an. Die Freunde wollen mehr über diese Zaubergemeinschaft erfahren, die sich auf mysteriöse Weise getrennt hat. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Seitdem Madame Esmeralda wieder in der Stadt ist, passieren merkwürdige Dinge im Berghotel der Stadt. Es geht das Gerücht um, dass es im verlassenen Flügel des Berghotels spukt. Irgendetwas stimmt an dieser Frau nicht.
Madame Esmeralda, die angeblich mit Geistern kommunizieren kann, will diese vertreiben und bekommt deshalb einen Auftritt im Berghotel. Zur gleichen Zeit erfahren die Freunde, dass der verlassene Flügel des Hotels der geheime Treffpunkt des Smaragdrings ist. Anscheinend weiß Madame Esmeralda auch, wer die leiblichen Eltern von Leila sind. Leila, Carter und ihre zwei Väter erhalten eine Einladung von einem Anwalt. Hier sollen sie Leilas leibliche Eltern treffen. Als sie dort auftauchen stellt sich heraus, dass sie in eine Falle getappt sind. Die angeblichen leiblichen Eltern sind Bosccowitz‘ Gehilfen (ein Feind der Magischen 6) namens Trauerclowns. Sie sperren Leila, Carter und ihre zwei Väter in einen Keller ein, doch sie können entkommen. Als sie beim Zauberladen ankommen, finden sie heraus, dass Madame Esmeralda sie hintergangen hat und die eigentliche Gefahr Kalagan, ein ehemaliges Mitglied des Smaragdrings, ist. Im Anschluss liefern sich die Magischen 6 und Leilas Väter einen spannenden Kampf gegen die Trauerclowns, den sie gewinnen. Zuletzt findet Leila heraus, dass Madame Esmeralda, alias Sandra Santos, Leilas Mutter ist. Fortsetzung folgt und jetzt viel Spaß beim Lesen.
Meine Meinung:
Cover:
Das Cover hat mich bereits so beeindruckt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die gute Farbkombi und die glänzende Schrift sind sehr gut gelungen. Bereits zu Beginn sieht man alle Hauptdarsteller, die Magischen 6 und Madame Esmeralda, auf einen Blick. Auf der Rückseite des Buches entdeckt man einen Teil des alten Fotos vom alten Zauberbund „Smaragdring“ und die Kristallkugel von Madame Esmeralda.
Inhalt:
Von Anfang an war ich Teil einer spannenden Story mit vielen unvorhergesehenen Ereignissen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, um ja keinen spannenden Moment zu versäumen. Die sehr sympathisch dargestellte Leila, die witzigen Zwillinge, die schlagfertige Ridley - eigentlich die gesamte verrückte Truppe der Magischen 6 sorgen für ein einmaliges Lesevergnügen.
Zusätzlich zum wunderbaren Inhalt enthält das Buch zum Beispiel eine Liste von Morsezeichen, einige Zaubertricks zum Ausprobieren, die Lust machen, sie gleich auszuprobieren und auch sehr viele Witze der Golden Zwillinge Olly und Izzy.
Ich finde es außerdem cool, dass der bekannte Zauberer, Autor, Schauspieler, Produzent und Moderator Neil Patrick Harris dieses Buch geschrieben hat. Am lustigsten habe ich gefunden, dass der Autor aufgrund seines Aberglaubens das komplette Kapitel 13 ausgelassen hat. Ich hoffe euch begeistert das Buch genauso wie mich.
Fazit:
Ich gebe diesem Buch 10 von10 Sternen, weil der Inhalt atemberaubend erzählt wurde. Ein Buch, das es wert ist zu lesen. (:
Rezensionen von KimVi:
Herzerwärmender Wohlfühl-Roman
Hallo Schicksal von Karen McQuestion
Dan ist mittlerweile ein Jahr Witwer. Den Tod seiner Frau Christine hat er allerdings noch längst nicht überwunden. In dieser schweren Zeit steht ihm nicht nur Tochter Lindsay zur Seite, sondern auch seine Hündin Anni. Gerade sie scheint seine Stimmungen zu spüren und gibt ihm Halt. Als Annie direkt vor der Haustür gestohlen wird, bricht Dan und Lindsays Welt erneut zusammen.
Der Schmerz, nun auch die geliebte Hündin verloren zu haben, ist beinahe unerträglich. Doch Dan und Lindsay geben die Hoffnung nicht auf, Anni wiederzufinden. Zur gleichen Zeit versucht Andrea, die schmutzige Scheidung von ihrem Ex-Mann zu verkraften. Als die dann eine misshandelte Hündin bei einem Mieter entdeckt und sie spontan rettet, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung....
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Dabei schaut man sowohl Dan, als auch Andrea über die Schulter und kann dabei ein Stück ihres Lebens begleiten. Beide Charaktere wirken sympathisch und äußerst liebenswert. Deshalb fällt es leicht, sich auf das Geschehen einzulassen. Ein ganz besonderer Pluspunkt dieses Romans ist die Hündin Anni. Sie schleicht sich bereits nach wenigen Auftritten ins Herz.
Natürlich ist die Handlung ein wenig vorhersehbar. Dennoch kann man nicht genau ahnen, wie und wann die Autorin die wechselnden Stränge entscheidend verknüpfen wird. Sie verweben sich zwar manchmal miteinander, doch die wichtigste Verknüpfung lässt fast bis zum Schluss auf sich warten. Einige Zufälle wirken zwar übertrieben und arg konstruiert, doch da Andrea am Anfang des Buchs eine Bestellung beim Schicksal aufgibt und die Handlung so herzerwärmend geschildert wird, kann man großzügig darüber hinwegsehen und diese Geschichte einfach genießen. Das Ende ist schlüssig und lässt keine Fragen offen, dennoch hätte es gerne etwas ausführlicher sein dürfen. Aber so bleibt Platz für eigene Gedanken und Ausschmückungen.
Ein absoluter Wohlfühl-Roman, mit einer äußerst liebenswerten Hündin, die sich mühelos ins Herz schleicht.
Rezensionen von knappinger@l-w-k.at:
Gratis und umsonst!
Der einsame Radler von Günter W. Hohenester
Ein Tourenradler, der am Tag fast 100 km radelt, durch Hitze und durch Regen, und dann am Abend nicht als erstes unter die Dusche geht sondern erst am nächsten Morgen - das ist so unglaubwürdig, dass ich dem Autor die ganze Reise nicht mehr abnehme!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von knappinger@l-w-k.atRezensionen von Furbaby_Mom:
Weniger wäre mehr gewesen
Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen von Benedikt Caren
Dieses knapp über 500 Seiten umfassende Werk stellt den Auftakt zu einer Familiensaga dar, deren Haupthandlungsorte Berlin sowie Binz sind; dort befinden sich die Immobilien der wohlhabenden Familie von Plesow und sie könnten unterschiedlicher kaum sein. Beide Häuser, das Grand Hotel und das Astor, streben nach Eleganz, Opulenz und sind um den schönen Schein bemüht.
Welch tragische Dramen, Machtkämpfe und Intrigen sich teilweise hinter den Fassaden abspielen, bleibt den meisten Gästen verborgen.
Zunächst war ich ein wenig erschlagen von der Vielzahl der Figuren – es sind wirklich zahlreiche Charaktere, in dessen Gedanken man Einblick erhält. Die vergleichsweise hohe Anzahl an unterschiedlichen Perspektiven (diverse einzelne Familienmitglieder, ihre Angestellten, …) vermittelt einen ungewöhnlich umfangreichen Überblick über die damalige Gesellschaft(sordnung) und hat zur allgemeinen Spannung beigetragen, allerdings konnte ich zu den wenigsten Protagonisten wirklich Nähe aufbauen, viele waren mir schlichtweg unsympathisch. Von Bernadette, der in meinen Augen die bedeutendste Rolle zukam, war ich positiv überrascht; sie durchlebt im Laufe der Handlung einen Wandel, der sie am Ende des Werkes zu meiner Lieblingsfigur werden ließ. Das massive Konstrukt an Nebenhandlungen war mir persönlich zu viel; eine Geschichte mit ein paar weniger Handlungssträngen hätte mir deutlich besser gefallen. Mir ist bewusst, dass der erste Band einer Reihe dazu dienen soll, die Weichen für den Fortlauf der Story zu stellen; doch gerade aus diesem Grunde hätte ich mir lieber weniger 'Drumherum' und stattdessen einen größeren Fokus auf die verbleibenden Perspektiven gewünscht.
Ich hätte nicht mit so viel Brutalität und Action gerechnet – prinzipiell kann ich solche Szenen schon lesen, ich hatte sie lediglich nicht im vorliegenden Werk erwartet, welches mir über große Strecken wie ein Krimi erschien. Das hat dem Ganzen etwas von der ursprünglichen Leichtigkeit genommen und letztlich den Leseeindruck mit einem leicht negativen Touch getrübt.
Den Schreibstil der Autorin habe ich als sehr angenehm empfunden; er strotzt vor bildreichen Beschreibungen und viele Ausdrücke, entsprechen der Alltagssprache der damaligen Zeit, was ich bei historischen Romanen immer besonders mag. Insbesondere die zu Anfang jedes Kapitels gewählten Zitate fand ich sehr inspirierend und treffend gewählt. Auch das wunderschöne Cover möchte ich lobend hervorheben; die Abbildung passt perfekt zum vornehmen Grand Hotel.
Fazit: Es ist definitiv kein 'typischer' historischer Roman, was ja nicht schlecht sein muss. Verdiente 3.5/5 Sterne. Wer neben einer turbulenten Familiengeschichte auch für Action zu begeistern ist, wird dieses Werk lieben.
Rezensionen von Petra Sch.:
Magie, Spuk, Zauberei und Freundschaft. Unsere heimliche Protagonistin ist jedoch Feldermaus Tilla :)
Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle (Eddie Fox 1) von Antje Szillat
Kurz zum Inhalt:
Graf Edward Donald Darius Ignatz Eliot von Fox und Wood - kurz genannt Eddie - wohnt seit 299 Jahren auf Burg Stormy Castle. Richtig gelesen: seit 299 Jahren. Und davon ist er 288 1/4 Jahre tot. Er lebt gemeinsam mit der Zwergfledermaus Tilla auf der Burg und hatte bis jetzt ein ruhiges Leben.
Bis jetzt! Denn plötzlich tauchen da eine Frau mit einem Mädchen auf - es soll eine Schule in die Burg einziehen!?! Dann wäre es vorbei mit der Ruhe! Die Dame ist Mrs Plumbelly, die Direktorin, und das Mädchen ist die schreckliche Pia, ihre Tochter. Diese Eindringlinge müssten doch eigentlich ganz einfach mit Eddies Spuk-Künsten zu vertreiben sein...
Meine Meinung:
"Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle" ist der Auftakt der Reihe um Eddie Fox von der Autorin Antje Szillat.
Die Geschichte ist für alle schön, die auf Spuk, Geister und Magie stehen. Aber auch für alle anderen, denn eigentlich geht es um Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Akzeptanz.
Denn Eddie lernt nach und nach, dass dieses für ihn furchtbare Mädchen, das er für sich nur "die schreckliche Pia" nennt, ihn wirklich um seinetwillen mag. Deshalb hilft sie ihm auch aus brenzligen Situationen, Eddie rettet wiederum Pia aus dem Burggraben (obwohl er doch irrsinnige Angst vor Wasser hat) und beide gemeinsam überlegen sich einen Plan, wie Eddie weiterhin unentdeckt in der Burg bleiben kann.
Witzig war auch, dass Eddie, der aus einer Zauberer-Familie stammt, eigentlich gar nicht wirklich zaubern kann (ist er ja auch bereits mit 10 3/4 Jahren verstorben), und es viel Chaos und Hoppalas bei seinen Spuk-Versuchen gibt - und der Name seines Zauberstabs ist total lustig: Fidelius.
Die heimliche Favoritin von meiner Tochter und mir aus dieser Geschichte war Tilla. Die süße Zwergfledermaus mit der Brille, die so schlecht sieht, ist einfach nur oberniedlich. Sie redet Eddie ins Gewissen, und ist quasi Freundschafts-Vermittlerin.
Auch sehr süß war natürlich Drache Golfo, der erst lernen muss, wie man richtig Feuer spuckt.
Die Geschichte nimmt leider erst so ab der Hälfte so richtig an Fahrt auf, trotzdem konnte uns das Buch insgesamt total begeistern.
Am Anfang des Buches gibt es eine hilfreiche Übersicht der handelnden Personen (und Tiere) samt Illustration und Beschreibung.
Und auch die vielen tollen schwarz-weiß Bilder im Buch von Susanne Göhlich (unsere Lieblingsillustratorin) sind einfach nur wunderschön und untermalen nochmals das Gelesene.
Fazit:
Eine magische, zauberhafte und sehr unterhaltsame Freundschaftsgeschichte mit einer Prise Spannung. Wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung!
Rezensionen von yellowdog:
Starke Titelgeschichte
Der Kuss von Tina Harf
Der Kuss ist die Titelgeschichte, die auch gleich am Anfang steht und vom Leben und Sehnsüchte Paulines erzählt. Das geht über einige Jahre der Kindheit, Jugend bis ins 30 Jahr. Dann wird sich letztlich ihr diffuser Traum von einem New York-Besuch in etwas reales von Bedeutung wandeln.
Das ist wirklich eine starke Erzählung.
Leider können die folgende 4 Geschichten nicht so ganz mithalten. Sie sind weniger bedeutend!
Aber immerhin, eine richtig gelungene Erzählung ist auch schon was !
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein schwieriges Thema locker und leicht aufgearbeitet
No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam von Friend Natasha
Die 14jährige Hollis Darby-Barnes und der 15jährige Milo Robinson-Clark haben je 2 Mütter und einen gemeinsamen Vater – einen Samenspender, den sie beide nicht kennen. Nun aber will Milo das ändern. Bei seinen Recherchen findet er weitere Kinder des Spenders mit der No. 9677, seine Halbgeschwister.
Zusammen mit Hollis, Abby und Noah macht er sich auf den Weg, ihren Vater zu finden.
Das Buch „No. 9677 oder wie mein Vater an 5 Kinder von 6 Frauen kam“ behandelt ein sehr sensibles Thema: Samenspende. In dieser Geschichte geht es hauptsächlich darum, wie die entstandenen Kinder mit dem Thema und ihrer Zeugung im Reagenzglas umgehen. Es geht aber auch um das Thema Familie an sich. Sind zwei Frauen oder zwei Männer mit Kindern ebenso eine Familie wie Mann, Frau und Kinder? Werden adoptierte Kinder von ihren neuen Eltern ebenso geliebt wie leibliche? Haben Geschwister eine engere Verbindung wie Halbgeschwister?
Im Fall von Hollis, Milo, Abby, Noah und Milos Freund Jonah „JJ“ tauche ich in ihren Gedanken ganz tief in diese Fragen ein.
Hollis und Milo sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Ich kann mich sehr gut in sie hinein versetzen, kann ihre Gedanken gut nachvollziehen und ihre Ängste verstehen. Mein absoluter Liebling der Geschichte ist allerdings JJ, der beste Freund von Milo. Er hat eine so erfrischende, ehrliche Art, tritt immer wieder in irgendwelche Fettnäpfchen und offenbart mir erst sehr spät, welche Probleme er mit seiner Adoption hat.
Die Teenies und ihre Familien sind so unterschiedlich, so menschlich und scheinen sehr real. Mit den ihnen eigenen Charaktereigenschaften geben sie für mich ein sehr sympathisches Bild ab. Die Dialoge zwischen allen machen das Bild einfach komplett.
Da die Geschichte immer aus Sicht einerseits von Hollis, andererseits von Milo, erzählt wird, bin ich in ihren Gedanken noch tiefer drin und kann beide Seiten gut verstehen.
Ein wunderbares Jugendbuch, dass auch ich als Ü60 sehr gerne gelesen habe.
Rezensionen von yellowdog:
Reflektive Erzählungen
Letzte Erzählungen von William Trevor
Ruhig und voller Tiefe sind die reflektiv gehaltenen Erzählungen von William Trevor.
Das gilt besonders für die erste Geschichte um eine Klavierlehrerin, die einen besonders begabten Schüler bekommt. Diese Erzählung wird mein Favorit in diesem Band bleiben. Dicht gefolgt von der nächsten.
Auch die Story Der verkrüppelte Mann beinhaltet gute psychologische Momente.
Das gilt auch für weitere der Erzählungen. Ein paar habe ich noch nicht gelesen, die spare ich mir noch auf, denn William Trevors Erzählungen sind ein literarischer Genuß.
Der 2016 verstorbene William Trevor war Autor, von dem ich einige gut gelungene Romane gelesen habe. Aber er war besonders ein Spezialist der kurzen Form. Ganz einfach sind manche seiner Texte nicht, aber diese letzten Erzählungen sind entspannt und zugänglich.
Er weiß unaufgeregt zu erzählen und verfügt über bemerkenswerte Formulierungen.
Rezensionen von Tara:
Dramatisches Finale
Glanz der Ferne von Iny Lorentz
„Glanz der Ferne“ ist nach „Tage des Sturms“ und „Licht in den Wolken“ der dritte Teil der Berlin-Trilogie des Autorenduos Iny Lorentz. Man kann dieses Buch auch ohne Vorwissen aus den ersten beiden Bänden lesen, aber ich empfehle trotzdem diese zum besseren Verständnis aller Zusammenhänge vorweg zu lesen – es lohnt sich.
Die Handlung umfasst die Jahre 1897 bis 1900 und Victoria von Gentzsch – Vicky – steht im Mittelpunkt. Vicky ist das schwarze Schaf der Familie und ihr Vater Gustav gibt ihr sogar die Schuld am Tod ihrer Mutter. Vicky kommt in ein Internat, aber da sie sich nicht anpassen kann und rebelliert, kommt sie zu ihrer Großmutter Resa. Die einzige Person, die sie versteht. Ein Unbekannter versucht der Familie zu schaden und dadurch gerät auch Vicky in Gefahr.
Gleichzeitig gerät Theo von Hartung, der die Leitung der Tuchfabrik seines Vaters übernommen hat, unter wirtschaftlichen Druck. Aufträge werden immer häufiger storniert und die Preise werden gedrückt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, bildhaft, gefühlvoll und sehr angenehm zu lesen. Durch die kurzen Kapitel wurde ich verleitet immer schnell noch eines zu lesen und fand es schwierig das Buch aus der Hand zu legen.
Vicky ist eine tolle Protagonistin, die sehr ehrgeizig ist und ihren eigenen Kopf hat. Auch die übrigen Charaktere werden authentisch und detailliert beschrieben. Es gibt sympathische und unsympathische Charaktere, wie im echten Leben eben auch.
Mit dem Buch habe ich eine kleine Zeitreise in das 19. Jahrhundert gemacht, die Atmosphäre und der Zeitgeist werden perfekt eingefangen und man merkt wie gut hier recherchiert wurde.
Am Ende gibt es einen historischen Überblick, ein Glossar und eine Auflistung aller Charaktere. Durch die Informationen des historischen Überblicks wird das Buch perfekt abgerundet und auch das Personenregister fand ich beim Lesen ausgesprochen hilfreich.
Mein Fazit: Ein gelungener Abschluß der Berlin-Trilogie – spannend & emotional.











