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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

Sehr bewegend und einfühlsam geschrieben

Zwei Frauen von Katja Maybach

Ein ruhiger Einstieg in eine Zeit, in der Frauen oft genau wussten, was von ihnen erwartet wurde. Hannah passt sich dem nicht an. Nach dem Tod ihres Vaters übernimmt sie den Hof und steht plötzlich allein für viel Verantwortung da. Im Dorf sorgt das für Gesprächsstoff, doch sie bleibt bei sich.
In der Stadt begegnet sie Julie.

Zwei Leben, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Hannah mit harter Arbeit, klaren Aufgaben und wenig Raum für Leichtigkeit. Julie in einer Welt, die sicher wirkt, aber nicht frei von eigenen Grenzen ist. Aus dieser Begegnung entwickelt sich langsam etwas, das bleibt.
Mit der Zeit zeigt sich, wie sehr sich beide gegenseitig prägen, auch wenn sie völlig verschieden sind. Hannah wirkt fest verwurzelt in ihrem Leben auf dem Hof. Julie erlebt eine Welt, die von außen geordnet erscheint, aber innerlich nicht immer ruhig ist.
Beim Lesen entsteht ein Gefühl von Nähe zu beiden Frauen. Ihre Wege werden nicht überhöht erzählt, sondern eher leise begleitet. Gerade dadurch wirken ihre Entscheidungen und ihr Alltag sehr nah.
Als sich die Zeiten verschärfen und der Krieg näher rückt, verändert sich vieles. Sicherheiten gehen verloren, und das Leben wird für beide schwieriger. Trotzdem bleibt etwas zwischen ihnen bestehen, auch wenn es nicht immer im Vordergrund steht.
Am Ende bleibt das Bild zweier Frauen, die sich über viele Jahre begleiten, ohne sich dabei aus den Augen zu verlieren. Eine ruhige, einfühlsame Geschichte über Freundschaft, Zeit und das, was Menschen verbindet.
Fünf Sterne und eine Empfehlung für alle, die leise, gefühlvolle historische Geschichten mögen, die lange nachhallen.

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Rezensionen von Sheilo:

Regency meets Romantasy

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith

Nach den schrecklichen Geschehnissen um ihre Schwester Lydia steht ihre Familie vor dem Abgrund. Von der Gesellschaft verachtet sieht sie die letzte Rettung in einer Hochzeit mit dem Prinzen Bram, der dieses Jahr seine Braut wählt und die Königin einen Wettkampf um seine Hand ins Leben ruft. Doch kann Ivy, die immer im Schatten ihrer Schwester stand, diese Herausforderung wirklich für sich entscheiden?

"The Rose Bargain" ist der erste Band der "Hof der Dornen"-Dilogie von Sasha Peyton Smith und für mich ein tolles Romantasy-Highlight, da es die Vibes einer fesselnde Romantasy und typischer Regency Romane auf eine wundervolle Art und Weise verbindet.

Dazu gesellen sich ein interessantes Liebesdreieck und ein Schreibstil, der mich dazu gebracht hat, das Buch innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen.

Ivy scheut sich vor ihrem Debüt in der Gesellschaft, da ihre Familie jedes Ansehen verloren hat. Doch in dem Wettkampf um die Hand des Prinzen sieht sie vor allem die Chance, den Ruf ihrer Familie zu retten. Dabei finde ich es besonders toll, wie stark Ivy ist und wie sie teils persönliche Wünsche zurückstellt, um für das Allgemeinwohl zu kämpfen. Ivy hat ein sehr großes Herz und ihr Selbstbewusstsein steigert sich immer mehr im Verlauf der Handlung.

Neben Ivy gibt es im Buch noch zwei Männer, die einen großen Stellenwert einnehmen - die Prinzen Bram und Emmett. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Bram als hilfsbereit, stets zuvorkommend und freundlich bekannt ist, prägt Emmett vor allem der Ruf als Verführer und seine bekannten Skandale hängen ihm an. Doch nur einer der beiden löst ein wahres Gefühlschaos bei Ivy aus und ich liebe das Liebesdreieck in der Geschichte wirklich sehr.
Ich finde, sowohl Bram als auch Emmett sind wirklich gelungene Charakter und freue mich schon, im zweiten Band noch mehr über die beiden erfahren zu können.

Für mich ist "The Rose Bargain" ein wirkliches Highlight, mit tollem Plot-Twist und einem Ende, dass mich kaum erwarten lässt, den Folgeband in den Händen zu halten. Ich liebe dieses Buch und wen der Mix zwischen Regency Roman und Romantasy anspricht, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Anspruchsvolle, vielperspektivische Betrachtung des Themas

Im Blick der Anderen: Die Kunst, sich gesehen zu fühlen von Ellen Kuhn

"Im Blick der anderen" von Ellen Kuhn ist ein Werk, das wahrhaftig seinesgleichen sucht. Es ist eine Seltenheit, dass jemand ein Thema dermaßen vielschichtig, vielperspektivisch und differenziert behandelt, wie das der Autorin mit ihrem Buch gelungen ist. Offensichtlich hat sie sich wirklich extrem tief in das Thema eingearbeitet, es für sich und die Leserinnen und Leser neu geordnet und mit ihren eigenen Gedanken und Lebenserfahrungen verbunden.

Dadurch ist es ihr gelungen, Gesehen-Werden so zu betrachten, wie es noch nie betrachtet worden ist und ein wahrhaftig umfassendes und originelles Werk zu verfassen.

Wer sich an dieses über 400 Seiten starke und inhaltlich sehr gehaltvolle, durchaus philosophisch anspruchsvolle Buch heranwagen will, dem oder der empfehle ich viel Zeit, Ruhe, Konzentration und am besten andere Menschen, mit denen man sich über die Inhalte austauschen kann. In elf Kapiteln geht es darum, was es bedeutet, gesehen zu werden und andere zu sehen.

Dabei werden sowohl diverse philosophische Theorien vorgestellt und mit dem Thema verknüpft, als auch auf aktuelle und historische Erkenntnisse der Psychologie und Psychotherapie Bezug genommen, beispielsweise die Bindungstheorie, Resonanz, das eigene Selbstbild, Selbstwert und Selbstbewusstsein, Identität und vieles mehr. Ganz am Ende gibt es auch noch einen Vergleich mit Weltbildern und Konzepten, die nicht aus dem westlich geprägten Kulturbereich stammen, etwa Wu-Wei, Dao oder Konfuzianismus aus dem asiatischen Raum.

Sehr spannend ist auch, wie verschiedene Psychotherapieschulen kurz in ihrem Weltbild vorgestellt werden und dann überlegt wird, was diese aus ihrer individuellen Perspektive zum Thema Gesehen-Werden beitragen können. Hier, genauso wie an vielen anderen Stellen des Buches, wird sichtbar, wie wertvoll es ist, unterschiedliche Perspektiven zu kennen, um ein komplexes Thema differenziert zu betrachten, weil durch jede davon wieder etwas Neues sichtbar war, das sich davor so nicht gezeigt hatte.

Zugänglich und praktisch anwendbar werden die vorgestellten Theorien auch dadurch, dass sich im Buch zahlreiche Fallbeispiele finden und am Ende jedes Kapitels Reflexionsfragen dazu einladen, das Gelesene mit dem eigenen Leben zu verknüpfen und auf einer persönlichen Ebene vertieft darüber nachzudenken oder auch sich mit anderen dazu auszutauschen.

Besonders gern mochte ich persönlich auch die Stellen, an denen die Autorin von sich und ihrer Lebenserfahrung erzählt, Theorien kritisch hinterfragt und mit ihren eigenen Ideen neue Impulse gibt, das Thema neu zu betrachten, z.B. zum Thema, ob Weisheit und Interesse an existenziellen Fragen in jedem Fall mit einem höheren Lebensalter verbunden sein müssen bzw. was es bedeuten könne, sich schon sehr früh tiefgründig damit auseinanderzusetzen.

Die ausführliche Beschäftigung mit dem Buch hat mir einiges an Zeit und Energie abgefordert, mich aber zugleich mit vielen neuen Perspektiven auf ein spannendes Thema und so einigen Impulsen auch zum längerfristigen weiterführenden Nachdenken beschenkt.

Es ist ein Buch, das man am besten nicht nur einmal liest und dann ins Regal stellt, sondern das in seiner Vielschichtigkeit und Multiperspektivität richtig dazu einlädt, es als längerfristigen Begleiter an der Seite zu haben und immer mal wieder zu konsultieren, wenn man Interesse hat, einen der vielen Aspekte des menschlichen Seins und miteinander in Begegnung Gehens ausführlicher zu explorieren.

Ich kann es allen Menschen, die Freude an anspruchsvoller intellektueller Auseinandersetzung und tiefgründiger Persönlichkeitsreflexion und -entwicklung haben und bereit sind, sich auf die damit einhergehende Tiefe einzulassen, sehr empfehlen.

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Rezensionen von clematis:

Horror im Hotel

REM von Annika Strauss

Alysee hat Angst vor dem Schlaf, denn einst hat ihr Vater sie gewarnt: „Du darfst nicht einschlafen!“ Mit ihren vier Jahren hat sie das nicht geschafft und dafür ihren Vater in den Tod geschickt. Als Erwachsene erbt Alysee ein Hotel, in welchem sie die Geheimnisse um ihre Familie ergründen kann, der Horror hält mit ihr Einzug.

Eine aufregende Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln nimmt ihren Lauf, Alysee und ihr Ziehbruder Nico versprechen Spannung, die Leute im VW-Bully Horror. Die flotte Schreibweise und die kurzen Kapitel samt häufigen Perspektivwechseln tragen ebenfalls zum Lesevergnügen bei. Allerdings sinkt dieses im Laufe der Geschichte deutlich ab, die Elemente aus dem Horrorgenre werden oft nur angedeutet oder beziehen sich auf Filme und Computerspiele, werden aber dann doch kaum szenisch umgesetzt. Die Handlung selbst wird – speziell zum Ende hin – immer skurriler und nimmt science-fictionartige Formen an, welche für mich nicht wirklich zum so fesselnden Beginn passen. Der Horror im Hotel, der Vorraum zur Hölle, hätte noch dramatischer ausfallen können, die Glaubwürdigkeit wäre mit einer weniger fantastischen Gedankenwelt wohl höher geblieben.

Ein interessantes Thema, das im Laufe der Kapitel leider an Spannung und Überzeugungskraft einbüßt. 3 von 5 Sternen.

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Rezensionen von Cellissima:

Nicht ganz überzeugend

The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota

Fantasy ist nicht mein Lieblingsgenre, aber cosy fantasy lese ich ganz gerne mal, wenn mich ein Buch anspricht. Bei "The House Witch" war das der Fall: es hat ein wunderschönes Cover (das perfekt zum Inhalt passt), es soll "eine Tasse Kakao in Buchform" sein, der Klappentext klang toll, die Leseprobe überzeugte .

.. das konnte eigentlich nur gut werden, dachte ich. Leider lässt mich "The House Witch" aber ziemlich zwiegespalten zurück.

Kulisse ist der Hof des Königreiches Daxaria. Im Mittelpunkt steht Finlay Ashowan, der neue Koch. Er kocht nicht nur unglaublich gut, sondern ist eine Hexe. Eine ganz besondere Hexe - eine Haushexe.
Es droht ein Krieg mit dem Nachbarreich, und auch sonst geht es bei Hofe nicht ruhig zu: es gibt natürlich viele Intrigen!

The House Witch ist eine auf drei Bände angelegte Reihe. Geworben wird u.a. mit Tiefe und überraschenden Wendungen.

Die Idee der Autorin fand ich toll - die Kulisse, Magie, das kulinarische Element ... dieser Auftakt hatte so viel Potenzial, aber leider ist die Umsetzung nicht so gelungen; es wurde viel Potenzial verschenkt.
Die Kulisse ist toll. Der Hof gefiel mir, und gerade auch das kulinarische Element. Die Szenen in der Küche gehörten zu meinen absoluten Liebingsszenen. Auch die Magie wurde gut eingebunden, und die Idee mit der Haushexe ist originell.
Der Schreibstil der Autorin ist großartig! Dieser sowie die Atmosphäre der Geschichte haben mir von Anfang bis Ende sehr gefallen. Auch einige Figuren, etwa Finlay, Finlays Mutter, Eric bzw. generell die Königsfamilie ... sind absolut gelungen.
Intrigen und alles, was sonst noch versprochen wurde, bekommt der Leser auch.
Gemütliche Szenen wechseln sich mit Spannung und Gefahr ab, wobei erst relativ spät mehr Tempo in die Geschichte kommt. Es ist insgesamt definitiv cosy fantasy. Mir gefiel das, weil ich das Genre mag.
Aber es ist definitiv ein ruhiger erster Band, in dem unterm Strich nicht viel passiert. Mir gefiel es, für mich war es richtig, auch, weil ich das kulinarische Element sehr mochte - aber für eingefleischte Fantasy-Leser könnte es zu langweilig sein.

Leider gibt es aber auch Kritikpunkte:
Es gibt immer wieder Längen. Dieser Auftaktband zieht sich leider immer wieder ziemlich. Man hätte ihn gut straffen und Seiten einsparen können. Das hätte ihm gutgetan.
Die Autorin wollte zu viel in diesen ersten Band packen. Zu viele Dinge werden anfangen, dann aber im Sande verlaufen lassen bzw. jedenfalls nur oberflächlich angekratzt. Das führt dazu, dass der Leser den Überblick verliert. Generell fehlt diesem Auftaktband der rote Faden.
Die beworbene Tiefe und die überraschenden Wendungen habe ich ehrlich gesagt vermisst - da hatte ich, nachdem damit geworben wurde, irgendwie mehr erwartet.
Und: Während auch der Humor diese Reihe ausmacht und dieser mir oftmals gut gefallen und gut gepasst hat, war er an mehreren anderen Stellen einfach völlig misslungen. Es gab Szenen, die auf Biegen und Brechen lustig sein sollten und es dann einfach definitiv nicht waren. Hier war der Humor dann einfach too much und völlig deplatziert.
Auch Dinge wie die ständigen Saufgelage haben mir überhaupt nicht gefallen.
Auch eine Personenübersicht zu Beginn wäre hilfreich gewesen.

Am Ende dieses Auftaktbandes bleibe ich leider ziemlich unschlüssig zurück - stellenweise habe ich ihn wirklich gerne gelesen, stellenweise musste ich mich leider ziemlich durchkämpfen.
Ich bin eigentlich schon gespannt darauf, wie es weitergehen wird, weiß aber noch nicht, ob ich die Folgebände wirklich lesen will und werde. Ich befürchte v.a., dass diese sich wieder so ziehen könnten ... vermutlich werde ich die Leseprobe und erste Rezensionen lesen und dann entscheiden. Aber die Begeisterung ist leider definitiv nicht so groß, dass ich unbedingt weiterlesen will und den zweiten Band kaum abwarten kann ...

Fazit: Tolle Kulisse, ein paar tolle Figuren, originell bzgl. der Idee mit der Haushexe und ihrer Magie und dem kulinarischen Element, aber leider auch mit Kritikpunkten. Wer cosy fantasy aber wirklich liebt und Lust hat auf das Leben bei Hofe, Liebe, Freundschaft, Leidenschaft, Abenteuer und Gefahr, Intrigen, Kulinarik sowie eine Haushexe und ihre Magie, für den könnte "The House Witch" das richtige Buch bzw. die richtige Reihe sein.

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Rezensionen von Katja K.:

Spannende Idee, die Umsetzung war mir jedoch zu pathetisch und flach

Illusion - A Lie Worth Believing von Janine Ukena

Grundsätzlich hat mir das Setting einer Illusionsshow in Las Vegas als Idee enorm gut gefallen und am Anfang war ich auch von dem fast poetisch anmutenden Schreibstil angetan.

Diese Begeisterung hat sich jedoch bald zugunsten einer gewissen Genervtheit gelegt, weil in gefühlt jedem zweiten Satz ein bildgewaltiger Vergleich gebracht wurde und ständig Sätze mit dem Zusatz "mehr, als ich zulassen/zugeben wollte" fielen.

Das erschien mir viel zu aufgesetzt und pathetisch, als dass ich es hätte ernst nehmen können. Es hat mich aus dem Lesefluss gebracht und mir keineswegs emotionale Tiefe vermittelt, sondern im Gegenteil eher ein Gefühl von leeren Worthülsen, denn spüren konnte ich die beschriebenen Emotionen kaum.

Diese Kritik betrifft auch die Charaktere. Stella fand ich noch einigermaßen greifbar, wohingegen alle anderen Charaktere wenig bis gar nicht spürbar für mich waren, was auch für die Beziehungen untereinander und für die Liebesgeschichte gilt.

Dennoch fand ich die Story stellenweise recht spannend und besonders das Thema mit KI und Deepfakes hat mir gut gefallen. Das hätte meiner Meinung nach noch mehr ausgearbeitet werden dürfen, ebenso wie die Konflikte zwischen den Charakteren und die Gründe ihrer teilweise recht fragwürdigen Handlungen.

Fazit: Für mich hatte die Story originelle und spannende Ideen, die jedoch meiner Meinung nach ohne die nötige Tiefe und mit reichlich pathetischen Worten umgesetzt wurden. Ich könnte mir vorstellen, dass sie einem jüngeren Publikum von 16 bis 18 Jahren ganz gut gefallen könnte.

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Rezensionen von gerlisch:

Ein perfides Spiel

Das Signal von Ursula Poznanski

Im Zentrum dieser Geschichte steht die Innenarchitektin Viola Decker, die nach einem schweren Unfall ein Bein verliert. Viola kämpft nicht nur mit ihrem körperlichen Handycap, sondern auch mit einem Ehemann, der sie liebevoll umsorgt, vielleicht zu liebevoll. Schon früh wird spürbar, dass Adam sie in ihrem Lernprozess eher bremst als unterstützt, und dieses merkwürdige Verhalten lässt sofort Alarmglocken schrillen.

Viola selbst ist eine faszinierende Figur, nach außen hin zurückhaltend, verletzlich, fast naiv, doch unter dieser Oberfläche steckt eine Frau, die scharf beobachtet, strategisch denkt und moralisch einen nicht ganz einwandfreien Charakter hat. Aber das macht ihre Figur so spannend. Sie wird unterschätzt, vor allem von Adam. Mit GPS Trackern beginnt sie ein Katz-und-Maus-Spiel und kommt so einigen Wahrheiten auf die Spur, doch auch sie hat ein Geheimnis.
Violas Zuhause wir mehr und mehr zu einem Gefängnis für sie und verstärkt die klaustrophobische Stimmung. Der Plot ist raffiniert konstruiert, voller Wendungen und subtiler Hinweise. Ursula Poznanski hat einen absolut fesselnden Schreibstil und die gut ausgefeilte Story mit einem hohen Spannungsbogen hat mich nicht mehr losgelassen.

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Rezensionen von Sophie H.:

Toll für Leseanfänger

David und seine Geschichte mit Gott von Katrin Grieco

Bei dem Buch „David und seine Geschichte mit Gott“ handelt es sich um ein Bilderlesebuch. Hauptwörter werden durch Bilder ersetzt. Dadurch können schon Kinder in der Vorschule aktiv mitlesen. Aber auch für Leseanfänger ist dieses Buch besonders gut geeignet. Auf jeder Seite ist der Textanteil relativ gering und die Schriftgröße ist sehr groß, was für die Leseanfänger das erste Lesen erleichtert und so schnell zu einem Erfolgserlebnis führt.

In der Geschichte wird in drei Kapiteln erzählt, wie aus dem Hirten David ein König wurde. Da ist zunächst der Hirte, der seine Schafen und Ziegen auf dem Feld vor wilden Tieren, wie Bären und Löwen bewacht. David kennt keine Angst, weiß er doch genau, dass Gott immer bei ihm ist. Eines Tages schickt Gott den Boten Samuel zu David. Er verkündet David, dass er eines Tages König werden wird. So kommt David an den Hof des Königs. Er soll dort Harfe spielen und schon seine zukünftigen Aufgaben kennenlernen. Ehe David sich versieht, muss er in den Kampf ziehen und steht dem Riesen Goliat gegenüber, den er mit Gottes Hilfe zum Glück schnell besiegen kann. Bis David König wird, dauert es noch eine ganze Weile und die Zeit ist für David nicht gerade leicht. Doch er weiß sich immer von Gott beschützt und ist sich sicher: Gott ist immer bei ihm.
Am Ende des Buches gibt es noch ein Wörterbuch, in dem alle Bilder „übersetzt“ werden. Und eine Rätselseite für die kleinen Leser gibt es auch noch. Für die Eltern gibt es am Anfang eine kleine Einführung, in der die Geschichte in der Bibel eingeordnet wird. Auch erfahren die Eltern hier, wie sie am besten mit ihren Kindern in diesem Buch lesen können.
Katrin Grieco erzählt die Geschichte sehr kindgerecht und hat sie perfekt auf das Alter zugeschnitten. Ganz besonders gut haben mir auch die Illustrationen von Arabell Watzlawik gefallen. Sie sind herzallerliebst und auf jeder Seite gibt es so unheimlich viel zu entdecken. Entdeckst du den Vogel, der sich auf jeder Seite eingeschlichen hat? Ein sehr empfehlenswertes Buch!

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Rezensionen von Katzenmicha:

Geburtstagsparty auf Borkum

Mordseeparty von Emmi Johannsen

Caro Falks 40. Geburtstag steht an,eine große Feier mit Familie und Freunden ist geplant.Kurz vor dem Fest wird auf der Seehundbank die nackte Leiche eines Mannes gefunden.Und so ermittelt Caro mit Jan sehr zum Unwillen von Kommissar Bachmann wieder mit.Für Caro ist es eine perfekte Abwechselung von dem Stress zu den Vorbereitungen zu ihrem Fest.

Der Tote Uwe Petersen,war sehr unbeliebt bei den Bewohner von Borkum.Nach Uwe Petersen schlimmer Kindheit ,hat er sich ganz aus eigener Kraft ein erfolgreicher Geschäftsmann endwickelt.Doch ermußte kürzlich Insolvenz anmelden und hat alles verloren.Er wurde von den Insulanern gehasst. Uwe Petersen war unhöflich, arrogant, egoistisch und gewalttätig.Frauen gegenüber,aber auch seinen Angestellten gegen über.Das er auf der Seehundinsel tot gefunden wurde ist ganz schön aussagekräftig.Den er wurde beschuldigt, die Seehunde vergiftet zu haben.Und so mit gibt es viele Tatverdächtige……

Die Autorin Emmi Johannsen hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Es ist bereits der7.Band der Reihe,wo ich schon einige gelesen habe.Es hat vie Freude gemacht an Caros undJans Seite mit zu ermitteln.Sie bei den Vorbereizungen zu ihrer Geburtstagsfeier zu begleiten,und ihre Familie näher kennenzulernen .Sehr gerne 5 Sterne und ich freue mich schon sehr auf Band 8.Und vielleicht ein Happy End mit Caro und Jan…..

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Düsterer Auftakt

The Crane and the Nightjar von Ada Bailey

Das Cover zu "The Crane and the Nightjar", dem erste Band einer Dilogie, ist sehr schön gestaltet und passt gut zur düsteren Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildhaft. Ich kam dadurch sehr gut in die Geschichte rein. Mir gefällt es sehr, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird.

So lernt man die Protagonisten Zara und Crane besser kennen.

Zara ist eine starke, mutige und kluge Protagonistin. Dies hilft ihr vor allem bei den Wettkämpfen. Crane wirkt dagegen sehr unnahbar und mysteriös auf mich.

Die Geschichte ist durchweg voller Spannung, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und nur so über die Seiten geflogen bin. Zudem fand ich die Wettkämpfe sehr gut umgesetzt.

Mir hat "The Crane and the Nightjar" gut gefallen und das heftige Ende macht definitiv große Vorfreude auf Band 2.

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