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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Didi2256:

Fühlte mich gut unterhalten

Zeiten des Sturms von Nele Neuhaus

Von didi2256
Sheridan Grant steht kurz vor ihrer Hochzeit mit dem Chirurgen Paul Sutton. Bei der Anprobe ihres Brautkleides bekommt sie Panik und flieht aus dem Laden. Dabei wird sie brutal entführt und ihre Vergangenheit holt sie ein. Sie beschließt wieder in ihre Heimat zurückzukehren um sich wieder ihrer Leidenschaft dem Singen zu widmen.

Auch muss sie einiges aus ihrer Vergangenheit aufarbeiten.

Ich kenne die beiden Vorgängerbände nicht und kam doch schnell in die Geschichte von Sheridan rein. Nele Neuhaus baut immer wieder Episoden aus der Vergangenheit mit ein, sodass man einen guten Einblick erhält. Der Schreibstil von der Autorin ist wie immer fließend und die Protagonisten kommen glaubhaft rüber. Sheridan war mir von Anfang an sympathisch und man konnte hautnah miterleben wie es in ihrer Welt abgelaufen ist. Es gibt Einblicke in die Musikszene, sowie in das Farmerleben. Leider waren manche Abschnitte für mich zu langatmig und so plätscherte manches Kapitel etwas vor sich hin. Dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten, muß aber gestehen das die Taunuskrimis von Nele Neuhaus mich mehr begeistern.

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Rezensionen von Vicky:

Sowohl Schatten als auch Licht

Zeiten des Sturms von Nele Neuhaus

'Aquilas' ist ein Fantasyroman der Autorin Nadine Erdmann. Außerdem bildet er den ersten Teil der Lichtstein-Saga. Das Cover ist schön und ansprechend gestaltet. Außerdem ist der Wiedererkennungswert für den nächsten Teil auch gegeben.
Die Geschichte umfasst einen Prolog sowie zwei Teile mit insgesamt vierunddreißig Kapiteln sowie einem Nachwort.

Das Nachwort finde ich immer besonders toll denn hier gibt Nadine Erdmann immer einen kurzen Ausblick für die Zukunft.
Mein Kopfkino konnte die Autorin auf jeden Fall befeuern. Ich tauchte bereits nach ein paar Zeilen in die Welt von Interria ein und stellte mir ohne Probleme alles bildlich vor. Die Freunde, aber auch die Nebenfiguren, habe ich bereits nach nur wenigen Seiten ins Herz geschlossen und freue mich bereits auf weitere Abenteuer mit ihnen. Anfangs war ich von den vielen neuen Figuren zwar etwas erschlagen aber das gibt sich mit der Zeit und war vor allem fürs bessere Reinfühlen in die Geschichte und vor allem in die Figuren authentisch. Eine Karte hätte ich sehr hilfreich gefunden, außerdem finde ich es immer sehr nett wenn man in erdachten Welten die Darstellung der Autoren noch bildlich veranschaulicht bekommt. Hier im ersten Band wird viel angeschnitten und Fragen gestellt auf die ich in den nächsten Bänden hoffentlich Antworten bekommen werde.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt locker und man kommt dadurch gut voran. Der Humor ist super und kommt bestimmt nicht zu kurz! Das Buch ist außerdem auch spannend und emotional - es ist also von allem etwas dabei! 
Fazit: Eine gelungener Auftakt der Lichtstein-Saga! Ich hoffe Nadine Erdmann entführt uns bald wieder nach Interria und zu den Freunden!

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Rezensionen von manu63:

Neuanfang

Love Crash - Der Traum vom Neubeginn von Andreas Suchanek

Love Crash Der Traum vom Neubeginn ist der erste Liebesroman des Autors Andreas Suchanek. Nach Sience Fiction, Krimi und Fantasy wagt sich der Autor an ein weiteres Genre und das gelingt ihm sehr gut. Die Dialoge sind frisch und witzig, die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte und auch hier merkt man, das dem Autor das Thema Freundschaft und sich aufeinander verlassen können wichtig ist.

Die Haupt-und Nebencharakter ergänzen sich gut und ergeben eine schöne Geschichte die flüssig erzählt wird. Es gibt kleine und große Dramen, aber auch viel Gefühl und Familienmomente. Explizite Stellen werden nicht endlos ausgewalzt sondern eher nur angedeutet. Das Ende fand ich als Leserin befriedigend und das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Etwas für entspannende Stunden zu jeder Jahreszeit.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Der Bücherbus fährt weiter mit Nanny Sieben am Steuer

Happy Ever After - Wo dich das Leben anlächelt von Jenny Colgan

Der Bücherbus fährt wieder! Allerdings sitzt nun nicht Nina, sondern Zoe am Steuer. Nicht nur das Fahren des Ungetüms, auch alles andere besitzt seine Tücken.

Da wäre das Huhn, das immer im Wege sitzt; die schwierige Kundschaft, die sich nur von Nina bedienen lassen will; dann ihre andere neue Stelle als Au-Pair in einem Herrenhaus mit drei unerzogenen Kindern.

Zudem ihr ständiges Ärgernis: der Vater ihres Sohnes, der sein Geld für sich selbst und eine mögliche DJ-Zukunft ausgibt, anstatt seinen Sohn zu unterstützen. Hari ist vier und spricht nicht. Doch im gleichaltrigen Patrick findet er in seinem neuen Zuhause einen Freund. Immerhin, denn Zoe fühlt sich fast noch einsamer als in London.

Aber ihr bleibt nichts anderes übrig und so dreht Zoe das Steuer um: sie gibt den Kindern Regeln vor und sucht sich mit dem Bücherbus eine andere Nische. Wird Zoe damit Erfolg haben oder ist "Nanny Sieben", wie sie von den Kindern genannt wird, auch bald Geschichte und muss zurück in die Grossstadt?

Dieser zweite Teil der Happy Ever After-Serie hat mir ausgesprochen gut gefallen. Viel besser als der erste Teil, der sehr märchenhaft und manchmal ein wenig abgehoben daher kam. Denn "Wo dich das Leben anlächelt" ist bodenständig und zeigt echte Probleme auf - und Lösungsansätze.

Gemeinsam haben die beiden Teile die Liebe zu Büchern, die hier - neben dem Bücherbus - in Form von Leseratte Zoe und Antiquar Ramsay auftreten.

Ramsay gewährt aber niemandem Zugang zu seiner Bibliothek. Diesbezüglich kommt Zoe auf tolle Ideen, mit der sie das Leben für alle einfacher und lebenswerter machen kann. Denn die Herrenhaus-Geschichte basiert auf traurigen Begebenheiten, die anstatt verarbeitet, aus Niedergeschlagenheit tot geschwiegen wurden, mit tragischen Folgen für die ganze Familie.

Das Setting ist toll, vor allem weil das Herrenhaus am Loch Ness liegt. Aber auch die Geschichte überzeugt total und spätestens nach dem Lesen dieses Romans möchte ich das Loch Ness mal mit eigenen Augen sehen.

Fazit: Viel zu schnell ausgelesen war die emotionale Geschichte mit Nanny Sieben am Steuer des Bücherbusses.
5 Punkte.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Grand Hotel Bell Vue von Hendrik Jonas

Originelles Vorlesebuch: tolle Geschichte und hochwertige Illustrationen

Held der Geschichte ist der kleine Hund, der von seiner Mutter mit allerlei köstlich, kreativen Obst-Kosenamen versehen wird. Seine Eltern sind vielbeschäftigte Geschäftsleute und haben keine Zeit für ihren Sohn, der sich sehnlichst ein gemeinsames Familienleben wünscht.

Als sie ihren Junior vor lauter Hektik im Grand Hotel Bellvue vergessen, nutzt der kleine Hund die Gelegenheit zu zeigen, was in ihm steckt, und bringt bei seinem Praktikum ordentlich Wirbel ins verstaubte Bellvue, sodass seine Eltern aus dem Stauen gar nicht mehr herauskommen, als sie ihn einige Tage später wieder abholen.

Darum geht es wirklich: Wie wir gegenseitig unser Leben bereichern, wenn wir uns mehr zutrauen, was gemeinsame Familienzeit und Wertschätzung bedeutet und das Zusammen mehr möglich ist, wenn jeder das tut, was er am besten kann.

Aufgrund der vielen unterschiedlichen Hunderassen und Charaktere wird Abwechslung geboten. Es sind zwar Hunde, aber sie verhalten sich wie Menschen. Jedoch lässt sich die inhaltliche Aussage des Buches über Hunde besser vermitteln und es dürfte jedes Herz, eines Hundeliebhabers, höher schlagen lassen, wenn die bezaubernde Pudeldame Mademoiselle Tütü ihren bunten Staubwedel schwingt oder der französische Küchenchef, neben bedienten Klischees, auch jede Menge Humor und Vorlesespaß mitbringt.

Fazit: Wer ein originelles Vorlesebuch sucht, das auf vielen Ebene überzeugt und auch den vorlesenden Erwachsenen viel Spaß bereitet, findet hier genau den passenden Mix. Das Besondere: die außergewöhnlichen Collagen, vom Autor illustriert, voller einzigartiger Details, kreativen Ideen und künstlerischem Wiedererkennungswert. Highlight: der Querschnitt des Hotel auf einer Doppelseite - als krönender Abschluss!

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Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

Eine unterhaltsame Zeitreise

Für die Ewigkeit von Helmut Krausser

Dieser sprachlich hervorragende Roman entführt uns in das frühe 20.Jahrhundert, in dem noch Werte wie Tugend und Anstand vorherrschend waren.
Obwohl die Geschichte etwas vorhersagbar ist, hat sie mich dennoch in ihrer Glaubwürdigkeit dazu veranlasst, nachzuforschen, ob sie nicht vielleicht doch authentische Züge trägt.

Eine leichte Sommerlektüre, die mir in Erinnerung bleiben wird.

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Rezensionen von bibliofreund:

Wieder ein Pageturner

Die verstummte Frau von Karin Slaughter

Die verstummte Frau ist der achte Band der Georgia-Serie von Karin Slaughter. Ich habe alle Bände der Reihe gelesen und finde, dass die Autorin sehr spannend schreibt. Wer die anderen Bände noch nicht kennt sollte sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, denn hier zum Beispiel in dem Fall sind Vorkenntnisse wünschenswert.

Eine junge Frau wird mit demselben Modus Operandi ermordet den ein Mörder vor Jahren eingesetzt hat und schon seit Langem seine Haft absitzt. Will Trent übernimmt den Fall und findet heraus, dass der ehemaliger Polizeichef von Grant County und verstorbene Eheman von Sara Linton in der Sacher verwickelt zu sein scheint. Hat er damals den Falschen erwischt? Sind Beweise manipuliert worden? Will befindet sich in einer Zwickmühle, denn Jeffrey Tolliver galt als Ikone und Sara ist mittlerweile seine Partnerin sowohl im Beruf als auch im Leben.
Wieder einmal überzeugte die Autorin mit ihrem spannenden Schreibstil, der soliden Aufklärung, der tollen Kombination von Thriller und Privatem. Für mich gilt Karin Slaughter als eine der erfolgreichsten Thriller Autorinnen und dies hat sie mit ihrem neuen Buch wieder bewiesen

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Rezensionen von liesmal:

Wenn aus Freunden Feinde werden...

Eine Liebe zwischen den Fronten von Peter Maria W.

„Eine Liebe zwischen den Fronten“ ist ein historischer Roman der Autorin Maria W. Peter, erschienen im Lübbe Verlag.
Niemand versteht es besser, historische Ereignisse so gut und gründlich recherchiert, mit unendlich vielen interessanten Informationen angereichert zu präsentieren, ohne dass auch nur ein Hauch von Langeweile beim Lesen aufkommt, als Maria W.

Peter. Gerade in diesem Roman spüre ich die Freude der Autorin am Schreiben und ihren Herzschlag, was dem Buch eine ganz besondere und persönliche Note gibt.
Gegenstand der Geschichte ist der Deutsch-Französische Krieg, der vor genau 150 Jahren begann. Es sollte der Verlobungsabend des deutschen Arztes Paul und der Französin Madeleine werden, als während der Feierlichkeiten in Berlin der Krieg zwischen Preußen und dem Französischen Kaiserreich ausbricht. So werden aus zwei sich liebenden Menschen plötzlich politische Feinde. Viel Zeit für einen Abschied bleibt nicht und so versuchen Madeleine und ihr Vater noch rechtzeitig wieder in ihre französische Heimat nach Metz zu gelangen, während Paul, der viel lieber als Arzt in seiner eigenen Praxis arbeiten würde, als Militärarzt zurück zu seinem Regiment nach Coblenz muss.
Djamila und Kalim sind Geschwister mit algerischen Wurzeln, die nach dem Tod ihrer Eltern nach Frankreich gekommen sind. Djamila arbeitet im Haus von Madeleines Eltern, Kalim gehört als Tirailleur zu einer Einheit des französischen Heeres.
Die Schicksale dieser drei Familien sind Gegenstand der Geschichte, die die Leser an verschiedene Schauplätze führt, vorwiegend in Frankreich.
Die Schrecken und Grausamkeiten des Krieges werden schonungslos, realistisch und in all seiner Grausamkeit dargestellt. Am Anfang des Buches gibt es eine Landkarte aus der damaligen Zeit, die es mir sehr erleichtert hat, auf einen Blick zu erkennen, auf welchen Wegen und an welchen Orten sich die Protagonisten gerade befinden, von denen abwechselnd berichtet wird.
Ein umfangreicher Epilog hat noch offene Fragen geklärt, das Nachwort bietet weitere ausführliche historische Informationen und das Glossar eine gute Übersicht.

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Rezensionen von bibliofreund:

Leider sehr kitschig

Zeiten des Sturms von Nele Neuhaus

Der dritte Band um die Lebensgeschichte von Grant Sheridan ist der abschliessende Teil der Reihe. Ohne die Vorgänger gelesen zu haben, dachte ich es handelt sich hierbei um einen seriösen Gesellschaftsroman, denn Nele Neuhaus hat mich mit ihren Kriminalroman bisher immer begeistert. Meine Zurückhaltung erwies sich als richtig, denn leider handelt es sich bei dieser Erzählung eher um einen Groschenroman mit viel Kitsch und einem unglaubwürdigen Happy End.

Die Schicksalsschläge die Sheridan sowohl in den ersten zwei Bänden als auch im Nachhinein erleiden musste, sind schon rekordverdächtigt, wenn man bedenkt, was ihr mit ihren zwanzig Jahren schon zugestossen ist. Gut, vielleicht ist diese Herz-Schmerz Story für gewisse LeserInnen sehr gefühlvoll und emotional, meiner Meinung nach grenzte das Ganzesehr an Kitsch und war überhaupt nicht mein Fall. Da kenne ich die Schriftstellerin anders.

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Rezensionen von bibliofreund:

Leider nicht der Rede wert

Schwestern im Tod von Minier Bernard

Hierbei handelt es sich um einen Bestseller aus Frankreich und ich war gespannt zu entdecken ob der Thriller hält was es verspricht. Was er leider nicht tat.
Im Jahr 1993 werden zwei junge Mädchen an einem Baumstamm gebunden tot aufgefunden. Das Merkwürdige an der Sache war, dass beide Kommunionskleider trugen.

Jahre später, im Jahr 2018 wird erneut eine Frau, in ein Kommunionskleid gehüllt, tot in der gemeinsamen Wohnung des Schriftstellers Erik Lang gefunden. Was haben diese zwei Fälle, die auch zeitlich so weit voneinander liegen, gemeinsam? Ist der Schriftsteller der Schlüssel zur Auflösung, zumal in seinen Büchers so ein Mordvorgang auftaucht und die Tatsache dass die beiden Mädchen ihn bewunderten?
Obwohl die Handlung an sich vielversprechend klingt, war die Umsetzung weniger gut. Langweilige Passagen, Protagonisten ohne das gewisse Etwas und fehlende Spannung sorgten für einen mittelmässige Thriller der sichvon der Masse nicht hervorheben konnte. Unter Bestseller verstehe ich etwas anderes, leider.

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