Kunden em pfehlungen
Rezensionen von bibliofreund:
Unterhaltsam mit einer guten Portion Humor
Alter Hund, neue Tricks - Thriller (Sean-Duffy-Serie 8) von Adrian McKinty
Sean Duffy arbeitet mittlerweile in der nordirischen Polizei als Teilzeitpolizist und wohnt mit seiner Familie in Schottland. Seine Karriere scheint sich sein Ende zu nähern. Doch dass Duffy sich damit zufrieden gibt bis er in Rente geht, würde kein Kenner der Reihe akzeptieren. Und wie geahnt kommt es anders: denn weil der zuständige neue junge Kollege Lawson in Urlaub ist, wird Duffy auf den Mord am offenbar wohlhabenden Kunstmaler Townes angesetzt.
Ehe er es sich versieht sieht er sich in den Nordirland-Konflikt verwickelt und gefährdet mit seinen Alleingängen wieder schlafende Hunde zu wecken.
Sean Duffys neuster Fall ist wieder ziemlich vielversprechend und vor allem mit einem flotten flüssigen Schreibstil. Der Fall ist wieder in sich abgeschlossen aber da viel Privates zusammenhängt, würde ich es empfehlen mit der Reihe von Anfang an zu beginnen. Das ist der achte Band der achtteiligen Reihe. Im gesamten ist dies lein blutiger Thriller, sondern eher unterhaltsam mit einer guten Portion Humor.
Rezensionen von Hennie :
Vorsicht bei der Nutzung von Social Media
Der Fahrer von Andreas Winkelmann
Der neue Thriller von Bestsellerautor Andreas Winkelmann: ein neuer Fall für Jens Kerner und Rebecca Oswald! Es ist Teil 3 nach „Das Haus der toten Mädchen“ und "Die Lieferung". Die Bände kann man einzeln lesen. Es sind abgeschlossene Fälle, nur das Ermittlerteam ist dasselbe.
Zum Inhalt:
In der Großstadt Hamburg treibt ein Serienmörder sein Katz- und Mausspiel mit der Polizei. Erst tauchen sonderbare Hashtags mit dem Wortlaut #findemich auf. Sie sind mit Leuchtfarbe auf den Autos der späteren Opfer aufgebracht, die dann selbst an öffentlichen Plätzen tot mit floureszierenden Gesichtern wie ausgestellt aufgefunden werden. Was treibt den Täter an, die jungen Frauen auf diese Art und Weise umzubringen? Und warum setzt er der Polizei ein zeitlich begrenztes Limit? Es scheint ihm zumindest Genugtuung zu bereiten, ihnen ihre Unfähigkeit nachzuweisen. Jens Kerner gerät an seine Grenzen, trifft falsche Entscheidungen...
Meine Meinung:
„Der Fahrer" ist eine Geschichte, die mich von Kapitel zu Kapitel nicht mehr losließ. Ich habe sie an einem Tag gelesen. Durchgesuchtet! Der Thriller ist rasant und ungeheuer fesselnd geschrieben, ein Pageturner durch und durch. Die Kapitel sind kurz und enden trickreich mit spannendem Ende, das einen zwingt immer weiter zu lesen.
Die Handlung ist vielfältig, viele Personen erscheinen verdächtig. Als Leser steht man genau wie Kommissar Kerner vor unzähligen Fragen. Ich fühlte und fieberte mit ihm und seiner Mitarbeiterin Rebecca Oswald. Das ganze Team steht unter einem immensen Erfolgsdruck. Die Zeit läuft ihnen davon und wie so oft hilft Kommissar Zufall oder wie im Falle der jungen Polizistin eine doch noch emotionale Regung des Killers.
Erst kurz vorm Ende erfährt man die Gründe für die grausame Bestrafung der jungen Frauen. Oh Mannomann, da mag ich gar nicht darüber nachdenken, wie viele potentielle Tote es da geben könnte!
Dahinter steckt eine Geschichte voller Tragik, die aus dem Täter ein wirkliches Monster machte. Zum Schluß schließt sich der Kreis zum Prolog. Da erhielt ich den vollen Durchblick.
Die Mischung aus Ermittlungstätigkeit und den privaten Belangen von Kerner und Oswald geht für mich in Ordnung. Die Geschichte wird für mich dadurch noch lesenswerter.
Wer spannende Unterhaltung nonstop sucht mit Gänsehautmomenten ist bei diesem Thriller genau richtig!
Meine Bewertung: Fünf von fünf Sternen!
Und für alle Thriller-Fans meine Lese-/Kaufempfehlung!
Rezensionen von Petra:
Leni und Knox
Hunter Legacy - Verlangen der Dunkelheit von Lara Adrian
Diesmal gibt es außer einem gut aussehenden Vampir und viel Erotik auch noch einen Hauch Krimi.
Mal was anderes, es zeigt das die Stammeskrieger in der Gesellschaft angekommen sind. Wir lesen nicht mehr nur über Probleme innerhalb ihrer Spezies, sondern jetzt kümmern sie sich auch um die Probleme von Normal Sterblichen.
Gefällt mir.
Natürlich ist auch wieder genug Erotik beschrieben, denn Leni und Knox passen einfach zu gut zusammen.
Das Buch kann man einzeln lesen, aber wenn man die anderen Bände um die Stammeskrieger kennt, ist es einfach schöner zu lesen.
Rezensionen von Danislesestube:
Selten so einen schönen Fantasy Roman gelesen
Hunter Legacy - Verlangen der Dunkelheit von Lara Adrian
Kennt ihr das auch? Ihr habt ein Buch beendet das euch während dem Lesen mit Gefühlen jeglicher Intensität durchflutet hat, und ihr diese Welt (oder Umgebung) mit ihren physikalischen Gesetzen, ihren Einwohnern, ihren Wäldern, Flüssen, Felsen, Meere, usw so detailliert wie nie zuvor vor Augen habt.
So erging es mir mit diesem wunderschönen Buch hier.
Am Anfang von Yosephinès Reise scheint die Handlung eine allzu bekannte Route einzuschlagen. Ein Mädchen fällt durch Zufall in eine fremde Welt, hat eine bestimmte Gabe und kommt zufällig zum richtigen Zeitpunkt, und muss diese fremde, ihr vollkommen unbekannte, Welt retten. So ganz nebenbei verliebt sie sich in einen natürlich heißen Typen. Am Ende leben sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. Es könnte so sein. Ist es aber nicht. Was mich sehr gefreut hat.
Die Autorin lenkt mit ihrem flotten und doch sehr detaillierten Schreibstil sehr schnell von diesem Gedanken ab, und entführt den Leser in eine Welt die man so noch nie gelesen oder gesehen hat. Es ist unglaublich wie viele Infos in so kurzer Zeit auf einen zufliegen. Natürlich ohne von der Handlung abzulenken, die einen schnell in den Bann zieht.
Yo ist auch keine strahlende Heldin, sondern ein ganz normales Menschenmädchen das mit der neuen Situation erstmal zurecht kommen muss. Ihr fällt kaum etwas einfach so in den Schoß, vieles muss sie sich hart erarbeiten. Stets mit dabei ist ihre kleine Begleiterin namens Stuna.
Das Ende hat es in sich und kam unerwartet. So flogen die Seiten nur noch schneller dahin.
Rezensionen von Laszlo Zoltan:
Ewigkeit ohne Höhepunkt
Für die Ewigkeit von Helmut Krausser
Beim Lesen fühlte ich mich wie ein Badender am Meer, der auf der Luftmatratze übers Wasser schaukelt. Und am Ende geht der Matratze im kniehohen Wasser die Luft aus. Angenehm, aber ein bissl fad.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Laszlo ZoltanRezensionen von begine:
Ein Abschied
Das Leben ist ein wilder Garten von Roland Buti
Der Schweizer Schriftsteller Roland Buti schreibt mit Poesie und Einfühlungsgabe den Roman „Das Leben ist ein wilder Garten“.
Carlo hat einen Landschaftsgärtner Betrieb, mit seinen Angestellten pflegt er Gartenanlagen. Es gibt einige humoristischen Einlagen.
Seine demente Mutter lebt im Heim, plötzlich ist sie verschwunden.
Der Hilfsgärtner Agon hilft ihm sie zu finden und er hat auch die richtige Idee.
Der Autor zeigt das langsame Verschwinden einer Mutter. Manchmal hat sie klare Momente, dann erzählt sie verwirrende Geschichten. Aber er erfährt auch etwas für ihn wichtiges.
Roland Buti hat seine Figuren sehr gut und lebensnah getroffen. Er lässt ihre Emotionen lebendig werden. Seine Sprache ist fesselnd und sensibel.
Der Roman ist unterhaltend und lesenswert.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:
Strandlektüre
Für die Ewigkeit von Helmut Krausser
Flüssig, einfach zu lesender Roman der gut ins Schwimmbad mitgenommen werden kann.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela MeierhoferRezensionen von miriamB:
Enttäuschte Erwartungen
Für die Ewigkeit von Helmut Krausser
Ein Buch, das unter anderem als reifes Werk über erotische Anziehung, Liebe, Verrat, Schuld und Sühne angekündigt wird, macht wirklich neugierig.
Leider konnte ich beim Lesen nur wenig davon tatsächlich entdecken! Zwar beginnt die Geschichte vielversprechend, aber leider verliert sie sich dann rasch in Oberflächlichkeiten.
Sie ist vorhersehbar und was noch schlimmer ist: die Protagonisten bleiben farblos.
Knapp 80% des Buches empfand ich als flach, banal und ohne jede Lebendigkeit. Nur das Ende ist unterhaltsam, sogar überraschend.
Warum trotzdem 3 Sterne?
Der Autor (den ich übrigens sehr schätze) schafft es, mit wunderschöner Sprache und klugem Witz die Unzulänglichkeiten der Geschichte zwischendurch vergessen zu machen. Und das ist mindestens 3 Sterne wert.
Rezensionen von Gaby 2707:
Locker, leichte Sommerlektüre
Die Liebe fällt nicht weit vom Strand von Franziska Jebens
Sophie Petersen, 29, verliert sich in Tagträumen rund um einen mintgrünen Foodtruck, ihrem großen Traum, mit dem sie reisen und vor allem darin kochen möchte.. Aber immer wieder findet sie ein „aber“, was sie davon abhält ihren Traum wahr werden zu lassen. Von einer Zeitarbeitsfirma an einen Filmverleih vermittelt, sitzt sie am Empfang und langweilt sich.
Dies ändert sich schlagartig, als sie kurzfristig das Marketing für einen bald erscheinenden Film übernehmen muss. Sie ist sogar bei den Dreharbeiten des Films in Dänemark vor einer traumhaften Meereskulisse dabei. Hier lernt sie Nick und seine Hündin Yukon kennen und verliebt sich Hals über Kopf. Hierbei vergisst sie ganz, dass zuhause ihr Freund Tim auf sie wartet…
In diesem Roman nimmt mich Franziska Jebens mit in die raue Welt des Filmbusiness und in die Welt von Sophie. Einer jungen Frau, die mir für ihre 29 Jahre so unreif erscheint wie ein 16-jähriger Teenager. Eine Frau, die es allen recht machen und allen gefallen will. Die keine eigene Meinung hat, bis ihr von ihrer Freundin Sasha und einer alten Freundin ihrer Mutter der Kopf gewaschen wird und sie endlich mal die Initiative ergreift. Sasha und Claudette, zwei tolle Frauen, von denen sich Sophie einiges abschauen kann.
Die Geschichte ist sehr vorhersehbar, es passiert eigentlich nichts, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Fast alle Personen, die ich kennenlerne erfüllen ein Klischee, sind stark überzeichnet und zum Teil sehr unsympathisch. Claudio, ein Kollege bei Triversal und Peter mit seinem Foodtruck in Dänemark sind zwei Männer, die ich gerne zu Freunden haben würde. Und natürlich Nick, der mich mit seiner fürsorglichen und total liebenswerten Art sofort für sich eingenommen hat.
Alles in allem eine leichte, seichte Sommerlektüre, von der ich mir sehr viel mehr versprochen hatte. Die ich aber Dank der witzigen Dialoge und Wortschöpfungen und auch wegen Sophies Wandel bzw. Erkenntnis, gerne gelesen habe.
3,5 von 5 Sternen
Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:
Kurze Ewigkeit
Für die Ewigkeit von Helmut Krausser
Die Geschichte beginnt ganz nett. Töchterchen aus wohlhabendem argentinischem Haus verliebt oder „verspielt“ sich in den jungen Klavierlehrer, der mit ein paar dunklen Flecken seiner Vergangenheit belastet ist. Sie fliehen vor dem Vater des Töchterchens nach Rio de Janeiro, schlagen sich eine Weile durch, bis sie vom Cousin des Töchterchens entdeckt werden, der während Unzuchtshandlungen am Töchterchen von deren Vater erwischt und von bösen Handlangern desselben getötet wird.
Der Junge Klavierlehrer nimmt die Schuld auf sich und wandert ins Gefängnis, wo er 11 Jahre später an den Folgen einer Blinddarmentzündung stirbt;das Töchterchen heiratet einen (offenbar ihrem Vater genehmen) Fabrikanten, setzt mit ihm 4 Kinder in die Welt und stirbt später an Herzinfarkt als Folge exzessiven Alkohol- und Kokainkonsums.
Die ganze Haupthandlung spielt 1902 in Buenos Aires und Rio de Janeiro und spiegelt ein bisschen die damaligen sozialen Verhältnisse wider. Die Sprache ist kurz und knackig, einige Szenen sind sehr schön geschildert, berührt hat mich das Buch aber nicht oder hat mir einfach der Zugang gefehlt. Eine nette Sommerlektüre.







