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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Didi2256:

Durchaus möglich

Olivia Monti beschreibt in ihrem Kriminalroman "Sterbewohl" eine Situation die gar nicht mal so unreal sein könnte.

Es gibt keine Demokratie mehr in Deutschlan. Der Staat hat kein Geld mehr und Menschen die dazu nichts mehr beitragen können, die Lage zu verbessern möchte man auf eine saubere weise derManipulation loswerden.

Anna, Max, Fred und Nagja werden in das Luxushotel Paradies auf der Insel Fehmarn eingeladen, um dort an einem Seminar teilzunehmen, wie ich den Staat entlasten kann und die Pille Sterbewohl aus Überzeugung nehme. Die Einnahme der Pille ist freiwillig, die vier Rentner sind skeptisch.

Ein außergewöhnliches Cover, das schon erahnen läßt, hier kommt Spannung auf.

Der fließende, schnörkellose Schreibstil erzeugt einen Lesefluß, bei dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.*

Wenn mn hinter den Zeilen liest, könnte so etwas durchaus möglich werden. Natürlich mag man daran gar nicht denken, aber wie beeinflußbar ist doch die Menschheit. Da werden Vergleiche mit Hitler gezogen und wenn man an so manche Diktatur auf dieser Welt denk, könnte das durchaus möglich werden.

Ein Roman der mich sehr nachdenklich gemacht hat.

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Berührend

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder von Antonia Blum

Kinderklinik Weißensee von der Autorin Antonia Blum beschreibt unter dem Titel "Zeit der Wunder" vortrefflich was Wesentliche des Buches.

Nach einem schweren Schock, wie sie ihre Mutter verlieren, haben die Schwestern Marlene und Emma doch noch Glück als sie im Waisenhaus Zuflucht finden.

Schnell kristalisiert sich heraus, das sie als Kinderkrankenschwestern ihr Leben verschrieben haben. Wobei Marlene sich strebsamerweise als Ärztin sieht. Ein steiniger Weg beginnt.

Mich hat schon alleine das hinreisende Cover angezogen. Ein kleiner Junge blickt sehnsüchtig auf ein beschützendes Gebäude.
Die Autorin hat einen feinfühligen Schreibstil und hat mich emotional genau getroffen.
Wie schwer kann das Schicksal mit Kindern umgehen und doch schlagen sie sich durch und man fühlt wie stark sich der Mensch entwickeln kann. Die Charaktere der Protagonisten kommen glaubhaft rüber und in keinster Weise schnulzig. Man erlebt die Kinderschuhe der heutigen Medizin, wie wichtig ist Sauberkeit und Hygiene. Auch kommt die Dramatik der Liebe nicht zu kurz. Der Leser leidet mit und es kommt immer wieder zum hoch wie geteilt doch der Stammesdünkel war. Freud und Leid liegen beieinander und zum Schluß erfährt man Blut ist doch dicker als Wasser.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergeb sehr gerne 5 Sterne.

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Spannernder Auftakt

Amissa. Die Verlorenen von Frank Kodiak

Frank Kodiak hat mit seinem neuen Privatdetektiven, Jan Kantzius und seine Frau Rica ein neues Privatermittlerduo erschaffen, das Spannung verspricht.

Als die Beiden auf der Autobahn in eine Massenkarambolage verwickelt werden, bekommen sie hautnah mit, wie ein Mädchen von einer Brücke springt und im Beisein von Jan, der ihre Hand hielt, stirbt.

Als Privatdetektive möchten sie natürlich Näheres erfahren und geraten in einen Strudel von grausamen Machenschaften. Auf ihren Ermittlungen stoßen sie auf die Hilfsorganisation AMISSA, die sich zur Aufgabe gemacht hat vermißte Jugendliche zu finden. Für diese Organisation arbeitet auch Rica und setzt natürlich alles daran mit Jan, der früher selbst Polizist war, Hintergründe zu erfahren.

Andreas Winkelmann, der unter dem Pseudonym Frank Kodiak schreibt, hat hier den Auftakt einer Thriologie erschaffen, die auf einem hohen Spannungsniveu liegt. Wer Winkelmann kennt, hat auch nichts anderes erwartet.
Sein Schreibstil ist schnörkellos und befasst sich nicht mit Nebensächlichkeiten. Immer wieder baut der Autor Chliffhanger ein, sodaß ein Lesefluß entsteht, bei dem man das Buch nur ungern zur Seite legt.
Glaubhafte Protagonisten runden das Bild ab und man ist mittendrin im Geschehen. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefangen und ich erwarte sehnsüchtig den zweiten Teil dieser Thriologie.
Für Thrillerfans eine klare Leseempfehlung.

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Tolles Lesekochbuch

Uri Buri - meine Küche von Uri Jeremias; Matthias F. Mangold

Uri Buri "Meine Küche", hat mich sehr beeindruckt.
Schon das Cover hat mich angesprochen. Da schaut ein liebenswerter Mann mit Rauschbart und einem Fisch in der Hand in die Kamera und man findet ihn gleich sympathisch.
Bisher kannte ich den legendären Koch Uri Jeremias nicht, weil ich zu Israel wenig Bezug habe.

Hier wird man nicht mit Rezepten erschlagen, sondern lernt erst mal den Menschen Uri und sein Umfeld kennen. Tolle Fotos untermalen das Ganze.
Bevor es mit den Rezepten losgeht, wird erst mal erläutert, wie wir frischen Fisch erkennen und einkaufen. Im Kapitel Grundlagen der Zubereitung lernen wir die verschiedenen Zubereitungsarten kennen.
dann geht es mit den Rezepten los. Hier wird gleich deutlich, Uri kocht ohne viel Schnick-Schnack. Er legt Wert auf natürliche Zutaten, damit der Grundgeschmack des Gerichtes erhalten bleibt. Aber nicht nur Fischrezepte sind hier vertreten, sondern auch Beilagen und Desserts. Am Anfang gibt der Koch nützliche Hinweise und Erläuterungen des Rezeptes. Eindrucksvolle Abbildungen lassen das Wasser im Mund schmelzen.
Mich hat das Kochbuch sehr inspiriert und dank der einfachen Zutaten werde ich auch das eine oder andere Rezept ausprobieren.
Auch ein tolles Geschenk für Fans der besonderen Küche, die über Land und Leute mehr erfahren wollen.

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Erschütternd

Sag die Wahrheit, auch wenn deine Stimme zittert von Galizia Daphne Caruana

Bisher habe ich nichts von der ermordeten maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia gehört. Umso erschüttert war ich über das Gelesene in diesem Tatsachenbericht.
Im Vorwort wird man ja schon auf die Missstände vorbereitet und man erahnt was in diesem Buch auf einen zukommt. Eine starke Frau, die sich auch durch den Brand ihres Hauses und die gäuelvolle Tötung ihres Hundes nicht stoppen lässt.

Leider muss sie mit ihrem Leben bezahlen, denn für die Verandwortlichen ist es leicht einen unbequemen Menschen zu entsorgen.
Bewundernswert auch ihre Söhne, die in akriebischer Kleinarbeit die einzelnen Puzzleteile zusammen setzten und diese Buch erschaffen haben. Nicht ganz ungefährlich und daher sehr mutig.
Verwunderlich, dass nach diesen ganzen Tatsachen niemand einschreitet, denn Malta liegt nach wie vor als unbescholtene Insel im Mittelmehr.
Ein Buch das bewegt und keine leichte Kost ist, es sollte viele Menschen lesen, in der Hoffnung das Gerechtigkeit geschieht und die Familie für ihren Mut im Nachhinein Genugtuung bekommt, auch wenn Daphne dadurch nicht mehr zurück kommt.

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Ein anderes Urlaubsparadies

Verschollen in Palma von Kallentoft Mons

Tim Blancks Tochter wird während ihrer Patyreise auf Mallorca vermißt. Das ist jetzt 3 Jahre her. Nachdem die Polizei es aufgegeben hat nach Emme zu suchen, macht sich Tim selbst auf den Weg nach Palma und bricht in Schweden alle Zelte ab, um selbst nach seiner Tochter zu suchen. In Palma nimmt er einen Job als Detectiv an und lernt die korrupte, kriminelle Welt der Reichen und Schönen kennen.

Dabei bekommt er eine Spur die mit Emme zu tun hat, lebt sie doch noch?

Der Autor hat hier einen Krimi geschaffen, der dem Leser schonungslos ein anderes Mallorca zeigt. Bildlich kann man sich in das Urlaubsparadies versetzen und leidet mit dem Protagonisten mit. Die Charaktere sind glaubhaft dargestellt und überschaubar. Der Schreibstil allerdings ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn immer wieder kommen Passagen vor, indem zwischen Emme und der Wirklichkeit hin und her geswitscht wird. Mir waren es auch zuviele englische Einwürfe, die für mich als der englischen Sprache nicht mächtig, eher störend waren. Aber das gehört wohl zu einem modernen Schreibstil und ich habe mir die Sätze zusammen gereimt. Der Spannungsbogen zieht sich durch das ganze Buch.
Ich fühlte mich spannend gut unterhalten und kann das Buch weiterempfehlen.

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Thriller oder Horror

Dunkler Raum von Peter Robert

Peter Robert hat mit seinem Debütroman ein Buch geschaffen, das zum Nachdenken anregt, aber gleichzeitig auch Angst macht.

Zwei Familien kämpfen um ihre Kinder. Da ist eine alleinerziehende Mutter mit zwei dunkelhäutigen Jugendlichen und einem Sohn der keinen Kontakt pflegt. Problemkinder die in einem Milieu der harten Außenwelt aufwachsen.

Dann die Patchworkfamilie, die sich wohnlich verbessern kann und in eine Welt der Elitekinder eintaucht. Doch alles gerät massiv aus den Fugen.

Das Cover und der Klappentext zeigen schon, hier handelt es sich um eine dunkle Geschichte. Am Anfang nahm alles seinen normalen Anlauf und ich kam sehr gut in das Geschehnis hinein. Flüssiger Schreibstil, eine klare Aussprache mit einer manchmal außerordentlichen Wortwahl, die man selten findet. Bis es zu den Rückblenden kam, da war ich doch sehr irritiert und wusste manchmal gar nicht in welcher Zeit ich mich befand. Das forderte meine Konzentration und nahm mir ein bisschen den Lesefluss. Dabei stand die Brutalität im Vordergrund, die ich bei weitem nicht so erwartet hätte. Szenen zwischen Dystrophie und Wirklichkeit überschlugen sich, das war mir einfach zu viel und ich begann mich durch das Buch zu quälen. Schade eigentlich, denn die Story fand ich stellenweise ganz gut, kann aber das Buch dadurch schwer zuordnen. Als Roman würde ich das Ganze nicht einordnen, eher in die Horrorabteilung. Man brauch schon starke Nerven.

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Fühlte mich gut unterhalten

Zeiten des Sturms von Nele Neuhaus

Von didi2256
Sheridan Grant steht kurz vor ihrer Hochzeit mit dem Chirurgen Paul Sutton. Bei der Anprobe ihres Brautkleides bekommt sie Panik und flieht aus dem Laden. Dabei wird sie brutal entführt und ihre Vergangenheit holt sie ein. Sie beschließt wieder in ihre Heimat zurückzukehren um sich wieder ihrer Leidenschaft dem Singen zu widmen.

Auch muss sie einiges aus ihrer Vergangenheit aufarbeiten.

Ich kenne die beiden Vorgängerbände nicht und kam doch schnell in die Geschichte von Sheridan rein. Nele Neuhaus baut immer wieder Episoden aus der Vergangenheit mit ein, sodass man einen guten Einblick erhält. Der Schreibstil von der Autorin ist wie immer fließend und die Protagonisten kommen glaubhaft rüber. Sheridan war mir von Anfang an sympathisch und man konnte hautnah miterleben wie es in ihrer Welt abgelaufen ist. Es gibt Einblicke in die Musikszene, sowie in das Farmerleben. Leider waren manche Abschnitte für mich zu langatmig und so plätscherte manches Kapitel etwas vor sich hin. Dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten, muß aber gestehen das die Taunuskrimis von Nele Neuhaus mich mehr begeistern.

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