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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Lebendig erzählt, aber teils zu emotional

Miss Guggenheim von Leah Hayden

Auch dieser Roman über Peggy Guggenheim wurde unter einem Pseudonym geschrieben. Obwohl sich der Name amerikanisch anhört, stammt er von einer deutschen Autorin. Leah Hayden schreibt emotionaler als Sophie Villard, von der fast gleichzeitig ein Roman über die bekannte Kunsthändlerin herauskam.

Leah Haydens Roman beginnt, quasi als Prolog, in Lissabon, kurz bevor Peggy mit ihrer Familie und Max Ernst mit einem Flugboot, dem Pan Am Clipper, nach New York flog - und aus Europa flüchtete.

Mit Peggys amerikanischem Pass gelang dies vergleichsweise fast einfach, aber sie gehörten tatsächlich zu den letzten Auswanderer, die noch aus Frankreich raus kamen, bevor dies aufgrund des Krieges nicht mehr möglich war.

Peggy hatte zu der Zeit eine Beziehung mit dem Künstler Max Ernst, die sich in Amerika vertiefte, aber bald auch wieder auseinanderging. Der Roman erzählt von Peggys Suche nach eine Immobilie, die sich als Galerie eignet, der Aufbau derselben und ihrer Förderung von Künstlern.

"Miss Guggenheim" gibt einen guten Überblick über die amerikanische Kunstszene Anfang der 40er Jahre, über das Leben etlicher geflüchteten Künstler und der Auseinandersetzung von jungen amerikanischen Künstlern mit dem Surrealismus.

Thema neben der Kunst war hier Peggys Beziehung zu Max Ernst. Er kam enorm unsympathisch rüber. Peggy wurde hier oft als die klammernde Frau dargestellt, die sie wahrscheinlich gar nicht war. Deswegen war mir ihre Beziehung zu emotional dargestellt.

Im Gegensatz zum andern Peggy-Roman werden hier die Jahre in New York ausführlicher (und teilweise ziemlich unterschiedlich) beschrieben. Der Sohn von Max Ernst, Jimmy, agiert als Sekretär von der Guggenheim-Galerie, und Pegeen, Peggys Tochter aus erster Ehe, unternimmt ihre ersten Schritte als Malerin.

Sehr interessant empfand ich die Szenen 1958 in Venedig, wenn Peggy mit Frederick Kiesler (der Architekt, der ihre New Yorker Galerie gestaltete) über Vergangenes und Gegenwärtiges reden.

Zusammenfassend ist "Miss Guggenheim" am ehesten ein Roman über die französische Bohème in Paris, bei der als Bindeglied zwischen den Künstlern untereinander und auch zwischen Amerikanern und Europäern Peggy Guggenheim fungierte. Der rote Faden darin ist Peggys und Max Beziehungsgeschichte. Diese Liebesgeschichte war mir in diesem Roman zu wenig glaubhaft beschrieben. Dafür aber der Aufbau und die ersten Jahre ihrer Galerie, die bei den Kunstkritikern gut ankam.

Fazit: Erneut ein interessanter Roman über "Miss Guggenheim", teils zu emotional, aber dafür sehr lebendig.
4 Punkte.

Wer mehr über Peggy Guggenheim erfahren möchte, liest am besten vor "Miss Guggenheim" den Roman "Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück" von Sophie Villard. Darin wird Peggys Geschichte von 1937 bis 1942 erzählt. Beide Romane zusammen ergeben einen tollen Überblick über die kunstsammelnde Frau.

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Rezensionen von PeLi:

Berliner Modewelt

Das Lichtenstein von Averbeck Marlene

"Das Lichtenstein - Modehaus der Träume" ist der 1. Band einer Trilogie um ein Berliner Kaufhaus im Jahr 1913. Hier erfährt man viel über die damalige Modewelt und bekommt einen Einblick, wie dieses große Familienunternehmen geführt wurde.
Da sind zuerst einmal die zwei Brüder Jacob und Ludwig, die ganz unterschiedliche Ansichten haben über die Führung des Geschäfts, sich immer wieder streiten und sich dann doch irgendwie einigen müssen.

Und da ist der Vater der beiden, der Seniorchef, der eigentlich das Geschäft schon an die Söhne übergeben hat, aber irgendwie doch nicht ganz loslassen kann und sich immer wieder einmischt. Die Mutter, die offiziell nicht viel mitzureden hat, wie das damals so allgemein typisch war, dass Frauen eher das Anhängsel ihrer Männer waren, die möglichst still und unauffällig sein sollten und einfach nur gut aussehen mussten, die es aber trotzdem schafft, sich aus dem Hintergrund heraus, einzumischen, wenn sie es für nötig hält.
Dann sind da natürlich auch noch die Angestellten , Schneider, Verkäuferinnen, Zwischenmeister, Konfektionäre und alle, die eben wichtig waren, um so einen Laden am Laufen zu halten. Und alle haben natürlich auch ihre ganz privaten Sorgen und Probleme, die sie nicht einfach vor der Ladentür zurücklassen können, wenn sie morgens zur Arbeit kommen.

Eigentlich sollte man annehmen, dass es bei so vielen unterschiedlichen Charakteren in dem Buch, nie langweilig wird, denn genug Stoff müssten die alle doch bieten. Leider muss ich aber zugeben, mich hat das Buch nicht packen können. Die erste Hälfte fand ich sehr langweilig, ich kämpfte mich durch die , zum Glück, kurzen Kapitel, die immer abwechselnd aus Sicht verschiedener Personen erzählt wurden. Ab der Stelle des Brandes, wurde es dann etwas spannender und auch die Zeit des Krieges und besonders der Abschnitt, als die Männer aus dem Krieg zurückkamen, war dann mal sehr emotional , da war ich dann zum ersten Mal gefesselt und habe mit den Beteiligten gelitten.
Danach flachte es schnell wieder ab und dann war es auch schon zu Ende, ohne, dass ich wirklich einen echten Zugang zu der Geschichte gefunden hatte.
Ganz am Anfang werden übrigens alle mitwirkenden Personen sehr ausführlich vorgestellt und ich habe im Laufe der Geschichte auch gemerkt, dass das wirklich eine gute Idee war, ich musste jedenfalls öfter zurückblättern und nochmal nachlesen, wer die einzelnen Personen sind und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Und am Ende gibt es eine Liste , in der Fachbegriffe aus der Modebranche erklärt werden, das fand ich auch interessant, denn da kannte ich einige Begriffe noch nicht.

Mein Fazit: Ein nettes Buch, guter Schreibstil, aber für mich war das nichts Besonderes und ich bin , ehrlich gesagt, auch nicht sehr neugierig auf den 2. und 3. Band.

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Rezensionen von Lesemama:

Ich fand es furchtbarlangatmig

flüchtig von Hubert Achleitner

Bewertet mit 2 Sternen

Zum Buch:
Eva Maria Magdalena Neuleitner ist seit dreißig Jahren mit Herwig Berger verheiratet. Sie haben sich schon lange auseinandergelebt und führen die Ehe nur noch auf Papier.
Doch dann ist Maria weg, zusammen mir Herqigs Volvo.
Ohne ein Lebenszeichen von sich zu geben.

Meine Meinung:
Die Geschichte ist schrecklich langatmig erzählt, als wolle der Autor zeigen, wie toll er mit Worteb umgehen kann. Mag sein, es sind schöne Worte, schöne Sätze, aber es passiert so gar nichts. Wenn mal was passiert ist es in zwei Sätzen abgehandelt. Ansonsten lesen wir, wie Maria geboren wird, wie oft Maria mir dem Volvo den Berg hinauf mäanderte ...
Etliche Seiten voller Nebensächlichkeiten, die meiner Meinung nach nichts zu Geschichte beitragen. Jede Menge Musik und Musiker, jede Menge Liedtexte ... da bleibe ich lieber bei meiner Trivalliteratur, die unterhält mich wenigstens.
So hochgelobte Literatur mit einer tollen Sprache ist einfach nichts für mich. Mich hat es gelangweilt.

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Rezensionen von Miro76:

Gustav Mahlers letzte Reise

Der letzte Satz von Robert Seethaler

Am Ende seines Lebens kehrt Gustav Mahler zurück nach Europa. Mit der Lektüre begleiten wir ihn auf seiner letzten Seereise von New York nach Cherbourg. Sein Körper hat schon stark nachgelassen, er kann sich kaum mehr auf seinen eigenen Beinen halten.

So verbringt er seine Tage auf Deck und gibt sich seinen Erinnerungen hin.

Die stärksten Eindrücke seines Lebens kommen ihm wieder in den Sinn. Der Tod seiner Tochter Maria, die Begegnung mit Siegmund Freud und natürlich immer wieder Alma, die Frau, die er bis zum Ende geliebt hat.

Aber auch leichte Erlebnisse prägen seine Gedanken, wie zum Beispiel das erste Mal New York sehen. Was muss das für ein imposanter Eindruck für einen Österreicher gewesen sein. So hohe Bauwerke waren in Wien noch undenkbar.

Robert Seethaler geht sehr vorsichtig mit seinem Protagonisten um. Dieses Buch stellt keinen Anspruch auf biographische Vollständigkeit. Hier stehen Gefühle, Gedanken und Erinnerungen im Vordergrund. Was bleibt, wenn das Leben langsam zu Ende geht. Es ist ein schönes Buch in einfühlsamer und ruhiger Sprache.

Ein bisschen ausführlicher hätte es sein können. Durch die extreme Kürze habe ich Angst, dass der Eindruck schnell wieder verblasst.

Allerdings kann man es auch ganz schnell nochmal lesen.

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Rezensionen von Miro:

Gustav Mahlers letzte Reise

Der letzte Satz von Robert Seethaler

Am Ende seines Lebens kehrt Gustav Mahler zurück nach Europa. Mit der Lektüre begleiten wir ihn auf seiner letzten Seereise von New York nach Cherbourg. Sein Körper hat schon stark nachgelassen, er kann sich kaum mehr auf seinen eigenen Beinen halten.

So verbringt er seine Tage auf Deck und gibt sich seinen Erinnerungen hin.

Die stärksten Eindrücke seines Lebens kommen ihm wieder in den Sinn. Der Tod seiner Tochter Maria, die Begegnung mit Siegmund Freud und natürlich immer wieder Alma, die Frau, die er bis zum Ende geliebt hat.

Aber auch leichte Erlebnisse prägen seine Gedanken, wie zum Beispiel das erste Mal New York sehen. Was muss das für ein imposanter Eindruck für einen Österreicher gewesen sein. So hohe Bauwerke waren in Wien noch undenkbar.

Robert Seethaler geht sehr vorsichtig mit seinem Protagonisten um. Dieses Buch stellt keinen Anspruch auf biographische Vollständigkeit. Hier stehen Gefühle, Gedanken und Erinnerungen im Vordergrund. Was bleibt, wenn das Leben langsam zu Ende geht. Es ist ein schönes Buch in einfühlsamer und ruhiger Sprache.

Ein bisschen ausführlicher hätte es sein können. Durch die extreme Kürze habe ich Angst, dass der Eindruck schnell wieder verblasst.

Allerdings kann man es auch ganz schnell nochmal lesen.

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Rezensionen von hanna:

Jahresbegleiter

Reimmichl Volkskalender 2021 Redigiert von Birgitt Drewes von Robert Seethaler

Der Reimmichlkalender ist für mich schon lange ein Begriff, allerdings habe ich ihn bisher als sogenannten Bauernkalender wahrgenommen. Nun habe ich mich ihm gewidmet, hauptsächlich wegen des Beitrages des Absamer Pfarrers über Wallfahrten im allgemeinen und besonderen.
Vor jedem Monatskalendarium ist die Beschreibung eines Heilkrautes, was mir als "Kräuterhexe" gut gefällt.

Die Beiträge die dann folgen, sind teilweise sehr interessant, teilweise bedrückend. Natürlich können wir die Welt und die Geschichte nicht einfach nur rosarot darstellen, aber wenn ich mir diesen Kalender als Jahresbegleiter vorstelle und als das ist er wohl gedacht, dann würde ich mir erstens eine andere Einteilung wünschen> dass Geschichten, Tipps, vielleicht auch Rezepte den jeweiligen Monaten folgen und zweitens dass es wenigstens einen aufheiternden, eventuell sogar lustigen Beitrag pro Monat gibt. Die Geschichten und Berichte sind wirklich informativ, Altbischof Stecher konnte man in der Erzählung seines Freundes besser und persönlicher kennenlernen. Der Beitrag über die Sternenkinder macht sehr traurig, gerade deshalb wäre es wichtig die Auswahl der Geschichten noch sorgfältiger zu machen, Nachdenkliches und Humorvolles abzuwechseln, sodass man den Kalender immer wieder gerne zur Hand nimmt.
Bei den Rezepten denke ich an jahreszeitliche Hausmannskost, für die es zwar schon unzählige Bücher gibt, in einen so umfangreichen Kalender eingebettet, würde ich mich persönlich aber über diese Tipps und Anregungen freuen.

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Rezensionen von yellowdog:

Gammelhai zum Frühstück

Kalmann von Schmidt Joachim B.

Die Handlung von Kalmann ist im verschneiten Island angesiedelt. Das winterliche gibt dem Buch viel Atmosphäre.
Die Kraft des Buches entsteht daraus, dass die Geschichte ganz und gar aus der außergewöhnlichen Perspektive der Icherzählers Kalmann erzählt wird.
Kalmann ist 30 Jahre alt, aber er ist geistig auf dem Stand eines Kindes.

Und obwohl er manchmal verhaltensgestört wirkt und aggressiv werden kann, ist er ein guter Kerl und in der isländischen ländlichen Gemeinschaft weitgehend akzeptiert. Außerdem ist er tatsächlich ein guter Haifischfänger und bereitet den beliebten Gammelhai zu.
Kalmanns Gedanken sind geradeaus, manchmal aber auch mit ungewöhnlichen Abzweigungen.

Das ausgerechnet er eine Blutlache findet, die auf ein Verbrechen hindeutet, lässt einen außergewöhnlich geschilderten Kriminalplot zu. Und zum Ende hin entfaltet sich auch eine spannungsvolle Dramatik.

Ein wirklich gutes Buch! 5 Sterne, ohne Frage!

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Rezensionen von Petra:

ein Fluch

Heute schon für morgen träumen von Lori Nelson Spielman

Darf man auch als zweite Schwester seinen Gefühlen trauen, laut dem Familienfluch Nein aber zwei Cousinen machen sich mit ihrer Großtante auf das zu ändern.
Wieder mit sehr viel Gefühl beschreibt die Autorin das Leben der drei Frauen und ihrer Familien. Dieser Fluch muss für alles herhalten, mangelndes Selbstwertgefühl , der Wunsch unbedingt von allen geliebt zu werden und auf der anderen Seite, ich bin die Ältere ich habe das Recht darauf .

.. . Einige Figuren sind derart verzweifelt das es in Verbitterung umschlägt und dadurch alle anderen bestraft werden, dass wiederum dazu führt das diese nicht mal mehr in der Lage sind eine eigene Meinung zu äußern.
Für mich war wieder zuviel Gefühl in dem Buch, immer kam der Gedanke, jetzt denk doch mal an dich, lass dir nicht alles gefallen, du bist nicht die Angestellte deiner Schwester usw.
Diese Gedanken habe ich bei jedem Buch dieser Autorin aber trotzdem lese ich sie immer wieder. Ein Widerspruch der fasziniert.

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Rezensionen von Castilleja:

Ewert und Hoffmann

Geburtstagskind (Ewert Grens ermittelt 1) von Anders Roslund

Bei diesem Buch konnte mich der Klappentext sofort packen und ich hatte eine gewisse Erwartungshaltung an die Handlung, allerdings passte der Klappentext leider nur zum Teil zu diesem Buch, denn es gibt hier noch einen weiteren Strang. Denn hier wird dem Leser definitiv schwedische Hochspannung geliefert.

Kommissar Ewert Grens von der Stockholmer Polizei steht kurz vor seiner Pensionierung, als ihn noch einmal ein alter Fall beschäftigt. Doch schnell weiten sich die Ermittlungen aus und es geht in eine ganz andere Richtung. Albanischer Waffenschmuggel, eine Zusammenarbeit mit Piet Hoffmann, einem ehemaligen Undercover-Ermittler, der nun selbst extrem unter Druck steht. Hier erwarten den Leser viele Überraschungen und vor allem da Ende ist unerwartet, aber dennoch schlüssig und führt die beiden Fälle gekonnt zusammen.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Hochspannung bis zur letzten von 667 Seiten, großartiges Lesevergnügen

The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder von J. D. Barker

DAS HAUS DER BÖSEN KINDER ist ein sensationeller Triller, der letzte Band einer Trilogie. Wer die ersten zwei nicht gelesen hat, sollte dies auf jeden Fall nachholen. Es steigert das Verständnis, wenn man die Charaktere und die zum Teil unübersichtlichen und chaotischen Handlungsstränge, der ersten beiden Bände kennt.

DAS HAUS DER BÖSEN KINDER im Original „The Sixth Wicked Child“, Kinder in einem Waisenheim, unter ihnen der zwölfjährige Anson Bishop, der nun erwachsen ist und sein mörderisches Werk betreibt.

J. D. Barker beschreibt mit Anson Bishop - AB - einen intelligenten Serienkiller, der mit der Polizei, und in Speziellen mit Detective Sam Porter von der Chicagoer Metro ein Spiel spielt und immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Sam Porter ist in Schwierigkeiten. SARS-Virus, verbreitet von Bishop. Das Stroger Hospital unter Quarantäne, Porter mitten drin in den Fängen des FBI.

Seit über fünf Jahren ist Porter wie ein Besessener auf der Spur von Bishop und damit auch mit seiner eigenen schmerzhaften Vergangenheit konfrontiert. Porter hat nur wenige Kollegen, die ihm vertrauen und noch weniger Vorgesetzte; er vertraut nur zwei Kollegen, den Detectives Brian Nash und Clair Norton. Er ist dennoch davon überzeugt, ‚sie kriegen ihn (AB) ohne mich nicht. Sie kriegen keinen von denen.‘ Ist Bishop ein krankes, wahnsinniges Hirn, ein Stück Scheiße, ein selbstherrlicher Killer? (Zitat) Oder ist Porter nur ‚jemand, den sich ein verkorkstes Gehirn ausgedacht hat. Ein Hirngespinst.‘

Jedes einzelne 4MK-Opfer konnte mit kriminellen Machenschaften in Verbindung gebracht werden. Für diese Art von Rache konnte man „Verständnis“ aufbringen und über diese Selbstjustiz von Bishop diskutieren, doch beim folgenden tödlichen Rundumschlag zweifelt man daran und Porter gerät in eine fast ausweglose Situation.

Einer der besten Triller einer Trilogie je gelesen, Hochspannung bis zur letzten Seite mit einem unerwarteten Überraschungscoup, großartiges Lesevergnügen.

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