Kunden em pfehlungen
Rezensionen von BarbaraM:
Eine zweite wunderbare Hörreise nach Sommerby!
Wir haben uns als Familie schon den ersten Teil „Ein Sommer in Sommerby“ angehört und haben nun regelrecht auf den zweiten Band hingefiebert. Auch vom zweiten Teil sind wir wieder richtig verzaubert und haben das Hörerlebnis sehr genossen.
Unseres Erachtens kann der zweite Teil sicherlich auch ganz eigenständig gehört werden, wir haben es aber richtig gut gefunden, dass uns einiges schon so bekannt war und wir auf unser Vorwissen zurückgreifen konnten und ein „Wiedersehen“ mit Sommerby hatten.
Doch um was geht es? Martha, Mats und Mikkel haben beschlossen, ihre Herbstferien wieder bei Oma Inge in Sommerby zu verbringen. Sie freuen sich sehr darauf, ihre Oma wiederzusehen und alles könnte so schön sein, wenn nur der Makler nicht wieder allerhand Gemeinheiten auf Lager hätte. Er lässt einfach nicht locker und versucht wieder mit allen möglichen Tricks, Oma Inge dazu zu bringen, ihr Haus zu verkaufen. Er treiebt Oma Inge ganz schön in die Enge und die Situation steht Spitz auf Knopf. Zum Glück ist aber Oma Inge von ihren Enkeln und vielen guten Seelen in Sommerby umgeben und kann wirklich auf sie zählen und dann steht ja auch noch ihr 70. Geburtstag an.
Wir sind wieder sehr davon beeindruckt, welch tolle Atmosphäre Julia Nachtmann mit ihrer Stimme schafft. Jeder einzelnen Person gibt sie eine ganz spezielle, ausdrucksstarke Note. Als Zuhörer kann man auch dank ihrer Stimme ganz in die Geschichte eintauchen und das ganze Hörbuch macht mit ihrer Stimme richtig Spaß.
Das Hörbuch „Zurück in Sommerby“ von der Autorin Kirsten Boie und der Sprecherin Julia Nachtmann ist im Juli 2020 im Verlag Jumbo Neue Medien erschienen. Es umfasst 4 Hörbuch-CDs mit einer Laufzeit von ca. 360 Minuten.
Fazit: Eine tolle Geschichte über die Wichtigkeit und Wertschätzung von Kindern, über Werte wie Vertrauen, Zusammengehörigkeit, Verantwortung, Liebe und Familie.
Ein absoluter Genuss für die Ohren von Klein und Groß ab 8 Jahren!
Rezensionen von Dana:
nach einer wahren Geschichte -bewegend und toll geschrieben
Das Mädchen, das ein Stück Welt rettete von Sharon Cameron
Stefania ist gerade mal 16 Jahre alt und steckt voller Träume und Hoffnungen, als der zweite Weltkrieg ausbricht und für sie alles verändert. Nichts in ihrer Umgebung ist mehr, wie es war. Häuser liegen in Schutt und Asche, es wird schwer eine Arbeit zu finden, ihre Freunde müssen umziehen und sie allein lassen und dann ist da auch noch ihre kleine Schwester Helena, um die sie sich kümmern muss.
Für Stefania beginnt ein harter Kampf ums Überleben, denn sie bemüht sich nicht nur sich selbst und ihre Schwester durch zu bringen, sondern gleichzeitig noch für die Familie Diamant da zu sein, bei der sie zuvor gewohnt und gearbeitet hat. Die Juden-Familie ist im Ghetto für die Jugendliche jedoch nur schwer zu erreichen und das heimliche Versorgen streng verboten. Und als wäre das noch nicht gefährlich und waghalsig genug, steht sie im Verlauf des Krieges vor noch weiteren, schwerwiegenden Entscheidungen und gibt mit ihrem Mut anderen Menschen eine Chance auf ein Leben, wenn auch nur eine kleine, denn niemand weiß, ob sie den nächsten Tag noch erleben werden.
Dieses Buch ging mir unter die Haut. Es war erschreckend, erschütternd, aufwühlend und gleichzeitig auch unglaublich schön. Die Geschichte des zweiten Weltkrieges ist den meisten wohl nicht unbekannt. Auch mit den Themen Judenverfolgung, Konzentrationslager und Hinrichtungen aufgrund von Hilfsbereitschaft gegenüber den Juden hat man sich zum Beispiel in der Schule beschäftigt und man weiß, dass das passiert ist und hat vielleicht auch eine grobe Vorstellung davon, wie schlimm und grausam es gewesen sein muss. Mit „Das Mädchen das ein Stück Welt rettete“ einen Einblick in diese Zeit zu bekommen, der auf einer wahren Begebenheit beruht, ist aber einfach noch mal intensiver gewesen.
Die Geschichte ist sehr einfühlsam erzählt, trotz all der Schrecken, die passieren und die auch nicht verheimlicht werden, sind die Grausamkeiten nicht zu detailliert beschrieben, so dass die Altersempfehlung ab 13 Jahren vermutlich gerechtfertigt ist. Einige Szenen waren aber schon sehr geprägt von der Brutalität der Zeit, auf unterschiedliche Weise. Das Leben von Stefania wird zu einem ständigen Kampf. Ein Kampf um ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, Kleidung, Arbeit und die Gesundheit. Die Protagonistin ist unglaublich mutig und hat ein großes Herz. Immer wieder kommen ihr Zweifel und die Angst hält sie fest im Griff und doch entscheidet sie zugunsten anderer Menschenleben. Was sie alles unternimmt und bewerkstelligt, ist wirklich enorm. Aber auch ihre kleine Schwester Helena ist für mich eine Heldin. Die beiden Schwestern haben viel ausgehalten und eingesteckt, zurück gesteckt, sich immer wieder ihren Ängsten gestellt und durchgehalten, wie schwer es auch war. Und jede Hoffnungslosigkeit, die aufkam, war absolut verständlich und nachvollziehbar.
Stück für Stück durchlebt man mit Stefania, wie es ihr ergangen ist, welchen Strapazen sie sich ausgesetzt hat, wen sie kennengelernt und für wen sie ihr eigenes Leben riskiert hat. Durch die Ich-Perspektive ist man hautnah dabei und erlebt jede Szene sehr intensiv mit. Immer wieder gab es Situationen, in denen sie dem Tod näher war, als dem Leben und es nur durch Glück, ihrem guten Verhandlungsgeschick, der Gutmütigkeit ihres Gegenübers oder einer zufälligen Ablenkung zu verdanken war, dass sie eine weitere Chance erhalten hat, für sich und die Juden, die sie schützte und unterstützte. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack noch etwas länger und ausgebauter sein können. Es gibt im Buch einige Zeitsprünge, die ich verständlich finde, dennoch fand ich all die Erlebnisse gleichermaßen interessant wie erschreckend und hätte einfach gern noch mehr erfahren. Trotzdem versteh ich die Kürzungen und die Autorin erklärt auch im Nachwort, dass sie nicht alles so detailliert einbringen konnte, wie sie gern gewollt hätte, ohne das Buch zu dick werden zu lassen. Besonders beeindruckend fand ich, dass, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, alles wirklich so passiert ist. Auch wenn hier und da die Reihenfolge wohl ein klein wenig angepasst werden musste, damit es trotz der Zeitsprünge und der „Kürzungen“ passte und es zu einigen wenigen Ereignissen keine ganz genauen Aufzeichnungen oder Zeitzeugen gab, kann man sich ziemlich sicher sein, dass man Stefanias Geschichte nahezu so erlebt, wie sie war. Es ist eben nicht so oder so ähnlich oder möglich und vielleicht, sondern es ist das Leben von Stefania und Helena, in das man hier eintauchen darf.
Trotz all der bedrückenden und schrecklichen Ereignisse empfand ich den Schreibstil als sehr angenehm und flüssig. Es ist aufwühlend und furchtbar, was die Menschen durchgemacht haben, umso schöner waren dann aber auch die kleinen Erfolge und Lichtblicke, die Hoffnung und der Mut. Ich möchte inhaltlich gar nicht zu viel verraten. Stefania und Helena treffen auf ganz verschiedene Personen, einige sind ihnen wohlgesonnen, andere nicht, vor manchen müssen sie sich verstecken und schweigsam sein, bei anderen könnten sie überlegen, ob sie ehrlich sind und vertrauen fassen. Sie müssen Krisen meistern und Unmögliches organisieren und bei all dem dürfen sie niemals ihr Herz oder ihren Verstand verlieren.
Ein toller Abschluss ist das Nachwort des Buches, in dem man zu einigen der Charaktere, die man im Verlauf des Werkes kennen gelernt hat, noch von dem erfährt, was nach dem Krieg aus ihnen geworden ist. Durch die Fotos wird dabei noch mal deutlicher, dass es wirklich um reale Menschen geht, nicht um fiktive Figuren, die in die Zeit des zweiten Weltkrieges gesetzt wurden.
Fazit
Eine Geschichte voller Mut und Menschlichkeit nach einer wahren Begebenheit. Ich lese sehr selten historische Bücher, doch dieses hat mich gleich angesprochen und die Leseprobe hat mich neugierig gemacht auf den Rest der Handlung. Und auch wenn ich mir im Vorfeld natürlich Gedanken gemacht habe, was mich erwartet, so war es dann beim Lesen doch noch mal intensiver und anders. Besonders mit dem Wissen, dass es Stefania gab, dass es all die anderen Menschen gab und dass all die Ereignisse passiert und keine Fiktion sind. Ein tolles Buch, das mich nachdenklich gestimmt hat und die grausamen Seiten des Krieges lebendig macht, ohne dabei zu viele blutige Details auszupacken, das gleichzeitig aber auch einfach toll war, weil die Protagonisten wahre Helden sind.
Rezensionen von Miro76:
Einmal Meisterdiebin sein!
Wilde Freude von Sorj Chalandon
Die K-Gang, das sind Brigitte, Jeanne, Assia und Mélody. Das K kommt vom Vermerk auf den Patientenakten und steht für Krebs.
Als Jeanne ihre Diagnose bekommt, ist ihre Ehe ziemlich am Ende. Das Paar konnte den Tod ihres Sohnes nicht gemeinsam verarbeiten und driftete immer weiter auseinander. Jeanne's Mann ist überfordert und kann seine Frau nicht unterstützen.
Also verlässt er sie.
Doch Jeanne lernt an ihrem ersten Chemotag Brigitte kennen, die sie in ihre Clique aufnimmt. Alle vier Frauen sind vom Schicksal ziemlich hat drangenommen worden. Aber Mélody trifft es am Schlimmsten. Ihr Sohn wurde von seinem Vater nach Russland entführt und verlangt nun Lösegeld.
Die Gruppe hat nichts zu verlieren und so planen sie im Fahrwasser einer kriminellen Frauengruppe einen Raub in deren Stil. Akribisch kunden sie den Juwelier aus und entwickeln einen großen Coup mit einer arabischen Prinzessin. Ob der Raub gelingt oder die Frauen doch noch das große Flattern kriegen, wird hier natürlich nicht verraten.
Nur noch so viel. Es kommt dann doch manches anders als erwartet.
Gut gefallen hat mir, wie sich diese vom Schicksal gebeutelten Frauen immer wieder gegenseitig aufbauen und es auch schaffen, immer wieder das schöne im Leben zu sehen. Auch wenn es noch so schwer scheint. Man kann "wilde Freude" empfinden im Kreis einiger Lieben.
Die Männer kommen in dieser Geschichte nicht so gut weg. Sie sind fast alle komplette Arschlöcher. Nur einen guten Freund gibt es, aber es heißt ja Ausnahmen bestätigen die Regel. Das könnte etwas überzeichnet wirken, aber in diesem Roman ist es fast schon wieder lustig und so streng möchte ich jetzt mal nicht sein.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mit Jeanne mitgefiebert und mitgelitten. Sie hat ihr Schicksal nicht verdient, aber sie geht gestärkt daraus hervor, trägt ihre Glatze mit erhobenem Haupt.
Kurz vor Schluss gibt es eine Wende, die dem ganzen Roman noch mal eine andere Richtung verleiht und einen schönen Denkanstoß bietet, doch der wirkliche Schluss kommt dann zu abrupt. Da konnte ich nicht ganz folgen. Das hätte die Autorin etwas besser ausarbeiten können.
Daher vergebe ich nur 4 Sterne für dieses Buch, das mir wirklich Freude bereitet hat beim lesen.
Rezensionen von Miro:
Einmal Meisterdiebin sein!
Wilde Freude von Sorj Chalandon
Die K-Gang, das sind Brigitte, Jeanne, Assia und Mélody. Das K kommt vom Vermerk auf den Patientenakten und steht für Krebs.
Als Jeanne ihre Diagnose bekommt, ist ihre Ehe ziemlich am Ende. Das Paar konnte den Tod ihres Sohnes nicht gemeinsam verarbeiten und driftete immer weiter auseinander. Jeanne's Mann ist überfordert und kann seine Frau nicht unterstützen.
Also verlässt er sie.
Doch Jeanne lernt an ihrem ersten Chemotag Brigitte kennen, die sie in ihre Clique aufnimmt. Alle vier Frauen sind vom Schicksal ziemlich hat drangenommen worden. Aber Mélody trifft es am Schlimmsten. Ihr Sohn wurde von seinem Vater nach Russland entführt und verlangt nun Lösegeld.
Die Gruppe hat nichts zu verlieren und so planen sie im Fahrwasser einer kriminellen Frauengruppe einen Raub in deren Stil. Akribisch kunden sie den Juwelier aus und entwickeln einen großen Coup mit einer arabischen Prinzessin. Ob der Raub gelingt oder die Frauen doch noch das große Flattern kriegen, wird hier natürlich nicht verraten.
Nur noch so viel. Es kommt dann doch manches anders als erwartet.
Gut gefallen hat mir, wie sich diese vom Schicksal gebeutelten Frauen immer wieder gegenseitig aufbauen und es auch schaffen, immer wieder das schöne im Leben zu sehen. Auch wenn es noch so schwer scheint. Man kann "wilde Freude" empfinden im Kreis einiger Lieben.
Die Männer kommen in dieser Geschichte nicht so gut weg. Sie sind fast alle komplette Arschlöcher. Nur einen guten Freund gibt es, aber es heißt ja Ausnahmen bestätigen die Regel. Das könnte etwas überzeichnet wirken, aber in diesem Roman ist es fast schon wieder lustig und so streng möchte ich jetzt mal nicht sein.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mit Jeanne mitgefiebert und mitgelitten. Sie hat ihr Schicksal nicht verdient, aber sie geht gestärkt daraus hervor, trägt ihre Glatze mit erhobenem Haupt.
Kurz vor Schluss gibt es eine Wende, die dem ganzen Roman noch mal eine andere Richtung verleiht und einen schönen Denkanstoß bietet, doch der wirkliche Schluss kommt dann zu abrupt. Da konnte ich nicht ganz folgen. Das hätte die Autorin etwas besser ausarbeiten können.
Daher vergebe ich nur 4 Sterne für dieses Buch, das mir wirklich Freude bereitet hat beim lesen.
Rezensionen von Gudrun7:
kleines Büchlein mit großem Inhalt
Großstadtmond von Rüdiger Marmulla
Das Cover mit der Frankfurter Skyline, den Sternen und dem Vollmond hat mir auf Anhieb gefallen, weil die Farben und die Umrisse gekonnt in Szene gesetzt sind. Nachdem ich die Beschreibung zum Buch gelesen habe, war meine Neugier auf den Inhalt vollends geweckt.
Am Anfang war ich mir bezüglich des Schreibstils noch nicht sicher, ob das so Meins sein wird.
Diese Skepsis hat sich aber dann nach und nach verflüchtigt, weil ich bemerkt habe, dass genau dieser Erzählstil den Inhalt und die Tiefgründigkeit gelungen hervorheben.
Die Stories der beiden Pastoren, um die die Geschehnisse verwoben werden, wird mittels sich regelmäßig abwechselnder Fortsetzungsgeschichten nach und nach vervollständigt. Obwohl ich mir anfangs nicht vorstellen konnte, dass hier Spannung aufgebaut werden kann, habe ich mich auch hier eines Besseren belehren lassen.
Die Charaktere werden allesamt vorzüglich dargestellt und in jedem erlebt man die Eigenschaften, Gedankengänge und auch die Verhaltensweisen voll und ganz mit. So wird ein authentisches und voll umfängliches Bild geschaffen.
Mein Fazit: kleines Büchlein mit großem Inhalt
Rezensionen von annabookie:
Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht!
It was always you von Nikola Hotel
It was always you - Nikola Hotel
Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht!
Zum Inhalt: Nach dem Tod ihrer Mutter verliert Ivy alles. Ihr Stiefvater schickt sie auf ein Internat und sie hat kaum noch Kontakt zu ihrem alten Leben und zu ihrer Familie. Nach vier Jahren bittet ihr Stiefvater sie plötzlich zurückzukommen.
Sie kommt seiner Bitte nach, doch damit brechen alte Probleme wieder auf und Missverständnisse und Geheimnisse kommen zum Vorschein, die Ivys Welt beinahe zusammenbrechen lassen. Und außerdem ist da noch ihr gutaussehender Stiefbruder Asher und auch wenn Ivy versucht sich dagegen zu wehren, fühlt sie sich zu ihm hingezogen.
"It was always you" zählt von nun an zu meinen Lieblingsbüchern und das schaffen sehr wenige Bücher. Die Geschichte hat mich komplett gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Schon als ich die Leseprobe bei Vorablesen gelesen habe, wusste ich, dass ich die Geschichte von Ivy und Asher unbedingt lesen möchte. Leider war ich nicht bei der Verlosung dabei und so habe ich mir das Buch selbst besorgt, weil ich so gespannt war wie es weitergeht und auch die Charaktere und der Schreibstil total meinen Geschmack getroffen haben. Außerdem ist das Cover des Buches wirklich wunderschön und auch die Letterings in dem Buch sind ein wahrer Hingucker und mal was Neues.
Ivy ist eine so liebenswerte Person und es zerbricht einem beim Lesen fast das Herz, welche Vorwürfe sie sich teilweise macht und wie sie versucht zuerst die Schuld bei sich zu finden. Gleichzeitig hat sie aber auch einen starken Willen und tritt selbstbewusst auf. Durch diese Mischung an Charaktereigenschaften muss man sie einfach gern haben!
Und Ashers Charakter geht einem wirklich unter die Haut. Zu Beginn wirkt er zwar etwas egoistisch, aber schnell merkt man, dass er einfach sehr viele Enttäuschungen und Schmerzen in seinem Leben ertragen musste. Das hat ihn gezeichnet. Seine Art besitzt dunkle Charakterzüge, doch im Herzen ist er ein durch und durch guter Mensch.
Mein Fazit zu diesem Buch ist mehr als positiv. Wenn ich könnte, würde ich hundert Sterne vergeben. Die Geschichte hat wirklich mein Herz berührt. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Teil der Blakely-Reihe über Noah, Ashers Bruder und Aubree, Ivys beste Freundin. "It was always you" ist wirklich ein Buch, das beim Lesen unter die Haut geht!
Rezensionen von Petra:
eine Fortsetzung
Das Lied des Wolfes von Anthony Ryan
Ich bin schon länger um diesen Autor herum geschlichen, immer war das neue Buch gerade mitten in einer Trilogie und er geriet wieder in Vergessenheit. Jetzt heißt es, es ist der Beginn einer neuen Serie. Also habe ich mich voller Freude auf das Buch gestürzt und war ein bisschen enttäuscht. Denn es wird sehr viel aus vorherigen Bänden erwähnt, was ich gern genauer gewusst hätte.
Leser die diesen Autor kennen, sagen das hätte man am Klappentext erkennen können. Gut für sie, denn sie bekommen eine fantastische spannende Geschichte mit vielen alten Bekannten.
Für mich war alles neu, ungeheuer spannend,. fantastisch, die verschiedenen Figuren waren ausgefeilt und jede für sich besonders. Nachdem ich mir aus den Andeutungen die Vorgeschichte so einigermaßen zusammen reimen konnte. War das Buch ein pures Vergnügen.
Wie fast immer bei Fantasy gab es genug harte Szenen, trotzdem vermittelten die Protagonisten Menschlichkeit und Respekt für die Ansichten anderer. Toleranz wird groß geschrieben.
Rezensionen von Hannale:
Handbuch der Dichtungen für Couchlegierungen von Timon Tiefenbach
Wer mit Wortwitzen etwas anfangen kann wird an dem seltsamen Büchlein seine Freude haben, Lacher sind garantiert. Große Lyrik sollte man nicht erwarten, wobei ein paar Reime ziemlich gut sind. Das Layout könnte besser sein .... Die Fakten als Untertitel sind sehr originell, wenn auch teilweise etwas schräg.
Insgesamt eine klare Empfehlung wert.
Rezensionen von Bücherwald13:
Empfehlenswert
City of Girls von Elizabeth Gilbert
Schon als ich das Buch in den Neuerscheinungen entdeckt habe, hat es mich neugierig gemacht. Und als ich dann so so viele positive Stimmen gehört habe, hab ich es in der Bücherei ausgeliehen, geich angefangen zu lesen und sehr geliebt!
Elizabeth Gilbert ist ja durch "Eat, Pray, Love" sehr bekannt.
Auch dieses Buch hatte mir schon ganz gut gefallen. Doch City of Girls hat mich noch mehr beeindruckt!
In diesem Buch geht es um die 19 jährige Vivian. Ihre Vergangenheit lief nicht gerade bilderbuchmäßig. Deshalb schicken sie ihre Eltern nach New York zum kleinen Theater ihrer Tante. Dort soll die beim Nähen der Kostüme helfen. Für Vivian ist das eine berauschende neue Welt und entdeckt auch neue Seiten an sich. Doch auch dort läuft nicht alles super.
Das Buch war das perfekte Buch für heiße Tage. Es ist locker leicht zu lesen, sehr unterhaltsam, aber hat trotzdem auch Tiefgang!
Rezensionen von marsu:
Leyla
Die Sommer von Ronya Othmann
Ein überaus bewegender und beeindruckender Roman über die junge Leyla und ihre Geschichte. Leyla Hassan wächst in Deutschland auf. Ihre Mutter ist Deutsche, der Vater Jeside. Die Sommerferien verbringen sie immer auf dem Hof der Großeltern, in einem kleinen syrischen Dorf, direkt an der Grenze zur Türkei.
Dort hilft Leyla bei der Ernte und weiteren Arbeiten und lebt in der Großfamilie. Doch dann spitzen sich die Ereignisse in Syrien zu, der Bürgerkrieg wird immer schlimmer und die Fahrten in das kleine Dorf hören auf. Leyla zieht zum Studium nach Leipzig. Die Familie, vor allem der Vater, versucht immer wieder, die Verwandten nach Deutschland zu holen. Leyla fühlt sich zwischen-den-Kulturen gefangen, weder hier noch da eindeutig zugehörig. Auch die Geschichte des Vaters wird hier erzählt und die Geschichte der jesidischen Kurden. Sehr beeindruckendes Debüt. Ich bin gespannt auf weitere Bücher von Ronya Othmann.









