Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Wo Deutschland am schönsten ist
... da ist unsere Heimat ♡
bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Kitzelt die Reiselust?
Man braucht nicht ins Flugzeug zu steigen um sensationelle Orte zu besuchen, diese hier liegen alle in Deutschland und sie müssen sich alle nicht verstecken.
Meine Meinung:
Warum in die Ferne schweifen? Dieses Jahr (2020) ist für uns alle ein besonderes Jahr, sollen wir doch nicht ins die Ferne, sondern auf alle Rücksicht nehmen und wenn Urlaub, dann Zuhause.
Wo es doch angeblich am schönsten ist.
Und ja, Deutschland ist schön. Das wusste ich schon vor 2020und das wusste ich auch schon vor dem Buch.
Dennoch ist es ein Buch mit besonderen Flecken unsere Heimat. Aufgeteilt in Norden und Süden werden 55 Orte vorgestellt, die verglichen mit irgendwelchen Weltberühmten Orten auf der ganzen Welt doch nur eines zeigen ... man muss nicht in die Ferne. Bequem mit Auto oder noch besser, mit der Bahn sind alle Ziele in kurzer Zeit erreichbar, die Umwelt wird uns danken.
Die Ziele werden immer mit einem Zwilling irgendwo auf der Welt verglichen, sie werden mit einem Bild, manchmal auch mehrere Bildern, vorgestellt und genau beschrieben. Wie es bei eBooks üblich ist, ist auch gleich ein Link hinterlegt, mit dem man dann genaueres erfahren kann.
Es werden Restaurants, Hotels und andere Sehenswürdigkeiten beschrieben. Als Print mag es noch eindrucksvoller sein.
Aber dennoch eine Alternative, nicht nur in dem besonderen Jahr, in dem wir nciht riesen sollen, sondern für alle Jahre, in denen wir aus Rücksicht auf unsere Umwelt unseren ökologischen Fußabdruck klein halten wollen ...
Rezensionen von dorli:
Der erste König
Der erste König von Sabrina Qunaj
In ihrem historischen Roman „Der erste König“ nimmt Sabrina Qunaj den Leser mit in das 8. Jahrhundert nach Britannien und erzählt aus dem Leben des angelsächsischen Königs Offa. Die Autorin hat die wenigen historischen Fakten, die über den Werdegang Offas bekannt sind, mit einer spannenden fiktiven Geschichte verknüpft und lässt diesen Roman damit zu einer genauso interessanten wie kurzweiligen Zeitreise werden.
Die Handlung beginnt im Jahr 747. Der 17-jährige Krieger Offa wird nach dem Tod seines Vaters Aldermann von Averdun. Er beweist Mut und Stärke und bewährt sich als Kriegsherr. 757 wird er vom Rat der Weisen zum König Mercias gekrönt.
Ein zweiter Handlungsstrang beginnt im Jahr 768 und spielt im fränkischen Reich. Hier lernt der Leser Cynethryth kennen. Die 16-Jährige, die Drida genannt wird, wächst am Hof des Königs Pippin gemeinsam mit dessen Söhnen und späteren Königen Karl und Karlmann auf. Als Drida sich gegen einen Bischof zur Wehr setzt, wird sie von Karl zum Tode verurteilt und in einem kleinen Boot auf dem offenen Meer ausgesetzt. Doch Drida überlebt, sie wird vor der Küste Britanniens von Händlern gerettet und zum Fürsten von Powys gebracht. Als die Fürstin sie bittet, mit einer Botschaft zum König von Mercia zu gehen, macht Drida sich auf den Weg…
Sabrina Qunaj erzählt sehr anschaulich. Sie versteht es ganz ausgezeichnet, Figuren zum Leben zu erwecken und facettenreich darzustellen, Handlungsorte bildhaft zu beschreiben und Ereignisse spannend und unterhaltsam zu schildern.
Die Autorin lässt Offa und Drida viele Höhen und Tiefen durchmachen. Das Miteinander der beiden gestaltet sich äußerst schwierig, denn Drida hat ein denkbar schlechtes Bild von Offa, er wurde ihr als brutal und gottlos beschrieben. Nur die Hoffnung, dass Offa Karlmann dabei unterstützen wird, gegen seinen Bruder Karl zu bestehen, lässt sie an seiner Seite ausharren.
Auch die Darstellung der weiteren Akteure ist Sabrina Qunaj sehr gut gelungen. Sowohl die zahlreichen historischen Persönlichkeiten wie auch die fiktiven Figuren bekommen schnell ein Gesicht und wirken in ihrem Tun überzeugend. Unerwartete Ereignisse, Konflikte, Intrigen und Schicksalsschläge halten das Geschehen durchweg lebendig - man kann mit allen Akteuren mitfiebern und ist stets neugierig darauf, was wohl als nächstes passieren wird.
„Der erste König“ hat mir sehr gut gefallen – der Mix aus fesselnder Historie, spannender fiktiver Handlung und bewegender Liebesgeschichte hat mir ein paar kurzweilige Lesestunden beschert und mir gleichzeitig einen facettenreichen Blick in die Geschichte des angelsächsischen Englands ermöglicht.
Rezensionen von Lesemama:
Was war das?
The Modern Break-Up von Daniel Chidiac
Bewertet mit 2 Sternen
zum Buch:
Amalie hat sich von ihrem Freund getrennt und um auf andere Gedanken zu kommen, reist sie mit ihrer Freundin Zara nach New York. Dort lernt sie in einer Bar Nick kennen. Nach einem missglückten Versuch in seinem Bett zu landen werden sie Freunde, oder so ...
Meine Meinung:
Was war das?
Als ich die Leseprobe las und die auch so guten Bewertungen (Notiz an mich, nicht auf andere hören.
..) wollte ich das Buch auch gerne lesen und freute mich sehr über das Leseexemplar.
Nun, was soll ich sagen. Als ich über die Stelle, bis wohin ich die Leseprobe las, hinweg kam, fand ich es überhaupt nicht mehr schön. Ich frage mich tatsächlich, was das ist. Ist es ein Buch? Ist es ein Ratgeber? Oder hat hier einfach jemand seiner Gedanken aufgeschrieben, gespickt kt irgendwelche One-Night-Stands?
Der Schreibstil war schrecklich, es kam überhaupt kein Erzählgefühl, es war eine nüchterne aufzählen irgendwelcher Erinnerungen. Rückblicke von Freunden und Familie. Nicht Fisch, nicht Fleisch.
Es war einfach nur langweilig und nichtssagend.
Rezensionen von yellowdog:
zu durchkalkuliert
The Modern Break-Up von Daniel Chidiac
Die britische Schriftstellerin Gytha Lodge hatte mit “Bis ihr mich findet” einen großen Erfolg vorgelegt.
Jetzt gibt es ihren nächsten Roman. Der Dozent Aidan Poole beobachtet über Skype den Mord an seiner Studentin und geheimen Freundin Zoe, den Mörder kann er aber nicht erkennen.
Die Erzählmethode ist raffiniert.
Die Kapitel der Gegenwart wechseln sich ab mit denen der Vergangenheit, die 20 Monate früher einsetzt und sich dann jeweils ca. monatlich an die Gegenwart annähert. So lernt man auch das Opfer Zoe noch als Figur kennen.
Das ist von der Romankonstruktion her ganz gut gemacht. Ansonsten ist der Krimi eher routiniert. Daher konnte er mich auch nicht ganz überzeugen. Für meinen Geschmack ist er zu kühl durchkalkuliert und zu nüchtern gestaltet, wie es bei modernen Krimis und Thriller inzwischen oft vorkommt.
Das Ermittlerteam ist mir leider auch zu durchschnittlich und profillos. Daher sind von mir leider nur maximal 3 von 5 Sternen möglich.
Rezensionen von KimVi:
Spannender Krimi
The Modern Break-Up von Daniel Chidiac
Abends, gegen 23 Uhr, loggt Aidan sich bei Skype ein. Er kann es kaum erwarten, seine Freundin Zoe zu sehen. Doch als die Verbindung endlich steht, sieht er nur ihr leeres Zimmer. Im Hintergrund huscht ein Schatten vorbei. Aidan wundert sich, dass Zoe um diese Zeit Besuch hat. Doch dann sind Kampfgeräusche zu hören - und plötzlich ist alles still.
Totenstill! DCI Jonah Sheens und sein Team von der Kriminalpolizei Southampton nehmen die Ermittlungen auf. Dabei stellt sich ihnen die Frage, warum Aidan keine genauen Angaben zum Wohnort seiner Freundin machen konnte und warum er stundenlang gezögert hat, seine Beobachtungen zu melden...
"Wer auf dich wartet" ist nach "Bis ihr sie findet" bereits der zweite Fall für DCI Jonah Sheens und sein Team. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie unabhängig voneinander lesen. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Neben den aktuellen Ereignissen, gibt es auch immer wieder Rückblicke in Zoes Vergangenheit. Da diese entsprechend gekennzeichnet sind, fällt es leicht, diese zeitlich einzuordnen.
Gemeinsam mit dem Ermittlerteam begibt man sich auf Spurensuche. Zoes Tod ist rätselhaft, denn scheinbar hatte niemand einen Grund sie zu töten. Zoe war der Mittelpunkt ihres Freundeskreises und immer für alle da. Durch die Rückblicke in Zoes Vergangenheit ist man dem Team der Kriminalpolizei einen Schritt voraus. Doch dieses Wissen trägt nicht dazu bei, dass man bei den eigenen Ermittlungen Fortschritte macht. Im Gegenteil, niemand scheint ein Motiv gehabt zu haben, die junge, sympathische Frau zu ermorden.
Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Handlungsorte und Protagonisten werden so authentisch beschrieben, dass man mühelos in die Handlung eintauchen und die eigenen Ermittlungen aufnehmen kann. Hinweise und Verdächtige gibt es genug. Doch immer wenn man meint, dass man auf der richtigen Spur ist, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man die eigenen Überlegungen verwerfen und neu ansetzen muss. Der Fall bleibt äußerst rätselhaft. Es kommt zwar keine Hochspannung auf, dennoch werden die Ermittlungen der Polizei so authentisch beschrieben, dass man mitfiebert und nach dem Täter sucht. Damit werden die Voraussetzungen, die einen guten Krimi ausmachen, definitiv erfüllt.
Krimifans dürften hier voll auf ihre Kosten kommen, da man eigene Ermittlungen anstellen kann und immer wieder auf falsche Fährten gelockt wird.
Rezensionen von Lesemama:
Konnte mich nicht überzeugen
Die Liebe fällt nicht weit vom Strand von Franziska Jebens
Bewertet mit 3 Sternen
Zum Buch:
Sophie arbeitet am Empfang einer Filmfirma, träumt aber eigentlich von einem Mitgründer Foodtruck und einer mint-qeiß-karierten Schürze.
Als sie einer Kollegin bei einer Präsentation Aushilfe, stolpert sie versehentlich in eine Beförderung und darf ab sofort das Marketing für einen Film übernehmen.
Diese romantische Komödie wird in Dänemark gedreht. Dort vor Ort verdreht ohr Nick, der Besitzer des Strandhauses, den Kopf und kurzzeitig vergisst Sophie, das in Hamburg ihr Freund auf sie wartet ...
Meine Meinung:
Der Kurzbeschreibung nach genau mein Beuteschema. Romantisch, am Meer, Träume, eigentlich alles, was ein schöner Liebesroman braucht.
Aber ... Sophie ist unglaublich farblos. Die Sache mit ihrem Bauch ging mir auf die Berven. Manche Nebencharakteren wurde zuviel Aufmerksamkeit geschenkt, das war meiner Meinung nach unnötig.
Dann dauerte es ewig bis die Sache am Strand, die eigentlich lt. Kurzbeschreibung ausschlaggebend für die Story war, endlich ins Rollen kam. Nick, der Besitzer der Strandhauses, war nicht überzeugend und ganz schlimm fand ich Tim. Ein total unsympathischer, oberflächlicher Macho mit Starallüren und der Angewohnheit Sophie kleinzuhalten.
Alles in allem konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, sie erreichte mich einfach nicht. Es war mir aller zu oberflächlich.
Rezensionen von Petra:
zu einfach gestrickt
Die Liebe fällt nicht weit vom Strand von Franziska Jebens
Wenn man nur den sieht ,dann ist es ein nettes Buch. Sieht man den Umgang mit dem nahenden Tod einer ungeheuer liebevollen Mutter, ist es sehr emotional und schön geschrieben. Es ist nicht kitschig oder albern. Sondern teilweise witzig und dann wieder zum Heulen.
Gestört hat mich die Ich-Erzählerin.
Sie ist sowas von sich selbst überzeugt, nur sie und ihre Freundinnen sind strebsam, ehrgeizig und einfach toll. Das männliche Geschlecht wird mit wenigen Ausnahmen als Muttersöhnchen, faul und bequem.
So einfach darf es auch in Büchern nicht sein.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Nahtloser Übergang von Band 1
Riviera - Der Weg in die Freiheit von Julia Kröhn
Ich habe den zweiten Band der Riviera-Saga von Julia Kröhn direkt im Anschluss an Band 1 gelesen. Neulesern*innen würde ich in jedem Fall auch empfehlen, zunächst den Vorgänger zu lesen, um sich ein volles Bild von den Charakteren machen zu können.
Im Hinblick auf die Handlung kann man auch ohne Vorkenntnisse problemlos in die Geschichte einsteigen, da zu Beginn eine recht umfangreiche Zusammenfassung der wichtigsten Informationen erfolgt.
Das habe ich dieser Form noch bei keinem historischen Band einer Reihe so erlebt und habe es als sehr angenehm empfunden (- vor allem, weil der Roman somit ohne zahlreiche Wiederholungen auskommt).
Handlungszeitraum: 1938 bis 1945.
Der Zweite Weltkrieg bricht aus. Salome nutzt ihre Position als Reiseleiterin, um Juden aus Deutschland ins vermeintlich sichere Ausland zu schmuggeln. Die Freundschaft zu ihrer Kindheitsfreundin Ornella zerbricht beinahe gänzlich, da beide Frauen in denselben Mann verliebt sind. Während Félix‘ Herz für Salome schlägt, nutzt Ornella einen günstigen Moment aus, um ihn zur Heirat zu nötigen. Doch anstatt sich in die Familie zu integrieren, wird Félix im Widerstand aktiv und begibt sich auf gefährliche Missionen. Mittendrin im Flüchtlingschaos begegnet er Salome wieder und beide können ihre Gefühle füreinander nicht länger ignorieren. Aber das Schicksal scheint gegen ihr gemeinsames Glück zu sein…
Ornellas Verhalten hat mich furchtbar aufgeregt – sie stellt sich bewusst zwischen zwei Liebende, um ihren Willen zu bekommen und ist anschließend wütend, dass sie Félix‘ Liebe nicht erzwingen kann. Vor allem zu Beginn ist ihre devote, krampfhaft um Aufmerksamkeit heischende Art ihm gegenüber kaum zu ertragen. Auch Félix, so edle Motive er für sein Handeln auch haben mag, ist für mich eher ein unsympathischer Charakter. Einzig Salome erscheint mir mittlerweile reifer und nachvollziehbarer in ihrem Handeln. Schade um die einst so innige, von gegenseitigem Vertrauen geprägte Freundschaft zwischen den Frauen – ihre Entzweiung hat die Autorin äußerst realistisch geschildert. In meinen Augen war es dieser Mann nicht wert.
Ebenfalls erschreckend authentisch beschrieben sind die Verbrechen und die Angst, unter der die Verfolgten zu jener Zeit leiden mussten. Tausende werden deportiert und kaltblütig ermordet. Familien werden auseinandergerissen in ihrem verzweifelten Kampf ums Überleben. Schonungslos legt Frau Kröhn hier das Grauen des Krieges offen und man kann nur bestürzt den Kopf darüber schütteln, dass Menschen einander so viel Leid zufügen. Es ist ein Buch gegen das Vergessen, damit sich die Vergangenheit nicht wiederholt, was gerade in Zeiten wie diesen wichtiger denn je ist. Zudem wird am Beispiel von mutigen Aktivisten in der französischen Résistance gezeigt, dass man seine Menschlichkeit nicht vergessen darf, auch wenn dies bedeutet, das eigene Glück zu opfern, um das Leben eines anderen Menschen zu retten. Dass die Autorin bei dieser Buchreihe eine intensive Recherche betrieben hat, steht außer Frage.
Erneut habe ich nur lobende Worte für den wunderbar angenehmen Erzählstil. Einziges Manko: In einigen Dialogen ist mir dieses Mal die leicht gestelzte, etwas unrealistisch geschwollene Wortwahl aufgefallen, speziell bei Félix - wie geschrieben für einen Roman, aber wer würde im realen Leben so reden? Die Distanz zu den Figuren, die ich zuvor verspürt hatte, störte mich dieses Mal kaum, da ich bereits daran gewöhnt war und einfach nur noch wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Zum Abschluss gab es sogar ein, zwei positive Überraschungen.
Man darf keinen seichten Sommerroman erwarten; vielmehr handelt es sich um ein tiefgründiges Werk, in dem menschliches Leid und nicht perfekte Charaktere zu Zeiten des Krieges porträtiert werden. Abschließend blieb bei mir nach dem Lesen ein recht nüchternes Gefühl zurück – was allerdings nicht am Thema Holocaust lag, sondern daran, dass mich die Geschichte als Ganzes schlichtweg nicht mitreißen konnte. Viele inhaltliche Aspekte waren interessant, aber nach wie vor gab es langatmige Passagen, die es auch in kürzerer Version getan hätten und die Hauptfiguren waren unterm Strich keine Protagonisten, deren Schicksal mir sonderlich nahegegangen wäre. Mir ist bewusst, dass man nicht jeden Charakter mögen muss, um von einem Roman begeistert zu sein, doch hier haben mich maximal die Nebenfiguren und das tragische Schicksal der jüdischen Bevölkerung berührt.
Fazit: Solider historischer Roman, frei von Kitsch und Romantik.
Rezensionen von Petra:
Vertrauensverlust
Das Museum der unerfüllten Versprechen von Buchan Elizabeth
Einen größeren Unterschied wie zwischen Prag in den 90er Jahren und dem Paris der Gegenwart gibt es nicht.
Akribisch beschreibt die Autorin das Leben in diesen Städten. Als Leser erfährt man alles, über Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten, genauso über den Umgang der Bürokratie oder Staatsmacht mit den Menschen in der jeweiligen Stadt.
Laure ist die Kuratorin eines einzigartigen Museums das vielleicht eine Hilfe gegen die Verzweiflung und dem Vertrauensverlust durch ein gebrochenes Versprechen ist.
Ein gebrochenes Versprechen führt zum Verlust des Vertrauens gegenüber demjenigen der das Versprechen nicht gehalten hat. Für Kinder ist es ein großes Unglück wenn die Zahnfee nicht kommt, für Erwachsene ist es in einem Fall das eine Verabredung mit einem besonderen Menschen nicht eingehalten wurde.
Mit einem sehr feinen Sinn für Zwischentöne wird eine nicht erfüllte Liebe zwischen den jungen Mädchen Laure und dem Regimekritiker Toma in der Tschechloslowakei beschrieben.
Jahre später kämpft Laure immer noch mit ihrer Verzweiflung auch hier wird nichts vordergründig erzählt, man muss als Leser sehr genau hinhören Es ist elegant geschrieben, dadurch geht etwas Emotionalität verloren.
Rezensionen von J.K.:
Spannend bis zum Schluss
Das Museum der unerfüllten Versprechen von Buchan Elizabeth
Da ich schon das erste Buch der Autorin extrem spannend und gut geschrieben fand, war ich wirklich gespannt auf dieses Buch. Und um es kurz zu machen: ich wurde nicht enttäuscht!
Erneut ermitteln CDI Jonah Sheens und sein Team, diesmal in einem aktuellen Fall. Eine Studentin wird tot in ihrer Wohnung gefunden, auf den ersten Blick sieht alles nach Selbstmord aus.
Allerdings wurde die Leiche nur aufgrund eines anonymen Anrufers gefunden, der behauptet, über Skype gesehen zu haben, wie sie umgebracht wurde...
Auch dieses Buch ist wirklich gut aufgebaut, sodass man als Leser bis zum Schluss miträtseln kann, wer der Täter ist. Und natürlich wird man durch die stetig neuen Hinweise von einem Tatverdächtigen zum nächsten gelenkt, um dann am Ende ganz überrascht von dem wahren Täter zurückzubleiben.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut lesbar und das Buch war so spannend, dass ich es kaum aus den Händen legen konnte (was einige Augenringe zur Folge hatte). Die Story ist schlüssig aufgebaut und wenn irgendetwas neues herauskam, habe ich das ein oder andere Mal gedacht, wie clever die Autorin die Situation vorher geschildert hat, sodass sie mit den entsprechenden Informationen auf einmal in einem ganz anderen Licht erscheint.
Meine Empfehlung: unbedingt lesen und genug Zeit einplanen, sodass man das Buch möglichst in einem Zug durchlesen kann.






