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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Hören Sie nicht auf, in die Pedale zu treten, Dona Maru

Das Buch mit dem langen Titel „Die unglaubliche Reise der Großmutter Maru auf ihrem himmelblauen Fahrrad“ ist anrührend zu lesen.
Die alte Dona Maru ist auf ihrem Fahrrad unterwegs. Es gibt Erinnerungen an ihre Kindheit. Sie war Waise und Straßenkind in Chile, lebte dann in Mexiko.
Nach all den Jahren sucht sie jetzt ihren Enkelsohn, den sie noch nie getroffen hat.

Sie fährt Richtung Veracruz.
Eine lange Reise auf dem Fahrrad. Aber Dona Maru hat Vertrauen und begreift sich als Teil des großen Plans des Lebens.
Wichtig sind ihr die verschiedenen Begegnungen, die sie auf ihrer Reise macht und auch sie beeinflusst die Menschen.

Gabri Rodenas gestaltet seinen kurzen Roman liebevoll mit einer überzeugenden Hauptfigur, die auf das Schicksal vertraut.

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Rezensionen von Petra:

ein lustiges Bilderbuch

Eine Hühnerschaukel für Rosa von Ackermann Anja

Klappentext
Die Henne Rosa wohnt zusammen mit den anderen Hühnern bei Hermine in der alten Villa am Dorfrand. Eines Morgens bringt der Postbote ein großes Paket vorbei. Ob da wohl eine Hühnerschaukel drin ist? Die wünscht sich Rosa nämlich so sehr! Aber auch alle anderen Hühner haben einen Wunsch.

Aufgeregt beginnen sie, an dem Paket herumzupicken. Nur Hermine weiß, was der Postbote wirklich gebracht hat. Und Hermine ist immer für eine Überraschung gut.
Meinung
Es ist ein lustiges Bilderbuch, man kann das Huhn Rosa sehr gut mit einem kleinen Kind gleichsetzen vor allem wenn es ältere Geschwister hat.
Die Ungeduld bis das Paket da ist wird natürlich auch mit etwas Blödsinn überbrückt.
Das alles wird auf eine natürliche Weise erzählt, so das jeder die Geschichte nachvollziehen kann. Dadurch das die Tiere sich mit Hermine die Hauptrolle in diesem Buch teilen, ist es leicht als Vorleser alle mit einzubeziehen.
Die Bilder sind überschaubar sie lenken nicht vom Text ab, sondern unterstützen ihn. Gleichzeitig sind sie mit schönen Details ausgestattet.
Vor allem hat mir das Ende gut gefallen. Es ist für alle eine gute, kreative Lösung.

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Rezensionen von Hennie :

Die letzte Reise - Eine Reise ins Ich

Der letzte Satz von Robert Seethaler

„Der letzte Satz“ ist ein schmales Buch von 126 Seiten, in dem Gustav Mahler (1860 - 1911), ein bedeutender Komponist und berühmter Dirigent seiner Zeit am Ende seines nicht sehr langen Lebens dargestellt wird. Es kann daher nur eine Momentaufnahme seines wechselvollen Lebens sein.
Robert Seethaler fängt sein Büchlein an mit einem Zustandsbericht, der sich bis zum Ende hin durchzieht.

Mahler befindet sich auf dem Sonnendeck der „Amerika“, mitten auf hoher See, auf seiner letzten Schiffsreise von New York nach Wien. Sein Körper bereitet ihm wie stets Schmerzen, Fieberschübe verzehren ihn. Er resümiert über sein gesamtes Dasein, über sein kompositorisches, musikalisches Schaffen, über seine Beziehung zu Alma, den schmerzlichen Verlust seiner Tochter Maria... Wie im Wahn oder wegen des nahen Todes (?) schweifen seine Gedanken und Erinnerungen ab. Deshalb erscheint die Handlung oft sprunghaft, wechselt von der Gegenwart in vergangene Zeiten. Ich finde das stilistisch vom Autor hervorragend gelöst. Mir gefällt die erzählerische Perspektive, die er für seinen Roman gewählt hat. Ich las oft zwischen den Zeilen bzw. fühlte mich veranlasst über Mahlers und Almas Leben nachzuschauen, mich zu informieren, Wissen zu rekapitulieren.
Immer wieder werden Gustav Mahlers körperlichen Gebrechen thematisiert, die unerträglichen Schmerzen im Kopf, die ihn aber ebenso wie die Natur, ein Vogel, dessen Ruf und vieles andere zum Komponieren inspirieren. In so einem Falle arbeitete er ungeachtet seines Gesundheitszustandes intensiv hintereinander weg, nahm darauf keine Rücksicht.

Die Probleme zwischen Mahler und Alma waren unausweichlich– zwei schwierige Charaktere trafen aufeinander. Alma, obwohl die Liebe seines Lebens, wird von ihm sehr vernachlässigt. Oft bemerkt er sie nicht einmal, betrachtet sie als Gegenstand. Er war eine zerrissene melancholische Seele, getrieben von ständiger Unruhe und Launenhaftigkeit, liebte die Einsamkeit und fühlte sich nicht unbedingt wohl in Gesellschaft, tat aber seine Meinung kund. Alma fühlte sich unverstanden, die immer größer werdende Distanz zwischen den beiden Eheleuten kommt hervorragend zum Ausdruck. Es ist verständlich für mich aus heutiger Sicht, dass sie sich einem anderen Mann zuwandte.

Mahlers Rückblicke umkreisen seinen eigenen Kosmos. Er sieht sein Ende auf sich zukommen und reflektiert bis zuletzt, was er hätte noch erschaffen können. Mahler bedauert es sehr, zu wenig Musik gemacht zu haben in seinem Leben.

"Er hätte die Harmonien seines Körpers komponieren sollen. Und noch viel mehr die Disharmonien". S. 114

Sehr gut gelöst finde ich das Ende des Buches mit dem Schiffsjungen. Durch einen Zufall erfährt er vom großen Begräbnis des „Direktors“ und bekommt eine Ahnung von der Erhabenheit seiner Musik.
Ich empfinde den Roman als authentisch. So könnte es gewesen sein! Es gibt eine große Zahl von wunderschönen Vergleichen, Metaphern, Sinnbildern, Anspielungen...Ich habe mir viele Zitate notiert.
Trotz der Kürze des Buches werden die wichtigsten Dinge im Leben des großen Komponisten angesprochen: die großen Erfolge in der Musik, seine Frau Alma, die beiden Töchter, der Tod des geliebten Kindes, das Versagen als Ehemann...

Robert Seethaler versteht es eindrucksvoll den Leser mit auf die letzte Reise dieses bedeutenden Künstlers mitzunehmen. Dass der Autor es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2020 schaffte, kann ich gut nachvollziehen!

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Rezensionen von Lilli33:

Gut durchdachter Krimi

Der letzte Satz von Robert Seethaler

Gut durchdachter Krimi

Inhalt:
Aidan loggt sich in Skype ein, um Zoe zu sehen. Doch erscheint sie nicht im Bild. Aidan wird Ohrenzeuge von Kampfgeräuschen. Er zögert jedoch, die Polizei zu rufen. Als er es schließlich doch tut, finden sie Zoes Leiche. Wer könnte der jungen, talentierten Künstlerin, die zu allen freundlich war, Böses gewollt haben?

Meine Meinung:
Dies ist der 2.

Band der Reihe um DCI Jonah Sheens und sein Team. Man kann den Roman aber unabhängig vom ersten lesen.

Anfangs brauchte ich etwas, um die Vielzahl der Personen richtig einzusortieren. Sowohl die Ermittler als auch die Freunde und Freundinnen der Ermordeten treten in großer Zahl auf und sind nicht ganz unverwechselbar. Doch nachdem diese Hürde genommen war, konnte mich der Krimi gut fesseln.

In zwei Erzählsträngen erfahren wir mehr über Zoes Leben bzw. die Ermittlungsarbeit. Dabei führt der eine Handlungsstrang zunächst etwa 20 Monate in die Vergangenheit, wo das Verhängnis seinen Beginn hat. Diese Erzählung nähert sich immer weiter dem Todestag von Zoe an. Der andere Handlungsstrang spielt in der Gegenwart und berichtet von den polizeilichen Ermittlungen, die ziemlich authentisch erscheinen.

Im Verlauf des Romans gerät fast jeder erwähnte Freund oder Bekannte des Opfers in Verdacht. Wobei Gytha Lodge die Verdachtsmomente manchmal schon ein wenig plump aufführt. Immerhin entsteht so eine schöne Spannung, wie man sie sich für einen Krimi wünscht. Es gibt zahlreiche Wendungen und überraschende Ereignisse. Die Auflösung ist ebenso überraschend - und doch auch wieder nicht, denn es ist die einzig logische. Man kann also selbst drauf kommen, aber die Autorin macht es einem nicht gerade leicht. So mag ich Krimis. :-)

Die Reihe:
1. Bis ihr sie findet
2. Wer auf dich wartet

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Rezensionen von manu63:

Langatmiges Drama

Der letzte Satz von Robert Seethaler

Always in Love ist der dritte Band der Weston High Reihe der Autorin Emma Winter und auch der Abschluss dieser Trilogie. Leider entpuppt sich der Band als langatmiges Drama mit vielen Wiederholungen und eines immer wieder gleichförmiges Überlegens und Haderns von Sasha.

Ihre stetigen Zweifel wirken mittlerweile nur noch langweilig weil sie immer wieder auf gleiche Art erzählt werden.

Das in der Inhaltsangabe angekündigte Drama umfasst gerade mal gut 30 Seiten am Ende des Buches. Erst auf Seite 249 meines ebooks ging es los und das Buch endet nach 282 Seiten. Vorher immer nur das gleiche aufgewärmte Zeug mit einigen kleinen Einlagen rund um June und Jess. Auch das endlose Listenschreiben wird bis zum unerträglichen ausgeweidet und Sasha und ihre Art lassen sie für mich immer unsympathischer werden. Insgesamt ein uninteressanter Abschluss einer Reihe die ganz nett anfing.

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Rezensionen von marsu:

Suche

Zugvögel von Charlotte McConaghy

Zu Beginn treffen wir auf die Küstenseeschwalben in Grönland und diese Beschreibung fand ich schon wunderbar. Franny ist auf der Flucht. Beinahe ihr gesamtes Leben schon und ihre Mutter war es auch immer. So hat sie sich auch alleine auf den Weg nach Grönland gemacht und hat tatsächlich noch Küstenseeschwalben entdeckt, vermutlich eine der letzten Kolonien.

Drei versieht sie mit einem Peilsender und sucht nun ein Fischerboot, auf dem sie mitfahren kann und den Vögeln folgen kann. Das Buch spielt in einer möglichen, nahen Zukunft. Viele frei lebende Tiere sind mittlerweile ausgerottet. Es gibt kaum noch Vögel oder Insekten, aber auch die Löwen und Elefanten hat es getroffen. Franny gelingt es, auf einem Schiff mitzufahren und sie folgen den Vögeln, die sie zu Fischschwärmen führen sollen. Immer wieder gibt es Zeitsprünge zurück in Frannys Vergangenheit und so lernen wir die Protagonistin nach und nach besser kennen, aber es gibt viele Fragen zu ihrer Vergangenheit und ihrer Vorgehensweise. Das Ende wartet noch mit kleinen, überschaubaren Überraschungen auf sich und ist realistisch - insofern es das bei einem Zukunftsroman sein kann.

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Rezensionen von marsu:

Ein Preuße in München

Der falsche Preuße von Uta Seeburg

Mal etwas anderes. Zum einen spielt der Krimi weder in der Weimarer Republik, noch in der Zeit des Nationalsozialismus noch in der Nachkriegszeit - das sind zurzeit sicherlich die Epochen, die am liebsten für historische Krimis gewählt werden, die in Deutschland spielen. Und dann ein Preuße, der in München ermittelt.

Doch bisher hat Wilhelm Freiherr von Gryszinski es mehr mit Bagatellen zu tun gehabt und keine Ermittlung. Das ändert sich jedoch und er bekommt es mit einem toten Bierbeschauer zu tun. Neben dessen Leiche findet sich ein mysteriöser Fußabdruck - da wird sein Ermittlerinstinkt natürlich geweckt. Spätestens als sich der preußische Botschafter bei Gryzinski meldet, steht dieser zwischen den Stühlen. Uta Seeburg hat sich mit ihrem Schreibstil gut dem der anstehenden Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert angepasst und führt ihre Leser anschaulich durch das München dieser Zeit. Der Ermittler ist manchmal ein wenig dröge und manches Mal kam mir zu wenig Spannung auf. Insgesamt jedoch ein solider historischer Krimi.

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Rezensionen von yellowdog:

Die Wünsche der Toten

Das Gewissen der Toten von Joy Ellis


Die englische Krimiautorin Joy Ellis hat schon einige Teile der Reihe geschrieben zu der „Das Gewissen der Toten“ gehört und so ist die Charakterisierung des Ermittlerteams Rowan Jackman und Marie Evans anscheinend schon in früheren Teilen erfolgt. Auf mich wirken sie anfangs ein wenig profillos.

Später mochte ich sie aber schon, besonders weil sie warmherzige Charaktere sind. Das trifft zum Teil auch auf Carter McLean zu, der in diesem Teil im Mittelpunkt steht, den ich aber mehr mag als die anderen. Er ist von dem Flugzeugabsturz, den nur er überlebte, traumatisiert. Dieser Absturz und die Folgen sind im Prolog übrigens effektvoll geschildert.
Danach gibt es ein wenig Mystery, da Carter die Verstorbenen immer noch sieht und mit den Toten spricht.
Insgesamt gesehen finde ich die Abschnitte mit Carter die besten Szenen im Buch.
Zum Team gehören noch weitere Ermittler, die eher kleine, aber feine Rollen einnehmen.

Carter hat das Gefühl, er muss für die Toten das ganze zu einem Ende zu bringen.
Der Sprecher des Hörbuchs ist Uwe Teschner. Er liest routiniert, aber auch ein wenig monoton und mit zu wenig Emotionen, für meinen Geschmack. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an seinen Tonfall.
Das Hörbuch ist nicht schlecht, wirkt aber auch wie eine Videopremiere, wenn man es mit Filmen vergleicht. Also mehr ein B-Movie!
Aber langweilig ist das Buch nicht!

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Rezensionen von liesmal:

So unterhaltsam kann Geschichte sein

Karl der Große und der Feldzug der Weisheit von Maria Regina Kaiser

Maria Regina Kaiser zeigt mit ihrem Buch „Karl der Große und der Feldzug der Weisheit“, dass man Gefallen finden kann am Lernen, dass es Spaß machen kann, sich (nochmal) mit historischen Ereignissen zu befassen. Dieses Buch ist übrigens nur eines von mehreren ähnlichen Büchern aus dem Verlag impian.

Siggilind, eine junge Sächsin, ist fest entschlossen, am Hof und vor dem Kaiser zu singen und musizieren. Was sie bereit ist dafür aufzugeben und welche kleinen Tricks sie anwendet, um ihr Ziel zu erreichen, das erzählt mit einfachen Worten eine Geschichte, die nicht nur sehr spannend und unterhaltsam ist, sondern auch mit vielen kleinen Illustrationen von Klaus Puth untermalt und dadurch zusätzlich aufgewertet wird.
Die Geschichte von Siggilind ist geschickt eingearbeitet in die Kapitel mit interessanten und lehrreichen Informationen zum Leben und Wirken von Karl dem Großen. Mir haben besonders die Kapitel „Das Leben Karls des Großen“ und „Wichtige Männer am Hofe Karls“ gefallen. Sein Leitsatz: „Kultur ist stärker als das Schwert“ hat mich stark beeindruckt.
Eine Karte mit der Übersicht über das Fränkische Reich, das umfangreiche Glossar und eine Zeittafel über Karls Leben waren mir eine große Hilfe.
Für mich war es das erste Buch einer Reihe, doch ich bin mir sicher, dass ich auch weitere lesen werde.
Wenn ich richtig gelesen habe, wird das Buch empfohlen für Leser von 10 bis 110 Jahren. Da bietet sich auch gemeinsames Lesen von Kindern und Erwachsenen an.
Sehr gern gebe ich eine Empfehlung für dieses großartige Buch.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Romina, 12 Jahre aus St. Lambrecht:

Karl der Große und der Feldzug der Weisheit von Maria Regina Kaiser

Testleserin Romina, 12 Jahre aus St. Lambrecht: Byx ist ein Dalkin. Als seine Familie ermordet wird, macht er sich auf die Suche nach weiteren Dakins, doch er muss bald einsehen, dass er wohl ein Endling ist. Gemeinsam mit dem kleinen Wobbyk Tobble und dem Menschenmädchen Khara reist er trotzdem zur Insel Ursina, und später dann zur Insel Tarok nach Dalkinholm.

Wird er noch lebende Dalkins finden?

Ich finde das Buch sehr inspirierend und es ist sehr spannend erzählt. Es ist nicht sehr dick und für Lesemuffel auch zu empfehlen. Mittlerweile gibt es auch schon einen zweiten Band.

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