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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von div:

durchwachsener Familienratgeber

Mein Familienkompass von Nora Imlau

durchwachsener Familienratgeber

Das Cover sagt mir persönlich nicht zu - ich finde die Abbildung der Person auf dem Cover eines Sachbuches nicht zielführend und unpassend; aber Geschmäcker sind ja verschieden.

Inhaltlich bietet das Buch doch einiges, und recht plausible Ansätze. Es wird aber auch oft genug betont, dass kein Ratgeber für jede Familie und jedes Kind passen kann - aber ich glaube, dass das jeder Leser schon im Vorhinein wusste.

Einige Beispiele im Buch sind gut gelungen - einige Beispiele kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Die Bedürfnisse aller Familienmitglieder steht oftmals im Mittelpunkt - aber in der Realität ist es eben nicht so einfach.

Ich bin daher mit gemischter Meinung zu diesem Buch.
Ja gute Ansätze, teilweise. Jedoch nicht alles überzeugend - ich würde sagen, es ist kein unbedingtes Must-Have.

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Rezensionen von div:

Abenteuer mit zauberhafter Atmosphäre

Bittermonds Bucht von Harel Maike

Abenteuer mit zauberhafter Atmosphäre

Ein Fantasy Kinder-/Jugendbuch, mit einer absolut zauberhaften Atmosphäre. Das beginnt bereits beim Cover, welches wunderschön und zauberhaft gestaltet ist.
Auch die kleinen Illustrationen bei jedem Beginn eines Kapitels sind schön gestaltet - ich hätte mir aber im Buch eigentlich fast eine Spur mehr Darstellungen erwartet.

Jukka lebt mit Käptn Bittermond alleine in einer einsamen Buch seit er denken kann - er kennt auch nichts anderes als diese Bucht. Dass das eigentlich untypisch ist, dass Kinder so alleine sind, weiß er natürlich nicht - er kannte es ja nicht anders. Auch die typischen Dinge, die Kindern lernen - hat er niemals gelernt. Als er dann Lila kennen lernt durch Zufall - ist er überrascht, was er alles von ihr erfährt. Eine Freundschaft entwickelt sich.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft - sehr passend für die Zielgruppe.
Auch erwachsene Fantasyfans könnten hier ganz auf ihre Kosten kommen.

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Rezensionen von Claudia R:

humorvoller Körpertausch

Arthurs wildes Hundeleben Gebunden. von Abidi Heike

Klappentext:

Im Hundekörbchen liegt jemand. Jemand, der einen blau-weiß gestreiften Schlafanzug trägt.

Arthur wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Deshalb ist er überglücklich, als er eine Woche lang auf Lucky aufpassen darf. Eines Morgens passiert etwas Unfassbares: Arthur wacht in Luckys Hundekörper auf und Lucky in Arthurs Jungenkörper! Nun weiß der eine nicht, wie er auf vier Pfoten laufen soll und der andere nicht, was man als Mensch überhaupt macht.

Wie können sie diesen Tausch wieder rückgängig machen?

Cover:

Das Cover wirkt sehr lebendig und actionreich. Es hat sehr viel Kraft und macht allein beim Hinsehen sehr viel Freude. Man erkennt einen Jungen und einen Hund je auf einem Skateboard die Straßen entlang sausen.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich zudem sehr gut lesen.

Die Geschichte besteht aus sehr vielen Perspektivwechseln, welche die Geschichte noch spannender, aber auch sehr lustig und amüsant erscheinen lassen, da neben den Perspektivwechseln auch ein Körpertausch zwischen Arthur und Lucky, dem Hund von Bekannten, stattfindet. Dies sorgt vier sehr viel Aufregung, Spannung, aber auch witzige und humorvolle Situationen. Zudem lernt man auch mehr über die Verhaltensweise von Hunden, und was so bestimmte Dinge bedeuten.

Eine humorvolle und spannende Geschichte, bei der man auch noch was lernen kann. Zudem kommt Humor und Witz hier nicht zu kurz.

Die Situationen sind sehr gut beschrieben und man kommt durch die unterschiedlichen Perspektiven auch sehr gut in die Charaktere hinein. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und machen sehr viel Freude.

Auch die Gestaltung der Kapitel empfand ich als sehr gelungen. Die Kapitellänge ist angemessen und auch die Schriftgröße sehr gut und altersentsprechend gewählt.

Die Illustrationen runden das Ganze sehr gut ab. Sie veranschaulichen das Gelesene und und überzeugen durch viele kleine Details und einen schönen Zeichenstil. Die schwarz-weiß Illustrationen sind sehr schön gestaltet und geben auch die Emotionen und Handlungen wieder.

Eine lustige, skurrile und spannende Geschichte, welche aus wechselnden Perspektiven, von einem Körpertausch zwischen Mensch und Hund erzählt, und man dabei auch, neben vielen Lachern, noch etwas lernen kann.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel vorweg nehmen, da ich hier nicht Spoilern möchte. Zudem eine klare Leseempfehlung.

Fazit:

Eine lustige, skurrile und spannende Geschichte, welche aus wechselnden Perspektiven, von einem Körpertausch zwischen Mensch und Hund erzählt.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Südtiroler Sterne

Neid kennt kein Gebot von Ralph Neubauer

Commissario Fabio Fameo ist schon lange im idyllischen Südtirol heimisch geworden. Zusammen mit seiner Südtiroler Frau Elisabeth und den gemeinsamen Kindern bewohnt er den historischen Ansitz Esser. Doch das Idyll wird empfindlich gestört als eine Gruppe Touristen in einem Weiher einen abgetrennten menschlichen Arm finden.

Einer der Touristen, selbst Koch, weist die Polizisten auf die typischen Vernarbungen von Schnittverletzungen am Finger hin. Es tauchen noch weitere Körperteile auf und Fameo kommt unter Druck.

Ralph Neubauer ist ein Südtirol Fan und manchmal denke ich, dass er die Form des Kriminalromans gewählt hat um seine Leser auf unterhaltsame Weise diese Landschaft näherzubringen. Er kennt alle einschlägigen Restaurants und baut sie so in die Handlung ein, dass man das Buch auch fast als kulinarischen Reiseführer lesen könnte. Die Geschichte der Sterneküche in Südtirol ist wirklich interessant und der Hinweis auf typische Rezepte gefiel mir auch. Glücklicherweise verzichtet der Autor auf die Rezepte im Anhang, das ist inzwischen wirklich nicht mehr originell.

Auch vieles aus der Südtiroler Geschichte fließt in die Handlung ein. Dazu kommt noch eine ganz sympathische Eigenart des Autors: er baut gern Menschen, die ihm begegneten in die Handlung ein. Das birgt allerdings die Gefahr, dass sich die Geschichte zerfasert und in Nebenhandlungen verliert. Das passiert manchmal auch hier und wenn ich es auch nicht sehr störend empfand, hat es doch die Handlung abgebremst und auch dem Spannungsbogen des Plots nicht gut getan. Besonders fiel mir da die Geschichte um einen deutschen Bergwanderer und seiner Frau auf und die Verwicklungen eines urlaubenden deutschen Staatsanwalts auf.

Aber trotz all den Abschweifungen behauptet sich die Krimihandlung dann doch und nimmt gegen Ende deutlich an Fahrt auf. Auch wenn ich mich mit meinen Vermutungen schon früh bestätigt sah, war die Auflösung gut gemacht und in sich auch schlüssig.

Neubauers Südtirol Krimis sind eben eine Liebeserklärung an Land und Leute.

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Rezensionen von Claudia R:

witzig, spannend und ausbaufähig

Neid kennt kein Gebot von Ralph Neubauer

Klappentext:

Onkel Stan und Dan der Dachs sind zurück! Mit Hilfe ihrer treuen Lamafreunde haben die beiden den hinterhältigen Dr. P´Krall das Handwerk gelegt, und jetzt ist auf ihrer Farm auf der Sonnenseite Schottlands alles nahezu perfekt. Wäre da nicht der Mond, der gerettet werden muss. Und eine äußerst verdächtige Dachsdame, die plötzlich auftaucht und in die sich Dan Hals über Kopf verliebt.

Was soll da noch schiefgehen?

Cover:

Das Cover ist sehr lustig gestaltet und voller vieler Details. Fast schon ein wenig überladen, aber irgendwie auch ein wenig skurril und dadurch sehr interessant. Man erkennt mittig einen Dachs mit Fliege und Hut und dann sind noch weitere Details, wie ein Lama, eine Spinne, verschiedene Hüte gezeichnet und zudem auch noch gekennzeichnet, was genau es darstellen soll. Das Cover macht auf jeden Fall neugierig.

Meinung:

Dies ist bereits das dritte Abenteuer von Onkel Stan und Dan. Inhaltlich fand ich auch sehr gut in die Geschichte hinein und daher denke ich auch, dass man diese durchaus sehr gut auch unabhängig voneinander lesen kann.

Jedoch hatte ich mit dem Schreibstil so meine Probleme, Dieser war mir teilweise zu holperig und gewöhnungsbedürftig. Teils waren auch die Handlungen sehr sprunghaft und nicht ganz so flüssig.

Aber dies ist ja durchaus Geschmacksache und vielleicht auch dem Geschuldet, dass ich die vorherigen Bände nicht kennt und daher mit diesem Schreibstil noch nicht so recht vertraut war.

Die Kapitel sind allesamt sehr schön gestaltet und haben eine angenehme Länge. Interessant fand ich auch die kleine Beschreibung, was im Kapitel geschieht am Anfang jedes Kapitels. Meist fand ich dies echt eine sehr schöne Idee, aber manchmal war diese Einleitung fast etwas zu viel, da sie zu viel vorweg genommen hat. Aber die Idee dahinter, fand ich wirklich gut.

Auch die Gestaltung und die Bilder, sowie die vielen kleinen Illustrationen fand ich sehr gut gelungen, auch die Idee, jedes kleine detail an der Zeichnung zu beschriften hat etwas skurriles und auch etwas lustiges und interessantes. Das macht es besonders.

Inhaltlich möchte ich hier eigentlich gar nicht zu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte. Jedoch fand ich, dass der Mond, um den es hier ja eigentlich gehen sollte, erst sehr spät auftauchte. Aber alles weitere entdeckt am Besten selbst.

Die Geschichte wird amüsant und witzig erzählt, so dass es hier kein Lacher ausbleibt und man sehr gut unterhalten wird. Spannend, spaßig und gut unterhalten wird man hier allemal.

Fazit:

Ein witziges und spannendes Abenteuer, welches sein Potenzial nicht ganz ausgeschöpft hat.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ich habe mich gerne in den Schweizer Kanton Zug entführen lassen

Wildspitz von Monika Mansour

Bei einem Einbruch in der Schweizer Firma Rivoli Biotech Analytics haben die Einbrecher nicht nur gnadenlos randaliert, fast alle Versuchstiere und auch gefährliche Viren mitgenommen. Der Wachmann der Sicherheitsfirma Safetron, Pedro Ramirez, wird erschlagen und sein Hund Coco entführt. Die Zuger Kripochefin Sara Jung mit ihrem Team hat alle Hände voll zu tun um den Fall aufzuklären.

Auch, weil immer mehr an Tollwut erkrankte Tiere auftauchen. Und ihr wird langsam klar, dass sie persönlicher tiefer in der Sache drin steckt, als man sich vorstellen kann…

Für mich ist es der erste Fall, den ich mit der Kripo Zug ermittle. Aber durch die vielen kleinen Hinweise auf den ersten Fall „Höllgrotten“ bin ich so neugierig geworden und möchte auch den noch lösen. Wobei ich auch ohne Kenntnisse des ersten Falls in dieses Buch hier ohne Probleme hineingefunden habe.

Mit ihrem fesselnden Schreibstil hat mich Monika Mansour auch diesmal sehr schnell eingefangen und an dem Buch festgenagelt. Die hier und da einfließenden dialektischen Worte geben der Geschichte den schweizerischen Charme, den ich so mag.

Sehr interessant finde ich die Personen, mit denen ich mich in diesem Fall bekanntmache. Zum einen die Kripochefin Sara Jung. Ihr merke ich schon von Anfang an an, dass ihr etwas Schweres auf der Seele lastet. Sie kann schlecht Gefühle zulassen, ist unnachgiebig und hart zu sich selbst. Als sich ihr Geheimnis langsam lüftet, kann ich das sehr gut verstehen und nachvollziehen.
Das erste Mal habe ich es mit einem Schmetterlingskind als Protagonistin zu tun. Ich kann und will mir die Schmerzen und das Leid dieser jungen Frau gar nicht vorstellen. Ich finde es sehr gut, dass Monika Mansour sich an dieses „gesundheitliche“ Thema heran gewagt hat.
Zwei sehr unterschiedliche Männer, die es mir angetan haben, Tom und sein Freund Rico, spielen ebenfalls eine große Rolle in dieser Geschichte. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass ich Rico wegen seiner Schwester Mirjam im nächsten Fall für Sara Jung bestimmt wieder begegnen werde. Was mir sehr gefallen würde.
Der Deutsche Schäferhund Coco von Pedro Ramirez und der Kater Herr Geheimrat von Sara Jung - zwei Tiere, die mir ans Herz gewachsen waren, mit denen ich gelitten habe, die aber die Tollwut nicht überlebt haben.

Das älteste Zisterzienserkloster der Schweiz – Abtei Frauenthal spielt ebenfalls eine Rolle. Hier trifft eine alte Nonne kurz vor ihrem Tod einen Mann. Was es mit diesen Szenen auf sich hat, habe ich auch erst zum Schluss durchblickt. Wie man Tieren so etwas antun kann, wie man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann, das wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Es geht nicht nur um Tollwut, sondern um das Tierwohl, den Tierschutz im Allgemeinen und um den Sinn und das Muss von Tierversuchen. Die Geschichte regt zum Nachdenken an. Auch dass ich etwas über Schmetterlingskinder und ihr Leben gelernt habe, finde ich klasse.

Ein äußerst spannender und sehr interessanter Krimi aus der Feder der Schweizer Autorin Monika Mansour, der mich gefesselt, mehr als einmal wütend und sehr nachdenklich gemacht hat. Dafür vergebe ich gerne die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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Rezensionen von rewareni:

Schönheitsideale

Schattenzeit von Amelie Fischer

Die 16 jährigen Zwillinge Paula und Jule halten wie Pech und Schwefel zusammen, bis zu dem Zeitpunkt, als ein einziger Satz Jule aus dem Gleichgewicht bringt und plötzlich die Verbundenheit der beiden auf eine harte Probe gestellt wird.

Der Roman ,, Schattenzeit“ von Amelie Fischer beschäftigt sich mit den beiden Themen Magersucht und erstes Verliebt sein.

Der Leser wird dabei Zeuge, wie sehr eine unbedachte Äußerung einen jungen, unerfahrenen und unsicheren Menschen aus der Bahn werfen kann. Der Roman wird aus der Sicht von Paula erzählt, die auf der einen Seite ihre Seelenverwandte, nämlich Jule, zu verlieren scheint und auf der anderen Seite ihre ersten zaghaften Liebesgefühle erlebt. Was mir persönlich gefehlt hat war, dass man als Leser nie in die Gedankenwelt oder in die Gefühle von Jule eintauchen konnte. Die ganze Zeit über hat man nur Paula begleitet, die zuerst besorgt war, dann wütend wurde oder auch dem Rest der Familie die Schuld an Jules Zustand gegeben hat, weil anscheinend keiner ihr Unterstützung geboten hat. Da es ein wichtiges Thema ist warum jemand magersüchtig wird und man seinen eigenen Körper nicht mag, hätten mir Jules Empfindungen und Gedanken dazu als Leser interessiert. Was mir auch gefehlt hat war, wie die Familie mit Jules Problemen umgeht und wie sie sich dabei fühlen, da nur einmal erwähnt wurde, dass die Familie versucht hat Jule zu helfen. Paulas Verwirrtheit ob ihrer eigenen Gefühle zu ihrem Mitschüler Luca hat die Autorin gut dargestellt. Dabei hat man ihre Unsicherheit gespürt und die Angst etwas falsch zu machen. Dass junge Menschen glauben einem gängigen Schönheitsideal entsprechen zu müssen, hat man hierbei gemerkt und dass es nicht leicht ist sich so zu akzeptieren, wie man ist. Ein leicht zu lesender Roman mit einem Ende, das zum Nachdenken anregt.

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Rezensionen von Claudia R:

Auftakt einer Trilogie

Schattenzeit von Amelie Fischer

Klappentext:

Eine blutige Revolution. Zwei Waisen­kinder, die zu Drachen­reitern werden. Annies Familie starb durch Drachen­feuer auf Befehl der alten Ord­nung. Lee ist der Sohn eines Drachen­herrn, welcher der Revo­lution zum Opfer fiel – ein Geheim­nis, das er unbe­dingt bewahren muss.

Jetzt stehen sie sich gegen­über im Wett­kampf um den Rang des Ersten Reiters, der die Flotte von Calli­polis anführt. Als sich ein Krieg anbahnt, werden die beiden vor schwer­wiegende Ent­schei­dungen gestellt …

Cover:

Das Cover finde ich sehr beeindruckend und wunderschön. Es zeigt einen Drachen in seiner vollkommenen Schönheit. Dieser ist einfach fantastisch gezeichnet und nimmt einen Großteil des Covers ein. Der Hintergrund ist in rot mit golden schimmernden Linien gezeichnet und hat daher eine sehr schöne Wirkung. Mir gefällt dieses Cover sehr, ein richtiger Hingucker.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. So lässt sich das Buch sehr gut und leicht lesen.

Man kommt sehr schnell und leicht in das Geschehen und die Handlungen hinein. Man begleitet Lee und Annie auf ihren fantastischen Abenteuern und erlebt die Handlungen und Kämpfe, sowie die Geschehnisse und Handlungen, hautnah mit. Denn beide Protagonisten erzählen aus der Ich-Perspektive. So erlebt man abwechselnd die Sichtweisen von Annie und Lee aus ihrer jeweiligen Ich-Perspektive und kann sich so auch sehr gut in die beiden hineinversetzen. Gleichzeitig werden dadurch sehr gut die Gefühle und Emotionen transportiert.

Die abwechselnden Sichtweisen halten zusätzlich den Spannungsbogen sehr weit oben und so möchte man jeder zeit wissen, wie es weitergeht. Denn es bleibt immer sehr spannend und man wird regelrecht an die Geschichte gefesselt.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und haben sehr viel Tiefe, auch ihre Entwicklung ist sehr schön mitzuerleben. Die Auseinandersetzungen und die Kämpfe machen das Ganze sehr spannend und auch zum Ende hin wird es nochmals dramatisch und man wird mit einigen unvorhersehbaren Wendungen überrascht.

Doch zu viel von der Geschichte und vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn es lohnt sich, diesen ersten band zu entdecken und die Reise in eine Drachenwelt und mit Annie und Lee zu starten.

Gut hat mir auch die Gliederung und die Kapitelanfänge sowie die Kapitelanfangsgestaltung gefallen. Auch die Kapitellänge empfand ich als sehr angenehm. Toll fand ich auch das Glossar am Ende, welches eine gute Übersicht gab und auch sehr hilfreich zum nachschlagen ist. Tolle Idee mit dem Glossar und ein wirklich hilfreiches Element.

Mir hat dieser erste Band der Trilogie sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht und hoffe sehr, nicht allzu lange auf den nächsten Band warten zu müssen.

Fazit:

Spannend, fesselnd und mit wundervollen, sowie gut ausgearbeiteten Charakteren konnte dieser erste Band der Trilogie überzeugen.

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Rezensionen von Mondtaube:

Lebe deinen Traum

Madame Curie und die Kraft zu träumen von Susanna Leonard

Marie Sklodowska-Curie ist eine der bedeutendsten Frauen der Wissenschaft unserer Geschichte. Sie hat es geschafft, ihre Träume zu leben und sich in einer, von Männern dominierten Welt, als Frau durchzusetzen. Ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen brachte ihr verdiente Erfolge und Anerkennung ein.

Anerkennung, die sie auch heute, so viele Jahre nach ihrem Tod, immer noch bekommt.

„Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität.“
„Madame Curie“, erzählt die Geschichte dieser wundervollen Frau in Form eines Romans. Dementsprechend wird sich hier, nicht wie in vielen anderen Werken, vorrangig mit Marie als Mensch befasst und nicht ausschließlich mit ihren wissenschaftlichen Tätigkeiten.
Dabei beginnt das Buch in ihre Kindheit, in welche sie, damals noch als Maria Salomea Sklodowska, in dem vom Russland besetzten Warschau aufgewachsen ist.
Schon damals sträubte sich das junge Mädchen sehr gegen Unterdrückung und zeigte einen sehr großen Drang nach Wissen.
Jedoch stehen in diesem Teil des Buches vor allem die Familienverhältnisse im Vordergrund. Die emotionalen Verbindungen der einzelnen Familienmitglieder wurde dabei ganz wundervoll ausgearbeitet.
Diesen Teil der Geschichte fand ich besonders interessant, da die Kindheit jeden Menschen prägt und man diese Prägung auch bei Marie Curie gut sehen kann.

„Ich habe gelernt, dass der Weg des Fortschritts weder kurz noch unbeschwerlich ist.“
Im zweiten Teil der Geschichte geht es vorrangig darum, wie Marie als junge Frau ihren Weg sucht, um an Wissen zu gelangen. Denn zur damaligen Zeit war es alles andere als einfach, als Frau Zugänge zur Wissenschaft zu bekommen und zu studieren. Auch wenn Marie dies schlussendlich geschafft hatte, so musste sie dafür zuerst einige steinige Wege beschreiten.
Dieser Teil befasst sich, abgesehen von Maries Wissenshunger, jedoch auch mit ganz typischen Themen für eine junge Frau. So findet zum Beispiel auch die Liebe und Freundschaft ihren Platz. Genau dieses Zusammenspiel macht das Buch so lesenswert, denn obwohl Marie ausgesprochen intelligent ist, machen sie solche alltäglichen Themen noch viel menschlicher.

„Man muss an seine Berufung glauben und alles dransetzen, sein Ziel zu erreichen.“
Der dritte Teil befasst sich dann schlussendlich mit Marie als Wissenschaftlerin, Ehefrau und Mutter. Wurde im vorherigen Teil schon um so deutlicher bewusst, wie schwer es Marie als Frau hatte, sich mit ihrer Intelligenz Anerkennung zu verschaffen, so wird es in diesem Abschnitt noch um so deutlicher. Sie wird immer wieder mit Enttäuschungen konfrontiert und das oft nur, aufgrund ihres Geschlechts. Jedoch ist das für sie kein Zeichen aufzugeben, ganz im Gegenteil, sie kämpft weiter. So schafft sie, gemeinsam mit ihrem Mann, das, was viele andere Wissenschaftler dieser Zeit nur vergeblich versucht hatten.
Besonders ihren Mann möchte ich hier noch hervorheben, denn hier sind es die Szenen mit Marie und Pieree, die Marie sehr menschlich und liebenswert wirken lassen. Diese Liebe wirkt in diesem Buch so wundervoll, dass man sich regelrecht darin verlieren möchte.

Zwischen diesen drei Abschnitten begegnen wir jedes Mal einer älteren Madame Curie, welche die jeweiligen Abschnitte ihres Lebens erzählt. Diese wundervolle Erzählweise schenkt uns noch einen anderen Blick auf die Geschichte und die Menschen in Maries Umfeld.

Am Anfang des Buches findet man übrigens auch noch eine Übersicht der verschiedenen Personen, die im Buch auftauchen. Dabei findet man eine kurze Beschreibung dazu, über wen es sich bei der jeweiligen Person handelt und eine kleine Anmerkung, falls es sich um eine, für das Buch erdachte Person, handeln sollte. Es wurden nicht alle, in dem Buch auftauchenden Personen, aufgelistet, jedoch die wichtigsten.

Fazit:
Das Buch hat es geschafft, nicht nur zu zeigen, was für eine großartige Frau der Wissenschaft Marie Curie war, sondern auch was für eine wundervolle Persönlichkeit, Schwester, Ehefrau und Mutter sie war. Maries Geschichte ist ein regelrechtes Vorbild dafür, dass es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen und nie aufzugeben.

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Rezensionen von div:

Zwischen zwei Welten

Die Sommer von Ronya Othmann

Zwischen zwei Welten
"Die Sommer" ist eine sehr persönliche und private Geschichte. Als Leser fühlt man Laylas Zerissenheit zwischen den verschiedenen Kulturen ihrer Eltern, aufgrund des tiefen Einblicks, den man durch den bildhaften Schreibstil erhält. Sie fühlt sich nirgends zugehörig - weder in der Heimat der Eltern, noch in Deutschland.

Laylas Geschichte in diesem Buch ist eingebettet in die aktuellen Entwicklungen Syriens - sehr interessant zu lesen. Vor allem auch, da diese Geschichte brandaktuell ist - und viele Leute betrifft. Der Syrienkrieg wird einem sehr Nahe gebracht. Der Schreibstil ist besonders direkt - aber das ganze ist auch sehr einfühlsam geschrieben.
Ein Buch, welches unter die Haut geht, und keine leichte Lektüre ist.

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