Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Tolles Buch zum Mitmachen
Mein Puste-Licht-Buch: Die kleine Tröste-Fee von Sylvia Tress
Dieses Buch hat mir besonders gut gefallen, weil die Kinder hier auch selbst mitmachen können. Gerade die kleineren Buchfreunde haben nicht immer soviel Geduld, sich länger etwas vorlesen zu lassen. Das ist es gut, wenn sie selbst mitmachen können.
Wer hat sich nicht schon das Knie aufgeschlagen oder den Ellenbogen gestoßen? Jeder weiß, wie weh blaue Flecken und aufgeschürfte Haut tut! Pusten hilft da immer gut, oder? Dann mal schnell pusten gegen das Beinchen vom Hasen oder den Bienenstich beim Bären.
Wer pustet, sieht kleine Lichterchen, die im Buch angehen (eine geniale Idee, die auch mich als Erwachsene begeistert!) und kann sich so bestens vorstellen, dass es wirklich hilft. Die kleine Tröste-Fee ist einmalig und ich kann es kaum erwarten, dass mein Neffe alt genug ist und wir das Buch zusammen ausprobieren können.
Rezensionen von Streiflicht:
Unterhaltsam und zum Schmunzeln
Windeln, Wahnsinn, Wochenbett von Juliane Lauterbach
Da ich gerade frisch Tante geworden bin, passte dieses Buch perfekt zu uns. Nach dem Lesen habe ich es direkt an meine Schwester weitergegeben und ich bin mir sicher, es wird auch bei ihr für gute Unterhaltung und Heiterkeit sorgen.
Gut gefallen hat mir, dass das Buch so ehrlich und kumpelhaft wirkt.
So als wäre die Autorin eine gute Freundin, die aus ihrem Leben und von ihren Erfahrungen berichtet. Sie schreibt, was sie erlebt und empfunden hat und beantwortet damit sicherlich auch viele Fragen von jungen Müttern und Familien.
Mir hat das Buch gut gefallen, auch die Unterteilung in relativ kurze Kapitel fand ich passend und gut angepasst an die Leserinnen, die vermutlich immer nur wenig Zeit haben. Ein schönes Buch, das sich auch perfekt als Geschenk eignet.
Rezensionen von Castilleja:
Tod in München
Der falsche Preuße von Uta Seeburg
Der preußische Polizeibeamter Wilhelm Freiherr von Gryszinski zieht von Berlin nach München und soll dort bei den bayrischen Kollegen die neuesten Erkenntnisse der Kriminalistik zeigen und diese anweden. Der erste Fall lässt nicht lange auf sich warten. Der Tote war Bierbeschauer und seine Leiche war in einen eigenartigen Mantel gehüllt und ganz in der Nähe befindet sich der Abdruck eines Elefantenfußes.
Was ist hier geschehen? Gryszinski beginnt mit den Ermittlungen und gerät schon bald zwischen die bajuwarisch-preußischen Fronten. Die Beschreibungen der Stadt München fallen sehr ausführlich aus und auch das damalige Leben und Essen nehmen breiten Raum ein und auch wenn ich diese durchaus interessant fand, so haben sie die Spannung leider ein wenig ausgebremst.
Rezensionen von Streiflicht:
Wortgewaltig und spannend
Commissario Pavarotti probt die Liebe von Elisabeth Florin
Bisher kannte ich weder Commissario Luciano Pavarotti noch die Autorin, gut, dass sich das jetzt geändert hat! Ich mochte den wortgewaltigen Sprachstil sofort sehr und musste trotz der teilweise richtig spannenden und packenden Situationen wirklich schmunzeln. Ich mag es, wenn ein Autor sein Handwerk beherrscht und mit der Sprache spielt.
Elisabeth Florin hat mich wirklich begeistert und ich freue mich darauf, die Vorgängerbücher noch lesen zu können. Denn diese kenne ich noch nicht, werde sie nach diesem Buch aber auf jeden Fall noch lesen!
Gut fand ich auch, dass man auch als Quereinsteiger gut klar kommt und sofort in der Geschichte drin ist. Sicherlich ist es noch schöner, wenn man die Vorgeschichte bereits kennt, aber auch so hatte ich großen Lesespaß!
Die Geschichte selbst ist spannend, rasant und bis zuletzt voller Rätsel, das hat mir sehr gefallen. Der geschichtliche Hintergrund ist gut recherchiert und perfekt ins Geschehen mit eingebunden. Der Kriminalfall ist gut ausgedacht und geschickt inszeniert. So macht Lesen echt Spaß! Gerne mehr davon!
Rezensionen von begine:
Bis wieder einer weint von Eva Sichelschmidt
Die Schriftstellerin Eva Sichelschmidt zieht uns mit ihrer Erzählkunst in ihren Bann.
Bis wieder einer weint ist ein Roman der Wirtschaftswunderjahre im Ruhrgebiet, der von 1960 bis Ende der 1980 Jahre zeigt.
Der Unternehmer Wilhelm Rautenberg heiratet die Arzttochter Inga. Die stirbt nach der Geburt der zweiten Tochter an Leukämie.
Das kleine Mädchen wird von Ingas Eltern aufgezogen.
Das Mädchen wächst einsam auf. So wie es oft bei Großeltern ist, sie wollen das Enkelkind besonders beschützen. Damit wird es auch unselbständig. Dann ist der Umzug zum Vater schwer. Der ist auch so ein Kapitel für sich.
Die Autorin lässt uns in die Geschichte eintauchen.
Der Roman ist lesenswert.
Rezensionen von Streiflicht:
Wunderschön
Es war einmal: Meine Märchen von Grimm Sandra
Da ich zwei Patenkinder und einen Neffen habe, lese ich immer wieder genre auch Kinderbücher, um zu sehen, was als Geschenk oder für die gemeinsame Lektüre passen könnte. Dabei bin ich auf dieses Buch gestoßen, das mir sehr gut gefallen hat. Es ist liebevoll und ansprechend gestaltet und ist auch schon für die Kleinsten bestens geeignet.
Die dicken Seiten sind perfekt für kleine Patschehändchen und gehen nicht gleich kaputt. So kann das Buch ein jahrelanger Begleiter für die kleinen Buchfreunde und ihre Vorleser sein.
Mir hat vor allem auch die ansprechende Gestaltung gefallen. Die bekannten Märchen finden sich hier alle wieder und erfreuen Groß und Klein. Ein wunderbar gelungenes Remake, das ich für alle Kinder in meinem Umkreis für Weihnachten besorgen werde.
Rezensionen von Streiflicht:
Interessante Einblicke
Es war einmal: Meine Märchen von Grimm Sandra
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Geschichte dahinter so interessant fand: Einerseits die Lebensgeschichte des Vaters des Autors im Iran, dann andererseits in Deutschland – zwischen Ost und West in Berlin – und sein spurloses Verschwinden. Insgesamt fand ich das Buch sehr lesenswert und interessant, das Ende hätte für mich gerne etwas ausführlicher sein dürfen.
Da war mir die Auflösung etwas zu kurz.
Gerade die Kindheit und Jugend von Mehdi im Iran hat mich sehr beeindruckt und berührt. Ich fand es interessant zu lesen, was damals alles passiert ist und wie der Umsturz dort von der Bevölkerung gesehen wurde. Auch den Einblick in das Alltagsleben fand ich gut, als wäre man direkt dabei. Dann die abenteuerliche Flucht, die den jungen Mann in ein Land führt, in dem er eigentlich gar nicht sein wollte. Und dann der Lebenslauf in Deutschland, der sich in einer immer schneller drehenden Abwärtsspirale befindet. Mehdi hat nie einen ehrlichen Beruf erlernt, gaunert sich durchs Leben und kommt trotzdem nie auf einen grünen Zweig. Er ist immer am Existenzminimum und muss sich vor der Polizei in Acht nehmen. Gleichzeitig ist er ein herzensguter Mensch, der vor allem seine Kinder wirklich liebt und sich so gut um sie kümmert, wie es ihm möglich ist.
Sein Sohn macht sich dann als Erwachsener auf die Suche nach ihm, da er eines Tages spurlos in Berlin verschwunden ist. Warum das so ist, ist leider immer noch nicht ganz klar, aber dennoch ist die Geschichte sehr berührend und auch mitreißend. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht – auch für den sympathischen Autor – aber dennoch war das Buch sehr lesenswert.
Rezensionen von Claudia R:
Humor mit Tiefgang
Suchtpotenzial von Maria Kehlenbeck
Klappentext:
Wie wird man einen schönen Mann los, dem man eigentlich nicht nahe genug sein kann?
Umbringen geht in diesem attraktiven Fall sicher nicht. Als Psychiaterin könnte Katja Neumann ihn vielleicht an die unfähige Kollegin überweisen, bei der sie selbst gerade als Patientin im Wartezimmer sitzt.
Doch egal wie mysteriös ihre Erkenntnisse auch sind, es geht so eine unbeschreibliche Anziehung von ihm aus…
Cover:
Auch wenn Pink/Rosa eigentlich nicht so meine Farben sind, so finde ich dies Cover doch sehr ansprechend und durch die krallen Farbtöne einen richtigen Hingucker. Eigentlich ist das Cover recht simpel: ein grünes Sofa, davor eine Ente/Gans und der Hintergrund in Rosa. Einfach und dennoch ein Hingucker, der neugierig macht.
Meinung:
Der Schreibstil ist spritzig, lebendig, sehr angenehm und flüssig, so dass ich dieses Buch sehr kurzweilig und locker lesen lässt.
Die Charaktere sind sehr humorvoll und charismatisch, aber auch sehr authentisch mit einer Prise Humor gezeichnet. So dass man sich sehr gut in diese und auch in die Situationen und Handlungen hineindenken kann.
Es wird aus der Sicht von Katja Neumann, einer erfolgreichen Fachärztin für Psychatrie, in der Ich Perspektive erzählt. Eine gestandene Frau mit Ehemann und drei Kindern, wäre da nicht der neue Patient Haures Abbadon, der ihre dunkle Seite wieder zum Vorschein zubringen scheint.
Doch inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten, da ich ansonsten zu viel vorweg nehmen würde und dies möchte ich sehr gern vermeiden.
Die Charaktere sind sehr schön gestaltet und weisen eine Vielfalt und auch einen bestimmten Humor auf, der mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Die Geschichte wird sehr schön bunt, spannend, mit einer Prise Humor und Skurrilität geschrieben, so dass man als Leser jeder zeit gebannt dabei bleibt. Zudem hat die Geschichte einen gewissen Tiefgang, welchen man zu Beginn so nicht vermuten würde und auch überraschende Wendungen und eine gewisse Tiefe machen hier das ganz Besondere aus.
Katja Neumann wirkt in ihrer Rolle sehr authentisch und man kann sich sehr gut in sie hinein versetzen, auch kann man ihre Emotionen und Gefühle und die Handlungen sehr gut nachempfinden. Einige Situationen regen durchaus auch zum Nachdenken an und haben sehr viel Tiefe, welches auch im Nachgang noch nachwirkt.
Eine wunderschöne und kurzweilige Geschichte, welche mich sehr gut unterhalten hat und mir neben Humor und Witz, auch Spannung und Tiefe gegeben hat.
Eine klare Leseempfehlung von meiner Seite.
Fazit:
Eine wunderschöne und kurzweilige Geschichte, mit Humor und Witz, sowie Spannung und Tiefe.
Rezensionen von Gerda:
Gibt es ihn, den Malamander?
Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea von Thomas Taylor
„Vor der Küste treibt der Malamander sein Unwesen. Jeder hier ist dem legendären Seeungeheuer auf der Spur, aber jeder aus einem anderen Grund. Es gibt Mrs Hanniver von der Bücher-Apotheke, die für jedes Unglück die richtige Lektüre zur Hand hat. Es gibt Hakenhand, vor dem du dich besser in Acht nimmst.
Vor allem aber gibt es Herbie Lemon, den 12-jährigen Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel, der jedes Fundstück zurück in die richtigen Hände bringt. Eines Tages findet er ein Mädchen: Violet ist wild entschlossen, den Malamander aufzuspüren – er ist die letzte Verbindung zu ihren verschollenen Eltern.“
Eine wunderschöne abenteuerliche Geschichte. Ein bisschen gruselig, geheimnisvoll und gefährlich. Herbie wird in ein echtes Abenteuer hineingezogen. Violet bittet ihn um Hilfe. Sie wurde als Kind in dem Hotel „gefunden“. Nun möchte Violet Antworten haben. Außerdem wird sie angegriffen, von Hakenhand. Warum?
Am Anfang gibt es sehr viele Fragen. Herbie und Violet finden aber auch sehr viel Unterstützung. Die Geschichte wird immer schneller und dramatischer.
Eine Geschichte um Freundschaft, Phantasie und eine Spur Magie. Von diesem Buch werden wohl viele Jugendlichen begeistert sein.
Rezensionen von barbara.liest:
zerbrochene Familie
Was uns verbindet von Shilpi Somaya Gowda
Eine idyllische internationale Familie mit Zielen und guter gesellschaftlicher Stellung zerbricht am Tod durch Ertrinken des Sohnes Prem.
Die ältere Schwester Karina, die Mutter Jaya und der Vater Keith machen sich alle Vorwürfe und haben Schuldgefühle.
Sie schaffen es nicht ihre Trauer gemeinsam zu bewältigen sondern entfernen sich immer mehr voneinander.
Jaya stürzt sich in indische Gebete und Meditationen, Keith konzentriert sich voll und ganz auf seine Arbeit an der Börse und Karina lernt für die Schule und versucht ihren Schmerz dadurch zu kompensieren, dass sie sich selbst Schmerz zufügt.
Am College angekommen lernt sie nach einiger Zeit Micah kennen, der sie davon überzeugt zu ihm in eine Kommune zu ziehen.
Zu diesem Zeitpunkt haben alle drei große Schwierigkeiten. Ob sie diese lösen können lasse ich hier offen.
Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen, vorallem der Mittelteil war sehr überzogen, unrealistisch und der Teil mit der Oase hat mich zeitweise sehr zornig gemacht. Trotzdem konnte ich das Buch nicht weglegen und hab es zu Ende gelesen.










