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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Bär und Marlein haben einen neuen Fan

Privatdetektiv Philipp Marlein hat einen neuen Klienten. Religionswissenschaftler und Theologe Gerhard-Johann Klüngelbein leidet unter Verfolgungswahn und hat Angst, dass ihn die Neuen Tempelritter wegen seines bald zur Veröffentlichung kommenden Buches ermorden wollen. Zusammen machen sich die Beiden auf eine Reise quer durch Süddeutschland um die letzten Recherchen zu Maria-Magdalena und ihrem Leben zu machen.

Und wahrhaftig wird Klüngelbein nach seiner Rückkehr nach Fürth in seinem Haus mit seinem Brieföffner erdolcht aufgefunden.
Hobbydetektiv Emil Bär soll Gewalttaten in und um Kempten aufklären, die einer Gruppe junger Frauen zugerechnet werden, die einen Maria-Magdalena-Geheimbund gegründet haben.
Beide Männer treffen in der Benediktinerabtei Kloster Ettal aufeinander. Was sich dann hier alles abspielt, das sollte jeder von ihnen selbst lesen.

Die ersten beiden Bücher „Schwarze Madonna“ und „Heiliger Bastard“, in denen Philipp Marlein und Emil Bär ermitteln, habe ich noch nicht gelesen. Aber ich finde, „Fromme Sünde“ kann man auch lesen ohne die Vorgängerbände zu kennen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass mir Infos fehlen würden. Da aber immer wieder in kleinen Passagen auf diese beiden zurück liegenden Fälle angespielt wird, macht es natürlich Lust, sich diesen auch noch zu widmen.

Marlein und Bär ermitteln hier, jeder in seinen Fall vertieft. Philipp Marlein ist erst mal eine Weile mit Gerhard-Johann Klüngelbein unterwegs um in ganz Süddeutschland Kirchen zu besuchen, die in Bezug zu Maria-Magdalena stehen. Klüngelbein hat bereits ein Buch über die Jüngerin Jesu veröffentlicht und steht kurz vor der Vollendung seines zweiten Buches. Hier verspricht er eine Enthüllung, die das ganze Christentum erschüttern und auslöschen wird.
Emil Bär wird auf Vorkommnisse angesetzt, die mit einem Geheimbund junger Mädchen und Frauen zu tun haben. In Kempten werden immer wieder Männer ins KKH eingeliefert, die regelrecht verstümmelt bzw. zusammengeschlagen worden sind.

Mir waren die beiden so unterschiedlichen Männer sofort sympathisch. Da beide ihre Geschichten abwechselnd in der Ich-Form erzählen, und ich bei jedem einzelnen zumeist kurzen Kapitel in der Überschrift schon lese, um wen es hier jetzt geht, kann man die beiden sehr gut unterscheiden. Mit Emil Bär hatte ich auf den ersten Seiten etwas Probleme mit seiner telegrammstilartigen Ausdrucksweise. Aber da habe ich mich schnell dran gewöhnt. Sie ist einfach sein Markenzeichen.

In diesem Fall geht es hauptsächlich um Maria-Magdalena und die Frage, ob sie Jesu Frau oder Geliebte war. Sehr interessant fand ich die Orte, die Philipp Marlein mit G.-J. Klüngelbein besucht hat. Obwohl ich mich noch nie so wirklich für Kirchengeschichte usw. interessiert habe, hat mich diese Geschichte um Maria-Magdalena, die Kirchen und die verschiedenen Gemälde gefesselt.
Im Nachwort zum Buch wird noch einmal erläutert, was fiktiv, was wahr und nachprüfbar und was spekulativ ist. Unterhaltsam ist dieses Buch auf alle Fälle. Marlein und Bär haben hier mit mir einen neuen Fan gefunden.
Und da Marlein und Bär der Meinung sind, dass dies hier bestimmt nicht ihr letztes gemeinsames Abenteuer war, freue ich mich heute schon auf ein wiederlesen.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Kein Wunder zu erwarten

Die Bäckerei der Wunder von Christian Escribà; Sílvia Tarragó

Ich mag Barcelona, ich mag Bäckereien und so wanderte "Die Bäckerei der Wunder" gleich nachdem ich den Roman in der Verlagsvorschau sah, auf meine Wunschliste. Es hörte sich gut an, die Geschichte eines Familienbetriebs zwischen den Seiten eines Buches in Romanform nachzulesen.

Doch beim Lesen fühlte es sich so an, als ob man eine Führung durch einen Betrieb macht und die immer wieder durch spezielle Episoden der Familiengeschichte unterbrochen wird.

Wie ein Geschichtenerzähler, der es spannend machen will und dabei ein bisschen pathetisch wirkt.

Die Geschichte beginnt beim elfjährigen Mateu, der 1876 alleine nach Barcelona ging und zum Gründer der Bäckerei wurde. Seine Geschichte wird immer wieder unterbrochen, weil plötzlich von anderen Personen zu anderen Zeiten berichtet wird. Wie wenn einer bei einem Vortrag immer wieder den Faden verliert und woanders weiter erzählt. Das macht es schwer, die Familiengeschichte linear zu verfolgen.

Am Ende stellt sich heraus, dass die tatsächliche Geschichte der Konditorei Escriba mit einer fiktiven Story verbunden wurde. Ich frage mich, was die Autoren mit dem Roman bezwecken wollten, denn die Verbindung ist meiner Meinung nach nicht geglückt, es ist weder Fisch noch Vogel. Durch die gestelzte Sprache wirkt der komplette Roman unnatürlich, auch das dauernde "es war ein Wunder" trägt dazu bei. Als ob man Zauber und Magie einfangen will, wo keine/r ist.

Echt war Antoni Escribà - ein Zuckerkünstler mit einer theoretisch interessanten Biografie. Seine Lebensgeschichte wäre anders beschrieben spannender gewesen, läuft aber hier nur der fiktionalen Story nebenher und kommt leider überhaupt nicht zur Geltung. Auch andere Backstubenszenen liessen mich kalt, nie hatte ich das Gefühl, von den beschriebenen Backwaren probieren zu wollen.

Gefallen haben mir einzig die Szenen, bei denen Alba in der Küche der Vidals arbeitete und deren Kinder die Geschichten der Desserts erzählte. Doch auch aus diesen Szenen hätte man mehr herausholen können.

Es hörte sich gut an, aber das war nix. Zum Glück hat der Roman nur 288 Seiten, die auch bei Nichtgefallen schnell gelesen sind.

Fazit: Ein Roman ohne Wunder, auch wenn uns die Autoren diese verklickern wollen.
3 Punkte.

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Rezensionen von goejos:

Darf das wahr sein?

Sag die Wahrheit, auch wenn deine Stimme zittert von Galizia Daphne Caruana

Unglaublich, aber leider wahr. Die Aufzeichnungen einer Toten (Ermordeten) belegen die Machenschaften der Maltesischen Führungsriege und deren Verbündete und fast niemand tut etwas dagegen. Es ist schockierend, das so etwas in einem EU-Land passieren kann und darf und die Öffentlichkeit schaut zu.

Er ist Ermordung der Protagonistin bringt etwas Bewegung in die Sache. Aber auch dann geht es nur schleppend voran und ganz Europa sieht zu, oder nimmt es kopfschüttelnd zur Kenntnis. Man geht eben zum nächsten Skandal über. Man kann nur hoffen, dass durch dieses Buch die verantwortlichen Gerichte zum Handeln bewogen werden und die Öffentlichkeit keine Ruhe gibt, bis in diese Angelegenheit endlich gerichtliche Bewegung kommt. Das allein rechtfertigt schon das Erscheinen dieses Buches. Und hoffentlich stirbt die Hoffnung wirklich zuletzt. Damit der Tod der Bloggering nicht umsonst oder gar vergebens war.

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Rezensionen von Jules118:

Enttäuschend

Ihr Königreich von Nesbø Jo

Roy lebt seit vielen Jahren alleine im Haus seiner Eltern und führt eine Tankstelle. Eigentlich ist er mit seinem Leben zufrieden. Dann aber taucht sein Bruder Carl mit dessen Frau auf und schlagen ihm ein unglaubliches Geschäft vor.
Zeitgleich beginnt eine neue Ermittlung in einem alten Fall.
Gleich vorweg, ich bin ein großer Harry Hole Fan und habe mich deswegen auch auf dieses Stand-Alone gefreut.

Allerdings fand ich das Buch nicht überzeugend.
Die Story fing gut an, aber konnte das Niveau nicht halten.
Das Buch „dümpelte“ in meinen Augen etwas vor sich hin. Mich hat es nicht gefesselt. Die Charaktere waren nicht wirklich herausgearbeitet.
Die Sprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart empfinde ich eher als verwirrend.

Das Buch war leider nicht mein Fall.

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Rezensionen von yellowdog:

Einblick ins Dorfleben

Mission Pflaumenbaum von Jens Wonneberger

Die Nominierung für den Deutschen Buchpreis ist zu begrüßen, da es den Blick auf Literatur aus einem kleinen unabhängigen Verlag richtet, dem Mury Salzmann-Verlag aus Salzburg.
Es handelt sich um einen originellen Roman, indem der Protagonist Kramer in das Dorf im Osten Deutschlands kommt, in dem seine Tochter lebt und dabei auf einen alten Mann auf einer Bank trifft.

Mit ihm kommt er ins Gespräch bzw. der alte redet und redet. Und erzählt dabei von Veränderungen im Dorf über die Jahre, die vielleicht typisch sind für ostdeutsche Dörfer nach der Wende.
Endlich gelangt Kramer zum Haus seiner Tochter Tine. Das Wiedersehen löst bei ihm Erinnerungen aus, z.B. wie er und seine Frau sich trennten.

Leider wirkt das Buch auf die Dauer monoton. Das es ein sehr ruhiges Buch ist, trägt dazu bei. Positiv zu nennen sind die sprachlichen Qualitäten mit guten Beschreibungen und starken Sprachbildern, z.B. das vogelhafte Aussehen des alten Mannes auf der Bank.

Diesen Roman zu lesen lohnt sich.

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Rezensionen von AndFe1:

Lustig!

Hilfe, mein Handy ist ein Superschurke! von Rüdiger Bertram

Klappentext:
Alle, wirklich alle anderen haben ein Handy – nur Franzi kriegt keins. Erst als Franzi die Schule wechselt, haben ihre Eltern endlich ein Einsehen. Was aber keiner ahnt: Franzis neues Handy hat ein Eigenleben! Es heißt Dandy Smart und hat eine Menge Ideen, was Franzi alles tun könnte.

Einen Superchip besorgen zum Beispiel, mit dem Dan unendliche Speicherkapazitäten bekommen kann – und damit auch Franzi unendliche Möglichkeiten! Doch auch die fiese Superschurkin Lady Ballerina hat ein Auge auf den Chip geworfen und will damit nicht weniger als sich die Weltherrschaft sichern! Können Franzi und Dan sie noch rechtzeitig aufhalten? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Zwischendurch sind immer wieder Illustrationen im Comicstil eingefügt, die den Text auflockern und uns gut gefallen haben.

Die Geschichte ist sehr lustig und wir haben immer wieder laut gelacht. Zum Ende hin wird es sogar noch richtig spannend. Die Idee, dass Handys ein Eigenleben haben, ist einfach großartig. Mein Großer (10) und ich hatten viel Spaß mit diesem Buch.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Nur eine Astrologie, die nachvollziehbar und überprüfbar ist, ist nicht spekulativ und beliebig

Astrologie für Ungläubige von Neuman Gabor

Überprüfbare Gesetzmäßigkeiten statt Beliebigkeiten.
Es gibt keinen einzigen Grund, an Astrologie zu glauben. Es gibt jedoch viele Gründe, von Astro-Logik fasziniert zu sein. Gabor Neuman hat zum Thema Systemkritik promoviert und beschreibt in seinem Buch überprüfbare Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten, die der Astrologie und der Deutung von Horoskopen zugrunde liegen.

Die dargestellte Bildsprache der Astrologie fasziniert vor allem durch eine einzigartige Systematik, die logisches Denken in Analogien und Sinnbildern schult.
Egal, ob man an Astrologie glaubt oder nicht, es geht Neumann um grundsätzliche Forderungen. Drei Dinge gilt es zu klären: Erstens die vielen pauschalen Vorurteile gegenüber der Astrologie in Frage stellen. Zweitens zeigen, dass Astrologie auf einem System von überprüfbaren Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien beruht. Drittens einstehen für eine ganzheitliche Deutung, die die üblichen Einzelaussagen trotz der unvermeidbaren Widersprüche nachvollziehbar zusammenfasst.
Der Astrologie ist nicht blind zu vertrauen oder gar unwissend an sie zu glauben. Das Motto lautet: „Falsifizieren statt Verifizieren.“ Nur auf diese Weise hat man eine Chance, sich der Astrologie unvoreingenommen zu nähern. Ablehnung einer illusionären Astrologie und den Esoterik-Kommerz. Es ist eine trügerische Suggestion, dass Astrologie mit Sternen und Kosmos in Verbindung gebracht wird. Die Tierkreiszeichen beziehen sich seit Jahrtausenden ausschließlich auf den erdnahen Stand von Sonne, Mond und Planeten. Sie orientieren sich am Zeitpunkt der Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden - egal welche Sterne jeweils im unvorstellbar weit entfernten Weltall am Himmel zu sehen sind.
Der Hauptgrund sich mit Astrologie überhaupt beschäftigen ist die Chance, sich selbst durch die Deutung des Geburtshoroskopes besser kennenzulernen. Als Orientierungshilfe zur Selbstermächtigung. Ganz wichtig dabei ist der Hinweis: Die Tierkreiszeichen entsprechen bestimmten Prinzipien. Es geht also nicht um konkrete Eigenschaften, sondern immer nur um wesensgemäße Eigenarten. Die sind abstrakt und offen für sehr viele konkrete Analogien und Sinnbilder je nach den individuellen Lebensumständen. Horoskope sind jedoch kein Hinweis auf konkrete Eigenschaften.
Nur eine Astrologie, die nachvollziehbar und überprüfbar ist, ist nicht spekulativ und beliebig.
Astrologische Voraussagen sind nur sehr eingeschränkt möglich. Schon wegen der vielen Einzelkonstellationen und der Fülle ihrer nur schwer zu vereinbarenden Entsprechungen. Ein Horoskop kann ja nicht einmal unterscheiden, ob es sich um eine Frau, einen Mann, einen Analphabeten oder einen Intellektuellen handelt. Außerdem sind Prognosen problematisch, weil damit irreführende Erwartungen erzeugt werden können.
Astrologische Deutungen können nur dann ernst genommen werden, wenn sie von eindeutig definierten Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten ableitbar und damit schlüssig überprüfbar sind.

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Rezensionen von heinoko:

Mist ist ein guter Dünger, auch im Leben

Handbuch für miese Tage von Eveline Helmink


Ein sehr schön gestaltetes Cover verlockt, das Buch in die Hand zu nehmen. Und auch beim Durchblättern besticht die liebevolle, detailreiche Gestaltung, wobei mir mitunter die typographische Vielfalt fast etwas zu viel wurde. Dennoch überwiegt der positive Gesamteindruck, der sich beim langsamen Lesen, mit vielen Unterbrechungen des Nachdenkens, fortsetzte.

Das Anliegen der Autorin war, uns auch die miesen, die schwierigen, die enttäuschenden Tage, die wir alle in unserem Leben kennen, schmackhaft zu machen. Gar nicht so einfach: »Wir sollten nicht die beste Version unserer selbst anstreben, sondern die authentischste«, sagt die Chefredakteurin der niederländischen Ausgabe der Zeitschrift Happinez. Mit viel Humor übersetzt sie die oft überfrachteten Lebensglück-Konzepte in den ganz normalen Alltag. Ihre Botschaft: Die miesen Tage machen unser Leben erst interessant.“ So kündigt der Verlag das Buch an.

„Shortcuts“, wie es Eveline Helmink nennt, sind die kleinen, aber durchaus wirksamen Hilfen, die sie uns an die Hand gibt, damit unser Denken auch mal eine andere Richtung einnehmen kann und die unsere seelische Widerstandskraft, die Resilienz, stärken. Für mich gab es einige Aha-Effekte. Denn es geht nicht darum, alles, was nicht passt, zu reparieren oder gar zu betäuben, sondern vielmehr zu verstehen. „Alles kommt und alles geht“. Klingt trivial und ist doch so kraftvoll. Und so begegnen wir in dem Buch Vielem, was wir so oder anders schon gehört und gelesen haben. Aber Eveline Helmink bringt uns diese Gedanken so erfrischend anders, so humorvoll und locker, so alltagstauglich und ohne Heiligenschein näher, dass wir ihr gerne folgen und bereit sind, neue Impulse aufzunehmen. „Ich werde meine Gedanken nicht gegen mich einsetzen.“ Das war der Satz, der sich mir derzeit besonders aufdrängte. Ich traue dem Buch zu, dass es mir immer wieder passende Mantras schickt, wann immer ich mich dem Buch erneut öffne.

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Rezensionen von begine:

Mit Sprachwitz

Just Like You von Nick Hornby


Der britische Schriftsteller Nick Hornby
schreibt gute Romane mit aktuellen Themen.
Das Buch wurde von Stephan Kleiner übersetzt.

Ins dem Roman Just Like You geht es um die Liebe zwischen einer Frau und einem 20 Jahre jüngeren Mann.
Lucy ist 42 Jahre alt und Mutter von Zwillingen. Joseph ist 22 Jahre alt, er arbeitet als Aushilfsmetzger und als Babysitter und er ist auch noch dunkelhäutig.

Die beiden sind eigentlich sehr verschieden.
Es ist 2016 und die Brexitwahl steht an.
Die Dialoge zwischen den einzelnen Personen machen Spaß.

Nick Hornby zeichnet mit Sprachwitz die verschiedenen Ansichten der Beiden.
Er schreibt ungeheuer unterhaltsam.
Es ist ein empfehlenswerter Roman.

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Rezensionen von Claudia R:

Enthüllungen

Das Rätsel des Pferdeamuletts - Godivas Geschenk von Karin Müller

Klappentext:

Nach der Ankunft bei ihrer Schwester Cora und ihrem Mann Aides leben sich Godje und Arion schnell auf dem entlegenen Biohof ein. Der Hengst noch schneller als seine Reiterin - Kunststück, sind die endlosen Weiden doch ein wahres Paradies für Pferde. Godjes Gedanken sind viel zu aufgewühlt, um die Harmonie fernab von jeglichem Handyempfang genießen zu können.

Tausende Fragen haben sich in ihr angestaut, aber jedes Gespräch mit ihrer Familie bringt nicht nur neue Erkenntnissein Bezug auf ihre Gabe ans Licht, sondern auch weitere Ungereimtheiten. Vor was oder wem will sie eigentlich jeder beschützen und wie groß ist die Gefahr, die scheinbar all ihre Verwandten bedroht?

Cover:

Das Cover ist wunderschön gestaltet und zeigt die verzierte Silhouette eines ?Pferdes . Dies ist sehr stilisiert und verzieht gezeichnet und optisch glänzend dargestellt, so dass das Cover ein. richtiger kleiner Hingucker ist und einen förmlich anspricht. Das Cover ist auch sehr passend zu den anderen dieser Reihe gestaltet. Der Hintergrund ist in schwarz gehalten und nur die Verzierungen, die Pferdeillustration und der Titel stechen hervor.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Teil dieser wundervollen Reihe um Godje und Arion. Auch ohne den ersten Band zu kennen, könnte man zwar in diesen starten aber da die Ereignisse aufeinander aufbauen, würde ich schon dazu raten, den vorherigen Band gelesen zu haben. Auch wenn dies bei mir schon einige Monate her war, kam ich dennoch recht gut und schnell wieder in die Geschichte und Geschehnisse hinein.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr leicht und locker lesen. Auch die Rückblenden und die eingeschobenen Elemente, wie Textnachrichten, Briefe oder Erinnerungen machen das ganze sehr Lebendig und verleihen zusätzliche Spannung.

Auch die Charaktere haben mir hier wieder sehr gut gefallen. Godje war mir weiterhin sehr sympathisch und man merkt mit wieviel Tiefe und Herzblut die Charaktere entwickelt wurden. man kann sich sehr gut in die Gefühle und Emotionen der Charaktere und auch der Tiere hineinversetzen und leider auch mit ihnen mit. Als Arion von Koliken geplagt wurde, konnte man dies direkt nach empfinden und hat mit ihm regelrecht mitgelitten. Und so auch andere Situationen, die man durch die detaillierten und bildlichen Beschreibungen sehr gut nachvollziehen und mitempfinden konnte. Dies macht das Buch regelrecht fesselnd und man möchte es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.

Inhaltlich möchte ich eigentlich gar nicht zu viel verraten, ad ich nichts vorweg nehmen möchte und nicht schon Überraschungen hier vielleicht versehentlich verraten möchte.

Denn Überraschungen und unvorhersehbare Enthüllungen gibt es hier so einginge, mit denen man so nicht gerechnet hätte.

Die Geschichte wird sehr spannend und fesselnd erzählt und man wird hier sehr gut unterhalten. Eine tolle Anknüpfung an den ersten Band und zugleich macht es sehr neugierig auf den nächsten Band. Zum Ende hin geht es nochmal sehr rasant zu und die Ereignisse überschlagen sich fast regelrecht und ein Cliffhanger leitet dann die Neugier auf band drei ein.

Toll fand ich auch an diesem Buch die wirklich wunderschöne Gestaltung der einzelnen Kapitel. Kleine Ornamente und Pferdeillustrationen gliedern sehr gut das Buch und auch die Kapitel werden sehr schön gegliedert. Die Kapitellänge ist sehr angenehm und die Kapitelüberschriften sehr passend. Toll sind auch die Einschübe und auch die unterschiedlichen Schriftarten mit denen hier gearbeitet wird. Die Gestaltung des Buches und das ganze Drumherum finde ich hier sehr gut gelungen.

Ein wundervoller zweiter Band, der mich sehr gut unterhalten konnte und mir einige sehr schöne Lesestunden bereitete. Man lernt hier auch mehr über Godjes Vergangenheit und die Puzzleteile setzen sich nach und nach immer mehr zusammen, auch wenn einige Fragen noch offen bleiben.

Fazit:

Die Geschichte um Godje bleibt weiter fesselnd und spannend und nach und nach werden Einblicke und die Vergangenheit und Familie offenbart.

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